Ist das Akne, ein Pilz oder was anderes..?

Hallo,

in meiner letzten Frage habe ich schon beschrieben, wie meine Haut im Gesicht zurzeit ist.

Hier nochmal kurz zusammengefasst: sie juckt, ich hab Pickel die jucken, sie wird extrem fettig, und hat so komische schuppige Stellen, die einfach nicht weggehen wollen. Ab und zu Quaddeln, die nur ein paar Minuten da sind.. Außerdem wird sie schnell rot.. Aber Rosazea ist es eher nicht, glaube ich, habe nämlich nicht diese typischen Äderchen.. Und das Problem habe ich bereits seit über 2 Monaten.

Ich hatte schon versucht ein Bild von meiner Haut zu machen, aber man hat es nie so gut gesehen.. Habe aber jetzt ein Bild im Internet gefunden, das meiner Haut recht ähnlich sieht.

Was meint ihr was das sein könnte? Ich hab vor allem Pickel auf den Wangen.. Ich war bereits bei SECHS!!! Ärzten. Und die konnten mir alle nicht weiterhelfen, haben es entweder klein geredet, oder mir Kortison verschrieben, und eine Ärztin hat mir ernsthaft eine Aknecreme verschrieben, die hoch dosiert ist, obwohl ich empfindliche!! , schuppige Haut habe. Sie meinte nur, dass die Schuppen dann schlimmer werden (wow..) und hat mich fast schon gezwungen zum Kosmetiker eine Etage tiefer zu gehen... Kam mir eher so vor, als war sie nur nach Geld aus, denn das Kosmetikstudio gehört zu ihrer Praxis. Ich hatte ihr auch von den Quaddeln erzählt.. Da meinte sie nur "ja, keine Ahnung, das kann ich Ihnen nicht sagen, warum Sie das haben."

Ist es nicht ihre Aufgabe als Ärztin, der Ursache auf den Grund zu gehen? Ich bin schockiert und enttäuscht von den Ärzten, wirklich. Außer von meinem Hausarzt, er hatte mein Blut untersucht (Schilddrüse, Vitamine, Entzündungswerte, Leber, Blutzucker) aber alles war in Ordnung. Er meinte, dann ist er auch machtlos und ich wäre bei Hautärzten besser beraten.. Aber die nehmen mich nicht ernst.

Die Aknecreme hatte ich mir übrigens besorgt, allerdings milder dosiert. Aber sie hat meine Haut verbrannt...

Bitte helft mir, ich hoffe, dass jemand mir sagen kann, was mit meiner Haut los ist. Ich bin schon raus aus der Pubertät, habe nie Probleme mit Pickeln gehabt, habe nie die Pille genommen.. Ich weiß einfach nicht, was gerade los ist.

Hier sieht man die Schuppen ganz gut neben der Lippe.. Bei mir sind sie auch vor allem dort, die Schuppen gehen bei mir seitlich auch hoch bis zu den Schläfen. Die Pickel sind bei mir nicht so zahlreich und eher nicht rot, aber die Größe kommt hin.

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Also, das mit dem Aspirin auf die Pickel tun, lass mal besser. Das reizt sie nur noch mehr zum Blühen und bringt in der Tiefe der Poren, wo ds Problem wirklich steckt, gar nichts.

Deine Pickel werden keine klassische Akne sein. Eine Pilzinfektion, die sich ausschließlich im Gesicht zeigt, halte ich auch für unwahrscheinlich. Das sieht mir eher nach entzündeten Komedonen (Mitessern) aus. Und dann vermute ich mal, dass du viel zu scharfe und zu chemische Reinigungs- und Pflegemittel für dein Gesicht verwendest. Rosacea wird es auch nicht sein, denn die beginnt auf dem Nasenrücken und breitet sich Schmetterlingsförmig nach den Seiten zu den Wangen hin aus.

Was sind Pickel überhaupt?

Die Haut produziert an manchen Stellen mehr Talg, als sie für die eigene Pflege tatsächlich braucht. Das kann am Hormonhaushalt der Ernährung oder mangelnder, falscher oder übertriebener Hygiene liegen. Dieser überschüssige Talg bleibt in den Poren stecken.

Zuletzt hilft sich der Köper dann so, wie er das bei jedem feststeckenden Fremdkörper macht, er bildet eine Entzündung aus (Pickel). Der Eiter soll dann (als Abführmittel) nachhelfen, damit sich die Pore endlich doch irgendwie leeren kann, auch wenn es hässlich aussieht. So eine selbst produzierte Wunde ist eigentlich ein "Notfallprogramm" des Körpers. Dazu muss es nicht erst kommen.

Jetzt mein Tipp, versuch's mal mit Natur:

Was du brauchst ist Zitronensaft (Plastikzitrone von Aldi für 55 ¢ reicht völlig), Wattepads und eine kleine Dose (man braucht davon wirklich nicht viel) Penatencreme aus der Drogerie und am besten auch ein Stirnband.

Gesichtsreinigung einfach, täglich morgens:

Gesicht mit Wasser abspülen, zunächst lauwarm, und dann immer wärmer und wärmer, bis es so heiß ist, wie du es gerade noch vertragen kannst. Wenn die Haut so richtig durchgewärmt ist, schreckst du dein Gesicht mit ganz kaltem Wasser so lange ab, bis die Haut durchgekühlt ist. Damit wurden die Poren geöffnet, Überschüsse sanft gründlich weggespült, und die Poren wieder geschlossen. Die dadurch geförderte Durchblutung regt zusätzlich die Selbstheilung an und zu schminken braucht man sich dann nicht mehr, weil man wirklich rosige Wangen hat.

Gesichtsreinigung gründlich, täglich abends:

Zunächst wie morgens von warm bis heiß abspülen und dann einen Wattepad nass machen, einen Spritzer Zitronensaft darauf geben, und damit das Gesicht gründlich abreiben. Wenn es brennt, den Zitronensaft verdünnter verwenden und nichts in die Augen bekommen! Dabei besonders die Stellen gründlich abreiben, an denen die Mitesser sitzen (Nase, Kinn, Stirn). Pickel dabei vorsichtig mit behandeln.

Danach noch einmal warm abspülen, trockentupfen und ganz dünn mit Penatencreme eincremen. Sie ist entzündungshemmend, fördert die Heilung, lässt die Haut aber noch atmen.

Die schwache Säure löst den in den durch die Wärme geöffneten Poren steckenden Talg an, so dass er heraus kann. Auch noch verbleibende Mitesser werden kleiner, und schon dadurch, dass sie sauberer werden, sieht das ganze schon nicht mehr so schlimm aus.

Tiefenreinigung der Poren, Bei deiner angegriffenen Haut höchstens einmal die Woche abends:

Hierzu brauchst du zusätzlich noch einen Esslöffel Zucker und einen Esslöffel Speiseöl auf einer Unterasse aus der Küche. Das stellst du alles im Bad parat. Wie zuvor Gesicht mit Wasser abspülen, von warm bis heip. Gesicht kurz trockentupfen.

Etwas Speiseöl auf die trockenen Finger nehmen, damit Zucker vom Teller aufnehmen (mehrmals), und ein gründliches Peeling machen. Auch hier wieder Nase, Kinn und Stirn gründlicher behandeln und Pickel vorsichtig mit einbeziehen. Das sanfte Schmirgeln schilfert verhornte Schichten ab und befördert Talg aus den Poren heraus. Zuletzt mit warmem Wasser den Zucker abspülen.

Einen Wattepad nass machen, einen Spritzer Zitronensaft darauf geben, und damit das Gesicht gründlich abreiben, um das Öl zu entfernen. Gesicht noch einmal warm abspülen und abtrocknen. Zuletzt mit einem Hauch Penatencreme eincremen.

Wichtiger als sporadische Gewaltanwendungen ist die regelmäßige sanfte und gründliche Reinigung der Haut.

Damit die produzierten Überschüsse aus den Poren stets gut abfließen können, solltest du auf Schminke und Cremes verzichten. Parfümierte Pflegeprodukte solltest du auch vermeiden, weil sie Entzündungen fördern. Gerade für unreine und fettige Haut ist es besonders wichtig, dass sie ungehindert atmen, schwitzen, und sich selbst reinigen kann.

Es kann sein, dass durch diese Behandlung zunächst mehr Pickel zu entstehen scheinen. Der Schein trügt aber, denn es werden sich auch die Poren bei jeder Behandlung öffnen und reinigen, die bisher noch gar nicht als verstopft zu erkennen waren. So etwas nennt man Erstverschlimmerung. Es kann also etwas dauern, bis eine Besserung zu erkennen und alles abgeheilt ist.

Wenn man stark schwitzt (im Sommer), oder die Haut stark fettet, wird immer Staub darauf kleben bleiben. Auch deine Finger sind niemals sauber genug, um damit an Pickeln herum zu fummeln. Also Finger weg!

Für unterwegs empfiehlt es sich, ein paar Alkoholtupfer dabei zu haben. Die bekommt man zu 100 Stück in der Apotheke für wenig Geld, und sie passen in jede Tasche. Die sind ganz praktisch, wenn die Nase glänzt oder ein Pickel zu sehr nervt.

Dann fällt mir noch ein, dass seit ein paar Wochen Orangen, Mandarinen etc. Saison haben. Üblicherweise sind Zitrusfrüchte "gespritzt". Das ist ein hoch allergener Stoff. Eine Marktfrau hatte wegen des kalten Windes zwichendurch ihre Mütze immer wieder über die Ohren gezogen. Zu Feierabend hatte sie doppelt große, knallrote Ohren, die so glühten, das sie ins Krankenhaus ging. Sie hatte den ganzen Tag fast nur Orangen abgewogen, ihre Ohren also gründlich mit diesem Pestizid eingecremt.

Wenn sich nun gar nichts bessert, dann stimmt vielleicht mit deinem Hormonhaushalt etwas nicht. Das solltest du dann doch einmal vom Frauenarzt überprüfen lassen. Das kann ebenfalls ein Grund für deine Hautprobleme sein.

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Zwangsgedanken / Wissensdrang?

Hey Leute.

Ich frage mich, ob ich irgendwie autistisch bin oder irgendeine Zwangsneurose habe.

Es ist nämlich in letzter Zeit so, dass ich bei kleinsten Unsachgemäßheiten dem sofort auf den Grund gehen muss und die genaue Ursache wissen muss. Wenn ich die Ursache nicht herausgefunden habe, muss ich solange nachforschen, googlen, bei anderen fragen, bis ich diese kenne.

Zum Beispiel war heute eine bestimmte Farbe eines Haftnotizblock nicht mehr im Schrank, wo er aber eigentlich immer war. Daneben waren aber noch andere Haftnotizblöcke. Daher konnte es mir eigentlich egal sein, wo dieser eine Haftnotizblock verschwunden ist, da ja da noch zwei andere standen.

Trotzdem platzt in mir eine Sicherung, wenn sowas passiert und ich muss dann in dem Moment genau wissen, was mit diesem Haftnotizblock passiert ist, wohin er verschwunden ist? Das ist echt schlimm, da ich sonst so eine innere Unruhe verspür.

Hab meine Mutter gefragt, und sie meinte, sie hätte mal eins ins Krankenhaus mitgenommen und da dann eventuell vergessen oder es liegt noch in ihrer Tasche.

Und erst dann bin ich wieder beruhigt, eigentlich wollte ich es sogar noch suchen. aber dazu hatte ich dann doch keine Lust mehr.

Wie gesagt, oder mein kleiner Zeh tut bisschen weh beim Kratzen, was eig nicht großartig stört, aber ich will sofort die Ursache wissen. Dabei hab ich nicht Angst davor, dass ich daran sterben könnte sondern einfach, weil ich es wissen will des Wissensdrangs wegen. Hab an meinem Zeh auch nix Auffälliges gefunden, bisschen gegoogled aber auch nix gefunden. Eigentlich muss ich auch lernen, aber solche Gedanken lenken mich dann teilweise ab.

Ist das noch normal oder geht das in Richtung Autismus/ Zwangsneurose/Perfektionismus/Ordnungszwang/Kontrollzwang?

Leider kann ich auch im Moment keinen Sport treiben, was mich immer gut abgelenk hat, da mein Handgelenk im Moment wehtut bei einigen Übungen, anfangs hab ich in den Schmerz einfach reintrainiert und später aber doch Angst bekommen, meine Hand nachhaltig zu schädigen, da ich merkte, wie meine Schrift krikelig wurde, weil ich das Handgelenk auch nicht mehr so gut bewegen konnte.

Solange ich dann solche Gedanken im Hinterkopf habe, hemmen diese meine Konzentration beim Lernen und Lesen. Und ich bin im 2. Semester Pharmazie und hab bereits 3 Klausuren im 1. semester geschoben. Und der Stoff wird nicht weniger und auch nicht leichter, diese Zwangsgedanken schränken meine Lebensqualität und meine Konzentrationsfähigkeit manchmal erheblich ein.

Das einzige, was dagegen bei mir hilft, ist wirklich, die genaue Funktionsweise des Körpers oder was auch immer rauszufinden. Also wirklich schlussendlich zu wissen, was da genau passiert. Aber das kanns doch nicht sein? Ich kann doch nicht bei allem so pingelig sein. Vorallem bei dem Zeh bin ich echt ratlos, ein Arzt wird mich bestimmt sogar auslachen, ich will dafür auch nicht zum Arzt, da gibts so viele Schlimmere Dinge und ich weiß das.

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Also bevor du zu einem Psychiater oder Psychologen rennst, mach mal locker.

Mir geht es genau so, nur in einem anderen Bereich, und nicht nur für Stunden, sondern Wochen und Monate. Will ich z.B. eine Story schreiben, die vor 150 Jahren bei den Inuit spielen soll, muss das ja auch authentisch sein. Also muss ich dazu recherchieren. Mal eben da hin reisen bringt es nicht, denn die leben inzwischen gar nicht mehr wie vor 150 Jahren. Also muss ich andere Quellen suchen: Internet, alte Forschungsberichte etc.

Welche Ressourcen hatten sie, historische Zusammenhänge eruieren ... Wie und womit haben die sich gekleidet, wovon haben die gelebt etc. Die haben ja nicht nur im Iglu gehockt und Felle durchgekaut, und zwischendurch auch mal einen Steifen Robbenfleisch. Das langt nicht zum Übeleben. Wie konnten sie ohne Metalle Schlitten, Kajaks ... bauen, die nicht gleich zusammenbrachen ... Wie sah ihr religiöses "Verständnis aus"? Welche Wertvorstellungen hatten sie, Ethik, Moral ...? Welche Rituale hatten Sie? Wie fanden Ehepaartner zusammen? Wie sah ihre Kindererziehung aus? ...

Ein paar grausame Gesetze: Das erste Kind musste ein Sohn sein (ihre Rentenversicherung), ein Mädchen musste von der Frau gleich nach der Geburt eigenhändig umgebracht werden. Pflegeversicherung, Altersheim gab es nicht. Wer zu alt und gebrechlich wurde, ging so weit fort wie er kam und setzte sich zum Sterben auf Eis. Wenn ein Teilnehmer der Jagdtruppe mit seinem Schlitten ins Wasser stürzte, wurde der Schlitten herausgezogen und dem Mann fürs nächste Leben alles Gute gewüscht. Für die anderen ist er dann schon ein Toter Mann, weil sie wissen, dass sie ihn nicht retten können - Für Inuit damals total normal.

Erst aus all dem zusammengenommen kann ich mir zuletzt ein Bild von meinen Protagonisten machen, mich in deren Gedankenwelt hineinversetzen. Sie sind ja in ihre Sozialstrukturen eingebunden, ihr Alltag bestimmt sich aus deren Erfahrungen, ihre Weltanschauung, ihr Wertesystem, ist in ihrer speziellen Umwelf tradiert usw.

Und was passiert bei solcher Recherche in meinem Kopf? Ich sammle da ausschließlich Sachinformationen zusammen. Sie haben nichts mit meinem, oder überhaupt dem wirklichen Leben zu tun. Es türmt sich ein Sammelsurium von Stichworten auf. Und wenn ich über ein weiteres Stichwort stolpere, das vielleicht irgendwie auch noch ins Thema passen könnte, greife ich es auf. Es kommt vor, dass ich plötzlich feststelle, dass ich da was über Amazonas-Indianer lese, bis ich merke, dass ich da auf einem Holzweg bin. Manchmal habe ich das Gefühl, mit meiner Recherche nie zu einem Ende zu kommen.

Das liegt wohl vor allem an der leichten Verfügbarkeit von Informationen heutzutage. Es ist doch alles nur noch einen Mausklick entfernt. Vor dem Internet hätte ich mich wochenlang täglich in eine öffentliche Bibliothek begeben und mir Notizen machen, und parallel das Antiquariat nach geeigneter Literatur durchforsten, und die auch noch lesen müssen. Da hätte ich mich wohl nach zwei Wochen schon einmal gefragt, ob ich denn wirklich da noch einmal hin muss, denn den vorhandenen Festmeter Literatur habe ich doch eigenlich durch, oder?

Und dann passieren in meinem Kopf auch offline merkwürdige Dinge. Beim Kuchenbacken nehme ich keinen Messbecher, sondern zähle esslöffelweise die Zutaten zur Butter hinein. 10 EL Zucker sind 250 g - verschlagen - dann einzeln die 5 Eier - zähle ich mit, damit ich mich nicht vertu. Dann soll ein Fläschchen Mandelöl hinein. Dazu muss ich die schlanke Phiole kräftig nach unten schlagen, damit was herauskommt. Eins, zwei, drei, vier - Soon Quatsch! Ich habe keinen Zählzwang, ich führe da nur eine Routine unnötigerweise fort.

Und hier kommen wir zu dir und deiner Informationsgier. Das hast du dir auch angewöhnt, denn die Technik macht's möglich. Dein ganzes Studium ist ja nichts andres, als das Suchen und Zusammentragen von Informationen bis ins Kleinste, die du verstehen und sinnvoll, schlüssig in Zusammenhang bringen musst. Und aus Quatsch machst du das sogar offline weiter. Sic!

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Die Zahl der Mikroorganismen (vor allem Bakterien), die auf und im menschlichen Körper existieren, ist etwa 10- bis 100-mal höher als die Zahl der Zellen, aus denen ein Mensch besteht: Etwa 1 Billiarde (1015) Mikroorganismen stehen 10–100 Billionen (1013–1014) menschlichen Zellen gegenüber. Dies entspricht einer Gesamtmasse von 0,5 bis 1 kg Mikroorganismen. Die individuelle Besiedelungsgeschichte setzt bereits während der Geburt ein. Nach und nach gestaltet sich diese Mikroflora unter Einfluss von Umgebung, Ernährung und Genen individuell um.

Was willst du mit noch ein paar mehr Mikroorganismen in deinem Körper? Das sind doch mikroskopisch kleine Lebewesen, Mikroben also Viren, Bakterien, Pilze, Algen, Pantoffeltierchen, Nematoden und soon Kram. Unser Magen ist extra mit einer etwa 5% -igen Salzsäure gefüllt, um derlei Dinge abzutöten, bevor wir davon zu viele bekommen. Wenn wir sie einatmen, werden sie von den Flimmerhärchen der Bronchien eingefangen in zähem Schleim gebunden und dann bei Gelgenheit abgehustet.

Nimmt man oral Mikroorganismen auf, z.B. Hefepilze, Bifidophilus oder Acidophilus, kommen davon höchstens 0,01 Promill im Darm an. Alles andere wird im sauren Millieu des Magens schon abgetötet. Eine haushoch überteuerte Minimal-Ausbeute. Das selbe erreicht man schon mit einer Portion Rohkost am Tag, vorusgesetzt man hat das Gemüse nicht zu tode geputzt und geschält, 100 g rohem Sauerkraut, einem Krümel Backhefe aus dem Kühlregal.

Meinst du vielleicht eher Mikronährstoffe? Vitamine, Mineralien, Spurenelemente. Proteine, Fette, Zucker (Makronährstoffe) sind reichlich in unserer Nahrung vorhanden. Die Mikronährstoffe sind ebenfalls darin enthalten. Bei der Verdauung wird doch alles bis ins kleinste Molekül zerlegt, wodurch auch die Mikronährstoffe ins Blut übergehen.

Unser Körper ist dabei Opportunist, nimmt so viele Mikronährstoffe aus dem Nahrungsbrei auf, bis der Sättigungsgrad erreicht bzw. der Bedarf gedeckt ist. Vorraussetzung dafür ist natürlich, qualitativ hochwertige Nahrung, in ausgewogener und abwechslungsreicher Zusammensetzung und möglichst unbehandelt, nicht zu Tode zerkocht. Und davon nicht zu viel aber auch nicht zu wenig.

Schon als wir noch viel zu blöd waren, um über Ernährung und unseren Bedarf an was auch immer für Stoffen nachzudenken, haben wir uns ausgewogen, gesund, und artgerecht ernährt. Wenn das Nahrungsangebot vor Ort zu einseitig wurde, gab es erste Mangelerscheinungen, und was hier vorhanden war, "schmeckte uns nicht mehr so recht". Dann sind wir weitergewandert, haben vielleicht auf dem Weg nach den Dingen Ausschau gehalten, auf die wir gerade Appetit bekommen hatten, weil unsderen Inhaltsstoffe gerade fehlten.

Das nennt sich Biofeedback. Der funktioniert auch heute noch genau so wie vor der Steinzeit. Allerdings vertun wir uns dabei heutzutage häufig, verstehen die Körpersignale nicht mehr so richitg. Heißhunger auf Süßes bedeutet meistens Mangel an Viamin C. Süßes bekamen wir nämlich nur mit Früchten. Sahne, Butter, Margarine, Majo gab es noch nicht. Fette bekamen wir mit Ölsamen, Sonnenblumenkernen, Nüssen, verschiedenen Grassamen ...

Tiere machen das übrigens immer noch so. Da bekommt ein Hund plötzlich Appetit auf Gras, ist aber bestimmt nicht zum Schaf mutiert. Dann braucht er gerade jetzt eben einmal etwas von den Nährstoffen, die in den Grashalten enthalten sind. Nach zwanzig Halmen ist er dann zufrieden, und interessiert sich eine lange Zeit nicht mehr die Bohne für Gras.

Dein Vergleich mit der Düngung von Pflanzen hinkt hier gewaltig. Damit auf unseren Feldern ein hoher Ertrag heranwächst, wird viel zu viel und einseitig gedüngt. Dadurch werden viele Feldfrüchte bereits ungesund nitrathaltig. Unser Grundwasser ist bereits durch diesen Nitrateintrag gefährdet und kaum noch für Säuglinge, kranke und immungeschwächte Menschen empfehlenswert.

Nie zuvor wuchsen die Brennesseln und Co. um die Felder so hoch und dicht wie heute, weil sie stets "mitgedüngt" werden. Was an Dünger allein durch Erosion in die Umgebung gelangt, sort für das Aussterben von Wildpflanzen, die auf karge Böden spezialisiert sind.

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Das Erneuern der Haut geht nicht so schnell. Nach etwa 7 Jahren hat sich die gesamte Haut mit allen Schichten einmal komplett erneuert. Die äußere Schicht aus abgestorbenen Hornzellen wird regelmäßig abgeschilfert. Bis da aber eine nennenswerte Schicht" abgetragen ist, gehen einige Wochen ins Land.

Was da durch UV-Strahlung braun wird, ist nicht die Haut selbst. Die UV-B-Stralung regt die in der Oberhaut befindlichen Melanozyten (Pigmentzellen) an, Melanin zu bilden. Ist ein gewisser Pegel an Prä-Vitamin D3 gebildet worden, löst dies die letzte Faltung des Hormons Melanin an. Das im Melanin enthaltene Hämoglobin ändert durch diese Faltung seine Farbe von rot zu braun.

Zusammen mit der ebenfalls UV-induzierten Hornschichtverdickung (Lichtschwiele) bildet die "Bräunung" der Haut den Eigenschutz vor Schäden an der DNA von Zellkernen. Die für diese Prozesse erforderliche Sonneneinstrahlung ist übrigens recht gering. Man muss sich dafür nicht in praller Sonne grillen lassen. Jeder noch so schwache Sonnenstrahl auf die Haut, selbst bei klirrender Kälte, löst die Bildung von Prä-Vitamin D3, den Bräunungsprozess und die Verdickung der Hornschicht aus.

Weil an der Oberfäche ständig abgestorbene Hautzellen verloren gehen, wandern die sich neu bildenden Zellen stetig an die Oberfläche, während sie altern. Der Alterungsprozess bedeutet eine zunehmend verringerte Fäigkeit zur Nährstoffaufnahme und Wasserspeicherung. Die Austrocknung lässt sie zu zackigen, dornigen Gebilden werden, die sich wie Kletten ineinander verhaken.

Zwischen diesen verkletteten Zellen steckt das gefaltete Malanin, das mit ihnen an die Oberfläche befördert wird. Zusammen mit den toten Zellen geht es dann verloren. Gelangt keine UV-B-Strahlung auf die Haut, wird kein weiters Melanin produziert und Hämoglobin darin gefaltet. Diese beiden Faktoren lassen uns in Herbst und Winter die "Bräunung" wieder verlieren.

Unsere Hautzellen sind übrigens winzig. Es braucht eine Ansammlung von mindestens 600 Stück, um da mit bloßem Auge etwas erkennen zu können. Trockene Haut und bei älteren Personen löst sich die Haut in größeren Schuppen ab als bei jungen Personen und "fetterer" Haut ...

Die Intensität des Abschilferns ist unabhängig davon, ob die Stelle von Kleidung bedeckt ist, oder nicht. Sie rieselt ständig überall. Und weil das so ist, wird man auch ohne sich zu waschen, niemals dreckiger als 14 Tage. Mehr kann da nicht hängenbleiben.

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Eine Blutvergiftung (Sepsis) kann das nicht sein.

Eine Sepsis ist eine akute, heftig einsetzende Erkrankung, deren Symptome schon nach einigen Stunden lebensbedrohlich werden, wenn nicht sofort umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden, um ein Organversagen zu verhindern. Die schleppt man nicht ein paar Wochen mit sich herum, sondern klappt etwa drei Stunden nach Ausbruch mit extrem hohem Fieber etc. einfach um und ist kaum noch ansprechbar.

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Großflächig ist die Wunde ja nicht, also nicht lebensgefährlich, wohl aber tief.

Wenn eine (Kälte)-verbrennung sich nicht binnen einer Woche zu heilen und zu schließen beginnt, dann wird in der Tiefe Gewebe abgestorben sein, das den Heilungsprozess verhindert. Mal salop gesagt, da drin gammelt ein Stück "Geschnetzeltes" vor sich hin.

Wird das tote Gewebe nicht entfernt, gammelt es da weiter vor sich hin und die Wunde wird nie heilen, ganz gleich was du da äußerlich anstellst. Damit hättest du mindestens schon vor vier Wochen beim Arzt sein sollen.

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Das sieht für mich eher so aus, als ob du einfach nur zum Grübeln neigst. Wer viel grübelt wird depressiev. Wer oft in depressive Stimmung gerät kann eine Depression entwickeln. Eine Depression ist der ideale Nährboden für Ängste und Panikattacken. So etwas kann man sich also durchaus angewöhnen. Was man sich angewöhnt, kann man sich aber eben so wieder abgewöhnen.

Wenn du also merkst, dass bei dir die Gedanken im Kreis gehen, dann sag dir selbst doch einfach mal STOPP! Schuss damit! Statt weiter im Kreis zu grübeln, hüpfst du dann eben mal im Quardrat, hauptsache du denkst was anderes.

Was ich meine ist, mach im Kopf einen Schnitt und konzentrier deich auf ein anderes, interessanteres oder erfreulicheres Thema. Man kann und darf durchaus selbst bestimmen und steuern, worüber man sich wie viele und welche Gedanken macht. Vielleicht musst du das erst üben, denn das ist wirklich zunächst Gewohnheitssache.

Wenn in Deutschland jemand Ängste, oder sogar Panikattacken entwickelt, hat er ganz offenischtlich den Überblick verloren. Wenn wir noch im Mittelalter wären, mit all seinen Unwägbarkeiten für das Wohl und Wehe des Einzelnen, wäre das etwas anderes. Aber was kann einem denn heutzutage schon wirklich passieren?

Bei uns gibt es keine großen Raubtiere, giftigen Schlangen, gefährliche Insekten, die einem etwas anhaben könnten. Gegen sämtliche gefährlichen Krankheiten sind wir alle durchgeimpft. Wird man krank gibt es Ärzte jeder Fachrichtung, ein flächendeckendes Ambulanzwesen und ausreichend Krankenhäuser. Die entstehenden Behandlungskosten übernimmt fast komplett die Krankenkasse. Verhungern oder obdachlos werden könnte man auch nicht, denn wer von seinem Einkommen allein nicht leben kann, darf beim Grundsicherungsamt um finanzielle Unterstützung nachfragen.

Ja OK, wenn man sich ganz blöd anstellt, kann man von einem Auto angefahren werden, eine Treppe herunterfallen und sich dabei das Genick brechen; es sollen auch schon Leute tot von der Teppichkante gefallen sein. Das ist doch aber nichts, worüber man schon im Voraus in Angst oder sogar Panik verfallen müsste, oder?

Und dann kann man noch durch eine Prüfung fallen, als Bewerber nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen, nicht eingestellt werden usw. Aber auch da helfen Grübeln, Angst und Panik nicht weiter. Um eine Prüfung zu bestehen muss man den Stoff beherrschen bzw. die Sache gründlich genug geübt haben. Als Bewerber hat man auch so gut wie keinen Einfluss auf den Einstellungsprozess, kann auch da nur sein Bestes geben.

Voll ängstlicher Nervosität mit spitzem Mors grübelnd auf der Stuhlkante hocken und sich die Fingernägel abkauen, bewirkt überhaupt nichts. Es verhindert auch nichts, worauf man keinen Einfluss hat. Die einzige Wirkung ist, dass man sich selbst ausbremst und unterhalb seiner Möglichkeiten zu denken und agieren beginnt. Wer grübelt sieht nicht nach vorn, kann keine Chancen erkennen.

Wenn etwas nicht klappt, wird man enttäuscht sein, und vielleicht auch ein paar Leute um einen herum enttäuschen. Vielkeicht bekommt man auch ein wenig Gemecker zu hören, aber es reißt einem niemand den Kopf ab, das ist nämlich weltweit verboten. Die meisten Prüfungen lassen sich wiederholen, oder man muss sich eben weiterhin um einen Arbeitsplatz bemühen.

So What?! Ganz gleich was passiert, dein Kopf wird schon auf den Schultern bleiben.

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Der TSH-Wert ist nur ein Wert im Zusammenhang mit den Schilddrüse.TSH (thyreotropes Hormon oder Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird von der Hirnanhangdrüse ausgeschüttet, um die Tätigkeit der Schilddrüse anzukurbeln. Heutzutage geht man von einem gesunden TSH-Wert zwischen 0,3 bis 2,5 aus, also höchstens halb so viel wie bei dir.

Die Schilddrüse soll durch TSH dazu gebracht werden, die Tyroxine T3 und T4 zu produzieren. Wenn sie das nicht ausreichend tut, "merkt" das die Hirnanhangdrüse und schüttet dann mehr und mehr TSH aus. Muss die Schilddrüse ständig Hochleistung bringen, bildet sie mehr Gewebe, vergrößert sich.

Das bei dir schein ein so genannter "kalter Knoten" zu sein. Die sind in den meisten Fällen gutartig, und können so belassen werden. Wenn der Knoten wie bei dir aber die Lufröhre einengt, macht es Sinn, den zu entfernen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.

Man muss neben dem TSH auch die Werte für das T3 und T4 betrachten, um zu sehen, was bei diesem Zyklus bei dir nicht in Ordnung ist. Einen Mangel an Tyroxinen kann man mit Medikamenten ausgleichen. Die Menge wird dann in enger Zusammenaerbeit von Arzt und Patient und mit engmaschigen Blutuntersuchungen durch "Versuch und Irrtum" auf den Bedarf genau eingependelt. Das kann schon einmal ein Jahr probieren bedeuten.

Ein Endokrinologe würde noch eine Reihe weiterer Blutwerte bei einer Analyse mit berücksichtigen. Das ganze Feld ist reichlich komplex. Vereinfacht hier von mir ein Überblick über das Wichtigste:

Das T3 und T4 im Blut hat wichtige Funktionen. Sie regeln jeweils z.B. ob Calcium aus den Knochen gelöst oder darin eingelagert wird, damit stets die richtige Menge im Blut vorliegt. Außerdem wirkt es bei der Neubildung von Adenosintriphosphat aus Adenosindiphosphat, also dem Treibstoff für die Muskeln mit. Bei zu wenig Calcium im Blut, (weil entweder nichts aus den Knochen gelöst wird oder dafür schon nicht genug in den Knochen einelagert worden ist), können die Muskelfasern nicht dazu angeregt werden, sich zusammenzuziehen. Das ist nicht nur für Bewegungen wichtig, sondern auch für die Wärmeproduktion.

Funktioniert die Schilddrüse also nicht richtig, stellt nicht genug T3 und T4 her, oder nicht im richtigen Gelichgewicht, wird man eben saft- und kraftlos, friert leicht, hat keine Ausdauer, verbrennt wenig Kalorien, ist ständig müde, und kann sogar eine Osteoporose entwickeln. Das ist das Geheimnis hinter den direkt zu bemerkenden Symptomen einer Unterfunktion.

Auch so ein paar andere Dinge funktionieren bei einer Unterunktion nicht so richtig. Schlechtes Allgemeinbefinden, trockene, schlecht heilende Haut, dünnes Haar, Infektanfällligkeit, Antriebsarmut bis zur Depression, Blässe, sogar Blutgerinnungsstörungen sind möglich und etliches mehr. Viele Mikronärstoffe können dann einfach nicht so gut aus der Nahrung auf genommen und/oder richtig verwertet werden. Das führt zu Mangel, macht nicht unbedingt krank, ist aber auch nicht gesund.

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Wenn man das Bild sieht, dann bist du wohl etwas zu klein für dein Gewicht. Außerdem setzt du wohl schon einen Männerbusen an. Du solltest tatsächlich auf dein Gewicht achten, weniger essen, und/oder dich mehr bewegen.

Wer schon in jungen Jahren schon übergewichtig ist, hat es mit jedem weiteren Jahr schwerer, sein Übergewicht abzubauen. Deshalb solltest du jetzt damit anfangen, kalorienbewusster zu leben.

Lass mal alles weg, was man nicht unbedingt essen muss. Chips, Süßigkeiten, Kuchen und Kekse usw. Was du sonst im Vorbeigehen für Naschen ausgibst steck ab jetzt mal in den Spartopf, dann kannst du dir zu Weihnachten sicher schon was tolles kaufen. Und das nur von dem Geld, dass du sonst nur gedankenlos verfressen hättest.

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Vaseline und alle Pflanzenfette sind für die Haut und besonders die Lippen absolut das falsche. Sie trocknen die Haut erst so richtig aus. Und was die Lippen zusätzlich austrocknet, ist das immer wieder mit der Zunge anfeuchten. Das sollte man auch tunlichst lassen.

Deine Lippen sehen mir eher überpflegt aus. Weglassen ist hier wohl besser. Alles Rubbeln und Shrubben solltest du da auch lassen, die Haut der Lippen ist dafür viel zu empfindlich.

Unsere Haut ist nirgends so dreckig wie rings um den Mund. Da noch mit Honig oder irgendwelchen Ölen und Fetten herum zu kleistern, sammelt dort nur noch mehr Dreck an. Wenn die Lippen schon kaputt sind, dann sollten sie wenigstens sauber gehalten werden.

Am besten vor dem Schlafengehen noch einmal gründlich mit warmem Wasser abspülen, trockentupfen und mit einem Hauch Penatencreme eincremen. Das kann man im Laufe des Tages, vielleicht nach Mahlzeiten auch wiederholen. Besonders im Winter bevor man in die trockene Kälte geht, macht das auch Sinn.

Penatencrem ist nicht nur antibakteriell, sie schützt die Haut auch vor Feuchtigkeitsentzug. Das klappt sogar bei einem Babypo in der nassen Windel. Sieht auf den Lippen zwar blöd aus, hilft aber wirklich beim Abheilen. Die gibts in der Drogerie.

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Kopfläuse legen ihre Eier an den warmen Stellen dicht über der Kopfhaut an den Haarwurzeln ab. Vorzugsweise also Hinter den Ohren und im Nacken.

Testen kannst du das durch Auskämmen der Haare. Dazu beugt sie sich überein Blatt weißes Papier, und du kämmst mit einem möglichst feinen Kamm ihre Haare kopfüber aus. Auf dem Papier wären Eier und Läuse dann gut zu erkennen.

In der Apotheke gibt es etwas, mit dem die Haare behandelt werden, meist Shampoo und eine Packung. In den meisten Fällen reicht eine einmalige Anwendung aus, wenn sie nicht wieder neu mit Läusen infiziert wird.

Den in den letzten Tagen getragenen Haarschmuck, Anaorak-Kapuze, Mütze ... sollte man auch nachsehen, vielleicht waschen und auch das Bettzeug wechseln. Das reicht schon aus, denn sind Läuse und Eier nicht mehr in den Haaren, sterben sie schnell ab.

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Mal ganz kurz gesagt: Weil du es zulässt.

Ich denke mal, dass du ziemlich jung sein wirst. Und sehr wahrscheinlich stehst du gerade vor einem größeren Umbruch in deinem Leben (Berufs- oder Studiumwahl, heiraten oder nicht), irgend so etwas. Ein Lebensabschnitt endet gerade, und ein neuer ist noch nicht ganz durchgeplant.

Jaaa - und wie das meistens so ist, mit der kommenden Situation hat man in jungen Jahren einfach noch keine Erfahrung, woher auch. Man holt sich dann hier und dort Rat, fragt nach Meinungen und Einschätzungen, muss aber immer noch selbst die Entscheidug treffen.

Generell ist nichts dagegen einzuwenden, sich bei erfahrenen Personen Rat zu holen. Warum nicht auf die Kenntnisse anderer bauen, man muss ja nicht alles selbst ausprobieren, wenn man vorher jemand kompetentes fragen kann.

Fragt man aber eine Weile immer wieder zu allem möglichen irgendwelche Leute nach deren Meinung, auch wenn die gar keine Ahnung haben können, kommt zuletzt jeder ungebeten mit einem "gut gemeinten Rat" daher. Aber stützt sich solcher Rat auch immer auf fundiertes Wissen, spricht derjenige wirklich aus Erfahrung?

Ungebetener Rat wird meist begleitet von: Das kannst du doch nicht wissen - und wenn dann dies und jenes dabei herauskommt - Das kannst du mir ruhig glauben - Das wird doch mie was/das schaffst du doch nie ... Und das untergräbt zuletzt jedes Selbtbewusstsein nachhaltig. Hat derjenige aber wirklich fundierte Erfahrung, oder labert der bloß rum, um sich wichtig zu machen?

Man kann sagen, wer viel fragt, bekommt viel Antwort, und zuletzt auch ungefragt von jedem Heyopey. Aber es kommt letztlich darauf an, wen man fragt. Ich erkundige mich doch nicht bei einem Penner auf der Straße danach, wie man das dicke Geld verdient, oder die Friseuse, welches Studium sich für mich am besten eignet.

Und wenn man es so weit hat kommen lassen, dass man ungefragt von jedem Dahergelaufenen zu allem und jedem einen "gut gemeinten Rat" annimmt, meint man dann, ganz und gar nichts mehr selbst entscheiden zu können, stets und ständig auf die Meinungen und vor allem die vorherige Zustimmung anderer angewiesen zu sein. Billiger Ratschlag ist oft tatsächlich nur ein getarntes herumkritteln an dem anderen.

Das kann sogar dazu führen, dass man bei ganz kleinen Entschediungen wie z.B. der täglichen Kleiderauswahl, schon "kritische Stimmen" zu hören glaubt, und sich nicht traut, dazu eine eigene Entscheiden zu treffen. Dann fängt man gedanklich an, sich für so eine gerade gefasste winzige Entscheidung schon vorsorglich vor "eingebildeten Kritikern" zu rechtfertigen. (Sic)

Es bleibt also weiter die Frage, was du zulässt.

Du solltest mal aus dem Kreuz kommen und dich von Meinungen und Vorurteilen anderer frei machen. Sag dir einfach: Ich bin ich, und ich mach das so, wie ich das jetzt für richtig halte. Vielleicht hättet du doch den dickeren Pullover anziehen , einen Schirm mitnehmen sollen, ist heute verdammt kalt und es gießt in Strömen, aber - wen krazt das?!

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Sport hilft überhaupt nicht gegen Cellulite, es gibt keine einzige gezielte Übung, die sich hier empfiehlt, im Gegenteil. Jedes Hüpfen, jeder Joggingschritt verschlimmert eher noch das Problem. Jedes "Schwabbeln" der Polster leiert das Gewebe weiter aus und die Dellen vertiefen sich.

Es gibt auch keine einzige Creme, oder spezielle Massagetechnik die da etwas bewirken könnte. Entscheidend ist nämlich, wie fest gefügt die Strutur des Unterhautgewebes ist. Das kann man nur von innen unterstützen.

Ab 25 beginnt jeder Mensch körperlich abzubauen. Das Wachstum ist abgeschlossen und es wird nur noch das vorhandene durch Zellerersatz repariert. Also die altersschwach werdenden Zellen teilen sich, sterben ab und die neuen Zellen übernehmen als die nächste Generation deren Platz. Fazit: Die vorhandenen Zellen sollten gesund und gut ernährt sein, damit sie auch gesunden "Nachwuchs" hervorbringen.

Was hält die Zellen des Unterhautgewebes an seinem Platz und sorgt für dessen Elastizität und Spannkraft? Cellulite nämlich hat nur sehr wenig mit dem Gewicht zu tun, wenn man nicht gerade übermäßig dick ist. Auch ganz schlanke und/oder muskulöse Menschen können Cellulite entwickeln.

Muskeln sind für ein straffes Bindegewebe jedenfalls nicht zuständig, weshalb Training, Muskelaufbau oder Gewichtsreduzierung hier keine Abhilfe sind. Die Struktur und deren Zusammenhalt sind entscheidend, und die muss man verbessern.

Unsere Zellen schwimmen nicht einfach so wahllos irgendwo herum, sondern sind strukturiert gelagert, bilden miteinander verbunden ein stabiles Netzwerk. Sie sind zwar gegeneinander beweglich, aber fest miteinander verbunden. Wie lauter Bienenwaben liegen sie dicht beieinander. Fibrillen (feinste Fasern) aus Proteinen halten sie an ihrem Platz.

Diese Fibrillen werden hauptsächlich durch Ascorbinsäure in sich so verdrillt, so dass sie wie "Gummibänder" gespannt sind. Werden diese Verbindungen nicht ständig mit ausreichend Vitamin C versorgt, verlieren die ihre Zugkraft und es entsteht der Steppdecken-Effekt. An immer mehr Stellen kann das Gewebe nicht mehr in Form gehalten werden und es "leiert aus".

Ergo: Cellulite entsteht durch zu wenig Proteine und Mangel an Vitamin C.

Die beste Proteinquelle ist hier Gelatine. Sie wird aus dem Bindegewebe von Schlachttieren gewonnen, und ist daher das beste Futter zum Aufbau unseres Bindegewebes. Auch den Bändern und Gelenken tut sie nebenbei gut. Sie ist beschmacksneutral, weshalb man sie in jedes Getränk mischen, ins Müsli streuen, in den Joghourt einrühren kann usw.

Nicht zu empfehlen als Proteinquelle sind Gummibärchen. Das mini-kleine Bisschen an Gelatine darin ist kaum der Rede wert. Sie bestehen in erster Linie aus Zucker, Dünnkochender Stärke und anderen billigen Bindemitteln, die einem nur wieder das Vitamin C stehlen.

Gelatine gibt es auch in größeren Packungen zu kaufen, die kleinen Tütchen im Regal neben dem Puddingpulver sind bei täglich 3 Esslöffel einfach zu teuer. Bekommt man Gelatine nicht in großen Packungen, kann man in einer Bäckerei, Konditorei (wo noch selbst gebacken wird), oder bei einem Schlachter nachfragen. Dort werden größere Mengen verbraucht und daher im Großhandel eingekauft, vielleicht kann man da was "abkaufen".

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Das kenn ich auch aus jungen Jahren. Seit ich dann nie wieder Cola trank, hatte ich das nie wieder.

Die Ursache war nämlich der in Coca Cola reichlich enthaltene Zucker zusammen mit der Phosphor- und der Zitronensäure darin. Die Mischung löst Calcium aus den Knochen. Phosphorsäure hindert den Körper außerdem an der Aufnahme von Calcium und fördert die Ausscheidung des Minerals.

Mit dem Stechen in den Knochen klopfte bei mir also die Osteroporose an.

Nicht nur Coca Cola, sondern auch etliche Süßigkeiten enthalten gleichzeitig Säuren und Zucker

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Wenn das Einschlafen problematisch wird, solte man dafür sorgen, dass alle negativen Einflüssse ausgemerzt sind.

Licht jeglicher Art - vermittelt dem Gehirn, dass es Tag sei. Schon das bisschen, das durch den Vorhang kommt, das das Display des Smartphones abstrahlt, schon die Anzeige des Digitalweckers ... wird als Tagesbeginn (Dämmerung) interpretiert. Schaut man auf Bildschirm und Monitor sugeriert das wegen ihrer Helligkeit sogar, dass es Mittag sei.

Die Bildung von Melatonin wird im Gehirn in der Zirbeldrüse (Epiphyse) durch Licht gehemmt. Bei Dunkelheit wird diese Hemmung aufgehoben, die Produktion steigt an und mit ihr auch die Sekretion des Melatonins. Die Melatoninkonzentration steigt im Laufe der Nacht um den Faktor drei (bei älteren Menschen) bis zwölf (bei jungen Menschen) an, das Maximum wird gegen drei Uhr morgens erreicht – mit einer jahreszeitlich wechselnden Rhythmik.

  1. Mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr fernsehen oder am Computer daddeln, Smartphone ausschalten ...
  2. Ab Sonnenuntergang sämtliche Beleuchtung herunterdimmen
  3. Im Schlafzimmer für absolute Dunkelheit sorgen.
  4. Spätestens eine Stunde vor Mitternacht ins Bett gehen.
  5. Kann man dann nicht gleich schlafen, bleibt man trotzdem liegen und tut erst einmal so als ob.
  6. Die "Schlafatmung" simulieren: Gleichmäßig und tief einatmen, ohne dabei die Schultern zu heben. Eine Sekunde die Luft anhalten. Ohne Druck und Nachhelfen die Luft aus der Lunge entweichen lassen. Kommt nichts mehr, eine Sekunde abwarten und wieder gleichmäßig und tief einatmen ...
  7. Das Träumen simulieren: Einen schönen Moment aus dem Leben ins Gedächtnis rufen und möglichst viele Einzelheiten daru herum zu erinnern versuchen. (Auf welcher Schule war ich da? War ich da noch in Ausbildung? Wer war mein Freund/meine Freundin? War ich schon verheiratet? ... Dabei nicht unter Druck setzen. Kommt die Antwort nicht sofort, nicht grübeln, sondern neue Frage stellen oder anderes Ereignis aus der Versenkung holen.

Die letzten beiden Punkte funktionieren bei mir schon seit mindestens 55 Jahren, also 90% meines Lebens.

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Dass dich der Verzehr von Fleisch generell müde macht, glaube ich nicht so direkt. Ich vermute eher, dass dein Verdauungstrakt mit Mischmahlzeiten nicht zurecht kommt.

Candida schert sich nicht um Fleisch. Der Pilz ist auf Einfach-, Doppel- und Mehrfachzucker aus.

Ohne groß ins Eingemachte zu gehen:

In der Nahrung kommen alle Saccharide (Kohlenhdrate) als eine Mischung von Mono-, Di-, Tri-, Oligo- und Polysacchariden mit jeweils unterschiedlichen Kettenlängen vor. Bei der Verdauung werden diese Ketten nach und nach für die Energiegewinnung aufgebrochen in die jeweiligen Zwei- und Einfachzucker.

Monosaccharide (Einfachzucker) sind in der Natur in höheren Konzentrationen in Früchten und in Honig zu finden. Disaccharide (Zweifachzucker) kommen als längere Ketten aus Saccharose überwiegend in Zuckerrüben, Zuckerrohr und der Stärke des Getreides vor.

Saccharose ist das Futter für Candida.

Obst und Gemüse enthalten eher Fruchtzucker, aber je süßer und je mehr Stärke es enthält, desto mehr Saccharose ist darin. Eine Tabelle dazu findet sich hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenhydrate#Vorkommen

Denken wir einmal eine Millionen Jahre zurück. Da haben wir das alles noch nicht gewusst. Aber weil die Verteilung der Kohlenhydrate, Fett und Proteine in unserer Nahrung auch damals schon so war, und man nur essen kann, was gerade da ist bzw. gefahrlos erreicht werden kann, hat sich unsere Lebensweise und unser Verdauungssytem daran angepasst.

Als schneller Energielieferant für den leeren Magen am Morgen sind Früchte die beste Wahl. Die überwiegend darin enthaltenen kurzen Zuckermoleküle brauchen nicht erst gespalten zu werden, können schon im ersten Abschnitt des Dünndarms ins Blut gehen, liefern sofort Energie für den Tag.

Dann ist auch Zeit und Muße Grassamen abzustreifen und druchzukauen, ein paar Knollen auszugraben und nach leckeren Blattpflanzen Ausschau zu halten. Auch Pflanzenfette sind leicht verdaulich und die Stärke liefert längerfristig Kohlenhydrate.

Abends fanden sich vielleicht liegengebliebene Beutereste der Raubtiere oder Pilze unter dem Schlafbaum für die Nacht, über die man sich hermachte. Mageres Fleisch und tierisches Fett aus dem Knochenmark machen satt für die Nacht und auch Pilze enthalten relativ viele langkettige Proteine.

Zum Verdauen von Stärke und pflanzlichen Fetten brauchen wir andere Verdauungsenzyme als für die Verdauung von Proteinen. Welche Enzyme da gerade bereitgestellt werden entscheidet sich danach, was im Magen ankommt.

Dummerweise heben sich diese Verdauungssäfte im Magen gegenseitig auf. Ganz extrem wird das bei Hülsenfrüchten mit Fleisch gegessen (Auch Erdnüsse sind Hülsenfrüchte). Um Proteine zu spalten, braucht der Magen außerdem Ruhe.

Vielleicht solltest du deine Fleischmahlzeit auf den späteren Abend verlegen, und kohlenhydrathaltiges dazu weglassen. Falls das „Müde werden“ durch Fleischverzehr entsteht, würde es dann ja nicht stören, sondern sogar einer besseren Verdauung dienen.

Versuch macht Kluch ;-)

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Das sieht aus wie ein leichter Kratzer, der sich zu entzünden beginnt.

Ich würde da einen Hauch Penaten-Creme drauf tun, und dann nicht gerade eine Hose anziehen, damit da Luft ran kann und nichts scheuert.

Wenn das in drei Tagen nicht weg ist, sollte sich das ein Arzt ansehen.

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Also, was du hier so anführst, sind doch eigentlich alles Kinkerlitzchen.

Sodbrennen bekommt man, wenn man spät abends viele Kohlenhydrate und/oder scharf gewürztes isst; und am nächsten Tag sind dann auch Blähungen vorprogrammiert. Lass mal abends Süßes und salziges weg, dann geht es dir sicher besser.

Schlapp und müde und Blutwerte dennoch OK. Trinkst du genug? Man braucht täglich 2 Liter Flüsgkeit, beim derzeitigen Wetter dürfen es auch 3 sein. Wenn du schweißtreibende Arbeit verrichtest, können sogar vier Liter erforderlich werden.

Und dann solltest du das hier mal ausprobieren: 'Nicht So Hinfühlen'.

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Da kommt also an der selben Stelle immer wieder ein Pickel und blüht?

Was hilft ist Zugsalbe - Ichtholan und ein ringsum schließendes Heftpflaster.

Nach dem Waschen und Trocknen einen ordentlichen Klecks Zugsalbe auf das Pflaster geben und die Stelle damit abkleben. Das Pflaster bleibt mindestens fünf Tage an Ort und Stelle. Dann wird es abgezogen und die Stelle mit warmm Wasser gründlich gewaschen. (Nicht drücken, kratzen, reiben, scheuern, pulen ... das stört nur den Vorgang.)

Die Zugsalbe konzentriert die Entzündungsstoffe in der Pore. Unter dem Pflaster werden die Haut und der Poreninhalt geschmeidig gehalten und die Pore geweitet, so dass die Stoffe zuletzt heraus können. Im Idealfall hängt zuletzt der ganze Dreck aus der Pore in einem Stück am Pflaster.

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Ja, und seit gut zwei Monaten trägt man derzeit weniger Kleidung.

Das werden eingewachsene Haare sein, die jetzt die Chance bekommen haben, heruaszuwachsen. Hab ich auch. Da hilft ein Peeling.

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