Möglich, dass es nur ein Komodo, also ein Mitesser ist.

Herpes beginnt meistens zu Stechen, als würde an der Stelle eine Nadel stecken. Herpes platzt auch auf und nässt dann. die Flüssigkeit ist hoch ansteckend.

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Krampfadern (Varizen oder Varikozele) sind nicht gefählich. Auch Hämorrhoiden sind nichts anderes, die übrigens jeder hat, sonst wären wir nämlich hinten nicht dicht.

Die Venen befördern das Blut zum Herzen zurück und haben im Gegensatz zu den Arterien keine Muskulatur. Stattdessen sind darin in Abständen Segelklappen angeordnet, damit das Blut nicht durch meterlange Schläuche gepumpt werden muss. Die Klappen funktionieren in der Art von Ventilen, verhindern also ein Zurückfließen des Blutes in der Vene.

Varizen und Varikozele sind eine Alterserscheinung. Die Venen leiern mit den Jahren aus, und die Klappen darin können nicht mehr vollständig schließen. Deshalb weiten sich die Venen und das Blut kann sich darin stauen. Das ist ein langsam fortschreitender Prozess, der für sich selbst noch keinen Krankheitswert hat.

Erst wenn es extrem wird, die Krampfadern so weit aussacken, das sich darin große Mengen an Blut stauen, kann es zu Problemen kommen. In erster Linie gehören dazu Wasseransammlungen im Gewebe. Das Gewebewasser soll mit dem Blut abtransportiert werden, fleißt das aber nicht zügig, bleibt das Wasser im Gewebe zurück und die Folge sind geschwollene Beine.

Was du da hast, ist eine minimale Ausbuchtung, die wohl jeder Arzt als unauffällig durchwinken dürfte.

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Einfluss der Ernährung kurz vor dem Training?

Hey.

Ich hab mal eine Frage zur Ernährung vor dem Training und dessen Einfluss auf die Leistung des Tranings.

Undzwar hatte ich gestern wohl eine der schlechtesten Beintrainingstage.

Ich hab nämlich nen Fressrausch gehabt und vor dem Training ne Tüte von diesen Katje Teddybären gegessen gehabt, davor auch noch einen Döner gehabt.

Beim Stepper hab ich schon Seitenstiche gehabt, die ich sonst nie hatte.

Beim 45° Beinpressen kam ich kaum runter, weil mein Bauch so prall war und ich auch irgendwie nicht so gut Luft bekam. Für mich ist die 45°Beinpresse auch einer der schwersten Übungen, da ich mich immer sehr konzentrieren muss, um das Gewicht wieder hochzudrücken und auch gut Luft brauch. Dafür hab ich danach aber immer einen richtig guten Pump im kompletten Oberschenkel wie bei keiner anderen Übung. Gestern war es aber katatastrophal, hab kaum nen Pump gespürt bei der Beinpresse, da ich die Übung nicht richtig durchführen konnte.

Die anderen Übungen (Beinstreckermaschine, Beinbeugermaschine, Wadenheben etc) waren ganz ok, bzw. da war ich auch nicht mehr so aufgebläht und man nicht so ne SPannung im Bauch aufbauen musste.

Woher kommt dieses Phanömen, jetzt auf biochemischer Ebene? Ich hab schon mal gelesen, dass der pH-Wert des Blutes einen Einfluss auf die Sauerstoffaufnahme durch das Blut hat. Soll heißen, je übersäuerter der Körper ist, desto schlechter ist die Sauerstoffaufnahme.

Meine Erfahrung bestätigte dies auf jeden Fall. Ich fahr immer gut damit, vor dem Training auch einfach mal nen Apfel zu essen oder generell am Tag, um den Körper etwas zu entsäuern, sonst ist mein Beintraining immer gut gewesen.

Was sind eure Erfahrungen und euer Wissen dazu?

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Der PH-Wert des Blutes ändert sich nicht durch Nahrungsaufnahme. Selbst wenn du ein großes Glas reinen Zitronensaft trinken solltest, würde dein Blut dadurch nicht sauer.

Normal ist ein pH-Wert von 7,35–7,45 in arteriellem Blut. Er fällt, wenn man über längere Zeit zu selten, oder nicht tief genug atmet, und steigt, wenn man Ausdauersport macht oder hyperventiliert.

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Fast ständig großen Hunger (plötzlich)?

Hallo!

Kurze Vorgeschichte falls das was damit zu tun haben könnte:

Hatte die letzten 14 Tage ne Erkältung mit Bronchitis , bekam auch Antibiotika (Clarythromicin) und habe das super vertragen. Inzwischen gehts mir wieder gut und ich arbeite wieder.

Nun habe ich aber seit ungefähr ner Woche ein sehr seltsames "Symptom" wo ich ganz ehrlich auch drunter leide mittlerweile. Mein normaler Essensplan am Tag sieht seit Jahren gleich aus:

07:00 Frühstück (Brot mit Wurst, manchmal Toast mit Marmelade, manchmal Joghurt)

ca. 10:00 falls ich Hunger habe ne Banane oder nen Apfel

um ca. 12:00 Mittagessen (Fleisch, Nudeln, Fisch, Gemüse - immer unterschiedlich)

um ca. 16 Uhr esse ich dann meistens ein Stück Kuchen zum Kaffee nach der Arbeit

und dann um 20 Uhr esse ich no ne Kleinigkeit zu Abend.

So, seit einer Woche habe ich das Problem, obwohl ich nichts geändert habe an meiner Ernährung und egal was und wie viel ich esse nach spätestens 2 Stunden Hunger bekomm. Und ich spreche da nicht von leichten Hunger : z.b. habe ich heute Mittag ne Portion Fleisch mit Reis gegessen und dazu einen Salat. Nach 2 Stunden hatte ich so nen Bärenhunger dass ich das Gefühl hatte ich habe ein Stück Brot zu Mittag gegessen. Ich kann ja nicht alle 2 Stunden alles in mich reinstopfen. Und ich habe auch das Gefühl ich werde nicht mehr so schnell satt wie vorher.

Falls relevant: Bin 1,60 und wiege ca. 57Kg.

Bitte kann mir jemand helfen oder hat jemand ne Vermutung woher das kommen kann?

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Dein Gewicht ist so OK, und zwei Kilo hin oder her machen da nicht viel aus. Interessant wäre in diesem Zusammenhang nun, ob du jetzt auch Gewicht verlierst.

Ist man krank, verringert sich der Appetit, man isst weniger. Gesund werden braucht aber auch Kraft. Vielleicht hast du jetzt nur Nachholbedarf.

Antibiotika wirken immer auch ein wenig auf die Verdauung. Die Darmflora ist ja biotisch, und wird dann zum Teil abgetötet. Ich kann mir vorstellen, dass man dadurch etwas weniger Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann, bis der Bestand wieder auf die normale Menge angewachsen ist. Dann müsste also mehr essen, um satt zu werden.

Eventuell hast du eine Überfunktion der Schilddrüse. Das kubelt den Stoffwechsel an und läst dich mehr Kalorien verbrennen. Gleichzeitig würdest du auch dann auch etwas hektischer sein, vielleicht auch etwas unruhiger, leichter reizbbar, eben mehr auf dem Sprung. Das kann aber nicht durch Antobiotika verursacht werden, sondern wäre eine andere Baustelle.

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Durchfall und Aufstossen nach zu vielem Essen?

Hallo zusammen. Seit Stunden durchforste ich mit meiner Frage das Internet, ich bin jedoch noch auf keine befriedigende Antwort gestossen. Seit ca. 2 Jahren ernähre ich mich sehr gesund und kalorienbewusst, kaufe auch nur noch selten Fertigmenüs und koche von Grund weg alles selber. Vor einigen Wochen hatten wir dann ein grosses Familienfest, das am Vormittag begonnen hatte. Es gab wirklich den ganzen Tag Essen. Ich habe auch bei Süssspeisen kräftig zugeschlagen. Am nächsten Tag bin ich dann aufgewacht und hatte üblen Durchfall und Bauchkrämpfe. Zudem musste ich ständig Rülpsen, was zusammen mit einem unglaublich widerlichen Schwefel-/Faule-Eier-Geruch einherging. Dieser Zustand blieb ca. 3-4 Tage. Danach ging es mir wieder super. Nun habe ich gestern kalorienmässig auch wieder sehr viel gegessen. Ich habe mich zwar zu keinem Zeitpunkt ÜBERessen gefühlt, jedoch war die Kalorienanzahl aufgrund der vielen Süssigkeiten schon sehr dolle (am Morgen Schokolade, über den Tag hinweg eine Packung Gummibärchen, mittags ein grosses Eis, abends zwei grosse Stück Torte, irgendwann waren es noch zwei Schokoladenwaffeln). In der Nacht hat es dann wieder angefangen mit dem Faule-Eier-Geschmack beim Rülpsen. Mein Freund, der neben mir schlief, ist davon sogar aufgewacht und musste sich beinahe übergeben, weil der Gestank so penetrant und widerlich war. Am Morgen dann wieder Durchfall des Grauens. Ob diese Situation auch wieder tagelang weitergeht, wie letztes Mal, kann ich natürlich noch nicht sagen. Ich weiss, dass es bestimmt nicht gut für den Körper ist, an einigen Ausnahme-Tagen im Jahr so viele Kalorien zu essen. Um das geht es mir bei meiner Frage nun aber auch nicht. Mir geht es eher darum, ob die Reaktion des Körpers (tagelander Durchfall und Faule-Eier-Geruch beim Rülpsen) nach einer solchen Völlerei normal ist oder ob ich (dringend) Abklärungen beim Arzt treffen müsste?

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Tja, da wird dein Körper wohl mit den Ausnahmen nicht fertig.

Alles was in den Magen kommt, wird dort erst einmal aufbereitet. Schon vom Geschmack her, also vorm Runterschlucken, "weiß" der Körper, welche Verdaungssäfte er dafür braucht. Proteine brauchen diese, und Fette andere Enzyme, und um Stärke aller Art bis runter zu Einfachzuckern kümmert der Magen sich gar nicht. Allerdings bremsen Kohlenhydrate die Ausschüttung aller Verdauungsenzyme.

Je kombinierter die Nahrung ist, also sehr fettes Fleisch, süßes Fett wie Sahne, Speiseeis, Schokolade, Hülsenfrüchte, desto größer die Herausforderung fürs Verdauungssystem. Manches verträgt sich miteinander gar nicht.

Fleisch und Hülsenfrüchte (dazu gehören auch Erdnüsse) z.B. brauchen Enzyme, die sich im Magen gegenseitig aufheben. Deshalb liegt das Gulasch mit grünen Bohnen auch so schwer auf dem Magen.

Genau so sieht das aus mit Früchten und Milchprodukten gleichzeitig. Aus der Milch wird allmählich Schmelzkäse, der überall kleben bleibt, und die Früchte beginnen zu gären.

Der eine bekommt vom vielen Naschen am Abend nachts dann Sodbrennen, der andere stößt nach einem Gewalt-Fress-Tag nach faulen Eiern auf. Was ist da bei dir passiert?

Vor allem nachts widmet sich der Magen den Proteinen, spaltet mit Salzsäure die Eiweißketten in kürzere Enden auf. Dabei entsteht Schwefel-Wasserstoff (riecht nach Stinkbombe oder faulen Eiern). Eigentlich sollen weitere Enzyme dieses Gas sofort wieder zerlegen, so dass wir davon gar nicht merken. Sind die aber nicht da, weil andere Nährstoffe sie ausgebremst haben, stinkt man aus dem Hals.

Optimal für unseren Magen wäre eine Ernährung nach Tagesablauf, wie er wohl in der Steinzeit üblich war. Morgens bis 11:00 gibt es nur Obst oder Beeren. Ab Mittag bis 17:00 dann Getreide, Gemüse und Blattsalat. Abends nach 18:00 dann erst Fleisch, Fisch, evtl. noch mit Pilzen. So hat man immer nur eine Art Nahrungsmittel im Magen, der er sich dann voll und ganz mit den nötigen Enz<men widmen kann.

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Im Koma läuft der Körper auf Sparflamme. Es laufen nur noch die Prozesse ab, die nicht willentlich gesteuert sind. Herzschlag, Atmung, Verdauung, Stoffwechsel usw. laufen weiter. Wie du schon schreibst, werden die Muskeln so gut wie nicht bewegt, die verbrauchen keine Energie. Was aber auch im Koma weiterläuft sind Heilungsprozesse im Körper, was Zellneubildung bedeutet.

Zunächst einmal ist der Grund für das Koma ausschlaggebend. Dann wird man Pi mal Daumen schätzen, Größe, Gewicht, Muskelmasse, geben den Gesamtbedarf vor. Und dann zieht man Erfahrungswerte aus Listen und Tabellen zu Rate. Die Zusammenstellung wird sicher wenig Kohlenhydraten und wenig Fett enthalten, dafür mehr Proteine, Mineralien und Spurenelemente.

Dann wird der Patient ständig beobachtet. Blutwerte, vor allem Blutzucker und Blutfette, Kreislauf, Blutdruck, gibt es Verdauungsstörungen, wie ist der Stuhlgang, wie sehen die Schleumhäute aus ... Diesen Werten und Beobachtungen entsprechend wird die zugeführte Nahrung dann angepasst.

Ist es für den Patienten ratsam Körperfett zu verlieren, wird man die Ernährung dem entsprechend anpassen, damit eine langsame Gewichtsabnahme erfolgt.

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Das sieht eher nach einer Trockenflechte aus. Dann fühlt sich die Haut an der Stelle trocken und rauh an, als hätte man dort rauhe Hornhaut. Meistens ist die Stelle rund oder oval und scharf abgegrenzt. Das kommt durch trockene Heizungsluft und gibt sich im Laufe des Sommers dann von ganz allein.

Auf unserer Haut leben ja ganze Kolonien von Bakterien usw. Normalerweise ist die Besiedelung ausgewogen. Bei Belastung wie im Winter, kann aber schon einmal eine Kolonie die andere outbirthen. Eigenlich halten sie sich alle gegenseitig in Schach, doch wenn das Gleichgewicht nicht mehr stimmt, bekommt eine Art Oberwasser, und es kommt z. B. zu so einer Trockenflechte.

Alles eincremen und jegliche Extra-Pflege hat keinen Zweck, behindert sogar eher die Selbstheilung, weil man die Haut mit Fett versiegelt. Unter der Fettschicht kann die Flechte dann gut geschützt vor sich hin brüten. Wenn deine Haut sonst gesund ist, bekommt sie das auch ganz allein in den Griff.

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Hat dir der Arzt die Dosierung so verordnet? Mir scheint das recht viel zu sein. Die Dosis liegt beim Menschen meist zwischen 12,5 µg und 200 µg pro Tag.

Nun ist L-Thyroxin kein kurzzeitig wirksames Medikament, sondern wirkt kumulativ und hat eine lang anhaltende Wirkung, weil der Körper es bis zu eine Woche lang speichern kann.

Nimmt man L-Thyroxin nicht auf nüchternen Magen, kann der Darm damit kaum etwas anfangen, und es geht unverrichteter Dinge wieder verloren. Da dürfte nun auch keine Wirkung aus der ersten Einnahme mehr zu erwarten sein.

Du solltest das L-Thyroxin stets auf nüchternen Magen, eine halbe Stunde vor der ersten Nahrungsaufnahme in der vom Arzt verordnetetn Dosierung nehmen. Hormongaben müssen stets individuell angepasst werden. Wie soll der Arzt aber eine Dosierung für dich ermitteln, wenn du das Medikament in Dosierungen nach eigenem Ermessen nimmst?

Nimmst du über einen längeren Zeitraum L-Thyroxin in zu hoher Dosis, wird deine Schilddrüse übermäßig stimuliert, mehr als für dich gesund ist. Dann bleibt es nicht mehr bei einem leichten Wärmegefühl.

Zu viel L-Thyroxin kann zu einer Hyperthyriotischen Krise führen. Dann fällst du ins Coma. Hoffentlich kommt dann jemand rechtzeitig auf die Idee, es könnte eine Überdosierung von Thyroxin vorliegen, damit man dich dann noch retten kann.

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Das kann Lippenherpes sein. Ungefähr 90% der Bevölkerung sind mit dieser Variante der Herpes-Viren infiziert. Zum Ausbruch kommt es meistens, wenn man körperlich besonders belastet ist oder gerade eine Erkältung hat. Schon ein ausgiebiges Sonnenbd reicht aus.

Die Bläschen auf der Lippe und am Lippenrand sind nur die Symptome. Die Herpes-Viren stecken im Rückenmark. Ist man körperlich nit gut drauf, ergreifen sie ihre Chance und breiten sich entlang der Nerven zur Haut aus. Meistens ist der Schmerz an der Stelle stechend.

Die Flüssigkeit in den Bläschen ist hoch ansteckend, also nicht daran herumfummeln, sonst steckt man sich woanders auch noch damit an. Vorsicht auch, damit das nicht in die Augen kommt. Durch Herpes kann man erblinden!

Bei Herpes auf jeden Fall Sonneneinstrahlung vermeiden!

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Das naheliegendste hasst du gar nicht berücksichtigt:

Als Mann mit 1,70 m Körpergröße und sportlicher Aktivität sollte deine Kalorienaufnahme weitaus höher sein als 2.900 kcal. pro Tag. Die sollte wegen des regelmäßigen Kraftsports sogar einiges über 3.100 kcal. pro Tag liegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Physiologischer_Brennwert#Energiebedarf_des_Menschen

Wer zu wenig isst, und dann noch Kraftsport treibt, wird unweigerlich abnehemen. Und ein Muskelaufbau ist dann gar nicht mehr zun denken. Also hau mal rein, dann kommst du auch wieder auf dein Traumgewicht.

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Ja, was ist da passiert? Du hast deinem Körper eine Hungerkatatrophe vorgespielt. Da ist er dann auf Hungermetabolismus gegangen. Als du dann wieder normal gegessen hat, hat er jede Kalorie, die er nicht sofort brauchte, dann für die nächste Katastrophe weggepackt als Reserve. Das ist der klasische Jo-Jo-Effekt.

Versuch jetzt einfach ganz normal zu essen, ohne zu hungern, und lass das überflüssige Naschen weg. Iss Klasse statt Masse, denn schon ein Mangel an bestimmten Nährstoffen interpretiert dein Körper als Hunger und hört mit dem Horten nicht mehr auf.

Dein Körper muss nun mindestens ein Jahr lang erst einmal "die Erfahrung machen", dass es immer ausreichend zu essen gibt. Die überflüssigen Pfunde kannst du jetzt nur mit viel Geduld wieder verlieren. Senk deine Kalorienzufuhr nicht unter 2.400 kcal. täglich.

Sport und Bewegung hilft dir beim Abnehmen jetzt besser, als eine Reduktionsdiät.

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Du willst ja nur einen ständigen Überblick über die zu dir genommenen Kalorien haben, und ohne ständige Rechenkunststücke, für die man Taschenrechner dabei haben muss. Es geht auch einfach:

Ein Gram Fett, egal welsches, hat 8 ckal.

Ein Gram Kohlenhydrate, egal welche, haben 4 kcal.

Ein Gram Proteine, egal welche, haben 4 kcal.

Und damit schätzt du alles ab, was du zu dir nimmst. Damit rechnesst du dann Pi mal Daumen. Das geht so:

Zerleg die Sachen die du isst in die Bestandteile. Ob beim Kochen Wasser verdunstet ist dabei egal, das hat keine Kalorien. Such dir die wichtigsten Lebensmittel aus Kalorientabellen heraus und merk dir die gerundeten Werte.Fass dir da dann Gruppen zum Vereinfachen zusammen.

Bedenke dabei so simple Dinge wie: Nudeln sind aus Mehl, Honig setzt sich aus sieben sorten Zucker zusammen, Käse hat unterschiedlichen Fettgehalt von 15% bis 85%, 3,5% von einem Liter sind 35 g usw.

So ein paar Schluck Milch machen also nicht fett, ob Mager- oder Vollmilch, die paar Gram Fett bleiben schon beim Schmieren am Messer hängen. Mach dich mit so was also gar nicht erst kirre.

Ein Esslöffel Zucker, Honig, Marmelade, Mehl, Getreidekörner, ganz gleich welche, sind immer 25 g reine Kohlenhydrate. Jeder Esslöffel sind da also 100 kcal. Man könnte sich damit auch wuschelig rechnen, aber warum kompliziert, wenn es einfach geht?

Scheibe Brot, 30 g, (Mehl oder Körner ist egal, Hefe, Wasser) = Kohlenhydrate, also 120 kcal. Butter oder Margarine drauf, 20 g, (85% Fett), also fast pur Fett mit etwas Wasser, also (17 X 8 = 136 wäre das ganz exakt) 150 kcal. Scheibe Aufschnitt drauf, 15 g, Fleisch, also 60 kcal. Pi mal Daumen ganze Stulle also 320 kcal. (Hättest du da mal besser Quark mit Kräutern drauf getan)

Kartoffeln oder eine Portion Gemüse und Kräuter, fast egal welches, 100 g (ohne Zutaten) haben so etwa 25 kcsl. Das reicht zum Pi mal Daumen rechnen. Und immer schön die Zahlen rund halten!

Pfannkuchen: ein Ei (Proteine), 60 g Mehl (Kohlenhydrate), 10 g Fett. Ganz genau bekommst du das nie ausgerechnet, weil es ein großes oder kleines Ei sein kann, beim Backen mehr oder weniger Fett daran hängen blieb usw. Dabei stellt sich dann heraus, dass ein Rührei auf auf zwei Scheiben Brot die selbe Menge an Kalorien hat!

Je simpler du deine Berechnungen anstellst, desto eher hast du im Kopf, wie veile Kalorien einzelne Gerichte so haben.

Und dann setzt du für dich Etappen fest. Bis Mittag 600 (ohne Frühstück keine Power), dann bis abends 500 dazu und zuletzt maximal 500, damit du nicht im Schlaf verhungerst, und fertig bist du mit der Chose.

Es spielt doch keine Rolle, ob es dann doch 1730 kcal. waren, oder doch nur 1560 wurden - Kopfrechnen macht nicht schlank ;-)

Für fast alle Süßigkeiten kann man kalorienarmen Ersatz finden: Gummibären - Paprikawürfel, Pralinen - Sherrytomaten, Man muss dazu im Supermarkt nur in einer anderen Abrteilung suchen ;-)

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Per se ist Angst ja gar nichts verkehrtes. Sie bewahrt uns davor, einfach so auf eine Straße zu rennen, oder uns festzuhalten, wenn wir auf einer Leiter stehen, noch einmal nachsehen, ob der Herd, das Bügeleisen abgeschaltet sind bevor wir aus der Tür gehen. Das ist ein Mechanismus, der dafür sorgen soll, dass wir dann und wann umsichtig handeln.

Wir atmen ja schon seit ein paar Millionen Jahren, auch schon lange
bevor wir überhaupt denken konnten. Also wird das schon ohne denken
klappen. Du traust deinem Körper aber nicht einmal diese kleinste aller Basis-Funktionen zu. 

Als gesunder Mensch immer ans atmen denken zu müssen, ist fürs Leben doch eher störend. Man kann aber nicht vergessen zu atmen, das geht einfach nicht. Warum du daraus nun eine ständige Sorge und Umsicht machst, ist dir ja nicht einmal selber klar. Es wird dir nichts nützenm, wenn du nun sagen kannst, "DER ist Schuld daran".  Es ändert ja für dich nichts.

Dein frühes traumatisches Erlebnis wird dein Urvertrauen massiv
erschüttert haben. Das ist nun aber schon so lange her, dass du seither genügend positive Erfahrungen gemacht hast, die diese eine negative Erfahrung längst aufwiegen sollten. Es wird dir daher auch nicht helfen, wenn du eine Begebenheit aus der Vergangenheit für dich als Ursache heranziehst. Es hilft dir nicht einmal als Ausrede weiter.

Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, nur vielleicht mit heute vergleichen und dann abhaken. Zu wissen, warum du deinem eigenen Atemreflex nicht vertraust wird dir auch nicht beim Abgewöhnen helfen. Was du jetzt und künftig brauchst ist "Vertrauen in deinen Atemreflex", der ohne dein Zutun schon funktionieren wird.

Da musst du bei dir etwas ändern. Das können auch keine Ärzte oder Neurologen für dich tun. Die können dir nur Ratschläge und Tipps geben.

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Bei einem Mangel an Vitamin-B-Mangel wird man bei Sonneneinstrahlung  scheckig braun. Das fällt zumeist im Gesicht und besonders um den Mund auf, aber auch die Oberarme bekommen ja mehr Sonnenschein ab, als andere Körperstellen.

Das hat mit der Milz nichts zu tunsondern eher mit der leber, die vor allem die B-Vitamine verstoffwechselt.

Die Milz ist ein Organ, das selten Probleme bereitet. Wenn sie aber gerade Pfeiffersches Drüsenfieber hat(te), kann eine Milzvergrößerung vorliegen.  Unter anderem können die Beschwerden ein Zeichen einer Leukämie, einer Malaria-Infektion oder einer Viruserkrankung (z. B. Epstein-Barr-Virus-Infektion) sein.

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Jo, das mit der Suche im <internet war ganz überflüssig. In der Über-Informations-Falle wird aus einer Verstopfung dann schon mal locker Darmkrebs.

Wenn man Vertstopfung hat, dann muss der fest Klumpen zuletzt doch irgendwie da raus. Wie kriegt man aber einen Ziegelstein durch einen Gartenschlauch, ohne dass er den dabei aufschlitzt?

Unser Körper ist ein Wunderwerk der Natur. Wenn die <peristaltik den gesammelten Stuhl im unteren Darmende nicht mehr bewegen kann, dann sondert die Darmwand einen weißen Schleim ab. Der soll dann als Gleitnittle dienen, und schon kann man wieder. Der Schleim kommt ja mit dem Stuhl zusmmen in der Toilette an, und sieht dann mehr oder weniger wieß, gelblich oder sogar braun aus. 

Das es dir dreckig ging, während sich die Vstopfung aufbaute, ist ganz verständlich. der Darm versucht da etwas vorwärts zu bewegen, und braucht mehr Kraft als üblich. Die Nährstoffaufnahme und die Elektrolytaufnahme aus dem Darm werdeb durch Verstopfug auch gestört. Das lässt einen sich krank fühlen.

Sorg für egelmößige Verdauung, und du hast die Probleme nicht mehr

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Dir ist ja klar, dass deine Angst irrational ist, also mit Denken gar
nichts zu tun hat. Es ist sicher nicht deine Freundin selbst, vor der
du dich da fürchtest.

Angst löst nur meine Freundin aus.
In allen möglichen Situationen. Wenn sie sich schnell oder plötzlich bewegt, ausholende Bewegungen macht oder nach mir greift.

Duhast im Laufe deines Lebens da eine Erwartungshaltung entwickelt. Das
läuft ganz und gar unbewusst als eine "Wenn-Dann-Schleife" ab.

Kann es sein, dass sie jemand aus deiner Vergangenheit ähnlich sieht,
vielleicht auch nur von der Statur her, der Stimme oder der Wortwahl?
Dann verwechselst du sie mit jemand, und das führt zu deiner "Erwartung
von Gewalt" Hier  Beispiele:

Eine Kollegin sieht von hinten genau aus wie mein Vater, und sie hat einen ähnlichn Humor wie er. Wenn ich ihre Stimme höre, bin ich auch nach Jahren immer wieder einmal irritiert, weil sie ja keinen Brummelbass hat. Eine andere Kollegin sah meiner Schwägerin zum verwechseln ähnlich und ich musste eine ganze Weile immer aufpassen, dass ich sie nicht mit dem falschen Namen ansprach.

Als wir klein waren, waren wir wie alle Kinder neugierig, alles muss man anfassen, erforschen und am besten noch ablecken. Das lief dann regelmäßig so ab: Nein - die Blumenvase nicht anfassen. Einen Moment später - nicht die Blumenvase! Aber man kann es ja nicht lassen - Hüstel, Hüstel - ich habe gesagt, du sollst die Blumenvase nicht anfassen, jetzt komm da mal weg...! Langte man nun noch einmal hin, gab es was hinten vor. 

Jahre später will ich im Büro einen Ordner aus dem Schrank nehmen und hinter mir räuspert sich jemand. Erschrocken fahre ich zusammen und mir schießt durch den Kopf:  aber ich wollte doch nur...  darf ich das nicht...? und habe völlig grundlos ein schlechtes Gewissen. Völlig unlogisch nicht war? Und das passiert mir im Bus, beim Einkaufen... wo immer sich jemand hinter mir räuspert, während ich gerade nach irgend etwas die Hand ausstrecke.

Gegen so ein irrationale Verwechseln helfen keine Tranquiliser. Die sind da
sogar kontraproduktiv, weil man damit im Blut ja noch weniger rational
denken kann. Mit der Freundin oder sonst jemandem drüber lange zu
diskutieren hilft dir nicht weiter, weil niemand außer dir einen
Schalten in deinem Kopf finden und azßer Funktion setzen kann.

Du solltest ihr aber schon sgen, dass du manchmal eben so komische
Reaktionen hast, gegen du im Moment noch nicht ankommst. So etwas sollte in der Beziehung schon auf den Tisch. WEnn du dann mal komisch
zusammenzuckst, hat sie schon eine Idee, dass in deinem Kopf gerade so
etwas wie ein de javue abläuft, die Reaktion nichts mit ihr zu tun hat.

Richtig helfen wird dir da ein genaues Hinsehen, Analysieren und Reflektieren.  Man kann diese "Wenn-Dann-Schleifen" auch wieder aus seinem Kopf  eliminieren, wenn man den Mechanismus erst einmal durchschaut hat. Dann erst kann man an der Stelle bewusst eine positive "Wenn-Dann-Schleife" aufbauen.

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Zyste operiert, nun treten nach 2 Monaten plötzlich Schmerzen auf. Wie könnte eine Nachuntersuchung ablaufen?

Guten Tag, im Bereich der Leiste hatte ich jahrelang 2 "Pickel" (vom Hautarzt bei der jährlichen Melanom-Vorsorge immer als unbedenklich eingeschätzt), welche sich dann vor einigen Monaten kurzfristig deutlich vergrößert hatten. Der Hausarzt schickte mich zu einem Chirurg, welcher die beiden Übeltäter heraus operierte. Er meinte, dass er relativ tief "graben" musste und dort einiges "wildes Fleisch" vorfand. Der pathologische Befund später lautete: "floride abszesdierende Entzündung im Haut- und Unterhautgewebe der linken Leiste, mutmaßlich auf dem Boder einer epidermalen Zyste entstanden. Für Malignität oder Spezifität kein Hinweis ... Hautgewebe mit dichten granulozytären Infiltraten im Korium. Es finden sich hier auch zahlreiche Histiozyten und mehrkernige Riesenzellen. Die entzündlichen Infiltrate reichen bis in das subkutane Fettgewebe. Fokal angelagerte Hornlamellen. Zentrale Öffnung zur Hautoberfläche..." Einen Zeit lang habe ich dann gar nichts mehr von der Geschichte gemerkt. Nun seit ca. 1-2 Wochen tritt dort öfters ein leichter, ziehender Schmerz auf. Frage: muss und kann dies jetzt (nach)untersucht werden? Falls ja, wie? Optisch stellen sich die OP-Narben wie zwei kleine dunkle Flecken dar (fast wie Muttermale). Röntgen würde, vermute ich mal, nichts bringen? Und eine neue Gewebe-Probe kommt wohl auch nicht in Frage? Für Antworten: danke im Voraus!

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Waharscheinlich wird man erest einmal sehen, was sich ertasten lässt, dann eventuell mit Ultraschall nachsehen, ob das Gewebe dort einheitlich oder wieder verändert ist...

autgewebe mit dichten granulozytären Infiltraten im Korium. Es finden
sich hier auch zahlreiche Histiozyten und mehrkernige Riesenzellen. Die
entzündlichen Infiltrate reichen bis in das subkutane Fettgewebe. Fokal
angelagerte Hornlamellen. Zentrale Öffnung zur Hautoberfläche..."

Dieser Befund ist übrigens ein Hinweis darauf, dass dir da was gewachsen war, das eben nicht jeder hat. Es ist tatsächlich so, das uns an allen möglichen Stellen was wachsen kann, das dann meistens aus Horn-,  Nagel- oder Zahngewebe besteht.

Das ist nicht unbedingt krankhaft oder Krebs. Dann haben eine oder mehrere Zelle einfach eine "fixe Idee" bekommen und an irgend einem Knochen wächst plötzlich ein Zahn, eine Hautstelle entwickelt sich zu einem Horn usw. Warum so etwas passieren kann weiß man noch nicht genau.

Dann merken die Zellen darum herum, das da "irgend etwas fremdes" ist, locken Fresszellen an (entzündliche Infiltrate), und die Entzündung nimmt ihren Lauf. Bei einem Splitter in der Haut würde das selbe passieren.Das führte bei dir zu diesen Zysten.

Es ist möglich, dass die letzte "verrückt gewordene Zelle" nicht mit entfernt wurde, und das Spiel von vorn losgeht.

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Sorry, irgendwie klappt das mit den Kommentaren hier nicht richtig:

Das mit den Blasinstrumenten ist nicht das selbe. Hier würde man nicht gegen Widerstand ausatmen. Es kommt aber auf den Widerstand an, der die Bronchien "aufblasen" soll. Asthmatiker wenden die Lippenbremse aus dem selben Grund an, was aber nicht so effektiv ist wie meine Methode. 

Übrigens war ich davon ausgegangen, dass es das erste oder zweite Kind sei. Zu Kindern und Haushalt wird deine Bekannte wohl keine Ratschläge mehr brauchen. 

Sodbrennen und Reflux sind übrigens nicht das selbe. Bei Reflux liegt tatsächlich eine Schwäche der Speiseröhre vor, so dass Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt. Sodbrennen ist eine Übersäuerung des Magens. Dagegen hilft auch die kräftigste Speiseröhre gar nichts.

Sodbrennen wird meistens durch zu viel Zucker oder Fett verursacht. Dass ist dann eine Verdauungsstörung und noch keine Krankheit, eher Dummheit.  Dann aber ausgerechnet noch eine Paranuss mit all ihren Fetten zu essen, halte ich für gar nicht gut. Effektiver ist da eine Messerspitze Natron mit viel warmem Wasser und ein gesundes Bäuerchen danach.

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Der weibliche Zyklus wird von Hormonen gesteuert. Das unterliegt auch Stimmungen. Urlaub, Umzug, neuer Job, also größere Veränderungen im Leben, werden auf die Stimmung, und damit auch auf die Hormone wirken. Stress lässt die Periode meistens früher einsetzen als normal wäre.

Meine superpünktliche Periode schwankte bei so etwas auch immer. Alles verpackt, Umzugswagen fährt vor, ich muss aufs Klo. Urlaub ohne OB ging gar nicht.

Danach setzte die Periode dann wie immer genau 4 Wochen nach diesem "unplanmäßigen" Mal ein und hatte damit einen neuen Rhythmus. Bei dir kann das aber auch anders sein. Vorhersagbar ist das nicht

Ob du schwanger bist, kann dir nur ein Schwangerschaftstest genau sagen. Alles andere ist Rätselraten.

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Alle zwei Wochen diese Pillen zu nehmen kommt mir so wenig vor.

Du sollst sicher für die Dauer von zwei Wochen täglich eine Tablette nehmen. Alles andere macht nämlich keinen Sinn ;-)

Ja, und ein Wert zwischen 40 bis 80 ng/ml bzw. 100 bis 200 nmol/l ist im grünen Bereich. 8,5 ng/ml ist also entschieden zu wenig.

Vitamin-D-Mangel führt tatsächlich auch zu genau deinen Symptomen. kann sogar depressiv machen. Vitamin D bilden wir auch durch Sonnenschein in der Haut. Deshalb komm es besonders im Winter zu einem Mangel, den man dann im besten Fall nur als Frühjahrsmüdigkeit zu spüren bekommt. 

Rein prophylaktisch nehme ich genau die Tabletten in der durnklen Jahreszeit, also "zwischen Weihnachten und Ostern". Allein damit habe ich meine Osteoporose bisher vollständig eindämmen können und bleibe von Erkältungen weitgehend verschont. 

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Hier bist du in einem Forum von Laien. Bei gängigen Dingen kann man dir hier vielleicht mit Hausrezepten helfen. 

Intraduktale Pseudomuzinöse Neoplasie hat eine Inzidenz (Vorkommen innerhalb der Bevölkerung) von 11,6 von 100.000 Einwohnern. Das bedeutet, in ganz Deutschland gibt es derzeit wohl gerade 900 solcher Fälle.

Was du hast ist so speziell, dass du hier dazu wohl keine Antwort bekommen kannst. Du brauchst einen Fachmann, solltest damit zu einem Onkologen gehen, und das mit dem besprechen. 

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Das ist eher nicht durch die Schilddrüse verursacht. Die Schilddrüse beschleunigt den Stoffwechsel, also die Nahrungsaufnahme, was aber nicht zu unverdauter Nahrung führen würde.

Das scheint mir bei dir eher eine massive Verdauungsstörung zu sein. Das ist in erster Linie ein Fall für den Gastroenterologen.

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Was und wie und warum da bei dem einen auf den Zähnen kleben bleibt, beim anderen nicht, oder nur anderes hängen bleiben, werden wir wohl so leicht nicht ergründen können. Die Zahnoberfläche ist ja auch noch entscheidend. 

Hier eimal ein ganz anderes Beispiel zu Oberflächen und was daran warum "hängen bleibt", oder nicht.

Bei mir wurden die (20 Jahre alten) Kunststoffrahmen der Fenster immer wieder durch Blütenpollen, Autoabgase und was sonst noch an Feinstaub in der Luft ist elendig dreckig. Das Zeugs ist kaum herunter zu bekommen, und scheuern bei Kunststoff geht ja nicht. zerkratzter Kunststoff wird noch schneller dreckig. 

Auf einen Rat hin hatte ich meine Kunststoffrahmen der Fenster dann mit Glyzerin gepflegt. Man soll die saubere Oberfläche mit einer winzigen Menge Glyzerin und weichem Lappen polieren. Der Kunststoff wurde tatsächlich dadurch gepflegt und wirkte wie neu. 

Drei Wochen danach sehe ich dann die Bescherung: so gut wie alles aus der Luft war an den Rahmen nun kleben geblieben, Blütenpollen, Abgasstaub... Eine dreimal so dicke Schicht, ein schwarz-grüner  Schweinkram. Ich also die Fenster noch einmal herunter gewaschen und trockengerieben, poliert bis hoffentlich das Glyzerin wieder runter ist. 

Das ist drei Jahre her, und seither habe ich meine Fenster nur je zwei mal im Jahr mit kaltem Wasser abgespühlt und getrocknet. Es bleibt tatsächlich kaum etwas daran hängen und die Rahmen sind dank Pflege wieder super pflegeleicht geworden. Diesen Herbst war die Wirkung nicht mehr so gut, ich muss im Frühjahr die Grundpflege wohl wiederholen, dann aber wirklich nur mit einem Hauch von Glyzerin - drei Tropfen pro Fensterrahmen, und mehr nicht. 

Es gibt also etliche Faktoren zu deiner Frage: wie ist der PH-Wert des Leitungswassers? Wie lange wurde der Reis gekocht? Welche weiteren Stoffe sind im Kochwasser (Salz, andere Gewürze)?; 

Wie glatt ist die Oberfläche deiner Zähne? Wie lange zuvor hast du deine Zähne geputzt? Was ist schon drauf, bevor du den Reis isst? Wie setzt sich dein Speichel zusammen? Was isst du zu dem Reis dazu? Trinkst du Wasser zum Essen, Saft, Wein, gar nichts (PH-Wert)? und - und - und... 

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Keine Ursache für Durchfall/Verdauungsbeschwerden gefunden?

Hallo :)

Ich (weiblich, 18) weiß langsam nicht mehr weiter mit meinen Verdauungsbeschwerden.

Angefangen hat alles 2012 nachdem ich aufgrund einer Mandelentzündung durch Pseudomonas aeruginoa sehr lange Antibiotikum nehmen musste. (Ciprofloxacin und Levofloxacin).

Seitdem plagen mich heftige Verdauungsbeschwerden, die mein alltägliches Leben auf Dauer sehr einschränken.

Entweder ist es Durchfall mit heftigen Schmerzen oder ich sitze stundenlang auf Toilette weil immer nur sehr wenig rauskommt und das nur mit sehr viel Druck und Mühe, teilweise kommt auch nur Schleim oder sehr schleimiger Stuhl. Das mit dem Schleim kann leider mehrere Stunden anhalten. Ab und zu sind es auch Verstopfungen.

Die Ärzte sind der Meinung von dem Antibiotikum können die Probleme nicht mehr kommen, das sei zu lang her.

Ich habe es schon mit kompletter Ernährungsumstellung versucht, fettarm, wenig Zucker, nur gesund, nicht stark gewürzt, kein rotes Fleisch. Hat wenn, leider immer nur kurzzeitig geholfen. Seit einigen Monaten nehme ich Probiotik Pur Pulver, das hat anfangs auch sehr gut geholfen, aber mittlerweile schlägt auch das nur noch bedingt an.

2014 war ich bei einer Darmspiegelung, mir sagte der Arzt nur es seien Entzündungen da gewesen die wohl wieder auftreten können, es ist aber nichts chronisches.

Eine Lactoseintoleranz hab ich nicht, Glutenunverträglichkeit auch nicht. Wurde getestet.

Als nächstes wird auf Fructoseintoleranz überprüft, aber ob da was bei rauskommt bezweifle ich auch. Laut Arzt wäre es sonst wohl "nur" ein Reizdarm.

Meine Idee wäre noch Galle/Leber checken zu lassen ob es mit der Fettverdauung zusammenhängt. Mehr fällt mir auch nicht mehr ein.

Stress ist es auch nicht, denn auch in den Ferien wenn ich absolut keinen Stress hab treten die Probleme auf.

Mein Freund tut mir langsam richtig leid, wie viele abende schon wollten wir was zusammen machen, aber ich hing nur die ganze Zeit auf Toilette... In der Schule fehl ich auch zu häufig deswegen.

Hat noch jemand eine Idee was ich tun kann oder untersuchen lassen sollte? :(

Danke!

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Mir scheint das auch eher ein Reizdarm zu sein. Einmal schafft der Darm es, einmal nicht, und so pendelt das zwischen Durchfall und Verstopfung bei dir hin und her. Diese Schleimproduktion ist ja auch nur eine Verzweifllungstat des Darms, damit wenigstens irgendwie etwas ins rutschen kommt. 

Du solltest einmal ausprobieren, ob dir Macrogol besser hilft. Das gibt es rezeptfrei in Apotheken, ist in Portionsbeutel abgepackt, und wird mit Wasser getrunken. Man kann bis zu fünf Beutel in einem Liter Wasser auflösen und über den Tag verteilt trinken.

Es wirkt rein mechanisch und hilft dem Darm damit wieder auf die richtigen Sprünge. Es macht also nicht abhängig. Man kann es tatsächlich täglich nehmen. 

Macrogol gibt es von vielen Anbietern, ist im Grunde aber immer das selbe Präparat, nur der Preis unterscheidet sich da. Aber wenn es der Arzt verschriebt, wird es wahrscheinlich auch nicht günstiger sein.Ärzte können immer nur kleine Packungsgrößen verschreiben, und dadurch leppern sich Zuzahlungen an für mehrere Rezepte, und auch die Lauferei nicht zu vergessen. Mit einer selbst gekauften Großpackung kommt man da wohl aufs selbe Geld. Den Rest kann man ja wegstellen für alle Fälle. 

Macrogol selbst schmeckt schrecklich nach gar nichts, deshalb haben einige Firmen Geschmacksstoffe hinzugefügt. Man kann aber auch zu der Mischung einen Schuss Saft geben, und schon tut es auch das billigere Präparat ohne Geschmack. Bei deinem Reizdarm dürfte das für dich evtl. sogar die bessere Wahl sein. 

An deiner Stelle würde ich am Anfang des Wochenendes am ersten Tag 5 Portionen über den Tag verteilt, am nächsten noch morgens und abends jeweils eine, und falls dann noch nötige täglich vor dem Frühstück eine Portion nehmen. Und dann wirst du ja sehen, was passiert, ob du reduzierst, es dann noch jeden zweiten oder dritten Tag brauchst, oder mit dem Problem schon ganz durch bist. Macht man in Krankenhäusern übrigens auch so. 

Vorsichtshalber würde ich mir auch Fencheltee besorgen. Wenn der Darm nämlich in Schwung kommt, kann es zu heftigen Blähungen kommen. Dagegen hilft ganz natürlich und sanft Fenchel, nimmt man auch für Babys. 

Was gern im Darm "kleben beleibt" ist z.B. Quark, weil der viel zu fettarm ist, um weiterbefördert werden zu können. Trockensachen aus der Tüte wie Kartoffelbrei und irgendwelche Fertigklöße, Heiße Tasse, Noodle-Pot und wie sie alle heißen, werden im Darm wieder zu dem Pulver, aus dem sie vorher bestanden. Und Staub kann der Darm nicht befördern. 

Bei chronischer Verstopfung ist ganz fettfrei nicht zu empfehlen. Stopfendes schwer verdauliches und blähendes wegzulassen, Banane, Schokolade, Pilze, Birne etc. macht natürlich schon Sinn. Man braucht dann Ballaststoffe, also faseriges Gemüse, möglichst ungeschältes Getreide (nicht zu empfehlen ist Reis, weil der entwässert, den Stuhl eintrocknet). Sauerkraut und Grünkohl, eingeweichte Backpflaumen regen den Darm auch prächtig an. 

Geschluckte Probiotik-Produkte haben so gut wie keine Wirkung auf den Darm. Unser Magen ist nämlich von Natur aus kontrabiotisch, killt alles lebendige durch Salzsäure. Das ist ja auch richtig so, sonst würden wir ja mit allem, das wir nicht kochend heiß essen, schon viel zu viele schädliche Keime in den Darm bekommen können. 

Und ob die Joghourt-Bakterien links- oder rechtsherum tanzen, interessiert den Magen auch nicht. Die Salzsäure wird sich beiden in gleichem Maß annehmen und sie killen. Da erzählen uns die Hersteller gerne sehr viel dummes Zeug. 

Der Verdauungstrakt besitzt ein eigenes Nervensystem, das enterische Nervensystem. Dessen Steuerungsarbeit wird durch das parasympathische Nervensystem beeinflusst, das dabei generell die Verdauung durch Steigerung der Fördertätigkeit und Abgabe von Verdauungsenzymen fördert. Im Magen und Darm wird außerdem der Spannungszustand der glatten Muskulatur erhöht und die Schließmuskeln durch Stickstoffmonoxid entspannt.

Als Cannon-Böhm-Punkt wird ein Grenzgebiet nervaler Steuerung des Dickdarms bezeichnet. Im letzten Drittel des querliegenden Teils des Grimmdarms endet das parasympathische Innervationsgebiet des Vagus-Nerves und beginnt das Innervationsgebiet des Parasympathikus.

An dem Punkt klemmt es gerne, wenn man Anticholinergika einnimmt, aber schon allgemeiner Stress oder eine Darmentzündung stört an der Stelle besonders. Dann geht der Darminhalt dort nicht weiter und wird zurückgestaut. Der Körper produziert Durchfall, dann staut es sich wieder zur Verstopfung, es kommt wieder Schleimbildung und dann erneut zu Durchfall. Es kommt zu einer "Pendel-Verdauung"

Der Punkt ist auf der linken Seite etwas links unterhalb der Brustwarze, wo der Darm hinter er unteren Rippe in seine Schlinge nach hinten und unten übergeht. Man kann den Bereich selbst mit der flachen Hand massieren, dann normalisiert sich das auch schon etwas. Man kann sich auch eine Weile so hinlegen, dass auf den Punkt etwas Druck ausgeübt wird: 

So über den Arm hinweg auf die Linke Seite rollen, dass der Arm hinter dem Rücken, und die Hand dann neben der Pobacke liegt. Das Linke Bein ganz nach hinten durchstrecken und das rechte Knie bis zum Kinn anwinkeln. Der rechte Arm liegt locker angewinkelt mit der Hand vor dem Kinn. 

Klingt kompliziert, ist aber recht bequem; nennt sich auch stabile Seitenlage. Legt man noch ein flaches Kissen unter die Stelle, massiert sich das dort von ganz allein. Macht man auch in Krankenhäusern so. 

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Richtig gefährlich ist eine Verstopfung nicht, und einen absolut regelmäßigen Stuhlgang, von wegen täglich 10 Min. nach dem Aufstehen, hat so gut wie niemand. Verstopfung ist auch etwas, das jeder mal hat. So lange sich das in Grenzen hält, ist alles in Ordnung, auch wenn man sich dabei unwohl fühlt. Ist dann alles in Schwung, geht es einem sofort besser.

Menge, Häufigkeit und Konsistenz hängen zum größten Teil davon ab, was man isst, und dann noch, ob man auch genug Bewegung bekommt. Was der Körper aus der Nahrung an Nährstoffen aufnimmt, sind ungefähr 6-8 Esslöffel voll, mehr nicht. Und es wäre eine sehr zähe Masse, aber so etwas ließe sich nicht durch die Darmwindungen kneten. 

Deshalb brauchen wir Ballaststoffe, in denen die Nährstoffe dann drin sind, und als Lösungsmittel Wasser dazu. Unser Verdauungssystem ist ja keine moderne Erfindung, sondern hat sich in der ganzen Evolution entwickelt. Ganz gleich wo wir lebten, essen konnten wir immer nur, was vorhanden war, für uns leicht erreichbar ist. Deshalb hier die Tipps mit eingeweichten Backpflaumen, Leinsamen usw. Das sind ballaststoffhaltige Nahrungsmittel.

Morgens zwischen 5:00 und 7:00 Uhr ist der Dickdarm am aktivsten. deshalb empfiehlt es sich, eine Gegenmaßnahme immer früh am Morgen zu starten. 

Die einfachste Sofort-Abhilfe ist Wasser, und zwar ein großes Glas möglichst warm in einem Rutsch trinken. Am besten klappt das früh morgens gleich auf nüchternen Magen. Im Wasser ist nichts drin, das der Körper aufnehmen könnte, anwärmen muss er es auch nicht, und so stürzt es durch Magen und Dünndarm hindurch und wirkt wie Abflussfrei. 

Wenn du häufig "nicht auf den Pott kannst", solltest du deine Ernährung überprüfen. Zucker und zuckerhaltige Getränke können zu Verstopfung führen. Zucker tötet wie ein Antibakterium die Darmflora, und schon kann nichts mehr richtig zerlegt werden und bleibt stecken. Weißbrot, Toastbrot, Kuchen, Süßigkeiten, Schokolade... haben so gut wie keine Ballaststoffe. Und wo nichts ist, kann nichts weitergeschoben werden. 

Obst, Gemüse, Vollkornbrot und Nüsse haben da mehr zu bieten. Und damit Ballaststoffe richtig aufquellen können, brauchen wir auch genug Flüssigkeit. Man sollte täglich zwischen 1,5 und 2 Liter Wasser trinken, um alles im Fluss zu halten.  

Gefährlich wird eine Verstopfung erst dann, wenn der Darm "das Handtuch wirft", aufhört zu arbeiten, einfach weil er seinen Job nicht mehr machen kann.  Dann ist alles zu voll, der Brei trocknet an den Darmwänden fest, dazu gehört aber einiges... Das nennt sich dann Darmlähmung, ist ein akuter Notfall. Damit würde man nicht mehr im Internet surfen, sonder geht sofort und freiwillig in die nächste Notaufnahme.

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Alvesco Spray selbst kenne ich nicht, habe aber vergleichbare Erfahrungen, nicht nur mit Notfallsprays gemacht. 

Es sind Wechselwirkungen zwischen Alvesco und anderen Arzneimitteln bekannt.

Wenn eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, setzen Sie das Arzneimittel ab und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt:Und dann kommt so ungefähr, was du beschrieben hast. Du hast also alles richtig gemacht, nur dem Arzt hat das wohl nicht gepasst. 

Ich darf das Salbutamol-Spray gar nicht verwenden, weil es bei mir sofort einen heftigen akuten Asthmaanfall mit Atemnot auslöst. Ich reagiere darafu hoch allergisch. Das Formoterol darin habe ich auch in anderen Medikamenten und vertrage das hervorragend. Es ist ja in diesen Sprays nicht nur der Wirkstoff darin, sondern auch ein Gas, das für die Verneblung sorgt. Und das muss man auch vertragen. 

Alvesco Spray enthält: 

•Aktiver Wirkstoff: Ciclesonid (Glucocorticoid)

•Sonstige Bestandteile: Ethanol (Alkohol) Norfluran (Tetrafluorethan)

Ich inhaliere jahrelang schon erfolgreich Foradil-Kapseln. Meine Krankenkasse möchte, dass ich ein (günstigeres) Generikum nehme. Davon bekomme ich Herzprobleme, nicht aber beim Original. Es ist eben ein wenig anders zusammengesetzt als das Original. Deshalb verschreibt mir der Arzt immer explizit das Original.  

Inzwischen habe ich über die Jahre etliche Lösungen zum Inhalieren mit Vernebler zum Schleimlösen durchprobiert. Bei etlichen Medikamenten bekommen mir die Zusatzstoffe darin einfach nicht. Manchmal muss man eben lange herumprobieren, bis man das richtige gefunden hat.

Lass dir vom Arzt nichts erzählen, wenn du ein Medikament nicht verträgst, dann verträgst du es eben nicht. Dass der das noch nie gehört hat, macht doch gar nichts. Nun hört er das eben zum ersten Mal von dir, so what?!

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Ist stark zunehmendes Schlafbedürfnis bei COPD IV normal?

Bei meinem Mann wurde 2010 COPD Gold IV festgestellt. Der damalige behandelnde Arzt gab ihm noch zwei Jahre. Nun, er ist immer noch da, war einige Male auf Intensiv, mit schlechter Prognose und hat sich wieder berappelt. Im letzten Jahr bekam er einen Elektrorollstuhl mit dem er dann sehr viel am Nachmittag unterwegs war.

In diesem Jahr hat er den Stuhl nur ein einziges Mal im Mai benutzt: Und auch zu einem kleinen Aufenthalt in den Garten konnte ich ihn nicht bewegen (kurze Distanz, ca. 15 m von seinem Bett entfernt). Ausnahme war der einwöchige Klinikaufenthalt zur Beatmungskontrolle. Kurz - er hat das Haus kaum verlassen und verbringt seine Tage mit Sitzen auf bzw. Liegen in dem Bett. Zur Toilette (ca. 7 m) geht er ca. 3 mal am Tag, das erfordert aber auch schon seine ganze Kraft.

Lebensbedrohliche Phasen gab es dieses Jahr Gott sei Dank nicht. Das Pulsoximeter zeigt in der Regel Sauerstoffwerte zwischen 89 und bis manchmal sogar 95 an.

Jetzt ist es so, dass er seit ca. fünf Wochen immer länger schläft. Heute zum Beispiel seit etwa 4.00 früh - bis jetzt - 19.45 Uhr - und er schläft immer noch. Dazwischen sind dann wieder einzelne Tage, wo er kaum schläft, doch in der Regel bekommt er vom Tag keinen Sonnenstrahl mit.

Mir macht das große Sorge. Ich lasse ihn schlafen, weil ich denke, er regeneriert sich dann von den Strapazen des Tages. Sauerstoff nimmt er rund um die Uhr. In den Wachphasen über die Nasenbrille 2,5 - 3 ltr. und wenn er schläft die gleiche Menge über die Vollmaske. Was bedeutet diese enorme Zunahme der Schlafphasen (letztes Jahr um diese Zeit wurde er so zwischen 12.00 und 14.00 Uhr mittags wach)? Gibt es Dinge auf die ich vermehrt achten muß?

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Wenn der Sauerstoffwert bei 95% liegt, ist das ein ausgezeichneter Wert für jemand mit COPD GOLD IV, der sich zudem kaum bewegt. Die Messung mit dem Oximeter zeigt aber nur den Sauerstoffgehalt des Blues an, also dass genug Sauerstoff zugeführt wird.

Es ist aber nicht so, dass wir einfach nur Sauerstoff einatmen, wir müssen auch Kohlenstoffdioxid abatmen. Und das muss ja erst einmal aus dem gesamten Organismus in die Lunge gelangen. Es muss über das Blut zur Lunge transportiert werden, was auch ein Mindestmaß an körperlicher Aktivität erfordert. 

Der Facharzt sollte mal die Gaswerte des arteriellen Blutes untersuchen. Das kann man leider nicht von zuhause aus machen. Dazu muss er wirklich in einen Praxis oder Klinik. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Atmung

Atemsteuerung der Säuger:Gesteuert wird die Atmung durch das Gehirn beziehungsweise das Atemzentrum im verlängerten Rückenmark. Ausschlaggebend ist dabei die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Kohlenstoffdioxid-Gehalt des Blutes. Übersteigt dieser einen gewissen Schwellenwert, setzt der Atemreiz ein. Rezeptoren, die auf den pH-Wert des arteriellen Blutes sowie einen Sauerstoffmangel reagieren, haben nur eine zweitrangige Bedeutung als Atemreiz.

Über die sensiblen Fasern des Nervus vagus wird auch die Ausdehnung der Lunge erfasst. Überschreitet diese ein gewisses Maß, so wird die Respiration reflektorisch begrenzt.

Bei COPD ist nun einmal das Ausatmen erschwert. Wenn man dann nicht regelmäßig tief ausatmet, dann verbleibt zuviel Kohlenstoffdioxid im Körper zurück. Und weil die Lunge ohnehin schon überdehnt ist, wird vom Vagusnerv dann die Ausatmung zusätzlich noch begrenzt. Man atmet noch weniger tief ein und aus. Weil man sich nicht bewegt, atmet man noch flacher... Dann erst bleibt auch der Schleim in den Bronchien stecken, das Atmen fällt noch schwerer... 

Was deinem Mann nicht gut tut, ist zu viel Ruhe bzw. kein Anreiz mal kräftiger zu atmen und vor allem die Lunge leer zu atmen. Was ihn so müde macht wird das überschüssige Kohlenstoffdioxid im Blut sein. Das ist ein Teufelskreis, der sich da durch zu viel "Schonung und Ruhe" aufschaukelt. 

 Deshalb ist auch die regelmäßige Bronchialtoilette so wichtig, damit die Atemwege immer frei und die Bronchien weitgestellt sind. Er wird dafür entweder einen Flutter oder eine PET-Maske bekommen haben. Das sollte er mehrmals täglich auch anwenden, um Schleim los zu werden, die Atemwege zu weiten. Andernfalls wird da aus dem Schleim der Nährboden für eine Lungenentzündung. 

Was bei COPD auch wichtig ist, dass man genug Kalorien zu sich nimmt. Die Atemarbeit allein ist dann nämlich schon Schwerstarbeit und erfordert auch Kalorien wie für einen Schwerarbeiter. 

Gerade bei COPD muss man täglich immer wieder an seine Grenze gehen, damit die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Bewegt man sich nämlich gar nicht, bilden sich alle Muskeln zurück, auch die Atemmuskulatur. 

Vielleicht ist es für ihn außerhalb des Bettes nicht interessant genug? 

Vielleicht ist das auch eine depressive Einstellung. Das kann schon dadurch kommen, dass ihm Vitamin D fehlt (war den ganzen Sommer nicht an der Luft). Ohne Sonnenschein bilden wir kein Vitamin D. Das kann man schon für wenig Geld rezeptfrei in der Apotheke bekommen.

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Als Faustregel für das Gewicht gilt: Körpergröße in cm minus 100, und davon 10 % abziehen. Für dich also: 59 - 5,9 macht ungefähr  53 kg. Es kommt dabei nicht auf die letzten Gram hinterm Komma an. 

MIt 52 kg bist du also längst da, wo du hingehörst. Dein Bauch wird auch schon kein Schwabbel sein, das ist bei Normalgewicht nämlich gar nicht möglich. Dadurch dass du recht schnell viel Gewicht abgenommen hast, wird die Muskulatur hier noch nicht so weit sein, dass sie deine Bauchdecke straff hält. 

Selbst der Dünnste hat auf dem Buch immer noch eine polsternde Speckschicht von 6 Zentimetern. Die werden auch gebraucht, um die Organe darin zu schützen und warm zu halten. 

Ich vermute bei dir eher, dass du falsch stehst, und deshalb dein Bauch nicht flach erscheint. Bei einem Rundrücken hält man die Schultern nach vorn und den Kopf eingezogen und das Becken nach hinten weggekippt. 

Das ist zuerst nur eine Fehlhaltung. Behält man diese Haltung aber als "normal" bei, so wächst man dann in diese Haltung hinein. Der Mensch wächst eben immer so, wie er sich hält.

Keine Panik, das lässt sich auch wieder rückgängig machen, ist nur mühsam und dauert etwas und erfordert Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, denn man bekommt im ganzen Leben keinen neuen Rücken; ist von der Natur einfach nicht vorgesehen. Man muss sich selbst bzw. dem Körper seine optimale Haltung "wieder angewöhnen".

1. Immer wieder daran denken "Napoleon-Haltung einnehmen! Also Kopf aus den Schultern ziehen, hoch mit dem Kinn und den Blick auf den Horizont richten, Hände mit den Daumen nach außen drehen, (dadurch rollen die Schultern ganz von allein nach hinten) und dabei das Becken nach vorne kippen. 

Das kann man am besten üben, wenn man sich mit den Hacken ganz nah an einen Pfosten oder Türrahmen stellt. Man wird dabei auch feststellen, dass die Bauchmuskeln den Bauch so noch am effizientesten stützen können.

2. Beim Gehen, Joggen, Walken oder ähnlichem die Hände immer so halten, dass die Daumen nach außen zeigen, also Handflächen nach oben. Damit drehen sich die Schultern automatisch so hin, wie sie auch gehören.

3. Beim hinsetzen darauf achten, dass man dann auch "auf dem ganzen Hintern" sitzt. Dazu beim Hinsetzen nicht als erstes den Rücken an die Lehne werfen, sonder den "Allerwertesten" zuerst möglichst weit hinten auf die Sitzfläche strecken. Beim Platz nehmen kippt das Becken so automatisch in die optimale Stellung. Auch ohne dass man seinen Rücken anlehnt, kann man so stundenlang ermüdungsfrei sitzen. 

Besonders am Anfang ist das alles anstrengend, weil der Körper umerzogen werden muss. Erst wollen die Muskeln noch nicht und man mag zunächst auch das Gefühl haben, dass die Napoleon-Haltung sehr anstrengend sei. Wenn man das aber konsequent, richtig, oft und lange macht, geht das in Fleisch und Blut über und man wird feststellen, dass diese Haltung einfach optimal ist.

Es sieht nicht nur selbstbewusster aus, sondern wirkt sich auch tatsächlich so aus. Der Blick ist frei, Lunge und Herz haben mehr Platz, Magen und Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse werden nicht mehr eingequetscht und die Wirbelsäule kann in sich selbst ruhen. 

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Das hattest du um Oktober 2014 geschrieben: Nebenden Schmerzen macht mich das Gefühl an einer unheilbare Erkrankung haben zu können fertig. Bin erst 27 :( Klar erst abwarten was rauskommt, aber was wenn das befürchtete zur Wahrheit wird...........

Bevor du weiter von Arzt zu Arzt und sinnlos den Krankenhäusern die Türen einrennst, solltest du zu einem Endokrinologen gehen. Der kann ganz genau feststellen, was mit deiner Schilddrüse los ist. 

Und dann rate ich dringend, zum Zahnarzt zu gehen, damit der gründlich untersucht, ob es da irgendwo eine Entzündung gibt. So mancher lief Jahrelang mit Entzündungen und Schmerzen von einem Arzt zum andern, bis dann nach der längst überfälligen Wurzelbehandlung oder dem endlich gezogenen toten Zahn sich dann alles in Wohlgefallen auflöste. Was für eine Spontanheilung!

Du scheintst auch immer recht planlos in die Praxis zu gehen. Würde dein Arzt nämlich von dir besser informiert, könnte er gezielter deine Beschwerden einordnen und angehen. 

Oft hört man, die Ärzte nähmen sich nie genug Zeit für die Patienten. Das Gesundheitssystem sei nur für die Ärzte da. Heutzutage wird man da nur durchs System geschleust und steht am Ende mit irgendwelchen Pillen da.

Beim Arzt in der Praxis oder in einer Fachklinik erwartet jeder eine gründliche Untersuchung, umfasende Auskünfte, eine passende Diagnose die verstehbar erklärt wird. Jeder wünscht sich eine Behandlung, die die vorliegenden Beschwerden rundum bessert und dazu eine Beratung für seine Situation. 

Oft ist es aber so, dass man beim hinausgehen schon merkt, dass man etwas wichtiges vergessen hat zu fragen, etwas gar nicht verstanden hat. Schlimmstenfalls hat man das Gefühl nicht ernst genommen und am Ende mit irgendwelchen Pillen und lapidaren Ratschlägen abgespeist worden zu sein. 

Man muss sich einmal vor Augen halten, dass eine Praxis oder Klinik ein Betrieb ist, bei dem es um Effizienz geht. Sie sind nicht der einzige Patient, der nächste möchte auch noch heute drankommen. Jeder Patient ist individuell, kommt aber jetzt vielleicht als ganz unbekannter Mensch zur Tür herein. Nun soll ein Arzt sich ein ganzes Patientenleben anhören. 

Kaum ein Arzt ist erfreut, wenn ein Patient mit einer "selbstgebastelten Diagnose", also einer mutmaßlichen Erkrankung kommt, von der er einmal irgendwo gehört hat, auf die zwei seiner Symptome vage passen könnten. Es ist auch für jeden anstrengend, in einem Gespräch einer großen Anzahl von ungeordneten und nicht zusammenhängenden Symptomen zu lauschen, und diese auch noch nur vage geschildert zu bekommen. Der Arzt soll ja alles im Kopf mal auf die Schnelle einordnen, um sich ein umfassendes Bild zu machen. 

Gerade denkt er, der Patient ist fertig, dann kommt: "Ach ja, da fällt mir ein, vor zwanzig Jahren...". Das kann niemand leisten. Sie als Patient müssen da schon selbst etwas Vorarbeit leisten. Machen Sie es dem Arzt nicht all zu schwer, er soll ja herausfinden, was mit Ihnen los ist. Bereiten Sie sich doch selbst auf ein kommendes Arztgespäch oder einen Untersuchungstermin in einer Klinik vor. 

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und schreiben Sie die Eckdaten Ihrer Krankengeschichte auf. Fangen Sie nicht bei Adam und Eva an, aber lassen Sie nichts aus, das wichtig werden könnte. Überlegen Sie schon, wie Sie Ihre ganzen Symptome treffend schildern können, wann und wie es anfing, den ungefähren Verlauf welche Mittel Sie bekamen, ob und wie die geholfen haben, oder nicht. Dann schreiben Sie sich auch noch auf, wann etwa welche Untersuchungen gemacht worden sind, und was die Ergebnisse waren. Außerdem halten Sie auch noch fest, welche Medikamente Sie seit wann ungefähr und in welcher Dosis einnehmen, damit Neben- und Wechselwirkungen gleich abgeklärt werden können.

Mit dem Arzt oder Klinikpersonal sprechen Sie dann über nichts anderes, als die Dinge, die auf Ihrer vollständigen Liste sind. Das machen Sie ohne Jammern und Stöhnen, und ohne irgendwelche Vermutungen und Spekulationen über mögliche Ursachen. Sie wollen ja ein sachliches Gespräch und eine kompetente Antwort. 

Wer so vorbereitet zu einer Untersuchung kommen, ist der ideale Patient. Geben Sie nur nüchterne Daten und Fakten an und lassen Sie Emotionen aus dem Spiel. Lamentieren Sie nicht über frühere Fehler anderer Ärzte, fehlerhafte frühere Diagnosen oder falsche Behandlungen.Dort wo Sie jetzt hingehen, kann niemand etwas dafür, wenn Sie vorher woanders nicht richtig behandelt oder beraten worden sind.

So, und beim nächsten Arzttermin machen Sie Attacke!

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Brust,Rücken,Schulter,Oberarm

Also dort, wo regelmäßig Kleidung auf der Haut liegt. 

Das kann einfach eine Allergie sein: neues Deo, neues Duschgel, neues Parfüm, neues Shampoo benutzt, mit irgend etwas neuem eingecremt? Möglicher Verursacher kann auch jede Art von Raumsprays sein. Vor allem Parfümstoffe, aber auch andere Zusatzstoffe in Hygieneartikeln verursachen häufig allergische Reaktionen, die als Pickel auftreten können. Da hilft nur, den Übeltäter wegzuwerfen und nie wieder anzuwenden. 

Hast du vielleicht eine neue Waschmaschine zuhause, die nicht so gut spült, wie die alte? Wird ein anderes Waschmittel und/oder Weichspüler als sonst benutzt? 

Seifenrückstände in Textilien können vom Schweiß angelöst werden, gelangen dann als Film auf die Haut und können zu solchen allergischen Reaktionen führen. Und Weichspüler sind nichts anderes als Tenside und Duftstoffe, die wie Seife den Textilien extra hinzugefügt werden. Die kann man getrost weglassen, denn gut gespülte Wäsche ist von sich aus weich genug. 

Also dafür sorgen, dass die Wäsche immer gut gespült wird, notfalls alle Spülgänge noch einmal mit einem Schuss Essig ins Waschpulverfach durchlaufen lassen (nur nicht für Wolle und Seide geeignet). Die schwache Säure löst Seife aus Textilien. Danach sind sie auch weich, und sogar etwas desinfiziert, und es kann ohne Seife zwischen den Fasern keine Trockenstarre geben.

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Ds ist ein recht kleiner Eingriff. Die eigentliche Kürettage dauert bei normalem Verlauf in der Regel nicht länger als 10 Minuten, der gesamte Eingriff etwa 15-30 Minuten. Außerdem wirst du dabei betäubt, also alles gar nicht schlimm. Wenn du aus der Narkose aufwachst, und wieder klar im Kopf bist, kannst du nach Hause gehen. Besser fährst du mit dem Taxi, oder lass dich abholen. Danach hat man noch ein paar Tage Blutungen, weil das ja abheilen muss, und das war's.


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Hautausschlag - Unverträglichkeit?

Hallo!

Vor einigen Tagen hatte ich mich im Urlaub vor einer Wanderung mit einer Art "Anti-Brumm" (das Produkt von Aldi) eingeschmiert (an den Armen und Beinen), außerdem mit Sonnencreme (Ladival für sensible Haut). Die Sonnencreme hatte ich auch sonst immer und habe sie auch immer vertragen. Am Nachmittag bekam ich plötzlich einen Ausschlag an den Armen. Es kamen ganz kleine Bläschen, die wahnsinnig gejuckt haben. Am Abend nach dem Duschen habe ich dann gleich Fenistil aufgetragen, aber das Jucken und die Bläschen wurden nur wenig besser. Auch an den folgenden Tagen gingen die Bläschen nur unwesentlich weg und traten meist nachmittags wieder deutlicher auf. Auch der Juckreiz wurde bis heute nur gering weniger. Das Anti-Brumm hatte ich sicherheitshalber nicht mehr verwendet. Komischerweise beschränkt sich das alles auf die Unterarme und Handrücken. An den Oberarmen oder Beinen habe ich nichts.

Könnte es da einen Zusammenhang zwischen diesem Anti-Brumm und Sonneneinstrahlung geben und dadurch der Ausschlag kommen? Oder eher im Zusammenspiel von Anti-Brumm und Sonnencreme? Oder kann das nur von der Sonne kommen? Ich nutze allerdings immer mindestens LSF30, meist eher 50. Wobei ich das Jucken und das erneute deutlicher werden der Bläschen auch gestern bei Regen und Kälte hatte.

Ich bin da echt ratlos. Kühle die Arme zwischendurch, wenn der Juckreiz stark ist und schmiere die schlimmsten Stellen mit Fenistil ein.

Ich habe auch sonst nichts verändert, womit ich mir das erklären könnte, also keine anderen Medikamente oder so. Mir ist auch bisher keine Sonnenallergie bekannt.

Habt ihr da vielleicht eine Idee, was das sein könnte?

Danke und viele Grüße, Lexi

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Es kann sein, dass du beide Sachen einzeln gut vertragen hättest, aber gemeinsam, zusammen mit Schweiß und Sonneneinstrahlung dann etwas entstanden ist, das du nicht vertragen hast.  

Da bleibt nur gründlich Entfernen, "nie wieder" und Abwarten, bis die Wirkung abgeklungen ist. Vielleicht hilft dir ein neutrales Körperpuder jetzt auch besser als Fenestil. Versuch nacht kluch :-)

Ein Hautarzt kann auch noch damit beschäftigt werden, der dann das Selbe vermuten wird, und dir dann Fenestil verschreibt, oder etwas anders mit Dimetindenmaleat.

Und dann ist es auch noch so: Macht man während eine allergische Reaktion noch anhält einen Allergietest, dann reagiert man auf alles mögliche allergisch, dass man sonst vertragen hätte.

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Es gibt nach GOLD-Standard 4 Stadien von COPD. Im ersten Stadium, also GOLD I, kommt es bei außergewöhnlichen Belastungen gelegentlich zu Atemproblemen, die längst keine lebensbedrohliche Form annehmen. Im 4. Stadium kommt es schon in Ruhe zu Atemnot, so dass man evtl. eine permanente Sauerstoffzufuhr braucht. 

COPD in Anfangsstadium und dann schon drei Medikamente zum regelmäßigen Inhalieren?! Was nimmst du, wenn du im Endstadium ankommst? - und da kommst du definitiv irgendwann hin? Die Auswahl an Medikamenten zur sofortigen und der langwirksamen Weitung der Bronchien ist nämlich nicht sehr groß und auch die Menge, die man über den Tag verteilt einnehmen darf sind begrenzt.

Ich selbst habe COPD GOLD III und nehme regelmäßig nur zwei verschiedene Medikamente, die ich nach Bedarf zwei oder drei mal täglich inhaliere. (Das Maximum für diese kontinuierlich zu nehmenden Medikamente liegt bei 4 Inhaltionen täglich) ich habe dann noch ein Notfallspray, und nur bei einer massiven Verschlechterung (Erkältungen, Lungenentzündung) kommt noch Cortison hinzu und evtl. Antibiotika. 

Lies zur Sicherheit die Packungsbeilagen noch einmal durch, damit du die Inhalationen auch korrekt machst. Viele machen das nämlich nicht korrekt, so dass viel vom Medikament im Rachen hängen bleibt, dann in den Magen gelangt und z.B. bei Spiriva und Atrovent die Darmtätigkeit und die Leistungsfähigkeit des Zwerchfells einschränken und auch Karies verursachen können.

Dann solltest du auch für dich selbst protokollieren, was dir in welcher Situation tatsächlich hilft, was überhaupt keine Verbesserung bringt. und check auch mal, mit wie wenig du auskommen kannst, ohne Beschwerden zu haben. Schon das Wetter kann auf dein Befinden und den Medikamentenbedarf Einfluss haben. (Und nicht vergessen: selbst der gesündeste und fitteste Mensch kommt schon einmal außer Atem, und greift trotzdem nicht zu irgend einem Spray oder Pülverchen)

Bei COPD gibt es keine generell zu verordnenden Medikamente. Die Krankheit ist so individuell, dass praktisch jeder etwas anderes braucht, oder wie ich, nicht alles und jedes verträgt. Die Zusammenarbeit von Arzt und Patient ist dabei das A und O. (Bei mir wurde ein ganzes Jahr mit Versuch und Irrtum nach den richtigen Medikamenten gesucht, bis ich richtig eingestellt war.) Die Behandlung erfordert immer auch einen kompetenten Patienten, der konsequent mitarbeitet.

Du solltest mit deinem Facharzt abklären, was du tatsächlich in welcher Menge brauchst. Bei GOLD I reicht gewöhnlich ein Notfallspray, das auch nur im Notfall angewendet werden muss. Alles darüber hinaus wäre da mit Kanonen auf Spatzen schießen.

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 Livedo Racemosa nennt man auch als Vasculitis racemosa

Hier ist recht informativ beschrieben, was das ist und was es für Ursachen haben kann, aber nicht muss.

https://de.wikipedia.org/wiki/Livedo_racemosa

Wenn es dir ansonsten gut geht, du keine weiteren Symptome hast, kann das auch eine simple Reaktion der kleinen Blutgefäße in der Haut auf Kälte sein. 

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totale schlaflosigkeit.....Hilfeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Seit etwa 5 monaten leide ich plötzlich von einen Tag auf den anderen an totale Schlafstörungen mit totaler Schlaflosigkeit, soll bedeuten, dass ich seit 5 monaten keine einzige Nacht bis auf ein paar kleine Ausnahmen jemals schlafen konnte.

Ich welze mich die ganze Nacht herum, und schlafe wortwörtlich keine einzige Minute.

das Resultat ist, dass ich jeden Tag vollkommen Fertig bin und teilweise nichtmal mehr weis wo links und rechts ist, begleitet wird das ganze von einer totalen Gereiztheit und immer größer werdenden hochgradige Aggressivität und Unwohlsein verwirrtheit etc...

Als das ganze begann hatte ich nach ca 2 Wochen totaler Schlaflosigkeit das totale Knock out, bedeutet mir ist schwarz vor den Augen geworden und ich war weg.

Als wir da im Krankenhaus waren meinten die aus klinischer Sicht, ist alles bestens ( Blutwerte, Schilddrüse etc..), und das es sich um ein psychisches problem handeln muss. der Arzt hat mir dann "15 Tropfen PSYCHOPAX" vor dem schlafengehen verschrieben und schickte mich nach Hause. Das ermöglichte mir ca 2-3 Stunden zu schlafen, war aber immer nur ein leichter Schlaf.

Mittlerweile übernachte ich sogar bei meiner Mutter im Haus, wo beste Schlafverhältnisse herschen ( ruhig etc...)

Doch es klappt nicht.....

ich achte auch auf die nebensächlichen Dinge, nichts aufputschendes vor dem Schlafen gehen, trinke keinen Kaffee mehr etc...

Diverse haushaltsmethoden wie Milch mit Honig etc.. und Entspannungsübungen sind ebenso sinnlos.

teilweise habe ich denke ich sogar schon große Angst vor dem Bett, zittere Richtig, unn Schwitze sehr stark, ich weis echt nicht mehr weiter

Ich bin schon so verzweifelt , dass ich nicht mehr weis wies weitergehen soll..

Des Weiteren denke ich mir, dass es das doch garnicht geben kann, jedes mal nach einer schlaflosen Nacht total fertig zu sein, saumüde, und kaum liegt man im Bett, sind die Augen weit offen.der Körper muss doch irgendwann mal schlafen und Ruhe haben, das kann doch nicht lange gut gehen.....

ich war nun beim hausarzt der verschrieb mir den nächsten Dreck 0,5mg Xanor.

Wie geht das nun weiter gehen?

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Das Einschlafen lässt sich nicht erzwingen, im Gegenteil, je stärker man schlafen will, desto wacher wird man. Sich darüber aufzuregen, hat gar keinen Zweck, und ist kontraproduktiv.

Hat man sich zurechtgelegt, dann einfach liegen bleiben und bewusst sämtliche Muskeln der Reihe nach entspannen. Ist der Körper dann zur Ruhe gekommen, mit der "Schlafatmung" beginnen. Also ganz und gar erst einmal so tun, als ob man schliefe. 

Im Schlaf atmen wir Kräfte sparend: Langsam und gleichmäßig ohne viel Kraftaufwand, oder dabei die Schultern zu heben die Lunge füllen - eine halbe Sekunde Pause einlegen - die Luft ohne Anstrengung zügig ganz aus der Lunge entweichen lassen - eine halbe Sekunde Pause einlegen - mit dem nächsten Atemzug beginnen. 

Damit wir überhaupt schlafen können, muss die Schilddrüse "feststellen", dass es Nacht ist, erst dann regelt sie den Stoffwechsel herunter. Deshalb  kategorisch: "Licht aus". Muss man nachts "noch mal raus", dann am besten kein Licht machen. Die Schilddrüse springt sonst sofort auf Tagespower zurück, und braucht erneut bis zu zwei Stunden für die Umstellung in den Schlafmodus.

Das selbe passiert, wenn man aufwacht, und sich aufgeregt herumwälzt, sich Sorgen oder Vorwürfe macht, dass man nicht schläft. Damit powert man seinen Stoffwechsel hoch, die Schilddrüse schaltet auf Tagesmodus, an wieder einschlafen ist nicht zu denken. 

Optimal ist es, wenn man keinen vollen Magen hat. Deshalb ab 20:00 Uhr nur noch leichte Kost und möglichst keine Proteine. 

Zum Einschlafen braucht unser Gehirn Melatonin. Die Grundstoffe dafür werden auch für die Verdauung von Proteinen benötigt. Der Körper kann nur eins zur Zeit. Daher abends möglichst keine Proteine zuführen, damit genug für die Melatonin-Bildung vorhanden ist. 

Auf dieser Basis wirkt auch das berühmte "Glas warme Milch". Dann kommt im Körper eine homöopathische Menge an Proteinen an. Weil dann aber nicht viel Proteine zu verarbeiten sind, regt das "kleine bisschen" die Bildung von Melatonin, dem Schlaf-Botenstoff an.

So widersinnig es klingt, aber zum besseren einschlafen hilft ein Spaziergang um den Block. Nicht einfach nur herumlatschen, sondern dabei alles gründlich betrachten, genau hinsehen, Eindrücke mitnehmen usw. Zunächst wird man davon wacher und wacher, und ist man dann so richtig wach, geht mann schleunigst ins Bett. Versuch macht klug ;-)

Man kann heiß duschen.

Kalte Füße sind oftmals ein Grund. Dagegen hilft Fußkreisen im Bett machen. Es hilft auch: eine Weile kaltes Wasser über Füße und Waden laufen lassen à la Kneipp, Beine trocken rubbeln und sofort hinlegen.

Man kann sich auch still hinlegen und vorstellen, wie das warme Blut aus dem Bauch in die Beine fließt, das kalte Blut in den Bauch und da warm wird, und dabei in den eigenen Körper hinein fühlen. Man kann den Thermostaten dieser Zentralheizung gedanklich tatsächlich beeinflussen. 

Zwei Stunden vor dem Schlafengehen kategorisch Feierabend machen. Was bis dann nicht erledigt ist, wird dann eben nichts mehr. All diese "morgen darf ich nicht vergessen..." auf eine Zettel schreiben und für morgen zurechtlegen. Dann sind sie aus dem Kopf.

Ab dann auch nicht mehr Fernsehen, mit Freunden am Telefon quatschen etc. alles unterlassen, das einen bloß aufkratzt, denn man bekommt das nicht so schnell aus dem Kopf.

Zum Abschalten den eigenen Tag ausklingen lassen kann helfen. Einfach im Bett noch einen Rückblick machen, was war gut, was nicht so; gab es ein besonderes Ereignis… „Einen Tagebucheintrag finden und in den Traum mitnehmen“. 

Müdigkeit und dennoch nicht einschlafen können - ist oft ein Mangel an Kalium. Es ist z.B. in Banane, Honig, Mandeln. 

Man kann sich auch einen Kalium-Drink mixen. Ein Esslöffel Honig mit 1 Esslöffel Zitronensaft mischen, (am besten in einem geschlossenen Marmeladeglas o.ä. schütteln) Man kann auch größere Mengen auf Vorrat mixen, Mischungsverhältnis 1:1, das hält sich ein paar Tage im Kühlschrank. Einen Schuss von diesem Seim mit einem Glas Wasser auffüllen. Schmeckt, löscht den Durst, gibt Kalium, hebt die Stimmung, vertreibt die Müdigkeit und lässt einen abends tatsächlich besser einschlafen. (Geht auch mit dem Saft von Orangen oder Grapefruit, es kommt nur auf den ungefähren Säuregehalt an.) 

Es kommt auch darauf an, ob man beruflich eher körperlich oder geistig gefordert ist. Wir brauchen beides. 

Ein Maurer sollte zum Ausgleich z.B. ein Buch lesen. Körperlich ist er ja schlapp, aber geistig noch nicht ausgelastet. Sonst kann er hundemüde im Bett liegen, aber die Gedanken kommen nicht zur Ruhe. 

Anders herum ist es genau so. Wer geistige Arbeit macht, sollte mit einem Hobby einen Ausgleich schaffen. Wer bei der Arbeit vor dem Computer sitzt, sollte sich dann vorm Schlafengehen nicht vor seinen PC setzen. Der wäre mit Jogging besser beraten.

Nach der Arbeit nicht sofort ins Bett gehen. Erst einmal ein paar Stunden etwas ganz anderes machen, für Abstand sorgen. Man hat ja noch mehr zu erledigen z.B. den Haushalt, Einkaufen, Papierkram usw.

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Charakterveränderung und Stimmungsschwankungen aufgrund einer "Krankheit"?

Hallo, ich bin 16 Jahre alt und habe seit nun knapp 4 Monaten mit einem leichten Rückenleiden (Gleitwirbel LWS, Skolliose, Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand und immer wieder herausspringenden Wirbeln LWS und HWS) und den damit verbundenen Rückenschmerzen, sowie einem grobschlägigen Tremor an der linken Hand (ich bin Linkshänder; momentan schreibunfähig) zu kämpfen. Die Ärzte wissen nicht was es ist (Tremor); ich war deshalb schon stationär in Behandlung und momentan bin ich es ambulant. (4x die Woche Arzttermin/ Physiotherapie/ Ergotherapie usw.) Auch Medikamente habe ich in letzter Zeit verschiedene genommen. Diverse Schmerztabletten und für das Zittern Frisium 20mg. Auf alle Fälle hat sich mein Charakter während der letzten Zeit recht stark verändert und auch meine Stimmung wechselt ständig. Meine Stimmung geht seit 3 Monaten ca immer leicht auf und ab. Vor ca. 2 Wochen aber, hat meine Stimmung zum ersten Mal ausgeschlagen, ich war komplett glücklich, übermütig, voller Tatendrang und alles war gut. Ich habe mich sehr gefreut und dachte ich bin auf dem perfekten Weg zur Besserung. Vor einer Woche ist meine Stimmung aber dann komplett ins negative gekippt, jedoch ohne besonderen Grund. Seitdem bekomme ich nichts mehr auf die Reihe, sobald ich alleine bin fange ich an zu heulen und ich kann mich an nichts mehr wirklich freuen. Ich habe keinen Hunger mehr und wache Nachts ständig auf. Auch den meisten Anderen ist das schon aufgefallen, bisher sind mir die Leute aber mit großem Verständnis entgegen gekommen. Trotzdem belastet mich die Situation, so wie sie gerade ist. Nun meine Frage: Ist das nur eine Phase, oder jetzt allg. während meiner "Krankheit"; und vor allem: was kann ich dagegen tun? Vielen Dank schon einmal im Voraus.

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Die Antworten aller anderen bisher machen durchaus Sinn. 

Nun bist du 16 Jahre alt, und solltest dich eigentlich mit ganz anderen Dingen auseinandersetzen als mit Krankheit und Schmerzen. Während andere froh und glücklich sind, trabst du jeden Tag zur Therapie, von Arzt zu Arzt, und schluckst Medikamente, damit das alles erträglich wird. 

Allein schon ständige Schmerzen zu haben, geht auf die Psyche. Zu dem Stress (man muss sich ja ständig zusammenreißen) kommt noch der Frust "man kann nicht so, wie man möchte". Und jedes Schmerzmittel hat auch Auswirkungen auf die Psyche. Sie machen das Grundproblem nur aushaltbarer, kurieren aber nichts. Dazu dann noch die hohe Dosierung Frisium, ein Benzodiazepin!

Dir gegen den Tremor in nur einer Hand ein Medikament zu geben, und gut ist, halte ich für den falschen Ansatz. Und 20 mg ist die Höchstmenge an Frisium, die überhaupt an Patienten abgegeben werden darf. Einige Vertreter der Benzodiazepine finden in der Medizin Verwendung als angstlösende, zentral muskelrelaxierende, sedierend und hypnotisch (schlaffördernd) wirkende Arzneistoffe, sogenannte Tranquilizer. Und  Benzodiazepine haben ein hohes Abhängigkeitspotential. 

Clobazam (der Wirkstoff des Frisium) darf nur unter besonderer Vorsicht und mit ggf. reduzierter Dosis angewendet werden bei...

...vom Rückenmark oder vom Kleinhirn ausgehenden Ataxien.

Jede Erkrankung, die die an der Bewegungssteuerung beteiligten Organsysteme des Nervensystems schädigt, kann eine Ataxie hervorrufen.

Gerade weil es nur die eine Hand ist, muss da ja "etwas anders sein, als auf der anderen Seite". Da muss man weiter suchen, und die Ursache in Angriff nehmen. Und es wird ziemlich sicher irgend etwas mit irritierten oder geschädigten Nerven zu tun haben. Lass das auf keinen Fall auf sich beruhen. Denn es wird wohl nicht von allein verschwinden, wenn man dies hier berücksichtigt: 

> (Gleitwirbel LWS, Skolliose, Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand und immer wieder herausspringenden Wirbeln LWS und HWS)

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Ja, das wird wohl bald auch bei dir losgehen. Meistens ist das so, wie das bei der eigenen Mutter und Tanten beider Familien auch war. Du hast ja Gene von Mutter und Vater. 

Mit entscheidend ist dabei auch, wie weit du innerlich entwickelt bist. Bist du z.B. extrem schlank, dann kann die erste Periode tatsächlich noch ein Jahr lang auf sich warten lassen. Aus nichts kann dein Körper keine funktionierende Gebärmutter und Eierstöcke entwickeln. 

Wir sind ja nicht alle gleich, bei jedem tickt der Körper etwas anders. Aber warum die Eile, du wirst die Periode noch mindestens haben bis du 40 bist.  Da wirst du dich in diese unbeschwerte Zeit dann oftmals zurück wünschen. 

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Was haben Frauen bloß gemacht, als es noch keine Kalender zum Abhaken gab? ;-) 

Und dein Körper hat überhaupt keine Ahnung von Datum und Terminen. Den Zyklus regeln allein Hormone, und bis du 20 bist, können da immer noch einmal Schwankungen vorkommen. Dein Wachstum ist ja auch noch nicht ganz abgeschlossen. 

Eine pünktliche Regelmäßigkeit ist auch nicht so entscheidend. Wenn es nicht um eine mögliche Schwangerschaft geht, brauchst du dir da noch keine großen Gedanken zu machen.

Auf den Hormonhaushalt wirkt sich z.B. Stress stark aus. Das kann etwas positives, oder negatives sein. Wollten wir in den Urlaub fahren, spätestens kurz vor der Abfahrt musste ich noch mal aufs Klo, ganz gleich, welches Datum gerade war, ich bekam die Periode. Für den Umzug alles fertig und verpackt, spätesten wenn der Möbelwagen vorfuhr, war es bei mir wieder so weit. - und das ging sogar bis zum Beginn der Wechseljahre. - So what? 

Und auch die Ernährung spielt da hinein. Hormone werden ja aus mit der  Nahrung zugeführten Stoffen zusammengestellt. Wenn da was fehlt, oder von etwas zu viel da ist, dann kann das auch zu einem Durcheinander der Hormone führen. 

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Privat Versicherte Patienten bekommen nach einer Behandlung vom Arzt eine Rechnung geschickt, (vom Hausarzt meistens quartalsweise), die sie bezahlen und bei ihrer Krankenkasse dann für eine Erstattung einreichen können. Genau so wird das bei dir dann auch gehandhabt, nur dass du die Rechnung dann eben nicht einreichst.

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Gelgentlich starke Herzschläge auf die Psyche zurückzuführen oder doch was Ernsteres?

Hallo,

ich hatte letzten Jahres Dezemeber für etwa 2-3 Wochen relativ starke Herzschläge, die episodenhaft aufgetreten sind. Also es kamen immer wieder Herzschläge zum normalen Rhythmus hinzu, allerdings "nur" für wenige Minuten. Im Dezember hielt dies etwa 2-3 Wochen an und geschah so gut wie jeden Tag einige Male.

Von meiner Hausärztin wurde dann ein Langzeit-EKG und ein Ruhe-EKG gemacht. Beide EKGs deuteten auf nichts hin. Zu dieser Zeit habe ich mir aber etwas Gedanken über meine vorige Beziehung mit meiner EX-Freundin gemacht, obwohl mich das psychisch gar nicht mal so belastet hat. Meine Ärztin meinte daraufhin, dass es ggf. psychosomatisch sein kann.

Bis jetzt - also ca. 4 Monate später traten keine weiteren Beschwerden diesbezüglich mehr auf. Seit 2-3 Tagen habe ich aber wieder diese Beschwerden, wie ich sie im Dezember hatte. Wieder mehrmals am Tag. Psychisch geht es mir eigentlich recht "gut" - den Umständen entsprechend - quasi: normal.

Nun frage ich mich: Was kann es sein? Soll ich nochmal zu meiner Hausärztin gehen und mich an einen Kardiologen überweisen lassen bezüglich einer Echokardiographie oder / und ähnlichen Untersuchungen?

Unter Vorerkrankungen leide ich unter: Thalassämie-Alpha-Minor, Asthma und einigen anderen kleineren Dingen, wie z.B Migräne, Neurodermitis usw.

PS: Mein Blutdruck schwankt um die 140-150 zu 85-97. Ich bin 19 Jahre alt, männlich - schlanker Figur.

Liebe Grüße und vielen lieben Dank im Voraus!

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Unser Blutdruck schwankt immer, je nach dem, was man gerade tut und wie es der Körper braucht. Solange das im normalen Bereich liegt, ist das unauffällig. (Wurde bei dir vom Arzt ja schon festgestellt.)

Was wir empfinden hat auch Auswirkungen auf den Blutdruck. Man sagt nicht umsonst "Herzklopfen vor Aufregung" bekommen. Die Ursache kann etwas positives wie negatives sein, je nach dem, was einen gerade "aufregt".

Nun denken wir ja ziemlich schnell. Unser Blutdruck kann aber nicht so schnell von 120 auf 150, genau wie ein Pferd nicht aus dem Stand galoppieren kann. Und beim Wechsel der "Gangart" macht es auch Extra-Schritte. 

Genau so macht das Herz dann Extra-schläge, wenn es den Blutdruck nicht schnell genug anpassen kann. Das ist in Grenzen ganz normal. 

Ich meine, das ist bei dir so wohl als auch. Dir würde mehr Gelassenheit besser bekommen, als aus einem hin und wieder auftretenden, harmlosen Phänomen einen Affenaufstand zu machen. 

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Die ganzen Probleme schienen tatsächlich nur vom HWS-Bereich zu kommen. Wenn sonst alles in Ordnung ist, kann das nur noch von Verspannungen dort kommen.

Wie viele Leute haben schon den Weltuntergang prophezeit? Und der ist immer noch nicht eingetreten! Diesen Wahrsager hätte ich gleich sofort mal was gehustet.

Nicht einmal ein Arzt würde aus der Ferne eine Diagnose stellen, und der will das sogar für die Zukunft bei einem unbekannten Menschen wissen. Dem zu glauben ist alberner Kinderkram.

Wenn du meinst, was mit der Lunge zu haben, dann geh zu einem Lungenarzt. Das ist doch der einzige, der das feststellen kann.

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Noch immer Enddarmschmerzen

Hallo liebe Experten u. Vielwisser. Nun habe ich schon seit vier Jahren ( seit weglassen von Abführmittel eine Analfissur bei 12 Uhr) diese teils unerträglichen Schmerzen.Auch oft noch den Tag nach dem Stuhlgang. Liegen ist oft nur auf dem Bauch möglich u. sitzen geht gar nicht. War vor einer Woche nun das vierte mal in einem großen End u. Dickdarmzentrum. Dort war ich bei dem Proktologen der mich auch vor zwei Jahren untersuchte. Es wurden jedes Mal REKTOSKOPIE und PROKTOSKOPIE gemacht. Diagnose: Stuhlentleerungsstörung bei spastischen Beckenboden ;Interner Rektummukosaprolaps bei Beckenbodeninsuffienz. Befunde: INSPEKTION : Kleiner hautdefekt 6 SSL keine Analfissur, PALPATION: Diffuser intraanaler Druckschmerz mit reflektorisch erhöhtem Spinktertonus. REKTOSKOPIE: Unauffällige Schleimhaut bis 12cm ano. PROKTOSKOPIE: Keine Fissur. verntraler Rektumkosaprolaps. Therapieversuch mit Muskelrelaxierender Salbe, Stuhlgangregulierung mit Macrogol . Vermeidung des Presssens. Leider hat man sich nicht viel Zeit genommen u. so sind viele Fragen offengeblieben wie warum so drücken müssen auch bei flüssigen u.breiigem Stuhlgang u. warum wird so etwas nicht operiert. Zudem wo ist der Unterschied zwischen Fissur u. Hautdefekt? Nehme jetzt die Salbe mit einem kleinen Dehner aber es tut sehr weh, bin wohl zu verkrampft. Mein Leben ist dadurch sehr eingeschränkt . Esse seit längerem jeden Tag einen Natur Joghurt, meist mit Pflaumenmus u. täglich Gemüse Brot u. Fleisch geht auf Grund fehlender Zähne derzeit nicht, jedoch hatte ich auch die Jahre wo ich nochmal kauen u. essen konnte die gleichen Beschwerden. Auch ( ist mir peinlich ) brennt es oft zusätzlich im Enddarm wenn ich abgehende Winde habe. Nehme seit einigen Jahren 1,5 Beutel Macrogol täglich dadurch ist der Stuhlgang sehr dünn, ohne dem zu fest. Mit Flohsamen u. viel Wasser trinken ( mache ich ohnehin ) bin ich nicht klargekommen Für eine Erklärung u. Rat im voraus vielen Dank!! Mfg. Leila8

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wo ist der Unterschied zwischen Fissur u. Hautdefekt?

Bei einer Analfissur ist Muskelgewebe mit eingerissen und bei einem Hautdefekt ist "nur" die darüber liegende Haut eingerissen. Deshalb wird da nicht operiert. (spröde Lippen können auch aufplatzen bzw. einreißen, was man doch auch nicht nähen würde.)

Stuhlentleerungsstörung bei spastischen Beckenboden... bei reflektorisch erhöhtem Spinktertonus

Hast du schon mal ausprobiert was passiert, wenn du Magnesium nimmst. Das ist der Stoff, der dafür sorgt, dass sich Muskeln entspannen bzw. Nerven nicht sinnlos Muskeln angespannt halten bzw. sich der Muskeltonus verringert. Das ist auch der Grund dafür, dass es "abführend" wirkt. Tatsächlich hat es aber den Effekt, dass die Darmanspannung "mal loslassen" kann.

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Verstecken wird ja nicht klappen. Auch wenn du einen dicken Verband drum wickelst, wird sie sicher dazu irgend etwas sagen. Und genau so gut kannst du auch irgend etwas antworten. Da hat es ihr zu genügen, wenn du sagst, "das hat ja mit der Schulter nichts zu tun" und das Thema sofort wechselst, auf deine Schulter-Probleme zurückkommst.

Je weniger du dabei zusammenzuckst, herumstotterst, dich windest etc., desto eher wird sie die Ritzwunden abhaken und um so weniger wird sie sich daran aufhalten oder wieder davon anfangen.

Aber mal ehrlich; sie würde dich das gar nicht als Ärztin fragen, sondern als Mensch. Schon mal darüber nachgedacht, dass du doch einen anderen Menschen brauchst, der dir mit dem Ritzen hilft? Für dich kann das doch nicht immer so weiter gehen. Was machst du, wenn du die Armen durch hast? Geht es dann an den Beinen weiter?

Ich kenn dich ja nicht ein bisschen, irgendwo habe ich gelesen, dass du 16 und mit @xblume16 wohl ein Mädchen bist und nicht bei deinen Eltern wohnst. Mehr weiß ich nicht von dir. Und trotzdem kann ich dir von hier aus genau sagen, warum du heulen musst, wenn du mit jemandem über dein Ritzen sprichst.

Eine Heulsuse bist du ganz bestimmt nicht. Aus Schwachheit kommen dir da ganz sicher nicht die Tränen. In so einem Moment passiert etwas ganz anderes, und zwar ganz, ganz tief in dir drinnen:

Das winzig kleine Hoffnungsflämmchen "es könnte alles wieder gut werden" hat einen leisen Luftzug bekommen. Puste es doch nicht gleich wieder aus, gib doch jemandem die Chance, dir zu helfen. Es wird nämlich um so schwerer, je länger du so weiter machst.

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Tja, nachdem du Bandscheibenschäden hast, zunächst nur die Fußsohlen brannten, jetzt da Taubheit eintritt, kribbeln in beiden Beinen steht das wohl alles in einem Zusammenhang. Aber was jetzt, möchtest du 20 Vermutungen lesen?

Wir sind hier ja alle keine Fachleute, können dich nicht sehen, und können das also gar nicht einschätzen. Da stößt dieses Forum wohl an seine Grenze. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass ausgerechnet jemand deine Frage liest, der exakt die selben Symptome hat/hatte wie du.

Die Frage musst du wohl den Neurologen stellen, denn nur die können die Frage beantworten.

Was ich dir aber dringend raten möchte ist, dass du gut vorbereitet zu Untersuchungen gehst. Damit meine ich, dass du dafür sorgst, dass nichts übersehen werden kann, nur weil du es nicht erwähnst, und es deshalb nicht in Betracht gezogen wird.

ich habe deine Fragen hier im Forum einmal überflogen. Nicht um dir hinterher zu spionieren, sondern weil ich hier am Ende meiner Weisheit angelangt bin.

Darin ging es um:

Schilddrüsenüberfunktion, Hashimoto Thyreoiditis (und damit mal in Überfunktion gerutscht), Glutenunveträglichkeit, Leberentgiftung (wegen Einnahme von Schmerzmedikamenten), Fibromyalgie, Wirbelsäulen-Implantate, Osteoporose, Schmerzen im Fuß (evtl. Fersensporn), verschiedene extrem starke Schmerzmittel und leichte Morphine, als das noch harmloseste tauchten da mal erhöhte Darmpilze auf.

Statt eines Rates für eingeschlafene Füße, oder irgendwelcher homöopathischer Mittelchen, was dir sicher nicht weiterhelfen wird, lege ich dir diesen Tipp hier ans Herz:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/jeder-moechte-als-patient-ernst-genommen-werden---aber-warum-ist-das-oft-nicht-der-fall

Du möchtest eine ganzheitliche Diagnose und eine ganzheitliche Lösung, möglichst ohne viele Umwege. Deshalb musst du dich auch ganzheitlich vorstellen, mit deiner ganzen gesundheitlichen Vergangenheit, die irgendwie damit in Zusammenhang stehen oder da hineinspielen könnte.

Tu dir selbst einen Gefallen und mach eine Aufstellung, schreib dir Stichworte auf. Denke auch daran, was du bei der Ernährung konsequent weglässt, damit man gezielt nach Mangelkrankheiten suchen kann, gerade weil dies hier wohl eine Nervensache ist.

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Wieso aufeinmal ein Urintest?

Liebe Leser,
ich schildere euch eben meine Situation, weil ich mich Momentan sehr belastet fühle und nicht schlafen kann. Es ist in letzter Zeit oft aufgetreten, dass mein Urin sehr dunkel war oder, dass ich schmerzen beim Wasserlassen hatte. Zuletzt hatte ich auch ein riesen Streifen Blut im Urin. Es kamen auch Nachblutungen. Deswegen bin ich sofort zum Urologen gegangen. Es war abgemacht, dass meine PSA-Werte gecheckt werden sollten, weil wir in der Familie schon Prostatakrebs-Erkrankte hatten. Zudem sollte geröntgt werden. Dies ist passiert und es wurde mich gesagt, dass alles ok ist und Blut abgenommen wurde auch. Die PSA-Werte sind auch im normalen Bereich. Ich habe mich beim Röntgen aber extrem schlecht gefühlt, weil die Dame, die mich geröntgt hat extrem fürsorglich war und irgendwie immer fürsorglicher war. Nach dem Röntgen ist sie zum Arzt gegangen und hat gesagt, dass keine Tumoren oder Steine zu sehen sind. Aufeinmal meinte sie zu mir aber, dass ich am selben Tag und die Woche danach einen Urintest machen muss, was im vorhinein nicht abgesprochen war. Ich habe mich durchgehend irgendwie schlecht gefühlt und habe mich auch nicht getraut zu fragen, wieso aufeinmal ein Urintest gemacht werden soll. Von sowas hat mir der Arzt im vorhinein nichts gesagt. Vorallem wieso wird der Urin nochmal die Woche danach irgendwie etwas weiter weg geschickt. Wieso zweimal hintereinander ein Test auf bösartige Zellen.

Meine Frage ist, ob der Arzt einem direkt sagt was Sache ist, wenn er eine Vermutung hat oder wieso wird aufeinmal ein Test durchgeführt ohne, dass ich dies angesprochen habe. Die PSA-Werte wurden auch auf meinen Wunsch kontrolliert. Ich bin irgendwie momentan total belastet und kann wegen dem Wochenende auch nicht nachfragen. Kann mich ein Fachmann aufklären? Wird dieser Test immer durchgeführt oder gibt es Grund zur Sorge? Wie kommen die aufeinmal auf bösartige Zellen?

Ich würde mich über eine schnelle Antwort freuen, weil ich wirklich einfach nicht schlafen kann und es mir schon seit dem ganzen Tag extrem schlecht geht.

Liebe Grüße

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Aaaalso, ich nehme einmal an, dass du nicht so der "zum Arzt geh Typ" bist. Deshalb bist du auch nicht so der "Ärzteversteher" und bist durch diese, entschuldige bitte, aber winzige neu eingebrachte Sache so total verunsichert.

Dabei ist die Sache ganz logisch. Du bist mit diesen Symptomen zum Urologen gegangen:

dass mein Urin sehr dunkel war oder, dass ich schmerzen beim Wasserlassen hatte. Zuletzt hatte ich auch ein riesen Streifen Blut im Urin. Es kamen auch Nachblutungen

Dann wurden verschiedene Untersuchungen gemacht, die sich wohl schwerpunktmäßig auf die Prostata bezogen. Aber nicht die Schwester hat sich die Aufnahmen angesehen, und sich ein Urteil gebildet, sondern ein Arzt hat sie begutachtet. Die gemachten Untersuchungen zeigten wohl nichts eindeutiges, das deine Symptome erklären würde.

Es muss aber irgend etwas da sein, sonst wäre kein Blut im Urin, Wasserlassen schmerzhaft sein... Deshalb hat man die Suche nach der Ursache nun ausgeweitet. Der Arzt hat sich einfach gefragt, was kann diese Symptome noch alles verursachen. Und mehr ist noch nicht passiert.

Und daraus ergab sich dann, dass man deinen Urin noch gar nicht auf dieses, das und jenes untersucht hat. Es können nämlich auch mit all diesen jetzt gemachten Untersuchungen nicht zu erkennende Nierensteine sein, eine Blasenentzündung sieht man auch nicht mit bildgebenden Verfahren, genau so wenig, wie eine Stoffwechselstörung...

Das findet man nur im Urin. Und nicht jedes Labor kann jede Untersuchung machen. Es gibt Labore, die Betriebsferien machen. Wenn deine Probe erst in einer Woche in einem bestimmten Labor untersucht werden kann, dann braucht man dazu dann von dir noch einmal eine frische Urinprobe.

Dass es vorher nicht so abgesprochen war, schadet doch nichts. Es hat sich eben nun ergeben. vielleicht braucht man noch einmal Blutproben, um wieder etwas anderes abzuklären, dass sich aus den Urinproben ergibt usw, usf.

Hättest du nur gefragt, dann wäre dir die Sache jetzt schon genau so klar wie mir, die ich das nur gelesen habe. Das ganze würde dich nicht ein bisschen verunsichern. Du solltest im Gegenteil froh sein, dass so gründlich nach der Ursache gesucht wird.

Der Arzt wird noch gar keine Vermutung haben. Wir merken ja, dass er noch auf der Suche ist. Was wäre dir auch mit irgend welchen Vermutungen gedient? Möchtest du vom Arzt Fachausdrücke an die Ohren bekommen, damit du die schon mal in Wikipedia nachlesen kannst? Welche Erkenntnisse gewinnst du damit?

Würde es dich beruhigen, alle zwanzig und mehr in Frage kommenden Möglichkeiten zu wissen? Auch der Arzt muss auf die Laborergebnisse warten, bevor er sich auf eine Vermutung festlegt. Aber er sucht zunächst in alle Richtungen, damit nichts übersehen wird. Der hält sich nicht an ein oder zwei Sachen fest. Eine vage Vermutung bedeutet nämlich noch lange nicht, zu wissen was Sache ist.

Vielleicht gehst du einfach besser vorbereitet zum nächsten Arzttermin. Schreib deine Fragen doch auf einen Zettel, dann kannst du sie nicht vergessen. Lies dazu mal dies hier:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/jeder-moechte-als-patient-ernst-genommen-werden---aber-warum-ist-das-oft-nicht-der-fall

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Das ist schon merkwürdig, und ich denke nicht, dass es eine Angewohnheit ist.

Frage dich doch einmal, "Was schieb ich denn da im Schlaf von mir weg?" Irgendwie scheint mir das mit Trauminhalten zu tun zu haben.

Wenn alles nichts hilft, dann anders längs ins Bett legen, also Kopf am jetzigen Fußende. So kommst du mit dem Arm ja gar nicht erst an die Wand heran, und an deiner Bettdecke, den Kissen kannst du die Finger nicht so verbiegen, weil die ja nachgeben.

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Irgend etwas ist mit deinem Magen da wohl nicht in Ordnung. Ich kann mir eine Infektion mit Helicobacter pylori vorstellen, da passen deine Smptome hinein

http://de.wikipedia.org/wiki/Helicobacter_pylori

Infektionen mit H. pylori werden für eine Reihe von Magenerkrankungen verantwortlich gemacht, die mit einer verstärkten Sekretion von Magensäure einhergehen. Darunter fallen beispielsweise die Typ B-Gastritis, etwa 75 Prozent der Magengeschwüre und praktisch alle Zwölffingerdarmgeschwüre.

Die Untersuchung auf eine Infektion mit H. pylori ist daher heute ein wesentlicher Bestandteil der Diagnostik von Magenerkrankungen. Eine chronische Infektion mit H. pylori ist ein Risikofaktor für die Entstehung des Magenkarzinoms und des MALT-Lymphoms. Aus diesem Grund hat die WHO H. pylori 1994 in die Gruppe I der definierten Karzinogene eingeordnet.

Geh unbedingt zum Arzt, denn von alleine wirst du das nicht los.

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Das Spektrum "Krampfanfälle" und ihre Urschen ist sehr breit. Deshalb können die auch ganz verschiedene Ursachen haben. Ist bei dir überhaupt schon eine rein körperliche Ursache ausgeschlossen worden? Nicht dass du auf der Psychoschiene behandelt wirst, aber was körperliches hast, dass ganz übersehen wird.

nach solchen anfällen bin ich immer so schwach auf den beinen und zitter vor kälte obwohl es warm ist und ich könnte sofort einschlafen

Ist bei dir schon ausgeschlossen worden, dass die Anfälle eine körperliche Ursache haben.

dir einfach nur Kalium fehlt? Schon wenn du Medikamente nimmst, die dir Kalium rauben, dann kannst du auch unverhofft Krämpfe bekommen. z.B. Cortison, Fumaturol, Abführmittel und Diuretika...

Auch bei Unterzucker kann man einen Krampfanfall bekommen.

Ist deine Schilddrüse untersucht worden? Bei einer Unterfunktion kann man das nämlich auch haben, und dein unlogisches Frieren passt auch hier hinein.

Dann kann die Ursache auch noch eine Kreislaufstörung oder Durchblutungsstörungen sein; nach so einer Synkope friert man dann nämlich, wegen mangelnder Durchblutung.

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Es spricht nichts dagegen, diese Hornhaut einfach abzuschneiden, nur nicht zu tief geraten. Es ist doch einfach nur tote Zellen, die nur noch nicht von selbst abgefallen sind. Was ich nicht empfehlen kann ist ein Hornhauthobel. Damit kann man sich viel zu leicht verletzen.

Wegschneiden halte ich sogar für besser, als das allseits empfohlene einweichen und herunter raspeln, mit Urea behandeln etc. Beim Abschneiden wird die lebende Schicht drunter am wenigsten gereizt und damit angeregt, erneut Hornhaut zu bilden.

Würden wie wie seit Millionen von Jahren noch barfuß laufen, hätten wir so etwas gar nicht. Es wird also an Schuhen/Strümpfen liegen. Irgend etwas wird da drücken oder reiben.

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Der Genuss von Hülsenfrüchten steht im Ruf Blähungen zu erzeugen, da sie die Zuckermoleküle Rhamnose, Raffinose und Stachyose enthalten, die im Dünndarm nicht verwertet werden können und erst im Dickdarm durch die Bakterien der Darmflora zersetzt werden. Deshalb die Gaserei kurz vorm Ende.

Bohnen und alle anderen Hülsenfrüchte soll man nicht zusammen mit tierischen Eiweißen zu sich nehmen. Wenn du das trennst, kommt die Verdauung viel besser mit den Bohnen zurecht. Die Verdauung von Fleisch behindert die Verdauung von Hülsenfrüchten zusätzlich.

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Lies mal hier nach:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hustenreflex

Das kann durchaus eine "Angewohnheit" sein. Mir war vor Jahren einmal bei meinem Bruder aufgefallen, dass er sich jedes Mal räusperte, wenn er auf der 7. oder 8. Treppenstufe angekommen war, ob rauf oder runter; wenn er eine Tür auf oder zu machte... Er war kerngesund, für das Räuspern gab es gar keinen Grund. Dann hatte ich ihn einmal darauf aufmerksam gemacht, und nachdem er dann selbst längere Zeit darauf geachtet hatte, war er das Räuspern los. Er hatte sich das einfach angewöhnt, und dann wieder abgewöhnt.

Ein gesunder Mensch räuspert sich etwa 3 - 10 Mal am Tag, einfach um den Rachen frei zu bekommen. Unsere Atemluft ist ja nicht frei von Staub und anderen feinen Partikeln. Die sammeln sich in den Bronchien und werden mit Schleim nach und nach durch Flimmerhärchen (Zilien) zum Rachen befördert. Ist genug beisammen, kommt es zu einem Hustenreiz, und das Räuspern befördert den Schleim/Schmutz dann durch den Kehlkopf nach draußen. Deshalb beginnen wir bei Staub oder Rauch in der Luft auch zu husten und niesen.

Ebene und Schlagrichtung liegen für jede Zilie fest. Während des kraftvollen Vorschlages ist die Zilie gestreckt. Der langsamere Rückschlag erfolgt gekrümmt, wobei eine Biegungswelle von der Zilienbasis bis zur Zilienspitze läuft, wodurch die Zillie wieder in ihre Ausgangsposition zurückgeführt wird. Dabei kann gleichzeitig eine Kurve im Raum durchlaufen werden.

Jede einzelne Zilie in einer Reihe schlägt gegenüber der vorhergehenden um einen Bruchteil später. Man nennt dies metachrone Bewegung. Der kollektive Bewegungsablauf ist dabei wellenförmig, vergleichbar einem im Wind wogenden Kornfeld.

Die Schlagfrequenz einer Zilie kann je nach Umweltbedingungen zwischen 5 und 20 Schläge pro Minute betragen. Dabei gibt es Faktoren, die die Frequenz beschleunigen können, wie einige Medikamente oder auch Wärme. Andere Faktoren hemmen dagegen die Frequenz und führen sogar zum Stillstand.

Wer ständig einen Hustenreiz verspürt, sollte dem nicht immer wieder sofort nachgeben, sondern lernen, das "eine Weile auszuhalten". Anstatt immer wieder ineffizient "herumzuhüsteln" sollte man seltener aber regelmäßig gründlich abhusten, damit die Bronchien dann richtig gereinigt werden.

Jedes Räuspern heizt nur den nächsten Hustenreiz an, weil in den Bronchien nicht wirklich etwas passiert. Dagegen helfen auch keine Hustenbonbons, Hustenstiller oder Gurgeln, denn das Problem sitzt unterhalb des Kehldeckels, wo deren Wirkstoffe gar nicht hin kommen.

Ständige kleine, leise Räusperer befördern auch nicht genug Schleim aus den Tiefen der Bronchien. Um mehrmals täglich effizient abzuhusten dann nicht die Schultern hochreißen, einen großen Happen aus der Luft beißen, um dann wie Karo der Hofhund herumbellen, sondern in Etappen abhusten.

Dazu in Aufrechter Haltung fast ganz ausatmen, kräftig räuspern - fünf Atemzüge später etwas weniger weit ausatmen, kräftige räuspern - noch fünf Atemzüge später noch etwas weniger weit ausatmen, kräftige räuspern - usw. Nach einigen Malen ist fast aller Schleim aus den Bronchien bis vor den Kehldeckel befördert, und kann dann mühelos abgehustet werden.

Das nennt sich auch Bronchialtoilette. Danach sind die Bronchien nämlich wieder für eine Weile wirklich frei, und es kommt nicht mehr so schnell zu einem neuen Hustenreiz.

Kein Arzt kann, um den Auslöser zu finden, in die richtige Richtung untersuchen, wenn er nur diffuse Angaben bekommt. Für Hustenreiz gibt es verschiedne Ursachen, die man nur selbst vorher schon eingrenzen kann und beseitigen sollte:

Ist man ständig von einer "Duftwolke" aus Deo, Festiger, Haargel, Haaspray, Parfüm, Cremes und Lotion, Weichspüler und Waschmittelresten in der Wäsche, Räucherstäbchen, Duftkerzen, Duftlaterne, Lufterfrischer, blühende Zimemrpflanzen... umgeben, können solche ständig eingeatmeten Duftpartikel, die für die Bronchien Fremdkörper sind, logischerweise auch zu Hustenreiz führen.

Husten gleich nach dem Aufwachen und wenn man es sich gerade im Bett/auf dem Sofa gemütlich gemacht hat, kann auf Hausstauballergie hindeuten.

Husten 10-15 Min. nach Aufnahme größerer Mengen Flüssigkeit kann auf zu zähen Bronchialschleim hindeuten, oder eine generell nicht ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Rauchen und Regelmäßiger Alkoholkomsum verringert die Beweglichkeit der Zilien in den Bronchien, weil das Nikotin und auf lange Sicht auch Alkohol sie zum Stillstand bringen.

Bakterielle Infekte legen ebenfalls die Zilien lahm. Es kann also eine latente Bronchitis der Grund sein.

Ganz ohne andere Ursache entsteht bei Bronchitis bronchiale und bei COPD (chronisch verstopfte Atemwege) und Mucoviszidose schon grundlos mehr Schleim, der die Bronchien verlegt und bei kleinster Anstrengung schon zu Hustenreiz (Anstrengungshusten) führt.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein.

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Das Bromelain in Anans enthält mehrere sulfhydrylhaltige, proteolytische Enzyme, ein Peroxidase-Enzym, ein saures Phosphatase-Enzym, mehrere Proteaseinhibitoren sowie Calcium. Es sind zwei weitere Cystein-Proteasen aus der Ananas bekannt, mit dem Namen Ananain und FB31.

Bromelain verwendet man auch als "Fleischzartmacher".

Bei der biochemischen Analyse von Proteinen verwendet man das Bromelain um Proteine in kleinere Untereinheiten zu spalten, deren Struktur leichter aufzuklären ist als die des intakten Proteins.

Bromelain wirkt gerinnungs- und entzündungshemmend. Es hilft beim Abbau von Fibrin, einem Eiweißstoff im Blut, der die Blutzirkulation herabsetzen kann.

Bromelain wird auch zur Lederaufbereitung sowie zum Stabilisieren von Latexfarben verwendet

Und das ist nun alles deiner Zunge passiert ;-)

Bei Ananas aus der Dose wäre das nicht passiert, da die proteolytisch wirksamen Enzyme darin durch Pasteurisieren deaktiviert wären.

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Das ist sicher Rasurbrand - aber heftig.

Wenn der nicht nach kurzer Zeit abklingt, kommt es zu einer längerfristigen Entzündung der Haarfollikel. Die bekommt man vor allem dann, wenn das abgeschnittene Haar nicht gerade nach außen wächst, sondern (zumindest zeitweise) unter der Haut weiterwächst – dieses Problem betrifft insbesondere Menschen mit natürlich gelockten und kräftigen Haaren.

Ich würde für eine Weile dort auf das Rasieren verzichten. Auch jegliches Aftershave würde ich jetzt strickt meiden, besser nur mit warmem Wasser gründlich spülen. Morgens und abends einen dünnen Film Penaten-Creme hilft der Entzündung beim Abheilen, weil sie die Haut schützt und antibakteriell ist.

Und @StephanZehnt hat da schon ein paar gute Hinweise gegeben. Nimmst du eine Stumpfe Klinge, wird aus Schneiden übrigens Rupfen. Dann sind die Haarenden "ausgefranst", und die Haare können leichter einwachsen.

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Ich habe mir mehrere Bücher zu meiner Krankheit gekauft und gelesen.

Wieder habe ich recherchiert, diesmal im Internet. Dabei habe ich in Erfahrung gebracht, dass...

Lass dich nicht verrückt machen! Stell dir vor, du sitzt in einem Cafe, lernst dort jemand kennen, unterhältst dich mit der Person eine halbe Stunde lang. Kennst du die Person dann schon so genau, dass du mit absoluter Sicherheit sagen kannst, wie dieser Mensch tickt?

Andererseits kann man sich selbst auch kaum diagnostizieren. Dazu kennt man sich selbst und das eigene Leben wiederum zu gut. Man wird immer wieder zu Ansichten kommen wie: es könnte auch das sein... und das wäre auch möglich... Mit noch so schlauen Büchern kommst du allen da auf keine gerade Linie.

Wenn du da 2 Tage in der Klinik gewesen bist, dann kann einfach keine mit Sicherheit zutreffende Diagnose gestellt worden sein.

Es gibt verschiedene Störungen, die einer Anpassungsstörung auf den ersten Blick ähneln, so z. B. die Bindungsstörung, Borderline, der Autismus, das Asperger-Syndrom und die schizoide Persönlichkeitsstörung...

Eine Unterscheidung zu anderen Störungen ist häufig nur möglich, wenn sich der Betroffene **nicht** in einem Heim, einem Krankenhaus oder einer Anstalt befindet, also nicht in einem Milieu, das den Hospitalismus fördert. Wird der Betroffene in ein „normales" Milieu gebracht, ändert sich das Verhalten häufig und manchmal sogar sofort...

Auch damals mit 19 warst du in einer Ausnahmesituation. Da konnte in den 3 Wochen in der Klinik auch nicht mit absoluter Sicherheit definitiv etwas konkretes unumstößlich festgelegt werden.

Wenn du dir Helfen lassen willst, dann lässt du dich am besten von keinem Therapeuten im Vorfeld auf irgend eine frühere Diagnose festlegen. Lass den unvoreingenommen am Anfang anfangen.

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Wahrscheinlich hast du die Gelenkkapsel etwas gezerrt, das heilt von ganz allein wieder ab. In drei Tagen ist das alles wieder vorbei. Es kann auch sein, dass du dort einen Bluterguss hast.

Wenn du den Zeh bewegen kannst, wird kein Knochen gebrochen sein. Und auch wenn es ein Bruch ist, kann auch ein Arzt nichts weiter dagegen tun. Deshalb wird nicht der Fuß eingegipst.

Wenn der Zeh noch weh tut, dann ruhig halten, nicht überstrapazieren. Barfuß laufen, keine zu engen Schuhe tragen... Da hilft nur "nicht so hinfühlen", denn von außen kann man da nichts tun. Das bekommt der Körper schon von alleine wieder hin und einen blauen Fleck heilt auch nur die Zeit.

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Lies mal hier nach:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hustenreflex

Das kann durchaus eine "Angewohnheit" sein. Mir war vor Jahren einmal bei meinem Bruder aufgefallen, dass er sich jedes Mal räusperte, wenn er auf der 7. oder 8. Treppenstufe angekommen war, ob rauf oder runter; wenn er eine Tür auf oder zu machte... Er war kerngesund, für das Räuspern gab es gar keinen Grund. Dann hatte ich ihn einmal darauf aufmerksam gemacht, und nachdem er dann selbst längere Zeit darauf geachtet hatte, war er das Räuspern los. Er hatte sich das einfach angewöhnt, und dann wieder abgewöhnt.

Ein gesunder Mensch räuspert sich etwa 3 - 10 Mal am Tag, einfach um den Rachen frei zu bekommen. Unsere Atemluft ist ja nicht frei von Staub und anderen feinen Partikeln. Die sammeln sich in den Bronchien und werden mit Schleim nach und nach durch Flimmerhärchen (Zilien) zum Rachen befördert. Ist genug beisammen, kommt es zu einem Hustenreiz, und das Räuspern befördert den Schleim/Schmutz dann durch den Kehlkopf nach draußen. Deshalb beginnen wir bei Staub oder Rauch in der Luft auch zu husten und niesen.

Ebene und Schlagrichtung liegen für jede Zilie fest. Während des kraftvollen Vorschlages ist die Zilie gestreckt. Der langsamere Rückschlag erfolgt gekrümmt, wobei eine Biegungswelle von der Zilienbasis bis zur Zilienspitze läuft, wodurch die Zillie wieder in ihre Ausgangsposition zurückgeführt wird. Dabei kann gleichzeitig eine Kurve im Raum durchlaufen werden.

Jede einzelne Zilie in einer Reihe schlägt gegenüber der vorhergehenden um einen Bruchteil später. Man nennt dies metachrone Bewegung. Der kollektive Bewegungsablauf ist dabei wellenförmig, vergleichbar einem im Wind wogenden Kornfeld.

Die Schlagfrequenz einer Zilie kann je nach Umweltbedingungen zwischen 5 und 20 Schläge pro Minute betragen. Dabei gibt es Faktoren, die die Frequenz beschleunigen können, wie einige Medikamente oder auch Wärme. Andere Faktoren hemmen dagegen die Frequenz und führen sogar zum Stillstand.

Wer ständig einen Hustenreiz verspürt, sollte dem nicht immer wieder sofort nachgeben, sondern lernen, das "eine Weile auszuhalten". Anstatt immer wieder ineffizient "herumzuhüsteln" sollte man seltener aber regelmäßig gründlich abhusten, damit die Bronchien dann richtig gereinigt werden.

Jedes Räuspern heizt nur den nächsten Hustenreiz an, weil in den Bronchien nicht wirklich etwas passiert. Dagegen helfen auch keine Hustenbonbons, Hustenstiller oder Gurgeln, denn das Problem sitzt unterhalb des Kehldeckels, wo deren Wirkstoffe gar nicht hin kommen.

Ständige kleine, leise Räusperer befördern auch nicht genug Schleim aus den Tiefen der Bronchien. Um mehrmals täglich effizient abzuhusten dann nicht die Schultern hochreißen, einen großen Happen aus der Luft beißen, um dann wie Karo der Hofhund herumbellen, sondern in Etappen abhusten.

Dazu in Aufrechter Haltung fast ganz ausatmen, kräftig räuspern - fünf Atemzüge später etwas weniger weit ausatmen, kräftige räuspern - noch fünf Atemzüge später noch etwas weniger weit ausatmen, kräftige räuspern - usw. Nach einigen Malen ist fast aller Schleim aus den Bronchien bis vor den Kehldeckel befördert, und kann dann mühelos abgehustet werden.

Das nennt sich auch Bronchialtoilette. Danach sind die Bronchien nämlich wieder für eine Weile wirklich frei, und es kommt nicht mehr so schnell zu einem neuen Hustenreiz.

Kein Arzt kann, um den Auslöser zu finden, in die richtige Richtung untersuchen, wenn er nur diffuse Angaben bekommt. Für Hustenreiz gibt es verschiedne Ursachen, die man nur selbst vorher schon eingrenzen kann und beseitigen sollte:

Ist man ständig von einer "Duftwolke" aus Deo, Festiger, Haargel, Haaspray, Parfüm, Cremes und Lotion, Weichspüler und Waschmittelresten in der Wäsche, Räucherstäbchen, Duftkerzen, Duftlaterne, Lufterfrischer, blühende Zimemrpflanzen... umgeben, können solche ständig eingeatmeten Duftpartikel, die für die Bronchien Fremdkörper sind, logischerweise auch zu Hustenreiz führen.

Husten gleich nach dem Aufwachen und wenn man es sich gerade im Bett/auf dem Sofa gemütlich gemacht hat, kann auf Hausstauballergie hindeuten.

Husten 10-15 Min. nach Aufnahme größerer Mengen Flüssigkeit kann auf zu zähen Bronchialschleim hindeuten, oder eine generell nicht ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Rauchen und Regelmäßiger Alkoholkomsum verringert die Beweglichkeit der Zilien in den Bronchien, weil das Nikotin und auf lange Sicht auch Alkohol sie zum Stillstand bringen.

Bakterielle Infekte legen ebenfalls die Zilien lahm. Es kann also eine latente Bronchitis der Grund sein.

Ganz ohne andere Ursache entsteht bei Bronchitis bronchiale und bei COPD (chronisch verstopfte Atemwege) und Mucoviszidose schon grundlos mehr Schleim, der die Bronchien verlegt und bei kleinster Anstrengung schon zu Hustenreiz (Anstrengungshusten) führt.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein.

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Im Grunde genommen muss jeder Mensch seine Depression selbst angehen. Die Ursache bleibt ja die eigene Denke, die eigene Grundeinstellung zur Realität usw.

Jeder Mensch fühlt sich hin und wieder deprimiert, für niemand ist das Leben stets nur Sonnenschein. Ein deprimierter Mensch zieht sich vorübergehend in sich selbst zurück, sieht sich sein Umfeld nicht so genau an, sieht für eine Weile alles grau in grau. Er erträgt die Emotionen anderer, die positiver sind als seine eigenen vorübergehend nicht. Ist Enttäuschung, Trauer... überwunden, geht es ihm wieder gut.

Ein depressiver Mensch dagegen zieht sich permanent so weit zurück, dass er nichts positives mehr erkennt. Für ihn ist gewohnheitsmäßig alles grau in grau. Deshalb kann er sich "Unbeschwertheit" zuletzt gar nicht mehr vorstellen. Und wer keine Farben sieht, kann ja auch keine in sein Leben bringen.

Therapeuten können raten, dabei helfen einen anderen Blickpunkt, eine andere Sichtweise einzunehmen. Medikamente können die Auswirkungen mildern, die Stimmung aufhellen, aber kurieren muss man sich wirklich selbst. Und das kann eine Menge Kopfarbeit erfordern.

Ich persönlich halte gar nichts von wahllos zusammengestellten Selbsthilfegruppen. Eine Gruppe von Nichtschwimmern wird sich ja auch nicht gegenseitig retten, sondern jeder nur auf seine Weise jammern und schreien. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie nun sich gegenseitig das Schwimmen beibringen werden.

Will man einen Nichtschwimmer retten, muss man selbst ausgezeichnet schwimmen können, damit man nicht aus Panik von dem anderen ertränkt wird. Genauso ist für einen leicht depressiven der Umgang mit einem schwer depressiven ein "nach unten gezogen werden".

Es kommt wohl darauf an, was für ein Typ sie ist. Für den einen ist eine Selbsthilfegruppe, also der Umgang mit Personen mit vergleichbaren Problemen sinnvoll, und andere dagegen zieht das nur noch weiter runter. Wenn deine Freundin das Gefühl hat, dass sie in der Tagesklinik nur "ihre Depression hätschelt", sie zu der Erkenntnis gelangt, dass "andern geht es noch schlechter" sie nirgendwo hin bringt, ist das nicht das richtige für sie.

Aber sie muss das selbst wissen, da kann ihr niemand raten und so ganz wirklich nicht einmal ein Therapeut.

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Schon seit immer und ewig leben auf unserer Haut zig Kolonien von unterschiedlichen Mikroben. Die leben auch nicht nur auf der Oberflläche, sondern siedeln auch in der oberen Hornschicht. Sie sind stets und ständig da, auch bei allerbester Hygiene.

Bei einer Verletzung tritt entweder nur Lymphe oder auch Blut aus. Das allein schwemmt schon Erreger aus der Verletzung. Deshalb entzündet sich eine kleine Verletzung auch nicht unbedingt. Mit einer offenen Wunde sollte man nicht mit Erde hantieren, und sich nach Kontakt mit rohem Fleisch die Hände waschen, aber sauber ist gut genug.

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Um Hautunreinheiten los zu werden, nimmt man Natur pur:

  • Abends die Haut warm, immer wärmer und wärmer bis man es gerade noch aushalten kann abspülen, damit sich die Poren öffnen.
  • Dann ein Wattepad nass machen, einen Spritzer Zrinonensaft darauf geben (Plastikzitrone von Aldi reicht) und damit gründlich das Gesicht abreiben. Das nimmt überschüssiges Fett von der Haut und zieht die Mitesser aus den Poren.
  • Danach das Gesicht mit kaltem Wasser abschrecken, damit sich die Poren wieder schließen.
  • Zuletzt dünn mit Penaten-Creme eincremen (fördert die Heilung ist entzündungshemmend, beruhigt und schützt die Haut)
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Für den Elektrolythaushalt braucht man ganz bestimmte Mineral-Ionen (Elektrolyte) und etliche davon nur in Spuren. So genau, wie der Körper die braucht, könnte man die nicht getrennt zu sich nehmen. Man müsste ja alle 15 Min das Blut untersuchen, damit man immer richtig liegt. Dein gesalzenes Zuckerwasser kannst du da vergessen. Wir brauchen weder Salz (Natrium-Chlorid) zusätzlich zu einer vernünftigen Ernährung, noch raffinierten Zucker (kommt in der Natur gar nicht vor)

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Wenn dich aufregt, in welche Richtung du denkst, dann ändere doch die Richtung deines Denkens. Wenn sich deine Gedanken im Kreis drehen, dann sag doch einfach stopp, und denk mal im Sechseck.

  • Vergangenheit ist nicht änderbar
  • Wer sich genau und bewusst umsieht, kommt im Hier und Jetzt an.
  • Man kann sich nur auf das konzentrieren, auf das man seine Aufmerksamkeit lenkt.

Es gibt keine Pille, die glücklich oder mutig macht, Ängste besiegt, oder Trauer auflöst, deine Kommunikation, Gedächtnis, Intelligenz oder Wahrnehmung verbessert. Psychopharmaka sollen nur dafür sorgen, dass du in die Lage versetzt wirst, dich selbst zu heilen. Das wird aber nicht passieren, wenn du irgendwo herumhängst und fantasierst.

Ich stelle mir deinen Tagesablauf etwa so vor: Bett, Klo, Dusche, Bett, Küche, Bett… Ein bisschen kleiner Aktionsradius. Riecht schon richtig nach Gruft, wenn du mich fragst. Und das mit 19! Da musst du raus! Das Leben kommt nicht zu dir an die Bettkante!

Schnapp dir mal einen Rucksack, pack dir ein Fresspaket ein, nimm genug zu trinken mit, und dann mach dich bis 20:00 Uhr auf den Weg. Wo du hingehst, ob du dabei Leute triffst, wie schnell du gehst, wie weit du kommst, ob du dir unterwegs noch irgendwo etwas kaufst, oder nicht, spielt alles überhaupt keine Rolle.

Auf deine Füße brauchst du dabei auch nicht zu starren, die kennst du ja schon. Dich interessieren dabei nur Dinge, die mindestens 10 Meter von dir entfernt sind. Ob du zählst, wie viele weiße Autos du zu sehen bekommst, oder ein paar Kindern auf dem Spielplatz zusieht, spielt auch keine Rolle.

Hauptsache, du kommst aus deiner Gruft heraus!

Diese Überlegung hilft weiter und hinaus:

Man hat es immer so, wie man es haben will. Will man es anders haben, dann muss man etwas ändern.

Also einmal nachdenken:

  • was muss ich tatsächlich ändern
  • wie will ich es tatsächlich ändern
  • was könnte ich noch ändern
  • was kann ich nicht ändern
  • was kann so bleiben

Dann kann man daran gehen und Schritt für Schritt seine Situation ändern. Vielleicht muss man erst üben, aber das ist die Therapie.

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Verschiedene vorbeugende Maßnahmen gegen typische Zivilisationskrankheiten scheinen auch die Wahrscheinlichkeit zu senken, an Alzheimer zu erkranken.

Im Gehirn von Alzheimer-Patienten bilden sich senile Plaques und fibrilläre Ablagerungen. Die Proteinablagerungen der Plaques bestehen im Wesentlichen aus dem Beta-Amyloid-Peptid. Die intrazellulär gelegenen Neurofibrillenbündel bestehen aus dem Tau-Protein. Dieses aggregiert zu Fibrillen, wenn es stärker als normal phosphoryliert, d. h. mit Phosphorsäureresten besetzt ist („Hyperphosphorylierung“). Es ist ungeklärt, ob diese Tau-Phosphorylierung sekundärer Natur oder krankheitsauslösend ist...

Jedenfalls geht da wohl die Gehirn-Chemie falsche Wege...

Da man ebenfalls immer noch nicht genau sagen kann, was Menschen bis ins hohe Alter fitt und gesund hält, kann man auch für Alzheimer nichts vorhersagen. Jeder ist genetisch anders, jeder hat einen etwas anderen Stoffwechsel, jeder eine etwas andere Lebens- und Ernährungsweise...

Und so kann hier jeder etwas behaupten, denn es ist nichts erwiesen. So ein weites Feld lässt jedem Guru dann Raum für Theorien und Hypothesen...

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Das hört sich an wie der Anfang von Skorbut. Fehlt einem Vitamin C und Flavonoide, dann kann der Körper auch kein Vitamin P herstellen. Das P steht für Permeabilität (durchlässigkeit) der Gefäßwände. Sie werden so zu sagen brüchig und es entstehen leicht Hämatome, Zahnfleischbluten und zuletzt sogar Blutungen unter der Knochenhaut.

Bei Mangel an Vitamin C wird auch die Bindehaut weniger Elastisch, weil die Kollagenstränge dann nicht mehr genügend verdrillt werden können (Cellulite), es schlabbert.

Nach dienen anderen Fragen zu urteilen ist dein Immunsystem insgesamt nicht auf dem Laufenden. Iss mehr Obst und Gemüse und geh täglich mindestens eine Stunde an die frische Luft. Gesund leben hilft gesund bleiben

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Es ist eine sehr häufige und normalerweise harmlose Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen wird. Schätzungsweise 95 Prozent aller Europäer infizieren sich bis zum 30. Lebensjahr mit dem Virus, das durch Antikörper im Blut nachgewiesen werden kann. Bei den meisten Menschen, vor allem bei Kindern unter zehn Jahren, verläuft die Erkrankung ohne Symptome; bei Erwachsenen treten meist grippeähnliche Krankheitsanzeichen und nur selten Komplikationen auf.

Warum meinst du, dass ausgerechnit bie dir ein Extremfall vorliegen müsse? Es deutet doch alles darauf hin, dass du zu den symptomlosen Fällen gehörst. In 95 % aller Fälle gibt es nämlich keine Symptome! Es gibt viele Gerüchte über das Pfeiffersche Drüsenfieber, aber wenigsten entsprechen der Wahrheit. So erzeugt diese Erkrankung zum Beispiel keine Impotenz.

Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird nicht selten auch von Ärzten übersehen, die Diagnose nicht gestellt. Bei unklarer langdauernder Müdigkeit und Schwächegefühl eines Patienten sollte deshalb immer auch auf eine Epstein-Barr-Infektion untersucht werden. Aber auch in so einem Fall wird der Körper dann eben ohne Arzt damit fertig, und man ist danach ein Leben lang immun, ohne es zu wissen.

Hör also auf dir was einzureden das nicht da ist. Du kannst getrost das P aus dem Auge nehmen.

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Pflegen kann man Haut tatsächlich nur von innen. Von außen kann man nur die tote Hornzell-Schichten balsamieren.

Einfach gesunde Fette essen. Die essentiellen Fettsäuren sind es, aus denen der Körper seine Hautpflege herstellt. Nüsse, Mandeln, Planzenöle... ganz zuletzt kommen dann Butter, Schmalz und Speck in Frage.

Und von außen nicht immer wieder die mühsam produzierten und an Ort und Stelle beförderten Pflegestoffe mit Seife heraus laugen und zu heißem Wasser durch den Abfluss jagen. So dreckig wird man nämlich gar nicht. Der Rand in der Badewanne ist tatsächlich das, was der Haut nach dem Bad an Pflegestoffen fehlt.

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Das kann eine Entzündung von Zahnwurzeln, Kiefer, Stirn- Nasen- Kieferhölen, Mittelohr bis hin zur Reizung des Trigeminusnervs alles sein. Ob es die Psyche ist, würde ich erst nach einem Zahnarzttermin und einem Besuch des HNO überlegen.

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Situps machen keinen schlanken Bauch, das ist ein Irrglaube. Auch alle anderen Bauchübungen machen keinen schlanken Bauch. Da würde ich eher auf Sport für den ganzen Körper setzen. Wer dazu neigt in der Körpermitte Fettpolster anzulegen, wird die Fettpolster dort auch erst wieder als letztes los.

Du solltest konsequent deinen Fett- und Zuckerkonsum einschränken. Was vor allem zur Zunahme in der Bauchregion führt sind Kohlenhydrate aus Backwaren wie Kuchen, Kekse, Semmeln, Weißbrot etc. Sie werden zu schnell umgesetzt, man hat schneller wieder Hunger, man nimmt mehr Kalorien zu sich als nötig. Besser geeignet sind da Vollkornprodukte, weil sie langsamer verwertet werden, halten sie länger satt bei gleicher Kalorienmenge.

Auch nicht zu unterschätzen ist Fruchtzucker. Er wird gleich von der Leber verstoffwechselt, Überschüsse also noch schneller zu Körperfett umgebildet und vorzugsweise in der Körpermitte angelagert.

Auch Hefe, Sojaprodukte und Bier bremsen den Stoffwechsel aus, wirken wie Hormone, und führen damit zur Zunahme an Bauchumfang.

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Das ist für mich nicht so denkbar. Die Funktion der Schilddrüse, Herstellung der Schilddrüsenhormone, wird durch Hormonausschüttungen der Hypophyse gesteuert. Die Schilddrüse bekommt die nötigen Stoffe über Körperflüssigkeiten geliefert. Sind genug Rohstoffe da, kann sie ausreichend produzieren, hat sie genug Hormone produziert, reduziert die Hypophyse ihre Hormonausschüttung und bremst damit die Schilddrüse wieder. Der Regelmechanismus braucht keinen Nerv.

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Besonders Stark und vermehrt treten diese im Sommer bei hohen Temperaturen auf wenn ich viel schwitze in meiner Arbeitshose ...vereinzelnd an meinen Unterarmen, Bauch und Rücken bereich

Mir sehen die Pickelchen aus wie "entzündete Scheuerstellen". Genau dort nämlich scheuert die Kleidung, und dabei werden die Härchen in der Haut immer wieder hin und her gezogen, irgendwann dann auch aus der Haut gezogen. Die Kleidung reibt weiter auf der entstandenen Wunde weiter, die Sache entzündet sich. Das Ergebnis sind dann solche Pickelchen.

Wenn Schwitzen die Sache noch fördert, dann vermute ich zusätzlich noch Waschmittelrückstände bzw. Weichspüler in der Kleidung. Das sind hauptsächlichTenside, die durch Schweiß aus den Textilien gelöst werden, die Haut auslaugen und reizen. Das kann auch zu Entzündungen führen.

Ich würde auf gründliches Spülen der Wäsche achten und auf Weichspüler ganz verzichten. Man kann am Ende des Waschgangs alles noch einmal im Schonwaschgang nur mit 2-3 El. Essigessenz (im Essigregal des Supermarkts) durchlaufen lassen. Damit sind Seifenrückstände aus der Wäsche gelöst, sie wird beim Trocknen nicht brettig, riecht trotzdem frisch, und somit kann man auf Weichspüler dann verzichten.

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Entweder bekommt man die Viren durch stärken der Immunabwehr bekämpft, und die Warzenbildung endet, oder man entfernt die Warze zusammen mit den befallenen Hautzellen in der Unterhaut. Nur abkratzen ist da im wahrsten Sinne des Wortes ein "wasch mich, aber mach mich nicht nass". Die befallenen Zellen werden ja weiterhin Wucherungen entstehen lassen.

Also - mal eine Erfahrung aus England:

Da sieht sich der Arzt die Warzen selber gar nicht genauer an, untersucht zunächst einmal das Immunsystem, macht ein großes Blutbild. Dann bekommt man die Stoffe verschrieben, die einem fehlen, bzw. die die Immunabwehr stärken. Behandelt wird ausschließlich von innen, es gibt dort nichts spezielles wie Tinkturen für die Behandlung von außen, abgesehen von Cremes und Salben um die Haut da geschmeidig zu halten, bis die Sache abgeheilt ist.

Wenn da ein Arzt jahrelang bei dir von außen herum-dokterte, dann ist er nie der wirklichen Ursache auf den Grund gegangen. Warzen sind eine Virusinfektion der Haut bildenden Zellen in der Unterhaut. Da auf die tote äußere Schicht dann etwas aufzutragen, bewirkt in der Tiefe doch keine Heilung.

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Auch eine vegane Ernährung schützt nicht per se vor Calciumoxalsteinen. Es kommt darauf an, was man isst, und trinkt, und auch wie viel davon. Hier eine gute Zusammenstellung dazu:

http://apotheke.com/_portal/de/themes/article/display.jsp~id=documents/0000/00/00/04/1137.xml~page=1~id=documents/0000/00/00/04/1137.xml~theme=Ern%E4hrung~sub_theme=Ern%E4hrung+bei+Krankheiten~sub_sub_theme=Bei+Organleiden%3Bjsessionid%3DD002A927E713975A861D582B919561CC

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Der gezogene Weisheitszahn und deine Paradontitis werden damit nichts zu tun haben, das muss zuwachsen bzw. behandelt werden, und gut.

Haarausfall und Hirsutismus (Damenbart) sind zwei Dinge, die mich einen Mangel an Östrogen oder Überschuss an Androgenen vermuten lassen.

Zusammen betrachtet mit einer zu kleinen Schilddrüse, jetzt empfindlicher Schilddrüse, Stimmungstiefs, den ganzen anderen Symptomen bist du ein Fall für einen Endokrinologen. Ganz offensichtlich stimmt mit deinen Hormonen etwas nicht. Damit musst du auf jeden Fall zum Fachmann, denn hier können wir nur herumraten.

Wenn du zum Endokrinologen kommst, dann vergiss auf keinen Fall ihm ganz genau anzugeben, welche Medikamente du wegen welcher Symptome in den vergangenen Jahren so genommen hast. Das kann sehr wichtig werden, damit nichts übersehen werden kann.

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Man kann sogar dann schon nicht einschlafen und tief schlafen, wenn es im Raum nicht richtig dunkel ist. Die Schilddrüse schaltet den Stoffwechsel erst in den Schlafmodus, wenn es wirklich dunkel ist. Schon die Leuchtanzeige des Weckers kann zu hell sein.

Erst bei Dunkelheit kann sich die Schilddrüse auch regenierieren. Fehlt ihr die nächtliche Regenerationsphase ständig, kann man wegen der erschöpften Schilddrüse, die einfach nicht mehr zur Ruhe kommen kann, dann gar nicht mehr einschlafen. Muss man "nachts noch mal raus", und macht dabei das Licht an, ist das für die Schilddrüse das Signal, dass der Tag beginnt, uns sie ist wieder ganz auf Tagesmodus geschaltet.

Fehlen einem B-Vitamine, Calcium und Magnesium, kann der Körper nicht genug des Neurotransmitters Melatonin bilden, das vom Gehirn gebraucht wird, um in den Schlafmodus zu schalten.

Wer spät abends noch Kohlenhydrate zu sich nimmt, kann auch schlechter einschlafen, weil der Körper zu deren Verdauung keine Ruhe gebrauchen kann. Es wirkt so zu sagen als Wachmacher auf den Stoffwechsel.

Dann können noch Grübeln über Probleme, Sorgen usw. das Einschlafen behindern. Aber auch das ist "Gewohnheitssache". Hat man für sich selbst erst einmal wirklich voll und ganz erkannt, dass man nach 22:00 Uhr kein einziges Problem löst, seinen Chef nicht umstimmen kann, vom wach herumliegen kein Geld aufs Konto kommt... kann man dann auch trotz Sorgen uns Problemen einschlafen.

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Schlimme Schmerzen in der Nacht

Hallo zusammen,

ich (männlich, 17) hab folgendes Problem: Ich bekomme Nachts immer zufällig, aber auch (weil es so oft vor kommt) erwartet höllische Schmerzen. Es passiert mal kurz vorm Einschlafen oder auch mitten im Schlaf. Durch die Schmerzen werde ich immer sofort wach und bin beim vollen Bewusstsein. Also ich versuche mal alles genaustens zu detaillieren: Anfangen tut es in dem mein Körper verdammt heiß wird, als ob meine Temperatur plötzlich auf 42°C steigt (ich hatte mal so hohes Fieber als ich klein war), folgend fühle ich über all wie schnell mein Blut durch mein Körper strömt, dann tauchen Schmerzen auf die man sich kaum vorstellen kann, als wär man kurz vorm sterben. Erst in der Brust, so im Bereich des Herzes und dann fängt es an sich über meinen ganzen Körper auszubreiten. Meinen Körper kann ich zwar in dem Zustand bewegen doch überanstrengt mich das dann immer und die Schmerzen werden noch schlimmer. Sagen wir von einer Skala von 1 bis 10 fühlt es sich wie eine 10 an, ich hatte mal einen Doppelbruch der im Vergleich dazu sich wie ein Nadelpicksen anfühlt. Dieser Zustand hält so 2-5 Minuten an aber wenn man sich gerade in dem Moment befindet, kommt es einen wie eine Ewigkeit vor. Ach und das Atmen fällt mir dann auch ziemlich schwer. Ich weiß das klingt jetzt bisschen bescheuert aber es fühlt sich so an als ob dir jemand deine Seele entreißen will oder jemand deinen Körper besitzen möchte... Hab das jetzt schon ungefähr 4 Monate jede zweite Nacht und hasse es deswegen mich schlafen zu legen. Einen Arzt hab ich bis jetzt noch nicht aufgesucht. Wie dem auch sei, hat jemand von euch auch solche Erfahrungen gemacht? Danke im vorraus.

P.S. das hat nichts mit Schlafparalyse oder ähnlichem zu tun, denn sowas hab ich auch seitdem ich 7 bin und ist kein Vergleich dazu.

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fühle ich über all wie schnell mein Blut durch mein Körper strömt, dann tauchen Schmerzen auf die man sich kaum vorstellen kann ... Erst in der Brust, so im Bereich des Herzes und dann fängt es an sich über meinen ganzen Körper auszubreiten.


Mg-Mangel hatte ich mal aber das hat sich dann durch Magnesiumbrausetabletten ausgebessert und Krämpfe hab ich deswegen auch nicht mehr.

Wenn die Schmerzen beim Herzen beginnen, kann es sein, dass dir Kalium fehlt. Dann fehlt dem Herz so zu sagen der Reiz im entsprechend nötigen Tempo zu schlagen, Folge: Bradykardie, verlangsamtet Herzschlag. Der Kreislauf versucht es auszugleichen, verengt die Arterien, damit das Blut eben doch weiter transportiert wird. Gefühlt rauscht dann das Blut durch den Körper, dadurch wird einem dann sehr warm, und das Zusammenziehen der Arterien kann sehr schmerzhaft sein.

Kaliummangel verursacht gefühlt die gleichen Krämpfe, wie Magnesiummangel, haben aber eine andere Ursache. Nimmt man bei Kaliummangel dann Magnesium zu sich, verstärkt sich die Auswirkung des Kaliummangels auf den Herzmuskel noch. Weil Magnesium die Nervenreize zusätzlich dämpft, schlägt das Herz dann eher noch langsamer für den momentanen Bedarf. Im Wachzustand, wenn man in Bewegung ist, merkt man das kaum, erst bei richtiger Belastung.

Im Schlaf hat der Körper den Kreislauf herunter gefahren, den Herzschlag auf das nötigste reduziert. Dann genügen ein paar Bewegungen, und das Tempo des Herzschlags reicht nicht, muss hochgefahren werden, es fehlt Kalium, daher erhöht sich die Herzfrequenz nicht rechtzeitig, und das "Notprogramm" startet, um Blut durch den Körper zu pumpen und das Herz so zum schnelleren Schlagen anzuregen.

Kalium bekommt man z.B. mit Bananen, Mandeln und Honig, kann es aber auch als Brausetabletten oder in Kapseln in der Apotheke bekommen.

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Das wird schon von dem Extasy kommen. Wenn man sich da die Nebenwirkungen ansieht, dann werden im Gehirn nicht nur Zellen geschädigt, sondern tatsächlich welche gekillt. Also besser gleich die Finger davon lassen.

Das Gehirn brauchen wir ja für die Koordination im Raum und um die Realität aufzunehmen. Wenn du da jetzt Ausfälle hast, dann haben sich die Zellen noch nicht regeneriert. Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, deren Stoffwechsel solche Gifte nur sehr langsam oder gar nicht vollständig abbaut, dann kann es lange dauern, bis du keine Wirkungen mehr verspürst.

An deiner Stelle würde ich jetzt auf gesunde Ernährung und reichlich Trinken achten, damit dein Körper so fit wie möglich ist, um mit den Giften und seiner Reparatur fertig zu werden. Wenn du dich benommen fühlst, dir schwindlig wird, solltest du dich nicht still hinsetzen, die Augen zu machen, vielleicht noch ins Bett gehen. Das bremst nämlich deinen Stoffwechsel und die dann wieder freigesetzten Gifte werden nicht abgebaut, sondern nur umgelagert.

Bevor du in dich selbst hineinkriechst, lenke du deine Aufmerksamkeit nach außen, orientier dich in der Realität, bewege dich, geh an die Luft, mach vielleicht einen Jogginglauf. Du wirst merken, dass deine Benommenheit und dein Schwindel dann weniger werden und du gar nicht erst die Gelegenheit bekommst, in einen Angstzustand hinein zu rutschen.

Wenn du dann nämlich Action machst, bestimmst du, was weiter passiert und was in deinem Kopf vorgehen soll und darf. Dazu kommt, dass du deinen Stoffwechsel dann ankurbelst, und Gifte abbauen kannst.

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Bei vielen Antidepressivatypen entfaltet sich die volle Wirkung erst nach einigen Tagen bis Wochen steter Einnahme. Das dürfte an der erforderlichen neurophysiologischen Anpassung des Gehirngewebes liegen, was eine gewisse Zeit braucht. Dazu gehören Veränderungen in der Empfindlichkeit und Häufigkeit von Rezeptoren und ähnlicher Strukturen. Die dauerhafte Besserung tritt daher indirekt aufgrund zellulärer Anpassungsprozesse unter länger bestehendem Wirkstoffspiegel auf.

Wie lange möchtest du in der Klinik bleiben; ein halbes oder ein dreiviertel Jahr? Bis herausgefunden ist, welches AD in welcher Dosis für dich das richtige ist, kann es tatsächlich so lange dauern.

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Ich kann mir einen generellen Mangel an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und vor allem Proteinen vorstellen.

Zittern bei der kleinsten Anstrengung kann z.B Kalium- und Magnesiummangel sein.

Allgemeine Kraftlosigkeit kann einfach ein Mangel an Proteinen sein. Dann hat der Körper nichts, womit er Muskeln bauen und Organe reparieren (altersschwache Zellen ersetzen) kann. Schwitzen kann durch Nebenniereninsuffizienz kommen.

Wir brauchen auch immer kleine Mengen der Spurenelemente, damit die Enzyme gebildet werden können die für die ganzen Stoffwechselprozesse gebraucht werden.

Die Crux bei Bluttests ist die, dass meist nach "Krank-Faktoren" gesucht wird, aber nicht getestet wird, ob überhaupt "Gesund-Faktoren" da sind.

Wenn du selbst nach 10 und 12 Stunden nicht erholt aufwachst, immer noch müde bist, dann ist vielleicht nachts diene Schilddrüse nicht zur Ruhe gekommen. Erst bei absoluter Dunkelheit schaltet sie den Stoffwechsel auf Sparflamme und der Körper kann regenerieren. Selbst die kleinste Lichtquelle durchkreuzt diesen Mechanismus. "Nachts noch mal raus" und dabei das Licht anmachen reicht schon aus, um Schilddrüse und Stoffwechsel wieder auf Tagesmodus zu schalten, und vorbei ist es mit der Regeneration über Nacht. Beim Aufwachen ist es, als habe man gar nicht geschlafen.

Denkbar ist auch Myasthenia gravis. Nachzulesen hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Myasthenia_gravis

Und dann bleibt noch die Möglichkeit von Apnoen im Schlaf. Dann kommt es immer wieder zu Sauerstoffmangel, und das macht auch Müde. Dazu hat @bobbys schon einiges geschrieben.

Zu Schlafapnoen kommt es, wenn das Gaumensegel zu schlaff ist und immer wieder den Atemweg blockiert. Das führt zu lang anhaltenden Atemaussetzern. Bevor man hier mit allem möglichen versucht, das Gaumensegel manuell zu beeinflussen, würde ich einmal auf die Proteinzufuhr achten. Nachdem mein Mann zusätzlich Aminosäuren (Bausteine der Proteine) zu sich nahm, schnarchte er prompt nicht mehr, und seine Schalfapnoen gab es damit auch nicht mehr.

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Ich würde eher eine Fettcreme bevorzugen, denn Lotion enthält fast nur Wasser, und das bekommt man billiger aus dem Hahn. Wasser verdunstet auf der Haut beim Eincremen doch nur.

Dass Feuchtigkeitscreme oder Lotion schneller oder besser einziehen würde, ist eine Illusion. Durch den Wasseranteil sind sie nur besser verteilbar. Ist das Wasser daraus verdunstet, bleibt ein minimaler Fettfilm zurück. Ein wenig Fettcreme bildet einen feinen Fettfilm - hat also den selben Effekt.

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Das sind die kleinen Poren der Haut, aus denen Talg abgesondert wird, um die Haut zu fetten und zu pflegen. Wenn es zu viel wird, bleibt es stecken, und es bilden sich Mitesser. zunächst sind sie weiß-gelb, dann werden sie schnuddelig, und zuletzt sind es schwarze Pünktchen.

Beste Abhilfe:

Man kann der Haut gegen diese "Verstopfung" helfen. Dafür braucht man Wattepads und Zitronensaft (Plastikzitrone von Aldi reicht völlig) Gesicht mit klarem Wasser spülen, erst warm, dann immer wärmer und wärmer, wie man es noch aushalten kann. Das öffnet die Poren. Ein Wattepad nass machen, einen Spritzer Zitronensaft drauf und damit das Gesicht gründlich abreiben, bis alle Poren sauber sind. Vorsicht - nichts in die Augen bekommen! Danach Gesicht mit möglichst kaltem Wasser abschrecken und abtrocknen.

Wie scharf man den Zitronensaft verträgt, musst man selbst herausfinden. So einen richtig großen, wilden Pickel immer nur vorsichtig mit behandeln. Diese Prozedur nicht übertreiben, denn Zitronensaft ist sauer, und jede Säure kann zu Verbrennungen führen. Es soll nur das überschüssige Fett von der Haut und aus den Poren entfernt werden. Das macht man so oft, wie man es braucht und die Haut es verträgt.

Regelmäßig sanft ist effektiver als hin und wieder mit Gewalt. Ob man es braucht kann man leicht im Spiegel sehen. Die Haut kann danach trocken sein und spannen. Wenn sich die Haut nach einer Weile nicht selbst genug nachgefettet hat, ganz wenig milde, parfümfreie Creme auftragen z.B. Bepanthen. Weil Parfüm die Haut nur reizt, sollte man damit sparsam sein.

Man kann ein sanftes Peeling machen. Dazu nach dem öffnen der Poren Gesicht kurz abtupfen, etwas Speiseöl in die Hand, einen Teelöffel Zucker dazu, damit das Gesicht abreiben. Auch hier die Pickel nur vorsichtig mit behandeln. Danach folgt die Zitronensaft-Behandlung.

Für unterwegs kann man Einmal-Wipe dabei haben, die kleinen Papiertüchlein, die der Arzt zur Desinfektion vor einer Spritze benutzt. Die gibt es günstig in der Apotheke. Wenn unterwegs eine Pore nervt, kann man damit abtupfen. Oder auf die Schnelle das überschüssige Fett von Stirn, Nase und Kinn entfernen.

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Es gibt Menschen, die sehr ausgeprägt auf ihren eigenen Prinzipien bestehen. Anderen erscheinen sie dann schon einmal als pedantisch, rechthaberisch, engstirnig usw. Hier treffen nur verschiedene Vorstellungen von Lebenskonzepten aufeinander, mehr ist das nicht.

Einerseits ist auf eine solche Person sehr viel Verlass. Sie wird ihren Alltag sehr gut organisiert haben, auf Ordnung bedacht sein, sich an Regeln halten, und auch darauf bestehen, dass andere sich ebenso verhalten. Für sie ist es wichtig, dass Ordnung, Pünktlichkeit und Disziplin hochgehalten werden. Chaotische Zustände, Unzuverlässigkeiten, und Schlendrian sind ihnen ein Dorn im Auge. Für sie ist oft nicht nachvollziehbar, dass andere Menschen eben "fünfe gerade sein lassen können", und sich dabei dennoch wohlfühlen und auch (trotzdem) gut durchs Leben kommen.

Die ganze Sache ist auch seh subjektiv. Sieht man sich z.B. in einem Zimmer um, kann man mühelos auf die Einstellung des Bewohners schließen. Der eine hat alles aufgeräumt, jedes Teil hat seinen festen Platz, alles blitzt vor Sauberkeit und nichts "überflüssiges" liegt herum. Bei einem anderen herrscht gemütliches Wohnchaos und ein bisschen Staub ist auch zu sehen. Beim nächsten muss man erst einiges beiseite räumen, will man sich irgendwo setzen. Bei einem Chaoten braucht man vielleicht eine Schaufel, um überhaupt zum Sofa zu gelangen. Aber jeder Mensch fühlt sich in seinem Zimmer wohl, so wie es ist, weil es zu ihm passt; weil es sein Reich ist, sein Lebensraum.

Kommt ein Pedant zu einem Chaoten, schlägt er die Hände über dem Kopf zusammen und sucht das Weite. Der Chaot dagegen fühlt sich in einer Piko-Bello-Wohnung nicht behaglich wohl. Der Pedant denkt vielleicht, wie kann man sich nur so gehen lassen!, und der Chaot denkt bei Ordnung und Sauberkeit schon, "typisch krankhafte Putzwut und Kontrolltick!" Es kommt wohl darauf an, wie man aufgewachsen ist, wie man es seit früher Kindheit gewohnt ist. Da hat @dinska mit "Prägung" schon Recht.

Deshalb hält eben jeder das für richtig, was er als richtig empfindet, angenommen hat, sich angewöhnt oder angeeignet hat. Und den Maßstab, mit dem man seine eigenen Leistungen misst, legt man dann auch bei andern an. Das ist weder intolerant, rechthaberisch oder pedantisch, sondern der rein subjektive Maßstab. Man kann sich dann streiten, muss es aber nicht, denn man ist ja nur verschiedener Ansicht.

Man kann Kritik eine Felswand entgegensetzen, an der sich jede Brandung dann brechen muss, aber auch ein Sandstrand sein, auf dem solche "Wogen" weit auslaufen können. Bei mir zuhause gab es dazu zwei Sprüche, die wie ungeschriebene Gesetze wirkten: "Als du meinst, Berta"; und "Ganz wie du denkst, liebe Tante" Weil das so vor Ironie troff, wussten dann beide Seiten, obwohl es nicht gesagt wurde, dass hier eine Grenze ist, die nicht übertreten wird. Der andere hatte dann die Wahl: Kompromiss finden oder Leine ziehen; und damit war die Konfrontation aus der Angelegenheit herausgenommen. Man konnte dann sogar gemeinsam darüber lachen, und die Sache hatte sich.

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Sobald das Kind begriffen hat, worum es geht, kann es das. Selbst ganz kleine Kinder sind übrigens immer besser im Memory als ein Erwachsener. Das liegt nicht daran, dass Erwachsene für das Spiel zu blöd wären, sondern daran, dass ein Kind dann nur Memory spielt, während Mama nebenher schon mal an die Wäsche in der Maschine, oder ihren Einkaufszettel denkt. Deshalb ist es bei den Kleinen ja auch so beliebt, weil sie immer wieder gewinnen, kann es sie auch nicht frustrieren.

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Der Grund ist eine Kombination aus allen Osteoporose fördernden Dingen zusammen: Mangelnde Bewegung, zu wenig Sonnenschein, Mangel an Mineralien, Mangel an Proteinen, Mangel an Vitaminen, Spurenelementen usw.

Um Osteoporose zu vermeiden, stärkere, elastisch-stabile Knochen zu haben spielen eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle.

Um Calcium zu verwerten, und dort hin zu transportieren, wo es gebraucht wird, ist in einem bestimmten Verhältnis auch Magnesium nötig. Dieses Verhältnis wissen nur die Zellen deines Körpers. Stimmt das Verhältnis nicht, wird das Calcium irgendwo abgelagert; in den Herzkranzgefäßen weil die so schön eng sind, in Nieren und Blase als Steine, weil es sich da so schön ablagern kann...

Im Körper ist das Calcium, das nicht in den Knochen eingelagert ist, in Form von Ionen in allen Körperflüssigkeiten verteilt. Jedes Mal, wenn sich z.B. eine Muskelfaser zusammenziehen soll, bekommt sie das über ein Calcium-Ion gemeldet. Sind nicht genug Ionen da, werden sie aus den Knochen herausgelöst. Sind zu viele da, packt sie der Körper wieder in die Knochen zurück.

Das klingt ganz einfach, daran sind aber einige Organe und Hormone beteiligt und noch verschiedene andere Stoffe nötig. Die Aminosäuren Trijodthyronin (T3) und Tetrajodtyronin (T4) mit dem Kalzitonin regeln dieses Ein- und Auslagern des Calciums. Gesteuert wird deren Produktion von der Hirnanhangsdrüse. Für die Bildung und Einlagerung von T3 und T4 sind Jod-Ionen erforderlich (von denen hoffentlich genug in der Schilddrüse vorhanden sind), dazu etliche Aminosäure-Sequenzen, womit dann auch die Leber noch ins Spiel kommt, die für ihre Arbeit hauptsächlich B-Vitamine braucht. Um das ganze bewerkstelligen zu können braucht es mit etlichen weiteren Stoffen auch Vitamin D3 als Werkzeug...

Das ist alles sehr kompliziert, schwer zu beschreiben, aber unser Körper macht das schon seit ein paar Millionen Jahren. Es ist aber nicht einfach mit dem Einnehmen von Calcium oder Vitamin D3 oder Milch trinken getan. Calcium allein macht auch noch keine gesunden und stabilen Knochen.

Zwischen dem Calcium muss auch noch Kollagen sein, damit der Aufbau auch elastisch ist. Andernfalls wären Knochen so etwas wie Kalk oder Gips. Kollagen wird aus Aminosäuren der Proteine gebaut und mit Vitamin C dann zu elastischen Strängen gedreht. Auch wieder kompliziert...

Und vergiss das Märchen von den Milchprodukten, denn ein Apfel enthält doppelt so viel Calcium, wie ein Glas Milch, und vor allem das richtigere Calcium in Form von freien Ionen.

In der Milch liegt das Calcium als Calciumlactat vor. Um das zu verwerten, muss der Körper erst einmal mit dem Milchzucker (Lactat) fertig werden. Deshalb kann er das Calcium in der Milch nur zu höchstens 30 % verwerten. Bei H-Milch ist dieses Calciumlactat sogar noch mit dem geronnenen Eiweiß verbunden und aus Käse können wir es noch schlechter herausholen. Im Apfel, oder ähnlich saurem Obst, liegt das Calcium schon fast ganz in Form von freien Ionen vor. Die kann der Körper schon im Dünndarm direkt aufnehmen. Hinzu kommt, dass Obst auch Magnesium liefert.

In der Steinzeit hatten wir ja auch schon Knochen, hielten aber kein Milchvieh. Das machen wir erst seit etwa 10.000 Jahren? Würden wir Milch für unsere Knochen brauchen, dann hätten wir bis dahin immer auf der Suche nach einem Ur-Rind sein müssen, das auch noch gerade ein Kalb säugt. Das Jungtier hätten wir dann unter dem Muttertier herausziehen, und uns selbst unters Euter knien müssen. Das alles mit unseren kleinen Händchen und Zähnchen? Ob sich das so Ur-Rind das wohl gefallen lassen hätte?

Vielleicht sind diese Tipps dazu auch interessant:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/bio-feedback---dem-appetit-nachgeben---esse...

...gesundheitsfrage.net/tipp/proteine---nicht-alle-sind-gleich---sie-unterscheiden-sich---alle-sind-noetig

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Man kann seinen Magen natürlich ruck-zuck operativ verkleinern lassen, damit man nur noch kleinere Mengen isst und dann seine Figur hält. Der Magen ist aber nicht einfach bloß ein "Futtersack", sondern erfüllt wichtige Aufgaben und besorgt die Vorverdauung. Im Magens sind die Drüsen für die Verdauungssäfte nicht gleichmäßig verteilt. Nimmt man da was weg, kann der Magensaft evtl. nie mehr der optimale Zusammensetzung haben. Die ganze Verdauung würde dann künftig leiden und eine lebenslange Diät oder sogar Medikamente erforderlich machen, damit es keine Mangelerscheinungen gibt. Und auch ein operativ verkleinerter Magen kann sich wieder ausdehnen, aber die Anzahl der Sekretdrüsen für den Magensaft bleibt die gleiche. Damit kämest du dann vom Regen in die Taufe.

An deiner Stelle würde ich darauf bauen, dass sich dein jetzt durch ständig zu große Portionen ausgedehnter Magen auch wieder von alleine zusammenziehen kann. Das Sättigungsgefühl setzt dann auch nach und nach wieder früher ein, und du wirst wieder mit kleineren Mahlzeiten dein Sättigungsgefühl haben. Dazu musst du deine bisherigen Lebensgewohnheiten wohl ändern und auch deine Einstellung zum Essen und allem, was dazu gehört.

  • Jede Mahlzeit zelebrieren
  • Portionen dekorativ anrichten
  • Auf das Essen konzentrieren
  • keine Tätigkeiten nebenher ausüben
  • auf Aussehen und Geschmack konzentrieren
  • jeden Bissen gründlich kauen,
  • mit Genuss langsam essen
  • zwischen den Bissen Pausen zum Genießen einlegen
  • kleine Portionen auffüllen
  • einen kleineren Teller nehmen
  • zum Essen grundsätzlich an einen Essplatz setzen
  • viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen
  • nie mit leerem Magen aus dem Haus gehen
  • nichts unterwegs, im stehen oder gehen essen
  • keine Snacks und Süßigkeiten mehr kaufen

Der Trick ist, dass du für 500 kcal. dann vielleicht 20 Min. brauchst. (wer schlingt kann in der selben Zeit locker 3000 kcal. verdrücken). Je mehr Zeit man sich nimmt, desto eher meldet der Körper einem, dass man satt ist. (wer schlingt verpasst den Moment oft) Auf einem kleinen Teller kommt eine kleine Portion ganz groß raus. Das Auge isst bekanntlich mit, deshalb ist hübsch angerichtet so appetitlich. Macht man nebenher noch andere Dinge, lenkt man seine Aufmerksamkeit vom Essen ab; auch das lässt einen oft das Maß verlieren.

Gegessen wird am Tisch, deshalb heißt er auch Esstisch. Der Couchtisch ist ein "Knautschtisch", da kann man nicht vernünftig essen, weil der Bauch gequetscht wird. Selbst das beste Fernsehprogramm kann keine Tischgespräche ersetzen, also kann man beim Essen auch darauf verzichten, und die Zeitung, der Computer, das Handy und das Telefon laufen einem auch nicht weg.

Wenn du dir das Essen/Naschen vor dem Fernseher nicht verkneifen kannst, dann schalt den Kasten aus und geh spazieren. Du verpasst dadurch sowieso nichts, sondern nimmst dadurch auch noch ab. Kannst du den Verlockungen von Süßigkeiten und Snacks unterwegs nicht widerstehen, dann nimm das Geld dafür aus dem Portemonnaie und pack es in ein großes Glas. Je voller das Glas wird, desto schlanker, schöner und gesunder wird dein Körper, und desto kleiner wird dein Magen, auch ohne OP.

Ist das Glas dann voll, brauchst du sicher das ein oder andere Kleidungsstück, dann aber schon ein paar Nummern kleiner. So hat das "Verkneifen" dann auch sein gutes gehabt, nicht wahr ;-)

Du musst vielleicht erst den inneren Schweinehund überwinden, dir lieb gewonnene Gewohnheiten wieder abgewöhnen, sehr viel Selbstdisziplin aufbringen und dir gerade am Anfang immer wieder einmal in den A...llerwertesten treten müssen. Es wird eine Weile dauern, aber du wirst sehen, du kommst damit wieder auf ein normales Essverhalten zurück, wirst wieder bei vernünftigen Mengen satt.

Das wird natürlich nicht von heute auf morgen etwas ändern, aber auf lange Sicht Und wie mit allen Dingen im Leben ist es hier auch so: Man weiß nie was man kann, bevor man es nicht versucht.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/abnehmen-gerne---aber-wie-bringt-man-seinen-koerper-dazu

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Chai ist nur das Chinesische Wort für Tee und bezeichnete zunächst nur Schwarztee. China ist das Land mit dem größten Teeanbau. Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird das Wort Tee auch für den Aufguss aus anderen Pflanzen benutzt und bezeichnet nicht allein Schwarztee, sondern auch Kräuter- oder Früchtetees. Eine ähnliche Situation herrscht in manchen anderen Sprachen (zum Beispiel Englisch und Niederländisch)

http://de.wikipedia.org/wiki/Tee

Die Ziehdauer, während der die Teeblätter im Wasser verbleiben, lässt sich nicht einheitlich angeben und liegt sortenabhängig in einem Bereich zwischen 20 Sekunden und 5 Minuten. Je nach Dauer wirkt der Tee unterschiedlich stark anregend, wobei es verschiedene Theorien zur ziehzeitabhängigen Wirkung auf den Menschen gibt. Als gesichert gilt, dass das Koffein von Anfang an in Lösung geht, verschiedene andere Stoffe aber erst nach 2–3 Minuten. Inwiefern der Tee allerdings nach mehr als 2 Minuten Ziehzeit beruhigend oder nur weniger anregend wirkt, ist noch nicht vollends geklärt, da sich hier verschiedene Effekte ergänzen. So wandeln die sich langsam lösenden Polyphenole das Koffein in eine wasserunlösliche Form um, mit steigender Ziehzeit sinkt also der Anteil an physiologisch „nutzbarem“ Koffein. Aber auch die Aminosäure Theanin, die eine beruhigende Wirkung besitzt, löst sich erst nach einigen Minuten im Tee[7].

Welcher der Effekte nun überwiegt, ist wohl noch nicht ausreichend erforscht. In einer Glaskanne kann man die Veränderungen des Tees beobachten. Man wird feststellen, dass einige Blätter am Boden, andere an der Oberfläche schwimmen. Irgendwann beginnen die oberen Blätter zu sinken, während die unteren aufsteigen. Dies ist ein guter Zeitpunkt, den Tee abzugießen.

Eine Tasse mit 125 ml Filterkaffee enthält zirka 80–120 mg Koffein. Der Koffeingehalt von Teeblättern ist mit bis zu fünf Prozent höher als bei Kaffeebohnen (mit etwa einem Prozent). Jedoch wird Tee mit mehr Wasser als Kaffee aufgegossen, so hat fertiger Tee nur einen mäßigen Gehalt an Koffein. Zieht der Tee länger, so gehen Gerbstoffe über, die Koffein binden. Dieser Komplex wird im Magen wieder aufgespalten. Dadurch wird das Koffein langsamer vom Organismus resorbiert.

Malzkaffee (Muckefuck) wird zwar Kaffee genannt, enthält aber Malz und ähnelt Kaffee geschmacklich nur wenig (zum Beispiel Caro-Kaffee). Manchen Malzkaffees wird Zichorie-Extrakt zugefügt, das für so etwas ähnliches wie Kaffeearoma sorgen soll. Malzkaffee ist ein Surrogat für Kaffee und da er kein Koffein enthält, auch für Kinder geeignet.

Eine andere Alternative zu Schwarztee wäre Rooibostee, der ist koffeinfrei; oder Früchte oder Kräutertees.

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Wie kann ich meiner extrem übergewichtigen Freundin helfen?

Ich bräuchte einmal ein paar Psycho-Tipps von euch:

Eine gute Freundin von mir ist extrem dick. Da sie schon über 50 ist, bekommt sie auch zunehmend gesundheitliche Probleme und ich mache mir langsam Sorgen um sie.

Leider ist sie gutgemeinten Ratschlägen gegenüber taub, wird sogar regelrecht sauer, wenn man etwas deutlicher wird.

Sie glaubt felsenfest, sie hätte einfach Pech mit ihrem Stoffwechsel und behauptet regelmäßig, dass ich z.B. doch genauso viel essen würde wie sie, aber dabei nicht so stark zunehmen würde. Allerdings lügt sie sich damit selbst an, denn ich habe schon häufiger ein paar gemeinsame Urlaubstage mit ihr verbracht und beobachten können, dass sie einfach Unmengen von Essen (speziell Süßes) in sich - ja - hineinschlingt. Und zwar in der Regel ca. doppelt so viel wie alle anderen am Tisch, allerdings auch doppelt so schnell, weshalb sie immer gleichzeitig fertig ist und sich wohl einreden kann, dass sie auch nicht mehr gegessen hat als die anderen.

Ich möchte jetzt nicht schlecht über sie reden, aber man merkt schon an ihrer Esstechnik, dass sie kein vernünftiges Verhältnis mehr zum Essen hat. Sie isst unglaublich schnell, sehr große Bissen, die sie kaum kaut, sondern nur gierig herunterschluckt. Das klingt zwar böse, aber beschönigen kann ich das schlecht. Es ist mittlerweile schon etwas unappetitlich, ihr beim Essen zuzusehen. Eine Wurstsemmel ist bei ihr mit vier Bissen innerhalb weniger Sekunden verschluckt ...

Naja, langer Rede kurzer Sinn: wie kann ich ihr helfen? Wenn ich sie direkt darauf anspreche, wird sie aggressiv und ist sehr schnell beleidigt. Und auf indirekte Hinweise reagiert sie ebenfalls vergrätzt oder ignoriert sie einfach.

Kann ich ihr überhaupt helfen? Oder muss ich mich damit abfinden, dass sie einfach so ist? Sie lebt alleine und es ist auch kein Partner in Sicht - vielleicht auch ein Grund für ihr übermäßiges Essen. Der Rest ihrer Familie (Eltern, Geschwister) ist schlank ...

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Sie ist wohl jenseits des Punktes angelangt wo es für sie "eh keinen Zweck mehr hat". Das ist wohl auch ein Teufelskreis, aus dem sie nicht herausfindet. Wenn sie nicht viele Interessen und Ziele im Leben hat, dann kann es sein, dass Essen eben ihr einziges "Hobby und Vergnügen" wurde.

Tendenziell vernaschen Dicke Kinder ihr Taschengeld eher, als schlanke. Die schlanken Kinder gehen mit der Clique ins Kino, die Dicken sitzen mit der Tüte Chips vor dem Fernseher. Statt sich auf den Theaterbesuch nächste Woche zu freuen, die Fahrradtour mit Freunden, lässt man sich jetzt erst einmal eine Pizza kommen, weil man sich ja auch einmal etwas gönnen will...

Ich habe eine Schwägerin, die ein Jahr jünger, und geschätzt dreimal schwerer ist, als ich. Jetzt mit über 50 hat sie natürlich körperliche Probleme, aber schon viel früher begann sie sich zurückzuziehen. Die flotten Klamotten gibt es eben nur für die schlanken, das gleiche gilt für Schuhe, Schmuck... Ab 30 saß sie dann fast nur noch passiv zuhause, weil es ihr wohl auch uneingestanden unangenehm war, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Mit viel Übergewicht kann man mit anderen auch kaum mithalten, deshalb zieht man sich zurück, verringert seine nach außen gerichteten Interessen usw. Zuletzt hört man dann wohl nur noch auf seinen Bauch.

Ich weiß nicht, ob es deutlich wird, aber etwas zu haben, besitzen, erleben, genießen, scheint für deine Freundin nur dann auch tatsächlich zu erfolgen, wenn sie sich etwas physisch einverleibt. Das Wochenende war eben nur dann gut, wenn am Sonntagabend der Bauchnabel strammgezogen ist. Wenn man sonst schon nichts im Leben haben kann, dann wenigstens eine Tüte Bonbons, eine Tafel Schokolade, oder besser gleich zwei, man gönnt sich ja sonst nichts.

Mit über 50 lässt man sich schwerlich etwas von anderen sagen. Da kannst du wohl mit Engelszungen reden, ihr schreckliche Konsequenzen ausmalen, das nützt sicher alles nichts. Sie hat halt einen über viele Jahre schon verzogenen inneren Schweinehund, gegen den sie sich nun selbst nicht einmal mehr durchsetzen kann.

Letzen Endes muss sie selber wissen, was sie will. Das musst du wohl so hinnehmen. Zu einem Kind könnte man ja sagen: Schade, dass du dein Taschengeld immer so verfutterst, damit könntest du doch... Bei Erwachsenen im fortgeschrittenen Alter verfängt das aber nicht mehr. Sie hat sich da in ihrer "Bequem-Ecke" eingerichtet.

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es tut beim drücken unten links weh

Das es da weh tut liegt an der Mechanik, da kann was nicht um die Ecke, ist nicht weiter schlimm. Bei hartem Stuhl hilft am besten ein möglichst großes Glas sehr warmes Wasser auf nüchternen Magen zügig trinken. Das wirkt wie Abflussfrei.

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Das geht nur, wenn du ein paar Tage lang alles konsequent weglässt, was "Schnellzucker" enthält.

Wenn man oft Nahrungsmittel mit schnell verwertbaren Kohlehydraten zu sich nimmt (Süßigkeiten, Weißbrot, Brötchen, Kekse, Kuchen, Torten usw.) dann hat sich der Körper daran gewöhnt, auf jede "Hungermeldung" solchen "Schnellzucker" zu bekommen. Meistens bekommt er dann auch noch mehr als er braucht, und den legt er als Fett beiseite, weil er ja nur "Zuckerhunger" zu melden braucht, und schon kommt wieder neuer "Schnellzucker".

Deshalb sollte man bei einer Diät mehr Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und mageres zu sich nehmen. Um aus einer Kartoffel, Brot oder Getreide Zucker zu gewinnen, braucht der Körper länger. Deshalb halten solche Lebensmittel auch besser und länger satt, als z.B. ein Pudding, der nur aus Maismehl, Zucker und etwas Fett gemacht ist.

Der Körper hat sich so zu sagen abgewöhnt, erst seine Fettreserven anzugreifen, und daraus erst einmal den Zucker zurück zu bauen, den er gerade braucht. Das muss man ihm wieder angewöhnen. Bleibt man ein paar Tage konsequent, nimmt keinen "Schnellzucker" zu sich, lernt der Körper das natürliche Verfahren wieder. Der Hunger auf Süßigkeiten nimmt damit automatisch ab und es wird wieder Fett verstoffwechselt.

Also durchhalten und keine Süßigkeiten mehr kaufen ;-)

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Cellulite ist eine durch Mangel ausgelöste vorzeitige Alterung des Bindegewebes, die aber mit Vitamin C und Flavonoiden allein nicht behoben werden kann.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/cellulite---eine-degeneration-des-bindegewebes

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Die kommen tatsächlich wieder, ganz gleich wie viel Geld man investiert. Wenn man sie restlos entfernen wollte, müsste man in der Unterhaut die Pigmentbildenden Zellen herausstanzen, dann hat man aber Krater, ob die besser sind?

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Schon mal geguckt, wie klein der Bereich um Fokuschima ist? Japan ist auch längst nicht ganz Asien. Wenn da eine Gefahr bestünde, dann hätten wir nach dem GAU von Chernobyl ja auch keine deutschen, spanischen, italienischen, geschweige denn polnischen Lebensmittel essen dürfen.

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Bei Diabetikern ist der Stoffwechsel gestört. Das zieht meistens nach längerer Zeit auch Schäden der Myelinscheiden (Schwannsche Zellen) nach sich. Das führt dann zu Neuropathien, die sich durch Jucken, Brennen, Taubheit und andere Missempfindungen bemerkbar machen. Ursache ist ein entstehender Thiamin-Mangel-Zustand. Solange es noch juckt, sind noch keine Nerven zerstört.

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Meist fällt man in seien alten Gewohnheiten zurück, und daran ist der innere Schweinehund Schuld. Nimmt man so ab, dass man gar nicht merkt, dass man irgendeinen Verzicht übt, dann kann man auch durchhalten, bzw gewöhnt sich an, kalorienärmer und gesünder zu essen. Dann ist die Umstellung nicht nur auf ein Ziel gerichtet für eine Übergangszeit, sondern für den Rest des Lebens gedacht.

Vieles im Leben ist Gewohnheit. Nascht man sonst abends beim Fernsehen, dann vermisst man das und ist unzufrieden. Hat man auch noch Süßigkeiten im Schrank, erliegt man der Versuchung noch viel schneller. Daher mein Tipp: alle Süßigkeiten, Kekse, ungesunde Lebensmittel pp. verschenken oder wegwerfen. Was nicht da ist, kann einen auch nicht verrückt machen.

Wenn nach der ersten Woche die Gewichtsabnahme zu stagnieren beginnt, das Gewicht vielleicht sogar nach oben gegangen ist, geben die meisten schon auf. Warum? Sie haben es von Anfang an nicht ernsthaft und genug gewollt. Deshalb hat ihr innerer Schweinehund auch so viel Mitspracherecht.

Man stelle sich vor, man baut sich ein Haus. Morgen soll die Decke geschüttet werden, aber nun muss der Termin verschoben werden, weil für die nächsten Nächte Frost angesagt ist. Das ist natürlich ein guter Grund, das ganze Bauvorhaben sofort abzubrechen, das Haus wird ja niemals termingerecht fertig, also kann man es gleich lassen ;-)

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/abnehmen-gerne---aber-wie-bringt-man-seinen-koerper-dazu

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Wenn du Anfang des Jahres viel Sport gemacht hast, wirst du nicht nur Fett verloren, sondern auch Muskelmasse aufgebaut haben. Mag sein, dass die 4 Kilo, die du als zu viel erachtest, einfach die zugewonnen Muskeln sind. Muskelmasse ist übrigens schwerer als Fett. Alles was nicht schwabbelt ist auch nicht zu viel, sondern gehört da hin. Deshalb würde ich nicht nach Kilogramm gehen, sondern den Grifftest machen.

Ein BMI 20,5 ist im Winter übrigens ideal. So kommt man nicht gleich ins Klappern, bloß weil mal ein frischer Wind weht ;-)

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http://de.wikipedia.org/wiki/Probiotisch

Als probiotisch bezeichnete Lebensmittel enthalten meist Mikroorganismen (z. B. Milchsäurebakterien der Art Lactobacillus casei), die, sofern sie die Magenpassage überhaupt zu einem nennenswerten Anteil teilungsfähig überwinden können, im Dünndarm, teilweise auch im Dickdarm, durch quantitative Verdrängung und Produktion von antibakteriellen Stoffen (Bacteriocine) einer Fehlbesiedlung mit Darmkeimen entgegenwirken sollen. Tatsächlich verdrängen sie vorwiegend Teile der erwünschten Darmflora, wodurch das dort herrschende Gleichgewicht empfindlich gestört werden kann. Die probiotischen Bakterien nehmen jedoch nur vorübergehend am komplexen Stoffwechsel der Darmflora teil und verschwinden nahezu vollständig innerhalb weniger Wochen nach Beendigung der Zufuhr. Häufig findet auch zu keinem Zeitpunkt je eine nennenswerte Besiedelung des Darmes mit den zugeführten Bakterien statt, zumeist schlicht weil ihre Konzentration im Lebensmittel zu gering ist.

Nachdem ursprünglich nur entsprechender Joghurt angeboten wurde, erscheinen seit einiger Zeit zunehmend weitere Lebensmittel, etwa Quark, Käse oder Wurst, die probiotische Bakterien enthalten sollen, auf dem Markt. Sofern sich in den angebotenen Produkten allerdings überhaupt die ausgewiesenen probiotischen Bakterien finden lassen, ist ihre Konzentration meist sehr niedrig und liegt oftmals sogar weit unterhalb der Herstellerangaben, was eine wie auch immer geartete Wirkung auf den menschlichen Organismus generell unwahrscheinlich macht.

Für unseren Körper spielt es übrigens auch keine Rolle, ob sich solche Bakterien dann links oder rechts herum drehen. Dann können sie dann halten wie sie wollen, im Bauch ist es ja duster. Der Verdauung ist der Preis auch egal, unser Bauch kann bekanntlich nicht rechnen.

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Juckreiz kann ganz einfach ein Mangel an Vitamin B1, B2, B5 und/oder D sowie Mineralien sein. B-Vitamine, Kalium, Calcium und Magnesium spielen im Serotonin-Stoffwechsel eine große Rolle. Auf diese Mängel reagieren einige Fühler in der Haut gereizt. (Jucken ist ein sinnlos gereizter Nerv). Dann kann man von außen machen und tun, da ist alles sinnlos, wenn Innern so ein Mangel da ist. Der geht auch von Cortison-Salbe nicht weg

Citalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Die Wirkung betrifft hauptsächlich die Serotonin-Konzentration im synaptischen Spalt, also oder winzigen Lücke zwischen Nervenzellen einer Nervenbahn. Fehlt da Magnesium, sind die Nerven leichter reizbar.

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Falls du meinst, du würdest zu viel Säure essen, weil du häufig Sodbrennen hast, dann sitzt du einem Irrtum auf. Jede Zuckerart, Weißmehle (Brot, Nudeln, Reis) sorgen für einen übersäuerten Magen. Dann ist aber nicht das Säure-Base-Gleichgewicht gestört. Selbst eine Zitrone übersäuert den Magen nicht, anders dagegen ein Brötchen.

So wie du das bisher hältst, kann ich dir nur Raten, deinem Inneren Schweinehund mal einen gehörigen Tritt zu verpassen, endlich vernünftig zu werden und Sinnvoller zu essen.

Vielleicht solltest du mal Kochen lernen, denn McDonalds, Imbisbude und Pizzaservice sind das teuerste Verhungern der Welt mit schweren Nebenwirkungen. Vorprogrammiert sind da Vitaminmangel, Mineralstoffmangel, Hautunreinheiten, Neurodermitis, Histaminreaktionen, Verdauungsstörungen, Fettleber, Addipositas, da ist Haarausfall noch das geringste Übel.

Statt zu McDoof geh doch mal in die Gemüseabteilung. Etwa die Hälfte dessen was da herumliegt kann man fast so essen, wie es angeboten wird. Das ist gesundes Fastfood, enthält keinen raffinierten Zucker, kein Mehl...

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Es gibt etliche Gütesiegel, auf die man achten kann. Je weiter entfernt hergestellt, desto belasteter mit "wer weiß was", kann man als Faustregel nehmen. Bei einem Kinderspielzeug sich selbst fragen, ob man "das da" wohl eine halbe Stunde in den Mund nehmen würde, ohne sich zu ekeln.

Kunststoff ist generell nicht zu empfehlen für kleine Kinder, weil sie fast alles noch in den Mund nehmen. Aber auch für größere sollte man da zurückhaltend sein. Praktisch jeder Kunststoff enthält Weichmacher, sonst wäre er so spröde wie Glas.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weichmacher#Gesundheitliche_Auswirkungen_und_Folgen

Bestimmte Weichmacher auf Basis von Phthalaten können Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen, da sie in ihrer Wirkung bestimmten Hormonen ähnlich sind.[5] Sie beeinflussen die Testosteron-gesteuerten Entwicklungsstufen.[6] Außerdem stehen sie in Verdacht, Diabetes zu verursachen.[7] Auch das als nötiges Antioxidans zugesetzte — also damit vergesellschaftete — Bisphenol A steht im Verdacht gesundheitliche Auswirkungen zu zeigen.

Phthalatweichmacher wurden zwar von der Europäischen Union für Kinderspielzeug verboten, wurden aber dennoch in vielen Buntstiften nachgewiesen. Dies ist auf Dauer für Kinder gefährlich, da sie durch das Kauen auf den lackierten Flächen gesundheitlich geschädigt werden können.[8]

In deutschen Kindergärten wurden im Mittel dreimal so hohe Belastungen mit verschiedenen Weichmachern wie in einem durchschnittlichen deutschen Haushalt festgestellt. Das ist bedenklich, denn Weichmacher stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt zu beeinflussen. Besonders für Kinder und Föten im Mutterleib ist das gefährlich: Unfruchtbarkeit, Leberschäden oder Verhaltensstörungen könnten ausgelöst oder gefördert werden.[9]

Je weniger Plastik im Kinderzimmer, desto gesunder das Kind. Auch Lacke und Anstriche auf Holz- und Metallspielzeug können Weichmacher enthalten. Damit soll u.a. deren Schlagfestigkeit erhöht werden.

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Es ist auch gar nicht so viel Folsäure in frischem Gemüse drin, sondern insbesondere in Hefen mit bis zu 2500 µg je 100 g, Weizenkeime und -kleie mit bis zu 400 µg je 100 g, sowie Kalbs- und Geflügelleber mit jeweils rund 100 µg je 100 g. Geringe Mengen sind enthalten in Vollkornprodukten, grünem Blattgemüse, Roter Bete, Broccoli, Karotten, Spargel, Radieschen, Rosenkohl, Rucola, Spinat, Tomaten, Eigelb, Nüssen, Obst, Fisch und Fleisch.

Nur viel Folsäure zu sich zu nehmen allein reicht auch nicht aus. Um zunächst in das Zellinnere zu gelangen, angefangen mit den Darm-Mucosa-Zellen, ist das Folsäuremolekül auf die Anwesenheit des Transportproteins protonengekoppelter Folattransporter angewiesen, der ebenfalls für den Export in die Blutbahn zuständig ist. THF und 5-Derivate des THF benutzen den Folattransporter 1 für den Import, auch und besonders im Darm. Folat, Dihydrofolsäure (DHF) und THF können in die Mitochondrien mittels des mitochondrialen Folattransporters wechseln.

Für die Herstellung des THF werden einige Aminosäuren (Baustine der Proteine) gebraucht, damit wir mit Folsäure etwa anfangen können.

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