18kg während Depression zugenommen

2 Antworten

hey ;) ich muss sagen das ich mich in dem was du hier geschrieben hast zum teil selbst wieder finde. nur mit dem unterschied, dass ich für mich weiß, dass ich bei einer größe von 1.60 mit 40 kg magersüchtig war. und auch jetzt, wo ich deutlich mehr wiege, immer noch ein essensproblem habe. unter depressionen leide auch ich zeitweise. ich habe für mich sport als lösung gefunden. nur leider viel zu übermäßig. ich betreibe mit meinen 18 jahren richtigen leistungssport. doch nun, bin ich vorerst gehindert. ich habe einfach anscheinend talent da drinne genau zzu wissen wie ich meinem körper schade :( bei mir besteht momentan verdacht auf bandscheibenvorfall... ich habe wahnsinnige angst, weil mir sport eben so wahnsinnig wichtig geworden ist, und ich auch eigl recht talenttiert bin, wie ich herausgefunden hab. die sache, wie du das am besten mit deinem gewicht wieder in ordnung bringen kannst, ist definitiv nicht leicht. ich mein ich wiege keine 58, sondern schon weniger, aber auch ich fühle mich zu dick. auch wenn ich nicht besonders dick bin.. ich bestehe einfach überweigend aus muskeln...aber eben auch meiner meinung nach ein wenig aus fett... ich habe dann oft momente wo ich alles in mich rein schaufel... als tipp kann ich dir evtl geben, dass du deinen körper als aufgabe zu verstehen hast. du musst etwas für ihn tun. essen und sport ist nicht nur ein muss, sondern eine art und weise mit ihm gekonnt umzugehen. ich schaffe es leider auch nicht immer, aber es klappt immer besser :) ich hoffe ich kann dir alleine schon mal mit der tatsache helfen, als das du weisst du bist nicht die einzige, die die gleichen probleme hat. lg

Hallo, danke für die Antwort, ja ich bin echt froh dass ich nicht ganz allein bin mit solchen Problemen;-) Mit Sport ist das bei mir so eine Sache, ich hab eben auch schon noch ein paar Kilo weniger gewogen und war irgendwie immer recht schwach und in fast jedem Sport außer Tanzen oder Bodenturnen oder sowas total schlecht :-D ich musste oft auch im Schulsport nicht so mitmachen, hatte dann auch mit Lehrern Probleme wegen Magersucht und so, normalerweise hatte ich bei der Menge die ich gegessen hab nie Bedarf oder Kraft Sport zu machen, für mich hat der alltägliche Schulweg oder so schon gereicht... und irgendwie war ich so wenig außer Haus seit ich zugenommen hab, ich komm mir jetzt immer so dick vor, ich mein so schlimm ist es nicht, viele sagen ich seh jetzt endlich mal gesund aus, aber ich halt das auf die Dauer nicht aus, ich will nicht mehr, das sollte meiner Meinung nach soo schnell gehen und Sport weiß ich nicht mal was ich da recht machen sollte:-( ich hatte immer so Angst zuzunehmen und jetzt glaube ich, ich muss auf die wie ich finde unfaire Weise(okay eigtl. bin ich schon selbst schuld, ich hatte aus so vielen Gründen auf einmal solche Essattacken während der Depression und jetzt auch noch manchmal, aber vorher hätte ich niemals mehr gegessen) mein ganzes Leben lang so bleiben, ungefähr wie alle anderen Dicken die ewig abnehmen wolle und es nicht schaffen... Ich kann deshalb oft nicht mal mehr schlafen... Und noch viel Glück und Gesundheit dir, also wegen deinen Bandscheiben und so;-)

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@omgomgomg

Ich bin zwar nicht magersüchtig, aber ich habe seit 2005 endlich auch DIE Ernährungsform gefunden und ganz "Streng" und "exakt" durchgeführt bis 2010. Dann wurden meine Thyroxintabletten runterdosiert..und diese Charakterstärke ging verloren!!! ich habe zwar noch längere Zeit immer mehr mit mir gekämpft und diese Ernärung weiter durchgehsalten, obwohl mein Körper seit der Dosisreduktion immer nach Süßem schrie..und genau dieses hatte ich 5 Jahrelang erfolgreich gemieden.

Auch bei Euch höre ich raus dass es um diese Konsequenz geht. Und omgomgomg schreibt dass sie jetzt nachvollziehen kann dass Dicke abnehmen wollen und sich bemühen es aber nicht schaffen. Diese Erkenntnis ist eigentlich eine andere als es ein gesunder Normalbürger hat...er ist sich nämlich sichert dass dieses Dicken alle faule "chipsfressende Coachtomatos" sein müssen..und de facto sind sie das irgendwann auch:(. Aber der Unterschiede zu vorher ist das Können...das Konsequent sein. Ich dachte auch immer es sei eine Charakterstärke..ist es nicht....es ist eine hormonelle Störung, die bewirkt dass dein Blut ständig unterzuckert ist...das ist ein Alarmsignal für den Körper...und die in jahrmillionene Trainierte Abhilfe für sowas ist Süßes essen, Kohlehydrate..und so vie wie möglich...denn der Köroer kann sich nix anderes vorstellen dass jetzt eine Eiszeit ausbricht und er sich davor schützen muß...und nur diese Individueln die das prima geschafft hatten in der Vergangenheit..die haben überlebt..und deren gene leben in uns fort.

Jetzt frage ich mich woher kommt diese Veränderung? Warum legt der Körper den Schalter um von gut funktoionierend zu "Panik vor der Eiszeit"? Das das funktioniert siehst Du an der Gewichtszunehme von 15 Kilo...in diesem vollgefressenen Zustand legt sich die Eisbärin in ihre Höhle und hält Winterschlaf...in Bau frißt sie nichts mehr, nein sie gebärt nich zwei Junge..und sie muß also nicht nur selber von dem Fett zehren sondern auch noch Milch für ihre beiden j´kleinen Babys davon proiduzieren. Am Ende des Winterschlafs ist sie nicht verhungert sondern zwar schlank und gerädert aber alle sind gesund..dann rutscht sie übers Eis um erstmal die steifen Glieder zu masseieren und ihren Kreislauf anzuregen....ein (en/ paar Tage) hält sie noch Ruhe...tankt Sonne auf..und ihre Babys üben das krabbeln und laufen.

Wichtig dabei ist der Kältereiz, die Massage und die Sonne....das hilft den schwachen Kreislauf anzuregen und Vitamin D zu produzieren...das mit dem Vitamin D ist eine langwierige Sache und muß nun konsequent gemacht werden. Die Krieslaufanregung ist das schnellwirksame um sie wieder auf die Beine zu bekommen und sobald der einigermaßen tut sthet sie auf und bewegt sich....also Bewegung und Sonne um den Schlater wieder umzuschalten...Bären fressen dann noch supergerne Bärlauch...das beseituigt die während des Winterschlafs angesammelte Schlacke und die Artheriosklerose. Wir können jetzt wo der Bärlauch verblüht ist immer noch Zitronen-Knoblauchelexier nutzen um die Gefäße zu äubern.

Bei uns ist kein Wintershclaf vorgesehen..aber die Funktionen haben wir trotzdem im Körper. Jetzt müssen wir den Körper wieder klar machen, dass keien Gefahr besteht dass jetzt ien eisiger lebensfeindlicher Winter vor der Tür steht. Und dass er das denkt ist sicher, denn wir produzieren dieses brauenen Nackenspeck, der soviel Mitochondrien hat,..und uns gegen die Kälte schützen kann...WIR..Menschen die in geheizten Räumen überwintern und keinen Winterschlaf halten.

Unsere Schilldrüse spinnt, sie funktioniert zu langsam..vielleicjht eion Alterserscheinung da es oft zu den Wechseljahren kommt udn immer stärker wird. Der menschliche Körper ist ja eigentlich nur für ein Alter von 40 ausgelegt. Aber es beginnt in immer jüngeren Jahren..schon 10% der Pubertierenden sind betroffen.

Laß deien Schildlrüse untersuchen..und zwar gleich beim Radiologen. Wenn dein Hausarzt sich da selber drum kümmern möchte..dann kontrolliere das gut nach. Er ist dazu verdammt die Schilldrüsenunterfunktion immer wieder bei seinen patienten zu übersehen, weil er noich veraltete Normwerte bekommt vom Labor. Kontrolliere Du alles anhand Thyreotropin wikipedia. Ab TSH von 1,6 geht man heute eher von einer kranken als einer gesunden Schilddrüse aus.

Wenn Du jetzt eifrig in die Sonne gehts oder ins Solarium (achte auf UVB-Strahlung) oder Vitamin D substituierst (Vigantolöl 20.000 I.E: 4 Tropfen täglich haben mir geholfen)..oder am besten alles drei zusammen..dann kannst Du deinem Körper zeigen dass der lange künstliche Winter vorbei ist.

Eiweißreiche (kohehydratfreie) Kost steigert die Fettverdauung und die Muskelbildung..vertreibt den "Winterspeck" von Hüfte und Nacken.

Dein Radiologe diagnostiziert eine Hypothyreose und verschreibt Dir Thyroxin (1-)2 µg/Kg...100-200µg bei Erwachsenen. Davon sollte dein Depression und dein Ängste verschwinden, Du wieder gut schlafen können sowie dein Stoffwechsel so angekurbelt werden, dass dein Körper abnimmt

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@Balsam

Okay danke für die Antwort, Schilddrüse habe ich schon untersuchen lassen, die Werte waren kurzzeitig erhöht, aber bei einer nächsten Untersuchung okay. Naja das Problem ist, dass ich so viel gegessen habe weil ich so unglücklich war, irgendwie so richtig das erste mal in meinem Leben, und dann dachte ich mir warum ich das eigentlich mache und immer so alle Kalorien zähle und eh so eine totale Perfektionistin bin, ich wollte und konnte nicht mehr, und dann haben noch viele gesagt ich bin magersüchtig und total oberflächlich und verkrampft, viel zu kontrolliert und alles, naja da wollte ich auch einmal versuchen ob das Essen mir vielleicht auch schmeckt, weil ich eigentlich nie wirklich geniessen konnte... Eigentlich jetzt auch noch nicht... Ich hab dann einfach total oft aus Wut und Trauer in meiner Depression das Essen so in mich reingestopft, ich wollte auch die Angst vorm zunehmen etwas verlieren... Ich dachte dann irgendwann wird alles okay, ich kann wieder essen wie vorher, und anfangs hätte ich auch locker in kurzer Zeit mein normales Gewicht wieder gehabt... Mir war nämlich schon vor der Depression und währenddessen irgendwie alles zu langweilig geworden, ich hab immer darauf gewartet, dass was passiert, also was was mich wieder glücklich macht, und da hab ichs aus Wut darauf angesetzt mein Leben, also vor allem das Dünnsein, zu zerstören... Und jetzt ist alles total schrecklich... ich denke sonst ist alles wieder okay, jetzt ist es hauptsächlich mein Gewicht, das mir zu schaffen macht... Ich weiß mir gehts nicht besser so lang ich nicht mein normales Gewicht hab, einfach schon aus Prinzip... und so lang alles so ist kann ich echt nicht mehr wirklich normal weiterleben, nur mit sowas von übermäßig viel Glück, Lebensfreude und Durchhaltevermögen wie eigentlich niemand hat... Ich würde gern einfach nur wieder so leben wie vorher, und bis alles wieder so ist ist irgendwie alles total schlimm:-( und von eiweißreicher Ernährung oder besserem Stoffwechsel fühl ich mich nicht wieder gut und die 18kg sind noch lang nicht weg, aber naja, ist jetzt nach der Depression wohl auch ein Wunschtraum für mich einfach so abzunehmen, das Ganze hat jetzt eh total mein Leben zerstört...

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Ach meine Maus, bei 1,60 Größe 58 Kilo zu wiegen ist alles andere als unattraktiv. Leider bin ich kein Psychologe, aber ich fürchte, nur ein Experte kann Dich aus diesem Loch holen. Aber das musst Du auch wollen. Die vielen Selbstverletzungen oder -bestrafungen bestimmen Dein Leben. Kannst Du mit Deinen Eltern oder einer Freundin drüber sprechen? Fakt ist, dass es kein Wunder gibt, das Dir helfen wird, und künstliches Koma kannst Du auch vergessen. Welcher Arzt soll Dich da hinein versetzen? Da würde er gegen den Hippokratischen Eid verstoßen und gegen sein Gewissen. Lass Dich doch ganz einfach mal von Mama, einer Freundin oder einem Freund in die Arme nehmen, und lass Dir sagen, dass Du Du bist, und das ist gut so! Manchmal helfen solche kleinen Stufen, das Ende der Treppe zu erreichen... Du musst es nur wollen. Gruß K.

Danke, ja ich kann schon darüber reden, aber das hilft mir ja auch nicht, und ich will auch nicht dass die 58kg oder so jetzt zum Normal für mich werden, und überhaupt mehr als vorher, vorher war ich zufrieden damit und niemals anders, ich will auch nicht zu den Menschen gehören die zufrieden mit etwas sind, das sie nicht perfekt finden und nicht daran arbeiten, dass es perfekt ist... Und momentan hab ich nicht immer die Stärke jetzt dazu zu stehen und mich anzustrengen, vor allem mich so lange anzustrengen und bis dahin nicht normal weiterzuleben, praktisch nur mit der Hauptbeschäftigung Abnehmen, das klappt irgendwie nicht... ich versuchs ja immer, aber ich komme mir schrecklich vor wenn ich jetzt auf die Straße geh, dabei wäre es einfacher nebenbei abzunehmen und einfach glücklich zu sein, aber ich schaffs nicht, ich will schnell abnehmen und dann wieder voll durchstarten, am liebsten jetzt schon, aber jetzt bin ich dick...

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Wenn du das Gefühl hast, dir wurde mit deiner Depression nicht geholfen, musst du zu einem anderen Neurologen oder Psychologen gehen. Es spielt dabei auch eine große Rolle ob dich dich bei einem Arzt gut aufgehoben und verstanden fühlst. Was die Gewichtszunahme angeht, so gibt es Antidepressiva die diese fördern. Andere Mittel widerum tun dies nicht. Es gibt aber auch individuelle Unterschiede, wie du auf ein Mittel reagierst. Am Rande: 58 Kg bei 1,61m ist nicht wirklich übergewichtig.

Dankeschön, ja für mich sind 58kg aber eindeutig 18 Kilo zu viel... Ich denke die Depression ist jetzt schon von allein mittlerweile vorbei, ich war bei mehreren Ärzten, aber nie länger, ich war zwei mal für ein paar Tage stationär, aber das war alles nichts... ich bekomme jetzt bald Antidepressiva, Fluoxetin, aber das dauert dann auch noch, und bis es dann auch noch wirkt, und dann sind die 18kg auch nicht weg, bis die weg sind sitz ich Zuhause und heul über mein Gewicht, aber so gehen sie ja nicht weg, das jahrelange Kalorienzählen und Gewicht halten ist halt jetzt dahin

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Wenn du denkst du seist mit einem BMI von 22/23 dick, dann brauchst du wirklich Hilfe. Ich meine das ernst und keineswegs böse. Bei einer stationären Behandlung kommt es übrigens auch stark auf die Klinik an, google mal Schön Kliniken. ;) Und bitte tu mir den Gefallen, such dir einen Therapeuten!

Ja danke, ja ich bin dort schon auf der Warteliste... Wer weiß aber wie lang das noch dauert bis ich in die Klinik komme und was mir das so hilft...

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Liebe omgomgomg, ich kenne dein Problem zumindest teilweise. Ich bin ebenfalls seit einem Jahr depressiv und kann nichts mehr tun, kein Sport, kein Ausgehen mit Freunden usw. Die richtige Medikation hat man noch nicht gefunden, ich reagiere auf die meisten Antidepressiva extrem was die Nebenwirkungen betrifft. Aufgrunddessen und weil ich mehr esse als früher, habe ich zugenommen (7 kg schätze ich mal) und fühle mich ebenso elend wie du.** Ich kann dir aber einen Rat geben:** Such dir einen Psychotherapeuten! Nicht nur was deine Depression betrifft, auch dein Gewicht spielt eine Rolle. Ich verstehe es, dass es dir nicht gut geht aufgrund der Zunahme, mir geht es ja genauso - aber dein Denken spielt ebenfalls eine große Rolle. Mit 40 kg bei 1,61 m bist du bereits untergewichtig. Du hast im Moment ein Normalgewicht und ich werde dich auch nicht versuchen zu belehren, aber um Gottes Willen lass dir helfen! So kann das nicht weitergehen, du kannst dein Lebensglück nicht komplett von deinem Gewicht abhängig machen. Du musst dich aufrappeln, Mut beweisen und versuchen an einer Baustelle zu beginnen. Du wirst wieder abnehmen, aber das geht nicht von heute auf morgen. Ich musste das auch erst erkennen und suche jetzt nach Möglichkeiten, gemeinsam mit meinen Eltern, die mich sehr unterstützen. Momentan ist auch eine stationäre Behandlung im Gespräch (ich habe diesen Vorschlag übrigens selbst gemacht und kein anderer)! Das solltest du auch in Erwägung ziehen, ich kenne deine Diagnose nicht, aber du leidest definitiv an einer Essstörung und das eben in Verbindung mit einer Depression.

Danke, gut zu wissen... Ich war schon im Krankenhaus in der Abteilung Jugendstation Psychiatrie/Psychosomatik und es war schrecklich, zwei Mal und jedes Mal habe ichs nur ein paar Tage ausgehalten... Und jetzt gehe ich dann noch in eine andere Klinik, also nicht so Krankenhaus-mäßig sonder eher so Kur oder so mit Therapie eben... Ich hab aber das Gefühl ich halte gar nichts mehr aus, ich hab echt mein ganzes Leben verloren... Und jetzt muss ich wahrscheinlich ewig auf der Warteliste stehen.. Dass es für sowas überhaupt Wartelisten gibt, wahrscheinlich sind deshalb schon Millionen gestorben, dabei bin ich jetzt schon ewig krank und ich weiß nicht wie lang ich das noch aushalte, also ein Jahr lang bestimmt nicht, ich muss im September, wenn das Schuljahr anfängt wieder völlig gesund sein... und mein normales Gewicht haben...

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