Morbus Wilson?

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3 Antworten

Geh doch mal zu einem Heilpraktiker und lasse eine Irisdiagnose durchführen. Frag am besten Bekannte, wer da gute Erfahrungen gemacht hat, was die Qualität des Heilpraktikers/in angeht. Da gibt es ganz bestimmt auch schwarze Schafe, denen man nicht unbedingt vertrauen kann. Es könnte allerdings auch an extremem Vitaminmangel liegen, wie @hooks geschrieben hat. Alles Gute. lg Gerda


Gerade habe ich gelesen:

Morbus Wilson ist angeblich eine Krankheit, die durch Kupferüberschuß verursacht wird. Der wiederum kommt durch zuwenig Vitamin C, Zink u. Mangan, die senken erhöhte Kupferwerte. Zink abends extra nehmen.

http://www.praxisgarbers.de/ernahrung/erkrankungen-durch-vitaminmangel/

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Alle Deine anderen Sachen deuten m. E. auf Mangel an Vitamin D3 und Magnesium hin ("alles mehr so krämpfe und muskelzuckungen als schmerzen"), Schwindel auf D3, Verwirrtheit auf zuwenig Wasser, Gedächtnislücken auf B-Vitamin-Mangel (B und Mg soltle man immer beides nehmen), oder auch zuwenig Trinken. Auch die Schluckbeschwerden sind ein Mangel an D, B, oder Mg (die drei kenne ich hauptsächlich, also muß es eins davon sein, habe nur vergessen, welches ;-) spielt aber in diesem Fall keine Rolle, da dir wohl alle drei fehlen.

Erhöhte Leberwerte kommen auch durch zuviel Süßes, und ganz schlimm ist die Kombi KH-Eiweiß-Fett - die mag die Leber gar nicht gerne.


Nachdem du seit 2 Jahren unter schwerwiegenden Symptomen leidest, deren Ursache bisher nicht festgestellt werden konnte, sollte du keine weitere Zeit mit Experimenten etc. vergeuden, sondern dich an eine Einrichtung wenden, die auf solche Fälle spezialisert ist:

" Anlaufstelle für Patienten ohne Diagnose

Seit einiger Zeit gibt es an der Uniklinik in Bonn ein neues Angebot, das sich an Patienten richtet, die unklare Beschwerden haben:

Der Leiter, Professor Klockgether, erklärt im Interview: Professor Klockgether, Sie haben gerade in Bonn die landesweit erste Anlaufstelle für Patienten ohne Diagnose eröffnet. Was muss man sich darunter vorstellen?

Unser Angebot richtet sich an Patienten, die unter sogenannten unerklärten Beschwerden leiden. Das sind Symptome, für die Ärzte keine Ursache finden können. Man kann sich leicht vorstellen, wie frustrierend das für die Betroffenen ist: zu leiden, ohne zu wissen, woran. Viele haben schon eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich und fühlen sich missverstanden oder sogar als Simulanten abgestempelt. Weil ihnen kein Arzt weiterhelfen kann, ergreifen manche selbst die Initiative und versuchen, übers Internet oder über Selbsthilfeverbände Hilfe zu finden.

Was bieten Sie diesen Patienten an?

Eine Sprechstunde im klassischen Sinn bieten wir nicht. Stattdessen können Patient und Hausarzt die gesammelten Krankenakten des Patienten an uns schicken. Wir wollen, dass der behandelnde Hausarzt mit im Boot ist, damit keine Ärzte gegeneinander ausgespielt werden. Die werden bei uns gesichtet, zusammengefasst und Spezialisten der Uniklinik vorgelegt. Ziel ist, den Betroffenen am Ende einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zu machen.

Was steckt denn Ihrer Erfahrung nach oft hinter sogenannten unerklärten Beschwerden?

Es kann sich tatsächlich um eine seltene, bisher nicht diagnostizierte Erkrankung handeln. Genauso gut kann es auch sein, dass eine häufige Krankheit übersehen wurde. Oder, dass die Symptome von einer psychischen Störung herrühren. Nicht zuletzt kann es sich auch um eine Erkrankung handeln, die bislang noch gar nicht beschrieben wurde.

Sie können sich - allerdings nur zusammen mit ihrem behandelnden Hausarzt - beim Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsklinik melden und ihre Krankenakten dorthin schicken.

Postadresse: Forschungszentrum Life & Brain Sigmund-Freud-Straße 25 53127 Bonn

Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Stieber 02 28/28 75 10 70cstieber@uni-bonn.de"

(Quelle: IDW)

Dieser Weg ist erfolgversprechend - du solltest nicht allzu lange damit warten.

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