Bei welchen Medikamenten muss man die Sonne meiden?

3 Antworten

Es gibt mehrere hundert Medikamente, Naturpodukte und Gräser, die zur Steigerung der Lichtempfindlichkeit beitragen.Von Sonnenbrand bis zum photoallergischen Schock ist da alles drin. Wer solche Medikamente nimmt muß die UV-Strahlung meiden. Ich würde auf keinen Fall mit Lichtschutz rumexperimentieren!Raus aus dem UV ist die einzige sichere Methode.Immer gleich den Arzt fragen, wenn man ein Medikament neu verschrieben bekommt, denn die denken da meistens nicht dran es automatisch zu sagen

Hallo! Ich muss wegen Reflux und einer chronischen Gastritis regelmäßig einen Protonenpumpenhemmer (Pantoprazol) nehmen. Und da steht im Beipackzettel als Nebenwirkung "erhöhte Lichtempfindlichkeit" drin. Auch bei Omeprazol (das habe ich vorher genommen) steht das bei den Nebenwirkungen dabei: Überempfindlichkeit der Haut gegen Sonnenlicht (Photosensibilität)

Außerdem weiß ich das auch von einem Antibiotikum, das hauptsächlich bei Hauterkrankungen, z.B. Akne eingesetzt wird (Minocyclin).

Beim googlen habe ich dazu auch noch folgendes gefunden:

Manche Medikamente vertragen sich nicht mit Sonnenbädern. Denn sie steigern die Lichtempfindlichkeit der Haut. Mögliche Folgen sind sonnenbrandartige Rötungen, Blasen oder Pigmentstörungen, warnt die Bundesapothekerkammer in Berlin.

Betroffene sollten die Sonne vor allem zwischen 11.00 und 15.00 Uhr meiden und einen Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Eventuell kann es auch sinnvoll sein, nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker die Medikamente erst abends einzunehmen.

Am häufigsten kommt es der Kammer zufolge bei Patienten zu Hautreaktionen, die verschreibungspflichtige Mittel mit dem wasserausschwemmenden Arzneistoff Hydrochlorothiazid einnehmen. Auch einige Antibiotika, Johanniskrautpräparate und Schmerzmittel sowie Arzneien gegen Epilepsie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Malaria können einen entsprechenden Effekt haben.

Wenn man solche Medikamente nehmen muss, sollte man immer ganz besonders auf ausreichenden und guten Sonnenschutz achten.

Viele Grüße

Sonne und Medikamente – diese Kombination kann unter die Haut gehen. Etliche Medikamente sind in der Lage, die Lichtempfindlichkeit der Haut krankhaft zu steigern. Die Hautreaktionen ähneln mitunter einem Sonnenbrand und dessen Folgen. Entsprechende Vorbeugung ist wichtig.

(...)
Besonders Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline, die etwa gegen Infektionen des Urogenitaltraktes oder Borreliose verschrieben wurden, sind für diese Reaktion bekannt. Lang anhaltende Hyperpigmentierungen (vermehrte Pigmentierung bzw. Färbung des Hautgewebes) entstehen auch nach systemischer Gabe von Tetracyclinen, die über längere Zeit wegen Akne, Rosazea, blasenbildenden Autoimmunkrankheiten, Lepra oder zur Malariaprophylaxe eingenommen werden. Auch Diuretika (Entwässerungsmedikamente), Antiepileptika, rheumatische, bzw. starke Schmerzmittel, Zytostatika (Krebstherapie) oder Antidepressiva können solche phototoxische Reaktionen hervorrufen.

Natur auch nicht harmlos

Ebenfalls, die zur Stimmungsaufhellung eingenommenen Johanniskraut-Präparate und bestimmte chemische Substanzen in der Kosmetika, gehören zu den photosensibilisierenden Substanzen.

http://www.forumgesundheit.at/portal27/portal/forumgesundheitportal/channel_content/cmsWindow?p_pubid=646461&action=2&p_menuid=63348&p_tabid=4

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Durch die Hormone kann es bei ausgiebigen Sonnenbädern zu Pigmentstörungen kommen, also es kann sein, dass man dann so bräunliche Flecken bekommt, ähnlich wie Altersflecken oder dass die Haut generell lichtempfindlicher wird und man schneller einen Sonnenbrand bekommt.

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Als ich meinen Arzt darauf angesprochen habe, der auch homöopatische Behandlungen anwendet und dem Thema offen gegenübersteht, meinte dieser nur, dass das auf keine Fall stimmt. Bei einem zweiten Arzt bekam ich die gleiche Antwort, na und jetzt würde ich gern eure Meinung hören :-)

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