Ist eine Spiegelung der Sonne in der Wasseroberfläche schädlich für das Auge?

3 Antworten

Wenn der Lichtstrahl nicht direkt in deine Augen getroffen sind, brauchst du dir keine Gedanken machen, das Auge hat einen Reflex, der es vor solchen Blendungen schützt.

Mach dir jetzt aber keinen Kopf! Du hast ja nicht 1 Stunde aufs Wasser geschaut. Die 15 Sekunden werden mit Sicherheit keine Schäden angerichten. Also hör auf deine Augen laufend zu überprüfen sonst machst du dich selber verrückt.

Schönen Sonntag noch von rulamann

Das man von grellem Licht geblendet wird ist nicht nur bei Sonnenschein und spiegelndem Wasser der Fall. Immer wieder gibt es diese Situation, im Straßenverkehr, in der Disco - wo auch immer. Das ist jedoch nicht schädlich. Schädlich ist nur der direkte Blick in die Sonne. Und das hält man ja auch nicht lange aus. Solltest du besonders empfindlich sein kannst du dir eine gute Sonnenbrille zulegen. Alles Gute. Viele Grüsse und einen schönen Abend.

Leichte Form einer Posttraumatischen Belastungsstörung durch extrem laute Musik?

Hallo Gemeinde,

ich bin 18 Jahre alt und befinde mich derzeit in stationärer psychiatrischer Behandlung wegen Depressionen und Zwangsgedanken. Im Rahmen der Therapie nehme ich derzeit 300 mg Seroquel.

Seit einer Woche bin ich allerdings in einem extremen Stimmungstief, aus dem ich nicht mehr herauskomme. Ich führe dies auf ein Ereignis zurück, das mich letzten Samstag, also genau vor einer Woche, regelrecht traumatisiert hat. Eine Mitpatientin wurde von ihrem Freund abgeholt, um das Wochenende Zuhause verbringen zu können. Da ich in ihrer Nähe wohne, hat sie mir angeboten, ich könnte mitfahren, worauf ich auch eingegangen bin.

Nun zum traumatisierenden Teil des Ereignisses: Während eines Großteils der Fahrt haben wir laute, extrem bassreiche Musik über die Subwoofer, die der Fahrer in sein Auto hat einbauen lassen, gehört. Der Bass war so stark, dass man seinen eigenen Körper stark vibrieren hat spüren können. Ich empfand dies als äußerst unangenehm, zumal ich sehr geräuschempfindlich bin und mir schnell Sorgen mache, ob irgendetwas meinem Gehör geschadet haben könnte. Bei mir wurde diesbezüglich auch bereits eine hypochondrische Störung diagnostiziert.

Obwohl mich die laute Musik sehr gestört hat, habe ich es nicht über mich gebracht, zu fragen, ob man nicht vielleicht leiser machen könnte. Einerseits bin ich ein sehr höflicher und zurückhaltender Mensch; ich meinte, als Gast stünde es mir nicht zu, über die Lautstärke der Musik zu bestimmen. Andererseits wollte ich die Situation auch bewusst aushalten, denn meine bisherigen Therapeuten haben mir immer geraten, solchen Situationen mit hoher Geräuschbelastung nicht immer aus dem Weg zu gehen, sondern mich immer wieder auch bewusst mit ihnen zu konfrontieren.

Erst nachdem die Fahrt bereits zu etwa drei Vierteln vorbei war, habe ich es über mich gebracht, zu fragen, ob man den Bass und die Lautstärke nicht etwas drosseln könne.

Schon beim Aussteigen aus dem Auto war mir klar, dass mir diese Situation nicht gut getan hat. Ich war den ganzen Tag über extrem depressiv reizbar, verärgert, wütend, ja sogar aggressiv. Schließlich ging es mir so schlecht, dass ich mich noch am selben Tag von meinem Vater in die Klinik habe zurückfahren lassen.

Ich hoffte, am nächsten Tag das Ereignis abhaken zu können, aber meine depressive und wütende Stimmung hielt auch die nächsten Tage über an – auch Gespräche mit meinem Arzt bzw. Therapeuten blieben erfolglos. Zusätzlich musste und muss ich das traumatisierende Ereignis ständig durchdenken und mir die Situation immer wieder genau vor Augen führen. Ich mache mir immer wieder Selbstvorwürfe: Warum habe ich mich so lange nicht bemerkbar gemacht? Ich hätte doch einfach sagen können, dass es mir zu laut ist!

Kann es sich bei meinen Beobachtungen nicht tatsächlich um eine Art leichte Form einer PTBS handeln? Wie schaffe ich es, endlich Distanz zu dem belastenden Ereignis zu gewinnen und mich gedanklich wieder anderen Dingen zuzuwenden?

LG Philipp

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