Wieso ist es ungesund eine Luftmatratze mit dem Mund aufzublasen

3 Antworten

Neben den oben genannten Aspekten kommt auch noch hinzu, daß du sehr viel Druck aufbauen mußt, damit die Luft aus deinen Lungen in die Matraze geht, dieser Druck kann so stark sein, daß u.U kleine Adern platzen können, ähnlich wie bei einer starken Preßatmung und zwar nicht nur im Kopf, sondern sogar in den Augen, dies ist besonders unangenehm. Darum, nutze eine Pumpe, dies ist nicht nur gesünder, sondern du bist auch schneller fertig.

Wer schnell und tief ein- und ausatmet, kann hyperventilieren. Nichts anderes ist das Aufpusten der Luftmatratze mit dem Mund. Lies mal:

Bei einer verstärkten Atmung oder Hyperventilation, wenn viel ein- und ausgeatmet wird, verliert der Körper sehr viel saures Kohlendioxid. Durch den Verlust kommt es zu einem mangelnden Sauerstoffvorkommen im Blut. Die Bezeichnung dafür ist verminderter Sauerstoffpartialdruck. Dadurch kommt es zu einem Basenüberschuss im Blut, dessen pH-Wert auf Werte über 7,44 ansteigt. Ist dieser Schwellenwert überschritten, spricht man von einer respiratorischen Alkalose.

Die Lunge atmet zu viel Kohlendioxid ab. Dadurch wird wiederum die Fähigkeit, Kalzium zu binden, gesteigert. Die Konzentration des freien Kalziums sinkt. Dadurch kommt es dann zu Muskelkrämpfen, was wiederum die Angstzustände steigert. Ein Teufelskreis ist entstanden.

http://www.medizinfo.de/ernaehrung/saeuren-basen-haushalt/respiratorische_alkalose.shtml

Wenn du die Matratze mit dem Mund aufpustest, atmest du zu viel CO2 ab. Dadurch wird dein Blut alkalisch (nennt sich dann respiratorische Alkalose) und Calcium-Ionen aus dem Blut werden an Bluteiweiße gebunden. Dadurch kommt es dann zu einem Mangel an freiem Calcium im Blut. Dieses Calcium sorgt normalerweise (unter anderem) dafür, dass Nervenzellen nicht allzu schnell erregt werden. Wenn das Calcium fehlt, kommt es zu einer Überreaktion von Nervenzellen, was zu Kribbeln und zu Krämpfen führt.

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