Ich liebe Milchprodukte zu sehr, um sie komplett wegzulassen. Habe aber bei mir gemerkt, dass Käse nicht so ideal ist (was auch am Fett liegt). Ganz weglassen kann ich nicht, aber ich habe schon den Konsum heruntergefahren, das hat ganz gut geholfen.

Soweit ich weiß, ist es auch tatsächlich die Kuhmilch, die den Effekt auf die Haut haben kann. Du könntest also mal probieren, auf Schafs- oder Ziegenmilchprodukte umzusteigen oder einfach weniger Kuhmilchprodukte zu nehmen und ein paar mit anderen Milchsorten zu ersetzen. Mach das mal so 3 Monate und wenn es wirkt - super! Achte zudem darauf, dass du viel trinkst und generell auf Fett und Zucker etwas verzichtest (komplett finde ich immer zu extrem).

Wenn ich so lese, dass du sehr fettige/ölige Haut hast: Hast du schon mal Mineralerde probiert? Das hilft bei mir sehr gut gegen diese Ölschicht. Ich mache damit ein Mal pro Woche eine Maske, kann man aber auch mal 2 Mal die Woche machen, wenn du sehr stark glänzt. Nimm am besten die rote Mineralerde von margilé, die habe ich seit einigen Monaten und war bisher das beste Produkt von allen. Das einfach mit etwas Wasser anmischen, auf die Haut geben und einwirken lassen. Danach ausspülen und eincremen (in deinem Fall nur reine Feuchtigkeit, z.B. Aloe Vera Gel).

Wenn du danach immer noch ölige Haut hast, gib ein paar Tropfen Teebaumöl in die Erde. Das sollte das Öl gut aufsaugen, und hinterher schöne Babyhaut machen!

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Ich mache immer eine zusätzliche Gesichtsmaske mit der roten Mineralerde von margilé. Normalerweise mache ich eine pro Woche, während der Periode zwei, weil ich da auch zu mehr Unreinheiten neige. Das trocknet die Pickel sehr gut aus und macht schöne, glatte Haut.

Du kannst auch mal schwarzen Tee aufbrühen und die Teebeutel auf die Pickel legen, das hilft auch total gut.

Ich achte in der Zeit auch darauf, dass ich kaum Zucker und Fett esse und Alkohol soweit es geht weglasse und einfach viel trinke.

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Hallo Nelson,

hast du neben dem Antibiotikum sonst etwas in deinem Alltag verändert? Neuer Job? Prüfungsstress? Umzug? Oder hast du vielleicht deine Ernährung umgestellt? Das könnten auch Erklärungen dafür sein.

Als Notlösung kann ich dir Saugtücher empfehlen, da gibt es welche im Body Shop, die recht gut sind. Sind im Prinzip wie Saugpapier und saugen das überschüssige Öl / Wasser gut auf.

Bei dir scheint es aber recht heftig zu sein, deshalb noch einige intensivere Tipps: Salbei, entweder als Tee oder auch als Kapseln aus der Apotheke reduzieren das Schwitzen von innen heraus.

Und, was bei mir gut hilft, Geschichtsmasken mit Mineralerde. Bei dir kann ich mir vorstellen, dass die rote Mineralerde von margilé gut hilft, da sie am saugfähigsten ist. Probier das 2 bis 3 Mal pro Woche am Anfang. Einfach ein paar EL Erde mit der gleichen Menge EL Wasser anmischen, bis es matscht. Auf dem Gesicht auftragen und auswaschen.

Ernährung wäre auch ein Weg, wie gesagt, ich bin nicht ganz sicher, ob du etwas umgestellt hast oder wie du dich typsicherweise ernährst. Aber probiere vielleicht mal auf Fett (auch Käse!) und Zucker zu verzichten, bzw. es einfach zu reduzieren.

Ansonsten würde ich auch mal einen Besuch beim Hautarzt empfehlen.

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Hallo Shirin,

das ist natürlich unglücklich, dass du die Abbruchblutung verhindern wolltest und durch die Langzeitzyklus-Einnahme jetzt Schmierblutungen bekommen hast.

Aber ja, das kann wirklich passieren und ist eine mögliche Nebenwirkung der Pille. Ich bin mir sicher, das steht auch in der Packungsbeilage. Selbst wenn du das vorher nie im Langzeitzyklus hattest, ist das völlig normal. Also nicht zu viele Sorgen machen.

Hormone sind leider recht unberechenbar...

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Zwischenblutungen sind eine recht typische Nebenwirkung der Pille, steht übrigens auch in der Packungsbeilage der Valette. Gerade in den ersten Monaten kann das vermehrt vorkommen.

Faustregel ist: 3 Monate abwarten und schauen, bis sich alles einpendelt. Wenn es danach nicht besser wird - Pille wechseln oder andere Methode probieren.

Dir kann nun leider keiner sagen, ob die Nebenwirkungen nach 3 Monaten nachlassen oder nicht, das ist bei jeder Frau ganz unterschiedlich.

Generell gibt es natürlich auch IMMER die Option, ohne Hormone zu verhüten. Kupferkette, Kupferspirale, Kupferball, Kondome, Diaphragma, sensiplan oder cyclotest myway sind dabei die aktuell verfügbaren sicheren Methoden (sicher heißt, genau so sicher wie die Pille). Bei all diesen Methoden bist du also genau so gut geschützt, hast aber keine hormonellen Nebenwirkungen.

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Als erste Notlösung: Trink viel Cranberry-Saft!

Und dann ab zum Arzt, es kann gut sein, dass du ein Antibiotikum brauchst.

Verhütest du irgendwie hormonell? Manchmal kann auch das Auslöser von Vaginalentzündungen sein ... Wenn das der Fall ist, würde ich das weiter beobachten und wenn du wieder eine BE haben solltest, mal über Alternativen nachdenken (am besten hormonfrei).

Denn ich kenne das von mir, wenn man da anfällig ist, dann kommt das immer wieder. Meine Entzündungen blieben dann auch erst weg, als ich auf hormonfreie Verhütung (cyclotest myway) umgestiegen bin.

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Ich habe deine Frage jetzt so verstanden: Beeinträchtigt die Pille die Fruchtbarkeit?

Nun ja, das kann man so nicht sagen. Frauen, die Jahrzehnte die Pille genommen haben, werden nach wenigen Monaten schwanger. Bei vielen Frauen ist es allerdings so, dass eine Einnahme der Pille den eigenen Hormonhaushalt durcheinander bringt. Nach dem Absetzen kann es oft Monate dauern, bis sich der natürliche Zyklus (den man ja mit Pille nicht hat) wieder einfindet.

Bis das passiert, ist es schwieriger schwanger zu werden und so kann es bei Frauen, die die Pille abgesetzt haben, unter Umständen länger dauern bis sie schwanger werden - im Vergleich zu Frauen, die hormonfrei verhütet haben.

Viele Frauen beobachten deshalb nach dem Absetzen der Pille (oder anderen hormonellen Verhütungsmitteln) ihren Zyklus, z.B. per App oder nach der klassischen Methode sensiplan oder mit einem Zykluscomputer wie dem cyclotest myway (sehr viel zuverlässiger als Zyklusapps oder Kalender). Damit sehen sie, was im Zyklus passiert, wann sie fruchtbar sind und können so schneller schwanger werden.

Andere "Hilfsmittel" sind oft Kinderwunschtees (s. Klapperstorchtee), die dabei helfen, den Hormonhaushalt auszugleichen oder auch Mönchspfeffer kann helfen.

Andere Frauen wiederum warten einfach ab - generell kann es ja sowieso bis zu 1 Jahr dauern, bis man tatsächlich schwanger wird.

LG

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-Verhütest du hormonell und denkst du in Richtung Thrombose? Ich glaube es fast nicht, aber lass es vorsichtshalber mal abklären - Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Wenn du dir generell Sorgen um das Thema machst und tatsächlich mit Pille oder etwas Ähnlichem verhütest, würde ich tatsächlich hormonfreie Verhütung empfehlen. Auch wenn das Risiko bei Frauen außerhalb der Risikogruppe gering ist - es besteht ein Restrisiko. Und wenn es dann im Kopf anfängt zu kreisen, ist es besser, man hat Ruhe. Eine Sorge weniger ist immer besser :-)

Als sichere hormonfreie Optionen, schau dir mal Kondome, Diaphragma, Kupferkette, Kupferspirale, Kupferball oder auch NFP bzw. den cyclotest myway an!

LG

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Hallo Kitty,

leider ist es eine typische Nebenwirkung ALLER hormoneller Verhütungsmittel, dass du zunehmen kannst. Das passiert a) durch Wassereinlagen und b) dadurch, dass die Hormone deinen Stoffwechsel beeinflussen können - sprich, egal was du tust, dein Stoffwechsel funktioniert nicht mehr richtig und du kannst nicht abnehmen. Das scheint bei dir der Fall zu sein.

Ich sehe das so ähnlich wie der Gast: Verhüte einfach ohne Hormone! Kupferspirale, Kupferkette, Kondome, NFP, cyclotest myway ... da gibt es doch heutzutage wirklich einige gute Alternativen. Die sind genau so sicher wie die Pille und du sparst dir die ganzen hormonellen Nebenwirkungen. Würde ich mir an deiner Stelle überlegen.

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Hallo Kimbamaus,

da die Symptome erst nach dem Einsetzen der Mirena aufgetaucht sind, würde ich auch vermuten, dass der Auslöser für die Akne und den Haarausfall die Hormonspirale ist. Da beides natürlich auch hormonelle Prozesse sind, kann ein hormonelles Verhütungsmittel diese entweder stoppen oder auch auslösen.

Das kann dir übrigens auch bei Einnahme der Pille passieren, je nach Präparat. Wenn du in die Liste der Nebenwirkungen schaust, sind diese beiden sicher dabei.

Wenn es dich sehr belastet: Lass dir die Mirena ziehen. Wie wäre es denn alternativ mit einer Kupferspirale oder Gynefix? Die sind ja vom Prinzip her sehr ähnlich - nur eben hormonfrei und da musst du dir um Pickel & Co. von hormonellen Verhütungsmitteln ausgelöst auch erstmal keine Gedanken machen.

Ich schlage dir deshalb etwas Hormonfreies vor, da du ja schreibst, du hattest unter der Pille Kopfschmerzen. Man muss sich ja diese Nebenwirkungen nicht antun, da es mittlerweile wirklich tolle hormonfreie Alternativen gibt!

Hat bei mir auch länger gedauert, bis ich auf den Trichter gekommen bin. Aber seitdem ich von den Hormonen weg bin (verhüte mit dem cyclotest myway), fühle ich mich auch insgesamt viel besser und wohler in meinem Körper. Überleg es dir mal!

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Das klingt ein wenig nach einer Einnistungsblutung. Es kann natürlich auch einfach eine Zwischenblutung sein. Ohne Zyklusbeobachtung (symptothermal ... entweder klassisch oder mit einem symptothermalen Computer) ist das schwer genau zu sagen.

Denn der Periodenkalender ist ehrlich gesagt nur Hokuspokus. Der Zyklus kann nicht mathematisch berechnet werden, wenn schon, dann mit Algorithmen, nicht aber per Tage zählen. Da bekommst du nur sehr ungefähre Werte: http://www.cyclotest-myway.de/warum-cyclotest/vorteile-cyclotest-myway/zu-zyklus-apps

In dem Fall müsstest du wohl einen Schwangerschaftstest machen, oder beim Frauenarzt einen Bluttest machen lassen - dann weißt du es mit Sicherheit.

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Dauerhafte Blutung durch Pille?

Hallo,

Ich nehme jetzt den dritten Monat die Pille. Vorerfahrungen habe ich keine.

Bevor ich angefangen habe diese zu nehmen, hab ich mich recht lange damit beschäftigt, da ich doch recht skeptisch war. Ich hab mich dann aber letztlich doch entschlossen zum Frauenarzt zu gehen und mir die Pille verschreiben zu lassen.

Soweit so gut, ich habe die Pille durchgehend vernünftig eingenommen, hatte allerdings den gesamten ersten Monat durchgehend Blutungen. Dabei hab ich mir aber nicht all zu viel gedacht, weil ich wusste, dass das passieren kann.

Na ja, tatsächlich war nach der ersten Abbruchblutung auch alles wieder normal, aber jetzt nach der zweiten Blutung scheinen die Blutungen wieder nicht aufzuhören.

Ich kann doch jetzt nicht wieder den gesamten Monat Blutungen haben und außerdem mach ich mir langsam Sorgen, ob nicht die Gefahr einer vorliegt, dass ich mir etwas durch die Pille kaputt mache.

Und ja, mein Frauenarzt sollte da mein Ansprechpartner sein, allerdings war der, bei dem ich war, sehr unsympathisch und kurz angebunden, sodass ich mich sehr unwohl gefühlt habe. Deshalb bin ich auf der Suche nach einem neuen Frauenarzt, aber die andere Frauenärztin hier in der Nähe vergibt an neue Patienten erst ab nächstem Frühjahr wieder Termine.

Deshalb würde ich mich über eigene Erfahrungen freuen, in denen ähnliche Probleme vorlagen. Und was dagegen gemacht wurde oder eben nicht und ob das letzten Endes Schaden hervorrufen kann, da ich noch 18 Jahre alt bin und später nicht plötzlich unfruchtbar sein möchte.

Ach ja, zur Information, ich nehme die Levomin 20.

Vielen Dank für Antworten

Hannah

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Ich finde es immer wieder schade zu lesen, wie FA mit ihren

Patientinnen teilweise umgehen. Es gibt sehr gute Ärtze, aber so ab und
zu - gerade wenn man ihren Allglauben an hormonelle Verhütung in Frage
stellt - werden viele ausfallend oder unverschämt.

Meiner
hatte mir damals auf dem Kopf zugesagt, dass ich mir einen neuen Partner
suchen solle, das sei das Problem und nicht die Pille. So viel dazu!

Deine
Blutungen sollten eigentlich nach 3 Monaten, nachdem der Körper sich an
die Pillenhormone gewöhnt hat, aufhören. Das ist aber auch kein
Dauerzustand. Es kann sehr gut sein, dass du einfach eine Pille mit
einer höheren Dosierung brauchst.

Jetzt weiß ich nicht, ob du
deine Pille weiter bis Februar durchnehmen solltest, allerdings ist
jetzt absetzen und im Februar wieder nehmen auch nicht so geschickt. Im
schlimmsten Fall: Neues Rezept holen, Blutungen noch bis Feb aushalten
und dann nochmals umschauen.

Die Alternative wäre, es mit
einer hormonfreien Methode zu probieren. Dann kannst du die Pille
absetzen (Verhütungsregeln beachten beim Absetzen, damit du auch
geschützt bist) und erstmal mit Kondomen verhüten.

Das ist
vielleicht nicht das Gelbe von Ei, aber sicher und nebenwirkungsfrei.
Bis dahin kannst du dir ja vielleicht nochmals hormonfreie Varianten
anschauen. Möglicherweise ist etwas dabei, dass dir mehr zusagt als die
Pille.

Methoden, die ich empfehlen würde:

- Kondome

- Diaphragma

- Methode sensiplan

- cyclotest myway

- Kupferspirale

- Kupferkette

- Kupferball

All
dieses Methoden haben einen Pearl Index im hochsicheren Bereich. Ich
selbst bin z.B. auf dem myway umgestiegen und habe das nie bereut.

Man muss sich ja die Hormone schließlich nicht antun, wenn sie einem nicht gut tun!

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Haarausfall, Herzschmerzen, Schwäche - Was ist nur los mit mir?

Hallo liebe Community ! Ich habe ein ziemlich großes Problem und würde gerne einmal euren Rat wissen.

Ich habe das Gefühl, dass ich krank bin. Schon lange. Aber jetzt wo es ans studieren geht - da wird es schlimmer. Ehrlich gesagt könnte ich den ganzen Tag lang nur liegen. Klingt vielleicht nach Faulheit, aber es ist nicht das einzige Problem. Meine Symptome sind wie folgt (ich hab kp ob alles zusammengehört, aber ich will alles aufzählen).

  • Schlappheit : ich könnte echt den ganzen Tag nur im Bett liegen. Schon seit Monaten.

  • Blässe : mir wird schon seit Jahren immer wieder gesagt wie krank ich aussehe.

  • raue Haut, strohige Haare, Haarausfall : das mit der Haut könnte natürlich auch an zu wenig cremen liegen, aber ich verliere recht viele Haare. Nicht mal unbedingt beim waschen, aber im Alltag. Habe recht lange Haare, aber trotzdem finde ich es unnormal, wenn man meine ausgefallenen Haare in jedem Raum zu Büscheln zusammenfegen kann.

  • Schwindel, Tinitus : manchmal wenn ich aufstehe, dann ist mir extrem schwindelig und es pfeift im Ohr. Wenn ich mich hinlege wird es besser. Der Schwindel kommt auch manchmal spontan beim laufen. dann wird es teilweise so schlimm, dass ich mich auf den Weg setzen muss, weil es schon schwarz vor Augen wird.

  • Herzstiche, schneller Puls : immer ganz spontan . Egal ob in einer Ruhephase oder bei Bewegung. Meist kommen die zusammen mit dem Schwindel. Den schnellen Puls habe ich glaube ich fast immer.

  • Hitzewallungen : habe sehr oft heiße Wangen und eiskalte Hände. Halte es oft kaum in geheizten Räumen aus. Manchmal habe ich aber auch das Gegenteil und friere plötzlich stark.

  • schreckliche Monatsblutungen : besser gesagt kommen sie alle 6-8 Wochen. Ziemlich unregelmäßig. Heftige Krämpfe, Schwindelattacken, extremer Blutverlust mit Schleimhautstücken die so groß wie der Handteller sind. Es ist die Hölle. Ich habe auch das Gefühl, dass Herzstiche und co. während der Periode am schlimmsten sind. Oft auch punktuelle Schmerzen im unteren Rücken oder Unterleib.

  • Zunahme. Ich bin dick. Egal was ich tue. Ich nehme zu. Ich hab mich mal 6 Wochen lang nur von Spinat und bisschen Fisch ernährt. Super schädlich, ich weiß. Dazu täglich 2 Stunden Sport. Nichts ist passiert. Nie passiert etwas. Manchmal ekelt mich essen richtig an und manchmal hab ich Heißhungerattacken, die ich unterdrücke.

  • Rote heiße Knie, Beinschnerzen : fast jeden Abend sind meine Knie total rot und warm. Meist dann auch meine Wangen. Zudem habe ich ständig Gliederschmerzen

Ich fühle mich als ob ich zu nichts in der Lage bin. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen, weil ich so kaputt bin und diese ganzen Symptome so reinhauen. Ich schäme mich zum Arzt zu gehen. Ich bin nicht schlank und hab zudem ziemliche Angst, dass irgendwas doofes rauskommt. Natürlich werde ich vermutlich gehen könne.. Aber weiß jemand von euch wo das herkommen könnte ? hab ne leichte Schilddrüsenunterfunktion, aber nehme tabletten

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Verhütest du hormonell? Einige der Symptome, wie die Schlappheit, die Haut- und Haarprobleme etc. könnten darauf hindeuten.

Falls nicht: Lass dich doch mal bitte dringend untersuchen. Vor allem die Schilddrüse!

Die Logik: Wenn ich zum Arzt gehe, sagt der mir was Schlimmes ist auch nicht zu Ende gedacht. Je länger du wartest, desto schlimmer wird doch auch deine Situation. Denn besser wird es nicht und ein vermeintlich einfaches Problem wird so zum Riesenelefant, der dich körperlich und psychisch belastet.

Gerade im Studium kann man das doch nicht brauchen!

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Wie hier schon erwähnt wurde: Die Wirkung der Antibabypille wird NICHT aufgehoben. Aber es können sich andere - nicht ganz so erfreuliche - Langzeitwirkungen einstellen: https://www.gesundheitsfrage.net/frage/anti-babypille-und-l-thyroxin-zusammen-einnehmen

Der Link erklärt die Zusammenhänge nochmals ganz gut. Kurz gesagt: Pille und Schliddrüsentabletten haben entgegengesetzte Wirkungen. Du tust dir und deiner Schilddrüse also keinen Gefallen mit hormoneller Verhütung.

Mein Tipp wäre daher: Verhüte lieber hormonfrei. Da gibt es doch auch Methoden (Kupferkette, Kupferspirale, Kupferball, Kondome, NFP, cyclotest myway, Diaphragma), die alle genau so sicher sind wie die Pille und die gar nichts mit deiner Schilddrüse anstellen!

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Zwischenblutungen können als Nebenwirkung hormoneller Verhütung leider auftreten. Manchmal ist das ein Hinweis darauf, dass die Dosierung nicht hoch genug ist, manchmal bedeutet das auch einfach, dass du die Pille bzw. die Hormone nicht verträgst.

Ich würde in jedem Fall einen Termin beim FA machen, das ist ja kein Zustand! Hattest du vorher eine andere Pille? Hattest du schon davor Probleme mit hormoneller Verhütung?

Probier vielleicht erstmal eine andere Pille, aber mein Tipp wäre: Beobachte ganz genau, wie es dir mit den Hormonen geht. Manche Frauen (ich zum Beispiel) vertragen diese Art der Verhütung einfach nicht.

Und da ist es dann einfach besser, sich eine hormonfreie Alternative Lösung zu suchen als weiter unter den Hormonen zu leiden. Bei mir funktioniert der cyclotest myway total klasse, aber es gibt ja auch andere hormonfreie Methoden. Schau da einfach, was gut zu dir passt!

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In dem Fall solltet du dir eine hormonfreie Alternative überlegen. Es gibt zwar hormonelle Verhütung ohne Östrogen (Minipille, Hormonspirale), aber auch die erhöht dein Risiko z.B. auf Embolien, wenn auch nicht ganz so stark - aber dennoch ist das nicht nötig.

Auf der sicheren Seite bist du mit Methoden wie beispielsweise Kondomen, Diaphragma, Kupferkette, Kupferspirale, Kupferball, NFP oder symptothermalen Verhütungscomputern (z.B. cyclotest myway).

Von diesen Methoden habe ich selbst Kondome, NFP und den myway probiert und finde alle besser als die Pille. Aktuell verhüte ich mit dem myway - seit  einigen Jahren sogar - und bin sehr zufrieden. Sichere Methode, keine Nebenwirkungen!

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Zyklusprobleme, irgendwelche Tipps/ Erfahrungen?

Guten Abend!

Ich habe im Februar die Pille abgesetzt. Der erste Zyklus war 31 Tage lang, ich hatte also Mitte März meine Periode. Bei dem zweiten weiß ich es nicht genau.

Ich erinnere mich, dass mein Frauenarzt mir mal erzählte, dass es auch zählt, wenn man nur mal beim Abwischen einen Tropfen Blut auf dem Papier hat. Das war auch zweimal der Fall. Eine Blutung in gewohnter Stärke hat bei mir vor 12 Tagen eingesetzt. Und seitdem hält sie an. Ich habe keinerlei Schmerzen oder Krämpfe oder Ähnliches.

Im Juli hatte ich eines nachts plötzlich einen explodierenden Schmerz schlimmer als letztes Jahr meine Blinddarmentzündung, der Schmerz kam aber aus der Gegend der Eierstöcke. Danach hatte ich jeden Tag einen bräunlichen Ausfluss (also über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen, bis eben vor 12 Tagen meine Blutung richtig anfing.

Ich war ein paar Tage nach diesem Erlebnis in der Nacht beim Frauenarzt, weil ich dachte, ich hätte evtl eine Zyste gehabt oder so. Da war aber nichts. Und die Schleimhaut war auch nur ganz dünn aufgebaut.

Jetzt ist mein Problem, dass ich zwar gerne zum Gyn gehen würde, ich aber weiß, dass der mir nur wieder die Pille aufschwatzen will, so wie jedes Mal. Ich will die aber nicht nehmen, weil es mir ohne besser geht.

Und im Internet habe ich nur Gruseliges über Ausschabungen usw gelesen.

Was kann man denn nun tun, um den Zyklus zu stabilisieren? Woran kann denn das noch liegen und wie kommt man an entsprechende Untersuchungen? Wie lange sollte ich noch abwarten oder auch gar nicht? Hat jemand eine Ahnung?

Vielen Dank für jegliche Anregungen und Antworten!

Grüße

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Erstmal: Chaotische Zyklen nach dem Absetzen der Pille sind ganz normal. Da kann alles vorkommen von langen oder super kurzen Zyklen, langen und kurzen Blutungen.

Einiges was du schreibst, scheint mir aber ein bisschen extrem. Hast du dich mal beim Hausarzt untersuchen lassen? Zum Thema Untersuchungen: Da würde ich dir einen Endokrinologen empfehlen, die machen einen Hormonstatus-Test und können dir dann sagen, ob da was beim Hormonhaushalt durcheinander ist.

Sollten es ganz normale Schwankungen sein, probier mal einen Zyklustee. Die sind genau dafür gedacht, dass dein Zyklus sich schneller einpendeln kann. Ich hatte den Zykluszaubertee und war damit sehr zufrieden.

LG

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Komplizierte Verhütung - Alternativen zu Pille, Minipille, Gynefix?

Hallo liebe Community,

voller Verzweiflung wende ich mich an Euch.

Es ist so, dass ich anscheinend keine Hormone vertrage. Ich habe 3 verschiedene Kombipillen ausprobiert, bei denen ich immer die gleichen unerträglichen Nebenwirkungen hatte: Extreme depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit - so psychische Geschichten halt.

Genau die gleichen Nebenwirkungen hatte ich dann auch beim Nuvaring, sodass klar wurde, dass ich wohl kein Östrogen vertrage.

Teils ist das auch richtig, denn bei der Minipille (Wirkstoff Desogestrel), die ich seit beinahe 7 Monaten nehme, habe ich diese psychischen Nebenwirkungen nicht. Dafür aber etwas anderes: Ich habe durchgehend Blutungen. Und damit übertreibe ich nicht, ich habe sie wirklich DURCHGEHEND seit etwa einen Monat nachdem ich damit angefangen habe.

Warum ich das bisher ertragen habe, ist mir selbst ein Rätsel. Ich schätze, ich war einfach so glücklich, nicht mehr ständig heulen zu müssen. Des Weiteren wusste ich nichts über irgendwelche Alternativen, weiß es immer noch nicht. Mein Frauenarzt meinte, ich sollte durch Beigabe von Östrogen für ein paar Wochen eine "normale" Pille simulieren und dadurch den Hormonhaushalt wieder i.o. bringen. Dies hat leider nichts gebracht.

Ich war bei 2 zertifizierten Gynefix Ärzten. Diese haben mir beide von der Gynefix Kupferkette bzw. einer Kupferspirale abgeraten, da diese nicht bei jedem passt und nur schwer anzubringen sei bei mir. Außerdem würde dies meine - ohnehin extrem starke und schmerzhafte Periode, die ich vor Einnahme der Minipille jeden Monat hatte - noch verstärken. Ich war extra bei zwei, weil ich es erst nicht glauben wollte. Zu schön war der Gedanke an eine komplikationslose, hormonfreie Verhütung... Aber es ist wohl, wie es ist.

Nun bin ich auf der Suche nach irgendwelchen anderen Methoden und würde mich über einen Austausch sehr freuen. Ich möchte ungern die Dreimonatsspritze oder die Hormonspirale ausprobieren, da diese sehr langwierig sind und, falls es zu Nebenwirkungen kommt, man die drei Monate (oder bis man die Spirale entfernen kann) aushalten muss. Das möchte ich einfach nicht, vor allem, weil es bisher immer Probleme gab. Aus diesen Gründen raten auch die beiden Frauenärzte sowie mein Hausarzt von den beiden Methoden ab. Da ist die Dosierung ja auch wesentlich höher.

Vielen Dank schon einmal fürs Lesen, war ja doch ein halber Roman. Und natürlich für jeden einzelnen Kommentar!

LG Euer Knicklicht

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Hallo Knicklich,

es stimmt. Deine Situation ist nicht einfach, aber auch nicht hoffnungslos :-)

Zur Gynefix-Frage: Haben diese beiden Aerzte dich denn untersucht, bzw. die Gebaermutter abgemessen etc.? Ich hoffe ja, denn ansonsten kann man gar keine Aussagen darueber machen, ob die Kupferkette passt oder nicht.

Uebrigens gibt es auch alternativ die Kupferspirale, die wird anders angebracht, sodass bei Frauen, bei dem das eine nicht geht, das andere passen kann - wuerde ich ebenfalls untersuchen lassen.

Es stimmt natuerlich, dass Regelschmerzen dadurch staerker werden koennen. Die Frage ist, wie lange nimmst du schon Hormone? Bei mir war es z.B. so, dass ich mit 14 extreme Regelschmerzen hatte, mit 24 aber dann gemerkt habe, dass die fast komplett weg waren, das kann sich also durchaus mit der Zeit aendern. Wie stark deine Regelschmerzen sind, kannst du allerdings erst wissen, wenn die Hormone weg sind.

Sollten weder die Kette noch die Spirale passen, empfehle ich dir den cyclotest myway. Mit dem verhuete ich seit einigen Jahren. Es ging mir dabei aehnlich wie dir: Drei Pillen ausprobiert, den Nuvaring, sogar eine Minipille - absolute Hormonunvertraeglichkeit. Depressionen, Libidoverlust und Genitalinfektionen waren nur einige meiner Probleme.

Deswegen bin ich auch zur hormonfreien Seite gewechselt - und bin damit gluecklicher als je zuvor! Der myway ist im Prinzip eine Computer-Variante der Methode sensiplan und gut fuer Frauen, deren Zyklus zw. 23-45 Tagen liegt (max. 5 Tage Schwankung) und die generell daran interessiert sind, mehr ueber ihren Zyklus zu lernen.

Wie gesagt, ich komme damit super klar, finde es auch einfacher als sensiplan und kann dir den myway nur empfehlen.

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