Bitte um Erklärung!

1 Antwort

Hallo Marie,

der Befund ist eine normale Veränderung mit der Zeit im Bereich des Knies.

  • Vermehrte Angulierung (eine Angulierung ist , wenn das Hintere Kreuzband fast in einem rechten Winkel abknickt. So eine Veränderung des hinteren Kreuzbands kann ein Hinweis darauf sein, dass das vordere Kreuzband gerissen ist.

  • Patella Typ II nach Wieberg. (Patellatyp II nach Wieberg ist eine Normvariante der Kniescheibenrückseite. Hier kommt es selten zu Beschwerden. Hier besteht ein Ungleichgewicht der Oberschenkelstreckmuskulatur was zu einer etwas "schiefen" Einstellung der Kniescheibe im Oberschenkelgleitlager führt. Nicht selten hat der / die Betroffene leichte X oder O-Beine

  • Chondropathia patellae Knorpelkrankheit der Kniescheibe

  • Bursitis infrapatellaris Schleimbeutelentzündung (Bursitis) unterhalb der Kniescheibe, genauer des tiefen Knieschleimbeutels zwischen dem Ligamentum patellae und dem Schienbein.

  • Ligamentum collaterale - Seitenbänder

Das Ganze ist eine normale degenerative Veränderung des Knies also nicht Spezielles. Man könnte etwas Physiotherapie machen. (..Stelle fraglicher Kleiner Rissbildung/Übergang zu Grad III).

http://www.apotheken-umschau.de/Knie/Knieschmerzen--Ursachen-Kniescheibe--Co.-63505_8.html

VG Stephan

Wer kann den MRT Befund zu HWS übersetzen?

Hallo Doshinkan, besten Dank für die hilfreiche Erklärung.

Könntest Du bitte den ganzen Befund Erklären (sorry das dieser etwas lang ist):

Die partiell miterfassten endokraniellen Strukturen kommen soweit beurteilbar unauffällig zur Darstellung, regelhafter kraniozervikaler Übergang, keine myelopathischen Signalveränderungen.

Wie in der konventionellen Voruntersuchung persistierende Streckfehlstellung an der HWS, weiterhin kein Nachweis einer höhergradigen Alignementstörung bei bekanntermaßen osteochondrotischen und teils spondylotischen Degenerationen HWK 5/6, beginnend auch HWK 6/7.

Die kleinen Wirbelgelenke erscheinen weitestgehend altersentsprechend ohne Nachweis höhergradiger spondylotischen Degeneration, miltisegmental zeigen sich jedoch teils beginnende unkovertebralarthrotische Umbauten. An der HWS kein Nachweis einer höhergradigen SKS.

Im Segment HWK 3/4 bilateral beginnende Engstellungen an der Neuroforamina im Rahmen des knöchernen Umbaus, rechts auch bei nach lateral gerichteter Bandscheibenprotrusion.

Im Segment HWK 4/5 ebenfalls beginnende degenerative Engstellung am rechtsseitigen Neuroforamen im Rahmen des knöchernen Umbaus, das Bandscheibenmaterial hier unauffällig.

Im Segment HWK 5/6 mäßig ausgeprägte breitbasige subligamentäre Bandscheiben Protrusion mit Nachweis eines kleinen rechts intraforaminalen BSV bei auch leichter Vorwölbung des Bandscheibenmaterials nach links laterorecessal, konsekutiv insbesondere rechtsseitige NFS.

Im Segment HWK 6/7 breiter subligamentärer BSV mit Vorwölbung des Bandscheibenmaterials nach beidseits lateroforaminal linksbetont mit hier konsekutiv deutlicher NFS.

Die zervikothorakale Überganssegment kommt unauffälig zur Darstellung.

Besten Dank im Voraus.

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Beurteilung vom Schulter-MRT?

Guten Tag, ich habe mir am 10.06.2018 beim rumalbern im Schwimmbad die Rechte Schulter subluxiert (teilausrenkung). Bei einer Schlagbewegung verspürte ich das Gefühl wie das Schultergelenk in der Gelenkpfanne rumgesprungen ist. Das war im Bruchteil einer Sekunde und ich hatte danach auch keine Beschwerden bis auf paar leichte Instabilitätsgefühle in den Folgetagen, welche sich auch gelegt haben.

Habe ein MRT machen lassen knapp 9 Tage danach und es steht:

"Befund:

Knöchern etwas flach angelegtes Glenoid. Intakte Darstellung des vorderen oberen Labrumkomplexes, zarter Einriss in den vorderen Knorpelbelag sowie leichtes Ödem mit Verplumpung der anterioren Gelenkskapsel. Keine typische Hill-Sachs-Delle am dorsalen Humeruskopf. Freier Lauf der vorderen und hinteren Rotatorenmanschette. Leichtes Knochenödem des Akromions und der Klavikula mit etwas Kapselreiz im AC-Gelenk ohne Einwirkung auf die RM.

Beurteilung:

  1. Kein Nachweis eines Labrumrisses, keine Kapselruptur und keine Hill-Sachs-Delle bei Luxation des Humeruskopfes vor etwa 1 Woche.
  2. 2. Reizung des AC-Gelenks ohne arthrotische Deformierung"

Kann jemand mir somit erklären, ob die im Befund aufgelisteten Tatsachen problematisch sind? Ich bin Kraft und Kampfsportler, habe die letzten 7 Wochen kaum Sport betrieben, habe gezählt den Arm nur drei mal über den Kopf bewegt und stärke Regelmäßig die Rotatorenmanschette und die stabilisierende Muskulatur rund um die Schulter. Wann könnte ich anhand dessen wieder voll-funktionstüchtig und sorgenfrei schwer und stark Sport betreiben?

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