Darf der Arzt wirklich keine Massagen mehr verschreiben?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich kann der Hausarzt Massagen verschreiben, im Gegensatz zur Krankengymnastik allerdings nur maximal 10x pro Diagnose. D.h. 1. Rezept 6x Massage, 2. Rezept 4x Massage. Dies gilt für die gesetzl. Krankenkassen, die privaten zahlen natürlich so viele Massagen wie nötig sind.

Es gibt immer wieder Ärzte , die einfach dem Patienten sagen, sie dürften Massagen (oder sogar Krankengymnastik) nicht verschreiben. Der Patient glaubt seinem Arzt ja alles!!! Die Ärzte wollen damit ihr Budget schonen und den Patienten abwimmeln bzw. ihn daran hindern überhaupt weiter nachzufragen.

Die Aussage Deines Arztes stimmt aber nicht!

Generell gilt aber - und das wird den Ärzten auch von Ihrer KV empfohlen - sollen aktive Therapien verschrieben werden, keine passiven. Macht auch Sinn. Der Patient soll aktiv etwas gegen seine Beschwerden tun, sich nicht nur hinlegen und massieren lassen. Die Wirkung der Massage ist nur kurz, dann bist Du wieder verspannt. Die Wirkung der Krankengymnastik hält länger an, vor allem erfährst Du auch, was Du zu Hause selbst machen kannst.

Also - Krankengymnastik vom Hausarzt verschreiben lassen. Er darf das!!!

Also...Schmerzen im Rücken beruhen zu gut 90% auf muskulären Ursachen und da kann man mit einer Krankengymnastik versuchen, was man will, das wird nur bedingt besser. Bei Rückenschmerzen ist eine Massage, wenn man es richtig macht und zu einem Masseur/-in geht, wesentlich mehr bewirken als mit einer KG...Übungen für zu Hause kennen wir Masseure auch zur Genüge...

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