Hat eine Beschwerde gegen einen Arzt Aussicht auf Erfolg?

5 Antworten

Beschwerden sind meist aussichtslos. Wendest du dich an die Ärztekammer, hast du es mit Berufskollegen zu tun. Da gilt der Grundsatz "keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus." Anders, wenn ein Arzt die bestehenden Gesetze gröblichst mißachtet, dann kann ein Gericht eingeschaltet werden. Mein Tipp, wechsle den Mediziner, sag ihm aber zuvor, was du von ihm hältst.

Das habe ich mir fest vorgenommen: Ich gehe nochmal hin und geige ihm meine Meinung. Der hat eh schon weniger Patienten als wie vor 10 Jahren, als er seine Praxis eröffnet hat.

Ich hatte vor Jahren einen ähnlichen Fall mit meiner langjährigen Hausärztin. Habe dann gewechselt, und das war's. Beschwerden (z.B. bei der Ärztekammer) bringen überhaupt nichts. Wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient gestört ist, sollte man gehen.

So ist es. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Da wird man ja erst richtig krank, bei diesem Arzt.

Es halten nicht alle Ärzte zusammen, da nur mal vorweg.

Eine Beschwerde bei der Ärztekammer sollte schon schwerwiegendere Gründe haben, als einen schlechtgelauten und schlecht organisierten Arzt. Das kannst Du Dir sparen.

Aber die Krankenkasse interessiert sich dafür, wie eine Arztpraxis geführt wird, also würde ich mich dahin wenden.

Deine Erfolgsaussichten sind gering, was dich aber keinesfalls davon abhalten sollte, die Ärztekammer zu informieren. Möglichst genau, also Datum, Uhrzeit, was vorgefallen, welche Umstände drum herum...nur wenn sich ganz viele Leute über die selben Sachen beschweren, hat man ansatzweise Chancen, etwas zu bewirken. Leider. Habe auch schon mal Meldung gemacht bei der Ärztekammer über eine Ärztin, die mir einen Termin verweigert hat, der zur Kontrolle/Vorsorge ausgemacht wurde, auf den ich 5 Monate gewartet habe. Am Thresen hatte man mir dann IGEL-Leistungen verkaufen wollen, die ich nicht wollte. Da hat man mir direkt den Termin gestrichen. Unglaublich. Die AOK hat damals gesagt, das es bereits mehrere Anrufe wg. dieser Problematik gab. Passiert ist nix. Auch die Meldung bei der Ärztekammer verlief komplett im Sand! Aber was nicht gemeldet wird, kann die Ärztekammer nicht wissen. Deshalb schreib sie an und such dir gleichzeitig einen neuen Arzt! Du kannst auch mal deine Krankenkasse informieren.

Über diesen Arzt fand ich im Netz gerade einen Bericht, welcher aber schon einige Zeit her ist, dass ein Patient/in ihn nicht nur bei der Ärztekammer gemeldet hat, sondern auch Anzeige gegen ihn erstattete. Siehe da er durfte weiter praktizieren, also hat er Narrenfreiheit. Da lasse ich es doch lieber. Gegen Ärzte hat man als NORMAl- Patient keine Chance.

@HeikoWeber

Die Chancen sind schlecht, aber das heißt noch lange nicht, daß man gezwungen ist, die Klappe zu halten. Den Arzt zu wechseln ist das eine, eine Meldung zu machen warum, damit bei vielen Beschwerden vielleicht doch was passiert, ist das andere.

@nursesandra

Im Netz fand ich Bewertungen über diesen Arzt: Bis auf EINE- ALLES NEGATIVE!!! U.a. sah ich, dass vor über einem Jahr ein Patient/in diesen Arzt nicht nur der ÄK gemeldet hatte, sondern sogar Anzeige erstattet hat. Was hat es ihm/ihr gebracht? NIX. Der darf weiter praktizieren! Schande! Hoffentlich gehen noch viele Patienten weg.

Warum hast Du nicht schon längst gewechselt?

Das frage ich mich seit einigen Tagen auch!!!

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