Wie läuft einer Untersuchung der Wirbelsäule ab?

3 Antworten

Du wirst mit höchster Wahrscheinlichkeit nur das Oberteil ausziehen müssen. Evtl wirst du dich nach vorne beugen müssen, weil in dieser Position die Wirbel schön deutlich zu sehen sind. Zudem wird der Arzt die Wirbelsäule entlang abtasten.

Nun, Deine Unterhose wirst Du anlassen können.

Der Arzt wird sich Deine Wirbelsäule genau ansehen, abtasten und alle möglichen Funktionen überprüfen. Eventuell wird er auch etwas ausmessen wollen. Letztlich könnte auch eine Röntgen-Untersuchung erforderlich sein.

Man muß sich oben ausziehen (Frauen behalten BH an) und wird kurz von vorne und von hinten genau betrachtet, weil man da besser sehen kann als vorne. Evtl. mußt Du auf ein Brettchen stehen, falls Verdacht auf Beinlängendifferenz besteht. Dan kann auch eine Wasserwaage am Becken zum Einsatz kommen (das kitzelt), um einen Beckenschiefstand festzustellen. Manche Ärzte stellen das durch Augenmaß fest. Ebenso kann die Beinlängendifferenz auch im Liegen festgestellt werden, aber ich bevorzuge die Brettchenmethode.

Falls das bei Dir der Fall ist, besorge Dir unbedingt eine Schuherhöhung auf der zu kurzen Seite (zahlt normalweise die Kasse, laß Dir vom Arzt ein Rezept geben)! Am bequemsten ist das, wenn die Sohle unter den Schuh montiert wird. Notfalls legt man sich etwas in den Schuh hinein, aber da wird der Gang sehr verändert, so daß es womöglich im Fußvorderteil schmerzt.

Seitliche Verkrümmungen (Skoliose) kann man erst richtig am Röntgenbild feststellen, weil man das dann genau mit einem Geodreieck und Bleistift am Bild selbst ausmessen kann. Dazu wirst Du in Position hingestellt, wirst mit einer Bleischürze versehen (um die inneren Organe zu schützen) und mußt dann aufhören zu atmen, bis das Bild fertig ist. Sonst verwackelt es.

Plötzliches Ziegen im mittleren Rücken

Hallo Leute!

Ich bin Turnerin und eigentlich ziemlich trainiert. Laut Physiotherapeut hab ich auch ne super Tiefenmuskulatur und eig keine "Fehlhaltungen".

Gestern bin ich ziemlich viel Trampolin gesprungen, mit Salti etc. Am Schluss hab ich mich kurz auf das Trampolin gelegt und als ich wieder aufstehen wollte, hatte ich ein bisschen Schmerzen in der Mitte des Rücken. Es wurde dann noch etwas schlimmer.

Wenn die Wirbelsäule gerade ist, also wenn ich gehe, stehe oder liege, ist alles ok. Auch drehen, verdrehen, oder "durchbiegen", also beim Brücke machen, ist kein Problem, da spür ich den zwar, dass ein Schmerz da ist beim Bewegen, aber nicht schlimm. Schlimm wird es erst, wenn ich den Kopf senke, also Kinn zur Brust. Ganz schlimm ist es, wenn ich mit rundem Rücken dasitze und den Kinn zur Brust bewege. Dann zieht es im ganzen mittleren Rücken. Es ist kein Schmerz in der Lendenwirbelsäule und keiner im Nacken. Es ist nicht auf der Wirbelsäule, sondern daneben, links und rechts gleichmäßig. Es ist ein unangenehmes Ziehen, so ähnlich wie sehr starke Regelschmerzen, nur eben weiter oben!

Meint ihr, es könnte was mit der Bandscheibe zu tun haben? Habe aber keine Taubheitsgefühle, Kribbeln etc.

Ich denke eigentlich eher an was Muskuläres, vl Erector Spinae oder so? Aber was kann solche Schmerzen in einem Muskel auslösen? Fühlt sich nicht nach Muskelkater oder Zerrung an, vor allem weil es beidseitig ist. Bin morgen sowieso bei einem Orthopäden, den werd ich dann mal fragen.

Aber vielleicht kennt das jemand oder hat eine Ahnung?

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