Hallo Ripperlord,

das kann einen Zusammenhang haben. Bei starken Schmerzen steigt meist auch der Blutdruck an.

Bei Migränepatienten, die unter einem stark schwankendem Blutdruck leiden oder generell einen zu hohen Blutdruck haben, hilft oft ein Betablocker als Migräneprophylaxe (Vorbeugung).

http://schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/vorbeugung/

Bist du dir sicher, dass dein Blutdruck erst während der Migräneattacke ansteigt? Wenn er kurz vorher schon stark angestiegen ist, kann dieser (plötzliche) Anstieg auch der Auslöser des Migräneanfalles gewesen sein. Für Migränepatienten können (allgemein) starke Veränderungen (auch des Blutdrucks) Trigger (Auslöser) für eine Attacke sein.

LG Emelina

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Hallo marned,

der Hausarzt kann einen zwölfstelligen Code, einen so genannten Dringlichkeitsvermerk, auf die Überweisung schreiben. Wenn deine Hausärztin "nichts davon weiß", dann kann sie sich bei der Krankenkasse informieren.

Wer einen Facharzt braucht, muss teilweise Monate auf einen Termin warten. Um den Prozess zu beschleunigen, hat das Bundesministerium per Gesetz festgelegt: In dringenden Fällen sollen Patienten innerhalb von vier Wochen einen Termin bekommen. Dafür wurden Anfang 2016 sogenannte Terminservicestellen eingerichtet. Jedes Bundesland hat eine eigene Hotline, die Facharzttermine vermittelt (hier finden Sie die Telefonnummer für Ihr Bundesland).
Gesetzlich versicherte Patienten können sich an die Hotline wenden. Unter einer Voraussetzung: Die Überweisung ihres Hausarztes muss einen zwölfstelligen Code enthalten, einen sogenannten Dringlichkeitsvermerk.
Diesen fragt der Hotline-Mitarbeiter beim Anruf ab. Daraufhin muss er Ihnen einen Termin innerhalb der folgenden vier Wochen anbieten. Patienten können keinen Wunscharzt angeben, bekommen aber einen qualifizierten Arzt in der Nähe ihres Wohnortes vermittelt.
Die wenigsten Patienten wissen davon und auch Ärzte denken viel zu selten daran, einen Dringlichkeitsvermerk auf der Überweisung zu notieren. Wenn Sie also zeitnah einen Termin bei einem Facharzt brauchen, weisen Sie Ihren Hausarzt beim nächsten Besuch auf den Code hin.

LG Emelina

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Hallo Psychnurse,

Spannungskopfschmerzen sind normalerweise nicht einseitig. Ein Schmerz, der von einem Auge (Augenbraue) oder von einer Schläfe ausgeht, deutet eher auf Migräne hin.

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Migräne und Spannungskopfschmerzen:

  • Bei Migräne sind die Kopfschmerzen meistens einseitig.
  • Spannungskopfschmerzen betreffen beide Kopfseiten.
  • Bei Migräne verschlimmert sich der Kopfschmerz auch schon bei kleinsten Bewegungen / körperlicher Anstrengung. Man hat während einer Attacke ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis.
  • Bei Spannungskopfschmerzen hilft Bewegung an der frischen Luft gegen den Kopfschmerz.
  • Dauer einer Migräneattacke: wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Dauer von Spannungskopfschmerzen: zwischen 30 Minuten und 7 Tagen.
  • Bei Migräne können Übelkeit und Erbrechen auftreten und auch Lärm- / Lichtempfindlichkeit.
  • Bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp tritt Übelkeit und Erbrechen normalerweise nicht auf und auch keine Geräusch- / Lichtempfindlichkeit.
  • Eine Migräneattacke schränkt die normale Aktivität und die Konzentrationsfähigkeit meist extrem ein.
  • Bei Spannungskopfschmerzen muss das nicht unbedingt der Fall sein.
  • Eine Migräneattacke ist meistens begleitet von Appetitlosigkeit und manchmal sogar Abscheu vor Lebensmitteln.
  • Spannungskopfschmerzen haben normalerweise keinen Einfluss auf das Essverhalten.
  • Bei Migräne wirken „normale“ Schmerzmittel meistens nicht, sondern oft nur spezielle Migränemittel (Triptane).
  • Bei Spannungskopfschmerzen helfen die üblichen Schmerzmittel, wie z. B. Ibuprofen normalerweise gut.

Wenn du öfter Kopfschmerzen dieser Art hast, solltest du dich vom Facharzt behandeln lassen. Das ist ein Neurologe. Spannungskopfschmerzen und Migräne werden unterschiedlich behandelt. Deshalb ist es wichtig herauszufinden, worum es sich bei dir handelt.

LG Emelina

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Hallo Merle91,

es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel) höchstens an 10 Tagen im Monat einnehmen, da sonst ein medikamenten-induzierter Kopfschmerz hinzukommt (Medikamentenkopfschmerz).

Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind manchmal Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migränepatienten andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können dabei vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser von Migräneattacken sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina

 

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Hallo Einhornfee1999,

in der Packungsbeilage von Propra steht:

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Man soll also keine Tablette "nachnehmen", sondern einfach mit der gewohnten Tagesdosis weiter machen.

Auf Grund deiner Medikamentenpause kann nichts schlimmes passieren, außer dass du evtl. eine Migräneattacke bekommen könntest.

LG Emelina

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Hallo kokos3000,

man kann der Migräne vorbeugen indem man möglichst alle potenziellen Migräneauslöser vermeidet.

Leider kann man nicht alle Auslöser verhindern. Bei der Zyklus bedingten Migräne ist das plötzliche Absinken des Hormons Östrogen der Auslöser für eine Migräneattacke.

Bei der normalen Menstruation lässt sich das leider nicht verhindern. Wenn du aber die Pille nimmst, kannst du die Pille ohne Pause durchnehmen, um deinen Hormonspiegel konstant zu halten und somit einen Migräneanfall verhindern.

Es gibt außerdem spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber erst nach dem Abklingen der Aura einnehmen, da sie nicht gegen die Aura helfen und die Aura manchmal sogar verschlimmern könnten.

Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Je mehr andere, mögliche Migräneauslöser man dauerhaft vermeidet, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch der Hormonabfall nicht zu einer Migräneattacke führt. Eine Sicherheit gibt es hier aber nicht.

Bestimmte Nahrungsmittel sind manchmal Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migränepatienten andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können dabei vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

LG Emelina

 

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Hallo Elena,

deine Beschreibung hört sich nach Migräne an.

Die typischen Anzeichen von Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.


Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel) höchstens an 10 Tagen im Monat einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommt.

Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt. Er kann herausfinden, ob es sich bei dir wirklich um Migräne handelt.

Hier ein Video, in dem die Migräne gut und verständlich erklärt wird:

https://youtube.com/watch?v=eWXd9shL3JE



Falls ein Neurologe bei dir eine Migräne diagnostiziert, kannst du in einem anderen Beitrag von mir nachlesen, was man dagegen machen kann (bzw. wie man den Migräneattacken vorbeugen kann).

https://www.gesundheitsfrage.net/frage/migraenehausmittel?foundIn=list-answers-by-user#answer-742416

LG Emelina


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Hallo Carlos285,

deiner Beschreibung nach, könnte es sich bei dir um Clusterkopfschmerz handeln. Ein Neurologe ist dafür der Facharzt.

Lasse dich von deinem Hausarzt untersuchen und zum zuständigen Facharzt überweisen.

Typische Anzeichen für Clusterkopfschmerz:

  • Anfallsartiger, einseitiger Kopfschmerz (fast immer auf der gleichen Seite) an Schläfe oder Auge.
  • Dauer: zwischen 15 und 180 Minuten – alle 2 Tage oder bis zu 8 mal täglich.
  • Tritt gehäuft für einige Wochen / Monate vor allem im Herbst und im Frühjahr auf – oft immer zur gleichen Uhrzeit oder aus dem Schlaf heraus.
  • Begleitsymptome können sein: Rötung des Auges, tränendes Auge, ein hängendes Augenlid, laufende oder verstopfte Nase, Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes oder Bewegungsunruhe (im Liegen wird es schlimmer)
  • Bei Manchen auch Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken meistens nicht.

Von den Begleitsymptomen trifft manchmal auch nur eines von den genannten zu.

LG Emelina

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Hallo Schmidi,

verschieden große Pupillen sind kein typisches Symptom für Migräne!

Dieses Symptom kann z. B. beim Clusterkopfschmerz vorkommen. Es kann aber auch (andere) Ursachen haben, die dringend behandelt werden müssen. Deshalb lasse dich baldmöglichst vom Arzt untersuchen.

http://www.apotheken-umschau.de/Kopfschmerzen

LG Emelina

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Hallo elli57b,

der Neurologe ist der Facharzt für Migräne. Er lässt ein EEG nur deshalb machen, um andere Ursachen für die Kopfschmerzen auszuschließen. Migräne kann man auf einem EEG nicht sehen. Migräne kann nur durch eine fachärztliche Befragung des Patienten diagnostiziert werden (weil der Neurologe die typischen Migränesymptome kennt).

Bei einem kleinen Teil der Migränepatienten hilft Ibuprofen gegen die Kopfschmerzen. Bei dem weitaus größeren Teil der Migränepatienten sind „normale“ Schmerzmittel, wie Ibuprofen, nicht wirksam, sondern nur Triptane, z. B. Sumatriptan. Da Triptane sehr viel teuerer sind, als Ibuprofen, wird es ein Neurologe normalerweise erst einmal mit dem günstigeren Medikament probieren, um sein Budget nicht zu belasten.

Wenn das „Migränemittel“, das dir dein Neurologe verschrieben hat, nicht geholfen hat, dann war es wahrscheinlich kein Triptanpräparat.

Mein Rat: Dein Neurologe muss wissen, dass dir das (von ihm verschriebene) Medikament nicht geholfen hat. Deshalb solltest du noch einmal einen Termin bei ihm machen, damit er dir ein wirksameres Migränemittel (Triptan?) verschreiben kann.

Die Veranlagung zu Migräne ist leider genetisch bedingt – also geerbt. Man kann aber einiges dafür tun, um die Häufigkeit der Migräneattacken zu reduzieren.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser (Trigger) vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen (z. B. nach Jakobsen) und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Je mehr potentielle Migräneauslöser du vermeidest, desto weniger kann ein einzelner Migränetrigger (wie z. B. Wetterlage) bei dir wirksam sein. Das heißt, dass ein Wetterwechsel bei dir nicht mehr so leicht zu einer Migräneattacke führen kann und sich die Häufigkeit deiner Migräneanfälle damit verringern könnte.

LG Emelina


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Hallo Philipp,

das nennt man Migräne mit Aura. Ca. 20% aller Migränepatienten haben Migräneauren.

Migräneaura:

  • Sehstörungen (z. B. Flimmern oder Ausfälle im Sichtfeld), Sprachstörungen (Wortfindungsstörungen), einseitige Taubheitsgefühle (Kribbeln bis hin zu Lähmungen) oder Schwindel.
  • Eine Migräneaura findet üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz statt.
  • Dauer: zwischen 10 bis 60 Minuten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aura_(Migr%C3%A4ne)

Nur ein kleiner Teil der Menschen mit Migräne haben eine Aura – manche davon haben auch nur die Aura ohne den nachfolgenden Kopfschmerz.

Solche Migräneattacken haben keine nachteiligen Folgen. Sie klingen normalerweise innerhalb von einer Stunde wieder komplett ab. Eine (seltene) Form ist die prolongierte (verlängerte) Aura, mit mehreren Stunden oder Tagen.

Ich habe selbst auch Migräne – mal ohne Aura, mal mit Aura und manchmal auch nur die Aura ohne Kopfschmerz. Gegen die Migräneaura gibt es leider kein Medikament. Mir hilft aber die übliche Migränevorbeugung, um möglichst wenig Attacken zu bekommen. Dazu vermeidet man die typischen Migräneauslöser (Trigger).

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Als Migränepatient bist du sicher beim Facharzt – einem Neurologen – in Behandlung. Falls er dir Triptane (z. B. Sumatriptan) gegen die Migränekopfschmerzen verschrieben hat, bedenke bitte, dass man Triptane nicht während der Auraphase einnehmen darf. Sie können die Aura verschlimmern.

LG Emelina

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Hallo HilalLa,

Kopfschmerzen zu haben ist nicht normal. Menschen mit Kopfschmerzen müssen (in Zusammenarbeit mit Ärzten) herausfinden, um welche Art von Kopfschmerzen es sich handelt. Bei Spannungskopfschmerzen helfen z. B. ganz andere Medikamente und Therapien, als bei Migräne.

Kopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Nur, wenn man die Ursache kennt, kann man auch das richtige dagegen machen.

Mein Rat: Lasse dich von einem Neurologen untersuchen. Er kann dir sagen, ob es sich um Migräne oder um Spannungskopfschmerzen handelt. Ein Orthopäde kann dir sagen, ob deine Kopfschmerzen von Problemen an der Wirbelsäule kommen. Kopfschmerzen können auch von einer Fehlsichtigkeit kommen, deshalb solltest du dich auch von einem Augenarzt untersuchen lassen.

Neurologe: Er kann dir spezielle Schmerzmittel verschreiben und dir Tipps zur Vorbeugung geben.

Orthopäde: Er kann dir z. B. Physiotherapie verschreiben, um Probleme an der Wirbelsäule zu lösen.

Augenarzt: Vielleicht brauchst du nur eine Brille (oder deine Brille muss neu angepasst werden).

Gegen viele Arten von Kopfschmerzen hilft vorbeugend:

  • Genug zu trinken.
  • Stress zu vermeiden.
  • Regelmäßig (2 - 3 mal in der Woche) leichten Sport zu machen (schwimmen, joggen oder fahrradfahren - ohne Überanstrengung!).
  • Gesunde Ernährung.

LG Emelina


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Hallo Patientnumeruno,

einseitige Kopfschmerzen (stechend oder pochend) sind kein Hinweis auf einen Hirntumor, sondern auf Migräne.

Die typischen Anzeichen für Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Mein Rat: Lasse dich vom Facharzt – einem Neurologen – untersuchen. Er kann erkennen, ob bei dir ein Hirntumor vorliegt oder doch "nur" eine Migräne.

LG Emelina

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Hallo clnajnr,

Kopfschmerzen, die einseitig sind – vor allem über oder hinter einem Auge – bei denen „normale“ Schmerzmittel, wie Paracetamol, nicht ausreichend helfen, sind ein Hinweis auf Migräne.

Die typischen Anzeichen für Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle
genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die
im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig.

Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind:
Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane, z. B. Sumatriptan).

LG Emelina


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Hallo mik42,

Sehstörungen mit anschließenden Kopfschmerzen können auf eine Migräne mit Aura hinweisen. Du solltest dich von deinem Hausarzt zu einem Neurologen überweisen lassen – das ist der Facharzt für Migräne und für neurologisch bedingte Sehstörungen.

Außerdem sollte vorsorglich vom Augenarzt geklärt werden, ob mit deinen Augen alles in Ordnung ist.

Migräneaura:

  • Sehstörungen, Sprachstörungen, einseitige Taubheitsgefühle oder Schwindel.
  • Eine Migräneaura findet üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz statt.
  • Dauer: zwischen 10 bis 60 Minuten.
  • Nur ein kleiner Teil der Migränepatienten haben eine Aura ( manche davon haben auch nur die Aura ohne nachfolgende Kopfschmerzen).


Migränekopfschmerz:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den meisten Migränepatienten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Falls der Neurologe bei dir eine Migräne feststellt, kannst du in einem anderen Beitrag von mir nachlesen, was man dagegen machen kann:

https://www.gesundheitsfrage.net/frage/migraenehausmittel?foundIn=list-answers-by-user#answer-742416

LG Emelina

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Hallo Drachenbursche,

zwar können auch schon Kinder Migräne haben, aber bei den meisten Migränepatienten fangen die ersten Migräneanfälle erst ab der Pubertät an.

Die Veranlagung zur Migräne ist erblich. Oft hat ein Eltern- oder Großelternteil auch schon Migräne.

Typische Anzeichen von Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

LG Emelina

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