Wer kennt das: Krampfadern in den Händen und Füßen ?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Sumpfhexe, so ein Problem habe ich auch, zur Zeit ganz akut ein entzündlich aufgeblähtes Gefäß am Finger mit einem dicken Bluterguss (habe ich von Zeit zu Zeit ganz plötzlich im Handteller oder am Finger). Mein Hausarzt meinte, dass sind Krampfadern und hat mich zu einem Gefäßchirurgen überwiesen. Der konnte mir aber nicht helfen. Er meinte aber, dass da ein Endzündung der Gefäße vorliege und ich müsste damit zu einem Angiologen. Jetzt habe ich einen Termin dafür in einer entsprechenden Klinik gemacht und muss abwarten, was diese Untersuchung dann ergibt. Wenn ich ein Ergebnis habe, werde ich gerne darüber berichten. Gruß Urschel P.S. Die Klinik in München ist bestimmt eine gute Adresse, und da dann die Abteilung für Angiologie!

hallo Urschel .... danke für den Tipp .. ich habe sofort unter Angiologie recherchiert und bin auf eine tolle Seite gestoßen:

http://www.medizinfo.de/angiologie/start.shtml

hier findet man wirklich umfangreiche Informationen .... wow ...

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Hallo Sumpfhexe, ich bin Internistin und habe gerade eine Patientin mit genau Ihren Symptomen. Ihr Eintrag ist das Einzige, was ich konkret zu diesem Thema gefunden hab. Leider ist er ja schon ein wenig älter. Haben Sie die Varizen an den Handinnenflächen und Füßen noch immer? Wenn nicht, wie sind Sie therapiert worden und was war die Ursache? Das würde nich sehr interessieren!! Vielen Dank und alles Gute!! Dr. T.

Liebe Christine01,

an dieser Stelle ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sumpfhexe deine Frage liest. Du hast aber die Möglichkeit, ihr direkt eine Nachricht zu komemn zu lassen, wenn du mit ihr befreundet bist. Gehe also einfach auf ihr Profil, biete ihr eine Freundschaft an und wenn sie diese annimmt, kannst du ihr eine PN schicken.

Liebe Grüße

Jule vom gesundheitsfrage.net-Support

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Die Entwicklung geht weiter. Neue Theorien sind hier eine Thrombangiitis.

Die Endangiitis obliterans oder Thrombangiitis obliterans ist eine segmentale Gefäßentzündung (Vaskulitis) kleiner und mittelgroßer Arterien und Venen überwiegend der unteren Extremität. Innere Organe sind in der Regel nicht betroffen. Synonyme sind Morbus Winiwarter-Buerger oder Winiwarter-Buerger-Syndrom, benannt nach Felix von Winiwarter und Leo Buerger.

auch eine Autoimmunkrankheit.

Schlagwort hier: Morbus Behcet. Die Behçet-Krankheit ist eine Erkrankung, die mehrere Organsysteme befällt.

Die wiederholt auftretenden Aphten-artigen, schmerzhaften Geschwüre der Mundschleimhaut und Genitalregion sind typische Hauptsymptome der Erkrankung. Die Schleimhautdefekte haben einen Durchmesser von 2-10 mm und heilen nach deren Erscheinen nach etwa zwei Wochen ab. Geschwüre in der Genitalregion sind seltener als im Mund und können sehr schmerzhaft sein. Ähnlich den Geschwüren der Mundschleimhaut finden sich zum Teil auch Defekte auf der Schleimhaut des Darmes. Bauchschmerzen sowie blutiger oder schwarzer Stuhlgang sind Anzeichen für eine Mitbeteiligung der Eingeweide.

Häufig ist auch die übrige Haut betroffen, was in ganz unterschiedlicher Form in Erscheinung treten kann. Das Spektrum reicht von Akne-ähnlichen Hautveränderungen bis hin zu einfachen Bläschen und tastbaren knotigen Veränderungen in der Unterhaut, welche in der Fachsprache Erythema nodosum genannt werden. Die knotigen, blau-roten Veränderungen treten meist schubweise auf und sind Zeichen einer Entzündung der Gefässe der Haut. Sehr charakteristisch ist das Auftreten von entzündlichen Hautreaktionen auf nur kleine Verletzungen, zum Beispiel auf Nadelstiche.

Oft klagen die Betroffenen schon in einem frühen Krankheitsstadium über Augenschmerzen, verschwommenes Sehen und eine Lichtscheu, welche durch eine Entzündung der Regebogenhaut verursacht wird. In seltenen Fällen fällt die Entzündung der Regenbogenhaut durch eine Eiteransammlung in den vorderen Augenabschnitten auf. Zusätzlich können im Rahmen eines Morbus Behçet auch eine Glaskörperentzündung, Verschlüsse der Netzhautgefässe und eine Entzündung des Sehnerves beobachtet werden.

Ebenfalls typisch für die Behçet-Krankheit ist das Auftreten einer Gelenksentzündung vor allem der grossen Gelenke, wie beispielsweise der Knie. Die Entzündung verläuft aber meistens mild und es kommt nicht zur Schädigung der betroffenen Gelenke.

Bei jedem vierten Betroffenen werden Venenentzündungen oder gerinnselbedingte Verschlüsse der kleinen Venen beobachtet. Symptome sind Schmerzen im Bein oder in der Wade sowie die Blaufärbung der entsprechenden Region. Selten kann sich ein solches Gerinnsel lösen, mit dem Blutstrom in die Lungenvenen geschwemmt werden und dort ein Lungengefäss verschliessen, was in der Fachsprache eine Lungenembolie genannt wird. Wenn eine grosse Lungenvene verschlossen wird, ist die Durchblutung des Lungengewebes stark eingeschränkt und es kommt zu starken, durch das Atmen verschlimmerten Brustschmerzen, Atemnot, Husten sowie Herzrasen.

Am schwerwiegendsten ist eine Mitbeteiligung des Gehirns. In diesem Fall kann es zu einer Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns selber kommen. Es droht ein Verschluss der grossen Hirnvene, was ein lebensbedrohliches und meist mit bleibenden Schäden verbundenes Krankheitsbild darstellt.

Quelle:

http://www.eesom.com/go/D0XNYE1TPXDENKWF9OHKEQHJ0I87BRU2

Hallo Sumpfhexe, ich kann deine Verzweiflung verstehen und ehrlich gesagt fällt mir dazu auch nicht viel ein. Vielleicht solltest du dich mal an eine Fachklinik wenden, davon gibt es in Deutschland einige, z.B.

Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Henning Eckstein

Klinikum rechts der Isar Ismaninger Straße 22 81675 München


Prof. Dr. med. Hardy Schumacher

Klinikum Hanau gGmbH Leimenstraße 20 63450 Hanau


vielleicht sieht man dort eine Möglichkeit dir zu helfen. Sprich mal mit deinem Hausarzt darüber. Ich wünsche dir alles Gute, vor allem, dass du Hilfe findest.

hallo, ich wohne in holland und habe genau das selbe. ich bin im moment in behandlung in nijmegen und sie wissen nicht bis jetzt was es sein koennte. renaud ist es nicht sagen sie in nijmegen, was in groningen wohl angenommen ist. es haben mich schon sicher 30 aerzte gesehn und niemand kann sagen was es ist. die heande tun weh sie sind rot und ich habe kleine adern bis zur haelfte vom arm. die schmerzen sind jeden dag und das greifen wird immer schlechter. morgen muss ich wieder nach nijmegen zu einem anderen spezialisten fuer innere medizien. wer kann mir vieleicht helfen oder wer erkennt sich selbst mit diesen anzeichen. gruesse aus holland

Lieber Gast,

das Schreiben von Antworten sollte sich aber darauf konzentrieren, dem Fragesteller mit seinem ganz persönlichen Problem weiter zu helfen. Die Chancen, auf so eine eingeschobene Frage direkt eine Antwort zu erhalten, ist auf diesem Weg äußerst gering. Gern kannst Du eine eigene Frage eröffnen, damit die Community sich speziell Deiner Suche nach Rat widmen kann. Dazu musst Du Dir nur einen Account zulegen. Das ist kostenlos und geht unter "Registrieren".

Viele Grüße,

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

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Vor langer Zeit hat ein Arzt gesagt, diese Art von Kramfaderbildung habe etwas mit einem Salzmangel zu tun. Leider kann ich diesen Arzt nicht mehr fragen, was er genau gemeint hat.

Fakt ist, dass wir täglich unseren Körper übersäuern. Mittlerweile kennt man einige Krankheiten, die durch kontinuierliche Übersäuerung verursacht sind.

Ich habe mir Teststreifen in der Apotheke gekauft ( kosten knapp 3,00 € ), mit denen ich den PH-Wert im Urin prüfen kann und habe festgestellt, dass mein Körper wirklich überwiegend im sauren Bereich liegt. Das habe ich jetzt geändert, achte mehr auf meine Ernährung und ergänze diese abends mit BASICA.

Außerdem war festzustellen, dass in der zweiten Zyklushälfte die "Quetschen" = kaputt gegangenen Venenknoten - vermehrt auftraten.

Vielleicht ist das Ganze Einbildung, vielleicht habe ich jetzt eine andere Lebensphase ( Wechseljahre ) zu fassen - aber ich meine, dass die Knotenbildung in meinem Händen weniger wird.

Was mich jetzt stört, ist, dass die Knoten leider nicht mehr ganz so schnell kaputt gehen. Früher war es so, dass der Knoten fühlbar, kurze Zeit später sichtbar und wenig später unter der Haut " zersprungen" ist ( Zeitspanne ca. 3-4 Stunden ). Ein sichtbares und auch schmerzhaftes Hämatom ( = blauer Fleck ) war zu sehen und in der Regel binnen 24 - 36 Stunden wieder verschwunden.

Heute bildet sich ein Knoten - ist sichtbar und fühlbar .... und er bleibt - zerspringt nicht. Hinderlich in den Händen beim Zugreifen und seit neuestem im Fußgewölbe. Bei jedem Schritt werde ich an dieses "Mistding" erinnert - ähnlich wie bei einem Fersensporn - und wünsche mir, es möge doch bitte in den nächsten Stunden zerspringen. Doch diesen Gefallen tut mir das Ding nicht. Und darauf rumdrücken ..... tut soooo weh und bringt nichts - es springt nicht.

Liegt das jetzt an den Betablockern gegen den Bluthochdruck, den ich nehme ???

Der jetzige Knoten unter meinem linken Fuß sitzt da jetzt seit ca. 10 Tagen. Ich hoffe sehr, dass er sich bald verzieht. So hässlich die zurück gebliebenen, kaputt gegangene Quetschen auch sind, sie tun nicht weh .... wenn die Hände und Füße kalt sind, habe ich "blaue" Hände/Füße; weiße, kalte, schrumpelige Haut und stark dunkle kleine Venen und viele Knoten.

Diese Kälteschübe könnten das Raynaud-Syndrom sein, ist aber laut Ärzteauskunft harmlos - und es gibt keine erfolgreiche Therapie dagegen.

Systemfehlsteuerung - genau wie meine Migräneanfälle.

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