Gibt es Alternativen zu Aspirin als Herzschutz?

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Ich nehme ASS100 protect, das wirkt nicht im Magen, sondern erst im Darm, alternativ gibt es Clopidrogrel als weiteren Thrombozytenhemmer, das solltest du aber mit dem Arzt abklären ob er für dich was ist, er ist aber auch verschreibunspflichtig.

Betablocker gegen Supraventrikuläre Tachykardie?

Ich habe jetzt seit einiger Zeit "Probleme" mit meinem Herzen.

Es schlägt sehr schnell, nur schon vom Treppen steigen und auch sonst im Ruhezustand/Alltag. Seit ca. einer Woche gehe ich jetzt in ein Fitnessstudio und dort mussten sie halt meinen Puls usw. messen. Soweit so gut, aber als sie meinen Ruhepuls beim ersten Besuch gemessen hatten, waren es so ca. 120 bpm. Beim zweiten Besuch, wollten sie ihn nochmals messen, da der schon ziemlich hoch für eine 15-Jährige war. Diese Messungen waren auch nicht Besser, 130 & 140bpm. Während dem Training habe ich bei den "Kraftgeräten" (sorry weiss grad nicht, wie die heissen :D) so ca. einen Puls von 150-160bpm, bei den Ausdauergeräten nur schon nach 4 Minuten 190+bpm.

Deshalb hat mich meine Mutter beim Arzt angemeldet. Heute hatte ich einen Termin beim Arzt und der vermutete eine supraventrikuläre Tachykardie. Deshalb muss ich in naher Zukunft mal einen Herzultraschall machen und ein 4 oder 5 Tage EKG machen.

Meine Mutter sagte, dass man dies wahrscheinlich mit Betablocker behandeln würde. Weil ich so neugierig war, wollte ich mal schauen, was für Nebenwirkungen Betablocker hat. Da sah ich auch, dass eine Nebenwirkung Gewichtszunahme ist und manche sogar 12kg oder noch mehr zugenommen hatten.

Da ich erst 15 bin und ich mir sehr gut vorstellen kann, dass ich mich mit so einer "krassen" Gewichtszunahme sehr schwierig tun würde, wollte ich wissen, ob das mit jedem Betablocker so ist und ob es Alternativen gibt.

(Kleine Info: Meine Mutter hat Vorhofflimmern, beide meiner Omas hatten einen Herzinfarkt, eine ist daran gestorben & mein Vater und mein Opa väterlicherseits hatten auch was mit dem Herzen)

Jetzt sonst noch ein paar kleine Fragen :)

  • Neustens habe ich immer einen trocken Hals, ich trinke deshalb viel, aber es hilft nicht. Könnte dies einen Zusammenhang haben?
  • Ich habe mehrmals täglich ein Stechen in der linken Brust, kann das auch von dieser Krankheit kommen, da der Arzt sagte, es könnten sehr viele Sachen sein, aber er denke es sei nicht vom Herzen.
  • Hie und da habe ich auch dass mein Herz ein paar Mal sehr stark schlägt (sehr unangenehm) und ich habe dann einen Druck auf der Brust der bis in den Hals geht, ist das schlim?
  • Ich bekomme während dem Joggen und sonstlichen Ausdauersportarten sehr schlecht Luft durch die Nase (nicht weil sie verstopft wäre oderso) und muss deshalb sehr schnell mal durch den Mund atmen. Gibt es etwas dagegen und hat dies auch einen Zusammenhang?

Sooo jetzt bin ich auch fertig, danke fürs durch lesen ;)

Liebe Grüsse

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Starke Schwitzattacken durch Ramipril?

Nach einem Herzinfarkt mit Stentversorgung im Jahre 2007 und Implantation einer BIO-Aortenklappe 2011 hatte sich ein 2012 aufgetretener Endokarditisverdacht (Gott sei dank) als Fehldiagnose [vom Support entfernt] herausgestellt. Stattdessen wurde ein Lek an der Klappennaht festgestellt. Dieses wird alle 4-6 Monate [vom Support entfernt] kontrolliert. Dort ist man der Meinung, dass mein Herzmuskel (noch) ganz gut gegen das Lek anpumpen kann.

Seit 2011 nehme ich täglich 100 mg ASS, zweimal 47,5 mg BelocZok Mite, 20 mg Simvastin und 2,5 mg Ramipril. Wenngleich mir Beloc Zok ein wenig hochdosiert erscheint, geht es meinem Herzen damit gut. Ich treibe wöchentlich Sport (Radfahren, Kieser-Training und leichtes Joggen).

Allerdings gibt es seit längerer Zeit äußerst unangenehme Nebenwirkungen, die gerade in den Sommermonaten die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen: Starke Schwitzattacken. Diese treten bei warmen Wetter schon unter "leichter Belastung" wie Treppensteigen oder ein bis zwei Kilometer Spaziergangtempo auf. Das extreme Schwitzen beginnt immer am Hinterkopf und setzt sich auf Rücken, Stirn und Oberkörper fort. Die Kleidung ist im nu durch. Natürlich gibt es schlimmeres, als den Termin beim Zahnarzt/Steuerberater mit pitschnassen Hemd durchzustehen, aber man glaubt nicht, wie peinlich das ist. Man beginnt, soziale Kontakte abzubauen.

Nach Studium der Beipackzettel habe ich nun Ramipril 2,5 in Verdacht. Dort wird "übermäßige Schwitzen" als "Gelegentlich auftretend" aufgeführt. Aber auch andere dort aufgeführte Nebenwirkungen kommen mir doch sehr bekannt vor: So z.B. der seit einigen Monaten bei mir auftretende trockene Reizhusten, der mitunter zu regelrechten Hustenanfällen ausartet.

Vielleicht gibt es hier "Leidensgenossen" die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, oder Hinweise geben können.

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OP- verkalkte Halsschlagader

Hallo, meine Mam hat vor nicht ganz einem Jahr drei Bypässe gesetzt bekommen, davor wurde bei ihr außerdem eine Verkalkung der Halsschlagader diagnostiziert. Letzteres sollte nun operiert werden, aber das ganze gestaltet sich gelinde gesagt zu einer einzigen Farce. Folgendes ist bis jetzt passiert bzw. nicht passiert und als niemals Kranke und dazu noch Leien, sind völlig hilfslos: Das Herzzentrum, in dem die Bypass-OP durchgeführt wurde hat festgelegt, dass das Halsschlagaderproblem in Tablettenform ( Blutverdünner etc. ) zu behandeln sei. Soweit, so gut. Nach etwa einem halben Jahr nach der Bypass-OP verspürte meine mam erneuten leichten Druck im Brustkorbbereich und teilte dies ihrer Hausärztin mit, die diese Info zu den Unterlagen nahm ( unseres Wissens nach heutigem Stand ein grobes Fehlverhalten ), nach der großen Untersuchung wurde dann im örtlichen KKH festgestellt, dass die Verkalkung der Ader sich weiter verstärkt hat und man entgegen der ärztlichen Festlegung des Herzzentrums zu der Feststellung gelangte, dass dies unbedingt operiert werden müsse. Monate später gab es dann einen OP-Termin. Dieser war etwa vor 4 Wochen. Meine Mam wurde im KKH aufgenommen und Voruntersuchungen wurden gemacht. Am 2. Tag ihres Aufenthaltes wurde ihr jedoch mitgeteilt, dass die OP nicht stattfinden könne, weil der Neurologe im Urlaub sei. Also verließ sie das KKH. Ein neuer Termin wurde festgelegt. Dieser stand für den 26.10.2011 fest. Die Aufnahme im KKH erfolgte erneut einen Tag zuvor. Die Prozedur der Vorbereitungen fand wiederholt statt, mit dem Ergebnis, dass nun der Anästesist Einspruch gegen die geplante OP erhob wegen des durch die Patientin angegebenen Druckempfindens im Brustkorbbereich. Daraufhin entschied man sich, die OP zu verschieben, um die Voruntersuchungen genauer vorzunehmen. Dies geschah und am Abend des 26.10. stand der neue OP-Termin für den darauffolgenden Tag, den 27.10. fest. Nun wurde meine Mam am Vormittag des angesetzten OP-Tages bis vor den OP-Saal geschoben, wo offensichtlich die an der OPbeteiligten Ärzte zusammentrafen mit dem Fazit, dass der Chirurg die OP unter den gegebenen Voraussetzungen ablehnte. Es müsse erst ein Herzkatheter durchgeführt werden, da sonst die Gefahr für einen Herzinfarkt während der OP entscheidend zu groß sei. Also wieder alles retour und erneute Entlassung aus dem KKH. Es gibt jetzt einen Termin in einer nahegelegenen Kleinstadt, wo ein Herzkatheter gemacht werden soll, dieser ist für den 9.11.2011 festgesetzt. Wir sind sprachlos und entsetzt darüber, wie man hier verfährt. Wer kann denn bei diesem vielen Hin und Her noch Zuversicht und Vertrauen haben????????? Weder der Patient, noch wir als Angehörige! Viele Kleine Dinge, die für Unsicherheit und zusätzlich für Verwirrung sorgten, habe ich gar nicht erwähnt. was aber soll man tun? Wir würden uns jetzt gern an einen Gefäßspezialisten wenden, wissen aber nicht, wie und wo und ob es überhaupt ratsam ist.

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