Bestimmte Übungen bei Ruptur der Supraspinatussehne sinnvoll?

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Bei der Abduktion des Armes über 90° hinaus stößt der Humeruskopf immer an den lateralen Rand des Acromions, das ist so ganz normal, eben bauartbedingt.

Damit der Arm trotzdem weiter abgespreizt und sogar bis über den Kopf gehoben werden kann, muss das Schulterblatt, die Basis des Acromions, die entsprechende laterale Ausweichbewegung mitmachen.

Wenn die Schulterblattmuskulatur, speziell der M. Subscapularis, aber verkrampft ist, dann ist das Schulterblatt nicht ausreichend mobil und dadurch das Gelenk samt Sehne überlastet. Also gilt es zuerst mal diese ges. Muskelgruppe (u.a. auch die Musculus supraspinatus, Musculus infraspinatus) zu lockern.

Dadurch wird die Supraspin.-Sehne entlastet. Das mindert deutlich die Reizung der Sehne mit der so nachfolgenden Entzündung. Dadurch wiederum kann die erhöhte Belastung und die Ruptur der Sehne vermieden werden.

Zusätzlich kann ich Dir zur Entzündungsbekämpfung ganz dringend Astaxanthin empfehlen. Nehme ich seit fast einem Jahr, habe seither erheblich weniger Gelenkschmerzen und Schuppenflechte. Astax. ist ein sehr vielfältig hochwirksames, aber völlig natürliches Mittel gegen Entzündungen aller Art. Daher kommt die Wirksamkeit gegen sehr vielfältige Erkrankungen, deren Basis eine Entzündung ist. Hier zwei umfangreiche, aber sehr lesenswerte Links, ohne primär kommerziellen Hintergrund:

https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2013/05/25/astaxanthin/

http://aesirsports.de/2015/12/ratgeber-astaxanthin-einnahme-dosierung-wirkung/

Auch wenn die beiden Artikel recht lang sind, empfehle ich Dir sie gänzlich durchzulesen, so ist die Wirkweise des Astax. besser zu verstehen.

Falls Du dann überzeugt bist, nenne ich Dir (auf Nachfrage) gerne das Mittel, das ich erfolgreich einnehme. Es gibt leider auch weniger gute Produkte, wie ich selbst erfahren musste. So, nun machs gut, Winherby

vielen lieben Dank für deine ausführliche und hilfreiche Antwort!

Danke für die Links, ich werde mich dann auf jeden Fall bei dir melden.

Liebe Grüße und einen schönen Dienstag

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Hallo,

ich würde in erster Linie nach Krankengymnastik fragen und drängen und diese Übungen konsequent täglich oder alle 2 Tage üben. Da sind die Aussagen desTherapeuten wichtig, denn der kennt sich am besten mit deiner Schulter bzw. den Symptomen aus.

Ich habe mal Ruptur der Supr.......... bei Google eingegeben und dazu sind viele Beiträge aufgelistet und auch Erfahrungsberichte dabei. Sieh da mal rein, vielleicht findest du dort was dir helfen kann.

Liebe Grüße!

Danke dir meine Liebe!

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Schmerzen in Schulter nach Sturz auf Ellbogen - wann zum Arzt?

Hallo ihr lieben,

ich (21,w) bin vergangenen Sonntag (mit recht viel Schmackes...) ausgerutscht und auf meinen rechten Ellbogen & Hüfte gefallen. Erstmal hat mir nichts wehgetan, erst am Montag morgen hatte ich dann Schmerzen im Rücken, Nacken und der rechten Schulter. Die Rückenschmerzen bzw Steifigkeit werden langsam besser (hab in dem Bereich sowieso öfter mal Probleme), doch die Schmerzen in der Schulter sind seit Montag eher schlimmer geworden als besser. Sie sind ohne Schmerzmittel auszuhalten, aber schon recht deutlich.

Bewegungen, die besonders wehtun:

im Auto mit dem rechten Arm nach links lenken, Schürzengriff, meine Haare oder Schweif meines Pferdes kämmen, generell Außenrotation & Abduktion. Auch in Ruhe habe ich seit gestern (leichte) Schmerzen, besonders, wenn die Muskulatur kalt ist. Nicht dramatisch, aber beim Einschlafen nervig (finde einfach keine Position, in der nix wehtut). Die Schmerzen sind v.a. im Bereich des Schulterblatts (M. infraspinatus) sowie leicht oberhalb, ins Gelenk ziehend (M. supraspinatus?). Nur im Gelenk selbst habe ich keine Schmerzen. Der Druckschmerz ist eher gering, maximal wie bei Muskelkater (wobei man an dieser Stelle selbst ja recht schwer rumdrücken kann 😄 )

Nun meine Frage: Ab wann (also nach wievielen Tagen ohne wirkliche Besserung) kann ich davon ausgehen, dass es wahrscheinlich keine Muskelzerrung o.ä. mehr ist, sondern eher eine "behandlungsbedürftige" Verletzung z.B. der Sehnen (Rotatorenmanschette)? (Dass irgendwas gebrochen oder gar ausgekugelt ist, halte ich für sehr unwahrscheinlich, da wären die Schmerzen schätze ich noch sehr viel stärker). D.h.: ab wann sollte ich zum Arzt gehen? (Ich bin halt der Meinung, dass man mit "Lappalien", die auch ohne Arzt ggf. mit Schmerzmitteln in relativ kurzer Zeit ausheilen, nicht direkt zum Arzt rennen muss, weil es sicherlich Leute gibt, die diese Termine dringender brauchen.)

Würde es auch reichen, zuerst zum Hausarzt zu gehen - bei dem würde ich morgen, wegen eines anderen, sagen wir mal "Notfalls" vorbeischauen und hoffentlich kurzfristig einen Termin bekommen? Ich habe hier bisher "nur" einen Hausarzt, den ich auch sehr mag, und keinen (guten) Orthopäden, mit letzteren habe ich ohnehin eher schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Orthopäde würde ja wahrscheinlich (bis auf Röntgen, falls vorhanden) erstmal eh nicht mehr als Funktions/Bewegungstests machen können, und das kann ein "normaler" Hausarzt doch eigentlich auch? Bekommt man als Kassenpatient mit einer Überweisung vom Hausararzt beim Orthopäden auch ggf. schneller einen Termin?

Vielen Dank schon mal und liebe Grüße,

kaecks

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Rektusdiastase-Op von Krankenkasse übernommen?

Hallo, ich bin neu hier und bräuchte mal Hilfe. Ich habe zwei Kinder entbunden (inzwischen 12 und 7 Jahre). Nach der Geburt meiner Tochter vor 7 Jahren, hatte ich einen Nabelbruch, der auch 4 Wochen nach der Geburt operiert worden ist. Ich war dann für 6 Monate aussergefecht gesetzt und durfte keine Rückbildung machen. Jetzt habe ich seit 3 Jahren Probleme mit dem Rücken. Hatte vor 3 Jahren einen Bandscheibenvorfall, der operiert worden ist. Ich habe immer noch Probleme und Schmerzen, allerdings sagen die Ärzte alle es wäre das ISG. Hatte auch schon zig Mal Krankengymnastik und habe auch meine Übungen zuhause gemacht. Allerdings hat mich jetzt eine Freundin auf was Aufmerksam gemacht, das mich zum Nachdenken anregt. Sie hatte meinen Bauch gesehen, ich habe nach der letzten SS 30 kg abgenommen, im Laufe der Jahre wieder 10 Kilo zugenommen und dann wieder abgenommen. Mein Bauch ist extrem faltig und durch die Nabelhernie (meine FÄin meinte es wurde nicht sehr ordentlich gemacht die Nabelhernie) kurz über dem Nabel bis hin zum Schambein eine tiefe Furche, die sich extrem faltig zuzieht (es schaut aus wie ein popo nur vorne). Meine Freundin meinte ich solle mal einen Rektusdiastase Test machen ob bei mir sowas vorliegt? Ich habe es gemacht und um die Nabelgegend passen 3 Finger (Zeige-, Mittel- und Ringfinger) rein. Können die Rückenschmerzen auch daher kommen, dass eben meine Bauchmuskeln nicht wirklich funktionieren. Wäre da eine OP sinnvoll und würde die Kasse das bezahlen oder müsste ich selber die Kosten aufbringen. Wäre schön wenn sich jemand damit auskennt und mir helfen könnte...im Moment betäube ich meine Rückenschmerzen mit Schmerzmitteln wäre aber schon hilfreich wenn ich wüsste ob die beiden Sachen auch zusammenhängen könnten

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Schulter Impingement / Reizung der langen Bizepssehne

Hallo,

ich habe jetzt seit ungefähr 13 Monaten Probleme mit meiner rechten Schulter. Ich habe vor 13 monaten beim negativen Bankdrücken plötzlich einen Schmerz in der Schulter verspürt. Seit diesem Tag ist mir jegliches Brust / Armtraining nicht mehr möglich. Jedesmal wenn ich trainiere ist die lange Bizepssehne so gereizt, dass sie oft tage - wochenlang schmerzt. Ich war bereits beim Orthopäden, der mir dutzende male Krankengymnastik verschrieb. Dort haben sie hauptsächlich mit einer manuellen Therapie versucht der Bizepssehne entgegenzukommen. Wirkliche Besserung konnte ich allerdings nicht feststellen. Auch 5 Sitzungen beim Chiropraktiker konnten mir nicht helfen. Es wurde seitens der Radiologie ein Riss einer Sehne oder ähnlichem ausgeschlossen. Mein Orthopäde meint, dass ich den Raum zwischen Schulterdach und Oberarm vergrößern muss. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Ich lasse seit Monaten der Arm mit Gewichten (bis zu 10kg) vollkommen entspannt hängen um den Bereich zu weiten. Rotatorenmanschette gezielt zu trainieren (kein Delta, weil dieser Muskel die Zugrichtung zum Schulterdach hin hat). Besonderer Fokus liegt dabei auf Infraspinatus und Supraspinatus. Diese sollen nach Meinung der Ärzte und diverser Forenbeiträge den Oberarmknochen nach unten / hinten ziehen wodurch wiederum mehr Platz generiert werden soll. Ich denke aber auch, dass diese Enge durch eine Fehlhaltung herrühren können. Ich habe z.B. festgestellt, dass die betroffene Schulter weiter nach vorne hängt, als die "heile" Schulter. Gleichzeitig habe ich eine eher gebeugte Haltung, da ich viel am Schreibtisch sitze und Stuhl und Tisch nicht wirklich optimal sind. Ich versuche das jetzt durch Rückentrainig auszugleichen. Seltsam kommt mir vorallem eines vor. Ich habe des öfteren Blockaden der Wirbelsäule, besonders im Rücken / Nackenbereich. Diese sind "gefühlt" allerdings IMMER auf der rechten Seite (also auf der Seite der kaputten Schulter). Hat jemand eine Idee woher das stammen könnte? Was kann ich tun, damit der subacromiale Raum (Schulterdach - Oberarmknochen) größer wird? Was hilft gegen die Entzündung der langen Bizepssehne (Kühle oder Wärme?) Welche Übungen helfen am Besten um insbesondere Infraspinatus / Supraspinatus zu trainieren, außer den üblichen Trainingseinheiten am Kabelzug?)

Was für Chancen habe ich auf eine Heilung ohne OP? Vielen Dank

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