Onkel baut immer schneller immer mehr ab - wie kann man ihm helfen?

Hallo! Mein Onkel (Baujahr 1960) geht seit etwa 2-3 Jahren geistig und körperlich immer mehr rückwärts. Er lebt sehr zurückgezogen, hat Depressionen und spricht mit uns als Familie nur das Allernötigste. Wenn er nicht tagsüber im Bett liegt, schaut er fern. Sein Psychologe unternimmt nicht wirklich was und seinen Betreuer kann man in die Tonne treten. Er hat Dinge von früher (Kindheit bis letztes Jahr) fast alle vergessen.

Auch körperlich geht es bergab. Noch 2017 haben wir zusammen relativ oft etwas unternommen. Ausflüge, Spaziergänge, Tischtennis, Billard... Das ist fast auf null gegangen. Das einzige, was wir noch gemeinsam machen, ist dass er mich ab und zu in meinem Garten besucht.

Selbst das Treppensteigen fällt ihm schwer und gemeinsame Spaziergänge sind schwierig, da er seeeehr langsam läuft (meine Oma mit Rollator ist schneller). Leider will er wegen dieser voranschreitenden Schwäche nicht zum Arzt.

Auch sein Hunger und Appetit hat sehr nachgelassen. Er isst nur noch nach der Uhr und zwängt sich teilweise etwas rein. Klar, im Alter geht es bergab - doch Woche für Woche spürt man zusehends wie er "rückwärts geht". Sein 80-jähriger Vater, also Opa, ist noch mobil und hat vor kurzem allein das Dach seiner Gartenhütte neu gedeckt! Was könnte hier dahinterstecken bzw wie kann man ihm helfen? Selbstständig ist er glücklicherweise noch und kann für sich einkaufen. Im Voraus danke für Antworten.

Alter, Schwäche
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Herzinfarkt mit 19 unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich oder?

Guten Abend, ich wollte mal Fragen ob jemand Fälle kennt, wo auch junge Leute mal einen Infarkt bekommen haben?

Ich bin 19 Jahre alt, weiblich, normalgewichtig und bin gerade mit Abitur fertig. Aber mir geht es nicht gut und mich lässt der Gedanke einfach nicht los, dass es Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein könnten. Vor 3 Tagen fing es an, dass ich auf einmal schrecklich unruhi und nervös wurde, ich kann nicht mehr richtig schlafen und habe Angstgefühle ohne einen Anlass. Meine linke Schulter fing an zu schmerzen. Es ist ein drückender/ziehender Schmerz, der zwar nicht durchgängig vorhanden ist, aber immer wieder kommt. Manchmal Strahlen die Schmerzen bis in den Unterarm aus. Es ist dann so als könne ich die Hand nicht mehr richtig bzw. nur langsam bewegen. Dazu kamen dann starke drückende Schmerzen im linken Hals und am linken Kiefergelenk. Es fühlt sich an als könne ich den Mund nicht mehr öffnen - kann ich aber, es zieht nur und fühlt sich seltsam taub an. Ich dachte die Schmerzen gehen weg, aber nun ist der 3. Tag/Abend und es ist sogar noch schlimmer. Ich fühl mich als könnte ich nicht richtig Atmen, als würde etwas meinen Brustkorb runterdrücken, am meisten zwischen den Schlüsselbeinen - mir is fast schon übel davon. Und mit unterschiedl. langen Zeitabständen sticht und brennt es in meiner Brust mittig. Dazu kommt dieses nervöse Panikgefühl, das ich so gut wie möglich zu unterdrücken versuche. Ich hab alles mögliche versucjt mich zu entspannen - es hilft nichts, der Druck auf meiner Brust wird eher immer schlimmer. Ich bin durch mit den Prüfungen und wüsste nicht was mich sonst so stark psychisch belasten sollte... Ich war vor einem halben Jahr schon mal in der Notklinik wegen ähnlichen Sorgen. Damals war das mehr psychisch bedingt und ich hatte mir was in der Schulter eingeklemmt. Aber jetzt sind die Symptome anders. Die Schmerzen sind ganz anders als damals! Ich weiß aber aus Erfahrung, dass wenn man mit so jungen Jahren zum Arzt geht und sagt: "Ich glaube mit meinem Herzen stimmt was nicht." man einfach nie wirklich ernst genommen wird. Es wird kurz abgehorcht und Blutdruck gemessen und das wars! Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Bis morgen warten und zum Hausarzt? Doch lieber heute in die Klinik? Oder ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich einen Herzinfarkt bekommen könnte? Bitte helft mir. Ich mache mir Sorgen und weiß nicht weiter...

LG Tally

Herz, Alter, herzinfarkt, Notarzt, Panik, Psyche
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