Wie bedenklich ist es seit 2 Jahren und täglich eine Flasche Sekt bei Problemen zu trinken?

4 Antworten



Ich erzähl dir mal eine Geschichte, die sich auch so ereignet hat, nicht um dir Angst zu machen!

Ein sehr guter Freund von mir verstarb mit 42 Jahren, weil er den Absprung nicht geschafft hat. Es war nicht nur ein sehr guter Freund sondern mein bester Freund. Die Geschichte fing eigentlich recht harmlos an, in jungen Jahren trinkt man halt einmal einen über den Durst hinaus, aber was halt auffiel war, dass er immer die Festsau war, aber trotzdem immer gutmütig.

Es ging dann weiter, dass er zu jung heiratete und dieser Situation überhaupt nicht gewachsen war. Ist ja bei dir sicher nicht der Fall!?

Er führte sein Leben so weiter wie bisher, ging immer mit den Kumpels aus und betrank sich eigentlich, obwohl kein Grund da war. Plötzlich merkte er selber, auch auf gutes zureden von uns allen, dass er damit aufhören soll. Gesagt, getan, was er allerdings nicht wusste war, dass er daraufhin ein Entzugsdelirium bekam. Seine Frau rief bei mir an und fragte mich, was sie tun soll. Er hatte solche Halluzinationen, dass er im Wohnzimmer Forellen fing und sein Schlafzimmer war ein Maschinenraum.

Ich empfahl der Frau, meines leider verstorbenen Freundes, dass sie den Notruf anrufen solle.

Ich ging daraufhin postwendend, Entfernung 2 KM, zu meinem Freund und er erkannte mich nicht mehr. Ich blieb dann trotzdem bei seiner Frau, weil er mittlerweile sehr aggressive Wahrnehmungen hatte bis der Notarzt kam.

Danach kam er ins Krankenhaus in eine Isolierstation, weil er gelb war von oben bis unten.Ich war dabei!!!!!! Er wurde dann erst einmal bei vollem Bewusstsein auf Entzug gebracht, was ich persönlich nicht so gut fand. Und danach als er alles durchgestanden hatte war er genau 2 Monate trocken um dann wieder abzustürzen. Ich hielt den Kontakt zu ihm trotzdem aufrecht, weil es ganz einfach mein Freund war und ich mit ihm auch schon sehr gute Zeiten erleben durfte.

Jetzt komm ich aber zum Schluss, zu guter Letztendlich lies sich seine Frau von ihm scheiden und er wurde mit fast 4,6 Promille in einer Garage tot aufgefunden.

PS. Das ist nicht erfunden sondern eine wahre Geschichte. Übrigens der Übergang zum Alkoholiker ist schleichend bzw. fliesend.



ich danke dir von vollsten herzen 

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@Sekt2016

Gerne geschehen, aber ich wollte dir nur aufzeigen,dass es ungesund ist ob du nur am Wochenende, wie es bei meinem Freund auch anfing, oder ob du jeden Tag eine Flasche trinkst und dann angetrunken bist und dann nach einiger Zeit nicht mehr aufhören kannst, weil dein Körper dann den Alkohol braucht.

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Hallo..,

wenn Jemand selbst betroffen ist wird er Dir sagen ein Flasche Sekt ist doch kein Alkohol. Nun so hat Prosecco ein Alkoholgehalt von 10 Vol % (Champagner 12 Vol %).

In der Realität wird es kaum Niemand schaffen bei Sekt zubleiben. Das heisst über kurz oder lang trinkt man härtere Sachen.

Nun können hier Betroffene und Nichtbetroffene mit der besten Absicht schreiben es ist besser für Dich und Dein Kind das Du mit trinken aufhörst. Denn das Kind nimmt eine Mutter nicht unbedingt für voll. Erreichen wird man allerdings mit einem Hinweis oder 50 Sätzen nichts! (Protest ...)

Noch schlimmer es gibt inzwischen nicht wenige Alkoholiker deren Eltern auch getrunken haben. Es "vererbt"  sich also ein Stück. Der Alkohol zerstört Familien!

Die einzige Möglichkeit ist diese -> https://www.anonyme-alkoholiker.de/

Nun schreibst Du von Deiner Tochter. Ich rate einmal -> Du bist nach einer Scheidung alleinerziehend.

Die Tochter bekommt vom Vater jeden Wunsch erfüllt!

Wenn man so ein Problem hat sollte man sich einmal an solch eine Stelle wenden.

Hier auf der Homepage gibt es auch ein Elterntelefon bzw. die Möglichkeit sich registrieren zu lassen und sich schriftlich da zu melden.

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

Die Telefonnummer ist 0800 111 0 550 die Sprechzeiten sind Montag  bis Freitag 9-11h  sowie Dienstags und Donnerstag 17-19 h

Übrigens von wegen Betroffene ich habe eine Betroffene sehr nah gekannt! Sie hat sich genau so ausgedrückt. Er / sie sollte schon ein Betroffener / Betroffene sein der ihr da raus hilft. Nun den hat sie auch gefunden. Nun trinken und rauchen sie zusammen.....

Ja und die Tochter muss  Nachschub holen!

Gruss Stephan

PS. Noch eine Frage an die Allgemeinheit warum bekommt man eigentlich fast immer wenn man Jemand hilft eine Flasche Wein odgl. in die Hand gedrückt?

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@StephanZehnt

nein,das wuerde ich nie machen......aber ich danke dir von ganzen herzen...ich werde aufhören am 16 ...gleichzeitig wie mit den rauchen wo ich vor 3 wochen  wieder begonnen habe

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@Sekt2016

Warum erst am 16.? Warum nicht ab heute? Und warum gleich alles beides, aber erst ab 16. ...? Ich fürchte, Du belügst Dich selbst.

Wenn es Dir wirklich ernst ist, dann geh zu den Treffen der Anonymen Alkoholiker (AA). Dort wirst Du als erstes lernen, dass es nicht heißt "ab morgen/übermorgen/sonstwann trinke ich nicht mehr" sondern: "Heute bleibe ich trocken".

Der "Neuling" lernt, den Alkohol nur für den heutigen Tag stehen zu lassen. Anstatt dem Alkohol für alle Zeiten abzuschwören oder sich Sorgen zu machen, ob er morgen trocken bleiben kann, konzentriert sich der Alkoholiker darauf, jetzt und heute nicht zu trinken.

https://www.anonyme-alkoholiker.de/content/03info/03index.php

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@evistie

Evestie hat völlig Recht, wenn man etwas lassen will, dann ab sofort. Ich habe von einem Tag zum anderen mit dem Rauchen aufgehört und alle Zigaretten vernichtet, keine mehr gekauft und jedem, der mir eine anbot gesagt, ich rauche nicht mehr. Wenn ich nichts mehr da habe, kann ich auch nichts zu mir nehmen. So habe ich es auch mit den Süßigkeiten gemacht, als ich noch Zeiten hatte, wo ich nichts liegen sehen konnte. Anfangs bin ich noch manchmal in der Wohnung herumgetigert und habe alle Ecken durchsucht, aber wo nicht ist, kann man auch nichts finden. Nach einer Zeit gibt sich das. Heute habe ich mit Süßigkeiten einen ganz normalen Umgang.

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Das ist sehr bedenklich und kann in einer Sucht enden. Frauen sollten nicht mehr als 2 Gläser Alkohohl am Tag trinken, was mir schon sehr viel vorkommt, wenn es wirklich täglich geschieht.

Du solltest dringend damit aufhören, denn du hast ja selbst schon festgestellt, dass deine Probleme damit nicht gelöst sind und auch nicht gelöst werden, egal ob du dich leichter fühlst oder nicht, eines Tages kommt das Erwachen, denn du gaukelst dir nur etwas vor.

Ich hatte auch schon viel Stress mit meinen Kindern. Erst mit dem Großen, als er in die Pubertät kam und später als er nach seiner Scheidung plötzlich untertauchte und ich fast verrückt vor Kummer war.

Dann mit meiner Tochter, die auch nach einer Trennung völlig am Boden war und sich nur noch von Feinden umgeben sah.

Das sind keine Probleme, die sich von heute auf morgen lösen lassen, aber sie sind lösbar.

Vor allem muss man den Kindern das Gefühl geben, dass man sie liebt, egal was geschieht und dass man immer für sie da ist, wenn sie Hilfe brauchen, egal ob sie sie annehmen oder nicht. Dann pegelt sich mit der Zeit alles wieder ein.

Kinder sind nun mal nicht unser Ebenbild, sondern eigenständige Wesen und sie müssen ihren eigenen Weg finden.

Sie müssen aber wissen, wo ihr zu Hause ist, dass sie geliebt werden, nicht für das was sie tun, sondern weil sie unsere Kinder sind.

Man muss sie akzeptieren wie sie sind, auch wenn es manchmal sehr schwer fällt.

Sie müssen aber wissen, wo ihr zu Hause ist, dass sie geliebt werden, nicht für das was sie tun, sondern weil sie unsere Kinder sind.

Genau diesen Satz möchte ich unterstreichen - bei deiner insgesamt sehr guten Antwort auf die Frage - DH!

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Angst das Partner mich betrogen hat. Hat er Tripper?

Hallo Leute,

ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen. Also, ich bin schon 6 Jahre mit meinem Freund zusammen. In unserer Beziehung lief bzw. läuft eigentlich bis jetzt alles gut. So, gestern Abend als wir uns näher gekommen sind, ist mir aufgefallen das eine gelbliche Flüssigkeit (Eiter?) aus der Harnröhre von seinem Penis kam. Ich bin extrem erschrocken und sofort kam mir der Gedanke Tripper in den Kopf, da ich medizinisch tätig bin, kenne ich die Symptome dieser Krankheit. Ich habe natürlich meinen Freund sofort zur Rede gestellt und habe ihm narürlich vorgeworfen das er mich betrogen hat. Er hat mir immer und immer wieder zugesichert, dass er keinerlei sexuellen Kontakt mit jemand anderen hatte und er ehrlich zu mir sei, er hat es mir sogar innig geschworen. Immer und immer wieder. Er sagte auch, dass er das schon mal hatte, vor meiner Zeit und das es damals nach 2 Wochen wieder weg war. Um meinen Freund kurz zu beschreiben: er ist ein herzensguter Mensch, ist (war) immer ehrlich, man kann alles von ihm haben, wurde in der Beziehung vor mir selbst betrogen. Untreue ist für ihm ein sofortiger Beziehungsschluss... deshalb kann ich es mir ja auch so gut wie nicht vorstellen das er mich betrogen haben soll....Hmm... Wir hatten während unserer Beziehung auch einige mal Analverkehr. Und seit dem letzten Mal, vor ca. 4 Wochen, habe ich immer noch leichte Probleme mit Schleimauflagerungen auf dem Stuhl. Wäre unteranderem ein Symptom für Analtripper. Wurde mittlerweile mit einer Koloskopie abgeklärt, alles ok. Auf die Ergebnisse von den Biopsien warte ich noch. Manno, jetzt mach ich mir natürlich extreme Gedanken das er mir nicht treu war und das er mich womöglich angesteckt hat. Was soll ich denn jetzt machen??

Kann mir jemanden einen Rat geben? Vielen Dank schon mal, S.

P.S. Ich war zu jederzeit 100% treu!

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