Was soll ich heute abend essen?

Ich liebe ja selbstgemachten Kokosmilchreis mit Heidelbeeren und Zimt, aber ich liebe auch Nudeln mit Hähnchen, Süßkartoffel und Champignons und Gemüse.

Der Milchreis dauert zusätzlich länger und man muss danach mehr sauber machen. Aber ich liebe trotzdem beides zu sehr.

Andererseits hatte ich gerade bestimmt 5mal hintereinander Nudeln mit Hähnchen. Aber es wird nie langweilig😅

Auch wenn ich eine Essstörung habe, liebe ich dieses Essen😍 ich denke es sind sowas wie safe foods für mich

Ich weiß aber, dass ich auch mal was anderes essen muss...und ich sehne mich nach so viel Essen gerade, kann mich aber noch nicht dazu bringen jetzt schon etwas zu nehmen. 2h muss ich noch warten. Ab da esse ich immer ganz normal. Abendessen, Nachtisch, Saft, Milch und was Süßes.

Aber ich will einerseits zum Abendessen etwas Süßes aber auch was herzhaftes...wenn man Nudeln, Hähnchen und Milchreis kombinieren könnte wäre es genial. Aber ich muss mich für eins davon oder etwas ganz anderes wohl entscheiden...

Zusatzinfos: 14, 1,67m groß und wiege momentan um die 48kg immer 500g mehr oder weniger.

Heute habe ich bisher frühs ca. 80g Skyr, 40g Heidelbeeren und 30g Apfel gegessen. Mittags 200ml Rindklößchen Tütensuppe.

Abendessen weiß ich ja noch nicht und sonst einen kleinen Joghurt und einen Bananenshake aus 1 Banane und etwas Schoko Hafermilch.

Vor dem Schlafen esse ich immer noch etwas Süßes. Ich zwinge mich 4 Sachen zu nehmen z.B. Hallorenkugel, 2/3 Kitkat, schoko Dip ei und Quarki.

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...du scheinst aber Zeit und Lust zu haben dich immer mehr in deine Ess-Störung hineinzureiten...! Iss einfach, wonach dir ist und frag dich und andere nicht, was besser wäre, was gesünder ist,... => Du weißt all das doch selber und du weißt auch, dass es einen starken Willen braucht, um das umzusetzen, was du schon weißt. Dass dir deine Ess-Störung da im Weg ist, merkst du selber und wir können dir da auch nicht helfen. (Stichworte: Panzerkette, Papierschere, zerschneiden; klingelt's?)

Zwingen hier, belohnen da, essen oder nicht essen, Gewicht, Größe - all das... - ach was red' ich.

Es wäre für dich und deine Gesundheit sinnvoll, wenn du dein Verhalten, deine Gedanken, deine Gefühle und deine Handlungen mal analysierst und REFLEKTIERST. Vielleicht dreht sich deine Welt dann mal anders.

Ich wünsch dir einen Wochenausklang mit dir "im Reinen" und für morgen einen guten Wochenstart mit freien Gedanken. ;-)

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Magenbeschwerden durch Essstörung?

Seit ein paar Jahren leide ich an einer atypischen Essstörung. Sie äußert sich durch massive Essanfälle bis es mir richtig schlecht geht (Schmerzen, Krämpfe, Durchfälle, Herzrasen, Übelkeit, starker Durst und Müdigkeit, Schlaflosigkeit) und mein restlicher Tag gelaufen ist. Es gab Phasen in denen mir das über einen längeren Zeitraum hinweg fast täglich passiert ist. Kompensieren tue ich entweder gar nicht, durch ganz viel Sport, mit drastischem Nahrungsentzug, oder Abführmitteln. Es gibt aber auch Phasen in denen ich sehr wenig esse (max 500 - 1000kcal/Tag). Besonders in den letzten Monaten hatte ich immer wieder 7-8 kg zugenommen, abgenommen, wieder zugenommen usw.

Selbst an Tagen an denen ich keine Essanfälle habe, und vom Inhalt her gesund esse, habe ich zunehmend Magenbeschwerden. Ich muss sehr häufig aufstoßen, selbst nach dem Trinken (ich trinke nur stilles Wasser) Regelmäßig kommt dabei Magensäure oder auch -Inhalt mit hoch, manchmal habe ich Sodbrennen. Letztens habe ich zu viel gegessen (allerdings war es nicht einmal ein Essanfall), woraufhin ich früh morgens von starker Übelkeit und Brechreiz aufgewacht bin und kurz darauf hatte ich einen Puls- und Blutdruckabfall und bin einfach zu Boden gestürzt. Das hat mich beängstigt. Vor Kurzem habe ich eine Speise mit Blätterteig gegessen (auch etwas zu viel), kurz danach hatte ich auch Kreislaufprobleme.

Ich bin ein sehr ängstlicher und unsicherer Mensch und ich habe Angst davor, eine schlimme Magenkrankheit zu haben und zu sterben. Ich weiß nicht, ob mein Magen durch die Essstörung einfach nur gereizt ist, oder ob daraus auch schlimme körperliche Erkrankungen entstehen können, zumal das ja schon mehrere Jahre so geht. Allerdings habe ich auch sehr große Angst vor Ärzten, weil wahrscheinlich würden die dann eine Magenspiegelung machen wollen, und davor habe ich sehr große Angst. Ich habe dann immer so ein Kopfkino, dass ich währenddessen erbrechen und ersticken könnte, vor Atemnot, oder ich mich ausversehen ungünstig Bewegung könnte, so dass ich verletzt werden könnte, oder dass die Ärzte einen Fehler machen. Vor eine Kurznarkose hätte ich allerdings ebenfalls riesige Angst, weil ich große Angst vor Kontrollverlust habe (z.T. sogar schon vorm Schlafengehen) und mich vor jeder meiner erlebten Vollnarkosen unglaublich aufgeregt hatte und sowieso in Folge einer Narkose organisch schwer krank wurde.

Aus den Gründen überlege ich schon länger zum Arzt zu gehen, habe z.T. Termine gemacht, um sie dann wieder abzusagen. Ich weiß nicht was ich machen soll und meine Ängste treiben mich in den Wahnsinn.

Über einen Rat würde ich mich freuen. Danke!

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Entschuldige, aber ich kann das "Atypische" an deiner Ess-Störung nicht erkennen....!?! Für mich sieht das nach einer typischen Ess-Störung aus.

Zu deiner Frage: Natürlich kann es sein, dass es eine wirklich ausschließlich körperliche Reaktion deines Körpers ist. Diese kann 1) völlig unabhängig von deiner Ess-Störung sein, oder 2) Folge/Begleiterscheinung der Ess-Störung sein (schließlich ist es nicht ohne, was dein Magen bei so einem Ess-Anfall da leisten muss!) oder sogar durch die Psyche induziert sein. Soll natürlich nicht (!) heißen, dass du dir die Beschwerden "aus den Fingern saugst" oder einbildest, nein, sie sind ohne Zweifel da und machen dir Angst (sagst du ja selber), aber die Psyche kann zu so viel körperlichen Reaktionen führen - auch zu solchen Beschwerden.

Um es wirklich ganz genau zu wissen, ist mit großer Sicherheit eine Magenspiegelung nötig, durch andere Untersuchungen wäre wahrscheinlich nur eine Vermutung möglich und diese wäre ja nicht das, was dich beruhigen würde, oder?!? Nun kannst du dich weiterhin "verrückt" machen, was deine Situation nicht positiv, sondern eher negativ beeinflussen würde, oder aber du überlegst jetzt mal ganz konstruktiv, was du brauchst und wie du dieses Bedürfnis befriedigen kannst. Möglicherweise hat dein Bedürfnis nur nach außen sichtbar mit den Magen-Symptomen zu tun..., ich könnte mir jedoch vorstellen, dass das Grundbedürfnis eher Aufmerksamkeit, Tolleranz, Wertschätzung, Beachtung,... o.ä. ist. Wenn dir das (besonders in Bezug auf die Symptome) entgegengebracht würde - würde es dir helfen? => Die Frage musst du nicht hier beantworten, sondern kannst sie für dich selber klären.

Möglicherweise hilft dir ein Beratungsgespräch bei den folgenden Fachmännern/Fachfrauen:

  • Arzt für Homöopathie, diese betrachten den Menschen i.d.R. ganzheitlich.
  • Psychologen, Psychotherapeuten (besonders wichtig, da eine Ess-Störung besteht und es da mglw. Zusammenhänge gibt)
  • Gastroenterologen (es gibt auch solche, die ihre Patienten ernst nehmen und nicht nur die Symptome, sondern auch die Personen dahinter sehen = deine Angst vor einer Magenspiegelung könnte dort "genommen" werden = sie ist u.U. gar nicht mehr nötig, da die Symptome anders "aufgeklärt" werden können. Ich wünsche dir, dass du [falls du einen Gastro konsultieren solltest] an einen Solchen gerätst!)

Ein Gespräch bedeutet ja nicht gleich, dass irgendwas weiterführendes veranlasst wird. Außerdem wärest doch du diejenige, die das veranlassende Wort hat = du kannst jede Untersuchung auch ablehnen!

Alles Gute für dich, DaSu81

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Dick

Leider kann man dich nur im sitzen am Bauch sehen. Aber diese Ansicht ist, meiner Meinung nach, schon ziemlich dick. Das Fett am Bauch wölbt sich nach vorne - im Sitzen natürlich logisch, sogar bei schlanken Personen mit wenig Bauchmuskeln kann das vorkommen. Problematisch ist es, wenn das auch im Stehen so ist, denn das Bauchfett ist besonders gefährlich. Das Fett an sich ist Speicher für "schlechte Zeiten" = der Körper kann Energie daraus beziehen. Jedoch ist Fett nicht nur Energiespeicher, sondern es produziert auch Hormone (=Botenstoffe), die wiederum Blutfettwerte, Blutdruck und Blutzucker negativ beeinflussen (können), was dazu führt, dass das Risiko für Alzheimer und Krebs, vor Allem aber auch für Hypertonie (=Bluthochdruck), Arteriosklerose (u.a. Thrombosegefahr!), Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall, u.a.m. steigt.

Bei Männern kommt hinzu, dass durch die vom Fett produzierten Hormone auch der Testosteronspiegel negativ beeinflusst wird, was wiederum bedeutet, dass Risiko für Potenzprobleme steigt.

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Hallo Sawbones,

obwohl ich selber keine CU habe, mich jedoch aus anderen Gründen mit diesen Themen beschäftige, kann ich mich sehr gut in dich hineinversetzen und weiß daher, wie sehr es den eigenen Tagesablauf "in Anspruch nimmt", teilweise auch sehr schmerzhaft und vor Allem auch total unangenehm ist. Ständig muss alles geplant sein und werden, man muss an alle Eventualitäten denken und am Besten auch immer auf alles eingestellt sein.

Bezüglich deiner Symptome "nur" den Tipp geben: Lies dich mal in das Thema "SCD" = Spezielle Kohlenhydrat-Diät ein. Auf Facebook gibt es dazu Gruppe(n) und im Internet findet sich ebenfalls Einiges. Die SCD kann sehr hilfreich sein - gerade bei MC und CU, aber auch bei RDS.

Das Thema SCD ist auf jeden Fall sehr interessant und inzwschen gibt es schon einiges an Infos und Rezepten dazu. Lass dich von den ganzen vorgeschlagenen "Regeln" nicht verunsichern und abschrecken => es hört sich schlimmer an, als es ist.

Um auf deine Frage/n einzugehen: Möglicherweise musst du nicht dein ganzes Leben damit "verbringen", aber es kommt natürlich auch auf deinen Körper und deinen Umgang damit an.

Gute Besserung und viele Grüße DaSu81

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Reizdarm oder Psychosomatisch?

Hey.

Kurz zu meiner Person ich bin M/16

Ich versuche mich kurz zu halten.

Undzwar leide ich eigentlich mein Leben lang schon unter einer Emo, die aber mich nie einschränkte oder so extrem war das ich nichts essen wollte. Naja, im Dezember 2016 bin ich nach 16 Jahren das erste mal umgezogen. Habe somit vieles verloren und habe die ersten Monate eigentlich fast nur geweint. Irgendwann bin ich dann morgens mit dem Bus in die Schule und hatte plötzlich durchfall? Das war ca. im Februar. Habe es gott sei dank aufs klo geschafft. Naja das hatte ich dann bis juni noch 2-3x aber die Beschwerden waren nach dem Durchfall auch weg für die nächsten Woche oder sogar Monate. Dann kam so langsam das Ende der Schule, die Prüfungen waren geschrieben. Die Ergebnisse bekannt! Und ich war eigentlich recht stolz auf mich für das Ergebnis. Ich dachte jetzt kann ich die Ferien so richtig leben! Täglich in mein Heimat Dorf fahren mit Freunden scheiße machen etc. doch plötzlich ca. 8 Tage vor Ende der schule begann mein Darm Chronisch ein Völlegefühl, Durchfall, Schmerzen. zu erzeugen. Also die ganze Latte an Arzt untersuchungen durch. Darm / Magenspiegelung etc. Unverträglichkeit undsoweiter. Naja. Nun die Diagnose Reizdarm. Dazu wurde die Angst vor dem Erbrechen immer schlimmer & meine Eltern machten mich ca. seit Mai immer wieder fertig da ich nicht die Ausbildung machen wollte die die Zwei für mich vorhergesehen haben! Heute besuche ich eine Berufsschule aber aufgrund meines Darm's habe ich soviele Fehlzeiten das ich das Jahr sowieso wiederholen muss! Im Februar habe ich einen Termin bei einem Psychologen und ich hoffe der bekommt das mit dem Darm evtl. in den Griff, aber es macht mir Angst zu lesen das es 15 Millionen andere Deutsche gibt die es nicht in den Griff bekommen! (Habe vergessen zu erwähnen mittlerweile raubt mir die Emo Schlaf etc. aber das Darmproblem ging vorraus, bzw. bevor sie so schlimm wurde. Weshalb ich denke das es nicht davon kommt. Da die Emo ja nur vereinzelt stark vorhanden war!)

Was meint ihr?

Werde ich evtl mein Leben lang damit Leben müssen?

Oder vergeht es vllt mit einer Therapie.

Ich muss noch anmerken, das Veränderungen mich ziemlich runter ziehen, durch den REizdarm musste ich mein Lebensstil komplett ändern. Kann nur noch Mittags weg. Ich hasse es so Leben zu müssen!

Ich weis ihr könnt keine völlige Diagnose stellen, aber ich brauche mal einen Ansprechpartner, meine Eltern wollen das nicht hören die sagen ich simuliere um nichts machen zu müssen...

Danke im vorraus!

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Hallo lieber Anonym1998,

ich kann sooooo gut nachempfinden, wie es dir derzeit geht. Ich kann dir natürlich nichts 100%iges zum weiteren Verlauf sagen. Nur soviel: es wird so weitergehen, wie du es zulässt. Natürlich gehört der Darm zu dir und natürlich musst du mit ihm leben, aber lebe doch so gut mit ihm, wie es dir möglich ist! Mache deinen Darm zu deinem Freund und versuche (!!!) dir - auch wenn es schwerfällt - nichts von ihm (also auch von dir) verbieten. Tue was dir guttut und das mit Genuss und Spaß.

Wenn du glaubst sportliche Tätigkeiten nicht ausüben zu können - hast du es schon ausprobiert? Nein - dann aber los! => Es geht! Natürlich ist es sinnvoll Ersatzklamotten dabei zu haben und zur Not kannst du dir ja eine Damen-Binde in die Unterhose kleben. Wer sieht die denn? Niemand, aber du hast ein sichereres Gefühl. Wenn du mit Imodium oder Lopedium gut zurechtkommst: Nimm auch davon etwas, aber nicht zum Dauergebrauch (obwohl es viele Menschen gibt, die es dauerhaft nehmen, aber zu empfehlen ist das nicht!), sondern wirklich nur in den Situationen, wo es notwendig ist, damit du am Leben teilhaben kannst.

Auch deinen Speiseplan solltest du gut durchsehen und beobachten, was dir guttut und was weniger. Mit Sicherheit gibt es da Speisen, die du besser verträgst und welche, wo dein Darm total sensibel reagiert.

Kümmere dich um dich und deinen Darm, mache Bauchmassagen (das sieht keiner und niemand bekommt es mit - nur du; und es kann deinem Darm und eurer "Beziehung" zueinander guttun!), lege ihm eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen auf, wenn es sehr schmerzt bzw. er sehr "grantig" ist; erlerne Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, oder andere Entspannungsmethoden. Trinke Tee; sehr gut ist bei Magen-Darm-Beschwerden Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, aber auch Kamillentee, Pfefferminztee oder Salbeitee tut gut.

Frag auch ruhig mal bei deinem Hausarzt oder bei deinem Gastroenterologen nach, was es mglw. noch an Diagnostik-Möglichkeiten für dich gibt. Sind wirklich alle Unverträglichkeiten ausgetestet, hast du mglw. Allergien? Wurde die Leber mal untersucht? Die Galle? Wie steht es um deine Verdauungsenzyme? Hattest du eine Ernährungsberatung?

Alle diese Dinge kannst du angehen, aber nichts davon musst du machen. Ich kann dir nur raten: Lebe mit deinem Darm - nicht gegen ihn; versuche ihn zu deinem Freund zu machen; auch wenn er (anfangs noch) sehr rebellisch ist und genau das macht, was er deiner Meinung nach nicht tun soll.

Reizdarm hat sehr viel mit der emotionalen Ausgeglichenheit zu tun.

Alles Gute für dich und deinen Darm, DaSu81

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Allein die Tatsache, dass du unter Angststörungen und Depressionen leidest, ist ein Zeichen dafür, dass der Hormonhaushalt nicht im Gleichgewicht ist. Die Einnahme von Sertralin, welche das Ungleichgewicht der Hormone wieder ausgleichen soll, kann ohne Weiteres dafür aber andere Hormone und andere Stoffwechselvorgänge "aus dem Lot bringen". Wenn du wissen willst welcher es in deinem Fall dann ist, solltest du wirklich einen Termin bei einem Facharzt dafür vereinbaren.

Meinst du, dass bei dir etwas mit der Schilddrüse nicht in Ordnung ist, oder wieso spielst du auf dein Gewicht in Zusammenhang mit deiner Ernährung an? Dann wäre definitiv der Endokrinologe dein Ansprechpartner. Dort kann dann auch der Hormonstatus abgenommen/festgestellt werden.

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Naja, eindeutige Absicherung kannst du hier nicht bekommen! Dennoch kann es beruhigend für dich sein hier ein paar Meinungen zu lesen.

Also: Wenn etwas Stuhl kommt, ist es ja schonmal ein gutes Zeichen, dass sich die Verstopfung auflöst. Vielleicht ist es erstmal noch nicht die Menge, es sollte dann aber mehr kommen, denn du wirst ja auch weiterhin gegessen haben, oder?!? Das muss ja auch "raus".

Und um das nochmal zu klären: Normaler Stuhlgang kann von 3 mal täglich bis alle 3 Tage alles sein. Erst wenn man

- seltener als 3 x pro Woche Stuhlgang hat,

- wenn der Stuhl sehr harte Konsistenz hat,

- wenn es der Stuhlgang Schmerzen bereitet,

- wenn man u.U. sogar manuell unterstützen muss, damit man sich entleeren kann

- oder wenn das Gefühl entsteht man sei nicht vollständig entleert

spricht man von Verstopfung. Man sollte in solchen Fällen:

- viel trinken

- sich viel bewegen

- Obst und Gemüse essen (enthalten Ballaststoffe und Flüssigkeit)

- Vollkornesswaren (Brot, Nudeln, Reis, Müsli, Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa,...)

- man kann sehr wirksam nachhelfen mit Leinsamen oder Flohsamen(schalen)

- Trockenfrüchte (besonders Pflaumen und Feigen) sind auch sehr Ballaststoffreich und helfen gut.

- Buttermilch trinken

- ein Glas heißes Wasser morgens auf nüchternen Magen oder Apfelessigtrunk kann auch helfen

- zusätzlich können kreisende Bauchmassagen im Urrigersinn sehr wohltuend und hilfreich sein!

Sollte sich in den nächsten Stunden trotz obig-ausgeführten Massnahmen nichts ändern, ist es doch sinnvoll nochmal einen Arzt aufzusuchen. Denn dann kann möglicherweise auch etwas anderes dahinter stecken.

Vorher ist wäre es auch noch sinnvoll zu überlegen, was als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden könnte: Hast du möglicherweise viel Weißmehlprodukte gegessen oder deine Ernährung anderweitig verändert?, sehr wenig getrunken?, hast du derzeit viel Stress oder bist traurig/bedrückt?, kann es ein Hormonumschwung/-ungleichgewicht sein?, warst/bist/fährst du im Urlaub? Hast du dich sehr wenig bewegt?...

Gute Besserung und viele Grüße DaSu81

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Ich nehme an, dass deine " irgendwie langgezogenen Faeden, also Stuhlgang mit extrem kleinen Querschnitt" durch die Trockenpflaumen hervorgerufen wird/wurde. Diese sorgen dafür, dass der Stuhl weicher wird und den Darm schneller passieren kann.

Wenn dein Darm die Trockenpfaumen nicht gewohnt ist (und du schreibst ja, dass du sonst täglich normalen Stuhlgang hast), kann es schon sein, dass der Stuhlgang so aussieht = dünner, v.a. weicher. Auch anderer Geruch und evtl etwas andere Farbe wären nicht wirklich ungewöhnlich.

Mach dir also erstmal keine Gedanken. Wenn der Stuhl 1, 2 oder ggf. auch 3 Tage so bleibt, ist es okay, der Darm braucht Zeit um sich (auf leicht & verständlich gesagt) wieder zu beruhigen. Danach sollte es sich aber wieder eingespielt haben. Wenn es doch länger andauert oder weitere - dir neue - Symptome zusätzlich auftreten, so suche aber bitte einen Arzt auf!

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Seit Monaten Bauchschmerzen, Blähungen und Grummeln im Darm. Was kann ich noch tun?

Guten Tag,

ich bin 27 Jahre jung und männlich.

zu aller erst muss ich sagen: Ich bin ein ziemlicher Hypochonder, denke immer an das schlimmste was mich persönlich relativ fertig macht.

Im Dezember 2015 ging es mir darum psychisch wieder relativ schlecht da ich aufgrund einer nachgewiesenen neu aufgetretenen Schilddrüsenüberfunktion innerhalb kurzer Zeit 8 Kilogramm Gewicht verloren habe. Ich dachte natürlich wieder an Krebs, dieses mal Leukämie. Eine Blutuntersuchung Anfang Januar nahm mir dann aber diese Angst. Mit Carbimazol wird momentan meine Überfunktion behandelt. Habe auch wieder 4 Kilo zugenommen. Meine Schilddrüsenwerte schwanken aber momentan noch enorm. Mein Arzt versucht noch die richtige Dosis zu finden.

Meine Beschwerden weshalb ich mich an Euch wende haben in genau dieser Zeit angefangen, also auch im Dezember 2015. Seit also nunmehr fünf Monaten habe ich Bauchschmerzen und enorme Blähungen welche aber leider nur selten entweichen so das ich stets einen aufgeblähten Bauch habe. Immer wieder zischt es im Darm und es grummelt ganz fürchterlich. Diese Beschwerden habe ich seit dem täglich. Auch Nachts wenn ich aufwache. Durch diese ganze Luft habe ich einen ziemlich Druckschmerzhaften Bauch. Es spielt sich alles im Bereich um den Bauchnabel herum ab. Tendenziell links mehr als rechts. Immer wieder habe ich auch kurzzeitige Darmkrämpfe (mal fünf Minuten, mal eine Stunde, immer unterschiedlich). Ich habe keinen Durchfall, keine Verstopfung und keine Übelkeit. Vollkommen normalen Stuhlgang. Die Schmerzen durch diese elendige Luft im Darm habe ich allerdings immer. Vom Essen sind diese Schmerzen nicht abhängig.

War natürlich schon bei meinem Hausarzt. Dieser machte mittlerweile zwei mal einen Ultraschall, ohne Diagnose. Pantoprazol, Buscopan, Saab und Iberogast haben alle nicht geholfen. Auch meine Blutwerte sind bis auf die Schilddrüsenwerte top. Er machte ein kleines Blutbild, nahm zig Leberwerte, Blutzucker, Bauchspeicheldrüsenwerte, alles wunderbar und in der Norm. Mein Hausarzt schickte mich dann zum Internisten. Dieser machte ebenfalls einen Ultraschall und nahm Blut ab. Auch er konnte nichts feststellen. Ich wurde auf Laktose-, Fructose-, Histamin- und Glutenintolleranz getestet. Alles negativ. Gestern wurde eine Magenspiegelung bei demselben Internisten bei mir gemacht. Auch da war alles in Ordnung. Auf Blut im Stuhl wurde ich auch geprüft, negativ. Eine Darmspiegelung beim Internist steht nun Anfang Juni an. Aber er meinte er denke nicht das da etwas raus kommt.

Was kann ich noch machen? Können diese chronischen Bauchschmerzen und diese Luft im Bauch denn echt von meiner elendigen Angst vor Krankheiten kommen? Also hat man denn dann wirklich JEDEN TAG Probleme, auch wenn es Tage gibt bei denen es einen psychisch besser geht und man abgelenkt ist? Oder kann es Aufgrund meiner momentan stark schwankenden TSH-Werte (Schilddrüse) kommen? Ich weis echt nicht mehr weiter und bin über jeden Tipp dankbar.

Viele liebe Grüße Danco

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Für mich klingt das seeeeeeeeeeeeehr nach einem Reizdarm. Diesen gibt es in verschiedenen "Varianten":

1. Durchfalltyp

2. Verstopfungstyp

3. Mischtyp = Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung

4. Krampftyp (hauptsächlich dominieren die Darmkrämpfe), oftmals in Verbindungmit Blähungen/Meteorismus

5. Blähungstyp

Die Haupttypen sind die ersten 3, diese werden meist begleitet von Blähungen, Krämpfen, Meteorismus, aber es gibt auch manchmal ausschließlich Krämpfe oder ausschließlich Blähungen oder Meteorismus - ohne erkennbaren Grund.

Die "Ursache" oder der Anlass des Reizdarmsyndromes sind nicht geklärt; Fachleute suchen bis heute danach. Fest steht jedoch, dass es meistens (nicht immer!!!) mit der psychischen Verfassung zusammenhängt.

Diesen Zusammenhang mit der Psyche finde ich übrigens sehr logisch: denn wenn die Psyche "im Keller ist" oder man "einfach Probleme hat", wirkt sich das unter Anderem auf den Hormonhaushalt aus. Und dieser wiederum spielt sich nicht nur im Gehirn und Rückenmark ab, sondern auch zu einem großen Teil im Darm. Und wenn nun dieser Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät, wird auch der Verdauungsapparat mit allen Muskeln, Schleimhäuten, usw. beeinflusst, und auch die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht bzw. ist "angreifbarer". Logisch, oder?!?

Deswegen wird von den meisten Heilpraktikern der Darmflora-Test empfohlen, der allerdings idR. nicht von den Kassen gezahlt wird (Effektivität ist nicht nachweisbar!). Die Fraktion der Fachärzte ist da meist anderer Meinung und macht - sofern es gute Fachärzte sind - die Tests, die die Krankenkasse übernimmt. Wenn diese Tests alle nichts ergeben, heißt es dann Reizdarm. Und das scheint dann ja bei dir so zu sein.

Was du vielleicht noch machen lassen sollest, sofern noch nicht geschehen: Stuhluntersuchung wg Entzündungswerten und Verdauungsrückständen, DARMspiegelung,....

Was du selber machen kannst: Die Ernährung GENAUSTENS beobachten, denn selbst, wenn die Tests auf Lactoseintolleranz, Fructoseintolleranz, Glutensensivität ausfallen, so ist es dennoch möglich, dass es postiv ist. Man spricht hier von "Non-Respondern". Wenn du bei Verzehr drauf reagierst, dann kann man davon ausgehen, dass dein Körper es nicht verträgt - trotz negativem Testergebnis.

Natürlich kann man reizdarmtechnisch Einiges machen:

- Ernährung auf die verträglichen Lebensmittel ausrichten und versuchen sind trotzdem gesund und ausgewogen zu ernähren.

- Sport (äußerst wichtig um das innere Gleichgewicht herzustellen)

- ggf Entspannungsmethoden erlernen bzw. die Zeichen des Körpers wahrnehmen, sich Ruhezeiten gönnen und sich um sich selber kümmern

- Medikamente (je nach Symptomen kommen da unterschiedliche Medikamente in Frage)

- Psychotherapie (sofern ein Zusammenhang mit dr Psyche erkennbar ist und man es auch selber möchte!)

- evtl Darmflora-Status + befolgen der Auswertungsergebnisse

 

Um sicherzugehen, dass wirklich nichts ernsthaftes Körperliches dahinter steckt, solltest du die angesprochenen Untersuchungen unbedingt noch machen.

Gute Besserung und viele Grüße DaSu81

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Da der Rauch nicht bis in die Lungen gelangt, ist es für Lunge und Bronchien zwar weniger schädlich als das tiefe Inhalieren des Rauches, aber Teer und andere schädliche Stoffe können trotzdem Lippen, Zunge, Speise-& Luftröhre, sowie Kehlkopf schädigen und Krebs verursachen! Herz & Kreislauf werden genauso wie beim "richtigen" Rauchen vom Nikotin und den Zusatzstoffen geschädigt, da diese über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

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Welchen Kardiologen aufsuchen?

Hallo, wegen akuter Beschwerden (nächtliches Herzrasen und Blutdruck im Schnitt 150/110) hat mein Hausarzt mich zum Kardiologen überweisen. 2 Praxen bei denen ich vereinbaren könnte, stehen zur Auswahl: Alternative 1) Praxis für Kardiologie und Angiologie. Der Arzt ist seit 20 Jahren in diesen beiden Gebieten tätig. Früher war er leitender Oberarzt der Kardiologie in einem großen Krankenhaus. Besondere Qualifikationen: Invasive Kardiologie seit fast 30 Jahren, Komplexe Koronarinterventionen, Rekanalisation chronischer Koronararterienverschlüsse, usw. Wissenschaftliche Arbeiten zu Herzinsuffizienz und Schittmachertherapie, Herz und Gefäßultraschall, Ballondilatationen von komplexen Läsionen. Nach meinem laienhaften Verständnis scheint der Mann eine echte Kapazität als Kardiologe. Das einzige was mich stört: vor ca 3 Jahren war ich mal bei Ihm und da wirkte er etwas abgehoben auf mich. Auch wollte er mir gleich 2 Medikamente (Blutdrucksenker und Blutverdünner) verschreiben, während ein anderer Kardiologe ein Jahr später den Blutverdünner für nicht notwendig hielt. Alternative 2): Dieser Arzt hat tolle Bewertungen im Internet und soll sehr freundlich und umgänglich sein. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie plus Facharzt für Allgemeinmedizin. Er war anscheinend nur Assistenzarzt in einem Krankenhaus, hat aber seine Promotion über das Ausmaß der Herzerkrankungen bei Dialysepatienten geschrieben. Auf der Webseite ist vermerkt, dass er als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie neben der hausärztlichen Betreuung auch die fachärztliche kardiologische Betreuung anbieten kann. FRAGE: sehe ich das richtig, dass der Arzt in der Praxis 1 wesentlich qualifizierter ist und ich deshalb lieber dort einen Termin vereinbaren sollte? Für hilfreiche Antworten: vielen Dank im Voraus!

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Nein, so sehe ich das nicht. Du hast doch schonmal Erfahrung mit dem 1. Arzt gemacht - eher negativer Natur.

Desweiteren hast du dir doch schon (erstmal) positive erscheinende Info zum 2. Arzt gesucht & gefunden. Demnach scheint dieser Arzt für dich doch gar nicht soooooooo abwegig zu sein!?!

Klar hast der 1. Arzt anscheinend bessere Qualifikationen, aber muss deshalb der 2. Arzt schlechter sein? Ich denke das nicht! Oftmals sind gerade diese Ärzte diejenigen, welche den Patienten als "Ganzes" sehen und nicht nur daß, worüber sie Bescheid wissen (sollten)!!!

Mach deine eigenen Erfahrungen, dann bist du schlauer! Es haben ja nun schon mehrere Patienten gute Erfahrungen mit diesem Arzt gemacht. Das muss nix heißen, aber ich erinnere nochmal an den "abgehoben" Eindruck vom 1. Arzt!!!

Nochmal: bessere Qualifikationen müssen nicht gleich besserer Arzt bedeuten. "Gut" ist individuell. Gut können beide sein - aber jeder auf seine Art.

Außerdem ist es oft auch der Fall, dass "gute" Ärzte nicht mit ihren Qualifikationen prahlen müssen.

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Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es galt mal als Richtwert "alle 2 Stunden", was aber so nicht ganz richtig ist. Einige Patienten müssen häufiger umgelagert werden, wenigen anderen würde 2,5 oder 3 Stunden ausreichen.

Es kommt immer auf den Allgemeinzustand des Patienten, den Zustand der Haut, den Gefährdungsgrad, die Art der Unterlage, den Tagesablauf, u.a.m. an. Wichtig ist auf jeden Fall, daß es regelmäßig, sowie fachlich korrekt & sorgfältig durchgeführt wird.

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Ja, dass deine Schmerzen von Wassereinlagerungen kommen, halte ich für gut möglich. Es ist ja immer genau der Zeitpunkt, an welchem viele Frauen Wasser im Gewebe "speichern". Oftmals wird es als schmerzhaft empfunden, manchmal auch als Spannungsgefühl, oder als Ziehen bzw. Reißen => je nach Frau wird es anders empfunden. Einige Frauen haben gar keine Beschwerden damit. Aber diejenigen die Beschwerden verspüren, können nur versuchen diese sogut es geht abzumildern. Möglicherweise hilft Reis (viel Reis Ohne Salz gekocht), Brennesseltee, Bewegen soviel wie möglich (besonders "Wadenpumpe" kann helfen), Salat-Gurken bzw.viel Gemüse & Obst allgemein essen, Salz meiden (speichert Wasser), Sauerkraut & Sauerkrautsaft essen/trinken, keine Limonaden o.ä., die Beine so oft wie möglich hochlagern, und die Beine eiskalt abduschen, ggf. auch Wechselduschen über das gesamte Bein.

Probier ruhig mal aus, ob etwas davon bei dir hilft => ich wünsche es dir, denn ich weiß nur zu gut wie unangenehm es ist und wie sehr es einschränken kann.

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