Stimmungsschwankungen und erhöhtes Verlangen nach Sex. Was bedeutet das?

Kurze Beschreibung meiner Gefühlslage: Damit man mich ein wenig besser einschätzen kann

Ich habe in der Vergangenheit viele Menschen, die ich liebe, verloren. Als ich 9 war, starb mein Vater bei einen tragischen Unfall, worauf meine mutter auch total die Kontrolle über sich verlor, Als ich 14 war, starb mein Onkel, den ich immer sehr nah stand. Der Tod meines Onkels beschäftigt mich seit 6 Jahren immer noch und ich komme nie darüber hinweg. Bei meinem Vater war ich noch etwas jung und verstand die Situation nicht ganz. Irgendwann habe ich die Kontrolle über meine Gefühle verloren. Ungefähr 2015-2016. Habe mich dann angefangen selbst zu verletzen und einmal richtig doll, danach kam Medikamentenmissbrauch hinzu, da ich nicht aufhören konnte mich selbst zu verletzen. Man sollte es allerdings nicht von außen sehen.

Zudem hatte ich viel Streit mit meiner Mutter, da sie mit meiner Homosexualität nicht klar kam.

Als mein Stimmungstief weg war, war alles wieder okay, aber die Halluzinationen aus der Vergangenheit wurden immer schlimmer. Ich sah und hörte unnormale sachen. (Weiß nicht ob es relevant ist, aber mit 9 erfuhr ich von einen Neurologen, dass ich Epilepsie habe)

Doch das ging auch vorbei, auch wenn es vereinzelt wieder auftaucht.

Und nun zu meiner Situation.

Im Moment wechselt meine Stimmung sehr und das extrem.

Entweder bin ich extrem traurig oder extrem aufgedreht und glücklich.

An sich bin ich ein zurückhaltender und schüchterner Mensch aber wenn ich aufgedreht bin, ist alles anders und ich handle oft unüberlegt.

Was noch extrem zu beobachten ist, ist das mein Verlangen nach sexueller Nähe in solch einer Phase extrem gesteigert ist.

Und von einen auf den anderen Tag ist dann wieder alles mist und ich hasse alles und jeden.

Der Übergang von extrem glücklich zu extrem traurig, wird oft von Albträumen begleitet, in denen es um sexueller Missbrauch und Tod geht. (Ich träume aber nie aus meiner Sicht)

Was könnte das sein?

Also hat jemand ähnliche Problem.

Und nein, ich will keine Aufmerksamkeit. Ich will nur ein paar Ratschläge hören und Erfahrungen austauschen.

Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet.

Danke im voraus:)

bipolare Störung, Depression, Epilepsie, Neurologie, Psychologie, Schizophrenie, Suizid, Halluzinationen, Verlust
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Hand taub durch Selbstverletzung. Was tun?

Hallo alle zusammen.

Bevor ich meine Frage stelle, wollte ich noch etwas über mich erzählen.

Das ist meine erste Frage hier.

Ich bin männlich, 19 Jahre alt und meine Psyche ist ungefähr seit mein 15 Lebensjahr sehr instabil. Es ist echt viel mist passiet. Auch viele traumatisierende Ereignisse.

Aufgrund meines Umfeldes und den psychischen Beschwerden, die immer schlimmer wurden, mit Stimmungstief- und hoch, Halluzinationen usw., fing ich an mich selbst zu verletzen. Erst ganz harmlos, dann immer schlimmer und schlimmer, bis ich mich einmal sehr tief geschnitten habe. Da war am Bein. Es hat fast ein Monat gedauert, damit das wieder einigermaßen zu ging.

Danach war ich geschockt und wollte es nie wieder tun.

Danach folgten aber Suizidversuche.

Einmal mit Tabletten und einmal als ich mich am Handgelenk selbst verletzt habe. Das war auch relativ tief, aber nicht so wie bei meinem Bein.

Als ich den Schock am nächsten Morgen einigermaßen überwunden hatte, merkte ich wie meine Hand taub war. Danach kam es immer wieder. Ab und zu lasse ich sogar Gegenstände fallen oder schreiben sehr unordentlich.

Es wird nicht besser und ich vermute ich habe mir einen Nerv durchgetrennt oder so etwas.

Ich war nicht beim Arzt. Ich hatte Angst das sie mich in einer Psychiatrie stecken wollen.

Was meint ihr? Kommt das vom Ritzen???

Danke im voraus an die Antwort.

LG

bipolar, Depression, Medizin, Neurologie, Schizophrenie, Selbstverletzung, Suizid, Halluzinationen
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Könnte ich Schizophren sein?

Hallo,

Erstmal zu mir Persönlich: Ich bin 16 Jahre alt.

Nun zu meiner Angst/Vermutung/oder so: Ich befürchte, ich könnte im Anfangsstadium(oder auch schon mitten drin?) einer Schizophrenie sein, und wollte nur mal von euch wissen, ob das sein könnte. Vorab nochmal, Ja. Ich bin mir bewusst, dass Ferndiagnosen nicht immer wirklich recht haben etc.

Nun zu meinen Symptomen:

  • Angespannt/leicht reizbar
  • Gewalt bereit, obwohl es nichts nützen würde
  • Ich habe das Gefühl, verfolgt, beobachtet und das alles und jeder weiß, was ich denke
  • Ich kann mich nicht mehr wirklich Konzentrieren
  • Manchmal höre ich stimmen, wo es unmöglich ist(Nicht oft aber auch nicht selten)
  • Ich habe öfter(nahezu jeden Tag) kleinere bis hin zu größeren Visuellen Halluzinationen
  • Ich traue nur noch der Personen(Nicht mal meinen Eltern)
  • Ich habe irgendwie an nichts mehr Interesse, und wenn, denn nur, bis ich soweit bin und dann habe ich diese Interesse nicht mehr.
  • Ich wache jede Nacht mehrfach auf und kann nur mit YT einschlafen
  • Ich habe nur noch drei Freunde, da ich dass Gefühl habe, die anderen haben sich gegen mich verschworen
  • Ich höre Geräusche manchmal sehr laut und manchmal sehr leise
  • Ich streite mich sehr oft mit meiner Familie
  • Meine Handschrift hat sich verschlechtert
  • Meine Gedanken haben irgendwie ein halbes 'Eigenleben' und ich vergesse oft nicht gerade unwichtige Dinge
  • Ich rede kaum noch
  • Ich habe zu kaum noch etwas lust
  • Ich habe keine Emotionen bzw. Schmerzen mehr. (z.B. könnte jetzt vor meinen Augen meine Mutter sterben und es würde mir Emotional nichts ausmachen)

Es kann sein, dass ich etwas vergessen habe. Ich hoffe eure Antworten sind Ernsthaft. Danke im vorraus. Euer Discored :)

Schmerzen, Psyche, Schizophrenie, Emotionen, Halluzinationen
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Auswirkung von zyprexa und abilify kombination?

Könnt ihr mir bitte helfen? Ich wurde letztes Jahr 2015 im November wegen einem Nervenzusammenbruchbruch und Depressionen in eine psychatrie eingewiesen da wurde ich zuerst 5 Tage stationär ohne Internet behandelt, mit 15mg zyprexa Frühs und abends nachdem ich dann raus durfte merkte ich nicht das bei mir eine leichte psychose begann ich dachte alle sprechen über mich hören mir zu was ich sage und ich habe Dinge anders interpretiert als sie in Wirklichkeit war das Problem war das ich dachte es sei wirklich real :( 6 Wochen wurde ich mit zyprexa behandelt und danach meinte meine Ärztin das sie mir die abilify spritze 400mg mir ans Herz legen würde das die sehr wichtig sei und da ich drogen abhängig war sagte sie noch dazu das sie 300 Euro kostet und hat mich 5 Tage lang versucht zu überreden bis es klappte ... Nach der spritze war ich total sauer auf die Klinik und bin sofort am nächsten Tag raus dort leider habe ich nach 2 Monaten sozusagen Februar 2016 wieder begonnen cannabis zu rauchen täglich so dass ich zum ersten Mal davon im Mai eine schizophrene psychose erlitt und wieder in die Klinik kam die dann mit zyprexa mich zwar runtergebracht haben (3wochen und leider abrupt abgesetzt) von den Wahnvorstellungen oder weil ich mal nachdenken konnte doch haben sie im Endeffekt alles nur noch schlimmer gemacht jetzt ist meine psychoakustik gestört und ich höre jeden früh stimmen und habe denkstörungen seit knapp 6 Wochen.

Wisst ihr was die da oben letztes Jahr mit meinem Körper angestellt haben bzw. Welche Diagnose dies ist? Ist ja eine medikamenten induzierte psychose letztes Jahr gewesen und dieses Jahr eine drogen induzierte und geht die psychoakustik wieder in Ordnung? Wenn ich Wörter höre denkt mein Kopf unwillkürlich die Wörter nach so kann ich nicht mal richtig Fernseher kucken oder entspannen :/ Was geht da in meinem Körper vor ist das eine autoimmunerkrankung ? Ich muss ja erst das Problem finden und behandeln und hoffentlich heilen Und stimmt die Theorie das sich der Körper von den neuroleptikas erholt und das Gehirn sich nach bis zu 5 Jahren von der schizophrenie regeneriert? Bitte helft mir ich will einfach nur wieder gesund werden ich bin 19 Jahre alt und meine Freundin ist schwanger und bekommt Dezember ihr Kind und ich bin zurzeit für jeden eine Belastung keiner hilft mir mit Infos und das Internet ist manchmal zu unseriös

biologie, Gehirn, Neuroleptika, Neurologie, psychose, Schizophrenie, Gewebe, Psychatrie
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Verspannungen im Rücken und evtl. Bandscheibenvorfall, Fettsucht?

Ich nehme schon seit Weihnachten Schmerzmittel ein weil ich so starke Rückenschmerzen habe, ich war schon bei einem Orthopäden und bei einer Schmerzambulanz, ich habe schon zehn Kilogramm abgenommen, also von 142 auf 132kg, ich weiß dass ist immer noch zu viel, aber wie kann ich diese Schmerzen loswerden, der Arzt sagte dass ich einfach starke Verhärtungen im Rücken habe und daher die Schmerzen kommen, er sagte aber auch dass das auch Normalgewichtigen passieren kann, aber schlimm war es nie als ich noch normales Gewicht hatte, ich habe mich viel zu wenig bewegt, ich bin oft die meiste zeit im Bett gewesen wegen Depressionen und wegen meiner Schizoprenie, ich will jetzt wieder voll durchstarten, ich will abnehmen und ich will arbeiten, aber ganz einfach ist das nicht, aber es bleibt mir garnichts anderes übrig weil es keine IV-Pension mehr befristet gibt, der Staat baut schön langsam das Sozialsystem ab und will einsparen wo es geht.

Wie soll ich vorgehen um meine Schmerzen loszuwerden, ich nehme Proxen und Mexalen, beide sind nicht ideal, aber ich will keine Opioide nehmen, ich will doch nicht noch süchtig werden.

Der Arzt sagte auch dass es nicht wichtig sei ob ich genau wüsste ob es ein Bandscheibenvorfall wäre, weil es ja keinen Unterschied macht in der Behandlung, das finde ich dämlich, ich glaube ich sollte mal in die CT-Röhre.

adipositas, Bandscheibenvorfall, Depression, Fettsucht, Schizophrenie
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Hypochondrie oder reale Angst (Psychose)?

Hallo zusammen! Ich leide seit einiger Zeit unter starkem Grübelzwang und einer generalisierten Angststörung (zerbreche mir über alltägliche Kleinigkeiten den Kopf). Desweiteren haben sich bei mir eine regelrechte Hypochondrie und Depression entwickelt. Bis anhin zerbrach ich mir den Kopf über physische Krankheiten, nun sind es jedoch psychische Krankheiten. Ich habe Angst, mich im Prodromalstadium einer Schizophrenie zu befinden, was dazu führt, dass ich ununterbrochen mich mit dem Gedanken beschäftige eine Schizophrenie entwickeln zu können und im Internet recherchiere. Was mir insbesondere Sorgen macht, ist, dass ich vertrauten und fremden Leuten gegenüber starkes Misstrauen hege (Angst vor Intrigen etc.). Aufgekommen sind teils regelrechte Beziehungsideen (Auto verfolgt mich, Leute schauen mich komisch an/ lachen über mich). Von diesen kann ich mich (noch) gut distanzieren und finde sie teils auch grotesk. Habe Angst, dass diese Beziehungsideen regelrecht in einen Wahn übergehen könnten. Mein Therapeut hat mir versichert, dass ich mich nicht im Prodromalstadium befinde (hat aber nicht begründet weshalb). Im Prodrom tauchen doch depressive Symptome/ Ängste/ Sorgen/ Zwänge/ Misstrauen/ Vergesslichkeit auf, welche allesamt bei mir vorzufinden sind? Nun zu meinen Fragen: - Kann durch das intensive Beschäftigen mit der Schizophrenie und der Angst davor die Entwicklung einer solche begünstigen? Können Angststörung/ Zwangsstörung Vorläufersymptome sein wie in meinem Falle? - Wie seht ihr meine Vulnerabilität für die Entwicklung einer Schizophrenie (habe keine bekannten Verwandten mit einer Schizophrenie), jedoch habe ich mit der Angststörung ein Neurotransmitterungleichgewicht? Bin sonst eher sensibel, jedoch sozial und auch in der Schule gut (mache nächstes Jahr mein Abi). - Können SSRI eine Schizophrenie triggern? - Wie kann ich mich beruhigen, wenn diese Angst wiederkommt? Habe oft gelesen, dass solange man Angst vor einer potentiellen Psychose hat, diese weder bekommt noch hat. Das beruhigt mich leider nur bedingt :/ - Wie kann man einer Schizophrenie vorbeugen? BTW: ich bin momentan 17 Jahre alt. Danke für eure Antworten!

Angststörung, Depression, Psychiatrie, Psychologie, Psychopharmaka, psychose, Schizophrenie, Zwangsstörung, psychische Störung
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Schizophrenie Vererbung

Hallo! Ich bin per zufall auf diese Seite gesoßen. Ich finde es interessant das man hier fragen über seine Gesundheit stellen kann.

Meine Frage ist: Muss Schizophrenie vererbbar um es zu kriegen oder können auch andere Gründe dazu gehören um die Krankheit auszubrechen.

Meine Eltern sind beide Gesund. Meine Mutter hatte mal Hirnaneurysma, was auch operiert wurde. Jetzt gehts ihr wieder gut, keine nachfolgen. Jetzt zu mir- Ich bin 24 und bin mit 18 abgehauen von zuhause. Weil ich nicht so sein konnte wie ich wollte und ständig unter Kontrolle stand, mit wem ich abhänge, welche Musik ich höre usw......Ich hatte dann wo ich abgehauen bin nach Berlin zu meiner Freundin knapp 4 Jahre kein Kontakt zu meinen Eltern. Ich hatte auch kein Heimweh oder war traurig warum ich micht melde. Diese Gedanken kamen nie...Nach 4 Jahren hatte ich dann wieder Kontakt zu meinen Eltern, weil mein Nachbar erstmal mit meiner Mutter telefoniert hatte. Naja, dann gings knapp 2 Jahre gut mit meinen Eltern, dann wurde es wieder schlimmer und der Kontakt war abgebrochen. Jetzt habe ich wieder kein Kontakt. Ich kriege auch keine traurigen Gedanken weil ich mich nicht melde....Jetzt zu meinem Problem. Ich habe kein Arbeit......Immer wenn ich kurz davor bin Arbeit zusuchen kommen negative Gedanken wie Du schaffst das nicht, Es wird probleme geben und so weiter...Ich isoliere mich von der Ausenwelt, sitze über 12 stunden am Pc, vergesse oft mich zu waschen oder die Wohnung aufzuräumen, was meine Freundin auch sauer macht, verständlich. Ich rede kaum nur selten, manchmal bin ich reizbar aber nur manchmal. Oft bin ich antrieblos und will nichts machen außer am Pc zu sitzen. Wenn sich Jemand mit mir unterhaltet, kann ich vielleicht die ersten 5 Minuten mitfolgen, dann qualt mein Kopf. PS: Ich rauche auch seit meinem 18 Lebensjahr Cannabis. Jetzt zur meiner Frage, können diese Sachen eine Schizophrenie auslösen?

eltern, Schizophrenie, Vererbung
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Psychotischer Anfall?

Hallo

ich bin 18 Jahre und männlich und bin schon seit mehreren Jahren in ambulanter Behandlung gewesen. Mit 18 bin ich dann in die Erwachsenenpsychiatrie, auch ambulant, wo ich gegen die Depression, Zwänge und Ängste Citalopram und Mirtazapin bekommen habe. Gegen Unruhe Promethazin und später Pipamperon.

Nur ist mir was sehr seltsames passiert. Ich wurde paar Tage lang sehr sehr unruhig und ich hatte manchmal paar Momente, wo mein Bewusstsein irgendwie von der Realität abgekuppelt worden ist. Ein sehr seltsames, fliegendes Gefühl. Ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten und bin zur Ambulanz gefahren. Man hat mir dann Pipamperon gegeben.

Dann zwei Tage später oder so hatte ich heftigen Streit mit meiner Mutter. Wenn ich dran denke wird mir schlecht. Es war so schlimm...ich hatte an dem Abend einen richtigen Nervenzusammenbruch. Das, was am nächsten Tag passiert ist, werde ich vielleicht nie vergessen, auf jeden Fall war es extrem quälend. Ich bin ganz normal aufgewacht und habe mich so benommen und zugedröhnt gefühlt. Später im Verlaufe des Tages bekam ich erhöhte Temperatur (kein Fieber) und ich konnte mich nicht entspannen und war irgendwie fest davon überzeugt, dass ich irgendwas in der Vergangenheit machen soll, dass irgendwas unvollständig ist. Ich konnte nicht richtig duschen, weil die aktuelle Handlung mir irgendwie sinnlos erschien und ich hatte das Gefühl, was vergessen zu haben oder noch irgendwas zu machen, obwohl es nicht so war.

Dann kam der Oberhammer: ich bekam sehr seltsame Gedanken, die mich gefesselt haben. So als wäre mein Bewusstsein geteilt worden: normal und ständig im Wahnsinn. Richtig seltsame Gefühle, die mich ständig irgendwie reingezogen haben, ich konnte nicht schlafen, gar nichts. Ich wusste, dass das Halluzinationen waren. Am Ende des Tages war das so schlimm, dass sich unkontrolliert meine Augen nach oben gerollt haben und ich war die ganze Zeit in diesen irrealen Gedanken gefangen, in dieser seltsamen Bewusstseinswelt. Ich habe es nicht mehr ausgehalten und wurde in die Notaufnahme gefahren. Meine Familie hat mich natürlich nicht ernst genommen, während ich dort den ganzen Tag am Leiden war. Das waren die schlimmsten Gefühle, die ich jemals erleben durfte. Ich war ein Tag in der Geschlossenen und habe Zopiclon, Lorazepam und Promethazin bekommen. Und wurde dann in die offene verlegt, wo ich jetzt eine stationäre Therapie mache.

Ich habe das den Ärzten dort erzählt und ratet mal, was die gesagt haben...es war wohl angeblich alles Einbildung und ich wäre hypochondrisch. Ja genau. Als ob...deswegen hatte ich auch ständig unkontrollierbare Halluzinationen und bin Stunden lang zu Hause vor Panik hin und hergelaufen. Ich konnte mich nur mit extremer Mühe und Not in der Realität halten.

Was soll ich jetzt von den Aussagen der Ärzte halten? Ich fühle mich nicht ernst genommen!

Panik, Psyche, Schizophrenie, wahn, Halluzinationen
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Schizophrenie?

Hallo, meine Mutter (50) hat sich in den letzten Wochen extrem verändert:

Meine Mutter war vor etwa 3 Wochen plötzlich vom einen auf den anderen Tag sehr "verwirrt". Zuerst haben wir sie im Krankenhaus genau untersuchen lassen (verdacht auf Schlaganfall)..., da sie aber nichts körperliches feststellen konnten, meinten sie, meine Mutter müsste mal mit einem Psychiater sprechen... Sie hat sich aber geweigert.

Zum Schluss war es so schlimm, dass sie in ihrem "Wahn" einen Wasserkocher und ihr Blutzuckermessgerät gegen die Wand geschmissen und zerstört hat..... Und als sie dann versucht hat, meinem Vater eine Teekanne (aus Glas!!!!) ins Gesicht zu schmeißen, mussten wir den Krankenwagen rufen und dann wurde sie in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen... :-(

Nach einer Woche mussten sie die Ärzte aber wieder entlassen, weil sie offiziell als "freiwillig" eingewiesen wurde und wieder raus wollte.. Die Ärztin konnte uns keine Diagnose mitteilen.. Sie sagte soetwas wie: "Diese Frau ist mir ein Rätsel! ...irgendetwas hat sie,...aber wenn sie sich weigert, kann ich nichts mehr für sie tun..." (Diese Aussage empfinde ich schon fast als Frechheit...)

Jetzt ist sie seit einer Woche wieder hier und sie "spinnt" immer noch: Sie hat meiner Meinung nach den Bezug zur Realität verloren. Sie benimmt sich und spricht als ob sie betrunken wäre... Sie vergisst plötzlich DInge, wie Türen zu schließen oder abends das Licht auszumachen... Heute wusste sie plötzlich nicht mehr, wie ihr Auto auf ging... Außerdem wird sie neuerdings schnell aggressiv.

Seit ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass sie Selbstgespräche führt, was mir ganz und gar nicht gefällt... Ich mache mir ziemliche Sorgen... und mein Vater ist auch ziemlich fertig.

Sie selber ist davon überzeugt, dass WIR den Knall hätten und wenn man fragt, wie es ihr geht, sagt sie nur noch "gut" /"so gut wie noch nie". (früher hatte sie einem bei dieser frage alle probleme haarklein aufgelistet..)

Kann es sich um eine Schizophrenie handeln? Was müssen wir tun? So kann sie nicht bleiben.. ...

Kleine Anmerkung: - Sie ist Ex-Alkoholikerin - Kettenraucherin (manchmal auch Canabis) - Übergewichtig

Psychiatrie, psychose, Psychotherapie, Schizophrenie, psychische Erkrankung, Psychologe
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Persönlichkeitsstörung - wie kann ich ihm blos helfen?

Ein guter Bekannter von mir hat eine Persönlichkeitsstörung. Eigentlich ist er sehr ruhig, verständnisvoll, zurückhaltend, höflich und ausgeglichen, aber wenn ihn etwas aufregt oder etwas nicht gerade läuft, dann rastet er aus, beschimpft alles und jeden, beginnt alles und jeden zu hassen und schreit unkontrolliert herum. Handgreiflich wird er nicht. Dazu kommt noch, dass er mit seiner Sexualität nicht umgehen kann und er augenscheinlich durch SM versucht von einer Domina bestraft zu werden (für was auch immer - seine Mutter hat ihm nie Liebe gezeit, vielleicht könnte das auch ein Grund sein). An manchen Tagen kann er nur an SM denken und daran, wie er von einer Domina fertig gemacht wird, an anderen Tagen wünscht er sich einfach mit einer Frau zusammen im Bett zu kuscheln.

Er blockt jegliche Annäherung ab, zeigt mir zwar an dem einen oder anderen Tag, dass er mich sehr mag (liebt?), aber wenn ich näher darauf eingehen will bestreitet er alles und will keine Gefühle und keine Beziehung zulassen. Sagt mir aber, dass er unbedingt eine feste Beziehung braucht, weil er sonst kaputt gehen würde.

Er hat seit fast vier Jahren niemanden, keine Frau, keine Freunde, keine Bekannten, keine Arbeit - er nimmt nur täglich Drohen und konsumiert Alkohol in Mengen.

Achja, außerdem hat er noch das Problem, dass er schreckliche Angst davor hat als schwul dazustehen, weil er Travestit ist (steht aber nur auf Frauen).

Ich würde ihm so unglaublich gerne helfen, weil ich ihn als Menschen sehr schätze (wenn er nicht gerade wieder austickt), aber er will auf keinen Fall psychologische oder psychatrische Hilfe in Anspruch nehmen.

Wie kann ich ihm

a) zeigen, dass ich ihn wirklich liebe und ich keiner dieser "bösen" Menschen bin b) helfen seine Ausraster in den Griff zu bekommen c) ich ihm helfen mit seiner Sexualität klarzukommen d) helfen medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen? (Drogen, Alkohol, Sexualität, Ausraster ect.) ...???

Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten? Derzeit verhalte ich mich rein passiv, verständnisvoll. Ich höre ihm bei seinen Problemen zu - und ich merke auch, dass ihm das sehr gut tut. Ich kritisiere ihn jedoch nicht, gebe ihm aber natürlich auch nicht in allen Punkten Recht. Ich versuche immer ihn nicht weiter aufzuregen.

Die Angelegenheit liegt mir wirklich sehr am Herzen und ich weiß ich muss ihm helfen, weil ihm ansonsten niemand helfen wird. Seine Mutter will ihn nicht haben, wenn er anfängt von Problemen zu erzählen wirft sie ihn raus oder blockt ab. Ich bin der einzige Mensch, der ihm seit fast vier Jahren zuhört und seine Probleme gehen noch sehr viel weiter in die Vergangenheit zurück, teilweise hat er über seine Probleme noch nie gesprochen. Ich kenne ihn zwar von früher (aber nur flüchtig) und habe jetzt seit einigen Wochen engen Kontakt zu ihm.

Was kann ich tun? Wie kann ich ihm nur helfen? Und wie helfen ich ihm ohne selbst darunter zu leiden? Er ist manchmal extrem verletzend mit seinen Worten.

DANKE

Alkohol, Drogen, Liebe, Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie, Sexualität
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Kann man ein psychologisches Gutachten eines schizophrenen Nachbarn erzwingen?

Ich, männl., 40 J. wohne in einem 6-Familienwohnhaus, im DG. Seit ca. einem halben Jahr terrorisiert mich meine Nachbarin, 30 Jahre alleinlebend, im Besitz dreier Wohnungen im Haus (nicht meiner Wohnung). Sie unterstellt mir ständig, abends auf den Fußboden zu klopfen. Sie behauptet, ich wäre hinter ihr her und würde vor allem klopfen, wenn sie auf Toilette ginge und ich würde mich daran erfreuen. Das Haus ist sehr hellhörig, und wenn ich zufällig auch im Bad bin, und sie hört mich, dann ruft sie sofort ihren Vater an und fühlt sich bedroht. Der Vater, der in der Nähe wohnt, glaubt sofort seiner Tochter und kam mehrmals zu mir hoch und hat mir gedroht, ich solle die Klopferei unterlassen, sonst passiert etwas. Ich wusste am Anfang gar nicht, um was es ging. Später habe ich versucht mit dem Vater zu sprechen und erklärt, dass ich weder klopfe, noch seine Tochter bedrohe oder sie mich interssiere. Ich bin froh, dass ich meine Ruhe habe, die ja nun vorbei ist. Ich wohne alleine und habe keine Zeugen. Aus Angst vor ihnen, speziell vor dem Vater, der absolut uneinsichtig ist, nur auf seine Tochter hört und ständig hoch kommt und laut an meine Wohnungstür schlägt (Tag und Nacht) will ich ausziehen. Habe meinen Vermieter Bescheid gesagt, aber die unter mir waren schneller. Sie haben mich bei ihm schon schlecht gemacht. Er glaubt Ihnen. Wie kann ich Hilfe bekommen?

Psychologie, Schizophrenie, Untersuchung, Gutachter
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Wie schlimm wird bei ihr die Demenz in einem Jahr sein?

Hey Leute! Also eine gute Freundin meiner Mutter hat seit Jahren schon Schizophrenie und ist manisch-depressiv. Sie nahm auch immer Medikamente und bis vor nem halben Jahr gings er spitze. Sie ging ganz normal einkaufen mit meiner Mum und hatte Spaß. Doch irgendwie nahm sie die Medikamente nicht mehr oder zu viel, man weiß es nicht. Man schickte sie dann in eine Nervenklinik, wo sie abhaute. Bzw. sie glaubte sie kann einfach so gehen. Dann schickte man sie in die geschlossene. Dort kam sie wieder raus mit der zusätzlichen Diagnose Demenz mit knapp 55 Jahren! Ihre Tochter gab sie in ein Altersheim, wegen der Demenz. Doch da wurde sie "rausgeworfen", da sie immer weggeht und das ein öffentliches Altersheim ist. Nächste Woche kommt sie in ein Altersheim für Demenzkranke, was leider auch weiter weg ist. Meine Mutter war gestern bei ihr, vor 2-3 Monaten gingen sie noch einkaufen und jetzt kennt sie meine Mutter fast nicht mehr. Sie springt mit ihre Gedanken von einem Punkt zum anderen. Z.b. "Gehen wir einen Kaffee trinken?" Gut. 2 Minuten später "Gehen wir eine rauchen?". 1min. später "Mir ist kalt". Fenster zu. 30 sek. später Fenster auf und so weiter. Sie isst auch komisch. Die Motorik passt nicht. Sie sabbert auch ein wenig. Bekommt aber Medikamente das die Demenz langsamer vorangeht. Wie schlimm ist es in 1nem Jahr? Ungefähr? Kennt sie meine Mutter dann überhaupt noch? Danke! lg

Demenz, manisch-depressiv, Schizophrenie, Senioren
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Schizophrenie - Neue und gute Antworten