Betablocker gegen Bluthochdruck: Welche Nebenwirkungen können die Medikamente haben? Hattet ihr..?

5 Antworten

Also ich habe jetzt erst festgestellt das ich auch Nebenwirkungen habe. Bin kein Typ der den Beipackzettel liest, irgendwie bin ich von meinem Arzt darauf aufmerksam gemacht worden das mein Haarausfall mit dem Medikament zusammenhängt, daraufhin habe ich erstmal gelesen. Nun weis ich auch das meine Augen davon tränen, das Kopfjucken davon ist, Schwitzen und keinen Elan etc. Habe sofort Termin vereinbart um diese Sachen erstmal abzuklären. Da das alles so schleichend kam hätte ich nicht gedacht das es Nebenwirkungen sind. Nun bin ich schlauer.... Mal sehen was er mir raten wird.

Ich nehme seit Jahren Betablocker und habe keinerlei Nebenwirkung festgestellt. Ich merk den Blocker nur wenn ich ihn nicht nehme (mal vergessen habe). Dann fängt das Herz an zu jagen. Von meiner Ausbildung her ist mir bekannt, dass Asthma Medikamente und Betablocker kontraindiziert sind. Das müsste der Arzt aber in diesem Fall wissen.

ich nehme seit einigen jahren bisoporol 5 ohne beschwerden,dann musste ich ramipril-valsartan dazu nehmen ,dann kamen die nebenwirkungen wie; schwindel ,übelkeit,husten und herzstiche,ich nehme diesetabletten nicht mehr,und mir gehts wieder besser ,das muss aber nicht bei jedem so sein

ich habe die Betablocker über dreißig Jahre genommen, also von Kindheit an .Meine Depressionen wurden in den letzten 10 Jahren immer schlimmer, trotz mehrerer Therapien konnte mir keiner helfen.Ich war in Psychosomatischen Fachkliniken bis hin zu allen möglichen Krankenhäusern, wo man mir sagte ich wäre austherapiert und man könne mir nur noch mit starken Medikamenten gegen die Depressionen helfen.Durch Zufall erfuhr ich von den Nebenwirkungen von Betablockern beim Internetsurfen.Daraufhin habe ich die Betablocker ausgeschlichen, hat so ungefähr eine Woche gedauert.Die BD werte sind inzwischen voll normal 120/80.Meine Depressionen sind seitdem fast auf null, ich fühle mich wie neu geboren ,treibe viel Sport und habe 15 Kilo abgenommen.Ich kann nur sagen ich würde die Dinger nie wieder nehmen.Durch viel Sport geänderte Ernährung, keinen Alkohol und keine Zigaretten mehr (was ich alles geändert habe )kann man sich viele Pillen ersparen,was den Ärzten und der Pharmaindustrie natürlich überhaupt nicht passt ,die leben schließlich von unseren Krankheiten.Da muß man sich mal vorstellen wieviele Jahre ich leiden mußte weil viele Ärzte zu blöd waren eine vernünftige Diagnose zu stellen.Von den jahrelangen Kosten mal ganz abgesehen.

Hallo, Deine Antwort stammt zwar aus dem Jahr 2010 ist aber für mich immer noch aktuell. Du schreibst, dass Du die Betablocker ausgeschlichen hast und es Dir besser geht. Nimmst Du ein Ersatzmedikament?

Depressive Verstimmungszustände sind eine bekannte Nebenwirkung von Betablockern, und das sollte eigentlich jeder Arzt wissen, der so ein Medikament verschreibt. Die von Dir geschilderte "Odyssee " erscheint mir sehr unglaubwürdig !

Ich nehme Betablocker zum zweiten Mal als Migräneprophylaxe. Beim ersten mal vertrug ich sie sehr gut, beim zweiten mal weniger gut.

Beim ersten Mal habe ich keinerlei Einschränkungen bemerkt, nicht einmal bei Alkoholkonsum (aus Unwissenheit)oder Anstrengung. Ich hatte nur etwas zugenommen.

Beim zweiten Mal, einige Jahre darauf, vertrage ich sie nun deutlich schlechter: Meine sportliche Leistungsfähigkeit ist gravierend abgesackt; wenn ich mich trotzdem fordere, bekomme ich Ohrensausen, Schwindel und Übelkeit bis hin zu mehrtägiger Erschöpfung. Sport geht also nur noch mäßig. Zugenommen habe ich auch wieder, trotz anfänglicher sportlicher Betätigung. Selbst im Alltag wurde mir in den ersten paar Wochen die Luft ständig knapp, nach zwei Stockwerken Treppensteigen japse ich immer noch (nehme die Tabletten seit vier Monaten). Alkoholkonsum schon in geringen Mengen führt zu unmittelbarer Übelkeit und furchtbarer Verkaterung.

Schwerwiegender als all das sind die permanenten Alpträume und die depressiven Verstimmungen, ohne erkennbaren psychischen Grund und bisher unbekannten Ausmaßes. Ob das eine Nebenwirkung der Tabletten ist, weiß ich nicht mit Sicherheit, aber einiges spricht dafür. Von einer Bekannten habe ich auch erfahren, dass sie seit der Einnahme des Betablockers zyklisch an depressiven Verstimmungen leidet, was sie vorher nicht tat.

Angeblich gibt es allerdings auch Menschen, deren Trauma-Probleme erfolgreich mit dem Wirkstoff, der in vielen Betablockern steckt (Propranolol, teils auch Metoprolol), behandelt werden.

Ich möchte keine Migränepatienten, die das hier lesen, verschrecken: In beiden Fällen hat das Mittel meine Migräne radikal reduziert (von 23 Migränetage/Monat im Sommer auf 4) und die übrigen Attacken stark abgeschwächt. Es ist ein gutes Mittel, das bei vielen Patienten ohne Nebenwirkungen hilft. Wenn es das nicht tut, gibt es noch andere Prophylaxe-Präparate.

Zur Hilfe bei Trauma kann ich nur sagen,bei der Einnahme von Betablocker werden unter anderem auch die Gefühle unterdrückt was ja wieder eine Depression fördert und die kann wiederum Migräneauslöser sein,also ein Rattenschwanz ohne Ende Meine Meinung ist das Betablocker viel zu oft verschrieben werden, oft würde es auch ein anderes Medikament tun

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