Krankschreibung und Einschränkungen nach Trichterbrust-OP?

4 Antworten

Schulausfall 2 Wochen,  nicht fliegen 2 Wochen  

Schulsportausfall 6 Wochen

volle Sportliche Belastbarkeit einschließlich Kraftsport, Schifahren etc.  nach 6-10 Wochen

das gilt jetzt für unser Zentrum in Berlin -Buch

bei anderer OP-Technik kann es natürlich anders sein

Ganz so einfach sind allgemeine Aussagen eben nicht, man kann die Trichterbrust nicht zuverlässig  selbst beurteilen, dazu muß man den gesamten Brustkorb vermessen und das Verhältnis zwischen Brustkorbgröße und Einsenkung der trichterbrust ausrechnen, das ist was für Spezialisten

um mehr zu sagen müßtest du ich an einem echten Zentrum für Brustkorbfehlbildungen (z.B. Trichterbrust, Kielbrust, Sternumspalte,  Jeune Syndrom) Erst mal untersuchen und ausmessen lassen !

die  Trichterbrust nimmt oft von Jahr zu Jahr langsam zu und irgendwann behindert sie zunehmend Herz und ! Lunge. , das verschärft sich zusätzlich wenn weitere Risikofaktoren wie Rauchen !  dazukommen.

( bei uns rund 120 - 150  Trichterbrustoperationen pro Jahr

+ 30 -40 Kielbrustoperationen im Jahr ,

so Berlin -Buch in Europa das größte Zentrum für Brustkorbfehlbildungen

vor einer Behandlung kommt die Diagnose

dann kann man das Ausmaß bestimmen und abschätzen ob die Trichterbrust noch weiter zunehmen wird und ob eine minimal invasive Operation nötig ist, wenn ja übernimmt das die Kasse in Berlin fast immer solange man noch nicht 17 ist

Untersuchungstermine unter

martina.grabe@helios-kliniken.de   oder  Tel.: 030/ 9401-54400

dein

Prof. Dr. Dr.med. Klaus  Schaarschmidt

Director of Helios Center for Pediatric and Adolescent Surgery

martina.grabe@helios-kliniken.de

Tel.: +49 30 9401-54400

Fax: +49 30 9401-54409

Ich verstehe es nicht, weshalb solche Anfragen immer in irgendwelchen Laienforen auftauchen?

Ist es denn so schwer,  diese Frage dem behandelnden Arzt zu stellen, der die Vorgeschichte und den genauen Befund des Patienten kennt?

Eine Trichterbrust kann in ganz unterschiedlichen Ausprägungen vorkommen und selbst ein Mediziner kann zu so einer Frage ohne genaue Angaben und Befunde aus der Ferne keine Angaben machen. 

Hier spielen viele Faktoren eine Rolle wie Ausprägung und Schweregrad der Trichterbrust, OP Methode,  Erst oder Folge OP, Alter und körperlicher Zustand des Patienten, mögliche Begleiterkrankungen und nicht zuletzt der Beruf des Patienten.  

Um eine Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, ist immer entscheidend, was der Patient eigentlich macht. Ein Mensch im Straßenbau ist einer ganz anderen körperlichen Belastung ausgesetzt als ein Automechaniker oder ein Büroangestellter.

Von daher kann ich Dir nur empfehlen: Wende Dich an Deinen Arzt. Vor einer solchen OP wird ein ausführliches Arzt/ Patientengespräch geführt, wo auch neben Risiken und Problemen über die von Dir erwähnten Sachen gesprochen wird. 

Was sollen also die Hobbyfachleute in einem Laienforum besser wissen als die Fachleute selbst? 

Hallo, es gibt auch Ärtze in diesem Forum, es hat auch einer geantwortet. Außerdem wollte ich die Erfahrungen anderer hören.

@scc2000

Ich habe selbst vor meinem jetzigen Beruf im med. Bereich gearbeitet. Von daher weiß ich sehr wohl, von was ich rede.. auch wenn es schon ein paar Jährchen her ist. Aber an den grundsätzlichen Dingen hat sich nichts geändert.

Ja - hier sind auch Ärzte im Netz. Aber auch als Arzt kann und wird man Dir anhand einer oberflächlichen Beschreibung keine korrekte Antwort geben. Kein Mediziner lehnt sich so weit aus dem Fenster.

Es gilt also weiterhin das, was ich Dir bereits geschrieben habe.  

Wenn Du auf eine korrekte Antwort keinen Wert legst, dann glaube das, was Dir Menschen, die Dich, Deine med. Vorgeschichte und Deinen aktuellen Befund nicht kennen, Dir als Antwort schreiben.

Wenn Du Wert auf eine korrekte und verlässliche Antwort legst, frage Deinen Arzt/Operateur, Nachbehandler. Selbst dessen Antwort ist nur ein Richtwert. 

Denn die tatsächliche Dauer der Schulunfähigkeit, Sportunfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit hängt von Art, Ausmaß und Verlauf der durchgeführten OP und vom Heilungsverlauf ab. Da ist auch nicht jeder Patient gleich. Dafür bestellt man den Patienten für regelmäßige Kontrollen ein.

Aus Erfahrung kann ich Dir sagen: Aus Sicht des Arztes sind die schlimmsten Patienten die, die dem Arzt die Diagnose, OP Methode und Therapie aus dem Internet mit in die Sprechstunde bringen und absolut beratungsresisten und besserwisserisch sind.  

Von ihnen kann jeder Arzt was lernen. Nämlich das der Medizinberuf nicht mehr das ist, was er einmal war und das es auch nach einem anspruchsvollen Studium und der Liebe zu Patient und Medizin sinvoll sein kann, einen anderen Weg zu gehen. Ich habe es jedenfalls nicht bereut. 

Ok

Solang du krank geschrieben bist, darfst du nicht fliegen, dass du in anderen Ländern für deine Krankschreibung nicht versichert bist.
Hatte das Gleiche, als ich in Spanien gearbeitet habe und die MIttelhand gebrochen war. Ich durfte auch nicht Heim.

Über den Verheilungsprozess sprichst du bitte mit deinem zuständigen Arzt.

Weil man ja fliegen kann

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