Hallo Merle91,

es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel) höchstens an 10 Tagen im Monat einnehmen, da sonst ein medikamenten-induzierter Kopfschmerz hinzukommt (Medikamentenkopfschmerz).

Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind manchmal Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migränepatienten andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können dabei vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser von Migräneattacken sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina

 

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Hallo Einhornfee1999,

in der Packungsbeilage von Propra steht:

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Man soll also keine Tablette "nachnehmen", sondern einfach mit der gewohnten Tagesdosis weiter machen.

Auf Grund deiner Medikamentenpause kann nichts schlimmes passieren, außer dass du evtl. eine Migräneattacke bekommen könntest.

LG Emelina

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Hallo kokos3000,

man kann der Migräne vorbeugen indem man möglichst alle potenziellen Migräneauslöser vermeidet.

Leider kann man nicht alle Auslöser verhindern. Bei der Zyklus bedingten Migräne ist das plötzliche Absinken des Hormons Östrogen der Auslöser für eine Migräneattacke.

Bei der normalen Menstruation lässt sich das leider nicht verhindern. Wenn du aber die Pille nimmst, kannst du die Pille ohne Pause durchnehmen, um deinen Hormonspiegel konstant zu halten und somit einen Migräneanfall verhindern.

Es gibt außerdem spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber erst nach dem Abklingen der Aura einnehmen, da sie nicht gegen die Aura helfen und die Aura manchmal sogar verschlimmern könnten.

Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Je mehr andere, mögliche Migräneauslöser man dauerhaft vermeidet, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch der Hormonabfall nicht zu einer Migräneattacke führt. Eine Sicherheit gibt es hier aber nicht.

Bestimmte Nahrungsmittel sind manchmal Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migränepatienten andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können dabei vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

LG Emelina

 

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Hallo Elena,

deine Beschreibung hört sich nach Migräne an.

Die typischen Anzeichen von Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.


Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel) höchstens an 10 Tagen im Monat einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommt.

Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt. Er kann herausfinden, ob es sich bei dir wirklich um Migräne handelt.

Hier ein Video, in dem die Migräne gut und verständlich erklärt wird:

https://youtube.com/watch?v=eWXd9shL3JE



Falls ein Neurologe bei dir eine Migräne diagnostiziert, kannst du in einem anderen Beitrag von mir nachlesen, was man dagegen machen kann (bzw. wie man den Migräneattacken vorbeugen kann).

https://www.gesundheitsfrage.net/frage/migraenehausmittel?foundIn=list-answers-by-user#answer-742416

LG Emelina


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Hallo Carlos285,

deiner Beschreibung nach, könnte es sich bei dir um Clusterkopfschmerz handeln. Ein Neurologe ist dafür der Facharzt.

Lasse dich von deinem Hausarzt untersuchen und zum zuständigen Facharzt überweisen.

Typische Anzeichen für Clusterkopfschmerz:

  • Anfallsartiger, einseitiger Kopfschmerz (fast immer auf der gleichen Seite) an Schläfe oder Auge.
  • Dauer: zwischen 15 und 180 Minuten – alle 2 Tage oder bis zu 8 mal täglich.
  • Tritt gehäuft für einige Wochen / Monate vor allem im Herbst und im Frühjahr auf – oft immer zur gleichen Uhrzeit oder aus dem Schlaf heraus.
  • Begleitsymptome können sein: Rötung des Auges, tränendes Auge, ein hängendes Augenlid, laufende oder verstopfte Nase, Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes oder Bewegungsunruhe (im Liegen wird es schlimmer)
  • Bei Manchen auch Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken meistens nicht.

Von den Begleitsymptomen trifft manchmal auch nur eines von den genannten zu.

LG Emelina

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Hallo Schmidi,

verschieden große Pupillen sind kein typisches Symptom für Migräne!

Dieses Symptom kann z. B. beim Clusterkopfschmerz vorkommen. Es kann aber auch (andere) Ursachen haben, die dringend behandelt werden müssen. Deshalb lasse dich baldmöglichst vom Arzt untersuchen.

http://www.apotheken-umschau.de/Kopfschmerzen

LG Emelina

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Hallo elli57b,

der Neurologe ist der Facharzt für Migräne. Er lässt ein EEG nur deshalb machen, um andere Ursachen für die Kopfschmerzen auszuschließen. Migräne kann man auf einem EEG nicht sehen. Migräne kann nur durch eine fachärztliche Befragung des Patienten diagnostiziert werden (weil der Neurologe die typischen Migränesymptome kennt).

Bei einem kleinen Teil der Migränepatienten hilft Ibuprofen gegen die Kopfschmerzen. Bei dem weitaus größeren Teil der Migränepatienten sind „normale“ Schmerzmittel, wie Ibuprofen, nicht wirksam, sondern nur Triptane, z. B. Sumatriptan. Da Triptane sehr viel teuerer sind, als Ibuprofen, wird es ein Neurologe normalerweise erst einmal mit dem günstigeren Medikament probieren, um sein Budget nicht zu belasten.

Wenn das „Migränemittel“, das dir dein Neurologe verschrieben hat, nicht geholfen hat, dann war es wahrscheinlich kein Triptanpräparat.

Mein Rat: Dein Neurologe muss wissen, dass dir das (von ihm verschriebene) Medikament nicht geholfen hat. Deshalb solltest du noch einmal einen Termin bei ihm machen, damit er dir ein wirksameres Migränemittel (Triptan?) verschreiben kann.

Die Veranlagung zu Migräne ist leider genetisch bedingt – also geerbt. Man kann aber einiges dafür tun, um die Häufigkeit der Migräneattacken zu reduzieren.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser (Trigger) vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen (z. B. nach Jakobsen) und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Je mehr potentielle Migräneauslöser du vermeidest, desto weniger kann ein einzelner Migränetrigger (wie z. B. Wetterlage) bei dir wirksam sein. Das heißt, dass ein Wetterwechsel bei dir nicht mehr so leicht zu einer Migräneattacke führen kann und sich die Häufigkeit deiner Migräneanfälle damit verringern könnte.

LG Emelina


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Hallo Philipp,

das nennt man Migräne mit Aura. Ca. 20% aller Migränepatienten haben Migräneauren.

Migräneaura:

  • Sehstörungen (z. B. Flimmern oder Ausfälle im Sichtfeld), Sprachstörungen (Wortfindungsstörungen), einseitige Taubheitsgefühle (Kribbeln bis hin zu Lähmungen) oder Schwindel.
  • Eine Migräneaura findet üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz statt.
  • Dauer: zwischen 10 bis 60 Minuten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aura_(Migr%C3%A4ne)

Nur ein kleiner Teil der Menschen mit Migräne haben eine Aura – manche davon haben auch nur die Aura ohne den nachfolgenden Kopfschmerz.

Solche Migräneattacken haben keine nachteiligen Folgen. Sie klingen normalerweise innerhalb von einer Stunde wieder komplett ab. Eine (seltene) Form ist die prolongierte (verlängerte) Aura, mit mehreren Stunden oder Tagen.

Ich habe selbst auch Migräne – mal ohne Aura, mal mit Aura und manchmal auch nur die Aura ohne Kopfschmerz. Gegen die Migräneaura gibt es leider kein Medikament. Mir hilft aber die übliche Migränevorbeugung, um möglichst wenig Attacken zu bekommen. Dazu vermeidet man die typischen Migräneauslöser (Trigger).

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Als Migränepatient bist du sicher beim Facharzt – einem Neurologen – in Behandlung. Falls er dir Triptane (z. B. Sumatriptan) gegen die Migränekopfschmerzen verschrieben hat, bedenke bitte, dass man Triptane nicht während der Auraphase einnehmen darf. Sie können die Aura verschlimmern.

LG Emelina

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Hallo HilalLa,

Kopfschmerzen zu haben ist nicht normal. Menschen mit Kopfschmerzen müssen (in Zusammenarbeit mit Ärzten) herausfinden, um welche Art von Kopfschmerzen es sich handelt. Bei Spannungskopfschmerzen helfen z. B. ganz andere Medikamente und Therapien, als bei Migräne.

Kopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Nur, wenn man die Ursache kennt, kann man auch das richtige dagegen machen.

Mein Rat: Lasse dich von einem Neurologen untersuchen. Er kann dir sagen, ob es sich um Migräne oder um Spannungskopfschmerzen handelt. Ein Orthopäde kann dir sagen, ob deine Kopfschmerzen von Problemen an der Wirbelsäule kommen. Kopfschmerzen können auch von einer Fehlsichtigkeit kommen, deshalb solltest du dich auch von einem Augenarzt untersuchen lassen.

Neurologe: Er kann dir spezielle Schmerzmittel verschreiben und dir Tipps zur Vorbeugung geben.

Orthopäde: Er kann dir z. B. Physiotherapie verschreiben, um Probleme an der Wirbelsäule zu lösen.

Augenarzt: Vielleicht brauchst du nur eine Brille (oder deine Brille muss neu angepasst werden).

Gegen viele Arten von Kopfschmerzen hilft vorbeugend:

  • Genug zu trinken.
  • Stress zu vermeiden.
  • Regelmäßig (2 - 3 mal in der Woche) leichten Sport zu machen (schwimmen, joggen oder fahrradfahren - ohne Überanstrengung!).
  • Gesunde Ernährung.

LG Emelina


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Hallo Patientnumeruno,

einseitige Kopfschmerzen (stechend oder pochend) sind kein Hinweis auf einen Hirntumor, sondern auf Migräne.

Die typischen Anzeichen für Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Mein Rat: Lasse dich vom Facharzt – einem Neurologen – untersuchen. Er kann erkennen, ob bei dir ein Hirntumor vorliegt oder doch "nur" eine Migräne.

LG Emelina

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Hallo clnajnr,

Kopfschmerzen, die einseitig sind – vor allem über oder hinter einem Auge – bei denen „normale“ Schmerzmittel, wie Paracetamol, nicht ausreichend helfen, sind ein Hinweis auf Migräne.

Die typischen Anzeichen für Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle
genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die
im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig.

Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind:
Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane, z. B. Sumatriptan).

LG Emelina


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Hallo mik42,

Sehstörungen mit anschließenden Kopfschmerzen können auf eine Migräne mit Aura hinweisen. Du solltest dich von deinem Hausarzt zu einem Neurologen überweisen lassen – das ist der Facharzt für Migräne und für neurologisch bedingte Sehstörungen.

Außerdem sollte vorsorglich vom Augenarzt geklärt werden, ob mit deinen Augen alles in Ordnung ist.

Migräneaura:

  • Sehstörungen, Sprachstörungen, einseitige Taubheitsgefühle oder Schwindel.
  • Eine Migräneaura findet üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz statt.
  • Dauer: zwischen 10 bis 60 Minuten.
  • Nur ein kleiner Teil der Migränepatienten haben eine Aura ( manche davon haben auch nur die Aura ohne nachfolgende Kopfschmerzen).


Migränekopfschmerz:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den meisten Migränepatienten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Falls der Neurologe bei dir eine Migräne feststellt, kannst du in einem anderen Beitrag von mir nachlesen, was man dagegen machen kann:

https://www.gesundheitsfrage.net/frage/migraenehausmittel?foundIn=list-answers-by-user#answer-742416

LG Emelina

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Hallo Drachenbursche,

zwar können auch schon Kinder Migräne haben, aber bei den meisten Migränepatienten fangen die ersten Migräneanfälle erst ab der Pubertät an.

Die Veranlagung zur Migräne ist erblich. Oft hat ein Eltern- oder Großelternteil auch schon Migräne.

Typische Anzeichen von Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

LG Emelina

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Hallo amike,

Migräneanfälle in der Schwangerschaft sind ungewöhnlich, denn bei den meisten Migränepatientinnen verlaufen die Schwangerschaften migränefrei.

Sollten in der Schwangerschaft trotzdem Migräneattacken durch Mangel auftreten, ist meistens ein Magnesiummangel die Ursache. Auch bei nicht schwangeren Migränepatienten wird Magnesium zur Vorbeugung eingesetzt.

http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/vorbeugung/

Wenn durch die Ernährung nicht ausreichend abgedeckt, kann auch Folsäure oder ein Eisenpräparat in der Schwangerschaft nötig sein (was aber keinen Einfluss auf die Migräne hat).

LG Emelina

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Hallo Migränefragen,

wann man bei einer Migräneattacke nach dem Erbrechen wieder etwas essen kann, ist nicht immer gleich. Da kommt es auf die Dauer des Migräneanfalles, auf die Stärke des Erbrechens und auf den Mageninhalt an.

Ich kann dann etwas essen, wenn die Übelkeit verschwunden ist und ich langsam Hunger bekomme. Ich esse dann Zwieback mit Banane und trinke dazu Fenchel- oder Kümmeltee. Danach muss ich nicht mehr erbrechen – auch, wenn es manchmal noch etwas dauert, bis die Kopfschmerzen ganz zurückgegangen sind.

Bei Migräne sollte man nicht „irgendeine“ Tablette einnehmen, denn die meisten Schmerztabletten wirken bei Migräne sowieso nicht. Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel: Triptane, z. B. Sumatriptan. Ein Neurologe ist der zuständige Facharzt für Migräne. Er kann dir das richtige Triptanpräparat verschreiben. Für Migränepatienten, die unter starkem Erbrechen leiden, gibt es den Wirkstoff Triptan auch als Nasenspray – so bleibt der Wirkstoff trotz Erbrechen im Körper.

Sumatriptan nasal können auch schon Jugendliche ab 12 Jahren benutzen. Es hilft gegen die Migränekopfschmerzen und auch gegen die Begleitsymptome, wie z. B. Übelkeit / Erbrechen.

LG Emelina

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Schmerzen über Schmerzen: kann meiner Mama bitte jemand helfen?

Hallo liebe Leute

Wir hoffen irgendjemand kann uns hier helfen, seien es eigene Erfahrungen, Tipps, epfohlene Ärzte oder diverse Ansprechpartner...es handelt sich hier um eine Jahre lange Odyssee meiner Mutter (52) ich fang gleich mal an : vor ca 10 Jahren fing alles mit einer extremen Migräne ,Taubheit in der linken Gesichtshälfte sowie beidseitig bei Armen und Beinen, begleitet von extremen ziehen und kribbeln. vor ca. 3 Jahren kam dann der Körperliche und Psychische Zusammenbruch,bedingt durch die Schmerzen und dem ständigen abgewimmel und abgeschobe der Ärzte. darauf hin befand sie sich 6 Wochen in Psychischer Behandlung. Sie wurde zum Orthopäden überwiesen der sie mit Spritzen in den Nacken, Rücken und Wirbelsäule behandelte (es brachte nichts). nächste Überweisung zu Neurochirurgen brachte den ersten richtigen Befund : Wirbelgleiten der Lenden, totale Abnutzung der Halswirbel 3-8 und Bandscheiben. Uns wurde das blaue vom Himmel versprochen , mit einer OP könne mann alles wieder richten und die schmerzen wären weg, natürlich klammert man sich an solchen Aussagen also erfolgte die erste OP im Juni 2014 Halswirbel 3 Stück künstliche Prothesen wurden eingesetzt. Zweite OP folgte im November 2014,Lendenwirbel Versteifung un künstliche Bandscheiben.es stellte sich vorerst eine 50%ige Verbesserung ein, jedoch hielt diese nicht lange an. Schmerzen im linken Arm, gefühlte Herzschmerzen, Atemnot ( wird als Stacheldraht um der Brust empfunden) wurden dann ab Februar mit 2015 mit Kortison behandelt, die Ärzte meinten es komme noch von den OP´s. Weiter gings zur Schmerztherapie, dort wurde Arthrose im Brustwirbel festgestellt (und aus das Kortison wurde hier abgesetzt). wir suchten einen weiteren Arzt (raum München) der auf solches spezialisiert sein sollte und wurden auch menschlich sehr enttäuscht. seine überaus Fachliche Diagnose;" es wundert mich dass sie schmerzen haben,nehmen sich weiterhin alles an Medikamente und gehen sie zu Psychologen, auf wiedersehen!".... meine Mutter wurde nicht körperlich untersucht,kein sonderliches Gespräch geführt und letzt endlich weinend sitzen gelassen da er weg musste...ohne Worte... das ist der momentane stand der Dinge, wir sind für jede Hilfe dankbar und würden und auf eine Antwort freuen

Daten zu meiner Mutter und dem Verlauf

Medikamente die sie täglich nimmt:

Oxycodon 10mg 2x

Gabapentin reva 300mg 3x

Ibuprovin 400 mg nach bedarf sie braucht aber tägl. 2

Mammographie ohne Befund

MRT von 2014 bis 2015 8x

Tesa Brustgurt mit Stromimpuls

Wiedereingliederung in Arbeit 3x abgebrochen

wir sagen schonmal danke und würden uns auf eine antwort freuen

liebe grüße Mama und ich

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Hallo Selina,

ich empfehle deiner Mama einen Aufenthalt in einer Schmerzklinik. Dort können sich die Ärzte und Therapeuten viel mehr Zeit für den einzelnen Patienten nehmen. Außerdem arbeiten dort alle relevanten Fachärzte zusammen. Gemeinsam erarbeiten sie eine individuelle Therapie für den Patienten.

Da deine Mama anscheinend im Raum München lebt, wäre das z. B. der Akutschmerzdienst der Uniklinik München: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-fuer-Anaesthesiologie/de/patientenversorgung/schmerztherapie/index.html

Ich selbst war dort 4 Wochen lang in der Schmerzambulanz. Über die stationäre Schmerztherapie kann ich deshalb nichts sagen, aber die Ärzte und Therapeuten, die ich dort kennen gelernt habe, waren alle sehr freundlich und haben uns Schmerzpatienten sehr ernst genommen. Ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt.

Da bei deiner Mama nicht nur die Rückenschmerzen ein Problem sind, sondern auch die Migräne, würde ich aber eher die Schmerzklinik Kiel empfehlen. Dort ist man auf beides spezialisiert. Eine Bekannte von mir war dort für ein paar Wochen. Sie war sehr zufrieden. http://www.schmerzklinik.de/

Ich wünsche deiner Mama alles Gute.

LG Emelina

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