Befundbericht an Hausarzt

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schweigepflicht besteht natürlich auch unter Ärzten, und ganz unabhängig davon, warum du die Befundweitergabe an deinen (Noch-)Hausarzt nicht gewünscht hast, der Facharzt hätte den Befund nach deinem ausdrücklichen Hinweis nicht an deinen Hausarzt weiterleiten dürfen. Offenbar liegt hier eine Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht vor. Du musst das natürlich nicht dulden, sondern kannst gegen den unverschwiegenen Arzt rechtliche Schritte einleiten. Die richtige Anlaufadresse wäre die Ärztekammer oder die Kassenärztliche Vereinigung deines Bundeslandes.

"weil das bei ihnen eben so üblich wäre"

ist keine befriedigende Aussage und dagegen würde ich natürlich mein Veto einlegen!

Zum anderen kann ich aber nicht nachvollziehen, warum gerade der Hausarzt das Ergebnis der Untersuchung nicht wissen soll denn oft genug greift ein´s in´s andere und verschriebene Medikamente evtl. das Gegenteil von dem bewirken, was es eigentlich sollte?!?

Das ist ein Bruch der ärztlichen Schweigepflicht. Das ist strafbar.

Allerdings halte ich es für wenig akzeptabel, dass Dein Hausarzt keine fachärztlichen Berichte bekommen soll. Wenn ich Dein Hausarzt wäre, würde ich die weitere Behandlung ablehnen, weil eine gute Behandlung so nicht möglich ist.

Das Geundheitssystem krankt ohnehin daran, dass die Patienten zu verschiedenen Ärzten gehen und der eine Arzt von dem anderen nichts weiß. So kann es schnell zu falschen Medikamentenverordnungen kommen, die unter Umständen lebensgefährlich sind.

Sehr gut !

kannst du. du fährst zum hausarzt und lässt dir den bericht im original aushändigen.

ist verletzung der schweigepflicht. übrigens hättest du den namen deines hausarztes nicht zu nennen brauchen.

meines wissens wird die ärztliche schweigepflicht in D sehr lax gehandhabt. habe schon 3 mal probleme damit gehabt.

die arbeitsämter sind übrigens nicht besser...

man sollte eigentlich eine patienten-interessengemeinschaft gründen und mit ALLEN fällen an die presse gehen - notfalls auch regenbogenpresse...

vor gericht gehen wegen sowas... versuch mal rauszufinden, welche gerichte dafür zuständig sind... das amtsgericht nicht. das sozialgericht auch nicht... hm... ich könnt eigentlich mal hier danach fragen...

gruss, pony

Es ist positiv , wenn Ärzte im Sinne des Patienten zusammen arbeiten -, wo bitte ist das Problem ?

für selbstbestimmung braucht es keine gründe.

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