Bekommt der Arzt davon Kenntnis, wenn von ihm ausgestellte Rezepte nicht eingelöst werden?

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2 Antworten

Nein, bekommt er nicht, wer nicht will der hat schon ...sozusagen...., und Rezepte werden ja nur abgerechnet, wenn das verordnete Medikament auch abgeholt wurde.

Liegt leider es an jedem Patienten selber, ob er die verordnete Therapie einhält oder die entsprechenden Medikamente nimmt.

Der Patient darf zwar auf KK-Kosten die Zeit des Arztes beanspruchen, und seine Nöte schildern, und der Arzt darf sich darüber Gedanken machen, eine Diagnose stellen und eine Therapie einleiten, und seine Helferinnen in der Zeit bezahlen, aber die Therapieempfehlung, die aus den entstandenen Kosten resultiert, braucht der Patient nicht einhalten.

Un die Allgemeinheit hat's bezahlt, toll gelle????

Besonders erheiternd, wenn man dann hört, dass es gleich um mehrere Rezepte hintereinander ging. Und andere Patienten warten dann wegen solcher Praxisblockierer wochenlang auf einen Termin.

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Lexi77 10.06.2012, 21:36

Ganz genau. Und die Patienten wundern sich, dass die Beschwerden nicht besser werden und sagen dann auch noch, der Arzt wäre nicht gut / hätte keine Ahnung...

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Nelly1433 10.06.2012, 21:51
@Piratenbraut

Man hört doch öfter, dass Ärzte ein Budget haben bzw. ihr 'Budget überschritten haben': Bezieht sich das nicht auch auf Verordnungen/Rezepte? Würde das nicht doch heißen, dass irgendwer das nachhält?

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Piratenbraut 10.06.2012, 22:03
@Nelly1433

Ne erst auf die abgerechneten, Die Abrechnungen werden quartalsweise übe die Kammern ein quartal im nachhinein vergütet, und da werden dann die Leistungen, Verordnungen und alle Behandlungen statistisch erfasst, und eventuelle Kürzungen vorgenommen.

Die Ärzt haben aber in ihren Abrechnugnsprogrammen in den Praxen sogenannte 100-Fall-Statistiken, die ihre individuellen Budgets erfassen und ihnen während Behandlung und Verordnung anzeigen in welchen Bereichen sie über Ihrem Budget liegen (immer vorausgesetzt, dass alle Patienten diese Rezepte etc. so verwenden, wie der Arzt sie verordnet)

Der Arzt hantiert also praktisch immer mit einer hochgerechneten Vorausschau, so eine Art Wahlprognose ;-)

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Piratenbraut 12.06.2012, 14:24

Danke für die Bewertung!!!!

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Nein bekommt er nicht mit! Hatte einmal einen Termin auf 2 Monate vereinbart, die Medis hätten aber nur für 1 Monat gereicht. Starke Schmerzmedikamente , hatte aber noch Reserven !

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