Kinder übernehmen was ihnen die Eltern vorleben. Aus Kindern von Couchpotatos werden selten Sportkanonen. Also müssen sie die Erfahrung machen, das es Spaß acht, sich an der frischen Luft zu bewegen. Dann werden aus ihnen auch keine Stubenhocker.

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Ich hab mir mal dien Profil angesehen. Seit drei Jahren kommst du immer wieder mit dierser Frage. die Probleme variieren immer ein wenig, aber es ist im Grunde stets das gleiche Problem.

Lass dich einmal von einem Arzt gründlich durchchecken. Großes Blutbild um Mangelerscheinungen aufzudecken, Belastungs EKG um Herz-Kreislauf-Funktion zu prüfen usw. Der Orthopede soll mal richtig Tachees reden.

Am Ende brauchst du nur eine ordentliche Portion Vitalstoffe und eine gezielte Physiotherapie, und damit ist die Chose ist gegessen.

Es ist doch widersinnig, dass du nicht zum Arzt gehst, weil du befürchtest, etwas Schlimmes zu haben. Da sinnierst du nun seit drei Jahren herum, und bist immer noch nicht schlauer, nur kranker geworden.

Vermutlich bist du aber auch gerne krank. Also lass das mit den Ärzten doch besser, sonst machen die dich am Ende noch gesund, und Gesunde haben ja nichts zum jammern.

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Ganz gleich was von einem Arzt entfernt wird, es wird jedes mal eine Gewebsprobe zur Untrsuchung im Labor eingeschickt. Das ist ein Routinevorgang. Deshalb muss man noch lange nicht vom Schlimmsten ausgehen.

Dein Arzt war ja davon ausgegangen, dass es eine ganz harmlose Stielwarze war, also gar nichts bösartiges. Das wird es mit ziemlicher Sicherheit auch gewesen sein. Da brauchst du dir also noch längst keine Sorgen zu machen. Nimm also ruhig das P aus dem Auge.

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Also zu einer Lungenembolie kannst du ganz unbesorgt sein. Hättest du die durch deine OP bekommen, wärst du damit noch im Krankenhaus. Man hätte dich auch sicher nicht entlassen, wenn die Gefahr eine Embolie bestünde. Dazu wird man sich deine Blutgerinnungsfaktoren angesehen haben, und die als unbedenklich eingestuft haben.

Dann zu der Fettabsaugung. Wie erwarteest du denn, dass "abgepumpter Speck" auszusehen hat? Das ist weiß bis gelbliche Flüssigkeit mit einigen Gewebsstückchen und ja, auch kleinen Mengen Blut. Auch Fettzellen werden ja mit Blut versorgt und am Leben erhalten, und das kommt beim Absaugen eben z.T. auch mit raus..

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Deine Allergie scheint mir keine Neurodermitis zu sein. Das ist eher eine Histaminunverträglichkeit. Die bewirkt, dass der Körper auf Histamine in der Nahrung mit einer überschießenden Reaktion auf eine vermeintlichen inneren Entzündung und/oder einer Vergiftung reagiert. Die Mastzellen beginnen völlig widersinnig Abwehrstoffe gegen vermeintliche Erreger zu produzieren. Falls die Lunge entzündet sein sollte, werden die Bronchien verschleimt. Haut und Schleimhäute werden extrem durchblutet - Schwellungen, Rötungen, Nesselfieber ... Magen und Darm verschleimen um vorsorglich eventuell aufgenommene Gifte zu binden ... Es wird aus allen Rohren plötzlich mit Kanonen auf nicht vorhandene Spatzen geschossen.

Die Fähigkeit B-Vitamine in der Nahrung aufzuschlüsseln, um sie dann aus dem letzten Drittel dess Dünndarms aufnehmen zu können, erfordern eine "korrekte" Verdauung von Magen bis Enddarm. Das spielt für den intrinischen Faktor eine Große Rolle. Der kann bei Histaminintoleranz, die ja unter anderem die geordnete Verdauung bereits ab dem Magen beeinträchtigt, gestört oder sogar ganz unterbunden sein.

Für den intrinsischen Faktor ist es wichtig, die Nahrung lange genug gründlich zu kauen und einzuspeicheln, damit sie mit ausreichend Amylase gemischt im Magen ankommt. Gleichzeitig passieren dabei noch weitere Dinge: der Magen bekommt gemeldet, wie der Magensaft zusammengesetzt sein soll, der Bauchspeicheldrüse wird der Zuckergehalt für die korrekte Insulinausschüttung vorausgemeldet, und die Galle bekommt informationen zum Fettgehalt, damit die richtige Menge Gallsaft ausgeschüttet wird, wenn der Speisebrei dort vorbeikommt.

Mit den jeweils korrekt dosierten Verdauungsenzymen angereichert, können die Nährstoffe aus dem Speisebrei dann auch die Darmwand passieren, ins Blut aufgenommen und weitertransportiert werden. Die B-Vitamine darin gelangen durch die Amylase des Speichels aufbereitet und ausreichend aufnahmebereit ins letzte Drittel des Dünndarms. Nur dann können sie auch aufgenommen und gespeichert werden.

Um die aufgenommenen B-Vitamine dann auch verwerten zu können, braucht es gleichzeitig vor allem ausreichend Magnesium, Kalium, Calcium, und Zink, aber auch viele andere Mikronährstoffe aus der Nahrung. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist bei Histaminintoleranz zumindest problematisch. Da kann schon mal von dem einen oder anderen Stoff nicht genug vorhanden sein. Und das kann die Bildung von Verdauungenzymen für den intrinsischen Faktor beeinträchtigen, massiv stören oder sogar ganz verhindern.

Auch die langfristige Einnahme von Omniprazol oder derartigen Medikamenten zum "Magenschutz" und ein häufiger Genuss von Alkohol behindern den intrinsischen Faktor und können so zu einem Mangel an B-Vitaminen führen.

Ein Vitamin-B-Mangel setzt schleichend ein. Die Vitamine werden nur in winzigen Mengen benötigt und können vom Körper gut gespeichert werden, und sie werden auch wiederverwertet. Fehlt aber auf lange Sicht der "Nachschub", leeren sich die Speicher allmählich, und erst nach langer Zeit schleichen sich nach und nach die Folgen ein.

Die Folgen von Vitamin-B-Mangel sind dennoch erheblich. Er beeinträchtigt den Stoffwechsel der aufgenommenen Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Die aufgenommenen Nährstoffe können zunehmend schlechter verwertet werden. Daher sind die nach und nach eintretenden Auswirkungen sehr vielfältig, und bei gravierendem Mangel keineswegs harmlos.

Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Wortfindeprobleme, Orientierungsverlust, Müdigkeit, Erschöpfung, Teilnahmslosigkeit, Depression, Verlust an Muskelmasse, unerklärlicher Gewichtsverlust, Belastungszittern, Muskelkrämpfe, Organflattern, Herzrhythmusstörungen, dünnes, ausfallendes Haar, brüchige, trockene "Uhrglasnägel" mit Längsrillen, trockene und schuppende Haut ... sind alles Symptome von Mangel an B-Vitaminen.

Die roten Pünktchen in der Haut werden Petechien sein. Darunter versteht man eine Vielzahl stecknadelkopfgroßer Blutungen aus denKapillaren in die Haut oder Schleimhäute, die auf eine Störung der Blutstillung hinweist. Oft treten als erstes kleinste Blutpünktchen an den Knöcheln und Unterschenkeln auf.

Sie sind meist Zeichen einer Störung der primären Hämostase; es handelt sich meistens um eine verringerte Zahl oder eine gestörte Funktion der Blutplättchen, z. B. bei derAutoimmunthrombozytopenie oder einer Schädigung der Haut mit ihren Gefäßen (Altershaut, Cortisonschäden). Auch die Überdosierung von Thrombozytenaggregationshemmern kann manchmal zur Bildung von Petechien führen. Durch einen Mangel an Blutplättchen verursachte größere petechiale Blutungen werden auch als thrombozytopenische Purpura bezeichnet.

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Gelenkprobleme durch zu schwaches Bindegewebe: Dann werden Knorpel, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln (sind alles Bindegewebe) nicht ausreichend für Reparaturen versorgt und verschleißen. Dir fehlt etwas bzw. du kannst etwas schlecht aus der Nahrung aufnehmen, brauchst davon mehr als andere. Das kann genetisch bedingt sein, oder auf falscher/mangelhafter Ernährung beruhen.

Bindegewebe besteht aus Myarden feiner Stränge, die der Körper hauptsächlich aus in Gelatine enthaltenen Stoffen und Mineralien aufbaut. Vitamin C (Ascorbinsäure) sorgt dafür, dass diese Stränge verdrillt werden, und ähnlich einem Gummiband, straff und gleichzeitig dehnbar sind. Daher braucht der Körper für stabile Knorpel und Gelenkkapsen, kräftige, geschmeidige Sehnen und Bänder aber auch stabiles Unterhautgewebe genau das, was auch Gelatine enthält plus ausreichend Mineralien und Vitamin C für den korrekten "Einbau" an Ort und Stelle.

Schädlich wirken sich hier auch in Form von Einfachzuckern (Haushaltszucker, Puderzucker, Süßigkeiten in jeder Form) aufgenommene Kohlenhydrate aus. Der aus Zuckerrüben herausgekochte und zunächst fast schwarze Saft wird zuletzt von allen anderen Bestandteilen gereinigt, damit der Haushaltszucker zuletzt schön weiß ist. Die verbleibenden (nackten) Kohlenstoffmoleküle binden dann gefundene Mineralien wieder. Dieser "Mineralhunger" der Einfachzucker raubt dir diese Baustoffe für die "Gelatineketten" und verbraucht zusätzlich aufgenommenes Vitamin C. Das zusammen erschwert den korrekten Aufbau von Bindegewebe Knochen und schafft damit z.B. auch gute Voraussetzungen für Karies.

Gelatinepulver ist einfach zu bekommen, aber in den kleinen Tütchen aus dem Backregal viel zu teuer. Auch was Apotheken und Reformhäuser hier anbieten hat einen schwindelerregenden Preis. Vielleicht findest du eine Konditoerei, die ihre Waren noch selbst produziert. Die kaufen Gelatine in großen Mengen im Großhandel. Wenn du da nett fragst, verkauft dir der Chef sicher ein Kilo davon an dich weiter zu einem fairen Preis.

Gekörnte Gelatine ist geschmacksneutral und kann in jedes (Heiß)getränk gegeben werden, kann in Suppen, Soßen, Joghourt und Müsli eingerührt werden usw. Gönn dir davon jeden Tag ein paar Esslöffel hier und da. Wenn du dann noch deine Vitamin C Zufuhr erhöhst und auf Einfachzucker verzichtest, dürfte es deinen Gelenken bald besser gehen.

Zu Vitamin C noch Hinweise. Zitrusfrüchte sind, entgegen landläufiger Meinung, ganz und gar nicht die besten Lieferanten von Vitamin C. Alles was exotisch ist, also von weit her zu uns kommt, enthält praktisch kein Vitamin C, auch wenn in Tabellen etwas anderes steht. Die Werte wurden in Früchten ermittelt, die in prallem Sonnenschein an der Pflanze ausgereift sind. Was bei uns ankommt wurde aber unreif gepflückt, dunkel und evtl. unter Schutzatmosphäre (Kohlenmonoxyd) verpackt und kosequent gekühlt, denn gärenden Fruchtmatsch will ja keiner kaufen.

Für Exotische Fruchtsäfte werden im Herkunftsland ganze geerntete Früchte (B und C-Ware, schief gewachsen, keine hübsche Schale, Insektenfraß ...) in großen Anlagen zerkleinert und ausgequetscht. Das Gemisch aus Saft und Fruchtfleisch wird danach zu einer dickeren Masse eingekocht, denn lagern und transportieren von Wasser kostet unnötig Geld. Aus den Tanks der Fabriken wird die Pampe dann direkt in die Tanks von Schiffen gepumpt und dort bis kurz vorm gefrieren heruntergekühlt, damit es nicht so schwabbelt und das Schiff ruhiger im Wasser liegt. Wenn das gute Zeugs endlich hier ankommt, wird es in Fabriken wieder aufbereitet und in die Regale gebracht. LECKER - und so (p)ur-gesund ;-)

Sobald eine Frucht geerntet ist, stoppt die Bildung von Vitamin C. Die Frucht verliert das Vitamin sogar nach und nach. Auch wenn man unreife Früchte dann in der Obstschale mit UV-Licht bestrahlen würde, der Vorgang der Vitaminbildung ist mit der Trennung von der Mutterpflanze unwiederbringlich abgebrochen. Reife Pflanzen wie Äpfel und Bananen etc. strömen Ethen aus. Das ist eine organische Verbindung, das einfachste, natürlich vorkommende Alken. Dieses Phytohormon regt in etlichen anderen Früchten eine Nach-Reifung an. Packt man z.B. grüne Tomaten mit einem reifen Apfel luftdicht zusammen ein, werden die Tomaten tatsächlich schneller rot, aber dennoch nur unvollständig reif.

Vitamin C ist Hitzeempfindlich. Schon bei 64,3°C wird es zerstört. Deshalb kann man keine gesunden Vitamine naschen, auch wenn uns Nimm Zwei & Co. etwas anderes erzählen. Für die Bonbonherstellung wird Zucker auf etwa 140°C erhitzt. Dann werden Geschacks- und Farbstoffe zugegeben, und eben auch Ascorbinsäure. Das macht man aber nicht, um der Volksgesundheit auf die Sprünge zu helfen, sondern damit die Masse keine Blasen bildet, die Bonbons schön glatt und glänzend werden, und nicht so sehr am Einwickelpapier kleben.

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Gedächtnisverlust und intensives Träumen sind keine Symptome einer Histaminintoleranz. Die bewirkt anderes. Der Körper reagiert dann auf Histamine in der Nahrung mit einer überschießenden Reaktion auf eine vermeintlichen inneren Entzündung und/oder einer Vergiftung.

Die Mastzellen beginnen völlig wiedersinnig Abwehrstoffe gegen vermeintliche Erreger zu produzieren. Falls die Lunge entzündet sein sollte, werden die Bronchien verschleimt. Haut und Schleimhäute werden extrem durchblutet - Schwellungen, Rötungen, Nesselfieber ... Magen und Darm verschleimen um vorsorglich eventuell aufgenommene Gifte zu binden ... Es wird aus allen Rohren plötzlich mit Kanonen auf nicht vorhandene Spazten geschossen.

Hinter deinen Symptomen wird etwas anderes stecken.

Die Fähigkeit B-Vitamine in der Nahrung aufzuschlüsseln, um sie dann aus dem letzten Drittel dess Dünndarms aufnehmen zu können, erfordern eine "korrekte" Verdauung von Magen bis Enddarm. Das spielt für den intrinischen Faktor eine Große Rolle. Der kann bei Histaminintoleranz, die ja unter anderem die geordnete Verdauung bereits ab dem Magen beeinträchtigt, gestört oder sogar ganz unterbunden sein.

Für den intrinsischen Faktor ist es wichtig, die Nahrung lange genug gründlich zu kauen und einzuspeicheln, damit sie mit ausreichend Amylase gemischt im Magen ankommt. Gleichzeitig passieren dabei noch weitere Dinge: der Magen bekommt gemeldet, wie der Magensaft zusammengesetzt sein soll, der Bauchspeicheldrüse wird der Zuckergehalt für die korrekte Insulinausschüttung vorausgemeldet, und die Galle bekommt informationen zum Fettgehalt, damit die richtige Menge Gallsaft ausgeschüttet wird, wenn der Speisebrei dort vorbeikommt.

Mit den jeweils korrekt dosierten Verdauungsenzymen angereichert, können die Nährstoffe aus dem Speisebrei dann auch die Darmwand passieren, ins Blut aufgenommen und weitertransportiert werden. Die B-Vitamine darin gelangen durch die Amylase des Speichels aufbereitet und ausreichend aufnahmebereit ins letzte Drittel des Dünndarms. Nur dann können sie auch aufgenommen und gespeichert werden.

Um die aufgenommenen B-Vitamine dann auch verwerten zu können, braucht es gleichzeitig vor allem ausreichend Magnesium, Kalium, Calcium, und Zink, aber auch viele andere Mikronährstoffe aus der Nahrung. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist bei Histaminintoleranz zumindest problematisch. Da kann schon mal von dem einen oder anderen Stoff nicht genug vorhanden sein. Und das kann die Bildung von Verdauungenzymen für den intrinsischen Faktor beeinträchtigen, massiv stören oder sogar ganz verhindern.

Auch die langfristige Einnahme von Omniprazol oder derartigen Medikamenten zum "Magenschutz" und ein häufiger Genuss von Alkohol behindern den intrinsischen Faktor und können so zu einem Mangel an B-Vitaminen führen.

Ein Vitamin-B-Mangel setzt schleichend ein. Die Vitamine werden nur in winzigen Mengen benötigt und können vom Körper gut gespeichert werden, und sie werden auch wiederverwertet. Fehlt aber auf lange Sicht der "Nachschub", leeren sich die Speicher allmählich, und erst nach langer Zeit schleichen sich nach und nach die Folgen ein.

Die Folgen von Vitamin-B-Mangel sind dennoch erheblich. Er beeinträchtigt den Sroffwechsel der aufgenommenen Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Die aufgenommenen Nährstoffe können zunehmend schlechter verwertet werden. Daher sind die nach und nach eintretenden Auswirkungen sehr vielfältig, und bei gravierendem Mangel keineswegs harmlos.

Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Wortfindeprobleme, Orientierungsverlust, Müdigkeit, Erschöpfung, Teilnahmslosigkeit, Depression, Verlust an Muskelmasse, unerklärlicher Gewichtsverlust, Belastungszittern, Muskelkrämpfe, Organflattern, Herzrhythmusstörungen, dünnes, ausfallendes Haar, brüchige, trockene "Uhrglasnägel" mit Längsrillen, trockene und schuppende Haut ... sind alles Symptome von Mangel an B-Vitaminen.

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Von aus Sellerie, Kohlrabi ...(Senfgewächsen) herausgekochten Stoffen, dem Bromelain in rohem Ananas, dem aus Geflügelfleisch herausgekochten Wobenzym, in Zitrusfrüchten, Fisch und Krustentieren sowie sauer eingelegtem und Geräuchertem sind weitere solche Stoffe; bekomme ich heftige Magen- und Darmkrämpfe, Nesselfieber, meine Bronchien und mein Darm verschleimen extem, und es treten Symptome wie Heuschnupfen auf.

Das sind alles Histamin-Reaktionen. Alle diese Stoffe gaukeln dem Körper nämlich eine nicht vorhandene innere Entzündung vor, gegen die von den Mastzellen dann unnötigerweise massenhaft Abwehrstoffe ins Blut abgegeben werden. Das Abwehrsystem registriert auf eine vermeintliche Bronchitis/Lungenenzündung/Schnupfen/Grippe/Gastritis ... und schießt mit Kanonen auf Spatzen.

Zu deinen Bauchschmerzen: Trink die Brühe und Gemüsesäfte zumindest nicht einfach wie Wasser runter. Misch jeden Schluck gründlich im Mund mit Speichel, damit genug Amylase hinzukommt. Ohne bleiben Obst- und Gemüsesäfte nähmlich viel zu kurz in Magen und stürzen durch den Zwölffingerdarm.

Dadurch hat es der Darm es dann schwerer, weil die B-Vitamine für die Aufschlüsselung von Proteinen gar nicht vorbereitet wurden, Stärken und Mehrfachzucker nicht aufgebrochen wurden und die Gallenblase sich nicht auf einen Fettgehalt einstellen konnte.

Der Darm muss sich mehr abmühen, die Nährstoffe da heraus zu bekommen. Weil vorher verschieden Verdauungsschritte nicht richtig funktionieren konnten und Inhaltsmeldungen nicht korrekt vorausgeschicht wurden, geht der Körper vom Vorliegen einer Gastritis aus.

Er kämpft mit viel ungespaltenen Fett- und Zuckermolekülen und zu wenig ausgeschüttetem Gallsaft im Dünndarm und dann gegen die Gärung der Nahrung im Dickdarm an - Blähungen, Verschleimung, Schmerzen, Die Magensäure wird (wegen vermeintlicher Gastritis) immer weiter verdünnt, was das Problem bei der nächsten derartigen Mahlzeit weiter verstärkt.

Unser Verdauungssysstem ist gar nicht dafür ausgelegt, die Nährstoffe aus Fleisch und Gemüse in stundenlag daraus heraussgekochter Form aufzunehmen. Brühen und Gemüsesäfte können wir auch erst herstellen, seit wir die nötigen Behälter und Geräte dazu herstellen können. Also kann deine Ernährung für den Darm gar nicht so gesund sein, wie dir da wohl eingeredet worden ist.

Die längste Zeit unserer Entwicklungsgeschichte haben wir Menschen uns ernährt wie Tiere unter Tieren. Wir haben immer alles so gegessen, wie wir es vorgefunden haben. Und es wächst auch nicht alles am selben Ort, oder nur ein paar Meter vom Wasserloch entfernt. Deshalb verträgt unser Verdauungssystem auch heute noch so einen schnell herutergekippten in Wasser zerkochten Vielfachmix ganz, ganz schlecht.

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Da mag tatsächlich ein Zusammenhang bestehen.

Ich habe zwar keine Dyshidrosis, aber auch meine Handflächen und Fußsohlen bilden extrem dickee Hornschichten, die trocken sind und einreißen sich dann ablösen lassen. (wie Dyshidroses, aber ohne die Bläschen)

Parallel habe ich ebenfalls Verhornungen in den Nasenlöchern, nicht nur an der Nasenscheidewand, sondern praktisch auf der kompletten Oberfläche. Das kam hinzu, seitdem ich Cortison inhaltiv einnehme. (die bekommt ja notgedrungen jedes Mal eine kleine Prise mit ab)

Salzwasser und Öle würde ich weder für die Nasenschleimhäute, noch für die Hände verwenden. Linola Fett oder auch die Nasensalbe von Bepanthen sind da besser geeignet. Salz reizt nur unnötig und trocknet aus, und Öle wirken nicht in der Tiefe der Haut.

Was sich zum Lösen der Hornhaut empfiehlt ist Kaiser Natron. Etwa 1 Esslöffel Natron pro Liter warmes Wasser, und darin die Haut mindestens eine viertel Stunde einweichen. Die Hornhaut lässt sich dann gut abziehen, ohne das die Haut darunter einreißt. Danach natürlich gründlich abspülen und satt eincremen.

Aus ganz anderem Grund nehme ich seit drei Wochen regelmäßig zweimal täglich Vitamin B-Complex, Zinkzitrat, Magnesium und und Vitamin D. Oh Wunder, auch meine Haut hat sich dadurch merklich gebessert. Die Hornhaut ist auch in den Nasenlöchern nicht mehr so dick, spannt nicht mehr, und reißt nicht mehr bei jeder Gelegenheit ein. Kann ja nur besser werden.

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Einfluss der Ernährung kurz vor dem Training?

Hey.

Ich hab mal eine Frage zur Ernährung vor dem Training und dessen Einfluss auf die Leistung des Tranings.

Undzwar hatte ich gestern wohl eine der schlechtesten Beintrainingstage.

Ich hab nämlich nen Fressrausch gehabt und vor dem Training ne Tüte von diesen Katje Teddybären gegessen gehabt, davor auch noch einen Döner gehabt.

Beim Stepper hab ich schon Seitenstiche gehabt, die ich sonst nie hatte.

Beim 45° Beinpressen kam ich kaum runter, weil mein Bauch so prall war und ich auch irgendwie nicht so gut Luft bekam. Für mich ist die 45°Beinpresse auch einer der schwersten Übungen, da ich mich immer sehr konzentrieren muss, um das Gewicht wieder hochzudrücken und auch gut Luft brauch. Dafür hab ich danach aber immer einen richtig guten Pump im kompletten Oberschenkel wie bei keiner anderen Übung. Gestern war es aber katatastrophal, hab kaum nen Pump gespürt bei der Beinpresse, da ich die Übung nicht richtig durchführen konnte.

Die anderen Übungen (Beinstreckermaschine, Beinbeugermaschine, Wadenheben etc) waren ganz ok, bzw. da war ich auch nicht mehr so aufgebläht und man nicht so ne SPannung im Bauch aufbauen musste.

Woher kommt dieses Phanömen, jetzt auf biochemischer Ebene? Ich hab schon mal gelesen, dass der pH-Wert des Blutes einen Einfluss auf die Sauerstoffaufnahme durch das Blut hat. Soll heißen, je übersäuerter der Körper ist, desto schlechter ist die Sauerstoffaufnahme.

Meine Erfahrung bestätigte dies auf jeden Fall. Ich fahr immer gut damit, vor dem Training auch einfach mal nen Apfel zu essen oder generell am Tag, um den Körper etwas zu entsäuern, sonst ist mein Beintraining immer gut gewesen.

Was sind eure Erfahrungen und euer Wissen dazu?

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Der PH-Wert des Blutes ändert sich nicht durch Nahrungsaufnahme. Selbst wenn du ein großes Glas reinen Zitronensaft trinken solltest, würde dein Blut dadurch nicht sauer.

Normal ist ein pH-Wert von 7,35–7,45 in arteriellem Blut. Er fällt, wenn man über längere Zeit zu selten, oder nicht tief genug atmet, und steigt, wenn man Ausdauersport macht oder hyperventiliert.

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Dehnungsstreifen am Oberschenkel - Ursache?

Vorerst. Dieser Frage liegt kein ernsthaftes gesundheitliches Problem zugrunde, wenn überhaupt ein optisches. Aber selbst der optische Aspekt dieses ,,Problems" belastet mich in keinster Weise. Wenn es also nicht in ihrem Interesse liegt, solch eine Frage zu beantworten, dann ignorieren sie sie lieber, wenn sie wollen melden sie sogar diese Frage! Aber mit Hypochondrie hat dies nun nicht viel zu tun.

Mich interessiert lediglich, was die Ursache der Dehnungsstreifen am Oberschenkel ist. Ich war nach einer langen Trainingspause wieder in meinen Kraftsport eingestiegen, höchstwahrscheinlich rührts daher. Denn Muskeln behalten nach Abbau trotzdem ihre Muskelzellkerne, welche Muskelfasern synthetisieren. Ich vermute, dass nach meiner Pause die Muskeln schneller gewachsen sind als davor und das Bindegewebe mit diesem Wachstum nich mithalten konnte und daher die Dehnungsstreifen entstanden sind.

Allerdings hätte ich eine weitere Vermutung: Undzwar! Können die Kurzhanteln, die man auf den Oberschenkeln kurzzeitig ablegt, auch irgendwelche Streifen auf den Oberschenkeln hinterlassen? Beim Kurzhantelbankdrücken oder Kurzhantelschulterdrücken stell ich nämlich die Hanteln zuerst auf die Oberschenkel/Knie, dann hebe ich meine Beine mit Schwung an, damit ich die Hanteln etwas leichter hochbekomme, ohne, dass ich meine Schultern dafür anstrengen muss. Kann das Abstellen der Hanteln auf den Oberschenkeln aber so etwas verursachen? Selbst wenn wäre es mir egal, auch habe ich keine Angst vor irgendwelchen Gesundheitsschäden davon. Ich krieg auf Blaue Flecken auf den Schultern vom Wadenheben am Geräte durch die Polster, die man auf den Schultern stemmt. Wie gesagt, mich interessiert viel mehr die Ursache.

Also, was meint ihr? Kann das Abstellen der Hanteln auf den Oberschenkeln irgendwelche Streifen oder sonstiges verursachen? Bei mir sinds im Moment 16 KG Pro Hantel beim Bankdrücken.

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Dehnungssstreifen haben gar nicht mit der Muskulatur darunter zu tun. Was da gedehnt wurde ist das Unterhautgewebe, dessen Verbund dann nachgelassen hat. Dadurch ist da jetzt eine Lücke, der Dehnungsstreifen.

Du kannst noch so viele Muskeln aufbauen, dein Unterhautgewebe wird davon nicht stabiler. Die Festigkeit desen Struktur beruht hier auf anderen Gesetzen.

Unterhautgewebe besteht zwischen den Zellen aus Proteinsträngen, die mit Gelatinebrücken verbunden sind. Vitamin C sorgt dafür, dass diese Gelatinestränge verdreht, und somit kürzer und elastisch werden. Es fehlt dir also entweder/und/oder an Proteinen, Gelatine oder Vitamin C.

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Leg es einfach ad acta. Was gewesen ist, kannst du nicht ändern, so what?

Ich denke auch, dass solche außergewöhnlichen, graviereden Erlebnisse uns länger in den Träumen verfolgen, je weniger wir mit anderen darüber reden. Je öfter du die Story wiedererzählst, desto weniger musst du da in Träumen aufarbeiten.

Viel liegt es wohl auch an unserer heuitigen Einstellung. Das arme Reh!

Vor 100 Jahren hätte man sich über den Extrabraten gefreut, es verspeist und fertig.

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Was denkst du, wie dreckig ein Gesicht denn so wird?

Es reicht durchaus, das Gesicht morgens und abends mit warmem Wasser aubzuspülen. Jedes Mehr stachelt doch nur unnötig die Haut, sich gegen sinnlos aufgebrachte Stoffe zu wehren.

Seit Milliarden von Jahren gibt es Wasser, und bis wir Seife erfunden hatten, hat es uns völlig genügt. Jedes Pflegeprodukt wird auch immer Durftstoffe, Tenside und wer weiß was für weitere Chemikalien enthalten. Damit kann man seiner Haut tatsächlich mehr schaden als nützen.

Wenn du unbedingt meist, Wasser allein reicht nicht aus, dann nimm entweder einen Spritzer Zitronensaft auf einen nassen Waschlappen, wenn du meinst, deine Haut sei zu fettig. Oder mach ein Peeling mit einem Teelöffel Kaiser-Natron und warmem Wasser, um trockene Haut schonend porentief zu reinigen. Danach natürlich gut abspülen.

Mit Kernseife hat man früher Wäsche gewaschen, willst du das im Gesicht haben?

Wird die Haut nicht unnötig gereizt, braucht sie keine nachträgliche Pflege. Im Winter wäre wegen trockener Heizungsluft, oder für jemand, der lange in eisiger Kälte herumläuft, ein Hauch Bepanthen ratsam. Aber mehr braucht es nicht.

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Die Kurzatmigkeit könnte tatsächlich, genau wie die erhöhten Cholesterinwerte mit PCOS zusamamenhängen. Die Hormonverschiebung bringt so einige Stoffwechselstörungen mit sich. Es wirkt sich auch auf die Zusammensetzung der Surfactans der Lungenbläschen aus, was deine Kurzatmigkeit erklären könnte.

Das sind von mir aber nur Vermutungen. Ich bin Laie, zähle hier 1 und 1 zusammen und verbinde das mit dem was ich mal so alles gehört habe. Entscheidend sind für dich aber die Befunde der folgenden Untersuchungen.

Wenn die Mandeln anschwellen, liegen Entzündungen im Körper vor. Die Mandeln sind ja ein Schutzmechanismus, der die Ausbreitung von Bakterien verhindern soll. Ihr Anschwellen sorgt für die Bilung von mehr Antikörpern. Das nimmt mit zunehmendem Alter immer mehr ab. Bei mir ist es auch immer nur noch eine, die erst bei extremen Entzündungen noch "anspringt".

zur Verschleimung der Bronchien von mir der Rat, lass Milchprodukte so weit wie möglich weg. Milch ist nicht lebenswichtig, auch wenn uns die Industrie das immer wieder erzählt. Außerhalb der westlichen Industrienationen sind die Menschen auch ohne Milch gesund.

Milchzucker ist der für Erwachsene am schwersten aufschlüssel und zu verdaubare Zucker, und das Milchfett ein ungesund gesättigtes Fett. Beide zusammen erschweren ihre Verwertung zusätzlich. Das bemerkt man dann als Verschleimung, nicht nur der Bronchien.

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Fast ständig großen Hunger (plötzlich)?

Hallo!

Kurze Vorgeschichte falls das was damit zu tun haben könnte:

Hatte die letzten 14 Tage ne Erkältung mit Bronchitis , bekam auch Antibiotika (Clarythromicin) und habe das super vertragen. Inzwischen gehts mir wieder gut und ich arbeite wieder.

Nun habe ich aber seit ungefähr ner Woche ein sehr seltsames "Symptom" wo ich ganz ehrlich auch drunter leide mittlerweile. Mein normaler Essensplan am Tag sieht seit Jahren gleich aus:

07:00 Frühstück (Brot mit Wurst, manchmal Toast mit Marmelade, manchmal Joghurt)

ca. 10:00 falls ich Hunger habe ne Banane oder nen Apfel

um ca. 12:00 Mittagessen (Fleisch, Nudeln, Fisch, Gemüse - immer unterschiedlich)

um ca. 16 Uhr esse ich dann meistens ein Stück Kuchen zum Kaffee nach der Arbeit

und dann um 20 Uhr esse ich no ne Kleinigkeit zu Abend.

So, seit einer Woche habe ich das Problem, obwohl ich nichts geändert habe an meiner Ernährung und egal was und wie viel ich esse nach spätestens 2 Stunden Hunger bekomm. Und ich spreche da nicht von leichten Hunger : z.b. habe ich heute Mittag ne Portion Fleisch mit Reis gegessen und dazu einen Salat. Nach 2 Stunden hatte ich so nen Bärenhunger dass ich das Gefühl hatte ich habe ein Stück Brot zu Mittag gegessen. Ich kann ja nicht alle 2 Stunden alles in mich reinstopfen. Und ich habe auch das Gefühl ich werde nicht mehr so schnell satt wie vorher.

Falls relevant: Bin 1,60 und wiege ca. 57Kg.

Bitte kann mir jemand helfen oder hat jemand ne Vermutung woher das kommen kann?

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Dein Gewicht ist so OK, und zwei Kilo hin oder her machen da nicht viel aus. Interessant wäre in diesem Zusammenhang nun, ob du jetzt auch Gewicht verlierst.

Ist man krank, verringert sich der Appetit, man isst weniger. Gesund werden braucht aber auch Kraft. Vielleicht hast du jetzt nur Nachholbedarf.

Antibiotika wirken immer auch ein wenig auf die Verdauung. Die Darmflora ist ja biotisch, und wird dann zum Teil abgetötet. Ich kann mir vorstellen, dass man dadurch etwas weniger Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann, bis der Bestand wieder auf die normale Menge angewachsen ist. Dann müsste also mehr essen, um satt zu werden.

Eventuell hast du eine Überfunktion der Schilddrüse. Das kubelt den Stoffwechsel an und läst dich mehr Kalorien verbrennen. Gleichzeitig würdest du auch dann auch etwas hektischer sein, vielleicht auch etwas unruhiger, leichter reizbbar, eben mehr auf dem Sprung. Das kann aber nicht durch Antobiotika verursacht werden, sondern wäre eine andere Baustelle.

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Nee, das interpretierst du falsch. Was du da als Löcher zu erkennen meinst, sind Zellen.

Bei eier Grünholzfraktur (kommt eher bei Kindern wegen der noch weichen Knochen vor) wird die Knochenhaut nicht beschädigt. Bei einer geschlossenen Fraktur reißt die Knochnhaut ebenfalls ein und bei einem offene Bruch sticht der Knochen sogar aus der Haut heraus.

Ganz gleich wie heftig der Bruch, der Heilungsprozess verläuft immer gleich, dauert nur unterscheidlich lange. Der Körper beginnt sofort damit, Knochenbildende Zellen in das Gebiet zu schicken, die zunächst einen weichen Callus um und in der Schadstelle bilden. Nach und nach wird der dann strukturiert und in das vorhandene Knochenmaterial eingebaut, Splitter wieder mitaéinander verbunden.

Nach längstens acht Wochen (mit oder ohne Schienen oder Nageln) ist der Bruch dann verheilt (vorausgesetzt es kommt zu keinen Komplikationen, Entzündungen etc.) Was dann noch an überschüssigem Callus vorhanden ist wird wieder abgebaut. Der Knochen ist dann schon genau so stabil, wie er zuvor war.

Nach längstens 12 Jahren (bei Kindern und ganz jungen Menschen entsprechend früher) ist auf einer Röntgenaufnahme ein ehemaliger Knochenbruch so gut wie nicht mehr auszumachen. Nicht einmal unsere Haut heilt so perfekt wie unsere Knochen.

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Auf so "kaputte" Haut würde ich kein Cortison tun. EIne Nebenwirkung von Cortison ist eine Verdünnung der Haut. Cortison mag also die Entzündung bekämpfen, wird aber die Selbstheilung der Haut untergraben.

Mein Rat wäre, das dünn mit Penaten Creme aus der Drogerie (recht kostengünstig) oder Mirfulan aus der Apotheke (etwas teurer) einzureiben.

Beide Cremes sind entzündungshemmend, pflegen und schützen die Haut zusätzlich durch ihren Zinkgehalt. Weil sie so zäh sind, bilden sie fast ein Pflaster und lassen die Haut darunter gut geschützt abheilen.

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Bei 1,68 m Größe solltest du mindestens um die 58 - 62 kg wiegen, bist also schon gefährlich weit unter deiner Untergrenze.

Die Krankheit Magersucht wird nicht am Gewicht allein festgemacht. Es ist eine Störung der Selbstwahrnehmung. Deshalb wundern sich andere auch, wenn sich ein schlanker Mensch dick fühlt, und deshalb unbedingt abnehmen will.

Magersüchtige können noch so schlank sein, sie fühlen sich dick, sehen sich sogar im Spiegel als "fett". Auch wenn da gar nichts mehr ist, finden sie eine Stelle, an der sie unbedingt noch abnehmen müssen. (schräg, nicht wahr?)

Bei Wikipedia ist das gut beschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Anorexia_nervosa

Anorexie (A für *kein* oder *nicht* und NOREXI für *Verlangen*) Appetitlosigkeit kann als Symptom bei fast allen schweren Infektionskrankheiten auftreten, aber auch bei Missbrauch psychoaktiver Substanzen. Das ist dann der Verlust des Appetits oder des Verlangens nach Nahrung wegen einer körperlichen Krankheit. Bei länger andauernder Anorexie lässt das Hungergefühl nach und es kommt zu schweren körperlichen Schäden.

Magersucht heißt deshalb zur Unterscheidung Anorexia **nervosa** und bedeutet so viel wie *nervlich bedingte Appetitlosigkeit*. Treffender würde aber wohl die Bezeichnung *Anorexia mentalis* sein, weil die Betreffenden ja willentlich ihren Appetit mit aller Macht unterdrücken. Sie nehmen nicht ab, weil sie schwache Nerven haben, im Stress sind, sondern weil "sie sich selbst und anderen nicht glauben können", dass mit ihrem Gewicht alle in Ordnung ist.

Was Magersüchtige mit ihrer Hungerei wirklich erreichen wollen, ist meiner Meinung nach etwas ganz Anderes.

Im Grunde verbieten sie sich selbst immer wieder zu essen. Sie quälen sich und erlauben sich keinen Genuss. Wenn sie dann den ganzen Tag nur 600 Kcal. zu sich genommen haben, haben sie es geschafft, und sind mit sich zufrieden. Wiegen sie dann am nächsten Morgen 100 g mehr als gestern, erlauben sie sich heute nur 550 kcal. zu essen, und wehe von den 100 g ist abends noch was da, dann haben sie den Kampf gegen ihren Körper verloren und sind kreuzunglücklich. Sie fühlen sich sogar schuldig oder als Looser, wenn sie doch mehr gegessen haben, als sie sich vorgenommen hatten usw.

Ein Mensch braucht täglich so um die 2.400 kcal. um leistungsfähig zu sein, gesund zu bleiben und nicht abzubauen. Das ist Magersüchtigen aber ganz egal, weil das ja nicht ihr Ziel ist. Dass der Busen schrumpft, da kein Po mehr ist, die Knochen überall durchpieksen und nach einer Weile die Periode ausbleibt, Haare ausfallen... nehmen sie alles in Kauf. Hauptsache schlanker als gestern, wenigstens nichts zugenommen, ihr Körper hat ihre "Pläne" nicht zu durchkreuzen.

Alle Gedanken drehen sich zuletzt um Essen bzw. nicht essen, jederzeit das Gewicht auf 50g genau wissen und den Body-Mass-Index auf drei Stellen hinter dem Komma genau berechnet. Zuletzt sind sie wie besessen davon, wiegen sich zig Mal am Tag, zählen bei jedem Bissen wie ein Uhrwerk die Kalorien mit, und falls sie einmal mehr gegessen haben, erbrechen sie es, oder nehmen Abführmittel, Entwässerungsmittel... Sie werden zu "Abnehmexperten", die alle Tricks kennen, auch die ungesunden.

Es ist ihnen auch wichtig, ihr irrationales Verhalten vor anderen zu verheimlichen und vertuschen. Nicht "erwischt" zu werden ist für sie ein heimlicher Sieg über das Umfeld. Das gibt ihnen ein Überlegenheitsgefühl, weil sie wieder einmal von niemand kritisiert wurden, sie ihr Tun weiterhin als richtig bestätigt sehen können. Sie erkennen nicht, dass sie damit einer ganz ungesunden fixen Idee nachjagen, ihren Körper selbst zerstören und daran sogar sterben können. Deshalb verstehen sie auch nicht, dass andere das nicht gutheißen.

Die meisten fangen mit so etwas in sehr jungen Jahren an. Sie haben irgend einen großen Frust erfahren. Unausgetragene verdeckte Spannungen in der Familie... Der "Traumboy"/das "Traumgirl" will partout nichts von ihr/ihm wissen... Die Noten reichen nicht für den Traumjob... (es gibt tausend solche Gründe). Es kann bei der Person einen aber auch mehrere Gründe geben, es wird aber immer etwas sein, das der Betreffende selbst nicht so einfach abändern kann, dem er ohnmächtig ausgeliefert zu sein glaubt.

Dann beginnt derjenige, an sich selbst zu zweifeln. Warum immer ich? was ist bloß verkehrt mit mir? Sie fragen sich nicht, was sie an der verqueren Situation ändern könnten, denn die ist ja so, wie sie ist, und damit unveränderlich. Da haben sie schon resigniert, haben das Problem als unlösbar eingestuft.

Mit ihnen selbst muss deshalb etwas verkehrt sein. Und allmählich kommen sie auf die Idee: Ja klar, ich bin zu dick! Das ist ja etwas, dass sie selbst in den Griff bekommen, und da kann auch keiner dreinreden. Und nun arbeiten sie ihren Frust an ihrem Körper ab. Das sie eigentlich ein reales Problem damit lösen wollten, ist dabei schon völlig ausgeblendet und vergessen.

Jetzt wird auf Teufel komm raus abgenommen, weil ihr Gewicht etwas ist, dass sie vollständig unter ihre Kontrolle bringen können. Dieses "selbst erschaffene Ersatz-Problem" wollen sie nun lösen.

Im Mittelalter gab es immer wieder einmal Pestepidemien. Die kamen wie Naturkatastrophen über die Bevölkerung. Sie wussten nicht wo es her kam und was sie dagegen tun sollten und es traf wahllos jeden. Sie konnten das Problem nicht lösen. Überall starben Menschen wie die Fliegen und man konnte nichts tun, nicht einmal so viele Gräber schaufeln wie gebraucht wurden.

Dann "fanden" ein paar Leute den "Grund" für die Pest: Das ist die Strafe Gottes für unser sündiges Leben! Wir müssen alle Buße tun! Erst fingen ein paar Leute an sich auszupeitschen, dann machten immer mehr mit, und zuletzt liefen Scharen von Flagelanten durch Süd- und Mitteleuropa. (genau so schräg, nicht wahr?)

Für wen oder was "peitscht" du dich also aus?

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Ist das Akne, ein Pilz oder was anderes..?

Hallo,

in meiner letzten Frage habe ich schon beschrieben, wie meine Haut im Gesicht zurzeit ist.

Hier nochmal kurz zusammengefasst: sie juckt, ich hab Pickel die jucken, sie wird extrem fettig, und hat so komische schuppige Stellen, die einfach nicht weggehen wollen. Ab und zu Quaddeln, die nur ein paar Minuten da sind.. Außerdem wird sie schnell rot.. Aber Rosazea ist es eher nicht, glaube ich, habe nämlich nicht diese typischen Äderchen.. Und das Problem habe ich bereits seit über 2 Monaten.

Ich hatte schon versucht ein Bild von meiner Haut zu machen, aber man hat es nie so gut gesehen.. Habe aber jetzt ein Bild im Internet gefunden, das meiner Haut recht ähnlich sieht.

Was meint ihr was das sein könnte? Ich hab vor allem Pickel auf den Wangen.. Ich war bereits bei SECHS!!! Ärzten. Und die konnten mir alle nicht weiterhelfen, haben es entweder klein geredet, oder mir Kortison verschrieben, und eine Ärztin hat mir ernsthaft eine Aknecreme verschrieben, die hoch dosiert ist, obwohl ich empfindliche!! , schuppige Haut habe. Sie meinte nur, dass die Schuppen dann schlimmer werden (wow..) und hat mich fast schon gezwungen zum Kosmetiker eine Etage tiefer zu gehen... Kam mir eher so vor, als war sie nur nach Geld aus, denn das Kosmetikstudio gehört zu ihrer Praxis. Ich hatte ihr auch von den Quaddeln erzählt.. Da meinte sie nur "ja, keine Ahnung, das kann ich Ihnen nicht sagen, warum Sie das haben."

Ist es nicht ihre Aufgabe als Ärztin, der Ursache auf den Grund zu gehen? Ich bin schockiert und enttäuscht von den Ärzten, wirklich. Außer von meinem Hausarzt, er hatte mein Blut untersucht (Schilddrüse, Vitamine, Entzündungswerte, Leber, Blutzucker) aber alles war in Ordnung. Er meinte, dann ist er auch machtlos und ich wäre bei Hautärzten besser beraten.. Aber die nehmen mich nicht ernst.

Die Aknecreme hatte ich mir übrigens besorgt, allerdings milder dosiert. Aber sie hat meine Haut verbrannt...

Bitte helft mir, ich hoffe, dass jemand mir sagen kann, was mit meiner Haut los ist. Ich bin schon raus aus der Pubertät, habe nie Probleme mit Pickeln gehabt, habe nie die Pille genommen.. Ich weiß einfach nicht, was gerade los ist.

Hier sieht man die Schuppen ganz gut neben der Lippe.. Bei mir sind sie auch vor allem dort, die Schuppen gehen bei mir seitlich auch hoch bis zu den Schläfen. Die Pickel sind bei mir nicht so zahlreich und eher nicht rot, aber die Größe kommt hin.

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Also, das mit dem Aspirin auf die Pickel tun, lass mal besser. Das reizt sie nur noch mehr zum Blühen und bringt in der Tiefe der Poren, wo ds Problem wirklich steckt, gar nichts.

Deine Pickel werden keine klassische Akne sein. Eine Pilzinfektion, die sich ausschließlich im Gesicht zeigt, halte ich auch für unwahrscheinlich. Das sieht mir eher nach entzündeten Komedonen (Mitessern) aus. Und dann vermute ich mal, dass du viel zu scharfe und zu chemische Reinigungs- und Pflegemittel für dein Gesicht verwendest. Rosacea wird es auch nicht sein, denn die beginnt auf dem Nasenrücken und breitet sich Schmetterlingsförmig nach den Seiten zu den Wangen hin aus.

Was sind Pickel überhaupt?

Die Haut produziert an manchen Stellen mehr Talg, als sie für die eigene Pflege tatsächlich braucht. Das kann am Hormonhaushalt der Ernährung oder mangelnder, falscher oder übertriebener Hygiene liegen. Dieser überschüssige Talg bleibt in den Poren stecken.

Zuletzt hilft sich der Köper dann so, wie er das bei jedem feststeckenden Fremdkörper macht, er bildet eine Entzündung aus (Pickel). Der Eiter soll dann (als Abführmittel) nachhelfen, damit sich die Pore endlich doch irgendwie leeren kann, auch wenn es hässlich aussieht. So eine selbst produzierte Wunde ist eigentlich ein "Notfallprogramm" des Körpers. Dazu muss es nicht erst kommen.

Jetzt mein Tipp, versuch's mal mit Natur:

Was du brauchst ist Zitronensaft (Plastikzitrone von Aldi für 55 ¢ reicht völlig), Wattepads und eine kleine Dose (man braucht davon wirklich nicht viel) Penatencreme aus der Drogerie und am besten auch ein Stirnband.

Gesichtsreinigung einfach, täglich morgens:

Gesicht mit Wasser abspülen, zunächst lauwarm, und dann immer wärmer und wärmer, bis es so heiß ist, wie du es gerade noch vertragen kannst. Wenn die Haut so richtig durchgewärmt ist, schreckst du dein Gesicht mit ganz kaltem Wasser so lange ab, bis die Haut durchgekühlt ist. Damit wurden die Poren geöffnet, Überschüsse sanft gründlich weggespült, und die Poren wieder geschlossen. Die dadurch geförderte Durchblutung regt zusätzlich die Selbstheilung an und zu schminken braucht man sich dann nicht mehr, weil man wirklich rosige Wangen hat.

Gesichtsreinigung gründlich, täglich abends:

Zunächst wie morgens von warm bis heiß abspülen und dann einen Wattepad nass machen, einen Spritzer Zitronensaft darauf geben, und damit das Gesicht gründlich abreiben. Wenn es brennt, den Zitronensaft verdünnter verwenden und nichts in die Augen bekommen! Dabei besonders die Stellen gründlich abreiben, an denen die Mitesser sitzen (Nase, Kinn, Stirn). Pickel dabei vorsichtig mit behandeln.

Danach noch einmal warm abspülen, trockentupfen und ganz dünn mit Penatencreme eincremen. Sie ist entzündungshemmend, fördert die Heilung, lässt die Haut aber noch atmen.

Die schwache Säure löst den in den durch die Wärme geöffneten Poren steckenden Talg an, so dass er heraus kann. Auch noch verbleibende Mitesser werden kleiner, und schon dadurch, dass sie sauberer werden, sieht das ganze schon nicht mehr so schlimm aus.

Tiefenreinigung der Poren, Bei deiner angegriffenen Haut höchstens einmal die Woche abends:

Hierzu brauchst du zusätzlich noch einen Esslöffel Zucker und einen Esslöffel Speiseöl auf einer Unterasse aus der Küche. Das stellst du alles im Bad parat. Wie zuvor Gesicht mit Wasser abspülen, von warm bis heip. Gesicht kurz trockentupfen.

Etwas Speiseöl auf die trockenen Finger nehmen, damit Zucker vom Teller aufnehmen (mehrmals), und ein gründliches Peeling machen. Auch hier wieder Nase, Kinn und Stirn gründlicher behandeln und Pickel vorsichtig mit einbeziehen. Das sanfte Schmirgeln schilfert verhornte Schichten ab und befördert Talg aus den Poren heraus. Zuletzt mit warmem Wasser den Zucker abspülen.

Einen Wattepad nass machen, einen Spritzer Zitronensaft darauf geben, und damit das Gesicht gründlich abreiben, um das Öl zu entfernen. Gesicht noch einmal warm abspülen und abtrocknen. Zuletzt mit einem Hauch Penatencreme eincremen.

Wichtiger als sporadische Gewaltanwendungen ist die regelmäßige sanfte und gründliche Reinigung der Haut.

Damit die produzierten Überschüsse aus den Poren stets gut abfließen können, solltest du auf Schminke und Cremes verzichten. Parfümierte Pflegeprodukte solltest du auch vermeiden, weil sie Entzündungen fördern. Gerade für unreine und fettige Haut ist es besonders wichtig, dass sie ungehindert atmen, schwitzen, und sich selbst reinigen kann.

Es kann sein, dass durch diese Behandlung zunächst mehr Pickel zu entstehen scheinen. Der Schein trügt aber, denn es werden sich auch die Poren bei jeder Behandlung öffnen und reinigen, die bisher noch gar nicht als verstopft zu erkennen waren. So etwas nennt man Erstverschlimmerung. Es kann also etwas dauern, bis eine Besserung zu erkennen und alles abgeheilt ist.

Wenn man stark schwitzt (im Sommer), oder die Haut stark fettet, wird immer Staub darauf kleben bleiben. Auch deine Finger sind niemals sauber genug, um damit an Pickeln herum zu fummeln. Also Finger weg!

Für unterwegs empfiehlt es sich, ein paar Alkoholtupfer dabei zu haben. Die bekommt man zu 100 Stück in der Apotheke für wenig Geld, und sie passen in jede Tasche. Die sind ganz praktisch, wenn die Nase glänzt oder ein Pickel zu sehr nervt.

Dann fällt mir noch ein, dass seit ein paar Wochen Orangen, Mandarinen etc. Saison haben. Üblicherweise sind Zitrusfrüchte "gespritzt". Das ist ein hoch allergener Stoff. Eine Marktfrau hatte wegen des kalten Windes zwichendurch ihre Mütze immer wieder über die Ohren gezogen. Zu Feierabend hatte sie doppelt große, knallrote Ohren, die so glühten, das sie ins Krankenhaus ging. Sie hatte den ganzen Tag fast nur Orangen abgewogen, ihre Ohren also gründlich mit diesem Pestizid eingecremt.

Wenn sich nun gar nichts bessert, dann stimmt vielleicht mit deinem Hormonhaushalt etwas nicht. Das solltest du dann doch einmal vom Frauenarzt überprüfen lassen. Das kann ebenfalls ein Grund für deine Hautprobleme sein.

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Zwangsgedanken / Wissensdrang?

Hey Leute.

Ich frage mich, ob ich irgendwie autistisch bin oder irgendeine Zwangsneurose habe.

Es ist nämlich in letzter Zeit so, dass ich bei kleinsten Unsachgemäßheiten dem sofort auf den Grund gehen muss und die genaue Ursache wissen muss. Wenn ich die Ursache nicht herausgefunden habe, muss ich solange nachforschen, googlen, bei anderen fragen, bis ich diese kenne.

Zum Beispiel war heute eine bestimmte Farbe eines Haftnotizblock nicht mehr im Schrank, wo er aber eigentlich immer war. Daneben waren aber noch andere Haftnotizblöcke. Daher konnte es mir eigentlich egal sein, wo dieser eine Haftnotizblock verschwunden ist, da ja da noch zwei andere standen.

Trotzdem platzt in mir eine Sicherung, wenn sowas passiert und ich muss dann in dem Moment genau wissen, was mit diesem Haftnotizblock passiert ist, wohin er verschwunden ist? Das ist echt schlimm, da ich sonst so eine innere Unruhe verspür.

Hab meine Mutter gefragt, und sie meinte, sie hätte mal eins ins Krankenhaus mitgenommen und da dann eventuell vergessen oder es liegt noch in ihrer Tasche.

Und erst dann bin ich wieder beruhigt, eigentlich wollte ich es sogar noch suchen. aber dazu hatte ich dann doch keine Lust mehr.

Wie gesagt, oder mein kleiner Zeh tut bisschen weh beim Kratzen, was eig nicht großartig stört, aber ich will sofort die Ursache wissen. Dabei hab ich nicht Angst davor, dass ich daran sterben könnte sondern einfach, weil ich es wissen will des Wissensdrangs wegen. Hab an meinem Zeh auch nix Auffälliges gefunden, bisschen gegoogled aber auch nix gefunden. Eigentlich muss ich auch lernen, aber solche Gedanken lenken mich dann teilweise ab.

Ist das noch normal oder geht das in Richtung Autismus/ Zwangsneurose/Perfektionismus/Ordnungszwang/Kontrollzwang?

Leider kann ich auch im Moment keinen Sport treiben, was mich immer gut abgelenk hat, da mein Handgelenk im Moment wehtut bei einigen Übungen, anfangs hab ich in den Schmerz einfach reintrainiert und später aber doch Angst bekommen, meine Hand nachhaltig zu schädigen, da ich merkte, wie meine Schrift krikelig wurde, weil ich das Handgelenk auch nicht mehr so gut bewegen konnte.

Solange ich dann solche Gedanken im Hinterkopf habe, hemmen diese meine Konzentration beim Lernen und Lesen. Und ich bin im 2. Semester Pharmazie und hab bereits 3 Klausuren im 1. semester geschoben. Und der Stoff wird nicht weniger und auch nicht leichter, diese Zwangsgedanken schränken meine Lebensqualität und meine Konzentrationsfähigkeit manchmal erheblich ein.

Das einzige, was dagegen bei mir hilft, ist wirklich, die genaue Funktionsweise des Körpers oder was auch immer rauszufinden. Also wirklich schlussendlich zu wissen, was da genau passiert. Aber das kanns doch nicht sein? Ich kann doch nicht bei allem so pingelig sein. Vorallem bei dem Zeh bin ich echt ratlos, ein Arzt wird mich bestimmt sogar auslachen, ich will dafür auch nicht zum Arzt, da gibts so viele Schlimmere Dinge und ich weiß das.

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Also bevor du zu einem Psychiater oder Psychologen rennst, mach mal locker.

Mir geht es genau so, nur in einem anderen Bereich, und nicht nur für Stunden, sondern Wochen und Monate. Will ich z.B. eine Story schreiben, die vor 150 Jahren bei den Inuit spielen soll, muss das ja auch authentisch sein. Also muss ich dazu recherchieren. Mal eben da hin reisen bringt es nicht, denn die leben inzwischen gar nicht mehr wie vor 150 Jahren. Also muss ich andere Quellen suchen: Internet, alte Forschungsberichte etc.

Welche Ressourcen hatten sie, historische Zusammenhänge eruieren ... Wie und womit haben die sich gekleidet, wovon haben die gelebt etc. Die haben ja nicht nur im Iglu gehockt und Felle durchgekaut, und zwischendurch auch mal einen Steifen Robbenfleisch. Das langt nicht zum Übeleben. Wie konnten sie ohne Metalle Schlitten, Kajaks ... bauen, die nicht gleich zusammenbrachen ... Wie sah ihr religiöses "Verständnis aus"? Welche Wertvorstellungen hatten sie, Ethik, Moral ...? Welche Rituale hatten Sie? Wie fanden Ehepaartner zusammen? Wie sah ihre Kindererziehung aus? ...

Ein paar grausame Gesetze: Das erste Kind musste ein Sohn sein (ihre Rentenversicherung), ein Mädchen musste von der Frau gleich nach der Geburt eigenhändig umgebracht werden. Pflegeversicherung, Altersheim gab es nicht. Wer zu alt und gebrechlich wurde, ging so weit fort wie er kam und setzte sich zum Sterben auf Eis. Wenn ein Teilnehmer der Jagdtruppe mit seinem Schlitten ins Wasser stürzte, wurde der Schlitten herausgezogen und dem Mann fürs nächste Leben alles Gute gewüscht. Für die anderen ist er dann schon ein Toter Mann, weil sie wissen, dass sie ihn nicht retten können - Für Inuit damals total normal.

Erst aus all dem zusammengenommen kann ich mir zuletzt ein Bild von meinen Protagonisten machen, mich in deren Gedankenwelt hineinversetzen. Sie sind ja in ihre Sozialstrukturen eingebunden, ihr Alltag bestimmt sich aus deren Erfahrungen, ihre Weltanschauung, ihr Wertesystem, ist in ihrer speziellen Umwelf tradiert usw.

Und was passiert bei solcher Recherche in meinem Kopf? Ich sammle da ausschließlich Sachinformationen zusammen. Sie haben nichts mit meinem, oder überhaupt dem wirklichen Leben zu tun. Es türmt sich ein Sammelsurium von Stichworten auf. Und wenn ich über ein weiteres Stichwort stolpere, das vielleicht irgendwie auch noch ins Thema passen könnte, greife ich es auf. Es kommt vor, dass ich plötzlich feststelle, dass ich da was über Amazonas-Indianer lese, bis ich merke, dass ich da auf einem Holzweg bin. Manchmal habe ich das Gefühl, mit meiner Recherche nie zu einem Ende zu kommen.

Das liegt wohl vor allem an der leichten Verfügbarkeit von Informationen heutzutage. Es ist doch alles nur noch einen Mausklick entfernt. Vor dem Internet hätte ich mich wochenlang täglich in eine öffentliche Bibliothek begeben und mir Notizen machen, und parallel das Antiquariat nach geeigneter Literatur durchforsten, und die auch noch lesen müssen. Da hätte ich mich wohl nach zwei Wochen schon einmal gefragt, ob ich denn wirklich da noch einmal hin muss, denn den vorhandenen Festmeter Literatur habe ich doch eigenlich durch, oder?

Und dann passieren in meinem Kopf auch offline merkwürdige Dinge. Beim Kuchenbacken nehme ich keinen Messbecher, sondern zähle esslöffelweise die Zutaten zur Butter hinein. 10 EL Zucker sind 250 g - verschlagen - dann einzeln die 5 Eier - zähle ich mit, damit ich mich nicht vertu. Dann soll ein Fläschchen Mandelöl hinein. Dazu muss ich die schlanke Phiole kräftig nach unten schlagen, damit was herauskommt. Eins, zwei, drei, vier - Soon Quatsch! Ich habe keinen Zählzwang, ich führe da nur eine Routine unnötigerweise fort.

Und hier kommen wir zu dir und deiner Informationsgier. Das hast du dir auch angewöhnt, denn die Technik macht's möglich. Dein ganzes Studium ist ja nichts andres, als das Suchen und Zusammentragen von Informationen bis ins Kleinste, die du verstehen und sinnvoll, schlüssig in Zusammenhang bringen musst. Und aus Quatsch machst du das sogar offline weiter. Sic!

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