Wie lange sind denn Lebenskrisen "normal"?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich weiß nicht ob man hier von Normalität sprechen kann. Es gibt ja auch so eine Faustregel. Die hälfte der Zeit, die ein Mensch mit einem anderen in einer festen Beziehung gelebt hat, würde benötigt bei einer Trennung sei es durch Tod oder Trennung, um sich an die veränderten Lebensbedingungen anzupassen und den Verlust zu verarbeiten. Ich finde solange ein Mensch auch in einer Lebenskrise seinen Alltag und das Lebebn meistert ist alles in grünen Bereich. Anders ist es bei den Personen, die aus ihrer Depression nicht mehr herausfinden. Das ist ab einer gewissen Zeit als nicht normal zu betrachten und das sind Menschen, die auch Hilfe von außen benötigen. Allerdings kann ich dir kein Zeitfenster nennen, was normal ist und was nicht.....

Hallo newyork,

das ist schwer zu beantworten, aber für Lebenskrisen gilt:

1) So etwas geht nicht "ruck-zuck", denn die Seele muss ja schließlich immer mitkommen

2) Man kann nichts erzwingen

3) Oft hat man das Gefühl, zu stagnieren. In Wirklichkeit geht es immer weiter. Das ist ganz einfach das Leben. Es fliesst, auch wenn wir es nicht sofort wahrnehmen- Retrospektiv wird auch deine Freundin es erkennen

4) Überschreite deine Grenzen nicht und mische dich nicht allzusehr in das Leben anderer ein

6) Ob sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen will, das ist letztendlich auch ganz allein IHRE Entscheidung; du könntest ihr höchstens gut zureden, falls du das Gefühl hast, es könnte nötig sein....

Liebe Grüße, Alois

Meiner Meinung nach hängt alles von der Einstellung dazu ab. Jede Krise ist zu allererst eine Chance, das eigene Leben umzugestalten und es besser unseren tatsächlichen Bedürfnissen anzupassen. Also keine Angst, sondern die Chance mutig nutzen. Die Länge spielt dabei weniger eine Rolle, wichtiger ist die Qualität des neuen Ergebnis, darauf kommt es an. Alles Gute!

Was möchtest Du wissen?