Dyshidrotisches Ekzem oder doch was anderes?

 - (Haut, Schwangerschaft, Arzt)

2 Antworten

Hi Drachenfrucht,

Dyshidrose kann es durchaus sein. Häufig ist der Auslöser der Dyshidrose eine andere zuvor durchgemachte Erkrankung, wie z.B. der Fußpilz.

Hast Du auch noch Juckreiz? Da könnten Antihistaminika helfen. Morgens Loratadin (macht nicht so sehr müde), abends Citerizin.

Eine Linderung der Beschwerden können dir auch folgende Präparate verschaffen:

  • Aloe Vera (-Gel)
  • Fuß-Bäder mit Gerbstoffen (Eichenrindenextrakt, Salbei, Apfelessig)
  • Zinkoxid-Salbe
  • eine nicht fettende Basiscreme ohne Duftstoffe / Parfums

Es gibt vielfältige Hinweise darauf, dass zudem Ernährungsgewöhnheiten, Lebensumstände (Stress), Rauchen, Alkohol, häufiger Hautkontakt mit Desinfektionsmitteln und Allergie-Neigungen die Dyshidrose verstärken bzw. chronisch werden lassen.

Deshalb kommt auch aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) eine Therapie mit Tee i.V.m. dem Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel. Ich hoffe, dass Du Zugang zu einer TCM-Apotheke hast, die dir den Tee frisch mischen kann. Ich habe gute Erfahrungen mit TCM auf allen Gebieten gemacht.

Letztlich ist die Fußhygiene ein Schlüssel. Neben Waschung und Cremung (siehe oben) keine schweißfördernden Schuhe (Turnschuhe) ohne Socken tragen. Socken immer aus Baumwolle und ggf. auch am Tag kurzfristig wechseln!

Ich wünsche dir gute Besserung

und LG Otti

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Liebe Drachenfrucht,

Das schaut gar nicht schön aus und tut sicherlich weh. Offenbar entstehen die Blasen an den Druckstellen der Füße.

Werden die Blasen mehr, wenn Du viel gehst? Nimmst Du Schmerzmittel?

Bei einem dyshydrotischen Ekzem würde ich mir mehrere kleinere Blasen erwarten; und nicht nur auf den Füßen. Außerdem müsste da Cortisonsalbe wirksam sein.

Vielleicht ist es ein bullöses Pemphigoid? Aus meiner Sicht müsste man das weiter abklären, durch Bluttests und auch eine Probeexcision. Vielleicht steckt ja eine Autoimmunerkrankung dahinter.

Ich bin allerdings kein Hautarzt. An Deiner Stelle würde ich mir das an einer Hautklinik richtig abklären lassen.

Alles Gute!

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Dann müssten wir halt einfach mal hoffen, dass es sich nicht wieder verschlimmert...

Gibt es denn vielleicht irgendwelche Hausmittelchen, die gegen solche Entzündungen helfen? Womit ich das vielleicht noch unterstützen könnte?

Danke und viele Grüße!

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