Krampfadern (Varizen oder Varikozele) sind nicht gefählich. Auch Hämorrhoiden sind nichts anderes, die übrigens jeder hat, sonst wären wir nämlich hinten nicht dicht.

Die Venen befördern das Blut zum Herzen zurück und haben im Gegensatz zu den Arterien keine Muskulatur. Stattdessen sind darin in Abständen Segelklappen angeordnet, damit das Blut nicht durch meterlange Schläuche gepumpt werden muss. Die Klappen funktionieren in der Art von Ventilen, verhindern also ein Zurückfließen des Blutes in der Vene.

Varizen und Varikozele sind eine Alterserscheinung. Die Venen leiern mit den Jahren aus, und die Klappen darin können nicht mehr vollständig schließen. Deshalb weiten sich die Venen und das Blut kann sich darin stauen. Das ist ein langsam fortschreitender Prozess, der für sich selbst noch keinen Krankheitswert hat.

Erst wenn es extrem wird, die Krampfadern so weit aussacken, das sich darin große Mengen an Blut stauen, kann es zu Problemen kommen. In erster Linie gehören dazu Wasseransammlungen im Gewebe. Das Gewebewasser soll mit dem Blut abtransportiert werden, fleißt das aber nicht zügig, bleibt das Wasser im Gewebe zurück und die Folge sind geschwollene Beine.

Was du da hast, ist eine minimale Ausbuchtung, die wohl jeder Arzt als unauffällig durchwinken dürfte.

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Sieht genau so aus wie neulich bei mir. Das war Verfärbung durch Kirschsaft. Auch andere Pflanzensäfte können auf der Haut solche Verfärbungen hervorrufen. z.B. die weiße Wolfsmilsch von Löwenzahn, Bärenklau und anderem Kraut färbt die Haut so braun.

Es kann tatsächlich das Bronopol (2-bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol), ein Konservierungsstoff in dem Haarwachs, gewesen sein. Bei neutralen oder basischen pH-Werten kann Bronopol Nitrit freisetzen, sodass sich in Anwesenheit von Aminen Nitrosamine bilden können. Das löst den selben Effekt aus wie das Verfärben durch Pflanzensäfte und auch das Dunkel werden von Fleisch beim Pökeln beruht darauf.

Brauchst dir keine Sorgen zu machen, wie dun schon angemerkt hast, das verwächst sich.

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Feigwarzen sind eher erhabene Hautzipfel, die etwas dunkler sind als die umgebende Haut. Das sieht mir eher aus wie eingewachsene Haare, die durch Schwitzen, Reibung ... zu kleinen Entzündungen geführt haben.

Abhilfe: Nach Waschen und abtrocknen hauchdünn mit Penatencreme (aus der Drogerie) eincremen. Sie ist Entzündungshemmend, hält die Haut trocken und fördert damit die Heilung. Hilft auch dem Babypo in nasser Windel.

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Also wenn du nicht gerade Kraftsport betreibst, hat Sport allein auf das Längenwachstum keinen Einfluss.

Allerdings kann man nicht in die Länge wachsen, wenn man viel zu dünn ist. Man weiß seit Alters her, dass Kinder stets zunächst in die Breite, und dann in die Länge wachsen. Das sind sich abwechselnde Schübe.

Im Durchschnitt ist das ängenwachstum mit 19 abgeschlossen. Wachsen kann man aber tatsächlich noch bis man 23 ist. Ob, und wie viel Längenzuwachs bei dir noch möglich ist, kann aber nur ein Facharzt ermitteln. Eine Röntgenaufname wird daraufhin betrachtet, ob die Wachstumsfugen schon geschlossen sind, oder nicht.

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Glaubersalz zur Darmentleerung

Da empfehle ich doch eher morgens Magrogol zu nehmen. Das Pulver wird in etwas Wasser aufgelöst und enthält nur Ballaststoffe, die im Darm bleiben, also vom Körper nicht aufgenommen werden. Es führt zu keiner Gewöhnung, man kann es also über lange Zeit anwenden. Es schmeckt scheußlich nach nichts, also evtl. einen Schuss O-Saft zugeben.

Nun zu den ständigen unerklärlichen Blähungen. Vielleicht bildet dein Magen nicht genug Verdauungsenzyme. Dann können die Nährstoffe nicht so aufbereitet werden, dass sie aus dem Darm aufgenommen werden können. Dann werden sie nur langsam vorwärtsbewegt, beginnen zu gären und es entstehen Gase, die Darm und Bauch auftreiben.

Da gibt es einen Rückkopplungs-Faktor, der sich auch Intrinsischer Faktor nennt.

Im Mund wird schon die Zusammensetzung und Konsistenz der Nahrung ermittelt. Das, und teilweise sogar schon der Kochgeruch, steuert die Zusammensetzung der Verdauungsenzyme im Magen bedarfsgerecht. Übrigens auch der Auslöser für Appetit und Hungergefühl. Hat man aber einen Mangel an B-Vitaminen und evtl auch noch an Magnesium, fehlen die wichtigsten Grundstoffe für diese Enzyme.

Kommt der Mageninhalt unvorbereitet an Bauchspeicheldrüse und Galle vorbei, können deren Enzyme auch nicht mehr korrekt auf den Darminhalt einwirken. Man kann neben einigem anderen die B-Vitamine daraus dann gar nicht aufnehmen. Der Vitaminmangel verstärkt sich damit noch, es können im Magen noch weniger Verdauungsenzyme ausgeschüttet werden. Das schaukelt sich dann auf.

Es wird dir also nicht nützen, nun Simetikon zu nehmen. Das beseitigt nur die Symptome, ganz gleich worauf sie beruhen. Einmal nicht genommen, wieder Blähungen. Du willst aber eine Beseitigung des Grundproblems.

Ich hatte genau das selbe Problem. Dann habe ich mir Vitamin-B-Complex und Magnesium besorgt. Nachdem ich beides kombiniert genommen habe, wurde alles immer besser, und das Problem war nach drei Woche aus der Welt.

Die wohl am ausgewogensten zusammengestellten B-Vitamine bekommt man zu einem moderaten Preis von der Firma Warnke Vitalstoffe GmbH und Magnesium als Tabletten 'Magnetop 300' von der Firma Vita World GmbH. Beides sind Tabletten, und die bekommt man in jeder Apotheke, zusammen für maximal 25 €.

Ich würde mich da nicht zu einem anderen Produkt überreden lassen, sondern eher eine andere Apotheke aufsuchen. Nicht überall wo Vitamin B Complex draufsteht, sind auch wirklich alle B-Vitamine in einem ausgewogenen Verhältnis drin. Auch die von mir empfohlenen Magnesiumtabletten sind optimal, leicht zu schlucken und lösen sich im Magen sofort auf. Kein Pulver im Glas, keine Kohlensäure, nix, das in Glas und Mund hängen bleibt.

Zunächst habe ich dreimal täglich je eine Tablette genommen, nach einer Woche dann nur noch zweimal täglich, und zuletzt noch einmal morgens. Also, ich weiß gar nicht mehr, was Blähungen sind und bin seither fit wie ein Turnschuh.

Zu Vitamin-B-Complex gehört auch Cyanocobalamin. Hört sich nur schlimm an, ist das Vitamin B 12. Und genau dieser Stoff gibt den Tabletten auch ihre maisgelbe Farbe. Und wenn man davon mehrere am Tag nimmt, pinkelt man auch in der Farbe. Das ist nichts Beunruhigendes, das gibt sich, sobald man die Dosis reduziert. Es zeigt einem aber, dass der Körper das Vitamin verstoffwechselt hat, man also ausreichend davon bekommen hat.

Noch etwas wird dich hierzu interessieren. Fehlendes Vitamin B reduziert nicht nur die Verdauungsenzyme. Ohne sie können die Zellen Fette, Kohlenhydrate und Proteine nur schlecht verwerten. Hungernde Zellen leiden tatsächlich und sind nicht voll leistungsfähig. Das macht müde, schlapp und antriebslos, die Haut wird trocken und schuppig, die Haare werden stumpf, dünn und fallen aus ...

Das schöne ist, dass wir die B-Vitamine gut speichern können. Der Körper packt aber nie mehr weg, als er aufnehmen kann. Deshalb reicht so eine dreiwöchige Kur aus, einen Mangel zu beseitigen. Wenn das Problem sich wieder einschleicht, kann man getrost erneut so eine Kur machen.

Warum auch Magnesium? Um B-Vitamine aufnehmen zu können, benötigt der Körper mehr von dem Mineral, als wir gewöhnlich mit der Nahrung aufnehmen. Bei einem Mangel an B-Vitaminen verliert der Körper außerdem unverhältnismäßig viel Magnesium über Stuhl und Urin. Beides geht also Hand in Hand. Die Vitamine dann allein zu nehmen, wäre Verschwendung, weil sie kaum verstoffwechselt würden.

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Mit dem Gewicht dürftest du hart an der Gerenze des Normalgewichts liegen. Da solltest du nun was machen. Wenn du nichts änderst, weiter mehr Kalorien zu dir nimmst als du verbrennst, geht der Überschuss auf die Hüfte.

Noch bist du jung und wenn du jetzt beginnst, auf fett- und zuckerarme Ernährung umzustellen, wirst du die Überschüsse auch schnell los. Später im Leben wird das immer schwerer werden.

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Dafür, dass du 14 bist, und wenn du dich vernünftig ernährst und ausreichend Bewegung bekommst, dann ist dein Gewicht völlig OK.

Es sollte nun nicht viel mehr werden, aber du willst ja wohl noch ein paar cm zulegen. Wenn du nun ein paar cm Länge zulegst, stimmt das Verhältnis doch schon wieder.

Wachsen und sich körperlich entwickeln kann man auch kaum, wenn man zu wenig wiegt. Und diese beiden Dinge laufen nach einem Muster ab. Erst geht man in die Breite, und dann erst in die Höhe, bzw. legt weibliche Rundungen zu, entwickelt sich innerlich weiter.

Das geht auch gar nicht anders, denn erst muss ja etwas vorhanden sein, aus dem sich etwas entwickeln kann. Lass dir da also kein X für ein U vormachen.

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Wie schaffe ich es wirklich zuzunehmen?

Meine Daten: 14 Jahre alt und werde im August 15, 1,67m, 47kg

Ich bin untergewichtig, habe eine Essstörung (anorexia atlethica+nervosa) und möchte diese endlich besiegen. Jeden besch* Tag quäle ich mich während dem Lernen mit Plank und Beinheben. Ich habe Druckstellen an Ellenbogen+Hüften und halte es einfach nicht mehr aus meine Zeit so zu verschwenden. Aber wenn ich damit aufhöre werde ich wieder weniger essen und das will ich auch nicht.

Ich habe bald ein Aufnahme bzw. Erstgespräch mit einer Klinik wo geschaut wird ob Teil oder Ganzstationär. Aber bis dahin will ich trotzdem etwas ändern.

Ich möchte eigentlich nicht zunehmen, sondern nur mental und körperlich wieder fit werden, aber dazu muss ich ein zwei Kilo zunehmen. (Ausbleibende Periode, wenig Kraft/Energie, Verhältnis zu Essen+Sport)

Ich kann viel essen, aber ich bzw. Mein schlechtes inneres verbietet mir das solange ich nicht genug Bewegung hatte. Zum Glück ist das schon besser geworden und ich Rede mir wenn ich nicht viel gemacht habe ein, ich hätte genug gemacht und esse dann auch, abends gibt es bis auf meine Macken mit dem Essen in der Mikrowelle lange warm machen etc. keine Probleme. (Und dass es oft Nudeln sind, weil och soe liebe mit Hähnchen, Bambus, Kokosmilch, Curry etc.)😅 Nur früh+mittag vor allem wenn niemand da ist. Da ist das Essen ganz schnell im Müll/im Waschbecken. (Damit ist nicht Erbrechen gemeint)

Ich mache so viel Sport und esse nur abends normal. Das muss aufhören! Was kann ich nur tun, Therapeuten können mir da doch auch nicht helfen. Nur wenn ich draußen Unkraut zupfe ist das wie Ergo für mich und Ablenkung.

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Vermutlich denkt in deinem ganzen Umfeld niemand so viel, oft und ausgiebig ans Essen, wie du. Wir leben doch in einer Welt, in der Essen jederzeit zu haben ist. Du musst es nur in den Mund stecken, kauen und runterschlucken. Warum machst du dir so viel Kopf um dieses eine Thema? Jeder isst nach Appetit, aber aus irgend einem Grund gönnst du dir nicht einmal den.

Ja, du musst irgendwie davon weg kommen, dass wir mit dem Essen nur Kalorien zu uns nehmen. Man isst nicht nur, um Kraft für die heutigen Aktivitäten zu haben, sondern auch um seinen Körper zu ernähren und zu pflegen. Wie sollen z B. Eizellen heranreifen, Haare und Nägel ordentlich wachsen, die Haut gepflegt werden, wenn dafür keine Nährstoffe übrig bleiben. Und mit 15 bist du auch noch gar nicht fertig entwickelt, und bei deinem Untergewicht wird das auch so bleiben, wenn du nichts änderst.

Irgendwie ist bei dir im Hirn noch nicht angekommen, dass ja nicht alles nur gegessen wird um verbrannt zu werden. Auch Fette essen wir nicht "zum dick werden". Die werden im Körper zu vielen Prozessen gebraucht, nicht zuletzt zur Bildung von Hormonen und Enzymen. Ohne Enzyme keine Nährstoffaufnahme, kein ordentlicher Energieumsatz; ohne Hormone kein ordentlicher Stoffwechsel, keine körperliche Entwicklung ...

Fehlende Nährstoffe führen zu Mangelernährung mit gravierenden Folgen. Die Haare werden dünn und fallen aus, Fingernägel wachsen nur mürbe und brüchig, die Haut wird troken und rissig, die Periode bleibt aus, Wunden heilen schlecht, das Zahnfleisch geht zurück, Knochen und Zähne werden weich, die Organe bilden sich zurück, die Muskelmasse nimmt ab. Zuletzt wird die Aufnahme von Nährstoffen immer schwieriger, weil Fettsäuren, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien für den Enzymaufbau fehlen. Dann ist man nur noch müde und abgeschlagen bis man zuletzt krank darniederliegt ...

Du solltest deine Denkweise zur Ernährung mal auf den Prüfstand stellen. Leg deine verschrobenen Ideen dazu ab und gewöhn dir mehr Gelassenheit zu diesem Thema an. Gönn dir einfach mehr gute Nährstoffe. Bei deinem derzeitigen Gewicht sind doch noch spielend 10 kg "Luft nach oben", bevor du überhaupt in den Bereich "zu dick" gelangen könntest. Also erlaube dir doch einfach, nach Appetit zu essen.

Dein ganzer Sport wird dir auch nicht zu Muskeln verhelfen. Die kann der Körper nur aus wirklichen Überschüssen aufbauen. Was soll also der ganze Sport und Hampelkram. Dabei kann man doch wirklich nichts konzentriert tun. Such dir mal ein Hobby, bei dem du wirklich stillsitzt; Malen, Stricken, Häkeln, Sticken ... denk dir was aus.

Damit hättest du dann auch neue Ziele für dich gefunden, und dein Denken kreist nicht merh allein um deinen Körper, denn der sorgt schon für sich selbst.

Vernünftig und ausgewogen ernährt haben wir Menschen uns schon, bevor wir überhaupt denken konnten. In der Steinzeit brauchten wir ja auch alle Nährstoffe. Und wir hatten noch gar keine Ahnung von gesunder Ernährung. Trotzdem hat die Menschheit es bis unsere Zeit geschafft ohne auszusterben. Woher wussten wir damals wohl, was wir brauchen? Wer hat uns das wohl gesagt? Unser Biofeedback war das, eine ganz natürliche Sache. Man kennt den auch als Appetit.

In jeder Gegend war die Zusammensetzung und der Nährstoffgehalt des Bodens unterschiedlich. Auch das Wasser von Flüssen, Bächen, Seen und Tümpeln hat überall einen leicht unterschiedlichen Nährstoffgehalt. Deshalb konnte bei aller Vielfalt nicht alles überall wachsen und gedeihen.

Blieb so eine Gruppe Steinzeitmenschen länger in einer Gegend, erntete sie nicht nur alles reife ab, die ihnen mit zunehmender Einseitig fehlenden Inhaltsstoffe liessen auch alles zunehmend fade schmecken.

Das ging dann vielleicht so: Einer in der Gruppe bekommt Heißhunger, Nüsse würde er gerne mal wieder essen und sagt: "Nüsse, Jam-Jam" der nächste hört das: "Ja-a, Nüsse" und noch zwei dann: "Nüsse, Schmackofatz!" Dann ziehen sie alle los, und suchen einen Baum mit Nüssen. Sie wissen nicht, dass ihnen da bestimmte Stoffe, vor allem Fettsäuren fehlen, woher denn ;-)

Diesen Biofeedback haben wir auch noch. Manchmal spinnt der etwas. Braucht der Körper Eisen, dann meldet er das, und wir verstehen daraus "Schokolade muss her!" Das liegt an unserer Über-Zivilisierung. Tatsächlich ist in Kakao Eisen drin, Kalium ist in Banane, Honig, Mandeln ... Aber das müssen wir nicht so genau wissen.

Im Körper läuft das folgendermaßen ab: Einer Zelle fehlt z.B. Kalium, den sie nicht aus dem Gewebewasser ihrer Umgebung bekommen kann. Dann fehlt er anderen Zellen der Umgebung ja auch. Sie schreien nach diesem Stoff. An anderer Stelle fehlt auch Kalium, auch dort wird danach gerufen. Das summiert sich und der Körper versucht diesen fehlenden Stoff nun aus den Nährstoffen im Darm herauszuziehen. Da ist aber auch nicht genug Kalium vorhanden.

Der Mangel wird dann so groß und das „Geschrei“ so laut, dass es im Kleinhirn irgendwo ankommt. Dort wird Appetit auf etwas bestimmtes ausgelöst. Dann bekommt man Heißhunger, würde plötzlich gern z.B. eine Banane essen. Man rennt herum und sucht danach, schade, keine Banane da. Aber irgendwie möchte ich jetzt ich weiß nicht was… Dann stöbert man in der Küche herum, sieht dabei den Honig und „entscheidet“ sich für ein Honigbrot.

Was ist passiert? Bananen und Honig enthalten beide Kalium. Wäre der Blick nicht zuerst auf den Honig gefallen, sondern auf die Backmandeln ganz hinten im Schrank, dann hätten eben die als ideale Zwischenmahlzeit gedient. Mandeln enthalten ebenfalls Kalium.

Die Steinzeitmenschen von vorhin wanderten auf ihrer Suche nach Nüssen in ein anderes Gebiet. Im Vorbeigehen essen sie alles mögliche, bevorzugen aber wegen ihres Heißhungers immer das, was den gerade vorhandenen Mangel an Fettsäuren ausgleicht. Vielleicht finden sie keine Nüsse oder geben ihre Suche danach ganz auf, weil etwas anderes diesen Appetit längst befriedigt hat. Aber der Zweck des Biofeedback wurde erreicht.

Wer sich also gesund ernährst und auf sein Biofeedback hört, bleibt gesund. Der funktioniert noch genau so wie in der Steinzeit. Kakao enthält Eisen, Nüsse wichtige Fettsäuren usw. Wir sind nur leider so über-zivilisiert, dass wir unser Biofeedback oft missverstehen. „Nüsse, Schmackofatz“ Der Körper möchte aber keine Erdnüsse, das sind nämlich Hülsenfrüchte, die uch noch geröstet sind. Auch Noisette-Schokolade gab es in der Steinzeit nicht. Also nicht verhören, Kartoffelchips sind keine Pellkartoffeln und Coca Cola kommt in der Natur nicht vor.

Die siehst aber wohl, wie wichtig es ist, auf seinen Appetit zu hören.

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EIne merkwürdige Frgestellung.

Nimmt man 3.500 kcal. zu sich, und nimmt davon nicht zu, wird man die wohl alle ein körperliche Arbeit umgesetzt haben. Sonst hätte man bei der nächsten Mahlzeit weniger Hunger und weniger Appetit.

Wenn man Durchfall hat, rauscht die Nahrung schneller durch den Körper, und es können weniger Kalorien und Nährstoffe daraus aufgenommen werden - logisch. Aber auch schlanke Menschen haben Fettreserven, aus denen sie dann den Kalorienbedarf decken. Weil das aber nicht so effizient ist, fühlt man sich bei Durchfall dann auch schwach, ist nicht so leistungsfähig.

So eine Durchfall-Episode können wir kompensieren, wenn sie nicht zu lange anhält. Was uns nämlich ebenfalls entgeht, sind Mineralien, die wasserlöslichen Vitamine und Spurenelemente im Nahrungsbrei. Die sind ja kaum im Fettgewebe gespeichert. Ein lange anhaltender Durchfall führt dann zu Mangelerscheinungen und einer Abnahme des Fettgewebes.

Die aufgenommenen Nahrungsfette werden im Körper zu vielen Stoffwechselprozessen verwendet. Hormone und Enzyme z.B. brauchen verschiedene Fettsäuren. Während Hormone die körpereigenen Prozesse steuern, sorgen Enzyme für die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Nahrungsbrei im Darm und deren Transport in die Zellen.

Zu den Stoffwechselprozessen gehört auch die Versorgung der Hautzellen und die Pflege der äußeren Hautschicht durch Lipide, die z.T. durch die Hautporen an die Oberfläche befördert werden, wo sie sich dann in der Felderhaut verteilen.

Nimmt man viele ungesunde Fette zu sich, dann klappt das mit der körpereigenen Hautpflege nicht mehr so gut. Gesättigte Fette können wir nur schwer ab- und umbauen bzw. durch den Körper bewegen. Sind die "Hautpflegefette" falsch zusammengesetzt, bleiben die schon mal in den Poren stecken, können sich entzünden und Pickel verursachen.

Also besser keinen Schmalz, sondern Margarine aufs Brot, Salate statt mit Sahne beser mit Essig und Öl anmachen. Wir sind biologisch dazu ausgelegt unseren Fettbedarf eher mit pflanzlicher als mit tierischer Nahrung zu decken. Pflanzen enthalten mehr ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren als tiereisches Fett.

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Mit 17 liegst du viel herum? Denkst dir Krankheiten aus, die du vielleicht haben könntest? Du hast die Faulkrankheit!

Jetzt bist du in dem Alter, in dem man sein Leben beginnt auf die Beine zu stellen. Jetzt beginnt der Abschnitt "erwachsen sein". Also solltest du deine Überlegungen auch in diese Richtung lenken. Was willst du z.B. machen, bis du in Rente gehst?

Da wäre: möglichst guten Schulabschluss, einen Beruf erlernen/studieren, Kariere machen, heiraten, ein Haus bauen, einen Sohn zeugen, eien Baum pflanzen ... Also hoch vom Sofa!

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Das sieht nach Herpes aus. Normalerweise bekommt man das am Lippenrand, aber jede anderes Stelle ist möglich. Betroffen sind meistens Stellen, die Sonnenstrahlen ausgesetzt sind.

Eine Herpes-Infektion ist beim ersten Mal still. Die Erreger ziehen sich dann entlang der Nervenbanen ins Rückenmark zurück. Studien zufolge tragen etwa 95% der Bevölkerung Herpesviren in sich.

Beim zweiten Ausbruch wandern die Viren entlang der Nervenbahn wieder an die Oberfläche, und es kommt zu so genannten Fieberbläschen. In den meisten Fällen ist das selbstlimitierend, heilt also von alleine aus.

Grund für einen erneuten Ausbruch ist ein geschwächtes Immunsystem und/oder Vitamin D Mangel. Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres können daher der Auslöser sein. Halt die Stelle also nicht in die Sonne bis sie abgeheilt ist.

Die Flüssigkeit in den Bläschen ist hoch ansteckend. n der Flüsigkeit sind Viren, die dann woanders ebenfalls zu einem Befall führen. Pass also auf, dass du damit nicht herumstempelst, die womöglich noch in die Augen bekommst. Wenn die Hornhaut der Augen angegriffen wird, kann man erblinden.

Der Arzt verschreibt bei einem Herbesausbruch Aceclovir, ein Antibiotikum, das speziell die Herpesviren angreift. Wenn das also in ein paar Tagen nicht weg ist, solltest du zumarzt gehen.

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Die amyotrophe Lateralsklerose ist eine zwar weltweit auftretende, jedoch insgesamt seltene Erkrankung. Von 100.000 Menschen erkranken pro Jahr etwa ein bis drei neu an ALS. Die meisten Erkrankungen treten zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf, wobei das mittlere Erkrankungsalter bei 56 bis 58 Jahren liegt.

Du brauchst dir da also gar keine Sorgen zu machen. Es gibt weit mehr Lottogewinner als ALS-Patienten. Warum sollte es also ausgerechnet dich mit 17 treffen. Deiner Symptome passen übrigens auch gar nicht zu ALS.

Außerdem müsstest du schon erblich dafür dispositioniert sein und/oder im Laufe deines Lebens häufige und extreme Kopftraumata erleben, etwa wie Fußballspieler oder Boxer ...

Du bist 17, also fang doch erst mal an zu leben, bevor du dir etwas ausdenkst, das dich daran hindert.

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Kinder übernehmen was ihnen die Eltern vorleben. Aus Kindern von Couchpotatos werden selten Sportkanonen. Also müssen sie die Erfahrung machen, das es Spaß acht, sich an der frischen Luft zu bewegen. Dann werden aus ihnen auch keine Stubenhocker.

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Ich hab mir mal dien Profil angesehen. Seit drei Jahren kommst du immer wieder mit dierser Frage. die Probleme variieren immer ein wenig, aber es ist im Grunde stets das gleiche Problem.

Lass dich einmal von einem Arzt gründlich durchchecken. Großes Blutbild um Mangelerscheinungen aufzudecken, Belastungs EKG um Herz-Kreislauf-Funktion zu prüfen usw. Der Orthopede soll mal richtig Tachees reden.

Am Ende brauchst du nur eine ordentliche Portion Vitalstoffe und eine gezielte Physiotherapie, und damit ist die Chose ist gegessen.

Es ist doch widersinnig, dass du nicht zum Arzt gehst, weil du befürchtest, etwas Schlimmes zu haben. Da sinnierst du nun seit drei Jahren herum, und bist immer noch nicht schlauer, nur kranker geworden.

Vermutlich bist du aber auch gerne krank. Also lass das mit den Ärzten doch besser, sonst machen die dich am Ende noch gesund, und Gesunde haben ja nichts zum jammern.

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Ganz gleich was von einem Arzt entfernt wird, es wird jedes mal eine Gewebsprobe zur Untrsuchung im Labor eingeschickt. Das ist ein Routinevorgang. Deshalb muss man noch lange nicht vom Schlimmsten ausgehen.

Dein Arzt war ja davon ausgegangen, dass es eine ganz harmlose Stielwarze war, also gar nichts bösartiges. Das wird es mit ziemlicher Sicherheit auch gewesen sein. Da brauchst du dir also noch längst keine Sorgen zu machen. Nimm also ruhig das P aus dem Auge.

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Also zu einer Lungenembolie kannst du ganz unbesorgt sein. Hättest du die durch deine OP bekommen, wärst du damit noch im Krankenhaus. Man hätte dich auch sicher nicht entlassen, wenn die Gefahr eine Embolie bestünde. Dazu wird man sich deine Blutgerinnungsfaktoren angesehen haben, und die als unbedenklich eingestuft haben.

Dann zu der Fettabsaugung. Wie erwarteest du denn, dass "abgepumpter Speck" auszusehen hat? Das ist weiß bis gelbliche Flüssigkeit mit einigen Gewebsstückchen und ja, auch kleinen Mengen Blut. Auch Fettzellen werden ja mit Blut versorgt und am Leben erhalten, und das kommt beim Absaugen eben z.T. auch mit raus..

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Deine Allergie scheint mir keine Neurodermitis zu sein. Das ist eher eine Histaminunverträglichkeit. Die bewirkt, dass der Körper auf Histamine in der Nahrung mit einer überschießenden Reaktion auf eine vermeintlichen inneren Entzündung und/oder einer Vergiftung reagiert. Die Mastzellen beginnen völlig widersinnig Abwehrstoffe gegen vermeintliche Erreger zu produzieren. Falls die Lunge entzündet sein sollte, werden die Bronchien verschleimt. Haut und Schleimhäute werden extrem durchblutet - Schwellungen, Rötungen, Nesselfieber ... Magen und Darm verschleimen um vorsorglich eventuell aufgenommene Gifte zu binden ... Es wird aus allen Rohren plötzlich mit Kanonen auf nicht vorhandene Spatzen geschossen.

Die Fähigkeit B-Vitamine in der Nahrung aufzuschlüsseln, um sie dann aus dem letzten Drittel dess Dünndarms aufnehmen zu können, erfordern eine "korrekte" Verdauung von Magen bis Enddarm. Das spielt für den intrinischen Faktor eine Große Rolle. Der kann bei Histaminintoleranz, die ja unter anderem die geordnete Verdauung bereits ab dem Magen beeinträchtigt, gestört oder sogar ganz unterbunden sein.

Für den intrinsischen Faktor ist es wichtig, die Nahrung lange genug gründlich zu kauen und einzuspeicheln, damit sie mit ausreichend Amylase gemischt im Magen ankommt. Gleichzeitig passieren dabei noch weitere Dinge: der Magen bekommt gemeldet, wie der Magensaft zusammengesetzt sein soll, der Bauchspeicheldrüse wird der Zuckergehalt für die korrekte Insulinausschüttung vorausgemeldet, und die Galle bekommt informationen zum Fettgehalt, damit die richtige Menge Gallsaft ausgeschüttet wird, wenn der Speisebrei dort vorbeikommt.

Mit den jeweils korrekt dosierten Verdauungsenzymen angereichert, können die Nährstoffe aus dem Speisebrei dann auch die Darmwand passieren, ins Blut aufgenommen und weitertransportiert werden. Die B-Vitamine darin gelangen durch die Amylase des Speichels aufbereitet und ausreichend aufnahmebereit ins letzte Drittel des Dünndarms. Nur dann können sie auch aufgenommen und gespeichert werden.

Um die aufgenommenen B-Vitamine dann auch verwerten zu können, braucht es gleichzeitig vor allem ausreichend Magnesium, Kalium, Calcium, und Zink, aber auch viele andere Mikronährstoffe aus der Nahrung. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist bei Histaminintoleranz zumindest problematisch. Da kann schon mal von dem einen oder anderen Stoff nicht genug vorhanden sein. Und das kann die Bildung von Verdauungenzymen für den intrinsischen Faktor beeinträchtigen, massiv stören oder sogar ganz verhindern.

Auch die langfristige Einnahme von Omniprazol oder derartigen Medikamenten zum "Magenschutz" und ein häufiger Genuss von Alkohol behindern den intrinsischen Faktor und können so zu einem Mangel an B-Vitaminen führen.

Ein Vitamin-B-Mangel setzt schleichend ein. Die Vitamine werden nur in winzigen Mengen benötigt und können vom Körper gut gespeichert werden, und sie werden auch wiederverwertet. Fehlt aber auf lange Sicht der "Nachschub", leeren sich die Speicher allmählich, und erst nach langer Zeit schleichen sich nach und nach die Folgen ein.

Die Folgen von Vitamin-B-Mangel sind dennoch erheblich. Er beeinträchtigt den Stoffwechsel der aufgenommenen Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Die aufgenommenen Nährstoffe können zunehmend schlechter verwertet werden. Daher sind die nach und nach eintretenden Auswirkungen sehr vielfältig, und bei gravierendem Mangel keineswegs harmlos.

Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Wortfindeprobleme, Orientierungsverlust, Müdigkeit, Erschöpfung, Teilnahmslosigkeit, Depression, Verlust an Muskelmasse, unerklärlicher Gewichtsverlust, Belastungszittern, Muskelkrämpfe, Organflattern, Herzrhythmusstörungen, dünnes, ausfallendes Haar, brüchige, trockene "Uhrglasnägel" mit Längsrillen, trockene und schuppende Haut ... sind alles Symptome von Mangel an B-Vitaminen.

Die roten Pünktchen in der Haut werden Petechien sein. Darunter versteht man eine Vielzahl stecknadelkopfgroßer Blutungen aus denKapillaren in die Haut oder Schleimhäute, die auf eine Störung der Blutstillung hinweist. Oft treten als erstes kleinste Blutpünktchen an den Knöcheln und Unterschenkeln auf.

Sie sind meist Zeichen einer Störung der primären Hämostase; es handelt sich meistens um eine verringerte Zahl oder eine gestörte Funktion der Blutplättchen, z. B. bei derAutoimmunthrombozytopenie oder einer Schädigung der Haut mit ihren Gefäßen (Altershaut, Cortisonschäden). Auch die Überdosierung von Thrombozytenaggregationshemmern kann manchmal zur Bildung von Petechien führen. Durch einen Mangel an Blutplättchen verursachte größere petechiale Blutungen werden auch als thrombozytopenische Purpura bezeichnet.

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Gelenkprobleme durch zu schwaches Bindegewebe: Dann werden Knorpel, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln (sind alles Bindegewebe) nicht ausreichend für Reparaturen versorgt und verschleißen. Dir fehlt etwas bzw. du kannst etwas schlecht aus der Nahrung aufnehmen, brauchst davon mehr als andere. Das kann genetisch bedingt sein, oder auf falscher/mangelhafter Ernährung beruhen.

Bindegewebe besteht aus Myarden feiner Stränge, die der Körper hauptsächlich aus in Gelatine enthaltenen Stoffen und Mineralien aufbaut. Vitamin C (Ascorbinsäure) sorgt dafür, dass diese Stränge verdrillt werden, und ähnlich einem Gummiband, straff und gleichzeitig dehnbar sind. Daher braucht der Körper für stabile Knorpel und Gelenkkapsen, kräftige, geschmeidige Sehnen und Bänder aber auch stabiles Unterhautgewebe genau das, was auch Gelatine enthält plus ausreichend Mineralien und Vitamin C für den korrekten "Einbau" an Ort und Stelle.

Schädlich wirken sich hier auch in Form von Einfachzuckern (Haushaltszucker, Puderzucker, Süßigkeiten in jeder Form) aufgenommene Kohlenhydrate aus. Der aus Zuckerrüben herausgekochte und zunächst fast schwarze Saft wird zuletzt von allen anderen Bestandteilen gereinigt, damit der Haushaltszucker zuletzt schön weiß ist. Die verbleibenden (nackten) Kohlenstoffmoleküle binden dann gefundene Mineralien wieder. Dieser "Mineralhunger" der Einfachzucker raubt dir diese Baustoffe für die "Gelatineketten" und verbraucht zusätzlich aufgenommenes Vitamin C. Das zusammen erschwert den korrekten Aufbau von Bindegewebe Knochen und schafft damit z.B. auch gute Voraussetzungen für Karies.

Gelatinepulver ist einfach zu bekommen, aber in den kleinen Tütchen aus dem Backregal viel zu teuer. Auch was Apotheken und Reformhäuser hier anbieten hat einen schwindelerregenden Preis. Vielleicht findest du eine Konditoerei, die ihre Waren noch selbst produziert. Die kaufen Gelatine in großen Mengen im Großhandel. Wenn du da nett fragst, verkauft dir der Chef sicher ein Kilo davon an dich weiter zu einem fairen Preis.

Gekörnte Gelatine ist geschmacksneutral und kann in jedes (Heiß)getränk gegeben werden, kann in Suppen, Soßen, Joghourt und Müsli eingerührt werden usw. Gönn dir davon jeden Tag ein paar Esslöffel hier und da. Wenn du dann noch deine Vitamin C Zufuhr erhöhst und auf Einfachzucker verzichtest, dürfte es deinen Gelenken bald besser gehen.

Zu Vitamin C noch Hinweise. Zitrusfrüchte sind, entgegen landläufiger Meinung, ganz und gar nicht die besten Lieferanten von Vitamin C. Alles was exotisch ist, also von weit her zu uns kommt, enthält praktisch kein Vitamin C, auch wenn in Tabellen etwas anderes steht. Die Werte wurden in Früchten ermittelt, die in prallem Sonnenschein an der Pflanze ausgereift sind. Was bei uns ankommt wurde aber unreif gepflückt, dunkel und evtl. unter Schutzatmosphäre (Kohlenmonoxyd) verpackt und kosequent gekühlt, denn gärenden Fruchtmatsch will ja keiner kaufen.

Für Exotische Fruchtsäfte werden im Herkunftsland ganze geerntete Früchte (B und C-Ware, schief gewachsen, keine hübsche Schale, Insektenfraß ...) in großen Anlagen zerkleinert und ausgequetscht. Das Gemisch aus Saft und Fruchtfleisch wird danach zu einer dickeren Masse eingekocht, denn lagern und transportieren von Wasser kostet unnötig Geld. Aus den Tanks der Fabriken wird die Pampe dann direkt in die Tanks von Schiffen gepumpt und dort bis kurz vorm gefrieren heruntergekühlt, damit es nicht so schwabbelt und das Schiff ruhiger im Wasser liegt. Wenn das gute Zeugs endlich hier ankommt, wird es in Fabriken wieder aufbereitet und in die Regale gebracht. LECKER - und so (p)ur-gesund ;-)

Sobald eine Frucht geerntet ist, stoppt die Bildung von Vitamin C. Die Frucht verliert das Vitamin sogar nach und nach. Auch wenn man unreife Früchte dann in der Obstschale mit UV-Licht bestrahlen würde, der Vorgang der Vitaminbildung ist mit der Trennung von der Mutterpflanze unwiederbringlich abgebrochen. Reife Pflanzen wie Äpfel und Bananen etc. strömen Ethen aus. Das ist eine organische Verbindung, das einfachste, natürlich vorkommende Alken. Dieses Phytohormon regt in etlichen anderen Früchten eine Nach-Reifung an. Packt man z.B. grüne Tomaten mit einem reifen Apfel luftdicht zusammen ein, werden die Tomaten tatsächlich schneller rot, aber dennoch nur unvollständig reif.

Vitamin C ist Hitzeempfindlich. Schon bei 64,3°C wird es zerstört. Deshalb kann man keine gesunden Vitamine naschen, auch wenn uns Nimm Zwei & Co. etwas anderes erzählen. Für die Bonbonherstellung wird Zucker auf etwa 140°C erhitzt. Dann werden Geschacks- und Farbstoffe zugegeben, und eben auch Ascorbinsäure. Das macht man aber nicht, um der Volksgesundheit auf die Sprünge zu helfen, sondern damit die Masse keine Blasen bildet, die Bonbons schön glatt und glänzend werden, und nicht so sehr am Einwickelpapier kleben.

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Gedächtnisverlust und intensives Träumen sind keine Symptome einer Histaminintoleranz. Die bewirkt anderes. Der Körper reagiert dann auf Histamine in der Nahrung mit einer überschießenden Reaktion auf eine vermeintlichen inneren Entzündung und/oder einer Vergiftung.

Die Mastzellen beginnen völlig wiedersinnig Abwehrstoffe gegen vermeintliche Erreger zu produzieren. Falls die Lunge entzündet sein sollte, werden die Bronchien verschleimt. Haut und Schleimhäute werden extrem durchblutet - Schwellungen, Rötungen, Nesselfieber ... Magen und Darm verschleimen um vorsorglich eventuell aufgenommene Gifte zu binden ... Es wird aus allen Rohren plötzlich mit Kanonen auf nicht vorhandene Spazten geschossen.

Hinter deinen Symptomen wird etwas anderes stecken.

Die Fähigkeit B-Vitamine in der Nahrung aufzuschlüsseln, um sie dann aus dem letzten Drittel dess Dünndarms aufnehmen zu können, erfordern eine "korrekte" Verdauung von Magen bis Enddarm. Das spielt für den intrinischen Faktor eine Große Rolle. Der kann bei Histaminintoleranz, die ja unter anderem die geordnete Verdauung bereits ab dem Magen beeinträchtigt, gestört oder sogar ganz unterbunden sein.

Für den intrinsischen Faktor ist es wichtig, die Nahrung lange genug gründlich zu kauen und einzuspeicheln, damit sie mit ausreichend Amylase gemischt im Magen ankommt. Gleichzeitig passieren dabei noch weitere Dinge: der Magen bekommt gemeldet, wie der Magensaft zusammengesetzt sein soll, der Bauchspeicheldrüse wird der Zuckergehalt für die korrekte Insulinausschüttung vorausgemeldet, und die Galle bekommt informationen zum Fettgehalt, damit die richtige Menge Gallsaft ausgeschüttet wird, wenn der Speisebrei dort vorbeikommt.

Mit den jeweils korrekt dosierten Verdauungsenzymen angereichert, können die Nährstoffe aus dem Speisebrei dann auch die Darmwand passieren, ins Blut aufgenommen und weitertransportiert werden. Die B-Vitamine darin gelangen durch die Amylase des Speichels aufbereitet und ausreichend aufnahmebereit ins letzte Drittel des Dünndarms. Nur dann können sie auch aufgenommen und gespeichert werden.

Um die aufgenommenen B-Vitamine dann auch verwerten zu können, braucht es gleichzeitig vor allem ausreichend Magnesium, Kalium, Calcium, und Zink, aber auch viele andere Mikronährstoffe aus der Nahrung. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist bei Histaminintoleranz zumindest problematisch. Da kann schon mal von dem einen oder anderen Stoff nicht genug vorhanden sein. Und das kann die Bildung von Verdauungenzymen für den intrinsischen Faktor beeinträchtigen, massiv stören oder sogar ganz verhindern.

Auch die langfristige Einnahme von Omniprazol oder derartigen Medikamenten zum "Magenschutz" und ein häufiger Genuss von Alkohol behindern den intrinsischen Faktor und können so zu einem Mangel an B-Vitaminen führen.

Ein Vitamin-B-Mangel setzt schleichend ein. Die Vitamine werden nur in winzigen Mengen benötigt und können vom Körper gut gespeichert werden, und sie werden auch wiederverwertet. Fehlt aber auf lange Sicht der "Nachschub", leeren sich die Speicher allmählich, und erst nach langer Zeit schleichen sich nach und nach die Folgen ein.

Die Folgen von Vitamin-B-Mangel sind dennoch erheblich. Er beeinträchtigt den Sroffwechsel der aufgenommenen Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Die aufgenommenen Nährstoffe können zunehmend schlechter verwertet werden. Daher sind die nach und nach eintretenden Auswirkungen sehr vielfältig, und bei gravierendem Mangel keineswegs harmlos.

Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Wortfindeprobleme, Orientierungsverlust, Müdigkeit, Erschöpfung, Teilnahmslosigkeit, Depression, Verlust an Muskelmasse, unerklärlicher Gewichtsverlust, Belastungszittern, Muskelkrämpfe, Organflattern, Herzrhythmusstörungen, dünnes, ausfallendes Haar, brüchige, trockene "Uhrglasnägel" mit Längsrillen, trockene und schuppende Haut ... sind alles Symptome von Mangel an B-Vitaminen.

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Von aus Sellerie, Kohlrabi ...(Senfgewächsen) herausgekochten Stoffen, dem Bromelain in rohem Ananas, dem aus Geflügelfleisch herausgekochten Wobenzym, in Zitrusfrüchten, Fisch und Krustentieren sowie sauer eingelegtem und Geräuchertem sind weitere solche Stoffe; bekomme ich heftige Magen- und Darmkrämpfe, Nesselfieber, meine Bronchien und mein Darm verschleimen extem, und es treten Symptome wie Heuschnupfen auf.

Das sind alles Histamin-Reaktionen. Alle diese Stoffe gaukeln dem Körper nämlich eine nicht vorhandene innere Entzündung vor, gegen die von den Mastzellen dann unnötigerweise massenhaft Abwehrstoffe ins Blut abgegeben werden. Das Abwehrsystem registriert auf eine vermeintliche Bronchitis/Lungenenzündung/Schnupfen/Grippe/Gastritis ... und schießt mit Kanonen auf Spatzen.

Zu deinen Bauchschmerzen: Trink die Brühe und Gemüsesäfte zumindest nicht einfach wie Wasser runter. Misch jeden Schluck gründlich im Mund mit Speichel, damit genug Amylase hinzukommt. Ohne bleiben Obst- und Gemüsesäfte nähmlich viel zu kurz in Magen und stürzen durch den Zwölffingerdarm.

Dadurch hat es der Darm es dann schwerer, weil die B-Vitamine für die Aufschlüsselung von Proteinen gar nicht vorbereitet wurden, Stärken und Mehrfachzucker nicht aufgebrochen wurden und die Gallenblase sich nicht auf einen Fettgehalt einstellen konnte.

Der Darm muss sich mehr abmühen, die Nährstoffe da heraus zu bekommen. Weil vorher verschieden Verdauungsschritte nicht richtig funktionieren konnten und Inhaltsmeldungen nicht korrekt vorausgeschicht wurden, geht der Körper vom Vorliegen einer Gastritis aus.

Er kämpft mit viel ungespaltenen Fett- und Zuckermolekülen und zu wenig ausgeschüttetem Gallsaft im Dünndarm und dann gegen die Gärung der Nahrung im Dickdarm an - Blähungen, Verschleimung, Schmerzen, Die Magensäure wird (wegen vermeintlicher Gastritis) immer weiter verdünnt, was das Problem bei der nächsten derartigen Mahlzeit weiter verstärkt.

Unser Verdauungssysstem ist gar nicht dafür ausgelegt, die Nährstoffe aus Fleisch und Gemüse in stundenlag daraus heraussgekochter Form aufzunehmen. Brühen und Gemüsesäfte können wir auch erst herstellen, seit wir die nötigen Behälter und Geräte dazu herstellen können. Also kann deine Ernährung für den Darm gar nicht so gesund sein, wie dir da wohl eingeredet worden ist.

Die längste Zeit unserer Entwicklungsgeschichte haben wir Menschen uns ernährt wie Tiere unter Tieren. Wir haben immer alles so gegessen, wie wir es vorgefunden haben. Und es wächst auch nicht alles am selben Ort, oder nur ein paar Meter vom Wasserloch entfernt. Deshalb verträgt unser Verdauungssystem auch heute noch so einen schnell herutergekippten in Wasser zerkochten Vielfachmix ganz, ganz schlecht.

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