Wer hat Erfahrung mit den Kapseln Flex forte bei Arthrose?

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4 Antworten

Hi kaimartin,

 ich habe mit  Flex forte keine Erfahrung, ist wohl was Neues auf diesem Markt,  aber mit anderen Mitteln gleicher Art und mit gleichem Ziel. 

Die Bestandteile Chondroitin, Glucosamin, MSM, Teufelskralle, Weihrauch etc. sind ja in vielen Präparaten enthalten, die unsere Arthrose stoppen, zumindest eindämmen sollen. 

Sehr gute Erfahrung habe ich von einigen meiner Patienten gehört, die ganz einfache und billige Haushaltsgelantine einnehmen und zwar dauerhaft (wichtig!). Einem dieser Patienten wurde nach einem Jahr Gelantineeinnahme von seinem Arzt sogar die Zunahme der Dicke des Gelenkknorpels von ca. 1mm bescheinigt. Andere sprachen von einem Stopp der Arthrose, z.T. seit 10 Jahren keine Verschlimmerung.

Gelantine ist ein sehr gutes Mittel zum Knorpelaufbau. Ich kann durch Aussagen von Hundezüchtern sagen, dass Schäferhund-Welpen viel schneller stehende Ohren haben, (was sich verkaufsfördernd auswirkt), wenn sie viel Gelantine, oder auch direkt Knochenmark,  zu ihrem üblichen  Fressen dazu bekommen.

Nun sind Dir Deine stehenden Ohren vermutlich nicht so wichtig, ich habe dieses Beispiel nur genannt, weil, was dem Knorpel der Schäferhundohren beim Aufbau hilft, weshalb sollte es nicht auch anderen Knorpeln in den Gelenken, auch beimMenschen, helfen?

Die Gelantine ist nun die einfachste Variante, um den Gelenken Gutes zu tun. Die bereits o. g. Bestandteile Chondroitin, Glucosamin, MSM sind da noch viel Erfolg versprechender. 

Daher nehme ich selbst seit einiger Zeit ein solches Mittel (Calduna Gelenk-Drink - https://sanviture.eu/shop/knorpel-gelenke/11/gelenk-drink-johannisbeere) und zusätzlich Astaxantin 12mg. Beides zusammen hat BEI MIR hervorragende Wirkung. Ich kann mich nahezu schmerzfrei bewegen, nur wenn ich mal wieder übermütig war (weil nix weh tat), dann lerne ich meine Grenzen wieder kennen. 

Da das Flex forte diese o. g. Knorpelbausteine auch beinhaltet, zusätzlich den Wirkstoff aus der Schnecke, tja warum sollte es nicht einen Versuch wert sein. Allerdings muss Dir bewusst sein, dass diese Einnahme über lange Zeit erforderlich ist, um klar beurteilen zu können, ob es Dir hilft oder nicht. Ich nehme meine Sachen seit gut einem halben Jahr ein. 

Mir ist natürlich bekannt, dass es keine klaren Studienaussagen pro dieser Mittel gibt. Aber die Erfahrungen meiner Patienten, und auch mein eigener Körper (6 Bandscheibenvorfälle sowie Arthrose: beider Hüftgelenke, beider Kniegel., viele meiner Fingergelenke und re. Ellenbogengel.)  lassen mich wissen, dass es wirkt, Studien hin oder her, - basta. Da befülle ich gerne  das Konto der Hersteller, erst recht bevor ich jahrelang Voltaren oder ähnlich Schlimmes schlucke. Und Voltaren gibts auch nicht umsonst.

Jetzt kommen natürlich wieder die ganz Gscheiten aus der Ecke und wissen, dass es nur der Placebo-Effekt sein kann, weil bislang keine Studie die Wirkung belegt. Klar, auch die Ohren der Schäferhundwelpen haben sich nur eingebildet, dass sie schneller hochstehen können. Und das Röntgenbild meines o.g. Patienten war sicherlich nur verwackelt oder der Orthopäde hat sich verguckt. 

Also kaimartin, daher mein Rat an Dich, lass Dich nicht von Dauerzweiflern beirren, teste das Mittel, teste evtl. auch andere, das hab ich auch gemacht bis ich zu "meiner" Mischung an Mitteln gefunden habe. Viel Erfolg, winherby

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Hallo,

also Erfahrungen mit dem Flex forte habe ich nicht!

Ich kann Ihnen jedoch sagen, dass die Wirksamkeit der sogenannten Chondroprotektiva (Glucosamin, Chondroitin) äußerst umstritten ist. 

Für die Stoffe Weihrauch und Teufelskralle hingegen ist eine antientzündliche Wirkung in Studien nachgewiesen worden. 

Bei dem enthaltenen Stoff Methylsulfonylmethan (kurz MSM) handelt es sich um eine organische Schwefelverbindung, dessen Wirksamkeit bei Arthrose in klinischen Studien noch nicht hinreichend belegt werden konnte.

Es macht also keinen Sinn dieses Nahrungsergänzungsmittel anzuwenden. Von diesem Produkt profitiert lediglich das Konto des Herstellers und nicht der Patient!

Eine Therapie mit Teufelskralle kann hingegen probiert werden. In der Apotheke werden einige Präparate mit Teufelslkralle angeboten. Ob so eine Therapie Sinn macht, sollte der behandelnde Arzt entscheiden.

Liebe Grüße

Medicus92

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Die Wirkung von Voltaren Resinat kann ich nur bestätigen. Habe auch eine Arthrose im rechten Knie und ein Ganglion. Mir helfen auch Retterspornwickel- aber nur kurzfristig. Viele Grüße Ulrike

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Die Grundlage um bei Arthrose eine Heilung zu erziehlen, ist es den Körper in ein basisches Milieu zu versetzen. Dh. der Verzicht auf alles Tierische auch Käse, Milchprodukte und Eier. Es gibt die GAT Methode von Herrn Fissler, hierbei müssen nach einem bestimmten Zeitplan ausschließlich basische Lebensmittel über einen langen Zeitraum gegessen werden.

Die meißten Arthrosemittel enthalten Glucosamine und Chondroitin. Teufelskralle ist als Tee viel wirksamer als in Kapselform. Diese Mittel helfen auch nur mit einer Einnahme über eine längernen Zeitraum. Ein Zaubermittel gibt es nicht, nur Disziplin kann hier einen Erfolg bringen.

Die Arthrose steht im Zusammenhang mit der Eiweißpeicherkrankheit.

Keine Angst. Es wird uns suggeriert, dass wir ohne tierisches Eisweiß nicht überleben könnten. Das stimmt jedoch nicht. Wir benötigen kein Tierisches Eiweiß zum überleben.

Gute Besserung




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