Abhängigkeit bei LYRICA?

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Lyrica muss nicht abhängig machen, macht einige Menschen aber trotzdem abhängig. Ich musste Lyrica beispielsweise nach einer OP nehmen, und ich habe es zwei Monate später auch nicht einfach abgesetzt, sondern bin "ausgeschlichen". Seit 6 Wochen leide ich unter ganz erheblichen Entzugserscheinungen - Benommenheit, Schläfrigkeit/Schlaflosigkeit (tolle Kombination), Schlafen ohne Schlaftabletten nicht mehr möglich, Schwitzen, Herzrasen, Übelkeit. Ich kann nur deutlich von Lyrica abraten, sofern es Alternativen dazu gibt, und wenn nicht, dann sollte man den Ausschleich-Vorgang lang genug machen!

Ja, ich stimme dir zu - Lyrica macht wohl nicht jeden abhängig...

Ich nahm Lyrica nun über 2 Jahre (fast) jeden Tag zwische 150 mg und 450 mg Tagesdosis. Nun habe ich es abgesetzt und bislang (vorgestern abgesetzt) noch keinerlei Beschwerden bzw. Entzugserscheinungen.

Ja, ich stimme dir zu - Lyrica macht wohl nicht jeden abhängig...

Ich nahm Lyrica nun über 2 Jahre (fast) jeden Tag zwische 150 mg und 450 mg Tagesdosis. Nun habe ich es abgesetzt und bislang (vorgestern abgesetzt) noch keinerlei Beschwerden bzw. Entzugserscheinungen.

Ja, ich stimme dir zu - Lyrica macht wohl nicht jeden abhängig...

Ich nahm Lyrica nun über 2 Jahre (fast) jeden Tag zwische 150 mg und 450 mg Tagesdosis. Nun habe ich es abgesetzt und bislang (vorgestern abgesetzt) noch keinerlei Beschwerden bzw. Entzugserscheinungen.

Ich hoffe, das bleibt auch so ;-)


Ich habe schon öfter einen Lyrica Entzug gemacht. Habe es aber massiv missbraucht. Zum teil in dosierungen bis 3000mg


Es hatt aber einige Zeit gedauert bis ich körperlich draufkam. Scheint echt unterschiedlich zu sein ab wann und wie stark jemand draufkommt auf das Zeug. Ich habe es anfangs in 300mg schritten und dann in 150mg  Schritten ausgeschlichen. Da muss jeder selber wissen wie er abdosiert das es ihm gut geht dabei. Die niedrigste Tabletten dosis  auf dem Markt sind 25mg Tabletten. Selbst die könnte man zusätzlich öffnen und das Pulver halbieren und in nem Stück taschentuch (dünne schicht) einwickeln und schlucken.



und an die Vollhonks hier die vehement  behaupten es macht nicht Körperlich abhängig, sollten ihren Mund nicht zu weit aufreißen, wenn sie keine Ahnung von der Materie haben. Glaubt ihr wir schreiben zum Spass das wir davon Entzugssymptome verspüren? Solche Antworten helfen nicht weiter?  Is euch langweilig oder was?


Danke war sehr hilfreich, doch ich hätte da noch eine Frage bei 300-350 mg täglich ca 10 Tage bin ich da schon abhängig bitte um Antwort. LG speddi

Hallo Leute, hab selber nach einem Mensch gesucht der mir sagen kann wie lange der Entzug von lyrica anhält, hab leider nichts hilfreiches gefunden, kann nur meine Erfahrung mitteilen, bin jetzt seit ca 3 Monate von dem Zeug weg und mir geht es immer noch nicht ganz gut, fühle mich immer noch wie von Panzer überfahren! Total kraftlos immer noch kommende Depressionen schlechte Laune ist eigendlich schon Alltag für mich, ich fühle mich von allen nicht verstanden zu sein, ich Hofe nur das es bald endlich wieder besser geht. Für alle andere die das noch vor haben oder müssen wünsche ich viel Kraft Geduld und Kraft denn es wird ihr auf jeden Fall brauchen.

Ich sitze gerade hier mit genau den Symptomen, die Stadtreinigung beschrieben hat, nämlich Schmerzen in der linken Brust / Arm, Herzrasen, Angst- und Panikattacken. Ich nehme Lyrica nun schon seit etwa einem Jahr in wechselnd hohen Dosierungen zwischen 75mg und 300mg pro Tag. Seit einigen Wochen nehme ich überwiegend nur 75mg am Tag und habe heute morgen mal etwas aus der 75mg Kapsel herausgenommen. Jetzt haben wir 1.30 in der Nacht und ich dachte vorhin, ich hätte einen Herzanfal oder sowas. Ich lag im Bett und wollte schlafen, doch pochte mein Herz so sehr, dass an Schlaf nicht zu denken war. Auch die Schmerzen in der linken Brusthälfte mit Ausstrahlung in die Schulter waren sehr stark. Es steigerte sich bis zu einer heftigen Panikattacke und ließ dann wieder nach, nachdem ich kurz in der Kälte auf dem Balkon war. Habe jetzt wieder etwas Lyrica genommen und merke, wie sich mein Körper beruhigt. Das ist echt heftig, habe schon viel erlebt, auch Benzo- und Opiatentzüge, aber das ist was anderes. Seid vorsichtig mit Lyrica, das Zeug macht definitiv richtig abhängig. Wer was anderes sagt, hat keine Ahnung, glaubt mir. Lasst Euch Zeit mit dem runter dosieren. Andererseits hilft es auch ziemlich gut gegen neuropathische Schmerzen und da sollte man überlegen, was jetzt das kleinere Übel ist - abhängig sein, oder ständige Schmerzen haben. In diesem Sinne, gute Besserung Euch allen.

Entschuldigung das könnte ein drohender Herzinfarkt sein. Ich bin Altenpflerin ich kenne mich da ein bisschen aus. Gehe Bitte sofort zum Arzt. Liebe Grüße speddi

Ich hab Lyrica wegen Gesichtsschmerzen bekommen. Sollte ganz gering mit 2 x 25 mg. Sofort Schwindel und Benommenheit. Da die Schmerzen noch da waren, bzw. eigentlich schlimmer, habe ich nach 2maliger Einnahme auf 50 mg erhöht. Zu den derzeitigen Nebenwirkungen kamen Angstzustände und Depression dazu, also hab ich beschlossen, es sofort wieder abzusetzen. Man mag es kaum glauben, aber ich hab schon nach dieser kurzen Einnahme ( 2 x 25 und 1 x 50 g ) mit starken Abgewöhnungserscheinungen zu kämpfen. Schwindel, Seh auf einem Auge sehr schlecht, sehr starke Panikattacken, tiefe Depression, Kopf- und Gliederschmerzen, Erkältungserscheinungen, Schwäche, Heulkrämpfe, Kribbeln in Armen und Beinen. Bin jetzt bei Tag 4, ich glaube es ist heute ein wenig besser. Die Neurologin meinte, es sei ein ganz harmloses Medikament. Das ist es auf keinen Fall. Es ist ein sehr vielfältiges Medikament und kann sicherlich vielen Menschen wieder zu Lebensqualität verhelfen, aber ich kann nur raten damit sehr vorsichtig um zu gehen.

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