Abhängigkeit von Diazepam.

5 Antworten

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ich würde langsam absetzen. allerdings glaube ich kaum dass du abhängig bist wenn du nur 5 mg davon am tag genommen hat. die dosis ist sehr klein ;-)

Du weißt nicht was 5mg Diazepam anrichten können.

@Jaunty

kenne mich mit arzneimitteln "dank" meiner mutter sehr gut aus... sorry. damit man wirklich süchtig ist muss man schon an die 20-30 mg schlucken ohne davon einzuschlafen ;-)

@kikkerl

oha.. da stimmt aber etwas nicht....

@RaiDam

zu eurer info... ich nehme keine tabletten ggg

Stimmt nicht, da reichen genauso "kleine" dosen aus!

5 Milligramm Diazepam über mehrere Jahre machen natürlich abhängig. Gerade die lange Einnahmezeit ist das Problem. Was kann ein Arzt machen ? Die Dosis langsam reduzieren, da diese Tabletten eine hohe Halbwertszeit besitzen. Es sollte aber ein Arzt sein, welcher Ahnung von Sucht hat, wenn man dann dieses Zeugs endlich abgesetzt hat, beginnt das Disaster. die Schutzwand ist weg, Reizüberflutung ! Alle Symptome gegen die man dieses Mittel einmal genommen hat treten verstärkt wieder auf ( Schlaflosigkeit, starkes Schwitzen, Angstzustände, Antriebslosigkeit, Depressionen usw. ) deshalb werden viele Menschen dann wieder rückfällig. Stationärer Entzug und eine Therapie versprechen die größten Erfolgschancen.

Dein Arzt oder Psychologe sollte Dich unterstützen. Du wirst auf jeden Fall die nächste Zeit sehr schlecht schlafen. Aber Deine Dosis ist gottseidank nicht sehr hoch.

Du solltest es ohne Arzt gar nicht selbst reduzieren oder sonstwas. Es steht im Beipackzettel (hab ich mir gerade online durchgelesen), wann und wie diese Erscheinungen auftreten. So wie es da steht, können die sehr heftig sein. Besprich das unbedingt mit deinem Arzt.

Hallo, ich weiß nicht, ob meine Antwort noch hilfreich sein kann. Ich war für ca 3 Jahre schwer Diazepam abhängig. Da ich Krankenschwester bin, bin ich immer an dieses Teufelzeug dran gekommen. Meine Tagesdosis lag teilweise bei 50 bis (in sehr schlechten Zeiten) 100 mg am Tag! Im Übrigen hat ein Opiat NICHTS mit Benzodiazepinen zu tun. Also wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich auch nicht äußern!!!! Ich habe mich dann entschlossen eine stationäre Entgiftung zu machen. Das ist kein Spaziergang aber definitiv machbar. Glaub mir, man schafft das mit professioneller Hilfe. Da ich hochdosiert Diazepam eingenommen hatte, hatte ich während der Entgiftung, trotz ausschleichen, heftige Krampfanfälle. Bin teilweise mit dem Kopf auf den Boden geknallt. Habe ein Krampfschutzmittel erhalten und dann gingen die Krampfanfälle zum Glück weg. Ich war 4 Wochen im Krankenhaus. Das ist kein Spaziergang und danach fühlt man sich ziemlich leer aber mit einer Psychotherapie und einem geeigneten Antidepressivum lässt sich auch dieses Tief in den Griff bekommen. Also nur Mut!

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