Diagnose reizmagen/Darm kein Befund?

3 Antworten

Eine Darmreinigung wie vor einer Darmspiegelung, aber dann eine sog. fäkale Mikrobiotatransplantation, auch Stuhltransplantation genannt, würde vielleicht die Lösung bringen. Ohne diese Transplant. würden sich sonst nur wieder die offenbar nicht optimalen Bakterienstämme wieder ausbreiten und Oberhand gewinnen und das alte Problem bliebe.

Diw Transpl. aber nur, wenn das Problem wirklich nur vom Darm ausgeht. 

Das größere Problem wird werden, einen Arzt zu finden, der die nötige entsprechende Einweisung in ein Krankenhaus ausstellt, bzw. Überweisung wenn es ambulant gemacht wird, wie ich glaube.

Das wäre mal so meine Idee zum Problem, lG

Da hast du recht...generell ein Arzt zu finden der guckt und probiert ist schon schwer, Danke für den Tipp ich werde das ansprechen und wir werden uns damit beschäftigen.

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Hi help4you,

meine Empfehlung wäre auch eine Darmreinigung und dann explizit testen, welche Lebensmittel (Einzeln oder in Kombination) das Ganze hervorrufen. Also das man wirklich für mehrere Mahlzeiten nur ein bestimmtes Lebensmittel nimmt, z.B. Reis, um nach und nach aus zu sortieren, was gut ist und was nicht.

Ich hoffe ich konnte Dir und Deiner Mutter ein wenig weiterhelfen. :-)

MfG

 Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem hier: https://www.medizinfuchs.de/preisvergleich/darmflora-plus-select-80-st-dr.-wolz-zell-gmbh-pzn-6798312.html

Wichtig wäre auch, sehr viel Wasser zu trinken. Bis zu 30 min vor dem Essen und dann wieder ab 2,5 Stunden danach. Vor und nach dem Aufstehen auch; jeweils einen Viertelliter.

Gegen Blähungen hlft bei mir sehr gut Natron (Supermarkt Backabteilung), ein centgroßes Häuflein auf EL rieseln, dann Wasser dazu und ein ganzes Glas warmes Wasser hinterher.

Magnesium regelt den Stuhlgang und dazu noch 300 Enzymreaktionen. https://www.amazon.de/Monatsvorrat-Magnesiumstearat-Kr%C3%A4uterhandel-Sankt-Anton/dp/B01JSCKZW8/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1489081472&sr=8-1-fkmr0&keywords=st+anton+magnesium Das ist sehr gut. 1 Kapsel auf 40 kg Gewicht nehmen. Im Grenzbereich eher eine mehr. Zuviel macht Durchfall. Dann weniger nehmen.

Gutes Fett hilft bei Gemüsen dazu, daß sie leichter verdaulich sind. Ich habe es oft beobachtet, daß Fettmangel zu Blähungen führt. Aber nicht mitkochen, sondern hinterher zufügen. Butter, Kokosöl, natives Rapsöl.

Gegen Blähungen hilft auch die Trennkost, da im Körper an verschiedenen Stellen die Enzyme für KH und Eiweiß ausgeschüttet werden. Wenn Du stark KH-haltige Speisen zusammen mit stark eiweißhaltigen ißt, stören sich die Enzyme gegenseitig. Hülsenfrüchte mit etwas Natron kochen, die enthalten ja beides sehr stark.

Du solltest folgende Kombinationen meiden: Kartoffeln / Nudeln / Reis / Brot; jeweils nicht mit Käse / Fleisch / Fisch / Ei. Fett und Gemüsen kannst Du mit beiden mischen. Man kann also alles essen, bloß nicht alles zusammen.

Seit 4 Monaten Magen- / Darmprobleme (Druck, Übelkeit,...)?

Hallo,

ich habe seit November letzten Jahres fast konstante Beschwerden mit meinem Magen / Darm. Diese zeigen sich durch ein untypisch unwohles Gefühl im Magen, Aufstoßen nach jener Nahrungsaufnahme und anschließenden Verdauungsschwierigkeiten, Blähbauch bis hin zum Durchfall. Gelegentlich auch Blähungen - mal gar nicht riechend, mal mehr riechend.

Zu meiner Person: Ich bin männlich, 30 Jahre alt und ernähre mich ausgewogen gesund (nur Bio, viel Gemüse, gutes Fleisch, nahezu zuckerfrei, keine Tiefkühlkost, selten Fastfood und Süßes), treibe Sport und mache nichts was den Körper zu sehr in die Mangel nehmen könnte. Keine Zigaretten, seit Monaten gar kein Alkohol (zuvor nur sehr selten) und seit den Schmerzen vor allem überwiegend basische Ernährung. Meinen Kaffeekonsum von einem Kaffee / Tag habe ich auch seit dem komplett abgestellt.

Vorgeschichte: Mitte letzten Jahres hatte wurde bei mir über Nacht RCS (Flüssigkeit unter der Netzhaut des Auges) diagnostiziert, nachdem ich morgens auf einem Auge sehr schlecht sah. Daraufhin erhielt ich Entwässerungstabletten, die mir sehr auf den Magen- / Darmtrakt geschlagen sind. Ich hatte häufig krampfartige Bauchschmerzen und Durchfälle.

Nachdem es einige Zeit nach der Therapie wieder bergauf ging, bekam ich erneut über Nacht typische Harnwegs- / Blasenentzündungstypische Symptome, wie Brennen beim Wasserlassen und häufiges Wasserlassen. Am späten Abend kamen krampfende Nierenschmerzen hinzu, sodass ich aufgrund der Intensität zur Ambulanz der Urologie gefahren wurde. Es wurden Bakterien im Urin gefunden, Amoxicillin verschrieben und über 10 Tage eingenommen. Ultraschall von Blase und Nieren war i.O.

Als auch das auskuriert war, begann im November 2017 die Odyssee, die mich bis heute begleitet. Stressbauchartige Schmerzen, Druck im Magen, Herzstolpern, Durchfall, Darmgeblubber, leichte Stiche im Unterbauch (links und rechts auf Höhe des Beckenknochens vorne) - sowie auch dunkle wandernde Punkte im Blickfeld, mal mehr mal weniger getrübtes Bewusstsein und seit einigen Wochen eine weiß belegte Zunge.

In dieser Zeit war ich bei drei diversen Hausärzten, die mich homöopathisch sowie auch klassisch zu therapieren versuchten:

- Arzt 1 / Verdacht auf Magen und Darm Verstimmung: Nux Vomica + Globuli (1 Woche)

- Arzt 2 / Verdacht auf Reizdarm: Iberogast + Omeprazol (2 Wochen)

- Arzt 3 / Verdacht auf Soor und Pilz: Nystatin Suspension + ProBio Cult + Symbioflor Pro (seit 10 Tagen)


- Blutuntersuchung: Keine Auffälligkeiten / alles i.O.

- EKG (wegen Herzstolpern): Keine Auffälligkeiten

- Blutdruck: chronisch etwas erhöht

- Stuhluntersuchung: Keine Auffälligkeiten / Stuhl breiig, aber keine Pilze oder ähnliches

All das hat leider bisher nicht wirklich zur Besserung beigetragen. Ich bin so langsam ratlos und weiß nicht, welchen Therapieweg ich einschlagen soll, damit Besserung in Sicht ist. Im April steht ein Termin zur Magenspiegelung an, aber bis dahin ist noch so viel Zeit und ich mache mir so langsam Sorgen.


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