Chronische Migräne und Schule oder Arbeiten - Wie macht man das?!

5 Antworten

Ich kann Dich gut verrstehen. Auch ich hatte ca. 12 Jahre Migräne. Nicht so oft wie Du es beschreibst aber 2-3 mal im Monat. Bei mir ging es meist zur Wochenmitte los. Da habe ich mich dann mit Medikamenten einigermaßen bis Freitag gequält und lag dann am Wochenende im Bett. Zimmer dunkel, Ohrenstöpsel und Eisbeutel auf der Stirn. Die Ärzte gaben mir immer mal andere Tabletten oder auch mal Spritzen in den Kopf. Auch mit pflanzlichen Mitteln zur Vorbeugung (Pestwurz) hab ich es versucht. Irgendwann halfen nicht einmal mehr Infusionen mit Schmerzmitteln.

Da bot mein neuer Hausarzt mir Akkupunktur an. Ich habe es versucht und nach 3 oder 4 Sitzungen wurde es besser. Nach der 10. Behandlung war meine Migräne weg. Das ist nun mittlerweile 5 Jahre her. Ich weiss, daß Akkupunktur nicht bei jedem hilft. Mir hat sie aber geholfen. Natürlich habe ich immer wieder noch Kopfschmerzen. Das ist aber kein Vergleich zu der früheren Migräne. Versuch es doch auch einmal damit.

Einen Versuch ist es wert. Das was ich bis jetzt an Kosten für Medikamente eingespart habe ist ein vielfaches der Therapiekosten (wobei ich in einem Krankenkassenprogramm war und nur einen Teil bezahlen musste). Von der Belastung für die Organe durch die starken Medikamente mal ganz zu schweigen.

Ich wünsch Dir alles Gute. Vielleicht findest Du auch einen Weg.

Ich weiss, daß Akkupunktur nicht bei jedem hilft. Mir hat sie aber geholfen. Natürlich habe ich immer wieder noch Kopfschmerzen. Das ist aber kein Vergleich zu der früheren Migräne. Versuch es doch auch einmal damit.

Akkupunktur auszuprobieren ist ein guter Ratschlag. Ich kenne Migräniker bei denen das geholfen hat (zumindest für eine gewisse Zeit). Bei mir leider nicht, aber vielleicht ist das auch abhängig von dem jeweiligen Akkupunkteur. Einen Versuch ist es wert - da stimme ich dir zu.

So wie dir geht es leider vielen Menschen mit Migräne – man stößt oft auf Unverständnis bei den Leuten, die diese Krankheit nicht von sich selbst kennen. Ein ärztliches Attest über die chronische Migräne bei der Schule vorzulegen war deshalb wichtig und richtig.

Ich leide seit 35 Jahren unter Migräne – meine Tochter (20) seit 5 Jahren. Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel) nicht zu häufig einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommen kann. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig.

Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Arzt. Am Besten einer, der Erfahrung mit Migränepatienten hat. Das ist leider nicht bei jedem der Fall, deshalb ist es gut sich vorher zu erkundigen.

Meiner Tochter und mir hilft die Vorbeugung sehr gut, indem wir die Migräneauslöser möglichst vermeiden. Dadurch kann man die Häufigkeit und Intensität der Attacke deutlich reduzieren:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Histaminintoleranz auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann (wie bei dir) ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf beugen auch der Migräne vor. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, vor allem regelmäßige Mahlzeiten, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen u. Gestagen kombiniert enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zu einem migräne-erfahrenen Neurologen sein zur Verschreibung der Schmerzmittel (Triptanpräparat) für den Notfall.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Als Migräne- u. Kopfschmerzpatient bin ich gut informiert

Hallo, PlatteErbse,

zum Glück habe ich selber keine Migräne, kann Dir daher nicht aus eigener Erfahrung Rat geben, aber einen anderen Tip: Google mal unter Migräne Forum, da gibt es verschiedene und dort wirst Du Dich bestimmt austauschen können.Oder gibt es vielleicht in Deiner Stadt eine Selbsthilfegruppe? Ich finde es jedenfalls unmöglich,wie die Lehrer mit Dir umgehen. Viel Kraft und gute Besserung!

Geh doch mal auf www.miginfo.de (eine der größten und meistfrequentiersten Migräne-Sites der Welt) und mache die beiden Online-Tests oben rechts:

  1. Hypoglykämisch?
  2. Habe ich Migräne?´

Wenn du bei dem Hypoglykämie-Test "anschlägst", dann liegt die Lösung deines Problems fast auf der Hand. Mediziner können die nicht finden, da sie nur verordnen wollen. Du kannst aber selbst etwas tun.

Der Betreiber der Website litt bis zum 40. Lebensjahr unter chronischer Migräne und stand bereits kurz vor der Frühverrentung. Seit mehr als 20 Jahren ist er geheilt.

zuert: nimmt du die pille? wenn ja, sofort absetzten... Bekommst du triptane, wenn nicht sprich mit deinem arzt darüber, was anderes hilft da meist sowieso nicht. wa du schreibst kenne ich nur zu gut. ich hatte zig fehltage in der schule, wegen meiner migräne, verstanden hat das niemand, im gegenteil es kamen nur vorwürfe. eine zeit lang habe ich mich mit tabletten nur so voll gestopft, um irgendwie am normalen alltag teilhaben zu können, das ging auf dauer natürlich auch nicht gut. weshalb ich mich letztendlich auch selbstständig gemacht habe, natürlich muss man wenn man selbstständig ist auch arbeiten, wahrscheinlich noch mehr, als wenn man angestellt ist. aber für mich war es damals die einzige möglichkeit überhaupt zu arbeiten. ich habe jahrelang alles möglich versucht, mittlerweile habe ich noch ganz selten migräne und kann endlich einen ganz normalen alltag leben und sogar vorplanen, weil ich keine angst mehr haben muss, dass das dann auf grund der migräne sowieso nicht geht. lass dich nicht entmutigen, versuche deine trigger zu finden und zu meidne, auch entspannunsübungen, sowie regelmäßiger ausdauersport helfen bei der vorbeugung. zur vorbeugung kann auch ein beta blocker helfen, sprich mal deinen arzt darauf an, dann natürlich ein regelmäßiger und augewogener schlaf- wachrythmus. regelmäßige mahlzeiten. du kannst es auch mit akupunktur, migravent ( hat mir geholfen) oder einem heilpraktiker versuchen. ich wünsche dir viel erfolg und hoffe, dass du deine migräne irgendwann im griff hast

Lehrer haben ein schlechtes Bild von mir, weil ich oft fehle?

Ich bin seid 3 Monaten auf einer neuen Schule und mache da Abi. Vor ca. 6 Monaten, hatte ich meine erste Panikattacke. Seiddem ich auf der Schule bin habe ich häufig welche, allgemein habe ich oft Angst und mir geht es sehr schlecht. Bekomme aber ab morgen Medikamente und beginne eine Therapie. Zudem werde ich in 3-4 Monaten noch stationär in die Psychiatrie gehen, zumindest wenn es bis dahin nicht besser ist.

Dadurch, dass es mir so schlecht geht fehle ich häufig. Es fällt mir einfach schwer am Unterricht Teil zu nehmen, weil ich unbegründet große Angst bekomme. Mir wird schlecht, ich schwitze, zittere, & habe das Gefühl das Bewusstsein zu verlieren. Zudem habe ich Klaustrophobie und manche Räume sind wirklich schlimm. Ich habe Lehrer, die von diesen Problemen wissen, weil ich beispielsweise deren Unterricht verlassen musste wegen eben genannten Symptomen. Bei anderen Lehrern versuche ich mich zu kontrollieren, weil sie z.b streng sind und wenig Mitgefühl haben. Dadurch, dass ich das aushalten muss fühle ich mich noch viel schlechter. Bekomme dann in der folgenden Stunde oft Angstzustände.

Ich gehe wegen allem weniger zur Schule und paar meiner Lehrer sind mies zu mir wenn ich wieder komme. Hauptsächlich die Lehrer die etwas strenger sind. Die, die davon wissen zeigen sehr viel Verständnis.

Was soll ich nur tun?

Ich will nicht, dass meine Lehrer denken ich hätte keine Lust auf Schule. Vor allem machen die immer doofe Bemerkungen und stellen mich bloß.. drohen mir mit sehr schweren Nachprüfungen.

Also mein Mathe Lehrer ist so und 2 sind teilweise so. Ich kann denen aber nicht von meinen Problemen erzählen, ich denke nicht, dass die Verständnis haben.

Was soll ich also tun?

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