Vergleichspräparat für L Thyroxin?

4 Antworten

Ich glaube es hat noch niemand erwähnt, dass es aufgrund der ständigen hormonellen Schwankungen für keinen Arzt möglich ist, die perfekte Dosis zu bestimmen. Man muss selbst nachregulieren. Wir haben jahrzehntelange Erfahrung damit und machen es einfach so: Wenn eine Überfunktion da ist (zu viel Antrieb etc.), einfach einen Tag 25mig oder auch 50mig weniger einnehmen. Umgekehrt einen Tag lang 25mig mehr, wenn man in die Unterfunktion kommt. Manchmal ist auch eine dauerhafte Anpassung nach unten oder oben nötig. Aber nichts übertreiben! Man muss natürlich die Symptome von Unter- und Überfunktion unterscheiden können, denn manche davon ähneln einander.

Und wie schon angesprochen wurde, sehr vielen hilft es, gleichzeitig T3 einzunehmen. 25mig T4 zählen wie 5mig T3, wenn ich mich recht erinnere. Langsam umstellen (5mig) und wochenlang oder sogar monatelang umgewöhnen, der Körper braucht das. Da gibt es viele Informationsseiten dazu.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

alle präparate haben nebenwirkungen.

es ist einfach die frage, mit welchen nebenwirkungen du dich arrangieren kannst und mit welchen nicht.

die wenigsten nebenwirkungen habe ich bei dem präparat von henning. ich komme gelegentlich morgens ein bisschen schwer aus dem bett - aber nicht so, dass es mit etwas selbstdisziplin lästig wäre - und bei körperlicher arbeit fange ich schnell an zu schwitzen und mir wird zu warm. mit flüssigkeit lässt sich das wieder ausgleichen.

bei euthyrox kam es zu depressiven verstimmungen

das produkt von beta verursachte unruhe und einen fürchterlichen tremor und sehstörungen.

dann hatte ich noch ein anderes präparat, weiss aber nicht mehr von welcher firma - da kam es zu koordinationsschwierigkeiten. mit diesem L thyroxin hätte ich auf dauer nicht mehr auto fahren können. motorrad und fahrrad fahren ging nicht mehr.

es gibt also nur die möglichkeit, mit deinem arzt zusammen auszumachen, dass du unterschiedliche produkte durchprobierst und bei dem mit den akzeptabelsten nebenwirkungen bleibst.

die herzrhythmusstörungen können auch an der eingewöhnung liegen oder daran, dass die dosis zu niedrig ist. allgemein solltest du die 25er eigentlich ohne herzwirkung vertragen. weniger nebenwirkungen hast du auch, wenn du vitamin D substituierst und bis zum mittag auf milchprodukte und auf sojaprodukte ganz verzichtest.

ps - ich kenne meine derzeitigen werte nicht einmal... ich weiss auch so, ob die dosis okay ist und habe mit meinem arzt besprochen, dass ich die dosis selbstständig ändern darf. bei der jährlichen kontrolle muss ich dann nur die durchschnittsdosis angeben. ich habe ein sehr gutes körpergefühl. ich passe zum beispiel nach unten an, wenn ich meeresfisch gegessen habe oder wenn ich viele speisen mit jodiertem salz esse. oder wenn ich jodsalbe oder merfen benutzen möchte.

Dein erster Satz ist Unsinn.

Wenn schon solltest Du schreiben . " ..können Nebenwirkungen haben !

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@farasi

Glückwunsch ! Dann bist Di die erste, die das feststellen konnte !

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Hallo! Ich würde dir raten, einfach mal ein L-Thyroxin Präparat eines anderen Anbieters auszuprobieren. Manchmal liegt so eine Unverträglichkeit ja auch an den Hilfsstoffen.

Ich habe z.B. immer L-Thyrox von Hexal, das vertrage ich sehr gut, hatte das mal von Henning und da habe ich immer Durchfall von bekommen.

Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert. Sprich doch einfach mal mit deinem Arzt darüber. Vielleicht hat der ja noch eine andere Idee.

Viele Grüße

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

TSH basal bei 89. Ist die Therapie vom Hausarzt richtig?

Hallo!

Ich habe heute erfahren, dass ich folgende Schilddrüsenwerte habe: TSH basal: 89! (Normwerte 0,27-402), fT3: 2,4 (Normwerte 2-4,43) und fT4: 0,53 (Normwerte 0.93-1,7).

Nun mal zur Vorgeschichte. Ich bin weiblich, 26 Jahre alt. Ich habe in meiner 4. SS erfahren, dass ich eine SD-Unterfunktion und Hashimoto habe. Hatte es vermutlich schon in der 3. SS (gleiche Symptome waren da, wurde aber nie getestet), die beiden SS davor waren super. War sehr müde, schlapp, usw. bei einem TSH-Wert von etwa 5. Das habe ich während der SS mit meinem Hausarzt in den Griff bekommen. War auch mal beim Endokrinologen, der aber nicht wirklich etwas beigetragen hat. War zum Ende der SS auf etwa 125 Mikrogramm tgl. eingestellt. Direkt nach der Entbindung (etwa 5 Monate her) habe ich auf "Befehl" meines Hausarztes auf 75 Mikrogramm runtergesetzt und alle 6 Wochen getestet und entsprechend weiter runtergesetzt. Vor ca. 8 Wochen waren meine Werte so gut, dass wir noch diskutiert haben, ob ich überhaupt noch L-Thyroxin nehmen muss oder nicht. Haben uns geeinigt, dass ich 12,5 Mikrogramm nehme (also an einem Tag 25 Mikrogramm, am nächsten nichts, usw.). Und nun die große Überraschung - ein Wert von 89! fT3 ist ja im Normbereich und fT4 ist etwas zu niedrig. Ich kann leider überhaupt nicht beurteilen, wie schlimm das ist. Ich wusste nicht, dass so ein hoher Wert überhaupt möglich ist. Ich bin absolut symptomfrei. Keine Müdigkeit, wie als es damals diagnostiziert wurde, nichts auffälliges. Ich nehme auch normal ab nach meiner SS.

Mein Hausarzt hat jetzt gesagt, ich soll eine Woche lang L-Thyroxin 25 Mikrogramm nehmen, dann auf 50 Mikrogramm und in 6 Wochen wieder testen. Reicht das aus? Soll ich Dampf machen, dass ich einen Termin beim Endokrinologen bekomme? Ich muss sonst 6 Monate auf einen Termin warten. Soll er die SD schallen? Ich weiß nicht, ob es normal ist, wie der Hausarzt reagiert, oder ob er ein wenig laissez-faire mit der Sache umgeht.

Zur weiteren Info: ich stille mein Kind voll, nehme keine hormonellen Verhütungsmethoden und nehme täglich ca. 150 Mikrogramm Jod, für die kindliche Entwicklung.

Danke für Eure Hilfe!

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Nebenwirkung? Unverträglichkeit? Was kann das sein?

Hallo!

Nach meinen zwei SD-OPs habe ich zunächst L-Thyrox 75 µg bekommen. Ich hatte zwar den Eindruck, dass ich unter der Einnahme eine stärkere Akne mit dicken Pusteln entwickelt habe, bin mir aber nicht sicher, ob dieser Zusammenhang wirklich besteht. Das wollte ich eigentlich noch etwas beobachten, wie es sich entwickelt.

Nach erneuter Untersuchung hat mein Endokrinologe eine Autoimmunerkrankung, die zunächst im Raum stand, ausgeschlossen und gesagt, ich solle lieber ein Kombipräparat mit Jod nehmen, damit es in der verbliebenen rechten Seite nicht auch zu größerem Wachstum von Knoten (Mini-Knoten vorhanden) kommt. Deshalb bekomme ich nun Thyronajod 75 Henning.

Ich habe aber jetzt das Gefühl, dass ich diese Tabletten irgendwie nur schlecht vertrage. Ich nehme die zwar erst seit 2 Tagen und man kann ja zwar nach 2 Tagen eigentlich noch nicht so viel sagen. Aber sowohl gestern als auch heute war mir morgens furchtbar übel. Ich habe das zwar in der letzten Zeit mehr oder weniger immer, dass mir morgens übel ist, aber nicht so schlimm wie gestern und heute (nein, schwanger bin ich nicht ;-) ). Heute morgen war ich auch schweißnass gebadet, als ich wach wurde. Außerdem hatte ich an beiden Tagen 30-45 Minuten nach der Einnahme richtig wässrigen Durchfall. Hinterher wurde es wieder besser. Und irgendwie juckt es mich ständig überall. Und heute morgen hatte ich das Gefühl von Herzrasen (kann aber auch am Schmerzmittel-Entzug, den ich zurzeit mache, liegen) und mir war schwindelig. Das ging aber alles nach einiger Zeit auch wieder weg. Nur der Juckreiz ist die ganze Zeit da und ich habe zwischendurch immer mal Schweißausbrüche (obwohl es bei uns heute gar nicht heiß ist).

Jetzt stehen im Beipackzettel ein Teil dieser Symptome bei Überdosierung (Symptome einer ÜF): Herzklopfen, Herzrasen, Hitzegefühl, übermäßiges Schwitzen, Durchfall

Aber es kann doch nicht sein, dass ich jetzt auf einmal in eine Überdosierung komme, nur weil das L- Thyroxin mit Jod kombiniert ist. Und die Blutwerte von vor 2 Wochen sahen bei weitem nicht nach ÜF aus: fT3: 3,0 ng/l (2,6-5,1); fT4: 13,2 pg/ml (9,1-19,1); TSH: 1,2 µlU/ml (0,27-4,20);

Antikörper: Anti- TPO (MAK): 14,7 lU/ml (<35); Anti-Thyreoglobulin (TAK): <20 lU/ml (<40)

Allerdings steht im Beipackzettel auch, dass es bei Jodüberempfindlichkeit zu folgenden Symptomen kommen kann:

Fieber, Hautausschlag und Brennen (Ist Juckreiz vielleicht eine Vorstufe?), Jucken und Brennen in den Augen, Reizhusten, Durchfall, Kopfschmerzen

Könnte es also vielleicht auch eine Jod-Unverträglichkeit sein? Schon so schnell? Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme z.B. mit Kontrastmitteln. Und die habe ich bei CTs im letzten Jahr öfter mal bekommen müssen.

Und jetzt? Kennt ihr solche Symptome? Woran könnten meine Beschwerden am ehesten liegen?

Sollte ich einfach trotzdem erst mal die Tabletten weiter nehmen und das Ganze beobachten oder sicherheitshalber nochmal zum Arzt (der ist nächste Woche nicht da)?

Danke! LG

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