Wieviel Geld bekommt ein Hausarzt für die Überweisung an einen Facharzt?

5 Antworten

Die Forderung / Bitte nach einer Überweisung hat gute Gründe:

Zum Einen wird in der Regel (ja, es gibt natürlich auch andere Beispiele) eine (Verdachts-)Diagnose und / oder ein Auftrag auf die Überweisung geschrieben, so dass der dann aufgesuchte Facharzt schon mal eine kurze Info hat, worum es (nach ansicht des Überweisers) geht.

Zum anderen ist der Überweisungsempfänger (der entsprechende Facharzt) verpflichtet(!), dem Überweiser einen Bericht über die Untersuchung / Behandlung zukommen zu lassen, was wiederum für die Betreuung des Patienten sehr sinnvoll sein kann (Der Hausarzt soll ja gerade auch den Überblick über die med. Maßnahmen haben, u.a. um unnötige Untersuchungen zu vermeiden und / oder Zusammenhänge aus unterschiedlichen Befunden zu erkennen.

Und manche Facharztgruppen dürfen ohne Überweisung gar nicht erst (auf GKV-Kassenkosten) tätig werden (Radiologen, Strahlentherapeuten ...)

Für das Ausstellen einer Überweisung bekommt der Hausarzt kein Extrahonorar. Kommt der Patient jedoch im Quartal nur, um sich eine Überweisung am Empfang ausstellen zu lassen, erhält der Arzt ca. 2,40 €. Der Facharzt erhält dadurch nicht weniger.

Das fordert bestimmt ein Gesetzt.

Wenn nicht dein Krankenkasse.

Dies ist um hohen Kosten zu vermeiden. Stelle Dich vor jeden Akne Pickel wär vom Prof Dr Dr Dr in Behandlung... ;-))))

Beim HNO sind auch nicht unbedingt Professoren oder Dr Dr Dr .... da sind "Fachärzte"

Der Hauarzt und der facharzt profitieren beide von dem ueberweisungsverfahren, da gibt es eine art gebeuhrenteilung.

Es kommt auch darauf an, es gibt bei krankenkassen sogenannte Hausarzttarife, dann bist Du zwingend an de dort geltenden regelungen gebunden, also erst hausarzt, dann ueberweisung. Ansonsten haettest die praxisgebuehr unter umstaenden mehrfach zahlen muessen, aber eine ueberweisung war in .de sonst nicht zwingend.

Mit dem Wegfall der Praxisgebühr hast du keine Pflicht mehr eine Überweisung zu holen, du kannst direkt dich beim Facharzt melden.

Es gibt Ausnahmen, ganz spezielle Ärzte wie zb für Radiologen. Da muss der Hausarzt erst eine Überweisung stellen.

Keine Sorge dein Hausarzt verdient sich an dir nicht viel und an der Überweisung an sich gar nichts.

Was möchtest Du wissen?