Bin ich süchtig nach Sex?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

23, keine Pille, Lust an den fruchtbaren Tagen... Da schlägt bei Ihnen die biologische Uhr. Aber wenn kein Kinderwunsch da ist, eigentlich kein Interesse an einer Bindung an einen Mann da ist, sollten Sie das besser überhören.

Wenn Sie meinen, dass es mit der früheren Bulimie zusammenhängen könnte, dann denke ich bedingt schon, allerdings nicht als Ersatz.

Bei Bulimie gibt man ja während der Fressattacken stets dem Verlangen des Körpers nach, weist ihn nicht in seine Schranken. Bei Sexlust ist das wohl auch so. Ein willensstarker Mensch überfrisst sich nicht, und eine willensstarke Frau wirft sich auch nicht unter jeden Mann.

Sie müssen sich wohl entscheiden, was Sie wirklich wollen, und das dann durchziehen. Der Körper kann ja Lust haben auf was auch immer, aber Sie und Ihr Verstand sind doch der Boss. Nehmen Sie mal das Zepter in die Hand, bei der Bulimie haben Sie es doch auch geschafft.

Muss es denn unbedingt ein Mann sein ⁑⥽⩼

bethmannchen, beethmannchen - willst du dich jetzt outen ? ;-)

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@Borg13

Oooch... ich glaube, Bethmannchen meinte das anders! :o))

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@Borg13

@Borg13, muss man deinen anstrengenden Dünnsenf verstehen〔⸄‽⸅〕

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@bethmannchen

Wer zweideutige Äußerungen von sich gibt, muß in Kauf nehmen, dass es zu Mißverständnissen kommt.

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Was ist Nymphomanie?

Nymphomanie wird im Alltagsverständnis mit ungezügelter sexueller Begierde gleichgesetzt. Frauen mit exzessivem Sexualtrieb werden gemeinhin als Nymphomaninnen bezeichnet. ...

Frauen, auf welche die Definition der Nymphomanie zutrifft, sind ständig auf der Suche nach sexueller Befriedigung. Gleichzeitig sind sie aber meist nicht in der Lage, einen Höhepunkt zu erleben. Sie können häufig keine innere Bindung zu dem jeweiligen Partner aufbauen. Sie stehen unter dem Zwang, immer neue Männer suchen zu müssen, getrieben von der Hoffnung nach sexueller Erfüllung.

Wie häufig ist "Nymphomanie"?

Die "echte" Nymphomanie ist sehr selten. ... Nicht zuletzt auf Grund der missbräuchlichen Verwendung des Begriffs Nymphomanie, sollte dieser mit Vorurteilen besetzte Begriff tunlichst vermieden werden. Der "politisch korrekte" Ausdruck für dieses Krankheitsbild lautet "Sexsucht" oder Hypersexualität.

Wann ist man sexsüchtig?

Von Sexsucht spricht man, wenn ein übermäßig gesteigerter Geschlechtstrieb vorhanden ist. Wobei sich in diesem Zusammenhang die Definition von "gesteigert" schwierig gestaltet. ...

Welche Ursachen hat die Sexsucht?

Früher wurde die Nymphomanie als organisches Leiden betrachtet und auch entsprechend behandelt - ...

Die "eine" Ursache für Sexsucht gibt es nicht. Wie bei anderen Süchten auch kommen viele Einflüsse zum Tragen. Diese liegen im seelischen, soziokulturellen Bereich, genauso wie in der Kindheit, in der Persönlichkeit und Veranlagung begründet. Innere Konflikte, Minderwertigkeitsgefühle, gestörte emotionale Beziehungen und die zwanghafte Suche nach Nähe können die Sexsucht fördern.

Die Sexsucht beginnt schleichend - wie auch Alkohol-, Drogen- oder Spielsucht. Langsam steigert sich das Suchtverhalten, wodurch die persönliche Freiheit zunehmend eingeschränkt wird. Bleibt die Sexsucht über einen längeren Zeitraum bestehen, kann es zu gesundheitlichen Problemen sowie Persönlichkeitsveränderungen kommen. Die Anforderungen des normalen Alltags können meistens nicht mehr erfüllt werden. Trotz der zahlreichen sexuellen Kontakte bleibt die eigene Isolierung bestehen und es kommt zu einem Leidensdruck. Um aus diesem Teufelskreis ausbrechen zu können, ist in den meisten Fällen professionelle Hilfe durch Psychotherapeuten unabdingbar. Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern das Risiko von Infektionsübertragungen steigt.

Therapie bei Sexsucht

Bestehen Zweifel darüber, ob eine Sexsucht vorliegt, ist als erster Schritt eine psychotherapeutische Beratung angezeigt. Dies gilt in jedem Fall, wenn ein zwanghafter, lebensbestimmender Wunsch nach Sex und ein Unvermögen, emotionale Bindungen einzugehen, vorliegen. Die Überweisung in kompetente Hände ist derzeit leider noch etwas schwierig, da die Zahl der speziell dafür ausgebildeten und in diesem Bereich erfahrenen Ärzte oder Therapeuten noch zu wünschen übrig lässt.

Unter Therapeuten von Sexabhängigen besteht Konsens darüber, dass eine erfolgreiche Behandlung unbedingt über mehrere Jahre hinweg durchgeführt werden und eine intensive Psychotherapie beinhalten muss. Zentrale Themen sind dabei die sexuelle Lebens- und Familiengeschichte, das sich Herantasten an einen eventuellen Missbrauch, die Erarbeitung der Rolle des Suchtmittels Sex, das Aushalten und Annehmen von Gefühlen, das Gewinnen positiver Selbsterfahrung und Selbstwertgefühle. Es geht darum, dass der/die Betroffene wieder eine Beziehung zu sich finden kann und darauf basierend auch wieder bessere, gesündere Beziehungen zu anderen lebt.

http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Sex+Partnerschaft/Sexualitaet/Nymphomanie-die-Sexsucht-3567.html

Schwieriges Thema - Evistie hat dir schon sehr ausführlich und hervorragend geantwortet. Was ich dazu noch sagen könnte ist folgendes: der Mensch entwickelt Süchte, wenn ihm etwas gravierendes zu seinem ausgeglichenen Seelenleben fehlt. Die einen brauchen Drogen, die anderen Alkohol wieder andere Sex. Oder Essen. Es gibt viele Süchte. Fakt ist, auch nach Sex kann man süchtig sein, die Seele verlangt dann aber eher nach Zuneigung, nach Anerkennung, als nach Sex. Hilfe kannst du nur finden, wenn du zu einem Therapeuten gehst. Es ist an sich nicht schlimm, ein interessantes Sexualleben zu haben, es ist nur auch mit einem Risiko behaftet, wenn man die Partner zu oft wechselt. Das sollte man sich vor Augen halten. Übrigens, vor dem Eisprung und während dem Eisprung, das hat wohl die Natur so eingerichtet, sind wir alle etwas "lustiger".

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