Sollte ich mir wegen der Spinalkanalstenose mit "unklarer Ursache" Gedanken machen?

1 Antwort

Das ist etwas missverständlich ausgedrückt, natürlich gibt es eine Ursache, dieselbe, die auch den ersten Bandscheibenvorfall ausgelöst hat!

Wenn Du diesen neuen Bandscheibenvorfall nicht merkst, werden die Nervenaustrittslöcher nicht eingeengt und die Nerven gereizt.
Der Reseccus kann Probleme machen, muss er aber nicht.

Eine mittelgradige Spinalkanalstenose ist erst die 2. Stufe einer Spinalkanalstenose. Danach kommt hochgradig und dann absolut!

Machst Du etwas für Deinen Rücken?
Tranierst Du die kleine Rückenmuskulatur?
Dehnst Du den Oberschenkel/Leistenbereich und stärkst Du, durch Training, die Bauchmuskulatur ?

Das wären wichtige Dinge, um einem Voranschreiten vorzubeugen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Beruf, eigene Erfahrungen, Familie

steve524 
Beitragsersteller
 25.05.2023, 20:01

ich habe im letzten Jahr noch nie so viel für den Rücken gemacht. Wie gesagt medizinisches Gerätetraining 2 mal die Woche, Rückenschwimmen und Graulen wöchentlich... um so frustrierender, dass ja noch was dazu gekommen ist... aber das Problem ist für mich immer noch die S1-Wurzelreizung, es wird nun erst mal ein zweiter Durchgang PRT probiert. Der Neurologe spricht von einer aktiven Wurzelreizung und ich denke über eine 2. OP nach

Der Radiologe hat mir das übrigens im Nachgespräch der Aufnahmen genau so gesagt. Man sehe in der einen Aufnahme eine Engstelle, aber die anderen Aufnahmen in dieser Höhe würden das gar nicht so zeigen

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steve524 
Beitragsersteller
 25.05.2023, 21:16

Habe gerade mal nachgeguckt... und ja, googeln sollte man ja eigentlich nicht...

Aber: Ich habe gelesen, dass solche Stenosen ja eigentlich bei älteren Leuten auftreten und ich bin erst 35 und ich habe jetzt wirklich Angst

Ich habe ja genau das Problem, dass bei Belastung die Fusaussenkante ein Problem bekommt und ich Druck und Schmerzen zunehmend bekomme. Wenn ich mich hinsetze, erholt sich das.... allerdings wäre das hier j eigentlich eine andere Höhe..

Habe Angst, dass ich mit 40 oder so im Rollstuhl lande :(

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Charlie69  25.05.2023, 21:34
@steve524

So schnell landet niemand im Rollstuhl, schon gar nicht mir einer mäßigen Spinalkanalstenose!!!!

Damit das passiert, muss es schon zu einer deutlichen Rückenmarksverletzung kommen, die eher durch einen Unfall passiert, als durch einen Bandscheibenvorfall.

Tue alle, um einen weitere degenerative Verschleiß zu verhindern!
Absolut kein Übergewicht!
Kein Rauchen!
Eine sehr ausgewogene Bewegung!
Schwimmen gehen, Fahrrad fahren, Balance Übungen !

Ich kenne durchaus jüngere Menschen mit einem Bandscheibenvorfall, die Jüngste, die ich kenne, war bei ihrem Ereignis 22 Jahre alt!
( hausgemacht: Übergewicht, zu langes Sitzen, viel zu wenig Ausgleichssport, Rauchen)

Seit sie sehr regelmäßig in ein gutes Fitnessstudio geht, deutlich Gewicht verloren hat und sehr viel Spazieren und Schwimmen geht, sind ihre Probleme weg!

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steve524 
Beitragsersteller
 25.05.2023, 21:40
@Charlie69

Danke für deine Worte, aber der Radiologe hat eben diesen Eindruck bei mir hinterlassen, dass er ratlos ist, woher eigentlich diese eine Engstelle kommt, weil dort nur wenig Bandscheibenmaterial vordringt.

Und wenn ich Stenose googele, stoße ich auf knöcherne Veränderung, die nichts mit einem Bandscheibenvorfall zu tun hat und bei alten Leuten auftritt... und dann ging eben dieses Kopfkino los mit jetzt 35 und wie es wohl später aussieht

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Charlie69  25.05.2023, 21:45
@steve524

Das stimmt aber so nicht mit der Stenose!

Eine Stenose, in diesem Fall die Spinalkanalstenose, wird auch häufig durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst. Eine knöcherne Spinalkanalstenose haben meist älteren Menschen.
Der Radiologe sieht keinen direkten Auslöser für die Stenose, da er den Bandscheibenvorfall ( es ist sogar NUR eine Bandscheibenvorwölbung!) dafür als zu klein erachtet.

Dein Befund ist wirklich recht harmlos, zumindest das, was der Radiologe beschrieben hat, ist eher ein leichter Befund einer Wirbelsäule!

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