Ab wieviel Jahren könnte man ein Baby/Kind beschneiden lassen?

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Mein Sohn ist 10 1/2 monate, und wir haben ihn vor 3 tagen beschneiden lassen. Je kleiner das kind desto schneller heilt die wunde. Heute ist der 3. Tag und er spielt den ganzen tag mit uns, lacht, krabbelt hin und her. Nur die ersten 48 std hat er ein wenig beim wasserlassen geweint, das wars auch schon. Ich kann wirklich nur empfehlen, eine beschneidung im 1. Lebensjahr.

Unfassbar eine Körperverletzung mit der schnelleren Heilung zu begründen.

@Johan79

Ja oder? Lass mal ein Mädchen beschneiden, dann ist das Geschrei groß. Das fällt dann unter Genitalverstimmelung.

Ich habe zwar noch keine Kinder aber wenn ich mal einen Sohn habe, würde ich ihm die Entscheidung der Beschneidung selbst überlassen, wenn er 18 Jahre alt ist. Die Vorhaut ist die empfindlichste Stelle/das empfindlichste Gewebe eines Mannes und diese würde ich ihm nie ohne sein Einverständnis entfernen lassen. Schon gar nicht, wenn er nicht mal die Chance hat, sich dazu zu äußern. Es sei denn, es besteht eine medizinische Notwendigkeit (bspw. eine Phimose). Ich finde es rücksichtslos, wenn Eltern diesen Eingriff aus hygienischen oder religiösen Gründen vornehmen lassen. Ich weiß, das du das nicht hören willst, aber das ist meine Meinung dazu.

Bald nach der Geburt in den ersten 3 Monaten wäre optimal (wie Moslems am 7. Tag, Juden am 8. Tag, in der Zeit optimale Blutgerinnungsdaten). Man sollte es aber nicht im Alter von 2-4 Jahren machen, wenn nicht unbedingt nötig. Da gibt es psychologische Gründe, es nicht zu machen. Wenn die Kinder dann verstehen, worum es geht, also vielleicht ab 5, kann man es in jedem Alter machen, wobei dann die Pubertät wieder eine psychologisch sensible Phase ist.

Daran ist gar nichts ideal. Ideal ist, diese Entscheidung dem volljährigen Mann selbst zu lassen.

Diese Frage ist nicht dein Ernst, oder?

Jedes Kind hat bis zum 4. Lebensjahr (manche auch danach) eine sogenannte physiologische Phimose - diese muss nicht operiert werden und löst sich meistens bis zur Pubertät, nur bei einem geringen Prozentsatz der Fälle nicht. Solange also keine Beschwerden auftauchen, muss überhaupt nicht behandelt werden (!)

Des Weiteren ist es so, dass eine Phimose nicht mit einer Beschneidung behandelt werden muss. Es gibt sowohl Dehntechniken (Mit Corticoid-Salben) als auch erweiternde OP-Techniken, bei denen nichts abgeschnitten wird. Beide davon können Phimose komplett behandeln, es gibt keinen Grund, wieso doch beschnitten werden muss.

Eine Beschneidung entfernt einem Mann das empfindlichste Gewebe des Penis. Laut einer Studie aus den USA sind dies knapp drei Viertel.

Eine Beschneidung ist heutzutage nichtmal mehr bei rezidivierenden Balanitiden angebracht, da selbst dort mit Salben und anderne Operationen behandelt werden kann. Die einzige Indikation stellt eigentlich nur Lichen Sclerosus dar - oder ein Unfall (Vorhaut -> Reißverschluss, etcetera.)

Eine Beschneidung hat kaum Vorteile. Es ist nachgeiwesen, dass Peniskrebs sich an der Beschneidungsnarbe bilden kann (also kein Schutz vor Krebs besteht) und es keinen Schutz gegen HIV darstellt. Auch bildet sich bei Beschnitten immer noch (!) Smegma.

Ich verurteile deswegen alle Kommentare mit "ist hygienischer" aufs Schärfste.

dein intelligenter Kommentar verpufft doch hier, hier herrschen Blödheit und Idiotie....tut mir leid um die Arbeit, die du dir mit deiner Info gemacht hast, aber außer mir wird das hier kaum einer lesen und verstehen

Dieser Meinung bin ich auch.

Mit 18. Dann kann das Kind das nämlich selbst entscheiden.

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