Hilfe - plötzlich wildes Fleisch

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Ich würde sofort ins Krankenhaus gehen und die Sondeneintrittsstelle untersuchen und behandeln lassen. Wahrscheinlich bekommst Du dann auch noch eine prophylaktische Antibiose, um die Bildung einer Sepsis (Blutvergiftung) zu verhindern.

Mit solchen Infektionen ist nicht zu spaßen und der Eiter ist ja auch ein Zeichen dafür, dass die Keime an der Eintrittsstelle schon tüchtig am arbeiten sind. Von daher - ab zum Arzt!

Dann werde ich jetzt mal ins Krankenhaus fahren, allerdings nicht in das, wo die Sonde auch gemacht wurde und wo ich am Mittwoch hin muss, denn das ist über 100 km entfernt. Da versuche ich erstmal, ob die im KH im Nachbarort mir helfen können. Werde einfach alle Berichte, die ich habe, mitnehmen...

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@Lexi77

So... nach ewiger Wartezeit hat sich das vorhin dann im Krankenhaus auch mal ein Arzt angesehen (nach etlichen Notfällen und nachdem die auch endlich geregelt hatten, wer wohl zuständig ist, Internist oder Chirurg...). Die Krankenschwester hatte mich wenigstens in der Zwischenzeit schonmal nach den Beschwerden gefragt und das dem Arzt dann gesagt. Der meinte dann (ohne mich gesehen zu haben), dass ich dann wohl evtl. stationär bleiben müsse. Als die Krankenschwester mir das gesagt hat, habe ich aber geantwortet, dass ich auf jeden Fall nach Hause gehen wolle, und wenn es wirklich stationär behandelt werden müsste, dann würde ich denen was unterschreiben, dass ich auf eigene Gefahr gehe und morgen dann zu der Klinik fahren würde, wo das gemacht wurde.

Sie hat mir dann aber trotzdem schonmal Blut abgenommen, weil der Arzt die Entzündungswerte haben wollte. Als der Arzt dann nach 3 Stunden endlich kam, hat sich das nur kurz angesehen und gemeint, das wäre nur eine oberflächliche Entzündung, das wäre nicht so schlimm. Auch der Eiter wäre nicht so viel (das ist wahrscheinlich ansichtssache, für mich sieht es immer nach viel aus). Ich solle das 2-3x/Tag mit Octenisept behandeln und dann verbinden, mehr könne man nicht machen. Da die Blutwerte auch in Ordnung waren, konnte ich dann auch so wieder nach Hause gehen (denn dafür bräuchte man ja nun wirklich nicht stationär gehen).

Jetzt werde ich heute Abend und morgen das Ganze mit Octenisept behandeln und Montag morgen werde ich dann gleich meine Ernährungsberaterin anrufen und mit der sprechen, was ich machen kann/soll und ggf. dann nochmal zum Hausarzt gehen.

Ich hoffe nur, dass meine für Donnerstag geplante OP (Bauchspiegelung um Verwachsungen zu entfernen) nicht deswegen verschoben werden muss...

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@Lexi77

Ob Deine geplante OP gemacht werden kann, entscheiden die Ärzte denke ich anhand der vorliegenden Blutwerte bzw. Entzündungsparameter. Ich würde aber bei einer Verschlechterung der Eintrittsstelle (mehr Eiter, zunehmende Rötung, Schmerzen) gleich wieder einen Arzt aufsuchen - unter der Woche ist die Behandlung im Krankenhaus meist besser und schneller, weil dann auch die entsprechenden Spezialisten vor Ort sind.

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@Mennomania

Naja, die Blutwerte und Entzündungswerte waren ja alle in Ordnung gestern Abend.

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Du solltest dich schnellstmöglich in die Klinik begeben, das könnte sonst zur bösen lebensbedohlichen Infektion ausbreiten. Bedenke, es ist eine Sonde an dieser Stelle die in deinen Körper geht, das ist eine Eintrittsforte für Keime. Der Eiter sagt es doch schon aus, das dort Bakterien sind und das muss behandelt werden, DRINGEND

Ich selber hatte sowas direkt nach meiner OP, zum Glück war ich da noch im Krankenhaus

O.k., danke. Das Krankenhaus, wo die Sonde gemacht wurde, und wohin ich am Mittwoch muss, ist allerdings über 100 km entfernt. Also werde ich jetzt mal ins Krankenhaus im Nachbarort fahren und sehen, ob die da was für mich machen können...

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Wildes Fleisch kann auch durch Bakterien verursacht werden. Das bedeutet aber, dass du - ob es dir gefällt oder nicht - zum Arzt gehen solltest. Vor allem, weil du ja eine offene Wunde hast die noch versorgt werden muss. Sei so gut, geh zum Arzt, wenn es auch der Notdienst ist. So kannst du es nicht lassen. Alles Gute wünsche ich dir.

Infektion - möglicherweise durch Krankenhauskeim???

Hallo!

Seit ca. 3-4 Wochen habe ich eine Entzündung rund um meine PEG-Sonde. Zuerst war es nur etwas gerötet, dann kam dazu, dass immer mehr Sekret aus der Wunde kam. Außerdem kam ein lokaler Schmerz dazu. Zuerst habe ich versucht, antimikrobielle PEG-Verbände zu nutzen - ohne Erfolg. Dann habe ich Fusicutan-Salbe drauf getan, da mein Arzt mir die vor ein paar Monaten, als ich schon mal eine (viel leichtere) Infektion hatte, dafür verschrieben hatte. Aber auch die hat nichts geholfen.

Die Rötung besteht immer noch und es ist sehr schmerzhaft. Manchmal tut jede kleine Bewegung oder auch nur das Anspannen der Bauchmuskulatur weh. Inzwischen kommt immer so viel eifriges Sekret aus dem Stoma-Kanal, dass ich den Verband Kind. 1x tägl. wechseln muss, weil es dann durch kommt.

Deswegen war ich dann heute auch beim Arzt. Der hat sich das angesehen, gesäubert und neu verbunden. Er meinte, es wäre eine Infektion des Kanals. Man müsse sogar aufpassen, dass es sich nicht bis zum Bauchfell ausbreitet, deswegen will er es morgen nochmal kontrollieren. Wie schnell kann denn sowas passieren? (Frage 1)

Jetzt habe ich überlegt, dass das mit der Entzündung losging, nachdem ich mit der Portinfektion und Sepsis im Krankenhaus war. Könnte ich mir da rein theoretisch einen Krankenhauskeim zugezogen haben, der jetzt die Entzündung ausgelöst hat? (Frage 2)

Ich werde morgen auf jeden Fall auch mal den Arzt fragen, wäre aber für eure Einschätzung dankbar.

Viele Grüße und Danke, Lexi

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Entzündung am Zeh wird nicht besser?

Hallo,

ich habe seit Monaten mit Problemen an meinem großen Zeh zu kämpfen und kein Arzt kann mir so wirklich weiterhelfen. Angefangen hat alles mit einem eingewachsenen Nagel, den ich vor mich hergeschoben habe. Es hat sich entzündet und geeitert, außerdem hat sich beidseitig "wildes Fleisch" gebildet. Ich habe den Zeh dann in Kernseife eingeweicht und konnte die eingewachsene Stelle problemlos selbst hinausschneiden. Der Druck und die Schmerzen waren danach sofort weg.

Ich bin dann zum Arzt weil die Entzündung trotz täglicher Fußbäder und Salbenverbände nicht besser wurde. Dieser hat sich den Zeh garnicht richtig angeschaut und mich zum Chirurgen geschickt. Der Chirurg sagte mir, dass er nicht versteht wieso der Arzt mich zu ihm schickt, da der Nagel nicht eingewachsen ist und normal wächst. Er hat mir dann das wilde Fleisch weggeschnitten, mir Antibiotika verschrieben und mich nach Hause geschickt. Nach etwa einer Woche wurden die Fäden gezogen und wenige Tage danach war die Entzündung inklusive neuem wilden Fleisch wieder da, trotz Antibiotika. Das ist jetzt etwa einen Monat her, ich nehme täglich Fußbäder und trage Betaisodona oder Zugsalbe auf - ohne Erfolg.

Vor ein paar Tagen hat sich eine Art Bruchrille am Zehnagel gebildet und ich konnte Teile vom Nagel auf der linken Seite vorsichtig und schmerzlos abziehen. Ich habe das Gefühl, dass der Nagel abstirbt. Mein Arzt wollte mich schon wieder zum Chirurgen schicken, ich habe daraufhin aber einen Podologen angerufen, dieser sagte mir nur dass er mir dabei nicht weiterhelfen könne. Ich verstehe nicht, was mein Nagel hat, schließlich ist nichts eingewachsen und eine Entzündung hätte ich mit den Fußbädern und Salben oder Antibiotika doch in den Griff kriegen müssen?

Weiß jemand was das sein könnte oder wer mir dabei helfen kann?

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Ich verzweifel an meiner PEG... :-(

Hallo!

Ich muss jetzt doch nochmal um euren Rat bitten.

Seit nunmehr einem halben Jahr (seit Mitte November) ist mein PEG-Stoma entzündet. Es eitert seitdem mehr oder weniger ständig. Manchmal so stark, dass der Verband (so wie z.B. heute) schon nach 1,5-2 Std. wieder durch ist. Zudem habe ich auch am Rand des Stomas Schmerzen. Inzwischen habe ich beobachtet, dass es immer so einen phasenweisen Verlauf gibt: erst werden die Schmerzen stärker (teilweise bis Stärke 7-8) und einen Tag später steigt die Sekretmenge. Das bleibt dann ca. 2 Tage so und dann wird beides (Schmerzen und Sekret) wieder weniger. Nach einigen Tagen geht es dann wieder von vorne los. Erst waren es 7-9 Tage-Zyklen, jetzt sind es immer nur 5-6 Tage.

Ich war deswegen ja im Dezember schon stationär, es wurde Ultraschall und CT gemacht, aber kein Abszess gefunden. Da sagte man mir dann, da könne man nichts dran machen, vielleicht würde sich das von selber geben. Schickte mich nur zur Schmerztherapeutin, die aber sagte, da könne sie nicht viel dran machen, erst müsste die Entzündung weg, dann würde auch sehr wahrscheinlich der Schmerz nachlassen.

In den ganzen Monaten habe ich jetzt schon so viel ausprobiert: Antibiotika (2 verschiedene, nach Abstrich, haben nicht gewirkt), Salben, da meine Haut inzwischen schon extrem gereizt ist, verschiedene Verbandsmaterialien, die ich u.a. von einer Wundmanagerin bekommen hatte, regelmäßige Wundreinigung/desinfektion etc. Und dann auch eure Tipps aus einer meiner Fragen (https://www.gesundheitsfrage.net/frage/was-macht-man-wenn-man-von-einem-arzt-zum-naechsten-geschickt-wird-und-keiner-was-macht?foundIn=user-profile-question-listing) also z.B. schwarzen Tee und Honig. Auch kolloidales Silber habe ich schon probiert.

Mein Hausarzt ist inzwischen absolut ratlos und er meint, dass es so nicht weiter gehen kann und die Sonde wahrscheinlich erstmal raus müsse. Ähnlich sieht das meine Therapiemanagerin, die mich wegen dem Port betreut. Deswegen hatte mein Arzt mich im April nochmal zu den Spezialisten geschickt.

Die haben aber gesagt, dass die Entzündung noch nicht so schlimm ist, dass die Sonde raus müsste. Sie wollen die auch eigentlich nicht entfernen, wegen der ganzen Komplikationen, die ich bei/nach der Anlage hatte und da dann die Gefahr bestünde, wenn ich eine neue Sonde bräuchte (was aus derzeitiger Sicht sehr wahrscheinlich wäre). Die haben dann nochmal eine Wundmanagerin dazu geholt und die hat mir nochmal neue Verbände gegeben, das hat aber auch nichts gebracht, aber die liegen ja auch nur oben auf und kommen nicht in den Stoma-Kanal.

Aber so kann es ja auch auf Dauer nicht bleiben. Beim letzten Blutbild waren die Entzündungswerte auch leicht erhöht.

Es raten aber alle ab, zu einem anderen Arzt zu gehen, da die Vorgeschichte bei mir ja sehr komplex ist und es eben zu so vielen Komplikationen kam, die alle an derselben Klinik, wo mein Spezialist ist, behandelt wurden.

Habt ihr noch Ideen?

Danke! Lexi

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Bin verzweifelt - Schmerzen

Hallo! Seit zwei Wochen habe ich wieder starke Schmerzen im Bauch. Ich war gerade soweit, dass ich durch meine Operationsnarbe (fast) keine Schmerzen mehr hatte und wir wollten anfangen, das Schmerzmittel auszuschleichen.

Die Schmerzen sind im linken Oberbauch, ca. 5 Zentimeter oberhalb der PEG-Sonden-Austrittsstelle und links davon. Am ersten Tag als ich die Schmerzen hatte (bin damit morgens aufgewacht) war mir auch furchtbar übel und mein Kreislauf war total im Keller. Ich war dann auch beim Arzt, aber der konnte nichts feststellen. Die Übelkeit ist insgesamt besser, tritt aber immer mal wieder auf.

Die Sondenstelle ist reizfrei und es kommt nur noch wenig Sekret raus.

Weil es nicht besser wurde, war ich nach einigen Tagen nochmal beim Arzt. Der hat dann Blut abgenommen, aber die Werte waren nach seiner Aussage alle in Ordnung. Er hat auch ein Ultraschall gemacht, aber nichts feststellen können. Ich habe dann erstmal Arnika ausprobiert, aber bis jetzt ohne Erfolg.

Weil die Schmerzen anhielten war ich dann auch noch bei meinem behandelnden Gastroenterologen. Der hat nochmal Blut abgenommen, einen Ultraschall gemacht und auch ein CT veranlasst (Verdacht auf freie Flüssigkeit, hat sich aber nicht bestätigt).

Er hatt mir dann gesagt, dass nichts zu sehen wäre, was die Schmerzen verursacht. Es ist ja einerseits auch gut, dass da nichts schlimmes ist, bringt mich aber ja überhaupt nicht weiter.

Der Arzt meinte, wenn es zu schlimm wäre, dann müsse man halt die PEG wieder entfernen, das wäre die einzige Option. Aber das will ich ja auf keinen Fall, ich habe zwar schon 6 kg zugenommen, ich muss aber mindestens noch weitere 5 kg zunehmen...

Jetzt soll ich einfach mehr Schmerzmittel nehmen, das schwächere weg lassen und dafür 2x am Tag und ggf. auch zur Nacht Targin nehmen.

Aber es tut ja nicht an der PEG-Stelle selber weh, sondern ein Stück darüber und seitlich und eben nicht genau an der Stelle wo der Schlauch (und damit auch die innere Halteplatte) ist. Demnach kann es nach meiner laienhaften Vorstellung ja eigentlich auch kein Reiz durch die Sonde sein, oder?

Es stehen zwar jetzt noch die Ergebnisse der Blutuntersuchung aus, die bekomme ich wegen der Ostertage erst morgen oder übermorgen, aber die Werte waren ja letzte Woche auch in Ordnung, da wird sich ja sicher auch nicht viel geändert haben.

Und einfach nur mehr Schmerzmittel nehmen kann doch eigentlich auch nicht die Lösung sein...

Habt Ihr noch Ideen? Das wäre super.

Liebe Grüße

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