Hallo Stephan,

es müssen schon massive Kräfte wirken, damit ein Schütteltrauma entsteht - durch falsches Halten des Köpfchens kann es nicht dazu kommen.

Hier wird es deutlich gesagt:

"Ein Schütteltrauma entsteht, wenn Kinder am Oberkörper oder an den Oberarmen gehalten und dabei so geschüttelt werden, dass der Kopf nach vorne und nach hinten schwingt"

http://www.craniotherapie.ch/b_izr.html

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Für die Therapie einer Quecksilbervergiftung gilt folgendes:

"Eine Vergiftung mit Quecksilber wird mit einem Antidot („Gegengift“) behandelt.
Zum Einsatz kommen sogenannte Komplexbildner, also Substanzen, die einen Metallkomplex mit dem Quecksilber als Zentralatom eingehen. Diese Komplexe können von der Niere erheblich leichter aus dem Blut filtriert werden.
Es werden vor allem die besser wasserlösliche Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) und (manchmal bei zerebralem Befall) die Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) eingesetzt."

http://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilbervergiftung#Therapie_der_Quecksilbervergiftung

Alles Nähere kann dir der Arzt erklären, der diese Verfahren durchführt.

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Schwierig ist es schon, aber nicht unmöglich.

In diesem Beitrag wird es sehr gut erklärt:

" Lesen ist – anders als die Entwicklung einer gebärdeten oder lautsprachlichen Sprache – keine natürliche Veranlagung des Menschen. Spitzer (s.o.) spricht sogar davon, dass Menschen gerade nicht zum Lesen veranlagt sind und es trotzdem lernen müssen.

Beim Lesen ordnet man dem gehörten Laut einen Buchstaben zu. Allerdings gibt es mehr Laute als Buchstaben. Ein Kind muss also lernen, welcher Laut durch welchen Buchstaben repräsentiert wird. Im nächsten Schritt muss das Kind dann lernen, die Buchstaben gedanklich zu Wörtern zusammenzusetzen. Auch wenn uns geübten Lesern das als alltäglich und mühelos erscheint, liegt ein erheblicher Schritt zwischen diesen beiden kognitiven Prozessen.
Man kann sich natürlich leicht vorstellen, dass ein gehörloses Kind sehr viel mehr Schwierigkeiten haben muss, die Technik des Lesens zu erlernen, wenn es nicht auf das zugrunde liegende System der Zuordnung von Buchstaben und Lauten zurückgreifen kann.

Wenn das Lesen schon für hörende Kinder eine Fähigkeit ist, die sie gegen die natürliche Veranlagung erlernen müssen, gilt diese Feststellung für gehörlose Kinder erst recht.

Wenn die Kinder die Technik des Lesens beherrschen? Können sie dann lesen?
Klar, die Kinder können alles lesen! „Desoxyribonukleinsäure“, „Diffusion“, „Kompetenzwirrwarr“, ... Auch wenn es wahrscheinlich ein wenig dauert, die Wörter auszusprechen, Vor-Lesen ist nicht das Problem.
Das Problem ist das, was die Grundschullehrer „Sinn entnehmendes“ Lesen nennen. Nämlich Lesen und gleichzeitig verstehen. Verstehend lesen kann man aber nur die Wörter, die man auch kennt. Und in aller Regel haben Kinder die Wörter, die sie lesen vorher schon mal irgendwo gehört.

Genau das ist das Problem der gehörlosen Kinder. Während hörende Kinder beim Lesen entdecken, das ihr sprachliches Wissen über die Welt in einem System aus Buchstaben und Satzzeichen enthalten ist, müssen gehörlose Kinder die Bedeutung der Wörter oft erst mit Hilfe der Schriftsprache erlernen. Und während ein Kind seinen Wortschatz mühelos spielerisch erweitert, muss das gehörlose Kind zu diesem Zeitpunkt bereits eine Fremdsprache erlernen. Im schlimmsten Fall ohne auf eigenes Sprachwissen zurückgreifen zu können.

Kein Wunder also. dass das Lesen für viele Gehörlose ein lebenslanges Problem bleibt.""

http://www.rwb-essen.de/index.php?id=587

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Erst einmal führt an der Antibiotika-Therapie kein Weg vorbei!
Lass dir mal von deinem Arzt beschreiben, was passiert, wenn die Entzündung sich ungehindert weiter ausbreitet!

Die Ursache der Knochen-Entzündung wird dann natürlich auch behandelt werden.

Mit Globuli ist da absolut nichts zu machen.

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Meine Erfahrung sagt, dass die Kopfschmerzen nach einer Weile auch ohne Globuli verschwunden wären.

Im übigen können sie dir auch gar nicht helfen, da die Homöoapthie eine ganz auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Methode ist, so dass speziell für dich die passenden Globuli ermittelt werden müssen.

So wie du es beschreibst, funktioniert Homöopathie nicht!

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Davon würde ich tunlichst die Finger lassen:

" Erfunden wurde Rebirthing 1974 von dem US-Amerikaner Leonard Orr, der zuvor als Verkäufer gearbeitet hatte.
Rebirthing basiert auf der Theorie, die Geburt sei ein traumatisches Ereignis. Die Enge im Geburtskanal, so die Vorstellung, macht dem Baby Angst, es wird wütend über seine Verdrängung aus dem Paradies Mutterleib. Dieses "Wurzeltrauma" werde ins Unbewusste verdrängt. Es führe zu körperlichen wie seelischen Störungen und Krankheiten. Nach Ansicht der Rebirther kann man es nur auflösen, indem man die "blockierten Erinnerungen" an die Geburt wieder an die Oberfläche holt.

Erreicht werden soll das mit einer speziellen Atemtechnik. Dazu liegt der Patient zugedeckt auf dem Rücken, der Rebirther sitzt neben ihm. Der Patient wird angewiesen, durch die Nase zu atmen, und das tiefer als gewöhnlich. Dann soll er die natürliche Pause zwischen dem Aus- und Einatmen weglassen - "Kreisatmung" nennen das die Rebirther. Viele "Therapeuten" versprechen, dadurch werde mehr Sauerstoff aufgenommen.

Wie jede Form der Atemmanipulation ist Rebirthing ein Eingriff in den Organismus. Dabei wird allerdings nicht wie versprochen der Sauerstoff im Körper erhöht. "Das ist physiologisch gar nicht möglich", erklärt Uta Liebers, Lungenfachärztin an der Berliner Charité. "Denn das Blut ist schon bei normaler Atmung zu 98 Prozent mit Sauerstoff gesättigt."

Es besteht das Risiko, dass der Patient durch das forcierte Atmen in eine Hyperventilation gerät. Dabei atmet er zu viel Kohlendioxid aus. Das verändert das fein abgestimmte Gasgemisch im Blut und führt so zu einer Störung der Muskeltätigkeit. Der Patient spürt zuerst ein Kribbeln um den Mund und an Händen und Füßen. Innerhalb von Minuten kann es zu Krämpfen an den Gliedmaßen kommen. Das Bewusstsein wird trübe, bis hin zur kurzzeitigen Ohnmacht.
Bei Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma, Herzproblemen oder Epilepsie kann das lebensbedrohliche Zustände auslösen.
Aber auch für Gesunde ist die Methode nicht ohne Risiko, warnt die Ärztin: "Hyperventilation ist nichts, was man mal ausprobieren kann. Ein akuter Anfall endet häufig in der Hand des Notarztes."

Die Theorie, jede Geburt sei für das Kind ein Trauma, ist psychologisch "völliger Unsinn", sagt Hilarion Petzold, Professor für Psychologie und Psychotraumatologie und wissenschaftlicher Leiter der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit in Düsseldorf:
"Ein normaler Säugling ist körperlich und seelisch so ausgestattet, dass er die Anstrengungen der Geburt gut bewältigt." Das seelische Risiko von Rebirthing liegt an anderer Stelle. "Die Bewusstseinseintrübung verringert die Ich-Kontrolle", erklärt Petzold. Dadurch können sehr schnell sehr viele Gedächtnisinhalte an die Oberfläche drängen - aber völlig unkontrolliert. "Das ist psychologisch gefährlich."

Erstens wühlt die Technik eventuell auch Erlebnisse auf, die längst verarbeitet sind. Ein Wiedererleben ist hier nicht nur therapeutisch überflüssig. "Es kann die negative Erinnerung erst richtig in die Seele einbrennen", warnt Petzold. "Psychisch gesunde Menschen hatten nach Rebirthings Symptome einer Retraumatisierung und depressive Reaktionen."

Zweitens darf man Traumata nicht einfach hervorzerren, sagt Uta Bange, Psychotherapeutin und Beraterin beim Verein "Sekten-Info Essen": "Mit der Verdrängung schützt die Seele sich selbst vor Überforderung." Eine seriöse Psychotherapie stabilisiert deshalb erst mal den Betroffenen und nähert sich, falls erforderlich, ganz behutsam dem Trauma.

Selbst dann reicht es nicht, sich an ein Erlebnis wie im Rebirthing nur zu erinnern, warnt Petzold: "Sie müssen es im Gespräch einordnen und mit weiteren Techniken verarbeiten." Da vielen Rebirthern dazu die Ausbildung fehle, bestehe das Risiko einer "malignen Regression": Der Behandelte bleibt emotional in der Vergangenheit gefangen. Mehrfach mussten Rebirthing-Teilnehmer wegen Wahnvorstellungen oder Selbstmordgefährdung in der Psychiatrie behandelt werden."

http://www.stern.de/wissen/mensch/mensch-rebirthing-546370.html

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In einem Faktenblatt stellen die Experten der WHO zusammen, was ihnen an gesicherten Zusammenhängen vorliegt und was als weniger gesichert, aber möglich erscheint.

Als gesichert gilt auch, dass Alkoholkonsum das Risiko von Krebs der Mundhöhle, des Rachenraums und des Kehlkopfes steigert; auch die Wahrscheinlichkeit, an Krebs der Speiseröhre, der Leber oder an Brustkrebs zu erkranken, erhöht sich mit zunehmendem Alkoholkonsum.

Nicht ganz so sicher, aber wahrscheinlich ist es, dass rotes Fleisch die Entstehung von Dickdarm- und Enddarmkrebs fördert (es gibt Studien, die dies belegen, ebenso wie Studien ohne einen Zusammenhang), salz- oder rauchkonservierte oder gepökelte Lebensmittel das Magenkrebsrisiko steigern und sehr heiße Speisen und Getränke ein Risiko für Krebs der Mundhöhle und des Rachens sowie der Speiseröhre darstellen.

Auch eine noch so gesunde Lebensweise kann allerdings keinen hundertprozentigen Schutz vor Krebs bieten.
Jeder kennt die Einzelbeispiele von stark übergewichtigen Rauchern, die trotz ihrer ungesunden Lebensweise sehr alt geworden sind; ebenso gibt es junge sportliche Menschen, die scheinbar aus heiterem Himmel an Krebs erkranken.
Statistische Angaben beziehen sich immer auf größere Bevölkerungsgruppen und zeigen Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheiten auf. Für den individuellen Fall haben sie daher nur bedingt Aussagekraft.

Es macht Sinn, gesund zu essen, Übergewicht zu vermeiden und sich viel zu bewegen. Sollte trotzdem eine Krebserkrankung auftreten, so bedeutet dies nicht, dass man sich falsch ernährt oder wichtige Faktoren übersehen hat, niemand ist "schuld" an seiner Erkrankung.

http://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/ernaehrung-praevention2.php#inhalt3

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Parkinson ist eine chronische, stetig voranschreitende Erkrankung des Nervensystems.

Sie lässt sich nicht heilen, aber viele Jahre effektiv behandeln.

Durch den Einsatz von wirksamen Medikamenten wie Levodopa oder Dopaminagonisten lässt sich die Lebenserwartung der Patienten deutlich steigern, so dass sie nur geringfügig unter der von gleichaltrigen Gesunden liegt.

Allerdings haben Menschen mit Parkinson ein deutlich erhöhtes Risiko, wegen ihrer körperlichen Behinderungen irgendwann in ein Pflegeheim umziehen zu müssen.

Um dem körperlichen und geistigen Verfall entgegenzuwirken, kommen neben der medikamentösen Therapie auch eine ausgewogene Ernährung, Krankengymnastik und Logopädie (Sprachschulung) bei der Parkinsonbehandlung zum Einsatz.

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Parkinson/Prognose/

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Ärzte und andere im Gesundheitswesen tätige Personen, die mit HIV-Virus infiziert sind, dürfen durchaus Patienten behandeln. Allerdings gelten hier einige Besonderheiten.

Bei Behandlungen müssen dann zwei Paar Handschuhe gertragen werden.
Außerdem darf infiziertes Fachpersonal keine Wunden nähen oder sonstige Maßnahmen wie operative Eingriffe vornehmen, bei denen es leicht zu einer Ansteckung kommen kann.
Außerdem muß die Menge der Viren im Blut regelmäßig kontrolliert werden. Ab mehr als 50 HIV-RNA-Viren pro Milliliter Blut dürfen die Bteroffenen ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben.

In Deutschland ist noch kein Fall bekannt, bei dem ein Angestellter aus dem Gesundheitswesen einen Patienten mit HIV angesteckt hat.

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/HIV-Infektion/News/69767.php

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Ja, diese Krankheit kann man, wie Mediziner bestätigen, mehrmals bekommen:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/besteht-die-gefahr-mehrfach-am-pfeifferschen-druesenfieber-zu-erkranken

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Deine Fragen werden in diesem Artikel gut beantwortet:

" Tatsächlich haben pflanzliche Medikamente generell ein breiteres Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als herkömmliche“, sagt Dr. Benno Ostermayr, Ärztlicher Leiter des Klinikums für Naturheilweisen in München.
Dennoch warnt der Mediziner davor, die Therapie mit pflanzlichen Arzneimitteln als harmlos einzustufen:

Die Phytotherapie ist eine wirksame Therapie – aber alles, was wirksam ist, hat auch Potenzial an Nebenwirkungen.“

Arnika beispielsweise kann Allergien auslösen und verursacht bei äußerer Anwendung mitunter Hautausschläge, Knoblauch****** kann den Blutzuckerspiegel senken und **Thymian Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen.

Die irrige Annahme, pflanzliche Medikamente seien harmlos, führt mitunter dazu, dass Patienten ihrem Arzt nichts von deren Einnahme erzählen.

Mit teils fatalen Folgen, denn Phytopharmaka können die Wirkung von konventionellen Arzneien beeinträchtigen oder sogar verstärken.
Der Mediziner Edzard Ernst hat in seinem Buch „Gesund ohne Pillen“ zusammengetragen, zu welchen Wechselwirkungen es kommen kann:

Ginkgo beispielsweise kann die Wirkung blutverdünnender Mittel verstärken, Mariendistel beeinflusst mitunter den Effekt von Virenmedikamenten und die Einnahme von Blaubeeren kann die Wirksamkeit von Diabetesmitteln verstärken. Ein weiteres Beispiel ist das Johanniskraut, welches Ärzte gerne zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen einsetzen: So kann die Antibabypille bei Einnahme von Johanniskrautpräparaten ihre Wirkung verlieren, ebenso das Aids-Mittel Indinavir oder Anti-Epileptika. Der Grund: „Johanniskraut regt ein bestimmtes Enzym in der Leber an, welches den Abbau von Arzneimitteln forciert“, erklärt Ostermayr.

Schon vor Tausenden von Jahren nutzten die Menschen Pflanzen, um Krankheiten zu lindern und zu heilen. Heute nutzen Pharmafirmen dieses von Generation zu Generation überlieferte Wissen, um auf dessen Basis neue Präparate zu entwickeln. Das Resultat sind moderne Phytopharmaka, die denselben Zulassungskriterien unterliegen und ebenso apothekenpflichtig sind wie konventionelle Medikamente.
Traditionelle pflanzliche Arzneien hingegen sind frei verkäuflich und beinahe in jeder Hausapotheke zu finden:
Fencheltee zur Linderung von Blähungen, Kamillenaufgüsse bei Augenentzündungen, Baldrian gegen Schlafstörungen oder Arnikasalbe bei Prellungen und Blutergüssen.

Aber: „Dosis sola venenum facit – Allein die Menge macht das Gift“. Der lehrreiche Satz von Paracelsus trifft auch für den traditionellen Umgang mit Arzneipflanzen zu: „Es ist nicht ratsam, über lange Zeit und in großen Mengen Heilpflanzen-Tees zu trinken“, so Ostermayr. So könne beispielsweise Huflattichtee, ein klassisches Mittel gegen Bronchitis und Husten, auf Dauer die Leber schädigen. Pfefferminztee wiederum verstärke mitunter den Säurerückfluss in die Speiseröhre."

http://www.sbk.org/medizin-gesundheit/gesundheitswissen-von-a-z/pflanzenheilkunde/pflanzenheilkunde-wirkung-und-nebenwirkung.html

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Die Ursachen für Morbus Alzheimer sind zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Sicher ist, dass eine genetische Komponente eine Rolle spielt. Diese kann durch einen Gentest festgestellt werden. Hat ein Elternteil die Veranlagung für Alzheimer-Demenz vererbt, ist das Risiko gegenüber der Normalbevölkerung um das 5fache erhöht, bei Vererbung durch beide Elternteile um das 15fache.

http://www.alzheimerinfo.at/scripts/index.php?content=788&highlighted=98

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Nein, das stimmt nicht und ist Teil der Verschwörungstheorien, die um den Verzehr von Milch und Milchprodukten üblich sind.

Informiere dich einmal auf dieser Seite:

http://www.antiveganforum.com/wiki/Milchl%C3%BCge

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Altersflecken sind keine Hormonstörungen, sondern haben als Ursache Lichtschädigungen der Haut durch die UV-Strahlung, aber auch Alkohol, Rauchen oder Medikamente können dazu führen.

Den Besuch bei einem Endokrinologen kannst du dir also sparen.

Fruchtsäure kann Altersflecken nicht beeinflussen. Als Möglichkeiten bleiben dir, die Altersflecken mit Kosmetika abzudecken, auch Kältetherapie und Bleich- bzw. Schälverfahren bieten sich an.

Du kannst dich hier einlesen:

http://www.onmeda.de/krankheiten/altersflecken.html

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Vielleicht öffnet ihr dieser Artikel die Augen:

" "MMS nennt sich dieser letzte Schrei der Alternativ- und Pseudomedizin, dabei steckt dahinter ganz und gar kein sanftes Wässerchen – sondern eine brutale chemische Keule.

Das Zeug kursiert weltweit unter Abertausenden Anwendern, die auf Gesundheit hoffen und nur ihr Leben riskieren. Wirkung: null. Nebenwirkungen: viele!

Weltweit warnen Gesundheitsbehörden vor dem Mittel, der Münchner Gift-Professor Thomas Zilker ist entsetzt.

Dabei müsste schon der Ursprung stutzig machen: Die Abkürzung MMS steht für Miracle Mineral Supplement (Mineral-Wundermittel).

Hinter diesem ganz und gar nicht demütigen Namen steckt ein US-Amerikaner namens Jim Humble.

Seine vermeintliche „Erfindung“ ist uralt.

MMS ist nichts anderes als Natriumchlorit – die Verwechslungsgefahr mit dem handelsüblichen Kochsalz Natriumchlorid nimmt man sicher gern in Kauf. Das harte Natriumchlorit dagegen ist eine Chemikalie, die nach der Gefahrenstoffkennung als giftig und brandfördernd eingestuft wird.

Diese Keule sollen Anwender mit Zitronensäure versetzen, dann entsteht Chlordioxid – ein industrielles Bleich- und Desinfektionsmittel etwa für Schwimmbäder.

Trinke man einige Tropfen davon mehrfach täglich, soll es auf für die Wissenschaft unerklärliche Weise angeblich so ziemlich alle Krankheiten kurieren können – von Fußpilz über Grippe bis hin zu Krebs und natürlich Aids, fabuliert zumindest der wundertätige „Bischof Humble“.

Seit einigen Wochen warnen die Gesundheitsbehörden der USA, Kanada, Schweiz, Frankreich und Großbritannien ausdrücklich vor MMS und den lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. In Italien wurden im November sogar zwei Männer wegen des Verkaufs festgenommen.

Gift-Experte warnt: „Der Magen kann reißen“

Wissenschaftler wie der Münchner Gift-Professor Thomas Zilker warnen vor dem vermeintlichen Wundermittel.

„Kein Mensch käme auf die Idee, Chlorreiniger zu trinken“, sagt der Chef der Toxikologie am Klinikum rechts der Isar. „Schrecklich, was Manche in sich reinschütten!“

Über die Wirkung urteilt er eindeutig:

„Totaler Unsinn. Das Mittel kommt gar nicht in Kontakt mit Erregern.“

Der Trunk lande im Magen, der fast steril sei.

Die so genannte Oxidationswirkung des Chlorreinigers unterscheide ohnehin nicht zwischen Zellen und Keimen und greife direkt den Magen an!

„Das wirkt absolut ätzend."

Folgen der Verätzung seien Blähungen und Durchfälle bis hin zu Blut im Stuhl, außerdem könne Chlor in die Lunge geraten und der Magen reißen.

„Für uns sind das schwere Vergiftungen“, sagt der Chef-Toxikologe.

Lebensgefährlich könne das werden, wenn Anwender nach der Devise handeln: „Mehr hilft mehr .

(http://kuerzer.de/Q5O6A5fnX)

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Die Anthroposophische Medizin ist ein esoterisch-mystisches Konzept und gründet auf der Lehre des Österreichers Rudolf Steiner, der theosophisch inspirierten Anthroposophie. Die theoretische Basis der anthroposophischen Medizinlehre entwickelte der Nichtmediziner Steiner selbst in den 1920er Jahren.

Nach Ansicht der Anthroposophen gliedere sich der Mensch in vier Ebenen, den sogenannten Wesensgliedern, die sich aber zum Teil nur Eingeweihten und Begabten zeigten und sich damit teilweise der Betrachtung entzögen. Diese sind:

  • Der physische Leib

  • Der ätherische Leib

  • Der astralische Leib

  • Das anthroposophische Ich (die Ich-Organisation)

Krankheiten sollen dadurch entstehen, dass nicht exakt beschriebene Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Ebenen sich nicht konform den dazugehörigen anthroposophischen Annahmen verändern würden. Nach Steiner erkrankt der Mensch, wenn das unterstellte harmonische Gleichgewicht der Wesensglieder zueinander gestört sei, was durch eine falsche Erziehung oder Ernährung im Kindesalter entstehen könne.

Eine nicht entwicklungsgerechte Erziehung im anthroposophischen Sinne habe gesundheitliche Folgen.

Organische oder psychische Erkrankungen wie die Schizophrenie oder Tuberkulose sind nach Steiner hauptsächlich auf falsche Erziehung zurückzuführen, seine Waldorf-Erziehung beuge daher Krankheiten vor.

In der anthroposophischen Medizin wird zusätzlich zu erziehungsbedingten Ursachen der Störung von Wesensgliedern auch Einflüssen aus dem Vorleben des Menschen eine Rolle zugesprochen: dem esoterischen Phänomen des Karma, gegen das laut Steiner selbstverständlich nicht geheilt werden könne.

Hierbei sind nicht die bekannten genetischen oder epigenetischen Ursachen von Krankheit gemeint - diese waren zu Steiners Zeiten zwar als Erbkrankheiten bekannt (ebenso in Umrissen ihre molekulare Basis) -, sondern Verfehlungen im anthroposophischen Sinne aus dem Vorleben sollen sich im heutigen Leben manifestieren.

Unterstellter Egoismus im Vorleben habe eine schwache Organisation als karmische Konsequenz. Lügenhaftigkeit in einem früheren Leben zeige sich darin, dass die inneren Organe unrichtig gebaut seien.
Im Falle einer damaligen ausgeprägten Lieblosigkeit sei der Betreffende dafür sensibilisiert, sich im heutigen Leben durch das Pockenvirus anzustecken, und ein Mensch, dessen früheres Leben zu stark von Affekten und Emotionen geprägt war, habe jetzt die Anlage zur Diphtherie .

Der Patient wird also hiermit indirekt verantwortlich für seine eigene Erkrankung gemacht, wobei die unterstellten moralischen Kategorien Steiners Anthroposophie überlassen bleiben. Krankheit wird zum Schicksal des Nachkommen einer verfehlten Vorgeburt.

Neben dem Konzept der karmisch-schicksalshaften Krankheitsentwicklung wird Krankheiten in der anthroposophischen Medizin auch eine positive Rolle zugemessen:

durchgemachte, erduldete Krankheiten führten nämlich zu einer Höherentwicklung.

Daher seien bestimmte Infektionskrankheiten des Kindesalters gut für die Entwicklung der Kinder, daher werden Impfungen zumeist abgelehnt.

In Folge sind immer wieder Masernepidemien im Umfeld von Waldorf-Schulen und -Kindergärten...zu beobachten.

Bestimmte anthroposophische Heilmittel sollen nach dem anthroposophischen Analogiegedanken die angenommenen gestörten Wechselwirkungen günstig beeinflussen und zu einer Heilung führen.

Als nichtmedikamentöse Therapien finden bestimmte Massagen, gymnastisch-logopädische Übungen unter choreographischer Anleitung (Heileurythmie) und die anthroposophische Kunst- oder Maltherapie Verwendung.
Es wird sogar erforscht, ob mittels Eurythmie "behandelter" Weizen "Eigenschaften vermittelt bekommt", die ihn als Heilmittel bei rheumatischen Erkrankungen geeignet macht.

Der anthroposophischen Medizin fehlt (wie der Anthroposophie auch) ein wissenschaftlich überprüfbarer Kern.

Viele ihrer Aussagen sind nicht falsifizierbar und daher unwissenschaftlich.

Anthroposophische Ärzte müssen zwangsläufig über Sinne verfügen, die über die der Physiologie bekannten Sinne hinausgehen.

So soll der Äther-Leib dem Anthroposophieeingeweihten als hellrosafarbene Aura, der Astral-Leib als rotviolette und der Ich-Leib als blaue Umhüllung des Menschen erscheinen. Jegliche Aura bilde um den physischen Leib eine farbige, eiförmige, bewegliche Wolke und sei der übersinnliche und sichtbare Ausdruck für die Wesenheit des Menschen. Diese Aura sei jedoch nicht fotografisch abzubilden.

Präparate der anthroposophischen Medizin werden in Deutschland per Definition im Arzneimittelrecht nach anderen Richtlinien (besondere Therapierichtungen) zugelassen als herkömmliche Medikamente. Insbesondere muss kein Wirksamkeitsnachweis erbracht werden.

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Anthroposophische_Medizin

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Kann man mit Brennesselpräparaten den Körper entgiften?

Nein, das kann man nicht und es ist auch nicht nötig:

"Mythos Entschlackung

Die Alternativmedizin versteht unter Schlacken Abfallprodukte des Stoffwechsels, die sich angeblich in Form von Zucker-Eiweiß-Molekülen im Körper ablagern. Dadurch sollen sie unter anderem Übergewicht, Rheuma, Gicht und andere Zivilisationskrankheiten hervorrufen. Durch das viele Trinken beim Fasten, und das vorige Darmentleeren, so der Glaube, gebe man dem Körper die Gelegenheit alle Giftstoffe loszuwerden und sich von Schlacken zu reinigen.

Ernährungsmediziner, wie Prof. Dr. Johannes Georg Wechsler vom Krankenhaus Barmherzige Brüder in München, kennen Schlacken nur als Verbrennungsrückstände im Ofen.
Keinem Forscher sei es bisher gelungen, sie nachzuweisen – weder im menschlichen Körper, noch im Labor.

Auch die Angst vor einer schleichenden Vergiftung durch Ablagerungen von Nahrungsmittelresten, sei wissenschaftlich gesehen völlig unbegründet, so der Wissenschaftler.

Der menschliche Organismus habe sich über fünf Millionen Jahre hoch entwickelt und ein sehr effektives System entwickelt, um Stoffwechselendprodukte loszuwerden.

Unerwünschte Substanzen werden im menschlichen Körper vom Dünndarm in die Leber geschleust, dort unschädlich gemacht und schließlich über die Nieren und die Blase mit dem Urin ausgeschieden.
Unverdauliche Ballaststoffe transportiert der Dickdarm aus dem Körper und beim Stoffwechsel anfallende Gase werden über Lunge und Haut ausgeatmet. Dieses System, sagt Wechsler, könne man nicht verbessern."

http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,n9zpo95zql03fobp~cm.asp

Behauptungen, der menschliche Körper müssen "entschlackt" oder "entgiftet" werden, sind nur raffinierte Werbetricks, um entsprechende Präparate zu verkaufen!

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