1. Vitamine und Mineralien sind keine Sachbearbeiter mit Zuständigkeiten. Der Körper verwendet sie oportunistisch, macht damit, was er machen kann, legt von manchen Vorräte an und scheidet Überschüsse aus.
  2. Mängel schleichen sich ein, wenn etwas fehlt. Da Mineralien und Vitamine im Zusammenspiel vom Körper verwertet werden, kann jeder einzelne Mangel oder eine Kombination von Mängeln ganz unterschiedliche Anzeichen haben.
  3. Vitamine und Mineralien beeinflussen sich untereinander gar nicht. Sie wirken nicht, sondern werden vom Körper verwertet, zerlegt, mit anderen Stoffen kombiniert neu zu Enzymen und Hormonen zusammengesetzt, wirken dann ihrer Bestimmung entsprechend und erden dabei wieder umgewandelt, werden erneut als Einzelstoffe kombiniert zu wieder anderem, usw. Zulezt wird nicht mehr verwertbares ausgeschieden.
  4. Nahrungsergänzungsmittel machen Sinn, wenn mann sich lausig ernährt, oder wegen Stress oder Krankheit einen erhöhten Bedarf hat.
  5. Kaufen würde ich sie da, wo das Beste zu einem vernünftigen Preis zu bekommen sind. Skeptisch wäre ich immer dann, wenn reißerisch irgendwelche Wunder angepriesen werden, die durch irgend einen einzelnen Stoff erzielt werden sollen.

Deine Frage ist falsch aufgezogen, denn so leicht sind die Zusammehänge nicht zu erklären. Und wozu die alberne Abstimmung?

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Die Bräuning unserer Haut durch Sonnenschein hat nichts mit dem Grillen von Hähnchen gemein.

Schon vor der Geburt wird in der Unterhaut Melanin eingelagert. Wo und wie viel ist genetisch festgelegt. Daher haben auch Babys schon bei der Geburt erste "Leberflecken", die man als Muttermale bezeichnet.

Wenn UV-Strahlung die Haut trifft, wird darin das Prä-Vitamin D gebildet und über das Blut der Leber zugeführt. Ist mehr Vitamin D im Blut, als die Leber gerade verarbeiten kann, faltet sich das Melanin in der Unterhaut, und wechselt dadurch seine Farbe zu braun.

In den dunklen Jahreszeiten werden Menschen der Höheren Breitengrade wieder blasser, weil sich das gesamte Melanin wieder "entfaltet". Menschen in sonnenreichen Regionen haben ständig eine dunklere Haut, um sich vor Hypervitaminose zu schützen. Ziehen sie dann permanent in sonnenärmeren Breitengraden, kann das bei ihnen zu Vitamin D Mangel führen.

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Was ist mit mir los, alle nur psychosomatisch?

Guten Tag und danke an jedem der sich die Zeit nimmt das alles hier zu lesen.

Es fing alles mit einem "unrealem" Gefühl an, alles war wie in einem Videospiel und ich konnte mich selber nicht mehr richtig "fühlen". Ich bin darauf zum Arzt und man hat keine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, gegen die ich L-Thyroxin 50 nehme. Ich habe nun vor 4 Monaten meine Tablette sehr unregelmäßig genommen und habe seit dem sehr seltsam gefühle und symptome wie z.B. Vergesslichkeit, Verwechsle dinge, Wortfindungsstörrungen, Manchmal verdreh ich komplette sätze oder denke sie sind Gramatikalisch falsch. Ich war auch schon bei einem Neurologen, da sich meine linke Gesichthäfte komisch anfühlte, der aber nach einem MRT (ohne kontrastmittel) meinte, dass alles nur psychosomatisch sei. Ich habe mich in der Zeit zurückgezogen und keine interesse mehr an meinem Hobbys gefunden, war nurnoch zuhause und habe keinen Kontakt mehr zu freunden (was sich aber nun wieder bessert) ich denke das sind Depressionen ^^. Momentan ist es so, dass wenn ich aufwache, sind manchmal meine Arme Taub (Manchmal ganz, manchmal nur ein Arm, manchmal nur etwas Taub) danach aber über den Tag nicht. Kann ein Arm Taub werden obwohl man nicht darauf liegt?.. Ich verwechsle leider immer noch manche dinge und komme mir selber Fremd vor im Spiegel.. Mir kommen dann immer Fragen in den Kopf wie "Wer bin ich?", "Was mache ich hier?". Ich hatte ebenfalls Streptokokken in Rachen worauf ich nun eine chronisch dicke Mandel haben und Schlafapnoe festgestellt wurde. Werde am 27.08 Operiert.
Bilde ich mir alles ein? Ich bin so langsam am verzeifeln und weiß nicht wie es weiter gehen soll.. Mir kommen immer wieder Krankheiten in den Kopf wie MS, Demenz, Schlaganfall etc.

Hat jemand einen Ratschlag oder vermutungen wieso es mir so geht? Vor 2 Jahren ging es mir super, keine probleme, einfach nichts.

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Hat mal jemand geprüft, ob du einen Vitamin B-12-Mangel hast? Vergesslichkeit, Wortfindeprobleme, Verwirrtheit, Taubheitsempfindungen, depressive Stimmung ... deuten nämlich darauf hin.

Dein Hausarzt kann das testen und dir dann Vitamin B 12 verabreichen.

Vitamin B 12 können wir fast ausschließlich mit Fleisch zu uns nehmen. Dazu muss dann auch der Magen richtig funktionieren. Das Vitamin wird im Magen vom (intrinsischen Faktor) aufbereitet und dann im unteren Teil des Dünndarms aufgenommen.

Es gibt ein paar wenige Menschen, etwa 10 Fälle pro 100.000 Einwohner im Jahr, die nicht genug des Glycoproteins bilden und daher das Vitamin nicht aus dem Darm aufnehmen können.

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Das sind nur Hitzepickel, die von ganz allein und ohne Narben wieder verschwinden. Jedes Eincremen ist da sogar kontraproduktiv.

Hitzepickel entstehen meist an Händen, Füßen, Kopf, also mehr an der Peripherie, wenn wir mehr schwitzen, als unsere Haut gewohnt ist. Da staut sich unter der Haut der Schweiß und sammelt sich in kleinen Bläschen. Die trocknen dann ein und die Haut darüber blättert ab, sobald die Haut darunter "gereift" ist.

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Jede Art Obst und Gemüse sind gesund. Die vollen Inhaltsstoffe hat man aber nur direkt nach der Ernte. Was zu uns an Aroniabeeren kommt ist in den meisten Fällen aber nicht frisch, weil sie erst um den halben Erdball müssesn.

Vitamin C ist bei Eritzen über 64,3°C hinüber, Flavonoide werden schon durch Licht zerstört, B-Vitamine vertragen noch weniger hohe Temperaturen ... Frisch geerntet mögen sie ja noch viel Gutes enthalten, aber gefriergetrocknet oder sogar noch zu Pulver vermahlen, kann man wohl ebenso gut Hobelspäne oder Sägemehl zu sich nehmen.

Nicht besser bestellt ist es um die Inhaltsstoffe aller anderen Trockenfrüchte oder von weit her importitem Obst. Z.B. enthalten Kiwi sehr viel Vitamin C. Damit man sie auch verschiffen kann, werden sie unreif geerntet. Vitamin C bildet sich aber erst bei der Reife an der Pflanze durch den UV-Anteil im Sonnenlicht. Das "Nachreifen" in der Obstschale ist für den Vitamingehalt deshalb für die Katz.

Der Hype um die Gesundheit igendwelcher Früchte bezieht sich immer auf die reifen, frisch geernten Früchte direkt vor Ort. Jeder Behandlungsschritt und jeder Tag Lagerung lässt das Gute darin verloren gehen.

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Was waren wohl die Beweggründe der Hausärztin, als Sie mich aufforderte: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!"?

Hallo, vor ein paar Tagen war ich in der Hausarztpraxis zu einem jährlichen Termin im Rahmen eines Asthmaprogrammes. Etwas anderes war im Vorfeld nicht vereinbart oder besprochen worden. Trotzdem fragte mich die Helferin an der Anmeldung, ob ich schon zur Melanom-Vorsorge und zur urologischen Vorsorgeunterschung war in diesem Jahr. Ich bejahte beides. Als nächstes stellte mir die Helferin nach dem Lungenfunktionstest die gleichen Fragen. Wieder bejahte ich und sagte, dass ich in diesem Jahr schon beim Hautarzt und bei der Urologin war zur Vorsorgeuntersuchung. Die Helferin sagte, ich sollte mich freimachen bis auf die Unterhose. Als nächstes kam die Ärztin und hörte meine Lunge ab. Dann forderte Sie mich (wörtlich) auf: "und jetzt ziehen Sie mal ganz schamlos die Unterhose herunter!". Ich war etwas überraschte Aber da ich von Natur aus leicht exhibitionistisch veranlagt und stolz auf meinen Körper bin, folgte ich der Anweisung. Die Ärztin musterte mich einige Sekunden und forderte mich dann auf, mich umzudrehen und zu bücken (offenbar die Hämorrhoiden-Begutachtung). Danach sollte ich mich wieder anziehen.

Meine Frage: wird das Hautkrebs-Screening von den Krankenkassen so gut bezahlt, dass nun auch die Hausärzte daran verdienen wollen (mit wenigen Sekunden Aufwand für die Begutachtung)? Oder könnte es sein, dass meine Hausärztin ein persönliches Interesse an einem gut aussehenden (wenn auch ein wenig älteren) Herrn wie mir hat?

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Aslo, ganz im Ernst, ob beim Arzt oder sonstwo, wird man zu etwas aufgefordert, das einem nicht verständlich ist, dann fragt man halt. Wozu hat man denn einen Mund?

Jetzt fragst du hier, was die Beweggünde deiner Hausärztin in dem Moment wohl gewesen sein mögen? Das ist hier die falsche Adresse.

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Durchfall und Aufstossen nach zu vielem Essen?

Hallo zusammen. Seit Stunden durchforste ich mit meiner Frage das Internet, ich bin jedoch noch auf keine befriedigende Antwort gestossen. Seit ca. 2 Jahren ernähre ich mich sehr gesund und kalorienbewusst, kaufe auch nur noch selten Fertigmenüs und koche von Grund weg alles selber. Vor einigen Wochen hatten wir dann ein grosses Familienfest, das am Vormittag begonnen hatte. Es gab wirklich den ganzen Tag Essen. Ich habe auch bei Süssspeisen kräftig zugeschlagen. Am nächsten Tag bin ich dann aufgewacht und hatte üblen Durchfall und Bauchkrämpfe. Zudem musste ich ständig Rülpsen, was zusammen mit einem unglaublich widerlichen Schwefel-/Faule-Eier-Geruch einherging. Dieser Zustand blieb ca. 3-4 Tage. Danach ging es mir wieder super. Nun habe ich gestern kalorienmässig auch wieder sehr viel gegessen. Ich habe mich zwar zu keinem Zeitpunkt ÜBERessen gefühlt, jedoch war die Kalorienanzahl aufgrund der vielen Süssigkeiten schon sehr dolle (am Morgen Schokolade, über den Tag hinweg eine Packung Gummibärchen, mittags ein grosses Eis, abends zwei grosse Stück Torte, irgendwann waren es noch zwei Schokoladenwaffeln). In der Nacht hat es dann wieder angefangen mit dem Faule-Eier-Geschmack beim Rülpsen. Mein Freund, der neben mir schlief, ist davon sogar aufgewacht und musste sich beinahe übergeben, weil der Gestank so penetrant und widerlich war. Am Morgen dann wieder Durchfall des Grauens. Ob diese Situation auch wieder tagelang weitergeht, wie letztes Mal, kann ich natürlich noch nicht sagen. Ich weiss, dass es bestimmt nicht gut für den Körper ist, an einigen Ausnahme-Tagen im Jahr so viele Kalorien zu essen. Um das geht es mir bei meiner Frage nun aber auch nicht. Mir geht es eher darum, ob die Reaktion des Körpers (tagelander Durchfall und Faule-Eier-Geruch beim Rülpsen) nach einer solchen Völlerei normal ist oder ob ich (dringend) Abklärungen beim Arzt treffen müsste?

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Tja, da wird dein Körper wohl mit den Ausnahmen nicht fertig.

Alles was in den Magen kommt, wird dort erst einmal aufbereitet. Schon vom Geschmack her, also vorm Runterschlucken, "weiß" der Körper, welche Verdaungssäfte er dafür braucht. Proteine brauchen diese, und Fette andere Enzyme, und um Stärke aller Art bis runter zu Einfachzuckern kümmert der Magen sich gar nicht. Allerdings bremsen Kohlenhydrate die Ausschüttung aller Verdauungsenzyme.

Je kombinierter die Nahrung ist, also sehr fettes Fleisch, süßes Fett wie Sahne, Speiseeis, Schokolade, Hülsenfrüchte, desto größer die Herausforderung fürs Verdauungssystem. Manches verträgt sich miteinander gar nicht.

Fleisch und Hülsenfrüchte (dazu gehören auch Erdnüsse) z.B. brauchen Enzyme, die sich im Magen gegenseitig aufheben. Deshalb liegt das Gulasch mit grünen Bohnen auch so schwer auf dem Magen.

Genau so sieht das aus mit Früchten und Milchprodukten gleichzeitig. Aus der Milch wird allmählich Schmelzkäse, der überall kleben bleibt, und die Früchte beginnen zu gären.

Der eine bekommt vom vielen Naschen am Abend nachts dann Sodbrennen, der andere stößt nach einem Gewalt-Fress-Tag nach faulen Eiern auf. Was ist da bei dir passiert?

Vor allem nachts widmet sich der Magen den Proteinen, spaltet mit Salzsäure die Eiweißketten in kürzere Enden auf. Dabei entsteht Schwefel-Wasserstoff (riecht nach Stinkbombe oder faulen Eiern). Eigentlich sollen weitere Enzyme dieses Gas sofort wieder zerlegen, so dass wir davon gar nicht merken. Sind die aber nicht da, weil andere Nährstoffe sie ausgebremst haben, stinkt man aus dem Hals.

Optimal für unseren Magen wäre eine Ernährung nach Tagesablauf, wie er wohl in der Steinzeit üblich war. Morgens bis 11:00 gibt es nur Obst oder Beeren. Ab Mittag bis 17:00 dann Getreide, Gemüse und Blattsalat. Abends nach 18:00 dann erst Fleisch, Fisch, evtl. noch mit Pilzen. So hat man immer nur eine Art Nahrungsmittel im Magen, der er sich dann voll und ganz mit den nötigen Enz<men widmen kann.

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Können meine Kopfschmerzen auf einen Hirntumor weisen oder sind sie doch nur psychisch bedingt?

Also ich bin 19 Jahre alt und habe seit etwa 2 Wochen komische Kopfschmerzen. Anfangs war es ein Drücken im Nackenbereich, wobei ich dort auch immer wieder ein Brennen verspürte. Mit der Zeit traten diese Schmerzen abwechselnd an verschiedenen Stellen im Kopf auf und Kopfschmerztabletten halfen da auch nicht. Seit ein paar Tagen hat sich der Schmerz jetzt auf einen Druck im linken hinteren Bereich des Kopfes "reduziert", der einmal stärker und einmal schwächer ist. Dass der Schmerz in der Früh und am Abend schlimmer wäre, kann ich nicht wirklich bestätigen, jedoch ist mir jetzt in der Früh meistens schlecht. Am Tag, wenn die Kopfschmerzen besonders stark sind, fühle ich mich manchmal auch etwas benommen, wobei ich aber nicht weiß ob das von den Kopfschmerzen an sich, oder von meiner Angst vor diesen kommt.
Ich war schon bei einer praktischen Ärztin, die meinte, dass sie neurologisch auf die Schnelle nichts feststellen konnte (sie kontrollierte nur die Reaktion meiner Pupillen und ließ mich ihre Hände zusammendrücken) und ich eher in die psychologische Richtung denken und einen Psychologen aufsuchen sollte.
Ich bekomme aber den Gedanken, dass es sich um einen Hirntumor handeln könnte nicht aus dem Kopf und wollte daher fragen, ob mir hier jemand helfen kann.

PS.: Ich sollte vielleicht auch erwähnen, dass ich vor diesen Kopfschmerzen auch schon Schmerzen im Bereich von der Leiste bis zum Blinddarm hatte, für welche keine Ursache gefunden werden konnte. Diese haben sich mit der Zeit gelegt und unmittelbar darauf haben diese Kopfschmerzen begonnen.

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Nö, einen Hirntumor kann man wohl ausschließen, weil die Symptome dafür nicht reichen. Also hör auf, im Internet unter Stichworten zu suchen, die einfach zu abwegig sind. Hier einmal ein paar nahe liegende Gründe, die man leicht selbst beseitigen kann.

Ich vermute nämlich eher eine leichte Dehydrierung und/oder Mineralstoff- und Vitaminmange. Und es gibt noch weitere mögliche Ursachen.

Die am häufigste fehlenden Mineralien sind Magnesium, Kalium und Calcium, nur ausgesprochen selten fehlt Natrium-Chlorid, also Kochsalz. Obst und Gemüse sind gute Lieferanten von Mineralien und Vitaminen.

Schmerzen zwischen Leiste und Blinddarm deuten sehr oft auf eine schon länger bestehende Verstopfung hin. Wie sieht deine Ernährung aus? Bekommst du genug Ballaststoffe?

Wie sieht es bei dir mit dem Trinken aus? Bekommst du die nötigen 2 Liter Flüssigkeit pro Tag? Flüssigkeitsmangel macht sich u. A. durch Kopfschmerzen bemerkbar. Ein ganz einfacher Test verrät dir, ob du heute schon genug getrunken hast:

Im Sitzen mit zwei Fingern auf die Sehne unterhalb der Kniescheibe drücken. Wenn's weh tut, ist die Sehne zu trocken, nicht so elastisch, deshalb empfindlich. Dann hat man zu wenig getrunken.

Ständig zu wenig Flüssigkeitszufuhr kann auch zu Rückenschmerzen führen, weil auch die Bandscheiben "eintrocknen" können. Vor allem nachts füllen die sich wieder mit Flüssigkeit, und verlieren sie tagsüber wieder. Deshalb ist man morgens bis zu drei Zentimeter größer, als am Abend.

Unser Gehirn verbraucht 20% unserer Energie. Wer zu wenig, oder nur leere Kalorien zu sich nimmt, kann also auch Kopfschmerzen bekommen.

Fehlhaltungen können auch zu Kopfschmerzen führen. Wir sind nämlich nicht dafür gemacht, stundenlang zusammengesunken vor dem PC zu hocken. Daher stets darauf achten, dass man sich gerade hält:

Kinn hoch, Kopf aus den Schultern ziehen, die Hände mit den Daumen nach außen drehen, Brust rausstrecken, das Becken nach vorn kippen und dabei den Po anheben. Die Bauchmuskeln können so richtig ansetzen um den Bauch zu straffen, die Wirbelsäule ruht in der korrekten Doppel-S-Form in sich selbst, die Organe haben Platz und der Blick ist frei bis zum Horizont.

Beim Hinsetzen immer darauf achten, mit dem "ganzen Hintern" zu sitzen. Dazu nicht erst den Rücken an die Lehne werfen, sondern den Allerwertesten möglichst weit hinten auf der Sitzfläche positionieren. Dann geht es von vorne Los: Kinn hoch ... So kann man stundenlang ermüdungsfrei sitzen, auch ohne sich anzulehnen.

Die Natur hat uns dafür vorgesehen, von Sonnenaufgang bis -untergang mit gespannter Aufmerksamkeit in frischer Luft unterwegs zu sein, inklusive recken, bücken, hocken, auf den ein oder anderen Baum klettern, um Nahrung zu finden und aufzunehmen. (Am Äquator sind das zwölf Stunden) Deshalb sollte man sich täglich mindestens eine Stunde in frischer Luft bewegen und mal so tun, als sei man Jäger und Sammler.

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Ja, essen. Damit hat @WosisLos schon Recht

Wenn du abnehmen willst, solltest du stets etwas Gemüse bei dir haben. Gemüse hat pro 100 g selten mehr als 25 kcal. kann man also fast vernachlässigen. Nebenbei gibt es dir auch Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe. Wir leben ja nicht nur von Kalorien.

Oftmals verwechseln wir aber Durst mit Hunger. Gerade bei einer Diät ist das Trinken besonders wichtig. Wasser hat gar keine Kalorien ;-)

Obst enthält sehr viel Zucker, damit kann man leicht seinen Kalorienplan zunichte machen. Das ist also nicht unbedingt die Zwischenmahlzeit erster Wahl.

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Viel trinken, am besten Wasser. Gönn dir jede Menge Proteine und viel Vitamin C, dann wird die Haut auch weider glatter. Bevor dur dir teures Hyaluron kaufst, greife besser zu Gelatine. Sie ist geschmacksneutral und kann in jeden Smoozy, jedes Müsli jeden Joghourt gemischt werden.

Es sind die Proteine in der Nahrung, die dafür sorgen, dass Hyaluron im Unterhautgewebe aufgebaut wird. Gelatine besteht zu 99% aus tierischen Proteinen. Das Vitamin C sorgt dann dafür, dass die gebildeten Hyaluron-Stränge im Gewebe stärker verdrillt werden. So bekommt das Gewebe seine Spannkaraft.

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Im Koma läuft der Körper auf Sparflamme. Es laufen nur noch die Prozesse ab, die nicht willentlich gesteuert sind. Herzschlag, Atmung, Verdauung, Stoffwechsel usw. laufen weiter. Wie du schon schreibst, werden die Muskeln so gut wie nicht bewegt, die verbrauchen keine Energie. Was aber auch im Koma weiterläuft sind Heilungsprozesse im Körper, was Zellneubildung bedeutet.

Zunächst einmal ist der Grund für das Koma ausschlaggebend. Dann wird man Pi mal Daumen schätzen, Größe, Gewicht, Muskelmasse, geben den Gesamtbedarf vor. Und dann zieht man Erfahrungswerte aus Listen und Tabellen zu Rate. Die Zusammenstellung wird sicher wenig Kohlenhydraten und wenig Fett enthalten, dafür mehr Proteine, Mineralien und Spurenelemente.

Dann wird der Patient ständig beobachtet. Blutwerte, vor allem Blutzucker und Blutfette, Kreislauf, Blutdruck, gibt es Verdauungsstörungen, wie ist der Stuhlgang, wie sehen die Schleumhäute aus ... Diesen Werten und Beobachtungen entsprechend wird die zugeführte Nahrung dann angepasst.

Ist es für den Patienten ratsam Körperfett zu verlieren, wird man die Ernährung dem entsprechend anpassen, damit eine langsame Gewichtsabnahme erfolgt.

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Das solltest du mal einem Hautarzt zeigen. Auf dem Bild ist nicht genau zu erkennen, was das wohl sein kann.

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kleine, aber gesunde Schilddrüse - Unterfunktion?

hallo leute,

ich bin (auch) eine der schilddrüsen-leidgenossen. seit der pubertät fühlte ich mich schlapp mit depressiven phasen, aber körperlich, hieß es, sei ich gesund. ich ließ mir immer mal wieder blut abnehmen, da war aber alles in ordnung, gut ok, mein schilddrüsenwert kratze immer am unterfunktionswert, aber das sei nicht behandlungswürdig. so weit ich weiß wurden ja die toleranzwerte angepasst, das heißt, mit einem tsh von 2,7 ist man ja heute doch schon in der unterfunktion, vor 10,15 jahren hieß das „normal“. auch hier stellt sich mir die frage: wieviel weiß die medizin wirklich und wieviel fischt sie im trüben?

nun waren vor einem halben jahr - endlich möchte ich frustriert sagen - meine schildrüsenwerte erhöht, sprich unterfunktion. es wurde von zwei ärzten ne sonographie gemacht. beide ärzte stellten fest, dass meine schilddrüse insgesamt zu klein sei. das interessante ist, dass der eine arzt meinte, ich hätte hashimoto und der andere, ich hätte kein hashimoto, weil das gewebe gesund sei und keinerlei anzeichen von knoten oder auflösungserscheinungen des gewebes zu erkennen sei. mir persönlich ist egal, wie man meine erkrankung nennt, hauptsache mir geht es besser.

ich bekam also l-thyroxin. die hausärztin wollte gleich, dass ich von heute auf morgen 50 mikrogramm nehme, hab ich aber nicht. lieber bin ich selbst aktiv geworden, hab mich überall informiert. ich hab also ganz langsam angefangen und ich habe es erst gar nicht vertragen. bei 25 mikro bekam ich herzrasen und konnte nicht schlafen. langsam hab ich mich dann auf 50 mikro gesteigert (war jeden monat zur kontrolle beim endokrinologen) und jetzt kommen endlich meine fragen (sorry!):

wie kann es sein, dass ich trotz substitution an gewicht zugelegt habe? ich dachte, das gegenteil sei der fall?

und: kann es sein, dass meine ernährung meine unterschwellige unterfunktion zur richtigen unterfunktion werden ließ, da ich seit ein paar jahren low carb esse? seitdem ich nämlich wenig kohlenhydrate esse, dafür aber mehr proteine, habe ich stärkere symptome.

zudem schwankt mein blutzucker (aber auch schon vor low carb). dieser ist manchmal deutlich zu niedrig. das wird dann zwar immer kontrolliert, aber dann heißt es nur „war wohl vom labor falsch gemessen“ oder so. aber wenn es immer wieder passiert mit dem blutzucker? ich muss dazu sagen, dass ich oft umziehe und ich deshalb die ärzte wechseln muss, so dass keiner meine „ganze geschichte“ kennt. dafür nehmen sich die ärzte auch keine zeit.

postive änderungen seit der substitution sind, dass ich weniger schlaf benötige und dass meine haut weniger juckt (was war das für ein drama mit den hautärzten! „schmieren sie halt cortison drauf!“ - ja danke auch...)

dennoch geht es mir weiterhin nicht 100% gut. die gewichtszunahme zum beispiel ist mist...

danke an alle leser und antwortenden. bin für alle tipps dankbar,

anna

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Also, der Blutzuckerwert pendelt bei jedem Menschen stets um den Normalwert herum. Man könnte da alle paar Minuten einen anderen Wert ermitteln, je nach dem wann man was gegessen und wie viel körperliche Aktivität, wie lange zuvor man gerade hatte. Unser endokrines System misst die Werte auch ständig, nur ohne Messgerät, und kompensiert Mangel und Überschuss von sich aus.

Auch wenn man wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt, sollte der Blutzuckerspiegel davon nicht in einen gefährlich niedrige Bereich geraten. Wir können nämlich aus Fett und Proteinen ebenfalls Blutzucker machen, sprich, Energie gewinnen.

Wartet man mit der nächsten Mahlzeit aber bis man nagenden Hunger hat, dann geht eine halbe Stunde später der Blutzuckerspiegel durchs Dach, geht eine weitere halbe Stunde später in den Keller ..., pendelt also extrem, bis das wieder im Lot ist. Wer häufig unterzuckert ist, kann das mit mehr über den Tag verteilten kleinen Mahlzeiten in den Griff bekommen.

Die Medizin fischt in Bezug auf die Schilddrüse schon lange nicht mehr im Trüben. Man weiß recht genau um die Zusammenhänge, könnte dir ganze Romane erzählen. Die Endokrinologie isst ein weites Feld. Dein Hausarzt kennt sich damit ganz am Rande natürlich auch aus, sicher etwas besser als ich, aber richtige Schilddrüsenprobleme sollten mit einem Endokrinologen angegangen werden.

Schilddrüsenwerte: Hier nur einen Wert zu betrachten reicht nicht aus, um die Schilddrüsenfunktion korrekt einzuschätzen. Es gibt etliche Werte, die sich der Endokrinologe ansieht, um eine Diagnose zu stellen.

Das TSH der Hirnanhangdrüse regt die Schilddrüse an. Daraufhin produziert die dann Throsin3 und Thyrosin4. Ist davon dann genug im Blut, hört die Hirnanhangdrüse wieder auf, TSH auszuschütten. Erst das Verhältnis von TSH, T3 und T4 wird aussagekräftig. Und das ist erst ein Regelkreis in Bezug auf die Schilddrüsenfunktion.

Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Auch bei wenig TSH legt die SD eine Überproduktion hin, es kommt zu Entzündungsprozessen, und die Schilddrüse "verbrennt sich selbst" um es einfach auszudrücken. Sie schrumpft dadurch, und kann zuletzt nicht mehr leistungsfähig genug arbeiten. Man hat dann zunächst mehr oder weniger eine Überfunktion, und läuft dann allmählich in eine Unterfunktion hinein, weil die SD zu klein wird, um leistungsfähig genug zu sein.

Mit Ultraschall und Szintigrafie kann man sich die Schilddrüse gut ansehen. Bei Hashimoto würden sich heiße Knoten finden, Entzündungsherde zuerkennen sein ...

Wenn deine Schilddrüse also klein ist, dann prodziert sie vielleicht wenig T3 und T4. Deshalb wird sie ständig mit TSH aus der Hirnanhangdrüse gepuscht. Nimmst du dann L-Thyroxin, braucht es ein paar Tage, vielleicht auch zwei Wochen, bis die Hirnanhangdrüse "gemerkt hat", dass sie nicht mehr so viel TSH auszuschütten braucht. Daher deine vermeintlichen Überfunktions Symptome bei 50 µg.

Um deinen Bedarf an L-Thyroxin genau einstellen zu können, ist es äußerst wichtig, dass du die Dosis nicht willkürlich immer wieder änderst. Dieses Einstellen auf das Medikament ist zunächst Versuch und Irrtum. Das ist ein Experiment, an dem Endokrinologe und Patient gleichermaßen beteiligt sind.

Es ist nicht ratsam, wenn der Hausarzt dem Endokrinologen ins Programm mischt. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis die richtige Dosierung für dich gefunden ist. Je genauer du dich an die Dosierungs-Vorgaben hältst, desto schneller geht das.

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Wir haben 4 Histamin-Rezeptoten. Bei jedem Rezeptor, wenn der mit Allergen belegt ist, kommt es zu anderen Reaktionen. Lorano ist ein Antagonist (Antihistaminikum) für den Rezeptor H1.

Wenn bei dir aber die Rezeptoren H2, 3 oder 4 anspringen, dann nutzt es dir gar nichts. Deshalb wird ja genau ermittelt, welche Histaminrezeptoren genau mit Medikamenten stillgelegt werden müssten. Ds macht ein Allergologe mit einem umfangreichen Test. Der kann dir dann auch genausagen, welche Lebensmittel du meiden solltest.

Bei Wikipedia kannst du jede Menge darüber nachlesen.

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Woher kommt die Taubheit in den Beinen?

Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich habe seit Beginn des Jahres Probleme mit Taubheit in den Beinen bzw. der Haut der Beine.

Die Taubheit tritt auf, wenn ich länger sitze - aber auch wenn ich gehe, stehe oder radfahre. Manchmal sind die Beine tagelang stellenweise taub, manchmal geht das Ganze schnell wieder weg. Bewegung und Stabilität sind nicht beeinträchtigt. Ausnahme: Zeitweise konnte ich meine großen Zehen nicht gegen Druck nach oben bewegen (zu Beginn des Jahres), aber auch das ist wieder verschwunden.

Der Vollständigkeit halber erwähne ich hier, dass ich im Laufe des letzten Jahres 25kg (ca 90kg Ausgangsgewicht, kein Sport, nur Ernährungsumstellung) abgenommen habe, sodass ich nun wieder Normalgewicht habe. Die Probleme die ich hier beschreibe sind ist NACH der Abnahme aufgetreten. Ich habe im Rahmen dessen auch Blutuntersuchungen machen lassen, ich hatte keine Mangelerscheinungen.

Im Laufe unseres Aktivurlaubs letzten Sommer/Herbst (nachdem die ersten 15kg runter waren) hatte ich fiese Rückenschmerzen im Lendenwirbelgebreich. Der örtliche Orthopäde meinte, ich wäre hypermobil und die Schmerzen würden vorbei gehen. Mit Hilfe von Rückenyoga sind die dann auch weggegangen, Rückenschmerzen kannte ich vom Übergewicht her schon, nur anders - insofern bin ich da abgehärtet...

Die letzten 10kg waren dann auch kein Problem, im Winter (Jan/Feb) traten dann noch einmal erneut Rückenschmerzen auf und ich bekam Massagen und Fango verschrieben. In der letzten Sitzung hat der Masseur komisch auf einen Nerv im Hintern gedrückt, was bis ins Bein rein zog. Damit haben die ersten Probleme mit dem Zeh begonnen.

Ich hatte zu Beginn dieses Jahres außerdem eine Blasenentzündung, die ich lange unbemerkt mit mir herumgeschleppt habe, der Neurologe bei dem ich bereits war vermutet, dass diese Entzündung sich auf die Nerven ausgewirkt hatte und die sich nun langsam wieder erholten. Da diese Entzündung eine Reizblase zur Folge hatte, bekam ich entsprechende entspannende Medikamente, die ich „bei Bedarf“ einzunehmen hatte. Inzwischen geht es wieder.

Um ernstere Ursachen auszuschließen war ich bereits im MRT, alles was irgendwie lebensbedrohlich oder zumindest extrem unangenehm wäre (Krebs, MS, Bandscheibenvorfall,...) wurde ausgeschlossen.
Weitere Untersuchungen wurden vom Neurologen nicht gemacht, da diese Elektroimpulse beinhaltet hätten und sich herausgestellt hat, dass ich (endlich! Bin Mitte 30...) schwanger bin.

Wären da nun Schmerzen oder wäre ich instabil irgendwie, wüssten die Ärzte bei denen ich inzwischen alle war, ein Mittel - aber ich habe keine Schmerzen. Ich habe nur Taubheit an wandernden Stellen der Beine. Das nervt einfach und ist gelinde gesagt ziemlich beunruhigend.

Der Neurologe ist, wie gesagt, der Ansicht, dass das eine Entzündung ist, die abklingt. Aber Entzündungen wandern doch nicht spontan durch die Gegend oder...?

Danke für‘s lesen, ich hoffe ich finde hier endlich Antworten.

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Für mich hört sich das auch nicht nach einer Entzündung an.

Bei dir wurde ja nach Mängeln gesucht. Wurde dabei aber auch auf den Vitamin-B-12-Spiegel geschaut? Der wird normalerweise nicht automatisch beim Blutbild ermittelt. Das muss vom Arzt separat abgefordert werden. Einen festgestellten B-12-Mangel kann der Arzt mit Medikamenten beheben, auch während der Schwangerschaft.

Vereinfachend zusammengefasst ist Vitamin B12 wichtig für die Zellteilung und Blutbildung sowie die Funktion des Nervensystems.

Laborbefunde geben normalerweise einen "Referenzbereich" an. Das bedeutet, liegt dein Wert zwischen dem angegebenen niedrigsten und dem höchsten Referenzwert wird deiner als normal angesehen, selbst wenn er nur gerade so eben in dieser Spanne liegt.

Mit dem Vitamin B12 ist das so, dass wir davon nur minimale Mengen brauchen und es normalerweise sehr gut spreichern können. Im Magen wird es "vorbereitet", und im Dünndarm dann aufgenommen. Eine Magenschleimhautentzündung kann die Aufbereitung beeinträchtigen.

In Stresssituationen steigt der Bedarf, aus der Nahrung können wir aber immer nur kleine Mengen aufnehmen. Auch wenn man mit der Nahrung über längere Zeit zu wenig B 12 aufnimmt (vor allem bei fleischarmer Kost), fehlt der Nachschub, die Speicher leeren sich dann nach und nach, und Mangelerscheinungen schleichen sich ein. (deine Diät?)

Zu den Symptomen von B-12-Mangel gehören allgemeine Schwäche und schnelle Ermüdbarkeit, Empfindungsstörungen (sic), trockene Haut, Haarausfall. Besteht der Mangel über längere Zeit, kann das sogar zu Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Wortfindeproblemen, Schluckstörugen, Stolpern und Desorientierung führen. Man könnte das dann teilweise mit Demenz oder MS verwechseln.

Dann sind da noch Mineralsstoffe, die für die Übertragung von Nervenreizen unverzichtbar sind. An Natrium-Chlorid (Kochsalz) bekommen mir meistens mehr als wir brauchen, aber Calcium, Magnesium und Kalium sind ebenso wichtig. Waren sie zuvor vielleicht im Bereich "gerade noch kein Mangel", kann das jetzt anders aussehen.

Das Kind in dir braucht für seine Entwicklung Proteine, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Kohlenhydrate und Fette dagegen ganz wenig, denn es bewegt sich nicht viel und hat bei der Geburt kaum Fett auf den Rippen. Das holt es sich erst danach.

Schwangere sollten daher nicht "für zwei essen", sondern "qualitativ hochwertig essen". Dazu gehört auch zweimal die Woche rotes Fleisch, viel Obst und Gemüse und bevorzugt Pflanzenfette statt tierischen Fetten. Je weniger "totgekocht", desto besser.

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Was du da hast, sind doch Mini-Pickelchen. Wenn wir wegen so einer Kleinigketi schon eine Blutvergiftung bekämen, wäre die Menschheit wohl nicht einmal durch die Steinzeit gekommen.

Es stimmt schon, oberhalb der Nase haben wir nur ganz wenig Lymphgefäße, aber die allein bekämpfen ja keine Entzündungen. Der Körper lockt mit Botenstoffen Fresszellen in die Umgebung von Entzündungen, die sich dann aus dem Blut ins Gewebe zwischen den Zellen begeben und sich eingedrungener Erreger annehmen.

Eine Blutvergiftung (Sepsis) ist eine schwere, akut verlaufende Erkrankung. Binnen weniger Stunden ist man dann sterbenskrank und kaum noch ansprechbar. Dann sucht bestimt nicht mehr im Internet herum.

Für jeden Pickel, ganz gleich wo, gilt die Regel: Finger weg! Sauber halten!

Drückt man an einem Pickel nicht erst herum, gelangt kein Eiter in das umgebende Gewebe und die Immunabwehr wird gut damit fertig. Entweder verflüssigt der Körper den Eiter in der Talgdrüse und er fließt von allein ab, oder er lässt den Eiter eintrocknen, und irgendwann fällt er als trockenes Stück aus der Talgdrüse.

Solange der Dreck im Talgkanal bleibt und nicht ins umgebende Gewebe gedrückt wird, ist mit keinen weiteren Folgen zu rechnen.

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Pro Tag nur 500 kcal. reichen nicht einmal, um fünf mal aus dem Bett zum Klo zu kommen. Für die alltägliche Leistungsfähigkeit braucht man schon 3.000 kcal. Hugerattacken sagen dir, dass dein Körper ganz dringend Energie und Nährstoffe braucht.

Und dann essen wir ja nicht nur, um dieses oder jenes Gewicht auf die Wage zu bringen. Ganz ohne Fette in der Nahrung werden keine Hormone und Enzyme gebildet werden. Täglich verlieren wir Zellen, die sich durch Teilung erneuern müssen. Dazu brauchen die aber ausgewogene Nahrung.

Mangelernährung führt dazu, dass der Körper zu geizen beginnt, die Haut wird faltig, schuppig und rissig, Haare fallen aus und wachsen nicht nach 20 Prozent unserer aufgenommenen Energie braucht schon das Gehirn ... Mit Hungerkuren riskiert man so einige Krankheiten und Fehlfunktionen, wenn sich die Zellen der Organe nicht erneuern können ...

mit 1,58 m solltest du schon 52 kg wiegen, wobei es auf ein Kilo mehr oder weniger gar nicht so ankommt. Bei dir wird schon nichts da sein, dass du abnehmen solltest; da wird schon nichts schwabbeln.

Wenn du sehr muskulös bist, dürfen es auch 55 kg sein, um eine gute Figur zu haben. Das hat damit zu tun, dass eine Hand voll Muskelfleisch viel schwerer ist, als die selbe Menge Fettgewebe. Statt auf die Waage zu steigen, solltest du mal den Grifftest machen.

Nimmst du jetzt weiter ab, verlierst du nur Muskelmasse und obendrein Baufette. Die Baufette werden zwischen den Organen gebraucht, damit die am Platz bleiben, nicht anaeinander reiben oder in die Hose rutschen.

Sie also einfach zufrieden mit dem was du jetzt hast, und lass solche ungesunden Hunger-Experimente. Du tust dir damit nichts gutes.

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Nun hast du ja eine ganze Menge Baustellen und bist wegen allerlei in Behandlung. Bei MS spielen häufig psychische Probleme hinein, und deine Halswirbelsäulen-Geschichte ist sicher ein weiterer Stressfaktor. Wenn du viele verschiedene Medikamente einnimmst, können daraus Wechselwirkungen entstehen, die auch auf die Psyche schlagen können.

Du wirst bei verschiedenen Ärzten in Behandlung sein. Weiß da jeder, was du von den anderen jeweils verschrieben bekommst? (Z.B. der eine Arzt empfielt was zum Abhusten, der andere verschreibt Codein zum Husten stillen. Da ist die Kontraindikation noch überschaubar.)

Das Eisen-Präparat wird schon nicht die Ursache sein. Probleme der HWS und die daraus resultierenden Beschwerden (Verspannung, Schmerzen, Taubheitsgefühle und Kribbeln in Schultern und Armen, Kopfschmerz, Schwindel und daraus evtl. Übelkeit usw.) dürften für sich allein genommen keine Panikattacke auslösen. Kommen aber wie bei dir noch andere Faktoren hinzu, kann der daraus resultierende Stress dann der 'letzte Anstoß' werden.

Hat man bei dir schon einmal getestet, wie es mit deinem Vitamin-B12-Speicher aussieht? Das ist ein sehr wichtiges Vitamin für die Verarbeitung und den Auf-, Um- und Abbau von Aminosäuren. Es ist auch an der Bildung von Enzymen und Hormonen beteiligt, ohne die im Körper gar nichts geht. Die Vitamine der B-Gruppe sind die Werkzeuge unserer Chemiefabrik Leber, damit Muskeln, Nerven und Organe richtig funktionieren; mal so laienhaft zusammengefasst.

Z.B. Bestimmte Diäten verschiedene Medikamente, regelmäßig hoher Alkoholkonsum und fortwährender Stress können hier zu einem Mangel führen, den man mit der Ernährung dann nicht mehr ausgleichen kann.

Die Folgen von Vitamin B-12-Mangel sind Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, leichte Reizbarkeit, Gleichgewichtsstörungen, bis hin zu Verwirrtheit, Desorientierung, Depersonalisierung, Wortfindeproblemen. Mit Vitamin-B-12-Mangel kann ein Dreißigjähriger sich aufführen wie sein dementer Opa.

Worauf stützt sich meine Vermutung? Vor ein paar Tagen ging es dir psychisch recht gut, dann kam der Schmerzstress, hat die letzen B-12-Reserven verbrannt, und du gehst psychisch in die Knie. MS gehört zu den Erkrankungen, die einen höheren Bedarf an Vitaminen der B-Gruppe auslösen können.

Eine Psychotherapie behebt keinen Vitaminmangel, und alle Bemühungen eines Therapeuten würden da ins Leere laufen. Einen Mangel kann der Arzt mit einer Blutuntersuchung feststellen. Wenn ein Mangel besteht, kann er das Vitamin intravenös verabreichen. Das würde ich mal checken lassen.

Dann kann ein Mangel an Vitamin D zu Depressionen führen, die sich auch in Panikattacken äußern können. Wenn du dich regelmäßig länger im Freien aufhältst, sollte da kein Mangel sein, aber auch hier können Erkrankungen und Medikamente zu einem höheren Vitamin-D-Verbrauch und damit zu einem Mangel führen. Das kann mit einer Blutuntersuchung auch getestet werden.

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Zehn Kilo mehr wären für dich tatsächlich besser. Wenn das mit mehr essen nicht klappt, kann es an der Schilddrüsse liegen. Nimmst du nämlich weiter ab, würdest du Muskelmasse verlieren, denn Fett ist ja wohl keins mehr da.

Wenn bei dir früher schon eine leichte Überfunktion festgestellt wurde, kann die sich inzwischen ja verstärkt haben. Dann solltest du das besser gleich von einem Endokrinologen testen lassen.

Allgemeinärzte verstehen zwar auch was von der Schilddrüse, geben sich aber oft schon mit zwei, drei Parametern zufrieden, und beurteilen das dann oft als "noch alles im grünen Bereich". Es wird sich dabei aber nur der offensichtlichste Regelkreis angesehen. TSH, freies T3 und T4. Erst wenn zwei der drei Werte dann außerhalb der Sollwerte liegen, überweisen sie an den Endokrinologen, der noch einmal von von anfängt.

Endokrinologen testen einige Parameter mehr, die in ihrer Gesamtheit viel aussagekräftiger sind, weil mehrere ineinandergreifende bzw. voneinander abhängige Regelkreisläufe betrachtet werden.

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Eine Wundrose ist hochgradig ansteckend! Hier kannst dun dazu mehr nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Erysipel

Mich wundert, dass man dich damit nach Hause, zu deinen kleinen Kindern entlassen hat. Da muss es von der Krankenkasse eine Lösung für die Betreuung deiner Kinder geben, so lange du so ansteckende Wunden hast.

So bist du ein Hoch-Risiko-Faktor für Gesundheit und Leben deiner Kinder!

Der Eiter in den entstehenden Wunden ist hoch ansteckend. Schmierst du den von hier nach da, bekommst du da die nächste Wunde. Sei froh dass du sie nur an den Beinen hast, und nicht auf dem Rücken oder sogar im Gesicht. Und pass bloß auf, dass du das nicht auf jemand anders stempelst.

Ich hatte das als Kind, und es war bei mir zu weit fortgeschritten, als dass man noch einen Transport ins Krankenhaus riskieren konnte. Meine Mutter musste mich isolieren. Niemand durfte in das Zimmer und sie nur mit Mundschutz, Kittel, Gummihandschuhen etc., hinterher jedes mal Kittel in die Wäsche, Hände und Gegenstände desinfizieren usw.

Aus Pappkartons hatte meine Mutter einen Tunnel gebaut, damit die Bettdecke nicht auf meinen Beinen auflag. Täglich musste die Bettwäsche gewechselt werden. Dreimal täglich kam der Arzt und injizierte hoch dosierte Antibiotika und meine Mutter saß Tag und Nacht an meinem Bett.

Ich selbst habe davon gar nichts mitbekommen, weil ich eine Woche im Dilirium lag. Danach brauchte es weitere vier Wochen, bis ich einigermaßen wiederhergestellt war. Die Ursache war bei mir übrigens etwas ganz simples - drei aufgekratzte Mückenstiche.

Es fördert die Heilung nicht, wenn man jeden Tag den Verband wechselt. Damit reißt man die ersten Heilungsansätze des Körpers wieder ein. Besser wäre ein Zinkleinverband, der höchstens alle drei Tage gewechselt wird. Vor dem neuen Verbinden die nicht befallenen Bereiche der Haut gründlich desinfizieren und trocknen lassen!

So abenteuerliche Sachen wie das mit dem Wasserstoffperoxyd auf eiternde Wunden lass mal schön bleiben. @Hooks Rat mit dem Honig oder Spitzwegerichtinktur ist Leichtsinn hoch 9! Willst du da vielleicht ein bisschen Zucker draufstreuen, oder lieber Mehl? So etwas füttert doch erst die Erreger und ist finsterstes Mittelalter!

Auf jeden Fall ist es wichtig, dass du stramm liegst. Eigentlich ist das nur im Krankenhaus gewährleistet, denn im Kreise deiner Lieben wirst du das wohl kaum einhalten können. Jedes Mal wenn du aufstehst, werden Entzündungstoffe erneut durch deinen ganzen Körper befördert. Dann muss das Lymphsystem mit der Bekämpfung der Erreger wieder von vorn anfangen. So wirst du nicht gesund. Es besteht sogar die Gefahr, dass daraus eine Venenentzündung, eine Hirnhautenzündung, Herzmuskelentzünung ... wird.

Das macht dir wohl deutlicher, welchem Risiko deine Kinder aussetzt sind, und das schon seit Wochen! Da muss dein Arzt etwas unternehmen!

Einer Wundrose kann eine Entzündung an einem ganz anderen Ort zugrunde liegen. Wie sieht es mit deinen Zähnen aus? Könnten da Entzündungen im Kiefer sein? Oder die Nebenhöhlen, Stirnhöhlen? Könnten deine Mandeln entzündet sein? - Das waren nur einige Möglichkeiten für den Kopfbereich. Sobald du wieder auf dem Damm bist, solltest du dich an die Ursachenforschung machen, sonst kann das immer wieder aufflammen.

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