Welche Nebenwirkungen haben Morphinpflaster?

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6 Antworten

Morphinpflaster haben noch weniger Nebenwirkungen als Morphinpräparate, die über die Leber verstoffwechselt werden. Und Morphinpräparate wiederum sind nebenwirkungsärmer und weniger schädlich als die herkömmlichen und oft frei verkäuflichen Schmerzmittel! Insofern kann Deine Großmutter unbesorgt sein. Der Arzt wird die richtige Dosierung wählen, daß der Großvater zwar schmerzfrei, sonst aber unbeeinträchtigt bleibt.

Ich habe auch diese Morphium Pflaster seit 2008. Ich merke auch dass ich sehr oft müde bin, aber das hält sich in grenzen. Ich habe mehr Probleme wen ich mahl ein Pflaster vergesse. Dan fühle ich mich sehr schwer, Als-ob meine beine und arme 5oo Kilo wiegen, das ist aber dann wieder nach einer viertel stunde wieder weg wen ich mein Pflaster genommen habe. Glaub das ist ein sucht verhalten. Ich nehme 25 mu Pflaster die 3 tage halten, gegen haut Eruierungen sprühe ich ein Nasenspray auf der haut und darauf kommt dann das Pflaster. ( Tipp vom Hausarzt)
Seitdem gibt's keinen Juckreiz mehr und auch keine Rötungen.

@Schumann, warum hast Du diese Frage neu eingestellt? Sie wurde doch umfassend beantwortet.

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Morphinpflaster geben kontinuierlich eine bestimmte Dosis an den Körper ab. Gerade diese gleichmäßige Anwenden von Morphin hilft Opiate einsparen, weil dann nicht erst im Schmerzfall eine hohe Dosis als Sofortmittel um die Schmerzen zu beseitigen gegeben werden muss. Es wird leider immer falsch gemacht weil die Betroffenen denken sie müssten solange Schmerzen aushalten wie es geht. Diese Einstellung ist in der Schmerztherapie grundfalsch. Sollte trotz des Morphinplasters einmal eine Schmerzattacke auftreten kann man diese mit einer oralen oder parenteralen Gabe von Morphin (kein Fentanyl) beseitigen. Die Nebenwirkungen von Morphin sind neben der Müdigkeit, die allerdings schnell wieder aufhört, Stuhlverstopfung, verringerte Reaktion. Diese NW sind tolerabel wenn man bedenkt, dass Schmerzen den Betroffenen alle Lebensqualität nehmen. Es ist auch richtigrechtzeitig in ein Opioid oder ein Opiat zu gehen bevor der Schmerz das Leben beherrscht. Wenn der Patient noch beweglich ist kann er durch Bewegung die Stuhlverstopfung beeinflussen. Wichtig ist viel trinken.

Der Arzt von deinen Großvater wird ihm sicherlich sehr berechtigt Morphinpflaster geben. Schmerzen -"Dauerschmerzen" vermindern sehr stark die Lebensqualität. Natürlich gibt es Nebenwirkungen , genauso wie bei den Tabletten . Aber hier wird man wohl Abwägen müssen noch ein bisschen Lebensqualität oder 24 Std. Schmerzen . alles gute bonifaz

Diese Pflaster sind für Schmerzpatienten eine grossartige Lösung. Natürlich können sie, wie alle Medikamente, Nebenwirkungen haben. Bei Morphinen ist es häufig Müdigkeit. Das kann schon mal lästig sein, damit kann man aber leben. In der Regel "gewöhnt" sich der Körper an seine Dosis und nach einer gewissen Zeit hört das auch auf. Problematisch ist die Verdauung. Durch den Wirkstoff im Pflaster "verlangsamt" sich unser Körper, besonders auch der Magen/Darm. Man sollte in jedem Fall ein unterstützendes Mittel für die Verdauung verabreichen (z.B. Alasenn, d.h. u.a. Flohsamen, alles auf Naturbasis und sehr wirkungsvoll), v´bevor es zu Problemen kommt. Hier sollte der behandelnde Arzt auch beraten. Ein weiteres Problem kann die Haut darstellen. Die Pflaster können ja nur am Oberkörper geklebt werden, d.h. vorn über der Brust, auf der Rückseite am Rücken und auf den beiden Oberarmen. Selbst wenn man mit den Pflastern über den Oberkörper "wandert", werden doch über kurz oder lang immer wieder die gleichen Stellen beklebt. Wenn man sie über einen längeren Zeitraum benötigt, kann es zu Hautreaktionen wie z.B. Juckreiz, Rötungen oder auch kleinen Pickelchen kommen. Sollte es so weit kommen, gibt es den Wirkstoff der Pflaster häufig noch als Tablette "sublingual", was heisst, dass der Wirkstoff über den Speichel aufgenommen wird und ebenfalls nicht den Magen belastet.

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