Störungen des Schlafrhythmuses

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Es gibt ein Hormon im ZNS, was letzlich dafür sorgt, dass du müde wirst und schlafen möchtest, das Melatonin. Die Zusammenhänge sind eigentlich gut untersucht.

Dein aktueller Lebensrhythmus stellt die Dinge ein einen anderen zeitlichen Zusammenhang, aber deine biochemischen zirkadianen Stoffwechselprozesse im ZNS kannst du so nicht beeinflussen.

Aus eigener Erfahrung kenne ich dein Problem sehr gut, man arbeitet bis in die Morgenstunden und kann vor lauter innerlicher Anspannung nicht einschlafen - und man muss, den man hat einen Termin zur Abgabe der Arbeit.

Baldrian, Hopfen etc. sind schwach wirksam. auf Benzodiazepine (verschreibungspflichtig) würde ich verzichten.

Es gibt aber ein paar Tricks - nachts 20 Min. noch spazieren gehen, oder Fussbäder. Du solltest solche unterstützenden physikalischen Massnahmen ausprobieren.

Übrigens: Nach Abgabe der Arbeit wird alles schnell wieder normal.

Hallo, du musst einfach mal in den sauren Apfel beissen und versuchen den Wecker so zu stellen, dass du zur richtigen Zeit aufwachst. Dann teilst du dir ebenso die Arbeitszeit mit dem Wecker ein. Halte dich einfach strikt daran, dann wird sich auch dein Körper umstellen. Alles Gute!

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