In ein Ohrring getreten. Was nun?

4 Antworten

Das hat ein Hämatom so an sich :) In ein paar Tagen merkst du nichts mehr :D

Also ich dachte, dass eine Impfung nur nötig ist, wenn man in etwas rostiges reinsteigt...
Und hier sollte man vorher geimpft sein. Da ich aber nicht glaube, dass der Ohrring rostig ist, würde ich mir da keine großen Sorgen machen. Ich glaube, es ist eine normale Wunde

Du brauchst keine Tetanus Impfung. Soviel ich weiß, alle 10 Jahre.

Und der blaue Fleck ist ein Hämatom, das bald wieder verschwindet.

Mach vorsichtshalber ein Pflaster drauf und desinfiziere die Stelle nochmal.

Als ob die Impfung helfen würde,tze....Bring die Wunde zum bluten,das schwemmt alle Keime raus...

Warum soll die Tetanus-Impfung nicht gegen eine mögliche Tetanus-Infektion helfen?

@Columbo1927

Weil die Tetanusschutzimpfung eine sogenannte Toxoidimpfung ist,d.h. es wird das "entgiftete Gift" der Tetanusbakterien verimpft...Da der menschl. Körper aber nicht immun gegen Gifte werden kann,ist eine Schutzwirkung durch diese Impfung illusorisch....Ist auch nie nachgewiesen worden dass die Impfung schützt...Bevor man sich wahllos impfen läßt,sollte man sich mal informieren!

@paula2005

Weil die Tetanusschutzimpfung eine sogenannte Toxoidimpfung ist,d.h. es wird das "entgiftete Gift" der Tetanusbakterien verimpft...

Richtig - der Körper bildet Antikörper gegen dieses chemisch modifizierte Gift die man übrigens nachweisen kann. Auch wird regelmäßig während der Produktion an Tieren die Wirksamkeit geprüft in dem man Tiere zunächst gegen Tetanus impft (dabei darf kein Tetanus auftreten, da sonst die Entgiftung des Toxoids nicht funktioniert hat) und anschließend versucht mit Tetanus zu infizieren - dabei darf natürlich dann auch kein Tetanus auftreten. Funktioniert hervorragend.

Da der menschl. Körper aber nicht immun gegen Gifte werden kann,ist eine Schutzwirkung durch diese Impfung illusorisch

Der menschliche Körper kann nicht gegen alle Gifte immun werden - gegen bestimmte Proteine die für den Menschen giftig sind aber schon. Das klappt nicht nur mit dem Tetanus-Toxoid sondern auch gegen das Toxoid, das bei Diphtherie auftritt. Das kann man auch unschwer daran erkennen, das beide Krankheiten in Ländern in denen geimpft wird extrem selten geworden sind.

....Ist auch nie nachgewiesen worden dass die Impfung schützt

Natürlich gibt es dazu Nachweise - es ist nicht möglich in Europa einen Impfstoff zuzulassen, ohne das man zuvor dessen Wirksamkeit nachgewiesen hätte. Sonst gäbe es sicher auch schon Impfstoffe gegen AIDS und Schnupfen wenn das so einfach wäre :-)

Hier findest Du über 12000 wissenschaftliche Arbeiten über Tetanus-Impfstoffe:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Tetanus%20vaccine

Kaum vorstellbar, dass es tausenden von Wissenschaftlern über Jahrzehnte nicht aufgefallen sein soll, dass Tetanusimpfstoffe gar nicht funktionieren.

...Bevor man sich wahllos impfen läßt,sollte man sich mal informieren!

Richtig - woher hast Du eigentlich deine Information, dass man gegen Gifte nicht immun werden könne?

@Columbo1927

Ich hab verschiedene Bücher rund ums impfen gelesen und diverse Videos gesehen,die sehr verständlich bei mir ankamen,im Gegensatz zu Erklärungen bezüglich des impfens....

@paula2005

Wie schön - du meinst also, dass die 12000 wissenschaftlichen Arbeiten zur Wirkung des Tetanus-Impfstoffes allesamt falsch sind und die beteiligten Wissenschaftler weniger von der Wirkung des Impfstoffes verstehen als Du - und das auf Basis einiger Bücher und diverser Videos, die du gelesen/gesehen hast?

Und du meinst dann auch, dass die Diphtherie-Impfung ebenfalls nicht funktionieren kann, weil es sich dabei ja ebenfalls um einen Toxoid-Impfstoff handelt?

Also wenn Du meinst....

Aber vielleicht solltest Du dann vielleicht zumindest erklären, warum Diphtherie nach Einführung der Impfung extrem stark zurückgegangen ist?

An der verbesserten Hygiene kann es kaum liegen, denn selbst in den meisten Ländern Afrikas gibt es keine oder fast keine Diphtherie-Fälle mehr.

im Gegensatz zu Erklärungen bezüglich des impfens....

Welche Erklärung kam denn nicht verständlich bei Dir an?

Aber nochmal auf deine vorherige Behauptung zurückzukommen, man könnte gegen das Tetanustoxoid nicht immun werden (weil man gegen Gifte prinzipiell nicht immun werden könnte)

Ist Dir ein Immunologe oder Toxikologe bekannt, der die gleiche Meinung vertritt? Falls ja - verrate doch mal dessen Namen. Das würde mich nämlich wirklich interessieren. Danke vorab

@Columbo1927

An Diphtherie kann man nicht nur einmal erkranken,bei 90% der Erkrankten verläuft sie mit einer leichten Rachenentzündung und da man heutzutage alles direkt mit Antibiotika behandelt,wird sie nicht als Diphtherie erkannt...

Aber jeder kann ja für sich und seine Kids selber entscheiden,ob er sich 23-72x impfen läßt oder nicht...Zum Glück gibts keinen Impfzwang...Das nächste mal kannst du dir ja mal von einem Arzt bestätigen lassen mit Unterschrift,dass Impfungen Schutz bieten und nicht schädlich sind,wenn du dich impfst...

@paula2005

An Diphtherie kann man nicht nur einmal erkranken,

Richtig - wenn man nicht geimpft ist kann man Diphtherie mehrmals bekommen

bei 90% der Erkrankten verläuft sie mit einer leichten Rachenentzündung

Diese Behauptung stammt von Anita Petek-Dimmer. Leider hatte die Dame bereits zu Lebzeiten eindrucksvoll ihre Unkenntnis auf dem Gebiet der Immunologie demonstriert.

http://www.ratioblog.de/entry/die-140-suenden-der-anita-petek-dimmer

Aber selbst wenn es so wäre - was ist mit den restlichen 10%?

Die Impfgegnerseite "imfpschaden.info" schreibt dazu:

Das Diphtherie Bakterium produziert einen Giftstoff, der zu Lähmungen des Herzmuskels und Schäden der Leber, Nieren und Nerven (auch Hirnnerven) führen kann. Durch Loslösen der Membrane besteht akute Erstickungsgefahr.

Ergänzen könnte man noch folgende Komplikationen

  • Die Herzmuskelentzündung ist mit der Möglichkeit von Reizleitungsstörungen, Herzvergrößerung und Kreislaufversagen verbunden; ein plötzlicher Herztod tritt als sog. „Frühtod“ in der ersten Krankheitswoche oder als „Spättod“ in der Rekonvaleszenz auf.
  • Die Polyneuritis äußert sich als Lähmung verschiedener Hirnnerven bzw. Hirnnervenäste wie des Nervus facialis oder Nervus recurrens und kann somit zu einer Lähmung des Gaumensegels, der Augenmuskeln oder zu einer Schluckbehinderung oder auch Schlucklähmung führen, so dass die aufgenommene Nahrung über die Nase hochgewürgt werden kann. Die periphere Polyneuritis kann sich in der Regel ein bis drei Monate nach Beginn der Erkrankung entwickeln.
  • Eine Pneumonie tritt bei der Hälfte der Todesfälle auf.
  • Seltenere Komplikationen sind eine Nephritis mit Einschränkung der Nierenfunktion bzw. Nierenversagen, eine Bakteriämie, eine Endokarditis, Lungenembolien und eine Enzephalitis.

und da man heutzutage alles direkt mit Antibiotika behandelt,wird sie nicht als Diphtherie erkannt...

Wenn es denn so wäre, das eine Behandlung mit Antibiotika alleine so problemlos wäre. Mit Antibiotika kann man zwar das Bakterium bekämpfen - aber eben nicht das Toxin das von diesem bereits produziert wurde. Und auch nach Gabe eines Antibiotikums fallen die Bakterien nicht alle sofort tot um. Das heißt die produzieren auch noch eine gewisse Zeit weiterhin das Toxin. Deswegen muß auch zusätzlich ein Antitoxin gegeben werden - dass es deiner Meinung nach (die allerdings scheinbar kein Toxikologe mit dir teilt) ja eigentlich nicht geben dürfte.

Der erste Toxoid-Impfstoff gegen Diphtherie wurde übrigens bereits 1898 entwickelt - lange vor Entdeckung von Penicillin. Aber vermutlich haben sich bereits damals die Ärzte (die ja damals regelmäßig mit Diphtherie zu tun hatten) auch nur eingebildet, dass die Impfung wirkt. Zuvor hat man Diphtherie auch schon erfolgreich mit Antitoxinen behandelt - die es ja angeblich nicht gibt, weil man gegen ein Toxin nicht immun werden kann.

Zum Glück gibts keinen Impfzwang

Was man bedauern kann - dank Impfzwang wurden die Pocken ausgerottet und die Pockenimpfung ist dadurch überflüssig geworden. Masern, Polio und Diphtherie könnten ebenfalls ausgerottet werden - was aber nicht zuletzt an einer Minderheit von sogenannten "Impfkritikern" scheitert

Das nächste mal kannst du dir ja mal von einem Arzt bestätigen lassen mit Unterschrift,dass Impfungen Schutz bieten und nicht schädlich sind,wenn du dich impfst...

Ach - und du meinst, Diphtherie, Tetanus oder Polio wären im Vergleich zur Impfung harmlos?

Bist Du jetzt eigentlich weiterhin der Meinung, dass die Diphterie-Impfung nicht funktioniert - also keine Immunität verursacht?

Falls ja - ist Dir inzwischen eine Erklärung eingefallen, warum Diphtherie nach Einführung der Impfung extrem stark zurückgegangen ist? (Übrigens auch in vielen afrikanischen Ländern, in denen keineswegs sofort ein Arzt mit Antibiotika bereit steht....)

Und hast Du inzwischen einen Toxikologen gefunden, der mit dir einer Meinug ist, dass man gegen das Diphtherie-Toxin nicht immun werden kann?

@carlosr1970

Du mußt nicht versuchen mich vom impfen zu überzeugen....Ich lass mich nicht impfen(hab auch einige Kinderkrankheiten durch gemacht),mein Immunsystem dankt es mir heute...Und ich werde auch meine Kids nicht impfen....Uns gehts blendend und wir haben noch Selbstheilungskräfte(vielleicht weil wir Kinderkrankheiten durchgemacht haben?)....Ist auch sinnlos mich so zuzutexten,ist mir zu sehr pharma-orientiert...Da mach ich dicht...Weißte,ich trink lieber Tee und hör auf Signale meines Körpers,als mir Antibiotika und Penicillin einzupfeifen....Nischt für ungut,aber wie gesagt,es besteht kein Impfzwang....warum wohl nicht??

@paula2005

Und deswegen verbreitest Du, dass die Tetanusimpfung und auch die Diphtherie-Impfung (angeblich) gar nicht wirksam sein kann?

Nischt für ungut, aber da kann ich nur noch den Kopf schütteln....

@Columbo1927

Schüttel doch,kann man nur für dich und deine Familie hoffen,dass ihr den Impfwahn unbeschadet überstehen werdet...

@paula2005

Was ist eingentlich mit der Impfung gegen Zecken? Ich habe gehört, dass die gar nichts bringt, weil die Impfung wirkungslos gegen infizierte, also giftige Zecken ist.

@Xantavis

Es gibt keine Impfung gegen Zecken. Zecken können zwei verschiedene Krankheiten übertragen: FSME und Borreliose.

Für FSME gibt es einen Impfstoff - und wie bei jedem Impfstoff mußte der Hersteller natürlich im Rahmen der Zulassung die Wirksamkeit durch entsprechende Studien belegen. (Man kann nicht einfach Wasser abfüllen und als wirksamen Impfstoff gegen alles mögliche verkaufen - auch wenn manche Impfkrtitiker das scheinbar glauben....)

In Österreich (wo FSME-infizierte Zecken weiter verbreitet sind als bei uns) gingen die Fallzahlen bei FSME-Neuerkrankung nach entsprechenden Impfkampagnen deutlich zurück.

Gegen Borreliose gibt es zur Zeit keinen zugelassenen Impfstoff.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChsommer-Meningoenzephalitis

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