Verdacht auf einen Zwang?

3 Antworten

Weißt du, würdest du in der Chirurgie im Krankenhaus arbeiten, müsstest du entscheiden, jemanden nich behandeln zu können oder eine Mistgabel aus dem Körper ziehen. Dabei kann der Patient versterben. Anders auch.

Gewöhne dich an einen Tagesablauf, der täglich möglichst gleich abläuft. Stecke das Bügeleisen aus. Ohne dem verlässt du keinen Raum. Ohne eine Tür abzuschließen gehst du nicht von der Tür weg.

Es geben Ereignisse, da musst du dich entscheiden. Eine Gefahr besteht immer. Der Chirurg entfernt die Mistgabel, damit er den Patienten weiter behandeln kann, damit er überlebt und das war ein Todesurteil.Soll sich der Arzt deswegen aufhängen? Hätte er es nicht getan, wäre die Patient auch gestorben.

Arbeite geordnet und gewissenhaft.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das dich so eine Sache belastet glaube ich dir aufs Wort.
Ich kann dir nur Raten einmal zu einer Psychologin zu gehen dort solltest du bestimmt Hilfe finden. Ich habe das gleiche auch hin und wieder aber nicht so
stark

Ob das nun schon ein Zwang ist, oder nicht, hilft dir in erster Linie noch gar nicht weiter. Da kannst du dir von einem Psychologen helfen lassen, was aber so schnell nichts ändern wird.

Solche Gedanken kommen einem tatsächlich eher zu den 'kleinen Dingen des Lebens' den vielen winzigen Routineaufgaben. Als ad hoc Lösung, schlage ich eine Checkliste vor.

Hab immer einen kleinen Notizblock und Bleistift (der schreibt immer) bei dir. Jedes Mal, wenn du solche wichtigen Routineabläufe erledigst, über die du hinterher in Zweifel geraten könntest, notierst du sie dir gleich nach der Ausführung und machst auch ganz bewusst einen Haken dahinter. Ein Blick auf diesen Zettel sagt dir dann sofort, was Sache ist, und was nicht. Schon mal sehr beruhigend. Und morgen gibt es einen neuen Zettel.

Solche Probleme haben häufig Frauen zwischen 25 und 35, und dann gibt sich das wieder. Warum das so ist, weiß man nicht genau. Stress oder Hormone?

Vitamine der B Gruppe sind für den Stoffwechsel wichtig. Die meisten psychischen Störungen beruhen auch auf Stoffwechselstörungen. Daher kann es auch ganz simpel auf einem Mangel an Vitamin B 12 beruhen. Der verursacht Konzentrationsstörungen und eine geistige Irritierbarkeit. Man traut zuletzt der eigenen Urteilskraft nicht mehr so richtig. Und das liegt bei dir ja vor. Was ich da empfehlen kann ist Vitamin B Komplex von Warnke mit der PZN 2204451, in jeder Apotheke zu bekommen. Die ersten zwei Wochen kannst du auch täglich 2 Tabletten nehmen, und dann auf eine täglich reduzieren. Vielleicht hilft dir das schon, Schaden wird es auf keinen Fall.

Hallo,

ja, wenn sich der "Großrechner" einschaltet und uns in die Irre führt. Ich rate mal, du arbeitest viel, hast viel Verantwortung und so richtig entspannen und runter fahren kannst du auch nicht. Außerdem machst du dir Sorgen. Wenn ja, dann habe ich drei Tipps für dich:

  1. Sport - mach einen Sport der dir Spaß macht und dich ausgleicht. Alternativ an der frischen Luft spazieren gehen.
  2. Entspannungsübungen erlernen - Meditation (da muss man nichts können, einfach nicht darüber nachdenken - der Kopf möchte nicht, dass du ihn stumm schaltest , also erklärt er dir, dass das mit dem "Nicht-denken" nicht geht! )
  3. Schnell Hilfe: 1. Gedanke: egal, was ich mir denke - die Welt hört sich nicht auf zu drehen! 2. Schwere Rechenaufgabe im Kopf lösen, Gedicht aufsagen oder beten - du glaubst nicht, wie schnell sich da dein Kopf schlafen legt!

Der unterschied zwischen Denken und Grübeln ist, das Grübeln keine sinnvolle Lösung als Ziel hat - also kann man es gleich lassen. Und wenn du selber keinen Weg aus diesem "Mind-Fuck" findest, dann hol dir Hilfe! Das Leben ist zu schön, um es sich von Ängsten und Zwängen nehmen zu lassen! Alles Gute für dich!

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