Dick

Leider kann man dich nur im sitzen am Bauch sehen. Aber diese Ansicht ist, meiner Meinung nach, schon ziemlich dick. Das Fett am Bauch wölbt sich nach vorne - im Sitzen natürlich logisch, sogar bei schlanken Personen mit wenig Bauchmuskeln kann das vorkommen. Problematisch ist es, wenn das auch im Stehen so ist, denn das Bauchfett ist besonders gefährlich. Das Fett an sich ist Speicher für "schlechte Zeiten" = der Körper kann Energie daraus beziehen. Jedoch ist Fett nicht nur Energiespeicher, sondern es produziert auch Hormone (=Botenstoffe), die wiederum Blutfettwerte, Blutdruck und Blutzucker negativ beeinflussen (können), was dazu führt, dass das Risiko für Alzheimer und Krebs, vor Allem aber auch für Hypertonie (=Bluthochdruck), Arteriosklerose (u.a. Thrombosegefahr!), Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall, u.a.m. steigt.

Bei Männern kommt hinzu, dass durch die vom Fett produzierten Hormone auch der Testosteronspiegel negativ beeinflusst wird, was wiederum bedeutet, dass Risiko für Potenzprobleme steigt.

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Hallo Sawbones,

obwohl ich selber keine CU habe, mich jedoch aus anderen Gründen mit diesen Themen beschäftige, kann ich mich sehr gut in dich hineinversetzen und weiß daher, wie sehr es den eigenen Tagesablauf "in Anspruch nimmt", teilweise auch sehr schmerzhaft und vor Allem auch total unangenehm ist. Ständig muss alles geplant sein und werden, man muss an alle Eventualitäten denken und am Besten auch immer auf alles eingestellt sein.

Bezüglich deiner Symptome "nur" den Tipp geben: Lies dich mal in das Thema "SCD" = Spezielle Kohlenhydrat-Diät ein. Auf Facebook gibt es dazu Gruppe(n) und im Internet findet sich ebenfalls Einiges. Die SCD kann sehr hilfreich sein - gerade bei MC und CU, aber auch bei RDS.

Das Thema SCD ist auf jeden Fall sehr interessant und inzwschen gibt es schon einiges an Infos und Rezepten dazu. Lass dich von den ganzen vorgeschlagenen "Regeln" nicht verunsichern und abschrecken => es hört sich schlimmer an, als es ist.

Um auf deine Frage/n einzugehen: Möglicherweise musst du nicht dein ganzes Leben damit "verbringen", aber es kommt natürlich auch auf deinen Körper und deinen Umgang damit an.

Gute Besserung und viele Grüße DaSu81

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Reizdarm oder Psychosomatisch?

Hey.

Kurz zu meiner Person ich bin M/16

Ich versuche mich kurz zu halten.

Undzwar leide ich eigentlich mein Leben lang schon unter einer Emo, die aber mich nie einschränkte oder so extrem war das ich nichts essen wollte. Naja, im Dezember 2016 bin ich nach 16 Jahren das erste mal umgezogen. Habe somit vieles verloren und habe die ersten Monate eigentlich fast nur geweint. Irgendwann bin ich dann morgens mit dem Bus in die Schule und hatte plötzlich durchfall? Das war ca. im Februar. Habe es gott sei dank aufs klo geschafft. Naja das hatte ich dann bis juni noch 2-3x aber die Beschwerden waren nach dem Durchfall auch weg für die nächsten Woche oder sogar Monate. Dann kam so langsam das Ende der Schule, die Prüfungen waren geschrieben. Die Ergebnisse bekannt! Und ich war eigentlich recht stolz auf mich für das Ergebnis. Ich dachte jetzt kann ich die Ferien so richtig leben! Täglich in mein Heimat Dorf fahren mit Freunden scheiße machen etc. doch plötzlich ca. 8 Tage vor Ende der schule begann mein Darm Chronisch ein Völlegefühl, Durchfall, Schmerzen. zu erzeugen. Also die ganze Latte an Arzt untersuchungen durch. Darm / Magenspiegelung etc. Unverträglichkeit undsoweiter. Naja. Nun die Diagnose Reizdarm. Dazu wurde die Angst vor dem Erbrechen immer schlimmer & meine Eltern machten mich ca. seit Mai immer wieder fertig da ich nicht die Ausbildung machen wollte die die Zwei für mich vorhergesehen haben! Heute besuche ich eine Berufsschule aber aufgrund meines Darm's habe ich soviele Fehlzeiten das ich das Jahr sowieso wiederholen muss! Im Februar habe ich einen Termin bei einem Psychologen und ich hoffe der bekommt das mit dem Darm evtl. in den Griff, aber es macht mir Angst zu lesen das es 15 Millionen andere Deutsche gibt die es nicht in den Griff bekommen! (Habe vergessen zu erwähnen mittlerweile raubt mir die Emo Schlaf etc. aber das Darmproblem ging vorraus, bzw. bevor sie so schlimm wurde. Weshalb ich denke das es nicht davon kommt. Da die Emo ja nur vereinzelt stark vorhanden war!)

Was meint ihr?

Werde ich evtl mein Leben lang damit Leben müssen?

Oder vergeht es vllt mit einer Therapie.

Ich muss noch anmerken, das Veränderungen mich ziemlich runter ziehen, durch den REizdarm musste ich mein Lebensstil komplett ändern. Kann nur noch Mittags weg. Ich hasse es so Leben zu müssen!

Ich weis ihr könnt keine völlige Diagnose stellen, aber ich brauche mal einen Ansprechpartner, meine Eltern wollen das nicht hören die sagen ich simuliere um nichts machen zu müssen...

Danke im vorraus!

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Hallo lieber Anonym1998,

ich kann sooooo gut nachempfinden, wie es dir derzeit geht. Ich kann dir natürlich nichts 100%iges zum weiteren Verlauf sagen. Nur soviel: es wird so weitergehen, wie du es zulässt. Natürlich gehört der Darm zu dir und natürlich musst du mit ihm leben, aber lebe doch so gut mit ihm, wie es dir möglich ist! Mache deinen Darm zu deinem Freund und versuche (!!!) dir - auch wenn es schwerfällt - nichts von ihm (also auch von dir) verbieten. Tue was dir guttut und das mit Genuss und Spaß.

Wenn du glaubst sportliche Tätigkeiten nicht ausüben zu können - hast du es schon ausprobiert? Nein - dann aber los! => Es geht! Natürlich ist es sinnvoll Ersatzklamotten dabei zu haben und zur Not kannst du dir ja eine Damen-Binde in die Unterhose kleben. Wer sieht die denn? Niemand, aber du hast ein sichereres Gefühl. Wenn du mit Imodium oder Lopedium gut zurechtkommst: Nimm auch davon etwas, aber nicht zum Dauergebrauch (obwohl es viele Menschen gibt, die es dauerhaft nehmen, aber zu empfehlen ist das nicht!), sondern wirklich nur in den Situationen, wo es notwendig ist, damit du am Leben teilhaben kannst.

Auch deinen Speiseplan solltest du gut durchsehen und beobachten, was dir guttut und was weniger. Mit Sicherheit gibt es da Speisen, die du besser verträgst und welche, wo dein Darm total sensibel reagiert.

Kümmere dich um dich und deinen Darm, mache Bauchmassagen (das sieht keiner und niemand bekommt es mit - nur du; und es kann deinem Darm und eurer "Beziehung" zueinander guttun!), lege ihm eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen auf, wenn es sehr schmerzt bzw. er sehr "grantig" ist; erlerne Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, oder andere Entspannungsmethoden. Trinke Tee; sehr gut ist bei Magen-Darm-Beschwerden Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, aber auch Kamillentee, Pfefferminztee oder Salbeitee tut gut.

Frag auch ruhig mal bei deinem Hausarzt oder bei deinem Gastroenterologen nach, was es mglw. noch an Diagnostik-Möglichkeiten für dich gibt. Sind wirklich alle Unverträglichkeiten ausgetestet, hast du mglw. Allergien? Wurde die Leber mal untersucht? Die Galle? Wie steht es um deine Verdauungsenzyme? Hattest du eine Ernährungsberatung?

Alle diese Dinge kannst du angehen, aber nichts davon musst du machen. Ich kann dir nur raten: Lebe mit deinem Darm - nicht gegen ihn; versuche ihn zu deinem Freund zu machen; auch wenn er (anfangs noch) sehr rebellisch ist und genau das macht, was er deiner Meinung nach nicht tun soll.

Reizdarm hat sehr viel mit der emotionalen Ausgeglichenheit zu tun.

Alles Gute für dich und deinen Darm, DaSu81

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Leide ich unter einer Zwangsstörung?

Ich hatte es im leben wirklich nicht leicht. Sowohl als Kind als auch im Erwachsenen alter sind mir Sachen passiert die mich sehr verstört oder sogar traumatisiert haben. Ich bin inzwischen geschieden und habe 2 Kinder aus dieser Ehe. Zudem mache ich grad mein Abitur und habe eine Beziehung zu einem Mann. Ihr könnt euch sicher vorstellen dass, das alles ziemlich stressig ist. Es gibt Phasen an denen ich total überfordert bin, aber die meiste Zeit steh ich auf und kämpfe mich durch. Ich bin auch eher so ein Mensch, der sich nichts anmerken lässt und alles mit sich selbst ausmacht. Seit einiger Zeit aber merke ich, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt. Ich bilde mir ein ich hätte irgendwelche Krankheiten die ich nicht habe. Ich habe mich z.B an einem jahr 3 mal auf hiv testen lassen obwohl ich die 2 jahre vorher und auch in den zeiten zwischen den tests kein Geschlechtsverkehr hatte. Aktuell ist Krebs die Krankheit die mir sorgen bereitet. Ausgenommen davon habe ich häufig Entzündungen im Körper (also tatsächliche). Zudem verhalte ich mich ziemlich merkwürdig und merke erst im nachhinein, dass ich mich sonderbar verhalten habe. Mein aktuell größtes Problem ist etwas ganz anderes. Ich habe den Drang, ständig irgendwelche Fragen zu stellen. Also dies begann im Schulunterricht und hat sich bis in alle Lebensbereiche ausgebreitet. Meine Lehrerin erklährt uns irgendetwas und ich assoziiere daraufhin eine neue Frage zu dem Thema im Kopf, die ich beantwortet haben muss. Im Unterricht stelle ich diese frage dann oder google sie schnell mit dem Smartphone (meine Lehrer sind der ansicht diese Fragen wären ziemlich interessant empfinden es auf dauer aber auch als anstrengend da ich keine einfachen Fragen stelle die man mit einem Satz beantworten könnte). Auch im privat leben ist es nicht anders. Im Alltag stellen sich mir fragen und ich muss sie sofort beantwortet bekommen. Wenn nicht denke ich so lange darüber nach bis es mich zerfrisst. Ich bin für die Außenwelt kaum noch ansprechbar (ich höre nicht mehr zu). Häufig vergesse ich die Fragen die mich vorher belastet haben und auch die Antworten auf diese auch schon wieder, aber dass diese Frage für den moment beantwortet wurde beruhigt mich und ich kann weiter ziehen. Dies belastet meine eh schon angeknackste Psyche enorm. Und hier sitze ich und bemerke wieder, während ich das alles schreibe dass, das was ich hier grad mache nichts anderes ist. Ein Teufelskreis😔 Ich bedanke mich schonmal an alle die sich die Zeit nehmen.

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Liebe Nutella27,

ich stelle jetzt mal eine Frage, die du mir nicht beantworten musst, sondern dir selber: 

Ist es möglich, dass du nach Aufmerksamkeit und Beachtung suchst? 

Das kann sich auf alle möglichen Bereiche deines Lebens beziehen und möglicherweise ist es dir auch gar nicht sooooo bewusst. Aber spüre mal ganz tief in dich hinein und frage dich, ob es nicht angebracht wäre, wenn man dich ein wenig unterstützt, dir auch mal sagt, dass du das super machst und dass du aufpassen sollst, damit du dich nicht übernimmst?

Natürlich weißt du es selber, dass du das gut meisterst und dass du da einen ganz schönen "Batzen" stemmst: Schule, Haushalt, Kinder, Beziehung, einen geschiedenen Mann (mglw. noch Streitereien o.ä.). Aber hörst du das auch mal von anderen? Kann es sein, dass du dich danach sehnst mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, wie gut du - trotz des ganzen Stresses - aussiehst (?), wie gut du dir bestimmte Sachen merken kannst(?), wie beachtlich es ist, im erwachsenen Alter neben Kindern und Haushalt auch noch das Abitur nachzuholen?, wie gut das von dir gekochte Essen schmeckt(?), wie gut du gekocht hast (?), wie gut du deine Kinder erziehst (?),...

Die Reihe an Fragen kann man ins Unendliche führen und nur du weißt selbst, welche Fragen davon zutreffen können, wenn sie denn überhaupt zutreffen.

Aber ich denke schon, dass dein zwanghaftes Verhalten (wie du es nennst) etwas mit der Suche nach Aufmerksamkeit zutun hat, denn durch die Fragerei in der Schule, durch die Einbildung von Krankheiten (die man ja wieder untersuchen lassen muss, oder von denen man anderen erzählen/"vorjammern" kann) bekommst du - wenn auch nicht unbedingt positive Aufmerksamkeit, sondern ja eher das Gegenteil: Genervte Gesichter und "unfreundliche" Antworten.

Mein Tipp an dich, wenn du glaubst, dass das sein könnte: Versuch mal dich selbst zu beobachten und stelle es einfach erstmal fest. Vereinbare mit dir selber eine Art und Weise des Verhaltens, wenn du es bemerkst. Das könnte sein: 

1) Dir im Falle von "ich muss das jetzt unbedingt machen" ein Taschentuch, oder einen kleinen "Wutball" (ich meine diese kleinen knautschbaren Bälle nennt) in die Hände zu nehmen und zu drücken, zu knüllen, und mit deinen Händen den "Drang" kleiner oder gar weg zu "knüllen" und zu knautschen.

2) Dir, anstatt die Frage zu stellen, sie aufzuschreiben (Stichpunkte) und dann zuhause zu ergooglen, damit  du dem Unterrichtsverlauf folgen kannst. 

3) Oder du beobachtest, was für Anzeichen für eine Krankheit denn überhaupt bei dir vorliegen und spürst mal ganz tief in dich rein, ob du wirklich von dir glaubst diese Krankheit zu haben oder ob du nur möchtest, dass sich jemand um dich kümmert, dich beachtet, dich untersucht, dir zuhört...

Und vielleicht hilft es dir ja auch, wenn du einen Psychotherapeuten aufsuchst, der dir hilft mit diesem Verhalten umzugehen. Psychotherapie zu machen ist keine Schande sondern - wie ich finde - eigentlich etwas lebenswertes, denn es ist ein ganz schwerer Schritt, auf den man stolz sein kann, wenn man ihn denn gehen kann!

Alles Gute für dich und deinen Weg, den du - wie ich finde - großartig meisterst!

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Allein die Tatsache, dass du unter Angststörungen und Depressionen leidest, ist ein Zeichen dafür, dass der Hormonhaushalt nicht im Gleichgewicht ist. Die Einnahme von Sertralin, welche das Ungleichgewicht der Hormone wieder ausgleichen soll, kann ohne Weiteres dafür aber andere Hormone und andere Stoffwechselvorgänge "aus dem Lot bringen". Wenn du wissen willst welcher es in deinem Fall dann ist, solltest du wirklich einen Termin bei einem Facharzt dafür vereinbaren.

Meinst du, dass bei dir etwas mit der Schilddrüse nicht in Ordnung ist, oder wieso spielst du auf dein Gewicht in Zusammenhang mit deiner Ernährung an? Dann wäre definitiv der Endokrinologe dein Ansprechpartner. Dort kann dann auch der Hormonstatus abgenommen/festgestellt werden.

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Naja, eindeutige Absicherung kannst du hier nicht bekommen! Dennoch kann es beruhigend für dich sein hier ein paar Meinungen zu lesen.

Also: Wenn etwas Stuhl kommt, ist es ja schonmal ein gutes Zeichen, dass sich die Verstopfung auflöst. Vielleicht ist es erstmal noch nicht die Menge, es sollte dann aber mehr kommen, denn du wirst ja auch weiterhin gegessen haben, oder?!? Das muss ja auch "raus".

Und um das nochmal zu klären: Normaler Stuhlgang kann von 3 mal täglich bis alle 3 Tage alles sein. Erst wenn man

- seltener als 3 x pro Woche Stuhlgang hat,

- wenn der Stuhl sehr harte Konsistenz hat,

- wenn es der Stuhlgang Schmerzen bereitet,

- wenn man u.U. sogar manuell unterstützen muss, damit man sich entleeren kann

- oder wenn das Gefühl entsteht man sei nicht vollständig entleert

spricht man von Verstopfung. Man sollte in solchen Fällen:

- viel trinken

- sich viel bewegen

- Obst und Gemüse essen (enthalten Ballaststoffe und Flüssigkeit)

- Vollkornesswaren (Brot, Nudeln, Reis, Müsli, Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa,...)

- man kann sehr wirksam nachhelfen mit Leinsamen oder Flohsamen(schalen)

- Trockenfrüchte (besonders Pflaumen und Feigen) sind auch sehr Ballaststoffreich und helfen gut.

- Buttermilch trinken

- ein Glas heißes Wasser morgens auf nüchternen Magen oder Apfelessigtrunk kann auch helfen

- zusätzlich können kreisende Bauchmassagen im Urrigersinn sehr wohltuend und hilfreich sein!

Sollte sich in den nächsten Stunden trotz obig-ausgeführten Massnahmen nichts ändern, ist es doch sinnvoll nochmal einen Arzt aufzusuchen. Denn dann kann möglicherweise auch etwas anderes dahinter stecken.

Vorher ist wäre es auch noch sinnvoll zu überlegen, was als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden könnte: Hast du möglicherweise viel Weißmehlprodukte gegessen oder deine Ernährung anderweitig verändert?, sehr wenig getrunken?, hast du derzeit viel Stress oder bist traurig/bedrückt?, kann es ein Hormonumschwung/-ungleichgewicht sein?, warst/bist/fährst du im Urlaub? Hast du dich sehr wenig bewegt?...

Gute Besserung und viele Grüße DaSu81

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Ja, ich glaube zumindest eine Idee zu haben, was du machen könntest. Ob es allerdings auch der Tipp ist, den du hören möchtest, kannst nur du beurteilen.

Meiner Meinung nach ist es zwar spürbar die Angst vor "xy", jedoch glaube ich, dass diese Angst vor "xy" ganz andere Ursachen/Gründe hat, die viel viel tiefer sitzen. Bedeutet, dass du zwar speziell in deiner Situation bspw. die Angst verspürst dich vor deinen Freunden zu blamieren, wenn du eine/-n bestimmten Hose/Rock anziehst. Und wie es der Zufall so will blamierst du dich möglicherweise auch genau so, wie du es erwartet hast. Wahrscheinlich präsentierst du die Hose/den Rock noch total seltsam, was noch dazu beiträgt. Egal: Punkt ist nämlich (meiner Meinung nach) nicht die Angst dich zu blamieren, sondern eine ganz andere Angst. Möglicherweise ist es die Angst nicht zu genügen, nicht dazuzugehören, alleine/unbeliebt zu werden/sein. Woher deine Angst kommt und was sie "bedeuten" soll, kann man sehr gut mit Hilfe einer tiefenpsychologisch orientierten Therapie herausfinden. Therapie in Anspruch zu nehmen bedeutet nicht "einen an der Klatsche" zu haben, sondern, dass man mit einem Fachmann/-frau dem Problem auf die Spur kommt, um schlußendlich ein glücklicheres und unbeschwertes Leben führen zu können!

Arbeite daran und vor Allem: tu - wenn möglich - genau das, wonach dir ist. Merke es bewusst und sei stolz darauf.

Alles Gute für dich, DaSu81!

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Die psychische Komponente daran, dass es eben immer mit ihr nicht klappt, hast du ja schon erkannt. Deswegen - so denke ich - wirst du nicht drumrum kommen mit ihr offen über dein "Problem" mit dieser Tatsache zu sprechen.

Du kannst und solltest ihr alles dazu sagen; auch dass es manchmal geht, aber im entscheidenden Moment eben nicht. Sogar wenn du an sie denkst - das solltest du unbedingt erwähnen => nicht, dass sie noch glaubt, dass du sie nicht attrativ genug findest. Denn das scheints ja definitiv nicht zu sein.

Ich glaube, hoffe und wünsche dir, dass es nach der Aussprache und möglicherweise einem gemeinsamen Überlegen, wie ihr es dann angehen könnt, "problemlos"  (mindestens problemarm) klappt.

Möglicherweise hat sie ja auch irgendwelche Hemmnisse und ist froh und dankbar, dass du so offen mit ihr redest. Für eure Beziehung kann eine solche Offenheit echt ein großer Gewinn sein (eigene Erfahrung in einem anderen Thema!). Alles Gute für euch beide! ;-)

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Ich nehme an, dass deine " irgendwie langgezogenen Faeden, also Stuhlgang mit extrem kleinen Querschnitt" durch die Trockenpflaumen hervorgerufen wird/wurde. Diese sorgen dafür, dass der Stuhl weicher wird und den Darm schneller passieren kann.

Wenn dein Darm die Trockenpfaumen nicht gewohnt ist (und du schreibst ja, dass du sonst täglich normalen Stuhlgang hast), kann es schon sein, dass der Stuhlgang so aussieht = dünner, v.a. weicher. Auch anderer Geruch und evtl etwas andere Farbe wären nicht wirklich ungewöhnlich.

Mach dir also erstmal keine Gedanken. Wenn der Stuhl 1, 2 oder ggf. auch 3 Tage so bleibt, ist es okay, der Darm braucht Zeit um sich (auf leicht & verständlich gesagt) wieder zu beruhigen. Danach sollte es sich aber wieder eingespielt haben. Wenn es doch länger andauert oder weitere - dir neue - Symptome zusätzlich auftreten, so suche aber bitte einen Arzt auf!

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Seit Monaten Bauchschmerzen, Blähungen und Grummeln im Darm. Was kann ich noch tun?

Guten Tag,

ich bin 27 Jahre jung und männlich.

zu aller erst muss ich sagen: Ich bin ein ziemlicher Hypochonder, denke immer an das schlimmste was mich persönlich relativ fertig macht.

Im Dezember 2015 ging es mir darum psychisch wieder relativ schlecht da ich aufgrund einer nachgewiesenen neu aufgetretenen Schilddrüsenüberfunktion innerhalb kurzer Zeit 8 Kilogramm Gewicht verloren habe. Ich dachte natürlich wieder an Krebs, dieses mal Leukämie. Eine Blutuntersuchung Anfang Januar nahm mir dann aber diese Angst. Mit Carbimazol wird momentan meine Überfunktion behandelt. Habe auch wieder 4 Kilo zugenommen. Meine Schilddrüsenwerte schwanken aber momentan noch enorm. Mein Arzt versucht noch die richtige Dosis zu finden.

Meine Beschwerden weshalb ich mich an Euch wende haben in genau dieser Zeit angefangen, also auch im Dezember 2015. Seit also nunmehr fünf Monaten habe ich Bauchschmerzen und enorme Blähungen welche aber leider nur selten entweichen so das ich stets einen aufgeblähten Bauch habe. Immer wieder zischt es im Darm und es grummelt ganz fürchterlich. Diese Beschwerden habe ich seit dem täglich. Auch Nachts wenn ich aufwache. Durch diese ganze Luft habe ich einen ziemlich Druckschmerzhaften Bauch. Es spielt sich alles im Bereich um den Bauchnabel herum ab. Tendenziell links mehr als rechts. Immer wieder habe ich auch kurzzeitige Darmkrämpfe (mal fünf Minuten, mal eine Stunde, immer unterschiedlich). Ich habe keinen Durchfall, keine Verstopfung und keine Übelkeit. Vollkommen normalen Stuhlgang. Die Schmerzen durch diese elendige Luft im Darm habe ich allerdings immer. Vom Essen sind diese Schmerzen nicht abhängig.

War natürlich schon bei meinem Hausarzt. Dieser machte mittlerweile zwei mal einen Ultraschall, ohne Diagnose. Pantoprazol, Buscopan, Saab und Iberogast haben alle nicht geholfen. Auch meine Blutwerte sind bis auf die Schilddrüsenwerte top. Er machte ein kleines Blutbild, nahm zig Leberwerte, Blutzucker, Bauchspeicheldrüsenwerte, alles wunderbar und in der Norm. Mein Hausarzt schickte mich dann zum Internisten. Dieser machte ebenfalls einen Ultraschall und nahm Blut ab. Auch er konnte nichts feststellen. Ich wurde auf Laktose-, Fructose-, Histamin- und Glutenintolleranz getestet. Alles negativ. Gestern wurde eine Magenspiegelung bei demselben Internisten bei mir gemacht. Auch da war alles in Ordnung. Auf Blut im Stuhl wurde ich auch geprüft, negativ. Eine Darmspiegelung beim Internist steht nun Anfang Juni an. Aber er meinte er denke nicht das da etwas raus kommt.

Was kann ich noch machen? Können diese chronischen Bauchschmerzen und diese Luft im Bauch denn echt von meiner elendigen Angst vor Krankheiten kommen? Also hat man denn dann wirklich JEDEN TAG Probleme, auch wenn es Tage gibt bei denen es einen psychisch besser geht und man abgelenkt ist? Oder kann es Aufgrund meiner momentan stark schwankenden TSH-Werte (Schilddrüse) kommen? Ich weis echt nicht mehr weiter und bin über jeden Tipp dankbar.

Viele liebe Grüße Danco

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Für mich klingt das seeeeeeeeeeeeehr nach einem Reizdarm. Diesen gibt es in verschiedenen "Varianten":

1. Durchfalltyp

2. Verstopfungstyp

3. Mischtyp = Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung

4. Krampftyp (hauptsächlich dominieren die Darmkrämpfe), oftmals in Verbindungmit Blähungen/Meteorismus

5. Blähungstyp

Die Haupttypen sind die ersten 3, diese werden meist begleitet von Blähungen, Krämpfen, Meteorismus, aber es gibt auch manchmal ausschließlich Krämpfe oder ausschließlich Blähungen oder Meteorismus - ohne erkennbaren Grund.

Die "Ursache" oder der Anlass des Reizdarmsyndromes sind nicht geklärt; Fachleute suchen bis heute danach. Fest steht jedoch, dass es meistens (nicht immer!!!) mit der psychischen Verfassung zusammenhängt.

Diesen Zusammenhang mit der Psyche finde ich übrigens sehr logisch: denn wenn die Psyche "im Keller ist" oder man "einfach Probleme hat", wirkt sich das unter Anderem auf den Hormonhaushalt aus. Und dieser wiederum spielt sich nicht nur im Gehirn und Rückenmark ab, sondern auch zu einem großen Teil im Darm. Und wenn nun dieser Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät, wird auch der Verdauungsapparat mit allen Muskeln, Schleimhäuten, usw. beeinflusst, und auch die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht bzw. ist "angreifbarer". Logisch, oder?!?

Deswegen wird von den meisten Heilpraktikern der Darmflora-Test empfohlen, der allerdings idR. nicht von den Kassen gezahlt wird (Effektivität ist nicht nachweisbar!). Die Fraktion der Fachärzte ist da meist anderer Meinung und macht - sofern es gute Fachärzte sind - die Tests, die die Krankenkasse übernimmt. Wenn diese Tests alle nichts ergeben, heißt es dann Reizdarm. Und das scheint dann ja bei dir so zu sein.

Was du vielleicht noch machen lassen sollest, sofern noch nicht geschehen: Stuhluntersuchung wg Entzündungswerten und Verdauungsrückständen, DARMspiegelung,....

Was du selber machen kannst: Die Ernährung GENAUSTENS beobachten, denn selbst, wenn die Tests auf Lactoseintolleranz, Fructoseintolleranz, Glutensensivität ausfallen, so ist es dennoch möglich, dass es postiv ist. Man spricht hier von "Non-Respondern". Wenn du bei Verzehr drauf reagierst, dann kann man davon ausgehen, dass dein Körper es nicht verträgt - trotz negativem Testergebnis.

Natürlich kann man reizdarmtechnisch Einiges machen:

- Ernährung auf die verträglichen Lebensmittel ausrichten und versuchen sind trotzdem gesund und ausgewogen zu ernähren.

- Sport (äußerst wichtig um das innere Gleichgewicht herzustellen)

- ggf Entspannungsmethoden erlernen bzw. die Zeichen des Körpers wahrnehmen, sich Ruhezeiten gönnen und sich um sich selber kümmern

- Medikamente (je nach Symptomen kommen da unterschiedliche Medikamente in Frage)

- Psychotherapie (sofern ein Zusammenhang mit dr Psyche erkennbar ist und man es auch selber möchte!)

- evtl Darmflora-Status + befolgen der Auswertungsergebnisse

 

Um sicherzugehen, dass wirklich nichts ernsthaftes Körperliches dahinter steckt, solltest du die angesprochenen Untersuchungen unbedingt noch machen.

Gute Besserung und viele Grüße DaSu81

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Da der Rauch nicht bis in die Lungen gelangt, ist es für Lunge und Bronchien zwar weniger schädlich als das tiefe Inhalieren des Rauches, aber Teer und andere schädliche Stoffe können trotzdem Lippen, Zunge, Speise-& Luftröhre, sowie Kehlkopf schädigen und Krebs verursachen! Herz & Kreislauf werden genauso wie beim "richtigen" Rauchen vom Nikotin und den Zusatzstoffen geschädigt, da diese über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

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Können Proteinshakes beim Reizdarmsyndrom helfen, bzw sollte ich das ausprobieren und wie steht es mit Flüssignahrung?

Mein Reizdarm Problem verschlimmerte sich tendenziell immer. Nun, es ist so das ich jetzt täglich Sport betreibe einfach um wieder einmal etwas neues auszuprobieren womit ich meinem Darmproblem zu leibe rücken kann. Bei Ausdauersportarten legt man ja die verdauung erstmal lahm und ja was merke ich? In der Tat, ich merke das während dem Sport irgendwas passiert, alles schwitzt und ich muss andauernd weiße schleimklumpen aus meinem Hals heraus spucken. Ich bin auch histaminintolerant und leide fast immer an einer verschlossenen oder geschwollenen nase besonders morgens nachdem aufstehen. Während des sports habe ich das gefühl das die nase heiß wird und plötzlich wie ein stopfen gezogen wird dann läuft es mir aus nase, rachen, aus allen poren und ich kann endlich seit langem mal wieder für diese eine Stunde in der ich Sport mache frei durchatmen. Der effekt auf meinen Darm stellt sich jedoch bis jetzt nicht ein, allerdings treibe ich noch nicht solange sport, allgemein fühle ich mich besser wäre da nicht der Darm... Nun erinnerte ich mich das ich bereits vor jahren einen nervösen Darm hatte(ging aber niemals zum arzt) ich mich im fitness studio anmeldete und während meiner trainingszeit Proteinshakes getrunken habe. Ich meine mich zu erinnern das da die darmprobleme von alleine aufgehört hatten. Ich hörte mit dem training auf und hörte auch auf shakes zu trinken und dann dauerte es wieder ca. 1 jahr bevor der zustand dermaßen stark eskalierte das ich wirklich 20 toilettengänge und mehr am tag hatte. Dann erst fand man plötzlich heraus das ich laktoseintolerant sei. Das ist vorallem deswegen seltsam weil zu meiner trainingszeit ja proteinshakes mit milch angerührt war und ich jeden Abend quark gegessen habe und sich meine stuhlgänge wie von alleine verbesserten. Ich dachte es läge am sport doch da ich nun wieder mit sport angefangen habe googlete ich ob ich proteinshakes trinken darf bei reizdarm, ich möchte dem abnehmen entgegen wirken da ich schon ziemlich viel abgenommen habe und fand im Internet viele Berichte das proteinshakes ihren reizdarm besänftigt hätten. Das brauchte mich nun auf meine Frage

Hat jemand erfahrung was passiert wenn man sich mit reizdarm ausschließlich flüssig ernährt? Also jegliche Form von nahrung nur als Saft oder shake zu sich nimmt? Und ist so ein Proteinshake wie ihn sportler verwenden eher zu empfehlen oder davon abzuraten? Denn ich überlege ob ich vielleicht nicht einfach zu dem proteinshake greife sondern so anderen shakes aber dafür die echte, harte nahrung weg lasse. Meine Ernährung eben soweit umstelle das sie gesund und ausgewogen ist aber dafür einfach nur flüssig. Hat da jemand nähere infos?

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Kannst du dir wirklich vorstellen dein Leben lang nur noch Flüssignahrung zu dir zu nehmen?? Wo bleibt da der Genuß? *nurmalsofrag* Oder ist es lediglich als Erholung für dich bzw. deinen Darm gedacht?Natürlich kannst es ausprobieren, wie du wirklich mit "nur (Protein)shakes" bzw. Flüssignahrung zurecht kommst; so ein bis zwei Wochen, dann dürftest du es ja merken, aber auf Dauer?!? => Auch wenn ich deine Lage sehr gut nachvollziehen kann, aber "nur Flüssignahrung" würde ich nicht empfehlen. Dein Körper stellt sich ja komplett darauf ein und stellt alle möglichen Funktionen auf Sparflamme bzw stellt sie ganz ein (besonders Magen und Darm; > Könnte mir auch vorstellen, dass man auf diese Weise evtl sogar noch einen Reizmagen dazu "provoziert"!?!) Und ob wirklich alle Nährstoffe so ausreichend aufgenommen werden können, weiß ich nicht! Sinnvoller wäre es - denke ich - einen Weg zu finden, der für dich akzeptabel ist und dein Darm dabei nicht allzusehr rebelliert = "einen Mittelweg "für euch beide finden" ;-)

Soweit mir bekannt ist, ist Sport wirklich sehr gut für Reizdarm-Patienten (lindert mglw die Beschwerden). Vielleicht hast du noch nicht die Sportart gefunden, die deinen Darm zufriedenstellt?!? Möglicherweise ist es eine ganz andere Sportart bspw Tanzen oder Krafttraining oder Inlinern oder Schwimmen? Vielleicht ja auch was, was man in der Gruppe macht wie Fuss-/Hand-/Basketball?(Stichwort Psyche) Oder Reiten? Es gibt unzählige Sportarten - einfach mal testen! Mein Gedanke zu deinem Ausdauersport: Vielleicht führt dieser ja dazu, dass der Darm erst richtig "auf Trab" kommt...!?! Er führt auf jeden Fall dazu, dass die Verdauung angeregt wird!

Natürlich tut auch Entspannung gut: Yoga, Feldenkrais, Muskelrelaxation nach Jacobsen, Thai Chi, Pilates, Body Balance, Reiki, Meditation, Spazierengehen...

Und wer hätte es gedacht: Auch die Ernährung spielt 'ne Rolle. ;-) Schonmal überprüft, ob es bestimmte Nahrungsmittel gibt, die Beschwerden hervorrufen? Ich las bereits, dass du bereits LI hast, aber es gibt ja noch viel mehr als "nur" Lactose als "Trigger": Fructose (Früchte, Gemüse, Getränke uvm.), Gluten (Getreideprodukte u.a.), Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Getreideprodukte, Milchprodukte, Sojaprodukte, u.a.), Süßstoffe, Histamin (reifer Käse, verarbeitete Lebensmittel, Alkohol, Fertiggerichte,...)

- oder oder oder

Medikamentös oder mit Hausmitteln lassen sich Beschwerden u.U. ja auch lindern. Erstmal würde ich die Hausmittelchen vorziehen: Wärmflasche/Körnerkissen (um den Darm zu entspannen! Kann auch bei DF sinnvoll sein, und bei Krämpfen sowieso!), schwarzer Tee (länger als 3 Minuten ziehen lassen), Kräutertee, Kartoffelumschlag, geriebener Apfel, Möhrensuppe, zerdrückte Banane, Chiasamen und/oder Leinsamen (aber vorsicht wg der Ballaststoffe!), Iberogast, Buscopan, Perenterol, Lopedium, ggf. Antidepressiva (siehe StephanZehnt).

Außerdem sollen sich Pro- und/oder Präbiotika auch positiv auswirken. Ausprobieren kann helfen - muss aber nicht. Hier wäre es sinnvoll sich mit dem Thema ausgiebiger zu beschäftigen, ansonsten wird es ziemlich kostspielig und anstrengend für den Darm (es kann sein, dass bestimmte Sachen das Gegenteil von dem Bewirken, was gewünscht ist!).

Gute Besserung und alles Gute, DaSu81

PS: Sorry => Mir ist bewusst, dass ich hauptsächlich Tipps  zur Linderung bzw. zum Umgang mit RDS gepostet habe, obwohl du nach Ernährung mit Proteinshakes fragtest. Dennoch habe ich die ja mglw eine andere Sichtweise des "Problemes" oder bislang unbekannte Tipps zum Umgang damit aufzeigen können. Falls dir diese Antwort/Tipps überflüssig erscheinen - ignoriere sie einfach.

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Welchen Kardiologen aufsuchen?

Hallo, wegen akuter Beschwerden (nächtliches Herzrasen und Blutdruck im Schnitt 150/110) hat mein Hausarzt mich zum Kardiologen überweisen. 2 Praxen bei denen ich vereinbaren könnte, stehen zur Auswahl: Alternative 1) Praxis für Kardiologie und Angiologie. Der Arzt ist seit 20 Jahren in diesen beiden Gebieten tätig. Früher war er leitender Oberarzt der Kardiologie in einem großen Krankenhaus. Besondere Qualifikationen: Invasive Kardiologie seit fast 30 Jahren, Komplexe Koronarinterventionen, Rekanalisation chronischer Koronararterienverschlüsse, usw. Wissenschaftliche Arbeiten zu Herzinsuffizienz und Schittmachertherapie, Herz und Gefäßultraschall, Ballondilatationen von komplexen Läsionen. Nach meinem laienhaften Verständnis scheint der Mann eine echte Kapazität als Kardiologe. Das einzige was mich stört: vor ca 3 Jahren war ich mal bei Ihm und da wirkte er etwas abgehoben auf mich. Auch wollte er mir gleich 2 Medikamente (Blutdrucksenker und Blutverdünner) verschreiben, während ein anderer Kardiologe ein Jahr später den Blutverdünner für nicht notwendig hielt. Alternative 2): Dieser Arzt hat tolle Bewertungen im Internet und soll sehr freundlich und umgänglich sein. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie plus Facharzt für Allgemeinmedizin. Er war anscheinend nur Assistenzarzt in einem Krankenhaus, hat aber seine Promotion über das Ausmaß der Herzerkrankungen bei Dialysepatienten geschrieben. Auf der Webseite ist vermerkt, dass er als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie neben der hausärztlichen Betreuung auch die fachärztliche kardiologische Betreuung anbieten kann. FRAGE: sehe ich das richtig, dass der Arzt in der Praxis 1 wesentlich qualifizierter ist und ich deshalb lieber dort einen Termin vereinbaren sollte? Für hilfreiche Antworten: vielen Dank im Voraus!

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Nein, so sehe ich das nicht. Du hast doch schonmal Erfahrung mit dem 1. Arzt gemacht - eher negativer Natur.

Desweiteren hast du dir doch schon (erstmal) positive erscheinende Info zum 2. Arzt gesucht & gefunden. Demnach scheint dieser Arzt für dich doch gar nicht soooooooo abwegig zu sein!?!

Klar hast der 1. Arzt anscheinend bessere Qualifikationen, aber muss deshalb der 2. Arzt schlechter sein? Ich denke das nicht! Oftmals sind gerade diese Ärzte diejenigen, welche den Patienten als "Ganzes" sehen und nicht nur daß, worüber sie Bescheid wissen (sollten)!!!

Mach deine eigenen Erfahrungen, dann bist du schlauer! Es haben ja nun schon mehrere Patienten gute Erfahrungen mit diesem Arzt gemacht. Das muss nix heißen, aber ich erinnere nochmal an den "abgehoben" Eindruck vom 1. Arzt!!!

Nochmal: bessere Qualifikationen müssen nicht gleich besserer Arzt bedeuten. "Gut" ist individuell. Gut können beide sein - aber jeder auf seine Art.

Außerdem ist es oft auch der Fall, dass "gute" Ärzte nicht mit ihren Qualifikationen prahlen müssen.

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Meine Antwort kommt zwar für diese Situation zu spät, aber vielleicht hilft sie dir für ein (hoffentlich nicht folgendes) nächstes Mal:

Um deine Frage bzgl des Magnesiums zu beantworten: Wenn dir das Magnsium in solchen Situationen hilft, nimm ruhig noch eine weitere Braustablette. Wenn man es damit nicht übertreibt, wird es keinen größeren Schaden nach sich ziehen. Das einzige "Unschöne" was folgen kann ist weicher Stuhl bis hin zu Durchfall. Denn alles Magnesium, welches du deinem Körper zu viel zuführst, scheidet er somit wieder aus. Du kannst eine ungefähre maximale Einnahmemenge an Tabletten auch errechnen: 350 mg Magnesium/Tag braucht ein erwachsener Körper durchschnittlich. Natürlich nimmt man auch Magnesium durch Nahrung auf. Aber wie oben schon gesagt: Wenn es etwas mehr als die benötigte Menge pro Tag ist, bekommt man erstmal nur Durchfall. Ist nicht erstrebenswert, aber erstmal nicht allzu schlimm.

Bei Magnesium ist aber darauf zu achten, dass es vom Körper auch gut aufgenommen werden kann; das ist nicht bei jedem Magnesium-Präparat der Fall. Ob dein Produkt auch dazu zählt, erfährst du beim Apotheker (oder beim Arzt). Die Tabletten, die für wenig Geld in den Drogerien oder Discountern erhältlich sind, zählen idR nicht dazu! Besser etwas mehr Geld ausgeben aber dafür dann auch das bekommen, was man erhofft: Magnesium welches der Körper auch gut aufnehmen und verwerten kann.

Ansonsten wundert es mich schon sehr, dass du unter einer generalisierten Angststörung leidest, aber keine Mittel oder Methoden weißt, wie du dir in solchen Momenten helfen kannst. Dies wäre einen Besuch beim Arzt oder Psychologen wert um dir da dann Rat, Hilfe und Möglichkeiten geben zu lassen.

Hier sind aber schon jetzt ein paar Hilfe-Methoden:

  • Beruhigungstees können helfen: Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, uam. Vor Allem auch regelmäßig getrunken können sie entspannend wirken und der Angststörung entgegenwirken.

  • Pflanzliche Beruhigungstabletten können auch helfen: diese bekommt man ebenfalls in Apotheken oder Drogerien. "Beruhigungstabletten", "Baldriantabletten", "Johanniskrauttabletten", u.ä. heißen die Produkte.

  • Entspannungsmethoden können ebenfalls unterstützend und vorbeugend helfen. vor Allem Yoga, Autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobson, Pilates, Body Balance, uva. bieten sich an und werden von vielen Vereinen, VHS's, Städten/Gemeinden, Krankenkassen,..... angeboten.

  • Viele Leute machen auch gute Erfahrungen mit Bachblüten. Hier gibt es zum Beispiel spezielle Rescue Tropfen für den Notfall. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Schüsslerschen Salzen gemacht. Für solche Situationen bietet sich das Salz "N5, D6" an. Wenn es dich interessiert, google mal nach "Schüssler Salzen, Nr. 5. Kalium = Phosphoricum". Es ist speziell für Probleme mit den Nerven und den Muskeln. Man sollte es in der Potenz "D6" zu sich nehmen. Solltest du dazu Fragen haben kannst du auch den Apotheker fragen; selbstverständlich kannst du mich auch hier oder per PN anschreiben.

  • Sport ist auch eine gute Methode um Ängsten entgegenzuwirken, sich selbst kennzulernen und zu erfahren wie der Körper in bestimten Situationen reagiert. Man lernt und erkennt so viel mit und durch Sport - unglaublich. Damit lernt man seine Grenzen kennen und kann so viel auf den Alltag übertragen. In der Zeit in der man sportelt, haben "böse Gedanken" möglicherweise gar keine Zeit sich zu zeigen ;-)

  • Nicht zu vergessen sind auch gute und intensive Gespräche mit der guten/besten Freundin.

  • Oder ein schöner Spaziergang durch den Wald/die Landschaft/den Park/.... Oft sagt man, ein Spaziergang ist wie eine Therapiestunde. Naja, es ersetzt diese sicherlich nicht, aber es hilft dennoch ungemein!

Alle diese genantnen Mittel ersetzen keine Medikamente bei generalsierter Angststörung. Ich gehen davon aus, dass du Medikamentös gut eingestellt bist?!? Wenn nicht solltest du einen Gang zum Arzt auf jeden Fall in Angriff nehmen!

Alles Gute für dich, DaSu81

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Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es galt mal als Richtwert "alle 2 Stunden", was aber so nicht ganz richtig ist. Einige Patienten müssen häufiger umgelagert werden, wenigen anderen würde 2,5 oder 3 Stunden ausreichen.

Es kommt immer auf den Allgemeinzustand des Patienten, den Zustand der Haut, den Gefährdungsgrad, die Art der Unterlage, den Tagesablauf, u.a.m. an. Wichtig ist auf jeden Fall, daß es regelmäßig, sowie fachlich korrekt & sorgfältig durchgeführt wird.

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Die Möglichkeit auf einer Bewertungsseite nach Patientenmeinungen & -Erfahrungen zu schauen kann schon einige Fragen klären und dir somit helfen.

Eine weitere Möglichkeit ist auch, auf der Homepage der Klinik nach Patientenmeinungen &-Erfahrungen zu suchen. Oftmals gibt es eine Art "Gästebuch" o.ä. wo ehemalige Patienten ihre Rezensionen schreiben. Vielleicht ja auch zu der gefragten Klinik?!?

Ansonsten kann auch Google sehr hilfreich sein. Viele Fragen sind ihm bekannt, weil sie öfter gefragt wurden.

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Ja, dass deine Schmerzen von Wassereinlagerungen kommen, halte ich für gut möglich. Es ist ja immer genau der Zeitpunkt, an welchem viele Frauen Wasser im Gewebe "speichern". Oftmals wird es als schmerzhaft empfunden, manchmal auch als Spannungsgefühl, oder als Ziehen bzw. Reißen => je nach Frau wird es anders empfunden. Einige Frauen haben gar keine Beschwerden damit. Aber diejenigen die Beschwerden verspüren, können nur versuchen diese sogut es geht abzumildern. Möglicherweise hilft Reis (viel Reis Ohne Salz gekocht), Brennesseltee, Bewegen soviel wie möglich (besonders "Wadenpumpe" kann helfen), Salat-Gurken bzw.viel Gemüse & Obst allgemein essen, Salz meiden (speichert Wasser), Sauerkraut & Sauerkrautsaft essen/trinken, keine Limonaden o.ä., die Beine so oft wie möglich hochlagern, und die Beine eiskalt abduschen, ggf. auch Wechselduschen über das gesamte Bein.

Probier ruhig mal aus, ob etwas davon bei dir hilft => ich wünsche es dir, denn ich weiß nur zu gut wie unangenehm es ist und wie sehr es einschränken kann.

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