Wieviel Geld bekommt ein Hausarzt für die Überweisung an einen Facharzt?

7 Antworten

Die Praxisgebühr wurde ja abgeschafft.

Davor hat man immer beim Hausarzt eine Überweisung genommen damit man in der neuen Praxis nicht immer noch jeweils zahlen muss^^

Ich denke, wenn du keine Überweisung hast, dann meckert die Kasse.

Noch nicht ...

die überweisung selbst , bringt ihm nichts

Die Forderung / Bitte nach einer Überweisung hat gute Gründe:

Zum Einen wird in der Regel (ja, es gibt natürlich auch andere Beispiele) eine (Verdachts-)Diagnose und / oder ein Auftrag auf die Überweisung geschrieben, so dass der dann aufgesuchte Facharzt schon mal eine kurze Info hat, worum es (nach ansicht des Überweisers) geht.

Zum anderen ist der Überweisungsempfänger (der entsprechende Facharzt) verpflichtet(!), dem Überweiser einen Bericht über die Untersuchung / Behandlung zukommen zu lassen, was wiederum für die Betreuung des Patienten sehr sinnvoll sein kann (Der Hausarzt soll ja gerade auch den Überblick über die med. Maßnahmen haben, u.a. um unnötige Untersuchungen zu vermeiden und / oder Zusammenhänge aus unterschiedlichen Befunden zu erkennen.

Und manche Facharztgruppen dürfen ohne Überweisung gar nicht erst (auf GKV-Kassenkosten) tätig werden (Radiologen, Strahlentherapeuten ...)

Mit dem Wegfall der Praxisgebühr hast du keine Pflicht mehr eine Überweisung zu holen, du kannst direkt dich beim Facharzt melden.

Es gibt Ausnahmen, ganz spezielle Ärzte wie zb für Radiologen. Da muss der Hausarzt erst eine Überweisung stellen.

Keine Sorge dein Hausarzt verdient sich an dir nicht viel und an der Überweisung an sich gar nichts.

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