Augenringe und Jodmangel. Erfahrungen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

wie waren denn Deine Schilddrüsenwerte? Ich frage, weil in meinem Falle trotz grenzwertiger Werte immer behauptet wurde, dass alles in Ordnung sei. Ich vermute, dass bei Dir huer auch etwas im Argen liegen könnte. Der Vitamin-D-Mangel und der angebliche Jodmangel würden auch dazu passen. Wie wurde der Jodmangel festgestellt?

Dunkle Augenringe sind ein ganz typisches Zeichen bei einer Nebennierenschwäche. Wurdest Du darauf schon untersucht? Eine Nebennierenschwäche kommt sehr häufig bei Schilddrüsenpatienten vor. Die Nebennierebschwäche sollte anhand einer 24-Stunden-Urinprobe sowie einer Blutuntersuchung festgestellt werden. Bereits niedrige Werte innerhalb der Norm sind problematisch.

Ich empfehle Dir, Dir eine Zweitmeinung bei einem GUTEN Endokrinologen einzuholen.

Liebe Grüße

Catlyn

Danke auch dir für die Antwort. Meine Schilddrüsenhormonwerte lauten wie folgt: FT3: 3,1 pg/ml - Norm liegt bei 2,0-4,0 pg/ml FT4: 0,9 ng/100ml Norm liegt bei 0,8 - 1,7 ng / 100ml) und TSH - basal 2,9 mIU/l Norm liegt bei 0,3 - 3,0 Laut diesen Werten ist alles in Ordnung. Dennoch schreiben sie, dass der niedrige FT4 Wert auf eine Jodavidität hinweist und dass ich nun 100 ug Jodid täglich nehmen sollte. Auch liegt keine Erhöhung der Schilddrüsen-antikörper vor. Man hat mir einmal Blut abgenommen und einmal mit Ultraschall die Schilddrüse untersucht, wo sie auch sagten, dass sie dort nichts feststellen konnten bzw meine Schilddrüse nicht entzündet war, was die häufigste Ursache für Schilddrüsen-Unterfunktion sei. Bei einer Ärztin hat man mich höchstens mal abgetastet und Urinproben gab ich hier und da mal ab, aber darauf ging man eher weniger ein. Brauch ich für den Endokrinologen auch eine Überweisung vom Hausarzt, oder kann ich auch so dahin gehen?

0
@Avoki

Hallo,

ein TSH-Wert von 2,9 ist definitiv NICHT in Ordnung und zeigt eine Unterfunktion an. Die aktuelle, laborunabhängige Obergrenze für das TSH liegt bei 2,5. Gute Ärzte behandeln bei Symptomen bereits bei einem TSH-Wert von 2,0.

Ich empfehle Dir dringend, die Ärzte zu wechseln, denn diese sind in Deinem Fall inkompetent. Leider müssen Schilddrüsenpatienten wegen solcher Ärzte sehr kämpfen. Du solltest Dir unbedingt eine zweite, wenn nötig auch noch eine dritte Meinung einholen.

Was die Antikörper betrifft: Bei einer Schilddrüsenentzündung, auch Hashimoto-Thyreoiditis oder Autoimmunthyreoiditis genannt, müssen die Antikörper nicht zwingend erhöht sein (seronegativ) . Wurden denn bei Dir alle 3 Antikörperwerte bestimmt? Wie groß ist Deine Schikddrüse?

Dein sehr niedriger fT4-Wert zusammen mit dem über 2,5 liegenden TSH-Wert und Deine Symptome zeigen deutlich die Unterfunktion an. Dies ist aber überhaupt kein Nachweis für einen Jodmangel! Dieser kann nur mit einem 24-Stunden-Urintest und einer Blutanalyse evtl. festgestellt werden. Bevor jedoch eine Hashimoto-Thyreoiditis nicht sicher ausgeschlossen ist, kann die Gabe von Jod extrem kontraproduktiv sein. Deshakb: Anderer Arzt, der die Unterfunktion mit Schikddrüsenhormon ohne Jod behandekt.

Ich empfehle Dir auch das Forum ht-mb.de/forum, Rubrik Hashimoto.

Kopf hoch, Dir kann mit der richtigen Therapie geholfen werden.

Alles Gute und viele Grüße

Catlyn

Zu einem Endokrinologen

1
@Catlyn

Dann macht dies zumindest Sinn mit meinen Testergebnis davor, da hat man nämlich erhöhte Werte bezüglich TSH-Basal festgestellt, weswegen es mich auch wunderte. Meine Schilddrüsen Anti-Körperwerte: aTPO 18 IU/ml (Norm: <16 IU/ml)

  • TRAK < 1 IU/l (Norm: <1 IU/L)

Im Übrigen kann ich sogar meine Vitamin D3 Werte angeben, die war ja laut den Ärzten auch in Ordnung ... 250H Vit. D3 27,4 ng/ml (Norm: 20-70 ng/ml)

Die Abmessungen meiner Schilddrüse war so: - Länge re: 44 mm, li: 46 mm, Dicke re: 14 mm und li: 12 mm Das Schilddrüsenvolumen hat sich auf 6,5 ml errechnet.

Dann werde ich mir mal eine Zweitmeinung holen, wenn ich hier überhaupt einen guten Arzt finde ... Der andere Arzt hätte mich nämlich wieder in 2-3 Monaten bestellt, um die Hormonwerte zu überprüfen ... Wer weiß, was da alles passiert.

0
@Avoki

Der TPO-Wert liegt, wenn auch nur knapp, über der Norm, so dass sehr wohl Antikörper vorhanden sind. Darüber hinaus ist die Schilddrüse mit einem Gesamtvolumen von 6,5 ml viel zu klein. Und schließlich schreibst Du, dass bei einer früheren Untersuchung der TSH-Wert erhöht war, also eine Überfunktion zu erkennen war.

Alles zusammen lässt DEUTLICH eine Hashimoto-Thyreoiditis erkennen. Erklärung: Eine Hashimoto-Thyreoiditis fängt mit einer Überfunktion der SD an, die dann durch den Zerstörungsprozess (sie wird dadurch kleiner) in eine Unterfunktion übergeht. Alles ist bei Dir gegeben! Diese Erkrankung bringt leider auch viele Mineralstoff- und Vitaminmängel mit sich. Du solltest auch einmal nach Deinem Selenspiegel schauen lassen.

Bei mir haben die Ärzte weit über 10 Jahre dies auch nicht sehen wollen, so dass ich erst durch fehlende Therapie, später durch falsche Medikamente (jodhaltig und somit extrem kontrapriduktiv) mit irreparablen Folgeschäden umzugehen habe. Inzwischen habe ich jedoch 2 gute Ärzte finden können.

Wie schon geschrieben: Hole Dir mehrere Meinungen ein. Leider gibt es nicht viele gute SD-Ärzte.

Liebe Grüße

Catlyn

1
@Catlyn

Ich hab im Moment nur einen guten Endokrinologen gefunden, aber der Termin ist leider erst am 15.01 ... Solange ... Ohje. Ich werde mich nächsten Monat bei meinem FA Erkundigen, wegen Eisenmangel, da mein Ferritinwert leider auch ziemlich grenz wertig ist und der auch wieder rum als normal abgestempelt wurde = 17

0

HILFE!!! Haarausfall, Augenbrauenausfall, Haare fallen am gesamten Körper aus - Eisen, Jod, Zink

Hallo, ich habe ein sehr schlimmes Leiden und das seit Jahren. Ich bin 22 Jahre alt und weibl. Ich esse kaum Fleisch, vermehrt nur Fisch, aber dennoch sehr gesund.

Ich habe mit 18 (2009) Haarausfall bekommen. Der Grund war damals, dass ich sehr viele weiße Punkte auf den Fingernägeln hatte und ich über eine lange Zeit einen Herpes hatte. Ich war beim Arzt, der mir Zinkorat 40mg verschrieben hat. Des Weiteren habe ich damals mich sehr gesund ernährt. Täglich einmal Tomaten/ Gemüse- und Rotebeetesaft und viel Obst zu mir genommen. Nach einen halben Jahr hat der Ausfall aufgehört. Die weißen Flecken auf meinen Fingern waren auch plötzlich verschwunden. Ab und zu nahm ich auch Kieselerde zu mir, aber ich konnte es mir nicht vorstellen, dass es mir geholfen hat. Auf Grund der geringen Dosis.

Nach 2-3 Monaten fing der Ausfall am Kopf wieder ziemlich stark an. Ich hatte nach dem Ausfall-Stopp auch nicht mehr so unter Kontrolle und hatte auch nicht mehr jeden Tag Gemüsesaft usw zu mir genommen. Es kamen dann wieder die weißen Flecken.. Es brauchte nur ein kleiner sein und mir fielen wieder bis zu 200 Haare aus.

Also fing ich wieder von vorne an, Zink, Eisen, Kieselerde, Biotin, Gemüse und Obst zu essen. Nüsse täglich zu essen, obwohl ich es langsam satt war, da ich es nicht mehr aus Appetit gegessen, sondern wie ein Plan abgearbeitet habe.

Zu dem kam es noch nach weiteren Monaten dazu, dass meine Haare sehr fettig und schuppig wurden. Mein Arzt und ich sind davon ausgegangen, dass es sich um einen sebbohrischen Haarausfall handelt.

Ich nahm dann auch noch die Pille für einige kurze Monate (3 Monate). Es half mir sehr meinen Haarwuchs am Körper zu mindern, bzw. ihn zu verlangsamen und zu bendigen, aber auch die Fettproduktion wurde geringer und meine Haut und Haare waren nicht mehr so fettig. Meine Frauenärztin sagt zu mir ich hätte zu viele männliche Hormone. Jedoch hat das mein Hautarzt bestritten, da die Werte in Ordnung sind und leicht über dem Durchschnitt liegen, was nicht bedenklich sei. Er ist der beste aus dem Land Hessen. Zu ihm gehen sehr viele. Ich habe dann nach den 3 Monaten aufgehört es zu nehmen, da mein Busen ohne Ende weitergewachsen ist. Sonst hatte ich keine Probleme mit der Pille.

Ja und dann ging es weiter ich habe einen sehr starken Haarwuchs bekommen (am gesamten Körper). Ich konnte mir fast jeden Tag die Augenbrauen zupfen. Diese Zeit hat ein halbes Jahr gedautert bis Dez.2011. Plötzlich hat es dann gestoppt in Jan 2012 u. meine Haare fielen sogar aus am Körper (Beine, Augenbrauen,Bauch,Arme, Achseln) u. dass bis heute Feb. 2013.

Fazit: bis heute starken Haarausfall Kopf, Augenbraue, Wimper Leide an Eisen, Zink und Jodmangel Habe eine geschwollene Schilddrüse viele Tabletten genommen

  • Eisen+ Zink-> nehme ich heute noch
  • Pantovigar-> hat mir geholfen nach 1J. einnahmen, nehme es nicht mehr
  • Jod -> nehme es seit 1 Monat
  • Biotin, Kieselerde -> nehme ich nicht mehr

Was kann ich tun,dass es aufhört? Danke

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?