Magnetresonanztomographie (MRT) und Metallstifte in den Zahnwurzeln

4 Antworten

Die Frage ist ja schon etwas her, aber ja noch nicht geklärt. Da wird genau nix passieren, es geht um frei bewegliche Metallteile im Weichgewebe z.B. Granatsplitter o.ä. Alles was fest an Zähnen oder Knochen verankert ist, wird sich nicht von der Stelle bewegen. Richtig ist, dass es Artefakte durch Metall gibt, die stören. Aber das ist nicht zu ändern. Ein CT anstelle des MRT ist ja nicht unbedingt sinnvoll, da ein MRT ja zur Weichgewebsdarstellung geeignet ist und das CT eher für knöcherne Strukturen (zumindest ohne Kontrastmittel)

Da es ja scheint, als ob keiner genau wüsste, was für Material dir wann in die Kiefer eingebaut wurde, wäre ich an deiner Stelle vorsichtig. Magnetische, d.h. eisenhaltige Metalle können sich im MRT erwärmen und im schlimmsten Fall sogar wandern. das erscheint aber bei einer lange zurückliegenden Implantation eher unwahrscheinlich. Frag dich ob das Kopf MRT wirklich notwendig ist, oder ob eventuell auch zuerst ein CT angefertigt werden kann. Eventuell ist ein MRT auch nicht sehr aussagekräftig, da metallhaltige Implantate mehr oder weniger starke Fehler (Artefakte) in den Bildern verursachen können.

Frage doch den Zahnarzt, welches Material er bei Dir verarbeitet hat, dann können dir die Radiologen auch eine bessere Ausunft geben!

Den Zahnarzt gibt es leider nicht mehr, zumindest ist er nicht auffindbar.

Die fragen vorher genau nach. Ich habe eine Zahnbrücke aus Metall und es wurde trotzdem ein MRT gemacht und nichts ist passiert, weder der Brücke noch dem MRT.

Bei meiner Zahnbrücke habe ich auch kein Bedenken, denn die sitzt ja Fest, kann sich kaum verschieben, und falls sie sich ausdehnt, ist ja auch nicht schlimm, denke ich mir. Ich kann mir nur vorstellen, dass in dem Wurzelkanal es anders aussieht, wenn ein Metall sich anfängt zu dehnen oder zu verschieben. Ich habe auch keine Ahnung wie hart so eine Zahnwurzel ist.

Um MRT mache ich mir weniger Sorgen :-)

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