Stimmt es, dass große Menschen wesentlich mehr für den Muskelaufbau tun müssen?

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2 Antworten

Sowohl die Menge der vorhandenen Muskelzellen, als auch die Eigenschaft rasch an Leistungsfähigkeit zulegen zu können, ist völlig unabhängig vom Längenwachstum der Knochen.

Lang gewachsene Menschen müssen mit größeren Hebelkräften leben, die die Gelenke belasten. Auch der Rücken, -genauer die Bandscheiben der Wirbelsäule -, ist davon betroffen. So gesehen müssen die Muskeln langer Menschen mehr Leistung erbingen, als die Muskeln kürzerer Menschen, um die gleiche Arbeit zu verrichten. 

Auch die Knorpel der Gelenke sind durch diese höheren Hebelkräfte und den daraus resultierenden höheren Muskelspannungen stärker belastet.

Also nochmal zur Frage: große (besser: lange) Menschen müssen sich mehr anstrengen, aber die Muskeln wachsen deshalb nicht zwangsläufig schneller als die der kürzeren Menschen. LG

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Aus der Bodybuilderszene kenne ich diese Annahme auch. Ich glaube, es geht um die Proportionen. Kleine Menschen mit Muskeln wirken einfach bulliger als großen (lange) Menschen. Um genauso muskulös zu wirken müssen die "Großen" im Vergleich mehr Masse aufbauen.

So die Annahme. Ob es wirklich mathematisch berechenbar und beweisbar ist, weiß ich nicht.

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