Freunden von beginnender Essstörung erzählen?

Das Ergebnis basiert auf 1 Abstimmungen

verraten, sie wird dir helfen 100%
nicht verraten, sie würde es weiter erzählen/ den Eltern petzen 0%
nicht verraten, sie würde es nicht verstehen/ dich komisch finden 0%

4 Antworten

Hallo Cookie123,

deine Zweifel haben sich bestätigt und meistens trügt das Bauchgefühl nicht.Vielleicht hätte sie anders reagiert,wenn du gesagt hättest,das du diese Person bist und nicht eine Freundin.Aber wer weiß,ev. war es auch ganz gut so,das du diesen Weg gewählt hast.Du kannst mit deinen Eltern nicht darüber reden,was verständlich ist.......aber hier im Internet gibt es ganz sicher Foren,Chat´s oder Platformen,wo du dich erst einmal anonym mit ebenfalls Betroffenen austauschen kannst und du wirst sehen,die bist nicht allein mit diesem Problem, ein erster Schritt in Richtung Hilfe zur Selbsthilfe.Und eines möchte ich dir noch mit auf dem Weg geben,es ist niemals eine Schande professionelle Hilfe anzunehmen,sondern zeugt von Mut,Kraft und Stärke und das wünsche ich dir sehr!Alles,alles Gute und LG

Ich finde es ist schon ein richtiger Schritt, dass du es einer Freundin erzählen möchtest und das Bedürfnis dazu hast. Mit Bulimie ist wirklich nicht zu spaßen und viele können da überhaupt nicht drüber reden. Ich persönlich finde auch, dass du einfach noch einen weiteren mutigen Schritt machen solltest und mit deinen Eltern reden solltest. Denn Freunde können dir nicht helfen. Zusammen mit deinen Eltern solltest du dann zum Arzt gehen und dir definitiv Hilfe suchen, denn wenn die Spirale erstmal richtig los geht, wird es immer schwerer da raus zukommen. Bulimie ist eine rießige Belastung für den Körper und sehr sehr schädlich. Und zu der Reaktion von deiner Freundin: Natürlich reagiert man anders wenn es nur um irgendwen geht, also wenn du ihr direkt gesagt hättest, dass es um dich geht. Ich denke, da hätte sie schon anders reagiert und mit mehr Verständnis.

mit meinen Eltern kann ich darüber nicht reden :(

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verraten, sie wird dir helfen

Hallo Cookie,

warum wendest Du Dich nicht einmal an eine Selbsthilfegruppe? Hier z.B. Baden-Württemberg! http://www.hungrig-online.de/cms/index.php/adressverzeichnis?catid=34

Was die Freundin angeht würde ich zuerst einmal allgemein über das Thema sprechen. Dann merkst Du schon ob sie sich ein Stück dafür interessiert oder sofort abblockt. Ich schätze Deine Freundin wird längst gesehen haben das Du nicht gerade zuviel Gewicht hast!

VG Stephan

Angst vor Bulimie

Guten Abend.

Ich bin weiblich, 12-Jahre alt, 1.66 m groß und 53.8 kg schwer.

Nun plagt mich schon seit einigen Monaten der Wunsch abzunehmen. Ich mache mehr Sport und esse weniger, wenn möglich bleibe ich unter der 1000er Grenze. Das klappte bisweilen ganz gut, ich kam innerhalb zwei bis drei Wochen von 55.9 kg auf mein derzeitiges Gewicht und hatte mich gut unter Kontrolle.

Nun habe ich aber in letzter Zeit hin und wieder furchtbare Fressanfälle. Es geht meist sogar so weit, dass, wenn ich kein richtiges Lebensmittel mehr finde, ich richtig ekelhafte Sachen, wie kalter Käse und Ketchup in mich hineinstopfe. Eigentlich bin ich an dem Punkt schon längst satt, doch ich kann nicht aufhören.

Jetzt kam es letztes zu einem Vorfall, der mich sehr verstörte. Ich hatte wieder so einen Anfall und danach fing ich beinahe an zu weinen, weil ich an die ganzen Kalorien dachte. Ich wollte sie einfach nur wieder loswerden, rannte auf die Toilette und beugte mich über die Schüssel. Doch ich hielt mich gerade noch von dem Vorgehabten ab.

Ich weiß, dass das sehr ungesund ist. Ich weiß, dass das eine psychische Erkankung ist und das eine Folge der Tod sein könnte. Ich habe Angst, dass sich das wiederholen könnte und ich mich dann nicht davon abhalten kann.

Also frage ich euch. Was meint ihr? Ist das der Beginn einer Bulimie? Sollte ich damit zu irgendeinen Arzt und ihm davon erzählen? Das würde ich nämlich lieber nicht tun. Ich hasse Ärzte und Aufmerksamkeit und das Alles. Aber wäre es wirklich nötig? Und kann ich diese Fressanfälle vielleicht irgendwie vermeiden? Meinen Körper ist zu diesen Zeitpunkten irgendwie nicht mehr in meiner Kontrolle.

IVielen Dank schon mal im Vorraus!

Lisa.

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