Zwangsernährung? oder ist es rechtens?

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Auch für den Fall das ich jetzt Schelte ernte; ich bin dagegen sofern eine Verfügung vorliegt, die der Mensch gemacht hat, während er noch "bei Sinnen" war ihn "zwangsweise zu ernähren" oder andere Maßnahmen die der Pat. nicht wünschen würde durchzuführen! Ich denke, diese Menschen machen sofern sie es konnten sich sehr gut gedanken über das, was sie im Zweifel wollen oder aber auch nicht! Das und nichts anderes gilt es zu beachten! Immerhin waren diese Menschen selbstbestimmt und haben ein Recht auf freie Entscheidung, erst Recht über ihren Körper und dessen möglichen Konsequenzen, Holland macht es uns vor, wie es geht "menschenwürdig" zu handeln! :-))

nein, keine schelte! DH!!!!

Selbstbestimmungsrecht geht vor Zwangsernährung, finde ich - und deshalb ist eine Patientenverfügung von grösster Wichtigkeit!!!! Ich habe Senioren gesehen, ans Bett gefesselt und zwangsernährt!!! Es waren keine Lebensaktivitäten irgendwelcher Art zu verzeichnen, aber zwangsernährt, damit die Erlösung vom Leben hinausgezögert wird!!!!

Dieses Selbstbestimmungsrecht kann man auch für Demenzkranke durchsetzen, indem man eine Betreuungsvollmacht rechtzeitig von seinen Eltern oder anderen Verwandten erhält, um später für sie verantwortungsvoll und in ihrem Sinne eine Entscheidung zu treffen. Auch in Krankenhäuser selbst wird eine Zwangsernährung schnell angeordnet, obwohl gar nicht notwendig, wie im Falle unserer Mutter!! Sie war einfach zu schwach, um zu ESSEN und das Personal war überfordert! Als sie sich erholt hatte war es kein Thema mehr, hätten wir zugestimmt wäre sie die Schläuche nicht mehr losgeworden.

über dieses thema streitet die gesellschaft doch schon jahre.manchmal kommt es zum prozess um endlich einen menschen sterben(verhungern) zu lassen...und manchmal gewinnen sie den prozess. problem sind aber die dementen,weil es nicht ihr feie entscheidung ist,sie können dir nicht sagen ob sie diese maßnamen nicht wollen

Hallo, ja du hast recht auf einer art, aber wo her weißt du das der der Zwangsernärt wird nicht Ernärt werden will! Und da ist das Problem Verhungern lassen ist ja auch nicht gut, oder?

Ich denke es sind keine Lebensverlängernde Maßnahmen in dem Sinne, denn der Patient ist ja nicht an Maschinen angeschlossen. Oder? Ihnen wird die Nahrung zugeführt, die sie auch benötigen. Manche demenzkranke vergessen leider auch oft die Nahrungsaufnahme.

Kein Altenheimplatz wie weitervorgehen?

Unsere Oma ist seit 2013 in Pflege, da sie sich vorher den Oberschenkel gebrochen hat und nicht mehr alleine zu Hause bleiben konnte. Aktuell hat sie Pflegestufe 5.

Seither ist bei uns zu Hause eine 24h Pflege. Vor 7 Monaten wurde eine der Pflegerinnen ausgetauscht, da sie zu Hause in der Slowakei auf die eigene Mutter schauen muss. Vorher war die Pflege halbwegs in Ordnung, jedoch kam als Ersatz für die abgehende Pflegerin entweder immer nur kurzfristiger Ersatz für 3 bis Max. 7 Tage oder komplett unfähige Pflegerinnen die sich nicht kümmern wollten (ganzen Tag telefonieren am eigenen Zimmer, keine Zeit mit Oma verbracht, Essen für Oma vergessen oder erst um 15 Uhr Mittagessen, wenn gekocht, dann nur Essen das ich nicht einmal einem Hund vorsetzen würde, Kettenraucher, Diebe es wurden Schmuck, Handtaschen, Münzsammlungen etc. entwendet, Geschirr wird dreckig herumliegen gelassen auch Müll, Oma wird nicht zur Toilette gebracht, nicht gewaschen, Tabletten vergessen etc.).

Nachdem die ganze Situation zu Hause untragbar wurde auch für die Familienangehörigen die im gleichen Haushalt wohnen, wurde de Pflegedienst gewechselt - es gab sich aber keine Besserung - außer dass die Damen etwas besser deutsch sprechen. Heute morgen nun die Katastrophe schlechthin. Die Pflegerin vergaß mitten in der Nacht den Wasserhahn abzudrehen und setzte das halbe Erdgeschoß unter Wasser, sogar der Keller wurde nass (durch Betondecke!). Laut Installateur soll sich der Schaden auf ca 10.000 Euro belaufen.

Bereits vor knapp 1 Monat wurde unsere Oma auf die Warteliste im Altenheim gesetzt, es gibt keine freien Betten bzw. Kein Personal für die Aufnahme. Pflege über den Sozialsprengel ist derzeit auch nicht möglich bzw. Nicht im benötigen Zeitausmaß - unsere Oma hat Pflegestuge 5!!).

Wir brauchen dringend Hilfe, hat jemand schon Erfahrung was man tun kann bzw. kennt einen verlässlichen Pflegedienst? Wir wissen uns nicht mehr zu helfen und werden auch vom Pflegedienst eigentlich komplett ignoriert, dieser hat uns auch noch aufgekündigt!

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Beschwerde über das Personal des Pflegeheims?

Schönen guten Abend liebe Helferlein,

Eine kurze Beschreibung der Sachlage:
Meine Großeltern zogen im April diesen Jahres in ein wirklich schönes Pflegeheim. Dort wurden sie super betreut, das Personal war hilfsbereit, immer sehr zuvorkommend, stets freundlich und gut gelaunt.
Ende September verstarb mein Großvater, sodass meine Großmutter nun allein im Heim lebt. So weit natürlich nicht weiter schlimm. Leider müssen wir seit dem Tod meines Großvaters feststellen, dass eine bestimmte Pflegekraft auf ihrer Station äußert ruppig, unfreundlich und allgemein unserer Meinung nach "nicht angemessen" mit meiner Großmutter umgeht.

Heute gab es wieder eine Situation mit der betreffenden Schwester. Meine Großmutter - bewegungseingeschränkt - wurde von dieser Schwester am Morgen für den Tag fertiggemacht und dabei laut Aussage meiner Großmutter "angepampt" und "beschimpft", sodass meine Großmutter in Tränen ausbrach. Daraufhin wurde die Schwester noch ungeduldiger und schimpfte nur noch mehr.

Als meine Großmutter uns bei unserem heutigen Besuch davon erzählte, haben wir uns direkt an das Pflegepersonal gewandt und folgenden Tipp bekommen:

Wir mögen bitte eine schriftliche Beschwerde formulieren und diese morgen früh an die Stationsschwester übergeben. So weit, so gut.

Nun meine Frage: Ich bin ganz furchtbar untalentiert in diesen Dingen … wie formuliere ich diese Beschwerde korrekt? Wie bleibe ich sachlich, welche Ausdrücke verwendet man am besten?

Für jegliche Tipps bin ich äußerst dankbar!

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