Von Unterfunktion in Überfunktion gerutscht? (Schulddrüse)

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Falls die Arztpraxis heute geöffnet hat, würde ich anrufen und nach den Werten fragen. Schilddrüsenwerte sind in ein bis zwei Tagen fertig, meistens dauert nur die Verwaltung (Bericht an Hausarzt etc.) länger. Nur die Antikörper können länger dauern, aber die sind für die Thyroxin-Dosierung nicht dringend und wurden vielleicht gar nicht gemessen.

Wie hoch ist denn der Ruhepuls? Der ist zwar kein Ersatz für Schilddrüsenwerte, aber ein hoher Ruhepuls kann auf eine Überfunktion oder zumindest eine Überdosierung hinweisen.

Augenprobleme können vorkommen, wenn Hashimoto in Morbus Basedow umschlägt. In dem Fall braucht man einen Augenarzt, der auf die endokrine Orbitopathie (= Fachbegriff für Basedow-Augenprobleme) spezialisiert ist. Wenn die Augen trocken sind, kann man sich Augentropfen (möglichst ohne Konservierungsstoffe) aus der Apotheke holen. Aber vielleicht ist es ja nur eine Allergie gegen Frühblüher oder was anderes?

Sicherheitshalber wäre ich mit Jod vorsichtig - bitte wenig oder kein Jodsalz, kein Seefisch und schon gar kein Sushi mit Algen.

Falls es wirklich keine andere Ursache haben kann, die diese Symptome erklären würde, würde ich an deiner Stelle lieber etwas weniger L-Thyroxin einnehmen. Es ist schon ein bisschen fahrlässig von deinem Hausarzt, dir dieses Medikament ohne genauere Blutwerte zu verschreiben. Ich hoffe. du bekommst bald die Ergbenisse vom Endokrinologen und kannst adäquat behandelt werden.

Danke für deine Antwort. Ja, das finde ich mittlerweile auch. Der Endokrinologe meinte gestern zu mir, dass auch wenn man sich wohl fühlt es nicht heißen muss, dass man die richtige Dosis einnimmt.

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@Lai2013

Das stimmt! Bei mir wurde auch erst die zu niedrige Dosierung durch einen Bluttest (TSH) festgestellt. Dann sollte ich statt 50 mg auf 100 mg umsteigen. Aber nach einem erneuten Test war das dann zu viel. Also nehme ich jetzt 75 mg Euthyrox. Aber ich selbst habe keine wirkliche Veränderung feststellen können. Nur durch die Kontrollen wurde das festgestellt. Trotzdem ist es wichtig, so richtig eingestellt zu sein! LG

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Schilddrüsenunterfunktion falsch Diagnostiziert?

Ich fange ganz vorne an. Im August 2011 wurde anhand einer Blutuntersuchung eine Schilddrüsenunterfunktion fest gestellt. Der TSH war damals nur Grenzwertig bei 2,84 und ich vertraute meinem Arzt. August 2011 meine Größe 1,72 weiblich 60kilo sportlich zufrieden lediglich Schlafprobleme und eine abnorme Trinkmenge von bis zu 6 Litern am Tag liessen mich zum Arzt gehen. Er fing an 25mcg L-Thyroxin zu geben. Mein TSH sank mein Gewicht stieg meine körperliche Verfassung sank ebenfalls. Ich wurde müder, ungelenk, faul, matschig und schlapp. Schlafen konnte ich nach weitere Bluttests, weiteren Steigerungen innerhalb des nächsten Jahres. Wir kletterten auf einen Wert von 88mcg L-Thyroxin im Dezember 2011 bei einem TSH von 0,8 Mir ging es schlechter ich wurde immer aufgeblähter und mauliger. Sport? Kaum mehr zu schaffen. Im Januar setzte ich dann die Pille ab und nahm weniger L-Thyroxin. Der TSH stieg wieder auf 2,5 bei 50mcg L-Thyroxin , die Trinkmenge wurde weniger, der Körper hingegen immer mehr. Ich zwang mich bis zum Juni weiter Sport zu machen ich habe im Juni 2012 die L-Thyroxin abgesetzt nachdem mein TSH wieder bei 0,5 war und ich nur noch platt war. Im Juli stieg er ohne L-Thyroxin auf 5,9 , nach weiteren 4 Wochen auf 2,8 nach weiteren 4 Wochen hörte ich auf den Doc der mir ein anderes Präparat empfahl. Ich stieg also wieder ein mit Euthyroxin. Egal welche Dosis ich nehme mein TSH pendelt bei 2,4 - 2,5 und mir geht es schlechter. Ich habe nun von 60kilo auf 72kg zugenommen und komme kaum mehr aus dem Bett ich schlafe 10std und kann im Büro kaum die Augen offen halten, Gartenarbeit? Undenkbar, Joggen?Radfahren? Schaff ich nicht ich kann nur noch da sitzen und Fern schauen und am liebsten Schokolade essen. Süßes, Salziges egal ich habe das Gefühl das mich Nahrung kurz wacher macht danach kommt ein Tief das ich fast weg kippe. Kann mir jemand einen Tip geben was ich machen kann? Mein Arzt sagte bei der letzten Blutuntersuchung ich solle erst in ein paar Monaten wieder kommen denn selbst wenn wir das Ergebnis haben testen wir ja nur rum!?! Schön das er mir freie Hand läßt meine Dosis zuu testen aber es verunsichert mich da ich langsam zweifel ob ich überhaupt Terapierbar bin? Ich bin Privatvpatient und nach meinen Recherchen ist TSH 2,5 (2,5-4,9) kein hoher Wert. Komm ich aus dem Levothyroxin-Kreis wieder raus? Bekomme ich meinen Körper und meine Energie irgendwann wieder?

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Niedriger Hb-Wert, niedrige Thrombozyten, verlängerte Blutungszeit, usw. Was kann das sein?

Guten Abend,

ich bin 19 Jahre alt und bin bis auf eine Schilddrüsenunterfunktion und eine Hashimoto-Thyreoiditis bin ich eine gesund junge Frau. Vor 6 1/2 Wochen bekam ich meine Mandeln raus und habe starke Komplikationen bekommen. Ich habe Nachblutungen bekommen, musste deswegen nochmal operiert werden, habe trotzdem immer wieder Blutungen bekommen. Nicht immer stark, aber dauerhaft am sickern. 10 Tage im Klinikum haben nicht viel hervor gebracht. Von-Willebrand-Syndrom wurde ausgeschlossen, auch war der Gerinnungsfaktor VIII normwertig. Meine Blutungszeit (nach Ivy) war deutlich verlängert und wurde nach 15 Minuten abgebrochen. Ich habe Clindamycin oral zur Antibiose und per Infusion Tranexamsäure und Minirin oral bekommen, als das nichts nützte bekam ich Thrombozytentransfusionen. Nach einem Tag Zuhause kam ich mit einem Hb-Wert von 5,2 (im Krankenhaus sogar 4,3) und einem Thrombozytenwert von unter 20.000 (im Krankenhaus 14.000) wieder ins Krankenhaus. Hb war bei Entlassung 10,3. Die Blutung im Hals würde aber keinen so starken Hb Abfall erklären. Auch die Thrombozyten sind so dramatisch gesunken, dass ich Hauteinblutungen, Blutungen im Mund und Nasenbluten bekam. Habe Bluttransfusionen und Medikamente bekommen.

Hier im Krankenhaus wurden sämtliche Untersuchungen gemacht. CT, MRT, Ultraschall uvm. Mir wurde jetzt geraten, die Milz entfernen zu lassen, da diese vergrößert ist und zu viele Thrombozyten rausfiltern könnte - so habe ich das jedenfalls verstanden. Könnte mir das jemand nochmal erklären?

Ich bin sehr verwirrt, denn niemand weiß wirklich was mir fehlt, was ich habe und warum meine Werte so schlecht sind. Ich habe keine inneren Blutungen o.ä. Ich fühle mich desweiteren sehr schlapp und müde.

Vor der Mandel OP war ich häufig krank, besonders Mandelentzündungen (10 in 5 Monaten), Bronchitis, schnupfen usw. An Medikamenten nehme ich L-Thyroxin und in den letzten Wochen zur Schmerztherapie Novalgin, Ibuprofen und Paracetamol. Ibuprofen wurde allerdings "verboten", da es hieß das könne in seltenen Fällen wie bei mir Blutverdünnend oder so wirken. Das habe ich also seit 4 Wochen schon nicht mehr genommen.

Kann mir jemand weiter helfen? Ich bin wirklich verzweifelt und habe Angst, dass sie mir die Milz entfernen (wieder Nachblutungsrisiko, Narkoserisiko, mögliche vermehrte Infektionen usw) und danach trotzdem nichts besser ist.

Viele Grüße und noch einen schönen Abend :)

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Nebennierenschwäche oder was anderes?

Hallo an alle Leser dieses Forums,

Ich möchte euch mal meine Geschichte erzählen und erhoffe mir ein paar Ratschläge von euch, ich versuche mich kurz zu fassen. Ich bin mittlerweile 20 und habe seit ich 16 mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen und mein Schilddrüsenarzt möchte mich nicht auf eine Nebennierenerkrankungen testen, einen Speicheltest auf eigene Kosten habe ich bereitsgemacht, dessen Ergebnis ich am Ende des Threads veröffentlichen werde.

Mit 16 fing alles an, ich betrieb exezissven Kraftsport, aß viel Fastfood, trank Alkohol und hatte zu wenig Schlaf, daraufhin bekam ich eine sehr heftige Akne die sich durch Salben nicht stoppen lies, also bekam ich das heftige Medikament Aknenormin mit dem Wirkstoff Isotretion. Soweit so gut nach der Anwendung waren meine Pickel natürlich komplett verschwunden. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich seit den ersten Tablette die ich eingeworfen habe nie mehr richtig ausgeschlafen gefühlt, sie sollen auch hohen Stress auf den Körper ausüben. Mitten in der Behandlung bekam ich dann noch eine Nebenhodenentzündung, welche mit Antibiotika behandelt wurde.

Ca. 1 Jahr nach der Behandlung wurde bei mir eine Schilddrüsen- Unterfunktion diagnostiziert mit einhergehenden Vitamin D Mangel. Die Werte sahen zu diesem Zeitpunkt wie folgt aus:

Hausarzt (08.06.2011): 03.06.2011 TSH 7,24 IU/ml 0,27-4,2

Nuklearmediziner (20.06.2011): FT3 3.26 pg/ml 2,3-4,1 FT4 0,93 ng/dl 0,56-1,31 TSH 4,52 k. IU/ml <0,35-3,5 anti- TPO <40 Vitamin D 9,2 ng/ml 10-51,9

Nach der kurzen Anfangsverbesserung durch Thyroxin bekam ich folgende Symptome: Plötzlich bekam ich aus dem nichts herraus sehr starken Haarausfall und meine Kopfhaut schuppte sich und juckte, der Haarausfall schwächte ab und kommt schubweise aber die Schuppen kehren immer mal zurück. Dafür habe ich jetzt einen Ausschlag im gesicht und in der Schweißrinne bekommen (welche deutlich heller Pigmentiert ist als meine Brustpartie... Vitiligo?), er ist rot und schuppt und ist mal mehr und mal weniger sichtbar. Dazu habe ich noch seit ein paar Monaten Verdauungsprobleme.

Im Dezember letzten Jahres vergaß ich die Einnahme von Thyroxin und mein TSH-Wert sank auf 6,06. Ab da wurde der Ausschlag schlimmer. Ich begann wieder mit der Einnahme von Thyroxin und meine Werte befinden sich derzeit bei:

FT3 3.14 pg/ml 2,3-4,1 FT4 0,93 ng/dl 0,56-1,31 TSH 0,75 IU/ml <0,35-3,5 anti- TPO <40

Nun bin ich durchs Internet auf das Thema Nebennierenschwäche gekommen, da bei mir sehr viele Symptome zu treffen und habe einen Speicheltest auf eigene Kosten gemacht:

Ergebnis als Diagramm http://s7.directupload.net/images/131009/wolowq2m.jpg

Cortisol Morgenwert: Referenzbereich 1800 - 14500 pg/ml 8779 pg/ml

Cortisol nach 2 h: Referenzbereich 1300 - 10300 pg/ml 5165 pg/ml

Cortisol nach 5 h: Referenzbereich 700 - 5700 pg/ml 1865 pg/ml

Cortisol nach 8 h Referenzbereich 600 - 4700 pg/ml 2228 pg/ml

Cortisol nach 12 h Referenzbereich 300 - 3300 pg/ml 1013 pg/ml

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