Wechselwirkung Pille mit Arilin 500 mg - Schwangerschaft rückwirkend?

2 Antworten

Guten Abend Syara,

grundsätzlich gilt bei der Einnahme von Antibiotika in Verbindung mit der Pille, das die Wirkung beeinträchtigt werden kann, nicht aber das es zwingend ist. Gerade das ist das große Problem - auch für die Ärzte. Man kann nicht vorhersagen, inwiefern das Antibiotikum die Pille beeinträchtigt. Daher ist es immer sinnvoll, zusätzlich zu verhüten.

Metronidazol gehört zur Gruppe der Nitroimidazole und ist dementsprechend ein Antibiotikum. In der Packungsbeilage steht - bezogen auf die mögliche Wechselwirkung -keine Information, da die aktuelle Datenlage zu möglichen Interaktionen nicht bekannt ist bzw. nur sehr unbefriedigend sind. Das gleiche gilt auch für Cephalosporinen. Bisher gilt unter anderem lediglich Clarithromycin als Antibiotika, welches die Wirkung der Pille nicht beeinträchtigt. In Deinem Fall wäre aber eine solche Gabe nicht angezeigt.

An sich ist die Wirkung auch nach der 7-tägigen Pause gegeben. In Deinem Fall kommt aber der operative Eingriff und die anschließende Antibiotika-Therapie erschwerend hinzu, weshalb hier höchstwahrscheinlich kein sonderlicher Schutz gegeben ist. Daher wäre es schon ratsam gewesen, so eine kurze Zeit danach zusätzlich zu verhüten.

Eine rückwirkende Schwangerschaft ist nach wie vor innerhalb der ersten 7 Tage möglich. Ob das nun in Deinem Fall zutreffen sollte, kann von hier niemand beurteilen. Diesbezüglich solltest Du Dich noch einmal mit Deinem Gynäkologen in Verbindung setzen und das mit ihm besprechen. Die Möglichkeit ist gegeben, ja.

Noch eine kleine Anmerkung - die kann ich Dir leider nicht ersparen:

Bei Dir wurde am 02.03.13 eine Appendektomie durchgeführt. Also ein operativer Eingriff am Bauch, der natürlich mit inneren und äußeren Narben verbunden ist. Innerlich muss durch den Eingriff erst einmal einiges abheilen. Daher finde ich es sehr gewagt schon 8 Tage nach der Operation in dieser Hinsicht aktiv zu sein. Das ist ein wenig zu früh. Nach solchen Eingriffen - das wird Dir Dein behandelnder Arzt gesagt haben - ist es üblich eine Schonfrist von ca. 2-4 Wochen einzuhalten, um einen optimalen Heilungsverlauf gewährleisten zu können. Nach solch einer kurzen Zeit besteht nach wie vor die Gefahr einer möglichen, ungewollten Folge.

Alles Gute und liebe Grüße

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Hallo radiologen,

Erstmal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Ja, zugegeben war das wohl nicht gerade die beste Idee von uns, aber ändern können wir jetzt auch nichts mehr daran. Wenigstens hab ich was aus der ganzen Sache gelernt und werde das nächste Mal alles 5 mal überdenken und lieber ein paar Mal zu oft bei meinem Arzt nachfragen, bevor ich ein Medikament einnehme.

Wäre es nicht eigentlich sinnvoll, einen Vermerk in die Packungsbeilage zu schreiben, in dem vor möglichen Wechselwirkungen mit oralen Kontrazeptiva gewarnt wird? Es gibt sicherlich auch noch Andere, die wie ich davon ausgehen, dass es keine Wechselwirkungen gibt, wenn davon nichts in der Packungsbeilage steht.

Dann wird mir wohl im Moment nichts anderes übrig zu bleiben als abzuwarten und zu hoffen, dass die Wirkung der Pille nicht beeinträchtigt wurde und falls doch, dass mein Eisprung nicht früher als sonst war. Anfang April werde ich auch trotz Blutungen noch vorsichtshalber einen Schwangerschaftstest machen, schließlich wäre es ja möglich, dass trotz Schwangerschaft Entzugsblutungen verursacht durch die Pille auftreten. Die Pille werde ich diesen Monat noch zu Ende nehmen.

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Die Sicherheit ist in diesem Fall auch deshalb nicht mehr gegeben, weil die Pille doch etwas unregelmäßig eingenommen wurde (wegen dem Erbrechen) und zugleich noch antibiotika verabreicht wurde. Besser wäre es gewesen zusätzlich mit einem Kondom zu verhüten. Es muss nicht zwangsläufig etwas passiert sein, aber sollte eine ähnliche Situation wieder einmal sein, dann bitte zusätzlich ein anderes Verhütungsmittel benutzen.

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